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iWatch und welches Problem sie lösen soll

von Reto Hartinger

Hat jemand auf eine Uhr von Apple gewartet? Ok. es gibt immer einige verrückte die auf alles wartet was Apple herausbringt und ich gehöre auch dazu. Aber eine Uhr? Apple steigt nur dann in ein Markt ein, wenn es etwas grundsätzlich ändern kann.

Die Zeit abfragen ist wohl kein Problem heute und elegant sind Uhren allemal. Doch Apple hat zwei Dinge herausgefunden, die eine Uhr bis heute nicht macht.

Zur Zeit passt ein Kalender

Was nützt mir die Zeit zu wissen, wenn ich nicht weiss ob ich noch rechtzeitig zum Termin erscheine? Die Apple Uhr hat den Kalender integriert, der automatisch mit der Cloud und allen anderen Appledevices synchronisiert, und via Siri kann ich die Uhr nach dem Weg fragen.

Ich schaue dir Uhr gar nicht mehr an

Siri kann mir natürlich auch ausser die Zeit auch alles andere googlen oder wolframalphen. Die Uhr ist zu klein für ein wirkliches Display das ich ansehen will, aber brauch ich das, wenn ich die Uhr fast alles fragen kann was ich will und es mir eine Antwort “sagt”?. Jetzt sind Suchresultate definitiv keine Listen mehr. Wenn Google nicht auch an einer Uhr arbeitet oder ihre Brille solche Funktionen übernimmt, muss sich Google warm anziehen. Haben wir eine Suchmaschine jederzeit zur Hand (wörtlich), dann machen wir viel weniger Abfragen auf Google. Der wearable Computer schmiegt sich ans Handgelenk und hängt sich nicht vor die Augen.

Was kann die iWatch nicht

Es braucht keinen iPod am Handgelenk. Es braucht keinen vollwertigen Computer, die iWatch wird reduced to the max – das heisst was sie leisten soll kann sie maximal gut und der Rest wird wegdesignt.

Technische Hürden

Wo sind die Herausforderungen? Sollte die iWatch können, was ich oben beschrieben habe, braucht es einen richtigen Prozessor. Die Prozessoren in Uhren haben keine grosse Intelligenz, wer aber Siri verwenden will, braucht das iOS und viel Kommunikation mit den umgebenden iDevices und WiFi. Aber achtung, ein solcher Prozessor wird heiss und er braucht viel Energie. Hier liegt der Hund begraben, wieso Apple nicht schon längst mit einer Uhr auf dem Markt kommt und vielleicht gar nie auf den Markt kommt. Lässt sich das iOS nochmals gewaltig reduzieren auf genau diese Features (huch noch einen Verison des Betriebssystems). Lässt sich ein Prozessor entwerfen, der auf diese Funktionen abgespeckt ist? Wollen wir eine Uhr die wir jede Nacht aufladen müssen? Wie soll die iWatch kommunizieren wenn kein Wifi vorhanden ist? Wie lassen sich alle Komponenten nochmals verkleinern? Wie gross darf die Batterie sein und wie lange soll sie laufen? Soll das Gerät  jederzeit mit der Cloud verbunden sein um zum Beispiel neue Termine zu erhalten welche die Sekretärin oder der Lebenspartner einbucht?

Je schwieriger diese Aufgaben desto unnachahmlicher wird die Lösung. Rechtfertigt die Absatzchancen ein eigenen Chip und ein eigenes OS? Wohl erst, wenn sich auch die iWatch mehrere Millionen Mal pro Monat verkaufen lässt. Trauen wir das Apple zu? Was hätte Swatch dem entgegenzusetzen? Gibt es rechtzeitig eine Android Swatch?

Nächste Internet Briefings

von Reto Hartinger

Melde Dich jetzt bereits zu den nächsten Internet Briefings an. Wir sind wieder in der Brasserie Lipp an der Uraniastrasse 9 was heisst, maximal 80 Personen können teilnehmen. Wir haben schon viele Anmeldungen, zögere als nicht, sonst sind die Events ausgebucht.

6.11.2012 17.30-20.00 Google und die semantische Suche
Patrick Price, Idealizer AG – Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, Zürich

06.11.2012 11.30-14.00 Web Grafik Technologien
Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/webgrafik

Bern: 07.11.2012 17.30-20.00 Wie entwickle ich eine Content Strategie
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22

Webinar: 13.11.2012 19.00-19.40 In 5 Schritten den eigenen A/B Test aufsetzen
http://www.edudip.com/webinar/In-5-Schritten-den-eigenen-A-B…
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/ABTesting

04.12.2012 – 17.30-20.00 Social Media ROI berechnen
Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/roi

04.12.2012 11.30-14.00 Beyond HTML: Scriptsprachen, Frameworks, Templatesprachen und vieles mehr
Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/beyondhtml

Bern: 05.12.2012 17.30-20.00 Mobile: Funktionieren In-App-Käufe?
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/inapp

