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Schweizer ICT Magazine und ihre Relevanz

von Reto Hartinger

Man könnte einfach die WEMF Zahlen anschauen und dann wüsste man, welche Printtitel relevant sind. Am Interne Briefing in Bern hat der Referent Marcel Meier eine Aussage gemacht die ich nachvollziehen konnte. Die Werbeforschung sagt zwar aus, dass Jugendlich soundsolang und soundsooft fernsehen, fragt man sie aber selber schauen sie aber nicht fern. Fernsehen ist kein Primärmedium mehr – es läuft höchstens noch, ohne wahrgenommen zu werden.

Mein Medienkonsum hat sich auch total verändert in der letzten Zeit. Irgendwie wird er immer extremer. Ich möchte nicht von mir auf andere schliessen und möchte trotzdem wissen, welche Medien meine Zielgruppe liest. Welche noch relevant sind. Deshalb mache ich hier eine total nicht representative Umfrage.

Es ist wichtig, dass Du Deine Meinung auch im Kommentar festhälst, damit wir ein so genaues Bild wie möglich erhalten. Mache aus diesem Grund auch Dein Umfeld auf diese Umfrage aufmerksam.

Es sind immer mehrer Antworten möglich

Welche ICT Titel sind für dich relevant

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Auf welche ICT Titel habe/hätte ich Zugriff

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Mein Leseverhalten (mehrere Antworten möglich)

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Deine Meinung zu Blogs

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Begründe Deine Meinung im Kommentar

Wird Video zum Standard im Internet Briefing?

von Reto Hartinger

Beim letzten Internet Briefing hat die Uni St. Gallen die Video mitgebracht und quasi ein Video übers Videomachen gemacht. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Ich werde immer wieder angefragt, ob es nicht eine Live-Uebertragung oder ein Video-Mitschnitt der Briefings gibt. Das kann ich selber nicht in die Hand nehmen, aber im Internet Briefing hat es ja Video-Blogger die dies übernehmen könnten

Am morgigen Briefing wird von INM der Vortrag Marketing in Social Media und Web 2.0 mit Philipp Sauber aufgenommen und am Mittwoch wird Aseantic den Referenten Marcel Meier zu seinem Vortrag SocialWeb – Erfolg ist nicht programmierbar! interviewen . Mich freuts und ich unterstütze gerne weitere Aktivitäten in diese Richtung. Hier das Video über Dani Niklaus’ Vortrag Videos in Websites: Storytelling, wie aufnehmen und schneiden

Link: Video Internet Briefing storytelling

Möchtest Du einen Podcast oder Video eines Referats aus unserem Porgramm machen oder ein Interview mit einem Referenten? Dann kontaktiere mich doch rasch. Oder möchtest Du selbst interviewt werden? Ich habe begonnen habstandartisierte Interview mit Mitgliedern aus dem Internet Briefing hier zu veröffentlichen. Es ist immer spannend zu hören, zu verschiedenen Themen sagen. Es müssen ja nicht immer die Referenten die Stars sein. Kontaktiere mich, wenn Du auch Interviews machen oder interviewt werden willst.

Ich kann mir vorstellen, dass ich auch mal Interviews via Skype mache. Wer möchte mir dabei helfen? Da bin ich noch zu schwach um sowas technisch richtig auf die Reihe zu bekommen. Wäre doch toll, würde der Blog etwas multimedialer

Jack Wolfskin: Negativwerbung in Social Media

von ArthurHefti

Vor knapp einer Woche begann Jack Wolfskin Abmahnungen an Hersteller von textilen Produkten mit Pfotendesign zu versenden. Es handelt sich hier aber nicht um Firmen aus Fernost, die Jack Wolfskin Artikel kopieren,  sondern um Artikel auf DaWanda.de, einem Online Portal für Selbstgemachtes. Die Hersteller erhielten Post von Jack Wolfskin mit einer Rechnung von gegen 1000 Euro und der Aufforderung die Produkte vom Portal zu entfernen.

