Wie Journalisten eine Story wählen oder was passiert mit deinem PR
19. Februar 2010
Gibt es schlechtere PR als die von IT-Firmen? Ich glaube kaum. Ich habe immer wieder Diskussionen mit Start-ups die ich unterstüzte, wie sie PR machen sollen. Vieles glaubten sie mir nicht und manches das sie mir glaubten, konnten sie kaum in die Praxis umsetzen, zu verkrustet sind die Ansichten, wie ein PR auszusehen hat. Was sie nicht können, was eine PR Agentur nicht kann, sind Stories erzählen. Sie können sich einfach nicht vorstellen, was ein Journalist will, was für ihne eine Story ist und wie er sie auswählt.
Ein anderes leidiges Thema. Ich habe immer behauptet man soll einen PR so schreiben, dass er druckfertig ist. Nein, die Journalisten möchten das selber machen – hiess die Antwort. Aha. Viele Redaktionen haben einfach keine Zeit um stundenlang über einen nichtssagenden Text zu brüten und ihn ins Lesbare umzuarbeiten. Bei vielen Tageszeitungen gibt es gar niemanden der IT oder Internetartikel schreiben könnte, ist etwas gut geschrieben und es interessiert, nehmen sie es aber 1zu1.
Im Blogpost Pe Är – oder wie ich die Presse richtig bediene habe ich meine Weisheiten zum Thema in einem 10-Punkte ToDos dargestellt. Naja langer Rede kurzer Sinn. Ich habe Thomas Benkö, Nachrichten-Chef von Blick am Abend, aufgeboten, uns seine Sicht der Dinge am Internet Briefing zu erläutern. Erfahren wir aus Erster Hand, was wir tun müssen, um gegen PR-Maschinen von Apple, Microsoft und Co an- und in die Medien hineinzukommen. Das wird sicher nachher auch noch eine gute Diskussion geben.
2.03 Wie schaffen es IT-Themen in die Medien
Irgendwie kommen immer nur die Anderen in die Zeitung und wieso hat gerade der Konkurrent ein ellenlanges Interview? Als kleine Firma haben wir gegen Microsoft und Apple eh keine Chance in die Medien zu kommen. H i l f e – wir sind klein und müssen bekannt werden. Kommt Euch das bekannt vor? Blick am Abend Nachrichten-Chef Thomas Benkö bespricht, wie und wieso eine Medienmitteilung in die Medien schafft oder nicht.
- IT-Themen in den Schweizer Medien : Umfang-Entwicklung in den letzten 10 Jahren
- Kleine (Schweizer) Firmen vs. internationale Brands
- Was macht ein (IT-)Journalist den ganzen Tag?
- Informationsflut aus Journalisten-Sicht (PR-Schwemme in der Inbox, Was schreiben die anderen?, Alles schon mal gesehen, gehört…)
- Was wollen Journalisten? vs. Was wollen IT-Firmen?
- Was ist die Meta-Ebene einer Story?
- Wieso wollen alle möglichst positiv an ein möglichst breites Publikum?
- Wie verpacke ich Produkte/Dienste in eine Geschichte und wie verkaufe ich sie den Medien?
- Gute und schlechte Beispiele
- Tipps zum Vorgehen
- Fachpublikum vs. breite Masse
- “Exklusiv” oder alle angehen?
- Wer spricht mit den Medien? Wer nicht.
- Tabuthemen?
- Option PK. Vor- und Nachteile.
- Was bewirken Agenturen, was nicht?
- Kontaktaufnahme. E-Mail vs. Telefon, bzw. Kombination. Persönlich vs. Generisch. – - Welche Infos müssen mit, was wäre Overkill?
- Welche Kontrolle habe ich darüber, was geschrieben wird? Rechte und Pflichten des Journis.






