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Die Telcos werden die Leanback-Medien killen

von Reto Hartinger

Die Telcos haben es nie fertig gebracht, mit Mehrwertdiensten Geld zu verdienen oder diese wenigstens für die Nutzer interessant zu machen. Apple hat dies geändert und die neuesten Apple Innovationen werden sie wieder killen.

Der ganze Internet-Traffic wanderts ins mobile Netz

Das iPhone hat schon zu viel Datenverkehr auf den mobilen Netzen geführt, jetzt mit dem iPad und seinen Konkurrenten explodiert die gestreamte Datenmenge auf den mobilen Netzen geradezu. Leanback heisst konsumieren von grossen Datenmengen.

Streaming-Daten wandern in die Cloud und werden von verschiedenen Geräten abgerufen

Apple hat erkannt, dass es für einen Nutzer nichts bringt, wenn er ein und denselben Film oder ein Musikstück zuerst auf den Mac, dann auf den iPod, später auf das iPhone und schlussendlich noch auf den iPad laden soll. Das ist nicht Benutzerfreundlich. Der Apple-User soll ein Video auf dem iPad bestellen können, dort ansehen, dann unterwegs mit dem iPhone weiter schauen (an der Stelle wo er grad war) und im Büro oder zuhause angekommen auf dem Mac (oder PC?) weiterfahen. Alles gestreamt aus der Cloud. Mal via Festnetz, mal via mobile Verbindung.

FaceTime lässt die Netze zusammenkrachen

Noch schlimmer wird es mit FaceTime, wenn plötzlich alle Leute nicht mehr telefonieren sondern Videokonferenzieren.

Flattrate gibts nicht mehr

Damit sich die Telcos schützen, haben sie die Flatrate abgeschafft. Sollen doch die Trottelkunden selber schauen, wie sie ihren Datenverkehr in den Griff bekommen oder eben nicht. Damit ist die Idee gestorben. Zurück zu Feld eins, nichts geht mehr. Die Geräte und die Dienste werden nutzlos.

WiFi Lösung und Killer

Es ist klar, dass der Datenverkehr auf den mobilen Netzen damit extrem zunimmt. Die kommen jetzt bereits nicht mehr nach – vor allem in den USA. Deshalb wird auch FaceTime gar nicht via Mobilenetz angeboten. Der Ausbau der Netze wird sehr teuer sein und zu späht kommen. Eine Lösung wäre, den Traffic über das Festnetz bis zum Verbrauchsort zu führen und dort via WiFi zu  verteilen. Auch das geht zu langsam aber immerhin wohl noch schneller als der Ausbau der Netze.

Skype und FaceTime nagt an den Telcoeinnahmen

Die Telcos geben klein bei. Mit dieser Strategie akzeptieren sie, dass man über WiFi mit Skype und FaceTime gratis wird telefonieren können. Bald wird es über WiFi die viel besseren Telefonielösungen geben als über das mobile Netz. Aber was kümmert das die Telcos mit dem verbleibenden Datenverkehr können sie immer noch genug verdienen, denn wir werden von ihren Netzen abhängig sein.

iPad-Konferenz

von Reto Hartinger

Das iPad eröffent neue Möglichkeiten und es verkauft sich vor allem besser als alle erwartet haben. Es verkauft sich noch schneller als damals das iPhone und die weltweite verbreitung ist natürlich auch nochmals zügiger als dies beim Smartphone der Fall war. Das iPad wird ein Erfolg. Am 1. Juni habe ich deshalb eine Konferenz zu diesem Thema auf die Beine gestellt und zwar für Entwickler, Projektleiter und Strategen. Das darfst Du nicht verapssen.

Mobile Konferenz: Strategien für iPad & Co

Anmeldung hier

11.00-11.30 Registrierung
11.30-12.15 Entwicklung von Software für Mobile Plattformen
Jakob Magun, Managing Partner, mp technology consulting
12.15-13.00 Diskussion
13.00 -13.45 Essen
14.00-15.00 Entwickeln für den iPad
Roger Bösch, CEO iAgentur GmbH
15.00-15.30 Diskussion
15.30-16.30 Geld verdienen mit iPad und iPhone: Businessmodelle, Vermarktung und Einsatzmöglichkeiten
Daniel Ritschard, CEO, Webgearing
16.30-17.00 iPad Business Apps – die Entscheidungskriterien
Denis Nordamnn, Geschäftsführer cognita AG
17.30-19.00 News auf dem iPad – Strategien und Gestaltungsansätze
Christoph Lüscher, Partner, Information Architects Zürich
19.00-20.00 Diskussion
20.00 – gemeinsames Essen

Entwicklung von Software für Mobile Plattformen
Jakob Magun, Managing Partner, mp technology consulting

Die Entwicklung von Cutting Edge Software für Mobile Applikationen und Services wird immer wichtiger und stellt den Entwickler heute vor vollständig neue Probleme, bietet aber auch einmalige Chancen. In der Session zeigt Jakob Magun, Managing Partner bei mp technology consulting, wie heute Software effizient für Mobile Plattformen entwickelt werden kann und wo die Stärken und Schwächen der Vorgaben und der Entwicklungsumgebungen von iPhone, Android, BlackBerry, Palm und Nokia Series 60 Platformen liegen.