In der betroffenen Blogger Community machte dies sehr schnell die Runde und eine grosse Solidaritätswelle nahm ihren Anfang. Was zuerst nur bei Insidern bekannt war, zog bald grössere Kreise und verschiedentlich ist zu lesen, dass Jack Wolfskin von nun an boykottiert wird. So findet sich die Geschichte nun z.B. auch auf werbeblogger.de, in englisch auf AdvertisingAge und seit gestern auch auf SpiegelOnline. Die grosse Präsenz in den verschiedensten Blogs hat nun auch zur Folge, dass wenn auf google.ch nach Jack Wolfskin gesucht wird, nicht mehr die Firmen Web Site an erster Stelle erscheint, sondern der Spiegel Artikel “Pfoten-Markenrecht Jack Wolfskin mahnt Bastler wegen Tatzen-Mustern ab‎” und einige weitere Links auf der ersten Google Seite verweisen auf Blogs zu diesem Thema. Die offizielle Stellungsnahme von Jack Wolfskin war noch Öl in das Feuer. Dort wurde nochmals bestätigt, dass die Abmahnung rechtens sei und die verrechneten Kosten von knapp Euro 1000 noch sehr günstig ausgefallen sind.

Im Artikel auf SpiegelOnline sind einige der abgemahnten Designs zu sehen. Diese gleichen, meiner Meinung nach, überhaupt nicht der Wolfspfote von Jack Wolfskin sondern mehr Katzenpfoten. Wir haben auch eine Katzenpfote im Firmenlogo und lassen diese auch auf Baseball Caps sticken. Wir hoffen nun, dass wir deshalb nicht von Jack Wolfskin abgemahnt werden.

Ich denke Jack Wolfskin hat die Auswirkungen dieses Handelns stark unterschätzt und angenommen, dass die abgemahnten Personen die Produkte kommentarlos von Netz nehmen. Die betroffene Blogger Community ist jedoch sehr stark verlinkt, so dass die ganze Geschichte grosse Kreise zog. Der Imageschaden ist, meiner Meinung nach, um sehr viel grösser als der erhoffte Nutzen. Das Beispiel zeigt, wie schnell mit den heutigen Möglichkeiten im Web 2.0 etwas erreicht werden kann.

Eine detaillierte Aufstellung der ganzen Geschichte findet sich auf die.waschkueche.

Was ist heute Öffentlichkeit? Wer bestimmt die News?

von Reto Hartinger

Öffentlichkeit war, was Persönlichkeiten, Politiker oder Firmen den Journalisten mitgeteilt und diese als wichtig empfunden und publiziert haben. Und zwar dann erst als diese Publiziert wurden. Radio und TV waren am schnellsten, da sie immer senden. Die Tagespresse kam am nächsten Tag und die Fachpresse stolperte einen bis zwei Monate hinterher.

Und heute?

Federer kommunizert via Social Media direkt mit den Fans

Heute kann durchaus der Newsabsender selber bestimmen wann etwas öffentlich wird. Rodger Federer zum Beispiel verfügt über ein eigenes Massenmedium mit 3 Millionen Lesern: seine Facebook Page.

Vor 2 Sunden hat er diese Nachricht auf seinem Profil veröffentlicht:

I’m disappointed that I have to withdraw from Tokyo and Shanghai as they are two of my favorite cities in the world and the fans have been great to me over the years. After consultation with my team and doctors, I decided to take the difficult decision to withdraw from both tournaments so that I can give my body a chance to rest, rehabilitate and fully recover from a physically challenging year.

Innerhalb zweier Stunden hat er 12 227 Feedbacks erhalten. Zu seinen Babyfotos waren es  übrigens 140 000.