Der Unterschied zwischen Apple und Google

von Reto Hartinger

Heute haben sich die Börsenkurse von Apple  und Google angeglichen. Dabei war der Googlekurs früher einiges höher als jener von Apple, jetzt liegt Apple vorne.  Google hat ganze 1,5 Produkte in seinem Arsenal. Die Suchmaschine mit Adwords und Android mit Onlinewerbung Admob. Richtig Kohle verdient Google mit Adwords auf der Suchmaschine. Die anderen Dienste werfen nur Brosamen ab. Schon besser ist die Onlinewerbung Adsense auf fremden Sites. Google schafft es auch nicht weitere Plattformen zu etablieren, die richtig gutes Geld verdienen. Android macht eigentlich auch kein Geld. So verdient Google mit Mobile-Werbung auf der Apple Plattform iOS mehr als auf Android, obwohl das Android Betriebssystem viel stärker verbreitet ist als das iOS. Für Google ist es schlicht nicht möglich, ein weiteres Produkt hinzuzufügen, das mit Adwords oder der Suchmaschine einigermassen mithalten könnte. Zudem nehmen die Kosten um Traffic auf die Google Suche zu lenken (Mozilla, Telcos und OEMs) immer mehr zu (6,4 % im letzten Quartal). Damit Androide nicht zum Flopp wird, musste Google Motorla kaufen, der Patente wegen. Nun hat Google einen Klotz am Bein das zur Gewinnbremse oder zum Strategiedesaster mutiert. Google muss Motorola stärker und damit gewinnbringend machen, sonst ist Motorola ein Geldvernichter. Je stärker Motorola bevorzugt wird, desto mehr Probleme bekommt Google mit seinen Android-Partnern. Ein Balanceakt mit einem oder mehreren Verlierern.

Apple kann mit jeder neuen Produktelancierung einen Multimilliarden-Markt mit satten Margen öffnen. Einige Analysten gehen davon aus, dass Apple demnächst mehr iPads als iPhones verkaufen wird. Die Begründung: Die Firmen steigen viel schneller auf den iPad-Zug auf, als sie das mit dem iPhone und iPhone tun bzw getan haben. Auf fast allen Produkten (ausser dem iPod) hat Apple weiteres Wachstumspotenzial. Nennt Apple den iPad Mini iPod, kann das iPod Segment sogar wachsen. Sogar die Macs können weiter wachsen und wenn das iPhone in China richtig lanciert wird, dann geht auch dort wieder die Post ab. Apple hat in China ein grosses Potenzial. Man kann heute bereits das iPhone 5 zu einem fixen Preis bestellen, obwohl es keine Specs zum Gerät gibt.

Jedes weitere Produkt das Apple hinzufügt stärkt sein Ökosystem. Auch ein Apple Fernsehgerät, das nun endlich diesen Herbst kommen soll, bedient das das Ökosystem das aus Software, Services und weiterer Hardware besteht. Es kommt alles aus einem Guss.Wovor Apple nicht gefeit ist, ist ein Produkteflopp. Schlägt der iPanel oder iTV nicht ein, könnte das einen riesigen Abschreiber mit sich bringen und die Appleaktie ins Jammertal reissen.Die mussten die Firmen die auf GoogleTV gesetzt haben schmerzlich erfahren. Wie gross ist diese Gefahr? Schon längst hätte Apple einen Fernseher lancieren können. Er hätte sich auch leidlich oder gar gut verkauft. Apple bringt aber erst ein Produkt in einen neuen Markt, wenn Apple den Markt wirklich verändern kann. Tim Cook hat kürzlich wieder Film- und Fernsehrechteinhaber getroffen. Der Knackpunkt ist und bleibt das inhaltliche Angebot. Apple weiss, dass es die beste Hardware bringen kann, ohne ein grundlegendes neues Modell beim Inhalteangebot bleibt iTV nur ein nettes Stück Hardware das kopiert werden kann. Mit der Hardware braucht es ein Ökosystem-Innovation. Dann wird aus dem Hobby ein Business das genauso gross oder grösser sein kann als das iPhone.

Aber fehlt da nicht Microsoft in der ganzen Betrachtung? Ich diskutiere das gar nicht mehr. Ich zitiere mal nur Microsoft selber

Windows 8 covers all the computing needs of users

We believe Apple has it wrong

Apple makes great hardware but the point of view, the tablet and PC being different is completely incorrect

Windows 8 is the new era for PC plus, which combines all the devices users need to accomplish all the things they want in a single push of a button

Apple sagt: Microsoft’s Windows 8 is poorly conceived. You can converge a toaster and a refrigerator, but  those things are probably not going to be pleasing to the user.

Die letzen Jahre lag Microsoft immer falsch und Apple immer richtig.

Update Google Zahlen

Google hat gegenüber dem Vorjahr 11 % mehr Gewinn gemacht. Motorola drückt das Jahresergebnis um 233 Millionen Dollar, steigert aber Googles Umsatz um 25 %. Sollte das nicht ändern, gewärtigt Google in den nächsten Jahren eine gewaltige Wertberichtigung auf der Motorola Position. Microsoft hat dieses Quartal aus diesem Grunde erstmals einen Quartalsverlust hinnehmen müssen.