Vergleich der Plattformen iPhone, Android, BlackBerry, Palm und Nokia Series 60
Wie wird am besten auf diesen Plattformen Software entwickelt
Vorteile und Nachteile der Implementierung als Native App oder Web Based App
Wie kann man mit Apps Geld verdienen – Werbung oder Verkauf über die App Store(s)
Vergleich von Frameworks und Tools für die plattformübergreifende Software Entwicklung

Entwickeln für den iPad
Roger Bösch, CEO iAgentur GmbH

Mit dem neuen iPad erhält der Entwickler die Möglichkeit Multi-Touch Applikationen auf einem grösseren Device zu realisieren und erlaubt damit im Endeffekt eine neue Art von Applikationen die noch näher an digitale Metaphern von “real-life” Objekten wie Zeitungen, Notizblock etc. herankommen
und dabei weit darüber hinaus gehen können.
Diese Session richtet sich an Entwickler mit Erfahrung in der Entwicklung von iPhone Applikationen und zeigt anhand einer Live-Demo auf, wie in mehreren Schritten aus einer iApp eine echte iPad Software wird.

  • Migration von bestehendem Code und Projekten
  • Die neue Usability
  • Möglichkeiten und Herausforderungen
  • Views und View Controller: Was ist anders?
  • Endlich: Komplexes Gesture Handling
  • Text Processing: Mehr als nur SimpleText
  • Portieren des Media Players “Leider” notwendig, aber es lohnt sich

Geld verdienen mit iPad und iPhone: Businessmodelle, Vermarktung und Einsatzmöglichkeiten
Daniel Ritschard, Senior Consultant, Webgearing

iPad und iPhone Applikationen sind schnell entwickelt, aber wie machen wir daraus ein Business? Wer sind unsere Zielgruppen und wie ticken diese? Daniel zeigt uns mögliche Strategien und Erfolgskriterien auf.

  • Welche Businessmodelle machen Sinn?
  • Kann man mit Apps Geld verdienen?
  • Lohnt sind die Integration von Werbung?
  • Konzeption und Integration in Kommunikation Aspekte zum Pricing (Höhe, Strategien) und Userverhalten
  • Wer nutzt das iPad
  • Wie/in welchem Umfeld wird das iPad genutzt?
  • Welche Apps/Geschäftsmodelle sind sind erfolgreich und welche nicht (Erfahrung aus den USA)?
  • fallstudien (geschäftsbericht, vanity fair, sports illustrated, wired)
  • Einsatzgebiete iPad Apps
  • Ideen für iPad Apps
  • Die 7 Erfolgsfaktoren
  • Spezielle Herausforderungen für Medienhäuser

iPad Business Apps – die Entscheidungskriterien
Denis Nordmann, Geschäftsführer der cognita AG, Zürich/Berlin

Die Stärke des iPads liegt Wort wörtlich auf bzw. in der Hand: Als modernes Gerät für den mobilen und stationären Konsum von multimedialen Inhalten wie News, Videos, Musik wird es bestimmt unsere Gewohnheiten im Medienkonsum verändern. Entscheidender Erfolgsfaktor ist die Usability: Fast alles ist mit einem Touch möglich, ob das online Newsportal, der Videopodcast meiner Lieblingssendung oder der TV-Livestream vom WM-Finalspiel. Unabhängig davon, ob das iPad nun ein Fluch oder ein Segen für die Medienverlage sein wird, steht fest, dass diese neue Plattform auch Auswirkungen auf andere Märkte haben wird.

Als Anbieter für Medienbeobachtung sind wir überzeugt, dass das iPad auch im Geschäftsumfeld als interaktive, schnelle und mobile Plattform wichtige eine Rolle einnehmen wird. Für cognita stellte sich die Frage: Wie bringen wir unser Produkt blueReport so auf das iPad, dass unsere Kunden einen Mehrwert haben? Wo sind die Stärken dieser Plattform und wie haben wir diese eingesetzt? Ein Bericht über die ersten Erfahrungen soll zeigen, wo das Potential von iPad Business Apps liegt und wie cogntia vorgegangen ist:

- Plattformwahl: Wieso das iPad und nicht der Kindle?
- Kundennutzen: Wie hilft die App dem Kunden?
- Kernfunktionen: Was ist der iPad Usecase meiner Dienstleistung?
- Applikationsdesign: Wie funktioniert meine App?
- Entwicklungsressourcen: Welche Zeit und Kosten soll ich budgetieren?
- Distribution: Was muss ich über den Apple App Store wissen?