Virale Verbreitung

Ich  bin kein Fan von seiner Homepage und habe davon über Twitter erfahren. Eine Person die ich verfolge hat es getwittert (schade ich finde den Tweet nicht mehr hätte ihn gerne hier veröffentlicht). Dort macht die News ihre Runde und wird es vielleicht bis in die Trending Topics schaffen. Dann sehen es alle Twitterer. Ich trage die Nachricht wie viele andere auch in einem Blog aus Twitter hinaus.

Die Medien werden es aufnehmen und zuerst online schalten. Die Radios und Fernsehnachrichten versehen die News mit Bildern und eventuell sogar einem Interview. Bis dann haben wir es aber bereits erfahren und am nächsten morgen, was bleibt für Gratiszeitungen und Abozeitungen als News übrig? Zeitungen müssen sich neu erfinden.

Social Networks auch etwas für Firmen?

Können auch Firmen diese Kraft für sich gewinnen? Facebook Fanpage und Twitter-Account scheinen auch für Firmen ein Muss. Auch Firmen sollten den direkten Weg zu ihrem Publikum suchen. Jeder wird sein Verleger und die Personen die sich wirklich für die Sache und Sachen der Firmen interessieren werden die Abonennten.

Wir thematisieren das in unseren nächsten Internet Briefings Werbung in Social Media und Web 2.0 und SocialWeb – Erfolg ist nicht programmierbar!

Niedergang und Aufstieg der Presse

von Reto Hartinger

Es gibt Leute die vor Jahren darauf gesetzt haben, dass die York Times bankrott gehen werde. Ich glaube sogar Andreas Göldi war auch darunter. Wieso weiss ich nicht mehr.

The New York Times bald kein Pfifferling mehr wert?

Seit Anfang 2004 ist The New York Times Company von 40 Dollar auf 8 Dollar herunter gerutscht. Es gab für die Aktie nur eine Richtung, südwärts. Nicht einmal ein Zwischenhoch. Besser erging es News Corporation, da setzte der Abwärtstrend erst im Oktober 2007 ein, von 24 auf 11 Dollar.  Gut die haben mehr Online drin und sind breiter aufgestellt. Wie es den anderen Presseerzeugnissen ging, konnte ich nicht herausfinden. Sie sind in privater Hand oder gehören wohl grösseren Mediengruppen an.

Online kann die Verlage nicht retten

Online ist aber nicht die Rettung der Verlage und das wissen sie auch. Es kann höchstens das Überleben verlängern. So sieht ein Verlag online eben auch als Konkurrent und trifft deshalb nicht die richtigen Entscheidungen. Die Verlage haben die Preise für Onlinewerbung immer künstlich hoch gehalten. Oder sie verlinken nicht gegen aussen z.B. zu einem Konkurrenten oder einer anderen Quelle. Schweizer Sites verstehen nicht einmal das Cross-Selling der eigenen Artikel und mit Usergenerated Content können sie “fast” nichts anfangen.

Die Konkurrenz kommt vom Online only

In Amerika läuft eine Online-Zeitung der traditionellen Presse den Rang ab: The Huffington Post. Es ist eine News-Site wie sie viele gibt und versteht sich auch als Newsagregator. Sie ist auch nicht anders organisiert wie eine normale Zeitung. Bezahlte Journaliste recherchieren Stories oder schreiben Associated Press Meldungen um. Aber sie macht auch etwas anderes. Zum Beispiel wie die Weltwoche, hat sie Stars unter Vertrag. Ron Howard, ein Blogger und Filmregisseur oder den Schauspielerblogger Alec Baldwin und den Talkmaster und Filemacher Bill Maher.

In The Huffington Post haben ebenfalls ihre Meinung gebloggt haben Barack ObamaHillary ClintonMichael MooreAlec BaldwinNorman MailerMadeleine Albright,  Mia Farrow,  Gary HartEdward KennedyJohn KerryNancy PelosiJamie Lee Curtis oder Donatella Versace.

