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OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

Die täglichen 100 Klicks

von ChristophSeitz

Ich bin süchtig nach Google Analytics. Google hat es geschafft, meine Arbeit in ein Spiel zu verwandeln. Oft erwische ich mich dabei, unsere Webseiten-Statistik stündlich abzurufen. Online Marketing in Echtzeit, sozusagen. Mein Ziel ist es, täglich mehr als 100 Besucher auf unsere Webseite zu locken. Ohne Werbeausgaben und ohne PR, weil unsere Applikation „Spontacts“ noch im Betastadium ist.

100 Klicks am Tag? Das hört sich einfacher an, als es ist. Die Informationsflut ist so gross auf dem Internet, dass man sich Aufmerksamkeit regelrecht erkämpfen muss. Das A und O dabei: Nicht auf Besucher warten, sondern aktiv auf diese zugehen.

-          Futter für Google: Es lohnt sich, die eigene Webseite für rund 5 Stichwörter zu optimieren. Mit dem Google Keyword Tool (Teil von Google Adwords) lassen sich geeignete Stichwörter finden. In unserem Fall bieten sich zum Beispiel „Freizeitpartner“ und „Freizeitideen“ an. „Freizeitpartner“ wird sehr viel häufiger auf Google gesucht, dafür ist es viel schwieriger, einen Platz auf der ersten Seite zu bekommen. Da gilt es einen guten Mix aus „einfachen“ und „schwierigen“ Stichwörtern zu finden und je eine Unterseite darauf auszurichten. 

Google bleibt nur dann interessiert, wenn die Maschine laufend mit neuen Inhalten gefüttert wird. Das spricht für einen Blog auf der eigenen Webseite. Mit Wordpress geht das ohne viel Aufwand (unser Beispiel: www.spontacts.ch/blog). Auf dem eigenen Blog kann man nach Lust und Laune über das Produkt schreiben schreiben und Erfahrungen aus dem Unternehmertum verarbeiten. Dabei sollte man aber die Aussenwirkung im Kopf behalten und immer wieder Stichwörter fallen lassen, für welche man seine Webseite optimiert hat.

 -          Bei aktuellen Themen mitdiskutieren: In jedem Geschäft gibt es brandheisse Themen. Bei iPhone-Apps ist das momentan der Begriff „Freemium“. Die Gratisversion macht de Benutzer süchtig und bringt ihn dazu, zusätzliche Funktonalität zu kaufen. Es bietet sich an, in Foren und sozialen Netzwerken auf solche Trends einzugehen. Sobald ich den Begriff „Freemium“ auf Twitter nur schon erwähnte, hatte ich neue Followers. In den nächsten Tagen werde ich einen Blogeintrag schreiben, der spannende Links zu „Freemium“ aufführt. Das ist kein grosser Aufwand, denn die Nachforschungen habe ich für unser Ertragsmodell sowieso gemacht.

 -          Antworten geben: Kompetente Anworten auf brennende Fragen bringen Aufmerksamkeit. Unsere Startup-Kollegen von www.suitart.ch machen das sehr geschickt. Sie bringen ihre Kompetenz zB. auf www.gutefrage.net ein. Wenn jemand fragt, ob eine schmale oder breite Krawatte angebracht ist, geben sie ihre Expertenmeinung ab und verweisen gleich auf die eigene Webseite.

 -          „Mind-Sharing“ auf Facebook: Wir haben rund 300 Fans auf Facebook. Wie bringen wir sie dazu, mit uns zu interagieren? Wichtig ist auch hier, dass man relevante Inhalte bietet. Das kann über gemeinsame Herausforderungen („heute schaffen wir die 100 Klicks!“), Befragungen („welches Design findet ihr am besten?“) oder Neuigkeiten aus Startup-Leben und Produktentwicklung geschehen. Solche Beiträge werden auf Facebook verkündet und auf der Webseite weiter ausgeführt. So bleibt man auf sympathische Art und Weise im Gespräch und steigert den Traffic.

 -          Verlinkung von Webseiten: Oft sind Startups bereit, ihre Webseiten gegenseitig zu verlinken. Es bietet sich an, sich die Besucher gegenseitig zuzuspielen. Think „win-win“.