News auf dem iPad – Strategien und Gestaltungsansätze
Christoph Lüscher, Partner, Information Architects Zürich

In der Verlagsbranche hat das iPad schon vor dem offiziellen Verkaufsstart mächtig Staub aufgewirbelt. Das Tablet von Apple ist ein Brückengerät. Ein Objekt der Begierde für Leute, deren Denken im Print verwurzelt ist und doch durch und durch digital. Es spricht auch Personen an, die nicht viel Sympathien für PCs entwickeln können und bietet dennoch viele Funktionen eines ausgewachsenen Laptops. Dem Nutzer steht das Internet offen, die Konstruktion des Geräts verleitet ihn aber zu Passivität. Das iPad ist der erste Vorbote einer neuen Mediengattung und deshalb machen sich die Verlage, wie damals bei der Gründung der Online-Abteilungen, erneut grundlegende Gedanken über die Art und Weise, wie sie ihre Inhalte zu den Kunden bringen. Doch wie geht man an ein neues Medium heran? Welche strategischen und inhaltlichen Fragen muss man klären, bevor man mit der Gestaltung beginnen kann? Welche gestalterischen Chancen und Risiken bietet das iPad?

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Wie performen neue Werbeformen, was kann iPad & iPhone Werbung?

von Reto Hartinger

Werbeformen und Vermarkungsmöglichkeiten für unser Produkte und Dienstleistungen haben sich verändert. Durch soziale Medien, Mobile, iPad und iPhone etc sind neue Möglichkeiten dazu gestossen. Wir müssen zuerst wieder damit umgehen lernen, die neuen Dos und Donts kennen lernen.

Michael Rottmann bespricht am nächsten Internet Briefing in Bern anhand konkreter Beispiele welche Möglichkeiten es gibt und wie sie performen.

Erfolgsfaktoren neuer Werbeformen und Vermarkungsmöglichkeiten

E-Commerce beginnt bereits bevor sich der Kunde Ihr Produkt ansieht: beim Banner, auf der Preisvergleichsplattform oder mittlerweile immer öfter auf Community- und Bewertungsplattformen. Der erste E-Commerce-Erfolgsfaktor ist daher die Vermarktung ihres Angebots, die auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten ist. Wir stellen Ihnen vor, welche Kanäle Sie dabei wie einsetzen können, welche Rolle Twitter & Co. spielen können, wie Sie Ihren Kunden immer wieder zurück holen und welche neuen Formen der e-Commerce-Vermarktung sich in den letzten Monaten ergeben.

  • Welche neuen Wege der e-Commerce-Vermarktung gibt es (neben den Klassikern)
  • Welche Trends erscheinen am Horizont?
  • Was bedeuten Soziale Medien, iPad und iPhone für e-Commerce Betreiber?
  • Wie verändert sich die Online-Werbe-Landschaft?

Danach diskutieren wir unsere Erfahrungen. Melde dich an

Apples Premium Werbestrategie

von Reto Hartinger

Was  habe ich gerätselt über die iAd-Strategie Apples und prophezeit, dass Apple Lehrgeld bezahlen muss weil sie diesen Markt nicht kennen. Heute haue ich mir auf die Finger. Ich habe gedacht, dass Apple sei wie jede andere Firma. Schande über mich. Apple versteht nichts vom Werbemarkt, aber viel, sehr viel von Brands. Deshalb kommt Apple mit einem Ansatz. der erfrischend anders ist, und natürlich wieder einmal total selbstbewusst.

Die Werbeform

Schon die Werbeform ist anders. Es sind keine gewöhnlichen Werbeflächen, es sind quasi Programme in Programmen oder interaktive Werbezonen. Ja so, wie wir das früher unseren Kunden vorgeschlagen haben, die es aber praktisch nie wollten. Man macht ganze Handlungen innerhalb der Werbefläche und geht gar nicht zum Kunden. Das ist neu, das ist dem Medium iPad/iPhone angemessen.

Die Werbepartner

Das kann nicht im Longtail funktionieren und die Agenturen müssen erst lernen dies zu produzieren (und auch die Ideen entwickeln). Deshalb macht Apple die Werbung auch gleich selber. Bravo. Apple wird einen Standard setzen, dem später die Werbeauftraggeber, die Agenturen und die Ad-Developer folgen werden. So zu Beginn musste also Apple die grossen Agenturen überzeugen und die ihre Kunden, Werbung auf den iPads zu schalten. Bei einer Million verkaufter Stück innerhalb eines Monats werden einige zuschlagen.