Heute gilt die Huffington Post als Meinungsmacher und wird von den Printmedien zitiert – zwangsläufig. Es gilt als “chic” der Huffington Post ein exklusives Interview zu geben.

Online only hat eine ganz andere Kostenstruktur

Die Macher der Huffington Post haben begriffen, dass ein Verlag keine Druckerei und kein Verteilzentrum ist, sondern ein Meinungsmacher. Diese Einsicht reduziert die Kosten enorm. Ein teil der Journalisten bemüht sich nicht, eine Story zu schreiben sondern bewegt Persönlichkeiten, dies in der Huffington Post zu tun.

Online only verkauft sich besser – nicht der Artikel steht im Vordergund sonder die Community

Da Internet das Medium ist, wird Internet auch ausgereizt. Allerlei Möglichkeiten sich zu beteiligen wie

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interne Verlinkung

Read More: (interne Artikel)

und

Read more from Huffington Post bloggers: (Beiträge interner Blogger)

Aber was haben sie gemacht. Einfach eine zwar aktuelle und gute Geschichte einfach von Associated Press

Associated Press writers Pauline Jelinek in Washington, Philip Elliott in Oak Bluffs, Mass., and Denise Lavoie in Boston contributed to this story.

genommen, mit anderen Artikeln verlinkt sowie den Bloggern. Ziemlich billig – so 20Minutenmässig, einfach besser.

Jeder Artikel ist in sich ein Marketinginstrument.

Die Kommentare werden nicht einfach so freigeschaltet, sondern auch ausgemüllt wie die NZZ das macht. Die Huffington Post ist ein Qualitätsblatt. Man sieht aber auch immer, wieviele Kommentare noch nicht freigeschaltet sind. Innerhalb der Kommentare entstehen Diskussionen. Man kann also auch einen Kommentar kommentieren.

Mit fremden Inhalten wird billigst noch mehr eigener Inhalt generiert

Es gibt einen Videokanal. Da werden z.B. NBC Videos gezeigt, eingebettet in die oben beschrieben Umgebung. Aus viel fremden Content entsteht eigener sowie User Generated. Billig, clever und vor allem es ist und bleibt guter Inhalt. Da ist kein Journalist einmal von seinem Pult aufgestanden.

Gratiszeitungen produzieren günstig, gegenüber online only immer noch zu teuer

Gratiszeitungen sind deshalb so erfolgreich, weil sie fast nicht zum produzieren kosten, aber gegen die Huffington Post ist das noch zu teuer und vor allem inhaltlich zu schwach.

Es wäre die Weltwoche die den Schritt zur schweizer Huffington Post machen könnte. Sollten die Inserate noch mehr einbrechen und die Druckkosten den Verlag an die Wand drängen, dann, Roger Köppel, solltest Du Dir dieses Konzept überlegen. Aber dann ist es zu spät.

Besser wäre du beginnst heute schon damit – damit du ready bist, wenn du die grossen Kostenblöck los werden musst.

Die Rettung für die Verlage sind nicht neue Einnahmen, es ist die readikale Reduktion der Kosten. Nicht vergessen 2/3 der Kosten könnten eingespahrt werden und heraus käme ein noch besseres Produkt. Oder lesen wir die Weltwoche wegen ihres Pfadidesigns? (ok, ich lese die Weltwoche nicht mehr – sie ist inhaltlich nicht mehr geniessbar).

Social Medias als Traffic Lieferanten

von Reto Hartinger

Der Internet Briefing Blog hat heute mehr Traffic als vor dem Abschalten. Erstaunlich. Und das praktisch von Anbeginn des Wiederaufschaltens. Tendenz zunehmend (von Sommerloch spühren wir nichts).

Der Traffic unseres Blogs teilt sich heute fast gleichmässig auf Verweisende Websites (38%), Direkte Zugriffe (33%) und Suchmaschinen (28%) auf. Vor dem Abschalten haben die Suchmaschinen noch etwa 60 – 70 % ausgemacht.