Update Apple Zahlen

Apple hat zwar den Gewinn doppelt so stark gesteigert wie Google, aber Wallstreet dennoch enttäuscht mit kleineren Verkäufen des iPhones (+ 28%) und iPads (+84 %), die Marge stieg von 41,7 auf  42,8 Prozent. So gut die Zahlen tönen, sie sind zwar im Vergleich zur Vorjahresperiode höher, zum letzten Quartal aber tiefer. Das iPhone trägt 60 % zu den Gesamtzahlen bei. So gesehen ist Apple auch stark von einem Produkt abhängig. Das iPad hat im letzten Quartal Marktanteile gewonnen. Um die Börse zu überzeugen braucht Apple dringend den iTV bzw. den iPanel.

Der Aktienkurs von Google steigt, jener von Apple fällt. Ich bleibe bei meiner Analyse, Google ist mit einem P/E von 18 gegenüber von 14 von Apple überbewertet. Zudem sitzt Apple noch auf riesigen Barreserven. Und wie früher erwähnt, bringt eine Ausschüttung einer Dividende dem Apple  (2,65 Dollar je Aktie) dem Aktienkurs gar nix. Meine Prognose: Ende Jahr wird der Applekurs den von Google uneinholbar abgehängt haben.

Internet Briefings im Juli und September

von Reto Hartinger

Nächsten Dienstag und Mittwoch sind wieder Internet Briefing und ich hoffe, Du hast Dich bereits angemeldet zu:

3.7.2012 11.30-14.00
Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, Zürich


3.7.2012 17.30-20.00
Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, Zürich
Mehr Infos und Anmeldung: http://internet-briefing.ch/adsem

Wie macht man aus einer klassischen Werbekampagne eine crossmediale
4.7.2012 17.30-20.00
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/werbe
Sehr spannende Briefings finden auch im September statt, melde Dich doch bereits an:
HolidayCheck: Wie manage ich eine Community
4.9.2012 17.30-20.00
Falcone Konferenzsall, Birmensdorferstrasse 155, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/HolidayCheck

3D Printing: Die nächste Revoltution?
04.09.2012 11.30-14.00
Falcone Konferenzsall, Birmensdorferstrasse 155, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/3dprinting

Google+ für Firmen: Was bringts? – Best Practicies
05.09.2012 17.30-20.00
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/googleplus

Im August finden keine Briefings statt.

Windows 8 Tablett Surface bricht einige Tabus, es braucht aber mehr

von Reto Hartinger

Das erste Surface wurde in der Schweiz erstmals am Internet Briefing durch Steve Balmer vorgestellt. Damals noch so gross wie ein Tisch und mit Videokameras statt touchsensiblem Screen. Der Tisch hat sich nicht durchgesetzt. Apple hat mit seinem iPad einen unerwarteten Hit gelandet, der Vorsprung ist riesig. Satte 3 Jahre. Bereits zwei Mal hat Microsoft versucht ein Betriebssystem zu entwickeln, welches das iOS in die Schranken weist. Vergeblich. Es ging immer weiter bergab. Windows Mobile dümpelt um 2 % Marktanteil. Mit Windows 8 Mobile könnte es gelingen. Dazu muss Microsoft aber einige Tabus brechen. Die Allianz Microsoft/Intel war heilig. Sie ist gestorben. Das Windows Consumer Tablet Surface kommt mit einem ARM Prozessor. Nur das Pro Modell basiert auf einem Intel-Chip. Noch schwerwiegender ist der Bruch mit 100ten von Hardware-Partnern. Früher machte Microsoft die Entwicklungswerkzeuge und das Betriebssystem, Intel die Chips oder das Motherboard und eine Vielzahl von Hardwareherstellern bastelten daraus eigene Produkte. Das ging so lange gut, bis das iPad signifikant in das PC-Geschäft eindrang. Viele kauften statt eines Notebooks ein Talbet und darauf lief weder ein Intel-Chip noch das Windows Betriebssystem. Zum grossen Aerger hat Apple auch noch ein neues Notebook-Design zu einem sensationell günstigen Preis hingekriegt, das breite Akzeptant erlangte. Intel und Microsoft droht das Geschäft wegzubrechen. Mangels Innovation. Es stellte sich heraus, dass Intel um das MacBook Air zu konkurrenzieren mehr bauen musste als nur das Motherboard. Intel hat gleich das ganze Hardwarekonzept und den Preis für die Hardware bestimmt. Da ist kein Platz mehr für Innovation seitens der PC-Bauers. Um einen iPad Konkurrenten zu entwickeln war die Situation noch schwieriger. Unmöglich ein Gerät mit so langer Laufzeit mit einem Intel Chip.zu bauen Microsoft war gefordert, sein Betriebssystem auch auf ARM Chips lauffähig zu machen. Wenn der Betriebssystemlieferant nun Chip, Hardware und Betriebssystem neu konzipieren muss, wo bleibt da noch die Innovation von Partnern? Wie kann man ein Gerät zu einem vernünftigen Preis anbieten, wenn man noch mehrere Mitesser bedienen muss, die gar nix zur Entwicklung beigetragen haben? Gefertigt werden die Tabletts und PCs sowieso von spezialisierten Assemblierern in China. Was wiegt jetzt noch die PC Marke? Nix, denn bis jetzt haben sich diese alle eine wunde Nase mit mediokren und unverkaufbaren Tabletts geholt. Einzig Samsung kann einigermassen mithalten und Amazon (auch kein Hardwarehersteller). Microsoft wird die ersten Surfaces unter eigener Marke auf den Markt werfen. Ob das so bleiben wird, ist noch unklar. Die PC-Bauer glauben nicht daran.Jetzt haben also alle 3 Tablett-Betriebssystementwickler eine eigene Hardware. Es könnte sein, dass Google voll auf die Karte Motorola setzt und Microsoft sich Nokia einverleibt. Die PC-Welt wäre nicht mehr die selbe. Was hat die PC Sparte von HP  noch zu bieten? Was tragen Acer und Asus im Rennen um Marktanteile und Marge noch bei? Gibt es eine Welt mit 3 grossen Anbietern? Ist das Spiel von Asus, Acer und Co verbei? Apple ist längst eine Software und Inhalteanbieterin wie Google beide setzen nicht auf Software sondern auf Problemlösungen. Die beinhalten auch das Bezahlen, das Auffinden von Produkten in der Nähe und vieles mehr. Apple und Google machen keine Produkte, sie machen Services. Apple alles aus einer Hand mit einem unglaublichen Lockineffekt. Siri, welches ist das nächste Chinesische Restaurant (egal wo auf der Welt ich mich befinde) im Preisrahmen von 20 bis 30 Franken (es versteht sich, dass es von meinen Freunden und anderen Bewertet wurde). Siri zeigt es mir auf dem Device, zeigt mir wie ich am besten dorthin komme, sucht einen Gutschein und reserviert einen Tisch auf meine Anweisung. Nachher kann ich via Handy bezahlen und vielleicht bewerte ich das Restaurant noch. Das sind die Services die Apple und Google im Sinn haben. Je einfacher so etwas geht, desto mehr bin ich Sklave dieser Umgebung. Und Microsoft Office? Schnauze. Microsoft braucht unbedingt eine Reorganisation. So lange Microsoft Office ein solch grosses Gewicht im Organigram hat, solange wird Microsoft niemals solche Services hinkriegen. Vorschlag: Software, Services, Hardware. That’s it.