Das Pricing

Wer jetzt geglaubt,  Apple hätte sich preislich irgendwie am Markt orientiert, reibt sich auch da die Augen. Ein Klick in die Werbefläche kostet satte 2 Dollar und ein Werbeoffering soll ab 1 000 000 Dollar zu haben sein. Davon fliessen 60 % an den Appbetreiber (eben zum Beispiel die Fincancial Times oder ein Spiel oder Buch) und 40 % an Apple. 40 % sind in dem Rahmen was Werbevermittlung online bereits heute kostet. Mit 1 Mio Dollar ist Apple in der Superbowl Liga. So lange das Produkt hypet, wird es aber Werbeauftraggeber geben die aufspringen.

Könnte lange dauern bis Klicks aufgebraucht sind

Sind 2 Dollar wirklich zuviel? Da hat Apple das Branding eingepreist. Bei meiner Facebookwerbung bin ich schnell auch einmal bei einem Klickpreis von 1.60-1.80 gelandet. Hat aber nichts gemacht, denn wenn hinten raus die Konversion stimmt. Bei Apple gibt es oft keine Konversion wenn man das Werbemittel nicht verlässt und bei 1 Mio Packetpreis könnte es Jahre dauern, bis die Klicks abgearbeitet sind. Bei einer Klickrate von 1 %, was doch ziemlich hoch ist, wären immerhin 50 000 000 Werbeeinblendungen notwendig oder eben 100 Mio bei 0,5 % Klickrate etc. Verteilen sich die Views auf die immergleichen Leute, sackt die Klickrate entsprechend ab. Das iPad eignet sich für Brandingwerbung, eine Abrechnung via Action ist da doch schwierig.

Targeting

Ich bin überzeugt, dass Apple ein Werbe-Primiumsegment etablieren kann auch wenn an den Bedingungen noch geschraubt werden muss. Wird es Apple gelingen die Werbung kontextsensitiv einzublenden, wie Google Adsense? Welche Targetingmöglichkeiten bietet Apple? Je mehr man seine Werbung fokussieren kann desto länger wird es gehen, bis die Million abgearbeitet ist, dafür steigt die Klickrate. Apple wird sicher den Packetpreis nach unten anpassen und vielleicht auch den Klickpreis flexibler machen.

Klick und Branding

Apples Vorgehen ist nicht ungeschickt und wenn die Werbeauftraggeber dastehen, müssen die Verleger nachziehen, wollen sie an den Tropf. Die Androidseite wird lange nichts entsprechendes zu bieten haben, weshalb die Verleger sicher zuerst für das iPad entwickeln werden.

Palm geht an HP – schlecht für Microsoft Mobile

von Reto Hartinger

Nun hat als HP bei Palm zugeschlagen und kann sich über ein modernen Handybetriebssystem freuen. Damit steht Windows Mobile wieder einen Schritt näher am Abgrund. HP zeigt auf, wie verzweifelt die Microsoft Kunden sein müssen, um mit Google und Apple mithalten zu können. Kann Microsoft die abgesprungenen Kunden wieder zurückgewinnen, wenn sie endlich mit einem modernen Windows Mobile kommen? Klar ist, dass sie dann noch über keine Apps verfügen. Ob die Entwickler dann überhaupt noch auf diesen Zug aufspringen wollen, wo doch keinee Hardware-Partner mehr vorhaden sind, ist fraglich. Ich erinnere mich wie Steve Ballmer gelacht hat, als ihm das ach so zu teure iPhone vorgestellt wurde und er sich brüstete, dass Microsoft doch auf allen Handys schon drauf ist und wieviel Umsatz sie damit generieren. Schade, das war eine Fehleinschätzung.