Was machen wir anders?

Es gibt einiges das wir sogar schlechter machen als vorher. Wir machen keine Querlinks mehr zu früheren Artikel und ich setze praktisch auch keine Links mehr nach aussen zu Blogs mit dem gleichen Thema. Aus Faulheit. Das hat früher vor allem regelmässige Leser gebracht. Wir profitieren also auch nicht mehr vom Longtail in den Suchmaschinen – alte Artikel sind hoffnungslos in den Trefferlisten abgestürzt.

Vor Abschalten hatten wir 3 -5 Posts pro Tag, das hat auch Traffic gebracht. Heute sind es eher zwei.

E-Mail push

Zum pushen des Blogs habe ich den Mitglieder gemailt, dass der Blog wieder verfügbar ist. Deshalb haben wir sofort gute Zugriffszahlen gehabt. Pushmails gibt es auch zu Abstimmungen – nicht zu allen. Nicht eingeführt habe ich eine Uebersicht über die meistgelesenen Posts via wöchentliches oder monatliches E-Mail. Was sicher etwas bringen würde, wäre die Option sich die Beiträge per E-Mail zukommen zu lassen. Ein E-Mail-Newsletter muss mir der Webmaster noch einrichten.

Facebook, Twitter und Co

Ich habe begonnen, die Blogpost zu twittern. Das hat sofort viel Traffic gebracht und ich glaube es bringt mir sogar auch Twitter-Follower. Viral wird es, wenn ein guter Blogpost retwittert wird. Das bringt mehr Follower und mehr Blogleser.Ab und zu landet ein Link zu einem Blogeintrag auch in meinem Facebook Profil. Selbe Wirkung. Sollte ich eigentlich auch immer  machen. Fast nie veröffentliche ich einen Link auf XING.

1. 2.179
2. 1.779
3. 417
4. 267
5. 220
6. 201
7. 146
8. 144
9. 138
10. 93

Aber lassen wir uns nicht Sand in die Augen streuen. Twitterer sind oft Leute die den Blog via RSS lesen würden und dann gar nicht in die Statistik kämen. So hat sich dank Twitter der Leseranteil nicht gar so stark erhöht, er wird nun einfach plötzlich in der Statistik sichtbar. Social Medie ist aber ein probates Mittel um zu mehr Traffic und viraler Verbreitung zu kommen.

Heiseerwähnung bringt viel Traffic

Das Beste was einem Blog passieren kann, ist eine Erwähnung in Heise oder einem anderen grossen Blog. Die 220 Leser sind aus einem einzigen Heiseartikel gekommen.

Gesucht wird nur mit Google

Der Suchmschinen Marktleader sahnt auch in der Schweiz gehörig ab; 1.779 vx 51 zum zweitplatzierten. Google ist das Netz. So ist nicht Content King sondern der Content der bei Google gut indexiert ist.

1. 1.779
2. 51
3. 37
4. 7
5.
4
6. 1

Heute fehlt uns der Longtail der früheren Artikel. Die sind in den Suchmaschinen hoffnungslos abgestürzt. Wir müssten sie dauernd mit den neueren verlinken. Das mach ich leider nicht mehr. Wenn wir auch nicht nach aussen linken, werden wir kaum von anderen verlinkt. Sie kennen uns nicht – auch das müssten wir vermehrt machen.

Qualität und Quantität

Die Qualität der Artikel ist deutlich gestiegen, dank Dani Niklaus der quasi jeden Tag einen sehr guten Artikel schreibt. Danke Dani. Auch meine Elaborate sind profunder geworden und die Abstimmungen haben ein zusätzliches, belebendes Element hereingebracht. So hat die gesteigerte Qualität die gesunkene Quantität wett gemacht.

Ich bin durchaus zufrieden, wie der Neustart läuft.