Für die Medienwelt wirds brutal

von Reto Hartinger

Jetzt üben wir schon mehr als 10 Jahre und es ist noch keine vernünftige Antwort auf den schleichenen Tod des Papiers in der Medienwelt herausgekommen. Haben das die Verlage überhaupt nötig? Sie melden Rekordgewinne. Ist die Chefetage bei dieser Ausgangslage überhaupt noch nervös genug, um radikale Veränderungen anzugehen? Der Kleinanzeigenmarkt war ein Schlachtfeld das viel Geld gekostet und praktisch nichts eingebracht hat. Es ist zu erwarten, dass dasselbe bei den durch Tablet und iTV ausgelösten Veränderungen der Medien wieder passieren wird. Welches Konzept auch immer – es wird um Geschwindigkeit und Interaktivität gehen. Aus Abonennten werden Communities. Verlage müssen lernen dass es keine Kundenbindung Medien zu Konsument mehr geben wird sondern eine Konsument zu Konsument auf der Plattform des bzw der Medien. Diese Community muss sich über alle Devices auf der Plattform austauschen können. Der Redakteur wird zum Dompteur – Joiz macht es vor. Das Medium an sich gibt es auch nicht mehr, das Medium generiert zur Marke das sich über verschiedene Kanäle an seine Community richtet. Radio, TV, Print, Internet verschmelzen zu einer einzigen Marke über Transportkanäle. Eine Zeitung wird auch am TV gelesen und enthält Videos und es ist fast nicht mehr zu unterscheiden ist das jetzt ein TV-Kanal oder Internet oder weiss Gott was. Zugegriffen wird via Handy, Tablet, PC und TV – ja und es gibt ein Abo für alles. Die Medium-Marke, nennen wir sie mal Blick,  wird 24 Stunden News haben – auf allen Kanälen. Sie werden irgendwann einfach als Print (gratis am Abend für alle, für Abonennten eine Version am Morgen, am Donnerstag als Magazin mit mehr Hintergründen und Community Beiträgen und eine Version am Sonntag) zusammengefasst und ebenso als Nachrichten-Sendung auf de TV. Jedes Ressort wird ständig auf allen Kanälen präsent sein. Man kann Beiträge immer ansehen – auch wenn sie vor zwei Monaten gemacht wurden. Das ergibt neue Berufsbilder:

Der Themen-Manager

Weil der Blick nicht mehr einfach ein Durchlauferhitzer ist, gibt es für jedes Ressort Themen-Manager. Diese stellen Dossiers zusammen die Bestand haben und jederzeit aus jedem Medium abgerufen werden können. Schalte ich den Fernseher ein und gehe ich auf den Blick Kanal – sehe ich sowas wie die Frontpage. Das heisst das was gerade live läuft und ich habe Menüpunkte zu anderen Ressorts. Es kann sein, dass diese auch gerade live etwas im Programm haben, sonst kommt eine Konserve oder zum Beispiel nur grade aktueller Text. Fernsehen heisst inskünftig nicht nur bewegte Bilder sehen. Der Themenmanager bereitet Dossier aus Video, Audio und Print so auf, dass immer etwas spannendes zu sehen ist. Zu allem was läuft kann man auch zu Dossiers springen, während oder nach der Sendung. Der Themenmanager gibt Journalisten den Auftrag kurz eine Stellungnahme von einem Spezialisten via Skype zu machen und speist dieses in die Kanäle ein.