Chipkrieg: Google steigt ein

von Reto Hartinger
Google kauft die kleine Chipdesign Firma Agnilux von Dan Dobberpuhl, der 2003 das 2008 die von Apple übernommene P.A. Semi gegründet hatte. Es ist bekannt, dass Apple die besten Talente im Chipmarkt aufkauft, Dan Dobberpuhl konnten sie nicht halten. Weshalb kauft nun Google dieses Start-up?
Apple leistet sich eigene Handy-Chip, um die Funktionen der Hardware und des Betriebssystems noch besser gerecht zu werden und vor allem performanter zu machen. Es ist entscheidened, wie lange ein Handy gebraucht werden kann. Genau da wird der Unterschied zu Android-Phones liegen. Apple kann den Markt dominieren, wenn Apple alles aus einer Hand macht. Und Apple ist dabei dies zu tun. Erstmals ist der neue Chip im iPad verwendet worden und die Anwender staunen über die Geschwindigkeit und die lange Laufzeit. Google muss also gleichziehen, Google wird in das Chip-Design einsteigen oder wenigsten die besten Köpfe im Chip-Design an sich binden, um sie Apple wegzuschnappen. Ich glaube nicht, dass Google tatsächlich eigen Chips bauen wird. Google könnte aber das Chipdesign oder Teile davon lizenzieren. Das wird von den Herstellern übernommen oder nicht. Weniger riskant als Apples Strategie.
Apple wird bald alle seine Geräte mit den eigenen Chips ausstatten und geht damit das Risiko ein, dass es mit dem Innovationsrythmus von Intel nicht nachkommt. Intel ist das natürlich nicht verborgen geblieben und baut nun selbst mit Branchengrössen wie Google an einem Chip wie ihn Apple bauen will. Man notiere Google, nicht Microsoft. Apple riskiert viel, sehr viel. In 3 Jahren könnte Apple auf veralteter Technologie sitzen bleiben. Eine Abwärtspirale beginnt. Weniger Produkte werden verkauft, was die Chipproduktion noch teurer macht. Der Chip ist die teuerste Komponente in einem Computer. Noch weniger Geräte werden abgesetzt etc. etc. Apple wäre isoliert und könnte nicht einfach so einen neuen Chip einkaufen – das Betriebssystem würde darauf nicht laufen.
Handyhersteller sind also von der Innovation des Betriebssystems abhängig. Apple weitet das Spiel noch aus und betreibt Innovation beim Handy-Chip, um die Funktionen der Hardware und des Betriebssystems noch besser gerecht zu werden. Genau da wird der Unterschied zu Android-Phones liegen. Apple kann den Markt dominieren, wenn Apple alles aus einer Hand macht. Und Apple ist dabei dies zu tun. Wird der iSlate den neuen Chip bereits haben? Ich hoffe es.
Wenn Apple die AMD Chips nur für sich bräuchte, wäre AMD zu gross um die Firma zu kaufen. Die machen einfach noch viel zu viel für Andere. Dann wären nur die besten Ingenieure spannend.
Wer Chip Betriebssystem und den Softwaremarkt beherrscht, der braucht nicht 100 % aller Geräte selber herzustellen um die Kontrolle über die Qualität der Plattform zu behalten. Apple würde ja auch als Hardwareproduzent bestehen bleiben. Voraussichtlich.
Die Frage ist eh, wird das normale Betriebssystem und damit die normalen Chips nicht zum Auslaufmodell? Wird es in 5 Jahren noch diese schweren Betriebssysteme mit den massigen Chips geben? Wenn nicht, lohnte sich ein Kauf auch weniger.
Apple könnte aber trotzdem die Strategie AMD fahren und damit Microsoft in die härteste Kriese stürzen – ihr Stammgeschäft angreifen. Ich bin überzeugt, dass die Apple OS Plattform innerhalb von 3 Jahren 30 % Marktanteil erreichen könnte. Apple könnte dann von diesen 30 % auch den Software/Inhaltemarkt dominieren.
Das wäre auch die Möglichkeit, Intel/Google Paroli zu bieten. Alleine schafft das Apple nie und nimmer.
Intel ist der Königsmacher. Erinnern wir uns. Intel liess IBM fallen und hat sich Microsoft (und in dessen Schlepptau Compaq) angelacht. Der Platzhirsch IBM musste gar aus dem PC-Geschäft aussteigen. Dasselbe könnte nun Microsoft passieren. Die Intel/Google Allianz kann stark werden. Android könnte die führende Plattform für Mobiltelefone und Chrome für die neue Art von Computer sein.

Google kauft die kleine Chipdesign Firma Agnilux von Dan Dobberpuhl, der 2003 das 2008 die von Apple übernommene P.A. Semi gegründet hatte. Es ist bekannt, dass Apple die besten Talente im Chipmarkt aufkauft, Dan Dobberpuhl konnten sie nicht halten. Weshalb kauft nun Google dieses Start-up?

Apple leistet sich eigene Handy-Chip, um die Funktionen der Hardware und des Betriebssystems noch besser gerecht zu werden und vor allem performanter zu machen. Es ist entscheidened, wie lange ein Handy gebraucht werden kann. Genau da wird der Unterschied zu Android-Phones liegen. Apple kann den Markt dominieren, wenn Apple alles aus einer Hand macht. Und Apple ist dabei dies zu tun. Erstmals ist der neue Chip im iPad verwendet worden und die Anwender staunen über die Geschwindigkeit und die lange Laufzeit. Google muss also gleichziehen, Google wird in das Chip-Design einsteigen oder wenigsten die besten Köpfe im Chip-Design an sich binden, um sie Apple wegzuschnappen. Ich glaube nicht, dass Google tatsächlich eigen Chips bauen wird. Google könnte aber das Chipdesign oder Teile davon lizenzieren. Das wird von den Herstellern übernommen oder nicht. Weniger riskant als Apples Strategie.