 

Natürlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten, um 100 Klicks am Tag zu erreichen. Es braucht ein bisschen Zeit, um den richtigen Mix zu finden. Wenn man es geschickt macht, wird das Spiel mit Google Analytics immer aufregender. Seit ich mit diesem Artikel begonnen habe, zeigt es mir 11 zusätzliche Besucher an. Heute knacken wir die 100!

 

Christoph Seitz
Co-Founder Spontacts

NZZ verstärkt sich mit Peter Hogenkamp

von Reto Hartinger

Die Verlage sind in der Schweiz wichtig für das Schweizer Internet – ich behaupte sogar, die Verlage sind das Schweizer Internet. Fast niemand sonst investiert ins Internet und unabhängige Sites kann man an einer Hand abzählen. Schade, dass die Verlage in den letzen Jahren nicht mehr investiert haben – aussser, dass sie die noch unabhängigen Sites gekauft haben. War das schon die Strategie?

Es gab also eher sowas wie ein Strategie- und nicht ein Investitionsstau. Die NZZ macht einen Schritt forwärt indem sie Peter Hogenkamp als Leiter Digitale Medien der NZZ-Mediengruppe anstellt. Peter Hogenkamp ist der einzige Blogger mit Geschäftsmodell der Schweiz und Geschäftsleiter der Blogwerk AG, die gutgelesene deutschspachige Blogs betreibt. Peter wird im August beginnen und direkt dem CEO der NZZ, Albert P. Stäheli, unterstellt und für die Online-Strategie der NZZ-Mediengruppe verantwortlich zeichnen, gemeinsam mit Redaktion und Verlag von NZZ Online und NZZnetz Der neu geschaffene Bereich in Zürich umfasst Geschäftsentwicklung, Online-Redaktionen, Online-Rubriken und NZZnetz.

Ich gratuliere Peter und der NZZ zu diesem Schritt.

Blogwerk wird auch ohne Peter wie gewohnt weiter geführt. Peter zieht sich in den Verwaltungsrat zurück.

Wie Journalisten eine Story wählen oder was passiert mit deinem PR

von Reto Hartinger

Gibt es schlechtere PR als die von IT-Firmen? Ich glaube kaum. Ich habe immer wieder Diskussionen mit Start-ups die ich unterstüzte, wie sie PR machen sollen. Vieles glaubten sie mir nicht und manches das sie mir glaubten, konnten sie kaum in die Praxis umsetzen, zu verkrustet sind die Ansichten, wie ein PR auszusehen hat. Was sie nicht können, was eine PR Agentur nicht kann, sind Stories erzählen. Sie können sich einfach nicht vorstellen, was ein Journalist will, was für ihne eine Story ist und wie er sie auswählt.

Ein anderes leidiges Thema. Ich habe immer behauptet man soll einen PR so schreiben, dass er druckfertig ist. Nein, die Journalisten möchten das selber machen – hiess die Antwort. Aha. Viele Redaktionen haben einfach keine Zeit um stundenlang über einen nichtssagenden Text zu brüten und ihn ins Lesbare umzuarbeiten. Bei vielen Tageszeitungen gibt es gar niemanden der IT oder Internetartikel schreiben könnte, ist etwas gut geschrieben und es interessiert, nehmen sie es aber 1zu1.

Im Blogpost Pe Är – oder wie ich die Presse richtig bediene habe ich meine Weisheiten zum Thema in einem 10-Punkte ToDos dargestellt. Naja langer Rede kurzer Sinn. Ich habe Thomas Benkö, Nachrichten-Chef von Blick am Abend, aufgeboten, uns seine Sicht der Dinge am Internet Briefing zu erläutern. Erfahren wir aus Erster Hand, was wir tun müssen, um gegen PR-Maschinen von Apple, Microsoft und Co an- und in die Medien hineinzukommen. Das wird sicher nachher auch noch eine gute Diskussion geben.

2.03 Wie schaffen es IT-Themen in die Medien

Irgendwie kommen immer nur die Anderen in die Zeitung und wieso hat gerade der Konkurrent ein ellenlanges Interview? Als kleine Firma haben wir gegen Microsoft und Apple eh keine Chance in die Medien zu kommen. H i l f e – wir sind klein und müssen bekannt werden. Kommt Euch das bekannt vor? Blick am Abend Nachrichten-Chef Thomas Benkö bespricht, wie und wieso eine Medienmitteilung in die Medien schafft oder nicht.