Der Community Redaktor

Er lässt Versionen von guten Kommentaren aus dem Live-Chat oder Kommentarfeld (wie bei Blogs) in die verschiedenen Kanäle einfliessen. Er bereitet diese Kanalgerecht auf. So erscheinen Live-Statements von Zuschauern im TV oder im Donnerstag-Magazin kommen grössere Kommentare oder deren Zusammenfassungen kommen in die Print und Internet/Tablet Versionen. Er ist dafür zuständig, dass nichtssagende Kommentare keine Bedeutung erhalten. Überwacht die Likes und gibt Ranglisten aus und macht Umfragen, deren Resultat er den TV Moderatoren oder Themenmanagern weiter gibt. Der Community Manager ist auch besorgt, dass die Sozialen Medien mit Inhalten befeuert werden und so Traffic auf die einzelnen Themen locken.

Die Leser

Der Leser baut eine Bindung zur Marke auf. Blick begleitet ihn über den ganzen Tag. Er kann sich sein Medienkonsum und die Inhalte individualisieren. Das Medium Blick könnte stärker werden als ein TV-Sender oder eine Tageszeitung. Das Packet wird er abonnieren wollen oder Einzelteile daraus.

Der Webemarkt

Für den Werbemarkt heisst das, ganz ganz genau dort sein, wo das Publikum affin ist. Blöd, jetzt wird auch TV Werbung aufwändig zu buchen und es gibt plötzlich präzise Einschalt und Aktivitätsquoten. Es müssen auch für Auftraggeber Abos her. Key-Account-Manager können im besten Sinne des Werbeauftraggebers auf den verschiedenen Medien Werbung platzieren. Schliesslich entsteht laufend neuer Content, der Werbefläche beinhaltet. Er ist befugt verschiedene Werbemittel ohne Rücksprache mit dem Werbeauftraggeber austesten.

Das Geschäftsmodell

Einnahmequellen sind Abos über alle Kanäle und einzeln, Einzelverkäufe von Beiträgen (eventuell über alle Kanäle aber mit x Artikel, Video gratis – danach bezahlt), Werbung, Werbeadministration, Contentpartnerschaften. Richtig gemacht, könnten TVs in arge Schwierigkeiten geraten, gegen eine solche Marke Blick konkurrenzieren zu können. Wie dramatisch sich das Business-Modell in den USA verändert hat, zeigt diese Grafik.

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Realisierbar?

Alles viel zu teuer, alles viel zu weit in die Zukunft gedacht. Ich weiss. Aber wie lange werden die Verlage für solche Konzepte brauchen? Ich beschreibe die Medien 3.0. Wer Strategien will, die heute umsetzbar sind, der besucht:

09.05.2012 – 13.00 – 15.45 , Messe Zürich

Medien 2.0 – ONE Kongress

http://internet-briefing.ch/onemedien

13.00-13.40 Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
13.40-14.30 Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
14.30.15.20 Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
15.20-16.00 Round Table

Für Internet Briefing Mitglieder und Gäste Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

Anmeldung

Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
Durch die fortschreitende Digitalisierung und der immer höheren Reichweite von Smartphones und Tablet-PCs sei – vergleichbar mit der Entwicklung in USA – ein großes Titelsterben zu erwarten.  
Die Generation der über 40-jährigen bleibt den Kernpublikationen der Verlage (insbesondere den Tageszeitungen) treu – und hinter dieser Lesergruppe verbirgt sich bei den meisten Tageszeitungen mehr als 80 Prozent der Auflage. Im Gegensatz dazu ist die Bindung der jungen Zielgruppen an die Printprodukte nicht gelungen. Die Hoffnung, dass die Jugend „später“ zu den Printprodukten findet, hat sich als Illusion erwiesen. Das Ertrags- problem einer „aussterbenden“ Leserschaft wird bei den Verlagen über Vertriebspreiserhöhungen kompensiert.
Bei den Anzeigenmärkten scheint die Lage leider noch hoffnungsloser: Die Print-Rubrikenmärkte sind weitestgehend verloren. Auch die nationalen Werbebudgets schrumpfen und wandern in Richtung Online-Media. Das größte Risiko für die Verlage liegt bei den Einzelhändlern, die verstärkt Alternativen zur Print-Anzeige testen. Dies liegt zum Einen an neuen digitalen Geschäftsmodellen (z.B. Couponing, Rabattaktionen), aber auch verstärkt an dem Aufbau von eigenen e-Commerce Plattformen, bei denen nun performanceorientierte Online Werbung geschaltet wird, um die Kunden auf die Portale zu locken und zum Kauf auf der Plattform zu bewegen. Marcus bespricht mögliche Lösungsansätze:

  • Kerngeschäft: „More of the same – digitally“
  • (Warum die Einführung von Paid Content so schwierig ist)
  • Hybride Geschäftsmodelle: „Less of the same – digitally “
  • (Medien und Live-Entertainment – eine spannende Kombination für Anzeigenkunden und Leser)
  • Neue Geschäftsmodelle: „Something really new – digitally“
  • (Warum nicht Betten vermieten oder Hundefutter verkaufen?)

Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
Unser Informationsverhalten verändert sich rasant mit der explosiven Ausbreitung von Social Media und mobilen Lesegeräten. Wie aber verhalten sich junge Mediennutzer heute tatsächlich? Haben die klassischen Medienhäuser noch eine Chance bei ihnen? Und wie werden der Medienkonsum und die Medieninhalte in Zukunft aussehen? Antworten darauf geben die Referentinnen u.a. anhand einer qualitativen Studie, in der Zeix junge Leute über ihren Medienkonsum befragt hat.
Gestützt auf das Userverhalten wird erläutert, inwiefern klassische Medien in den Dialog eintreten und ihre Themenführerschaft bewahren können. Müssen sich Medienhäuser dazu zu IT- Unternehmen wandeln? Jacqueline und  Andrea bieten eine Auslegeordnung für Handlungsbedarf und – spielraum und zeigen auf, welche Konsequenzen die neuen Kanäle für die Inhalte, Datenhaltung und die Interfacegestaltung der klassischen Medien haben. Anhand konkreter Beispiele gewinnt das Publikum einen Eindruck von Trends und Best Practices. Der Vortrag richtet sich an Medienverantwortliche aller Branchen.

  • Die neuen Medienkonsumenten
  • Welche Strategievarianten stehen Medien offen?
  • Was bedeutet dies für die (Web-)Geschäftsmodelle?
  • Wodurch wird eine gute User Experience erreicht, wenn Medien die Kontrolle über die Kanäle abgeben (müssen)?

Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
Die Medienindustrie befindet sich in einer doppelten Krise. Zum einen in einer wirtschaftlichen, weil das klassische Businessmodell der Werbe- und Anzeigenfinanzierung wegbricht und zum andern in einer strukturellen Krise aufgrund des verändernden Mediennutzungsverhaltens.

Oft kann im klassischen Kerngeschäft keine ausreichende Wertschöpfung mehr generiert werden, was neue Geschäftsmodelle verlangt. Durch die rasante Entwicklung der Digitalisierung und dem Aufschwung von neuen Technologien entstehen neue Marktchancen und die Herausforderung diese neue Technik mit Bestehendem zu verknüpfen.

In diesem Referat werden die Rahmenbedingungen dieses Wandels aufgezeigt und die Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen untersucht. Die grund­legenden Eigenschaften von personalisierbaren Mediensystemen werden aufgezeigt.

Es werden Aspekte betrachtet, welche im heutigen Medien­nutzungs­verhalten berücksichtigt werden müssen:

  • Individualisierung
  • Personalisierung
  • Targeting
  • Im Geschäftsmodell der individualisierten Tageszeitung wird auf diese Aspekte und Veränderungen eingegangen.

Round Table

Die verschiedenen angesprochenen Thesen werden mit den Teilnehmern diskutiert.

Anmeldung


Kommt der Mobile Markt für Microsoft erst mit Windows 8 zurück?

von Reto Hartinger

Mit einem Marktanteil von jetzt unter 2 % für Windows Mobile, will niemand dafür Software entwickeln. Microsoft ist gezwungen den Entwickler zwischen 60 000 und 600 000 Dollar zu bezahlen, damit die beliebtesten Apps auch auf der Windows Mobile Plattform zur Verfügung stehen. Ohne Software lassen sich keine Smartphones verkaufen, sonst müsste man sie Dummphones nennen. Zurzeit gibt es etwa 40 000 Windows Mobile Apps (weniger als 10% von dem was im iOS oder Android App Store angeboten wird). Mit Windows 8 sollte alles besser kommen. Das läuft dann auf allen Geräten, neben Toaster auch auf Tablets. Das wiederum glaube ich nicht wirkich. Wie sollte Windows 8 auf Smartphones wirklich mit so wenig Memory und einem so bescheidenen Prozessor laufen. Das macht zero Sinn – man wird wohl überall das gleiche Look and Feel hinkriegen. Schon eher macht es Sinn die gleiche Software wie auf einem PC auch auf einem Tablett laufen zu lassen. Aber auch da gilt, kleiner Prozessor, wenig Memory oder sonst sackt die Batterielaufzeit total ab. Dass es im Herbst bereits so weit sei, tönt für mich nach Weltrekord. Dann konkurrieren normale Windwos Applikationen mit Windows Apps auf den selben Geräten. Auch kein Spassfaktor um für Windows Mobile Applikationen zu entwickeln. Microsoft ist schon mit den Grundfunktionen eines Betriebssystem im Hintertreffen, wie soll Windows mit Entwicklungen wie Siri mithalten? Sollte Windows 8 den Durchbruch auch im mobilen Bereich nicht schaffen, braucht Microsoft nicht mehr anzutreten. Dann sind alle Strategie-Varianten gescheitert. Ich hoffe, dass es nicht der Fall sein wird, sieht aber ganz danach aus

Wann ein Produkt lanciert werden sollte

von Reto Hartinger

Apple hat anscheinend die Hardware für den iTV schon längst parat und wird ihn zur Lancierung iPanel nennen. Sie kommen nicht heraus, weil sie kein umwerfenden Inhalteangebot anbieten können, Hollywood streikt. Am anderen Ende kommt Google mit ihrer Augmented Reality Brille in die Öffentlichkeit, ein Produkt gibt es nicht zu kaufen. Google will Feedback, damit sie ein noch besseres Produkt lancieren können. Blödsinn, sie wollen Aufmerksamkeit, denn Feedback von Usern erhält man auch ohne Öffentlichkeit.