Apple wird früher oder später alle seine Geräte mit eigenen Chips ausstatten und geht damit das Risiko ein, dass es mit dem Innovationsrythmus von Intel nicht nachkommt. Intel ist das natürlich nicht verborgen geblieben und baut nun selbst mit Google an einem Chip.

Es wird zwei Arten von Chips geben – die für Mobilgeräte. Da ist Intel ein Lehrling. Und jene für PCs und die Serverseite. Da ist Intel der unbestrittene Star und macht damit noch mehr Marge als Microsoft mit Software. Nur, die Zukunft wird aus 100ten von Millionen Smartphones, Pads und Netzcomputern bestehen.  Also genau dort wo Intel nicht drin ist. Das Betriebssystem wird Chrome oder Android sein oder eben von Apple. Microsoft sieht die Felle davonschwimmen – wenn sie das Problem überhaupt schon erkannt haben.

Intel ist der Königsmacher. Erinnern wir uns. Intel liess IBM fallen und hat sich Microsoft (und in dessen Schlepptau Compaq) angelacht. Der Platzhirsch IBM musste gar aus dem PC-Geschäft aussteigen. Dasselbe könnte nun Microsoft passieren. Die Intel/Google Allianz kann stark werden. Android könnte die führende Plattform für Mobiltelefone und Chrome für die neue Art von Computer sein.

Es möglich, dass Apple den Intelkonkurrenten AMD kauft und damit Chip,bBetriebssystem und den Softwaremarkt beherrscht. Apple würde in Spähren vorstossen, die wir uns noch gar nicht ausdenken können. Doch gegen die Intel/Goolge Allianz anzutreten ist nicht einfach. Apple wird deshalb anderen Herstellern seine Plattform zur Verfügung stellen. Chip und Betreibssystem sind die teuersten Komponenten – damit lässt sich viel Geld verdienen. Apple braucht nicht 100 % aller Geräte selber herzustellen um die Kontrolle über die Qualität der Plattform zu behalten.  Apple würde wie Intel/Google anderen Herstellern eine Plattform zur Verfügung stellen, selber aber Apple auch als Hardwareproduzent bestehen bleiben und an der Software und Inhalten mitverdienen.

Apple könnte damit Microsoft und Intel in die härteste Kriese stürzen – ihr Stammgeschäft angreifen. Ich bin überzeugt, dass die Mac OS Plattform innerhalb von 3 Jahren 30 % Marktanteil erreichen könnte. Apple könnte dann von diesen 30 % auch den Software/Inhaltemarkt dominieren.

Oder Apple geht daran konkurs. Gelingt es Apple nicht, Innovationsführer mit den Chips zu sein könnte Apple auf veralteter Technologie sitzen bleiben. Eine Abwärtspirale beginnt. Weniger Produkte werden verkauft, was die Chipproduktion noch teurer macht. Der Chip ist die teuerste Komponente in einem Computer. Noch weniger Geräte werden abgesetzt etc. etc. Apple wäre isoliert und könnte nicht einfach so einen neuen Chip einkaufen – das Betriebssystem würde darauf nicht laufen.

Warum Apple die Entwicklertools einschränkt

von Reto Hartinger

Dieser Schritt ist nicht gegen Adobe – er ist pro iPad. Beim iPhone hatte Apple die Nase vorn. Alle waren überrascht und mussten Konzepte finden, wie dem iPhone zu begegnen wäre. Das liess Apple ein Jahr Zeit eine Vormachtstellung bei den Apps zu generieren. Beim iPad ist das nicht so. Apple hat maximal 6 Monate Zeit. In dieser Lücke muss Apple die Entwickler für sein Teil begeistern. Sie müssen Software schreiben und Apple muss viele viele Geräte verkaufen damit sich das lohnt. Jeglicher Vorteil wäre dahin, würde diese Software dann auch auf Android Pads laufen.

Das kann man jetzt verteufeln wie man will, aber Apple muss so handeln. Über einen Preiskampf kann Apple sich nicht im Rennen halten. Es ist wohl auch gut so für die Kunden und Entwickler, weil so auch ein Feature-Rennen zwischen den Plattformen statt ein Preiskriegt entsteht. Der Standard HTML5 wird weiter getrieben – das nützt allen Internetnutzern.

Google Chrome OS steht auch bald in den Startlöchern. Hat Apple dem etwas entgegen zu setzen? Das gibt nochmals eine weitere Gerätekategorie, noch billiger als die Pads, Slates und Netbooks.