- IT-Themen in den Schweizer Medien : Umfang-Entwicklung in den letzten 10 Jahren

- Kleine (Schweizer) Firmen vs. internationale Brands

- Was macht ein (IT-)Journalist den ganzen Tag?

- Informationsflut aus Journalisten-Sicht (PR-Schwemme in der Inbox, Was schreiben die anderen?, Alles schon mal gesehen, gehört…)

- Was wollen Journalisten? vs. Was wollen IT-Firmen?

- Was ist die Meta-Ebene einer Story?

- Wieso wollen alle möglichst positiv an ein möglichst breites Publikum?

- Wie verpacke ich Produkte/Dienste in eine Geschichte und wie verkaufe ich sie den Medien?

- Gute und schlechte Beispiele

- Tipps zum Vorgehen

- Fachpublikum vs. breite Masse

- “Exklusiv” oder alle angehen?

- Wer spricht mit den Medien? Wer nicht.

- Tabuthemen?

- Option PK. Vor- und Nachteile.

- Was bewirken Agenturen, was nicht?

- Kontaktaufnahme. E-Mail vs. Telefon, bzw. Kombination. Persönlich vs. Generisch. – - Welche Infos müssen mit, was wäre Overkill?

- Welche Kontrolle habe ich darüber, was geschrieben wird? Rechte und Pflichten des Journis.

Melde dich jetzt an

Internet Briefing 2010

von Reto Hartinger

Irgendwie bin ich optimistisch, dass das 2010 innhaltlich das beste Internet Briefing Jahr wird. Zum fünfährigen Bestehen des Internet Briefings habe ich eine Konferenzreihe vorgesehen, die mit 3 Konferenzen im März und April zu den Themen E- und Mobile-Commerce, den wichtigsten Developper-Themen und Social Media beginnen. Im Herbst folgen voraussichtlich wieder 3 Konferenz. Mindestens eine davon in Bern.

Es könnte sein, dass wir im April wieder einen Geschäftsleitungsmitglied eines renomierten amerikanischen Webunternehmens bei einem Internet Briefing begrüssen dürfen. Ich sehe sowieso mehr englische Briefings vor, damit sich die englischsprachigen Internetler mit uns besser vermischen.

Wenn Du weisst, dass irgendeine Persönlichkeit aus den USA in die Schweiz kommt, teile es mir doch bitte mit. Ich werde mich bemühen, dass diese vor dem Internet Briefing spricht.

Melde Dich jetzt zu den zu den nächsten Veranstaltungen an:


2.02.2010 11.30-14.00 Internationales Email Marketing
Email Marketing ist auch international d a s Tool um effizient Märkte zu bearbeiten sowie Kunden zu informieren. Aber wie erreichen wir unsere Branding-Ziele und bringen Promotions über verschiedene Sprachen, Kulturen, Zeitzonen an den Mann? Milko van Rijn von Mettler-Toledo International geht der Frage nach, wie man ein Internationales Email Marketing 

2.02.2010 17.30-20.00 User Experience and Application Design at Google
Usability is key in web applications. Simon Raess works as UX Designer at Google Docs in New York. He shares his views on how to create genuine user experiences for the web.

Dieses Event ist auf Englisch – wer es auf Deutsch haben will, geht nach Bern:

3.02.2010 17.30-20.00 User Experience und Application Design bei Google (Deutsch)
Bern: Ristorante La Gioia, Bärenplatz 7 map
Benutzerfreundlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg von Web-Applikationen. Simon Raess arbeitet als UX Designer im Google Docs Team in New York. Er spricht über die Gestaltung von Benutzer-Erlebnissen im Web.