Google kommt mit gut gedachten Diensten halbfertig auf den Markt – Wave, Google+ und Presently sind nur Beispiele und entwickelt sie dann zu valablen Produkten weiter (Google Docs z.B.).

Ich habe bei search.ch die Erfahrung gemacht, dass wenn der Dienst zu wenig gut ist, er niemals mehr abhebt. Man schliesst sich mehr Türen als man öffnet. Die Power-User sehen es sich an, halten es für Mist um kommen nie mehr wieder. Umgekehrt, wäre der Dienst gut, erzählen sie es weiter und sind die besten Multiplikatoren. Es gibt aber genauso viele Gegenthesen. Darum würde mich interessieren, was du persönlich darüber denkst. Möchtest Du lieber ein halbfertiges Produkt das sich entwickelt oder ein mit Feature vollbepackten Dienst?

Facebook, Google, Apple verändern wie wir suchen

von Reto Hartinger

1 Es ist rasant, wie Google sich in den letzten beiden Jahren verändert hat. Google hat zwar in Europa noch einen Marktanteil von 90 % und kann sich in den USA auf einem hohen Niveau halten, doch nie war Google dermassen unter Druck. Dementsprechend schnell walzt Google neue Initiativen aus. Um Facebook/Bing etwas entgegenzustellen, hat Google mit Google+ einen Dienst entwickelt welcher das was meine Freunde gut finden für mich sichtbarer zu machen. Leider läuft nichts in Google+ und damit kommt das “noch” nicht in Fahrt. Es kommt noch schlimmer, Facebook wird im Zug des Börsengangs eine eigene Suchmaschine ankündigen. Dass Facebook ernst zu nehme ist, ist klar, denn im Februar wurde in Facebook 336 Millionen Mal gesucht. Ok, Google bringts im gleichen Zeitraum auf 11,7 Mia. Sollte die Facebook-Suche mehr als nur Facebook Inhalte beinhalten, ändert sich das drastisch.

Apples Siri sorgt dafür, dass es weniger Suchabfragen gibt, denn es wird nicht mehr nach einer Liste, sondern nach einer Antwort gesucht. Wieso sollte eine Suchmaschine auf die Frage , “wie warm ist es in Madrid?”, eine Liste mit Websites liefern? Siri sagt, 24 Grad, Punkt. Kein Eintippen, kein Klicken und vor allem, keine Werbung. Google wird nun auch semantische Suchresultate bringen. Mardid 24 Grad, Karte – Trefferliste. So kann das zukünftige Resultat in Googe aussehen.

Bing bringt auf Branchen wie z.B. Tourismus spezialisierte Resultate und damit die viel relevanteren Resultate. Auch Google kennt Shopping-Resultate und wird noch mehr solche spezialisierte Resultate anbieten.

Das alles hat Implikationen auf das Suchmaschinenmarketing und auf die Suchmaschinenoptimierung. An der ONE Konferenz betrachten wir die Zukunft der Suchmaschinen und wie SEOs damit umgehen sollten. Internationale Speaker und ausgewiesene schweizer Profis geben die Best Practicies bekannt.

10.05.2012 – 13.00 – 15.50 , Messe Zürich

Suchmaschinen-Optimierung – ONE Kongress

13.00-14.00 Future of Search
Niels Doerje und Marcus Tandler, Partner, Tandler.Doerje.Partner, München
14.00-14.40 Wie hat sich SEO mit dem Panda- und anderen Updates verändert?
Philipp Sauber, CEO & Inhaber, INM Inter Network Marketing AG
14.45-15.15 Optimierungspotenzial mit Searchmetrics erkennen
Matthias Schmid, Project Manager, Unic
15.15-15.50 SEO Controlling zur Sicherung und Ausweitung der Erfolge
Beat Z’graggen, CEO, Worldsites GmbH
15.50-16.25 Google und die semantische Suche
Patrick Price, CEO, Idealizer AG
16.25-17.00 SEO: Internes Linking
Daniel Houghton, Partner, etaktiker

Für Internet Briefing Mitglieder und Gäste Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

Anmeldung hier klicken

Future of Search
Niels Doerje und Marcus Tandler, Partner, Tandler.Doerje.Partner, München
Marcus Tandler und Niels Dörje betreiben heute selber  Websites/digitale Projekte. Niels hat viele Jahre international für Google gearbeitet, Marcus ist SEO-Interessierten als Mediadonis
bekannt. Niels und Marcus einen fundierten Überblick über die derzeitige Entwicklung bei Google, und die Implikationen auf die Arbeit moderner SEOs. Sie besprechen u.a. :