Das iPad verändert die Telcoszene

von Reto Hartinger

iPad online bereits ausverkauft

Die iPads scheinen bereits ausverkauft zu sein, zumindest was man vorbestellen konnte. Die Läden haben noch Geräte für den Start. Schliesslich möchte Apple auch die Leute noch abfangen, die zwar ein tragbares Mediendevice kaufen möchten, der iPaid aber doch nicht ausreicht.

Verlage geben Rabatt gegenüber Druckversionen

Das iPad wird die Regeln der Verlage ändern. Die Druckkosten und Verteilkosten fallen weg. Die Verteilkosten übernimmt der Nutzer. Anscheinend sind die Verlage bereit, dies via niedrigeren Preis zu kompensieren. Das Wallstreet Journal soll online fast 50 % günstiger zu haben sein. Kein Wunder Druck und Verteilung kosten im klassischen Geschäft 60 %. Beim iPad kommt die Provision an Apple dazu. Welcher Verlag wird wieviel seiner Kostenvorteile an den User abgeben? Es gibt einen neuen Verteilkampf. Stern, Geo und Gala werden die Preisvorteile nicht weiter geben — die auf der WePad Plattform – auf dem iPad hätten sie damit keine Chance. Aber hat WePad eine Chance? Wohl ein Rohrkrepierer, weil das Gerät, das Betriebssystem (Windows 7) und das Inhalteangebot mit dem iPad nicht wird mithalten können.

Gratisbücher bereits zu Beginn

Wie ich angekündigt habe, wird das iPad auch Gratisbücher haben. Vorerst 30.000 Bücher aus dem Projekt Gutenberg, der Public Domain Bibliothek mit mehrheitlich englischsprachigen Büchern.

Telcos werden sich konkurrenzieren

Was war das für ein Aufschrei, als das iPhone mit einem Vertrag verbunden war. Das iPad ist es nicht – was den Vorverkauf einfacher macht. Es wird jetzt auch einen Verteilkampf bei den Telcos einsetzen. Wer hat den besten iPad Daten-Vertrag. Wer subventioniert das Gerät mit wieviel? Das iPad wird nicht nur Segen über die Telcos bringen. Sie müssen endlich wieder ihre Konkurrenz-Muskeln zeigen, um im Rennen zu bleiben. Es bleibt die Frage, wieviele Leute möchten ein iPad mit Datenvertrag und wem reichen die gratis W-Lans. Wird dies ein Trend auslösen, gratis W-Lans anzubieten? Man stelle sich vor, was das iPad und Augmented Reality für Shops bedeuten könnte. Das wäre vielleicht ein Grund für IKEA ein W-Lan auf der ganzen Verkaufsfläche anzubieten.

Das alles hilft dem iPad – aber auch seiner Konkurrenz. Für Window sehe ich keine Chance in diesem Markt, warten wir auf Chrome und Android.

Wieso Apple Konkurs gehen könnte

von Reto Hartinger

Hä? Eine gewagte These, wo doch Apple gerade alle Rekorde bricht – bei einer Marktbewertung von 210 Milliarden ist der Primus Microsoft mit 260 Milliarden nicht mehr weit weg. Es scheint eine Frage der Zeit, bis Apple Microsoft überhohlt hat. Anlaysten sehen Apples Aktienkurs bei über 300 oder gar 500 Dollar. Also kein Problem.

Steve Jobs begründet wieso er keine Dividende ausschüttet mit den Risiken die er eingehen will. Das ist angesicht des explodierenden Aktienkurses schwer verständlich. Schauen wir das doch einmal genauer an.

Nein, wäre der iPad oder das nächste iPhone ein Flopp, würde das Apple noch nicht gefährden. Ein Produkt kann das nicht. Schauen wir genauer hin, wieso Apple schon einmal am Rande des Ruins stand. Steve hat darin Erfahrung – einige Male war Apple gefährdet. Es war nicht die Produktvielfalt, die Fehlinvestition in den Newton. Zurzeit ist Apple noch breiter aufgestellt und hat deshalb sogar das Computer aus seinem Namen gestrichen.

Apple hat es nicht mehr fertig gebracht, ein modernes Betriebssystem herauszubringen. Das war das erste Problem. Gravierender aber war, dass der PowerPC Chip nicht mehr auf die Apple Bedürfnisse weiterentwickelt wurde. Zu klein waren die Stückzahlen – obwohl Apple damals einen viel höheren Marktanteil als heute hatte.