Es warten spannende Konferenz auf Dich – melde Dich jetzt an zu:

15.03.2010 08.30-17.30 Konferenz:

E-Commerce & Mobile Commerce

E-Commerce Trens: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing

Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality

Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co, Social Media Kampagnen

Mobile Commerce: M-Commerce Möglichkeiten und Beispiele, Preisvergleiche,

… und mehr Themen


6.4.2010 08.30-17.30 Konferenz:

Social Media Marketing Summit

Kommunikationsstrategien: Facebook, Twitter, Youtube Kampagnen

Inhalte verbreiten:  Webapps, Page, Gruppe und Facebookinhalte auf eigener Page

Twitter: Twitter in Business, Virale Twitter-Applicationen

Mobile: Möglichkeiten und Aussichten

Social Media managen : Aktivitäten monitoren und auslösen, Social Media und CRM


Provisorisches Programm:
- Neue Kommunikationsstrategien mit Botschaften und Botschafter
- Social Media Aktivitäten monitoren und aktivieren
- Webapps, Page, Gruppe: Inhalt er eigenen Website auf Facebook publizieren
- Werbung in Sozialen Netzwerken
- Facebook Gruppe, Facebook Fanpage
- Virale Twitter-Applicationen: Wie man in 4 Wochen 600′000 Benutzer gewinnt
- Social Media goes mobile
- Twitter für Business: selbstreferenzielle Spielerei oder “the next big thing”
- Vom Dialog zum Lead – Social Media Marketing und CRM im Zusammenspiel

7.4.2010 08.30-17.30 Entwickler-Konferenz

Developer Summit

Entwicklen für/von: Twitterapplikationen, Facebook , iPhone und iSlate

Single Sing on mit Facebook, Twitter, und Google-ID

Web & Cloud verschnellern: Skalierbare Applikationen, Atomisierung von Komplexen Systemen

Trends: NoSQL , One Web, Web of Things

Projektmanagement: Boosting Requirements Analysis, Better Software Estimation

Real-Time Web: Standards und Herausforderungen,  Software-Architekturen für die Web-2.0-Welt

Melde Dich bereits jetzt an

Rückblick 2009: Twitter, Zeitungssterben und eine überforderte Contentindustrie

von Michael Gisiger

Für mich ist Twitter der ganz klare Gewinner und Aufsteiger des vergangenen Jahres: Weder die alten noch die neuen Medien kamen 2009 um den Mikroblogging-Dienst herum. Es fand sich kaum mehr ein Medium, welches nicht in irgendeiner Weise Bezug nahm auf Twitter. Ein eigener Account wurde zudem zu einem must have für (fast) alle. Gleichzeitig beschleunigte sich die Flurbereinigung bei den traditionellen Medien.

Twitter, Echtzeitsuche und die Opposition im Iran

Die Verbreitung von Information hat durch den Mikroblogging-Trend extrem an Geschwindigkeit zugelegt. Kein journalistischer Artikel kann so schnell geschrieben und publiziert werden, wie eine 140-Zeichen-Botschaft ihren Weg ins Netz findet und sich dort ausbreitet. Twitter hat vieles auf den Kopf gestellt. Dass es an Twitter derzeit kein Vorbeikommen gibt, zeigt unter anderem auch das gewachsene Interesse seitens grosser Internetkonzerne an dem Service. Der Begriff “Echtzeitsuche” entwickelte sich in Windeseile zum viel strapazierten buzzword, nachdem sowohl Google als auch Microsofts Bing bekannt gegeben hatten, künftig Informationen von Twitter zu indizieren.

Ein bemerkenswertes Beispiel für den Nutzen von Twitter und Social Media lieferten in diesem Jahr die Proteste im Nachgang zu den Präsidentschaftswahlen im Iran. Bilder und Nachrichten über den Verlauf der Proteste und die Übergriffe durch den staatlichen Unterdrückungsapparat des Regimes verbreiteten sich in Windeseile um den Globus. Die Rolle, die einst von Agitatoren im Zuge von Revolutionen und Demonstrationen eingenommen wurde, wird zunehmend durch eine “basisdemokratische” Vernetzung über Social Media ersetzt.

Der langsame Tod von Print

Die rasanten Entwicklungen im Web, das neben der Dominanz von grossen Playern wie Google, Microsoft und Co. auch zunehmend von nutzergenerierten Inhalten beherrscht wird, lässt auch die Zeitungsverlage weiterhin recht ratlos zurück. Während Printauflagen weiterhin sinken, die von den USA ausgehende Zeitungskrise – verschärft durch das eingebrochene Anzeigengeschäft – auch hierzulande noch stärker spürbar zu werden droht, wird das Internet als Informationsquelle immer wichtiger.