  • Die Evolution von Google´s Universal Search
  • Social Signals als Rankingfaktor
  • User Intent
  • Aktuelle Search-Patente

Wie hat sich SEO mit dem Panda- und anderen Updates verändert?
Philipp Sauber, CEO & Inhaber, INM Inter Network Marketing AG
Google räumt seinen Such-Algorithmus auf. Mit Panda und anderen Updates zählt Content immer mehr. Was bedeutet das? Der Zusammenhang ist klar: Die besten Conversion Rates erzielt man mit einer guten Platzierung bei Google. Deshalb wird SEO als Marketing-Instrument im Online-Mix immer wichtiger. Die Top-Position beim entsprechenden Keyword erobert man sicher mit gutem Inhalt. Daraus ergeben sich bei der Suchmaschinenoptimierung folgende Fragen

  • Was genau hat der Panda-Update bewirkt, wieso korrigiert Google weiterhin
  • Welche Sites haben davon profitiert und welche an Boden verloren
  • Welche Auswirkungen hat das auf die Onpage-Optimierung
  • Welche Optimierungsfaktoren werden neu stärker gewichtet, welche weniger
  • Welche Bedeutung haben Backlinks, konnte Google den Linkfarmen den Garaus machen

Optimierungspotenzial mit Searchmetrics erkennen
Matthias Schmid, Project Manager, Unic
Es geht um weit mehr, als für ein bestimmtes Keyword auf dem ersten Platz zu sein. Inhalte müssen optimiert werden, Suchresultate ansprechend gestaltet werden und nicht zuletzt muss der HTML-Code maschinenlesbar sein. Searchmetrics liefert die notwendigen Analysedaten – nicht nur für die eigene Website, sondern auch für Konkurrenz-Websites. Damit Entscheidungen datenbasiert getroffen werden können. In diesem Referat wird aufgezeigt, wie mit der mächtigen SEO-Software Searchmetrics Optimierungsmöglichkeiten eruiert werden können und wie die Software für eine systematische Konkurrenzanalyse genutzt werden kann.

SEO Controlling zur Sicherung und Ausweitung der Erfolge
Beat Z’graggen, CEO, Worldsites GmbH
Google-Positionen mit irgendwelchen Tricks zu erreichen wird immer schwieriger. Was ist nötig, um die Positionen auch langfristig zu halten? Welche Controlling-Möglichkeiten gibt es um herauszufinden, wie über die organische Google-Suche mehr Umsatz erzielt wird? Es gibt viele, die immer wieder aufgrund der neusten Vorlieben von Google Anpassungen vornehmen. Später muss das wieder geändert werden, weil Google nicht mehr positiv darauf reagiert oder die Massnahme sogar bestraft. Wie können aber Positionen bei Google langfristig gehalten werden? Was hat sich bewährt? Welche Möglichkeiten bestehen, um den Erfolg zu messen und frühzeitig zu merken, dass Google Probleme mit dem eigenen Auftritt hat?

  • Worauf Google wirklich achtet
  • Wie Positionen langfristig gesichert werden
  • Wie erkenne ich in welche Richtung Google sich bewegt und was das für mich bedeutet
  • Wie der Google Roboter richtig behandelt wird
  • Möglichkeiten für ein auf den langfristigen Erfolg ausgerichtetes Controlling der SEO-Massnahmen

Google und die semantische Suche
Patrick Price, CEO, Idealizer AG
Im März hat Google bekannt gegeben, dass dieses Jahr die grösste Umstellung des Such-Algorythmus in der Geschichte von Google stattfinden wird. Dabei soll Google von der Such-Maschine zur Antwort-Maschine weiter entwickelt werden. Welche Auswirkungen sind davon zu erwarten und wie können Sie ihre eigene Website semantisch strukturieren, damit dieser historische Wechsel von Google für Sie zur Chance, statt zum Risiko wird. Patrick bespricht die semantische Interpretation von Google, damit Du danach Deine eigene Website gezielt auf eine semantische Indexierung hin optimieren kannst

Google und Bing unterstützen seit kurzem offiziell schema.org (semantische microformate), womit Inhalte als Entitäten markiert und somit in einen semantischen Zusammenhang gebracht werden können. Du wirst Microformats und deren Bedeutung verstehen, um deren Implementation in die eigene Website gezielt angehen zu können. So bringen Dir die neuen Entwicklungen in Googles Suchalgorythmus mehr Traffic

SEO: Internes Linking
Daniel Houghton, Partner, etaktiker
Wir wissen, dass viele externe Links gut fürs Ranking in Google sind. Dasselbe gilt aber auch für interne Links. Daniel bespricht anhand des Fallbeispiels Ricardo.ch die Best Practicies der Verlinkung.

  • Was sind interne Links für Google?
  • Was ist „Link Juice“
  • Onpage SEO einen Schritt weiter denken als , meta description und Content.
  • Anzahl interne Links pro Seite. 100-150 wirklich best practice?
  • Bedeutung von Homepage Links.
  • Platzierung der Links
  • Beispiel Tag-Clouds
  • Footer Links / Über Uns Seiten
  • Internes Nofollow => sinnvoll
  • Korrekte Verwendung von Anchor Text
  • Internes Linking bei der Pagination

ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

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