Apples Risiko und Chance liegt im eigenen Chip. Wenn es Apple gelingt, einen Chip zu entwickeln welcher der Konkurrenz weit überlegen ist, dann kann Apple seine Märkte – mobiles Computing – dominieren. Das ist die Absicht. Chips zu bauen braucht zwei entscheidende Komponenten, die hellsten Köpfe der Branche und riesige Stückzahlen. Es ist wie beim Uhrwerk – man kann gegen die Swatch Group nicht mit einem eigenen Uhrwerk antreten, höchstens mit einer eigenen Uhr.

Apple wird bald alle seine Geräte mit den eigenen Chips ausstatten und geht damit das Risiko ein, dass es mit dem Innovationsrythmus von Intel nicht nachkommt. Intel ist das natürlich nicht verborgen geblieben und baut nun selbst mit Branchengrössen wie Google an einem Chip wie ihn Apple bauen will. Man notiere Google, nicht Microsoft. Apple riskiert viel, sehr viel. In 3 Jahren könnte Apple auf veralteter Technologie sitzen bleiben. Eine Abwärtspirale beginnt. Weniger Produkte werden verkauft, was die Chipproduktion noch teurer macht. Der Chip ist die teuerste Komponente in einem Computer. Noch weniger Geräte werden abgesetzt etc. etc. Apple wäre isoliert und könnte nicht einfach so einen neuen Chip einkaufen – das Betriebssystem würde darauf nicht laufen.

Dich Chance dass es Apple packt sind da. Aber gopf, Apple soll nun endlich den von mir immer geforderten TV bringen, sonst bringt ihn Google. Auch darin braucht es spezielle Chips, die Apple die nötige Stückzahl liefern könnte.

Eine weitere Gefahr droht, wenn jemand Palm kauft. Palm hat zwar kein interessantes Produkt. Weder in Sachen Hard- noch Software aber sitzt auf einigen Patenten mit denen ein Käufer die Konkurrenz im Atem halten könnte. Apple sollte Palm einen Rettungsdeal anbieten, wie es damals Microsoft mit Apple gemacht hat. Patente gegen hm, äh, was? Betriebsystem? Ob das Sinn macht?

Freuen wir uns auf die nächsten drei Jahre und hoffen, dass Apple der Technologietreiber bleibt.

Was das iPad verändern wird

von Reto Hartinger

Jaja möglich, dass das iPad die Verlagsbranche retten wird. Das TV-Geschäft neu aufmischt etc. Aber das sind Dinge die wir doch alle schon kennen. Wirklich neu wird etwas ganz anderes sein. Ich kann mich noch erinnern als Dial-up noch die gängige Verbindung ins Internet war. Man musste sich also entscheiden, wann man eMails lesen wollte. Bevor man sich einloggte, hatte man einen Plan was man tun wollte. Dann hat mir search.ch eine sage und schreibe tausendfränkige Standleitung gesponsert und ich war ständig im Internet. Ein ganz neues Erlebnis und Mails waren plötzlich da, wenn sie ankamen und so habe ich sie auch sofort beantwortet. Es gab auch keinen Grund mehr ins Internet zu gehen, ich war ja immer schon drin. Ich hatte einen schönen Garten und ein 20 Meter Kabel gekauft in der Annahme, dass ich im Garten arbeiten konnte. Denkste. Nicht mal ohne direktes Sonnenlicht konnte ich im Bildschirm etwas sehen. Aus sense, ich musste also im muffigen Haus arbeiten und das schöne Wetter schönes Wetter sein lassen.

Genau das wird das iPad ändern. Wir werden wirklich überall online sein – immer.  Die Applikationen und Daten werden in die Cloud verschwinden – ich kann also von überall her auf sie zugreifen und sie nutzen. Dass ich mit dem iPad auch noch Zeitunge, Bücher, TV etc konsumieren kann ist nett, für mich aber nicht matchentscheidend.

Das vorliegende iPad wird nicht der endgültige Wurf sein. Vieles kann das Teil noch nicht. So muss auch die Telcobranche erst noch die Frage beantworten, ob es einen Deviceunabhängigen Kommunikationszugang gibt. Denn wenn ich für mein iPhone, iPad und mein stationäres Internet einen Betrag bezahlen muss, dann haben wir doch ein Kostenproblem. Aber mit Tripple- und Quadrupleplay bewegen sie sich gedanklich schon in die richtige Richtung. Das wird kommen.

Es wird also ein Oekosystem rund um dieses neue allways on geben. Die ganze Software muss neu geschrieben werden. Das User Interface wird sich ändern. Wir werden unsere Computer mehr mit Gestures bedienen und diese werden nicht nur wie beim iPad auf einen Touchscreen stattfinden sondern der ganze Körper wird das Eingabegerät sein. Wir werden den Computer an mehreren Stellen unseres Körpers herumtragen und teilweise mittels Gedanken steuern. Jaja ich weiss das klingt verrückt. Wir sind aber nahe dran.

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