Doch auch wenn die Zugriffe auf Zeitungswebseiten wachsen, so verdienen die Verlage damit bis dato wenig bis kein Geld – nach wie vor fehlt es an Geschäftsmodellen. Fatal ist nun, dass alle nach “Paid Content” schreien und zumindest teilweise auf Bezahlinhalte im Netz umsteigen wollen oder diesen Umstieg bereits vollzogen haben. Mein Rückblick 2010 wird dieses Thema sicherlich wieder streifen (müssen) …

Contentindustrie noch immer ohne Plan

Die Überforderung klassischer mit den neuen Medien liess sich auch 2009 wieder an heftigen Urheberrechtsdiskussionen und dem damit verknüpften Online-Piraterieproblem ablesen. Das mittlerweile schon traditionsreiche Konfliktthema Copyrights gipfelte in diesem Jahr in der Verurteilung der schwedischen Pirate-Bay-Betreiber. Was folgte, waren weitere Prozesse, Verbote der Torrentseite in einzelnen Ländern sowie die (de facto gescheiterte) Stilllegung von Pirate Bay.

(Crosspost von www.wortgefecht.net)

GRYPS Offertenportal geht in die Registrierungsphase!

von GabyStaeheli

GRYPS Offertenportal sucht Anbieter von professionellem  IT & Office Equipment, sowie von Dienstleistungen für KMU in der Schweiz. Der Startschuss für die Lancierung des neuen Offertenservices ist für Ende Januar 2010 geplant.

Das Geschäftsmodell von GRYPS basiert auf der Vermittlung von Leads. Sucht ein Unternehmer z.B. eine Webagentur zur Erstellung  einer neuen  e-commerce Site,  so gibt er sein Kaufinteresse in wenigen Minuten kostenlos bei GRYPS ein.  Durch einen kurzen Online-Fragebogen, sowie einen Rückruf von GRYPS wird die Kaufabsicht verifiziert und qualifiziert.  Dieses sog. “Lead” wird dann an 3 passende Anbieter vermittelt, damit diese dem Kaufinteressent ein individualisiertes Angebot erstellen können.

Anbieter der verschiedensten Kategorien von Webservices über Telefonanlagen bis hin zu ERP-Software können sich kostenlos bei GRYPS registrieren und bezahlen nur für die gewünschten Leads (nach vorheriger Einsicht in den ausgefüllten Fragebogen). Die Kaufabwicklung selbst erfolgt nicht über die Plattform.

Der Nutzen für den Einkäufer liegt in der Zeitersparnis bei der Recherche nach geeigneten Anbietern und in der Möglichkeit rasch gleichwertige massgeschneiderte Offerten zu erhalten um damit auch das beste Preis-Leistungsverhältnis zu erzielen.
Der Nutzen für die Anbieter liegt in der Erschliessung neuer Absatzwege, sowie dem Erhalt von vorqualifizierten, konkreten Leads ohne Streuverlust.

Interessierte Anbieter, die sich bis zum 31.12.2009 unter www.gryps.ch registrieren erhalten Leads in den ersten 2 Monaten kostenlos. Die Anmeldung ist ebenfalls kostenlos und unverbindlich.  Testet uns! Weitere Infos gibt’s auf unserer Homepage www.gryps.ch oder direkt von mir: gaby.staeheli@gryps.ch

5 Jahre Internet Briefing Konferenz: Call for Speakers

von Reto Hartinger

 

Nächstes Jahr wird das Internet Briefing fünf Jahre alt. Wir kommen in den ersten Chindsgi oder im Internet-Zeitalter stehen wir wohl eher vor der Matura.
Ich möchte das Jubiläum mit zwei grossen Konferenzen begehen (die auch einen sozialen Teil mit Musik und Showeinlagen unserer Mitglieder beinhalten).
Die Konferenzen plane ich für März und September. Deshalb suche ich heute schon Speaker, künstlerische Taltente und Sponsoren. 
Call for speakers
Promotion: Social Media Marketing (wird ein Morgen gewidmet sein), Onlinemarketing, E-CRM, Mobilemarketing etc.
Trends: Userverhalten, Märkte, Businessmodelle, Technologien, E-Business, E-Commerce, Wisdom of the Crowds etc.
Best Cases: Suchmaschinenoptimierung, Usability, Web-Design, Markenführung, Mobile etc.
Mobile: iPhone & Android Trends, Businessmodelle, Ubiquitous Computing, Locationbased Konzepte etc.
Technologie: Cloud Computing, Collaboration, Virtualisierung, SaaS, Open Source, Pervasive Computing, 3D Web, HTML5 etc.
Development: Ajax, Automatisation, Webapplikationsdesign, P2P Architekturen, Agile Methoden, Model driven design, Computational Intelligence etc
und natürlich Deine eigene Idee eines Referates.
Keine Angst, sollte Dein Vorschlag an den Konferenzen nicht unterkommen – werde ich sie an normalen Briefings berücksichtigen können.

Schweizer ICT Magazine und ihre Relevanz

von Reto Hartinger

Man könnte einfach die WEMF Zahlen anschauen und dann wüsste man, welche Printtitel relevant sind. Am Interne Briefing in Bern hat der Referent Marcel Meier eine Aussage gemacht die ich nachvollziehen konnte. Die Werbeforschung sagt zwar aus, dass Jugendlich soundsolang und soundsooft fernsehen, fragt man sie aber selber schauen sie aber nicht fern. Fernsehen ist kein Primärmedium mehr – es läuft höchstens noch, ohne wahrgenommen zu werden.

Mein Medienkonsum hat sich auch total verändert in der letzten Zeit. Irgendwie wird er immer extremer. Ich möchte nicht von mir auf andere schliessen und möchte trotzdem wissen, welche Medien meine Zielgruppe liest. Welche noch relevant sind. Deshalb mache ich hier eine total nicht representative Umfrage.

Es ist wichtig, dass Du Deine Meinung auch im Kommentar festhälst, damit wir ein so genaues Bild wie möglich erhalten. Mache aus diesem Grund auch Dein Umfeld auf diese Umfrage aufmerksam.

Es sind immer mehrer Antworten möglich

Welche ICT Titel sind für dich relevant

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Auf welche ICT Titel habe/hätte ich Zugriff

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Mein Leseverhalten (mehrere Antworten möglich)

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Deine Meinung zu Blogs

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Wird Video zum Standard im Internet Briefing?

von Reto Hartinger

Beim letzten Internet Briefing hat die Uni St. Gallen die Video mitgebracht und quasi ein Video übers Videomachen gemacht. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Ich werde immer wieder angefragt, ob es nicht eine Live-Uebertragung oder ein Video-Mitschnitt der Briefings gibt. Das kann ich selber nicht in die Hand nehmen, aber im Internet Briefing hat es ja Video-Blogger die dies übernehmen könnten

Am morgigen Briefing wird von INM der Vortrag Marketing in Social Media und Web 2.0 mit Philipp Sauber aufgenommen und am Mittwoch wird Aseantic den Referenten Marcel Meier zu seinem Vortrag SocialWeb – Erfolg ist nicht programmierbar! interviewen . Mich freuts und ich unterstütze gerne weitere Aktivitäten in diese Richtung. Hier das Video über Dani Niklaus’ Vortrag Videos in Websites: Storytelling, wie aufnehmen und schneiden

Link: Video Internet Briefing storytelling

Möchtest Du einen Podcast oder Video eines Referats aus unserem Porgramm machen oder ein Interview mit einem Referenten? Dann kontaktiere mich doch rasch. Oder möchtest Du selbst interviewt werden? Ich habe begonnen habstandartisierte Interview mit Mitgliedern aus dem Internet Briefing hier zu veröffentlichen. Es ist immer spannend zu hören, zu verschiedenen Themen sagen. Es müssen ja nicht immer die Referenten die Stars sein. Kontaktiere mich, wenn Du auch Interviews machen oder interviewt werden willst.

Ich kann mir vorstellen, dass ich auch mal Interviews via Skype mache. Wer möchte mir dabei helfen? Da bin ich noch zu schwach um sowas technisch richtig auf die Reihe zu bekommen. Wäre doch toll, würde der Blog etwas multimedialer

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