Weltweite Public Relations

von Reto Hartinger

jede Internet Site, die sich nicht gerade an die Bümplitzer wendet, hat das Problem der internationalen Vermarktung. Ein probates Mittel ist Public Relations. Das funktioniert schon in der Schweiz gut, wieso soll es nicht auch weltweit gut funktionieren. Nur – es gibt keine PR Agentur die wirklich weltweit arbeitet und über gute Kontatke verfügt.

Ueber Newsnetzwerke kann man zwar eine PR in die ganze Welt senden, das ist aber auch dementsprechend teuer. Ist das auch effaktiv? Wer hat bereits Erfahrung mit Versänden über Newsaktuell z.B.?

Ich möchte eine eigene Jouranlisten-, Zeitungs-  und Blogger-Datenbank aufbauen und sie auch durch andere nutzbar machen. Ich stelle mir eine online zoho.com Applikation vor. Mitmachen kann, wer das gleiche Problem hat und auch Kontakte einbringen kann. Melde Dich einfach bei mir insider@vtx.ch

Fachpresse: Das Internet wird überschätzt

von Reto Hartinger

Das Potenzial dea Internets in der Medienbrache wird heute eher überschätzt, spricht Frey Kunz, Geschäftsführer von Gastronews im Marketing & Kommunikation. Aha. Bei den Abos legten wir dank einer grossen Werbeaktion zu. Aha. Die Zeitungsartikel im Expresso sind kurz und bündig und so stark wie ein Espresso.  Wir sind überzeugt, dass die Zeitungsleser nicht primär lesen, sondern in Kürze informiert sein wollen. Leserzufriedenheit eruieren wir über unser Callcenter, die Umfragen machen und Abos verkaufen. Mit Publireportagen die unsere Journalisten Verfassen, erreichen wir eine hohe Akzeptanz (bei wem bitte?) Jede Ausagabe von eXpresso wird 3 bis 4 mals gelesen und erreicht 100 000 Personen.

Alle diese Aussagen wertet Kurz als pro Papier und gegen Internet. Meine liebe Güte, jetzt wissen wir wieso es in der Fachpresse so zum Argen steht. Sie sind noch gar nicht im Internetzeitalter angekommen und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie aussterben. Schauen wir die Argumente im einzelnen an:

Abos verkaufen durch Werbeaktion und Call Center

Werbeaktionen (50 % Rabatt auf Abo) und Call Center sind viel zu teuer und skalieren kaum. Zudem kann es kommen, dass Kunz irgendwann gar keine Freude mehr an seinen Abonennten mehr hat. Sobald die Werbeumsätzt zurück gehen, wird die Distribution immer teurer, Werbeaktionen sind plötzlich nicht mehr im Budget. Das Businessmodell geht plötzlich nicht mehr auf. Ein sehr erfolgreicher Printtitel wird es nur noch online geben: Gesundheit Sprechstunde ist Opfer dieser Kostenfalle geworden. Herr Kunz, das ist alte Schule. Es wird einige Zeit vergehen, bis er das merkt.

Zeitungsartikel sind kurz und bündig

Das spricht nun total für das Internet – bzw. einen Newsletter. Und weiter

Zeitungsleser lesen primär nicht, sondern wollen in Kürze informiert sein

Ja und vielleicht wollen sie nicht eine Woche oder einen Monat zu warten bis sie kurz und stark relevant informiert werden. Kommt ein Konkurrent mit einem täglich relevanten Newsletter, sieht eXpresso wie kalter Kaffee aus. Beim Newsletter fallen die Druck und Distributionskosten weg. Wenn die Werbeumsätze zurück gehen ist nicht sofort Panik angesagt.

EXpresso kann von zwei Seiten unter Druck kommen. Wenn es einen oder gar mehre gute Blogs z.B. im Stile Peter Hogenkamps Blogwerks kommen. Noch stärker ist ein Konzept von inside-it oder Kleinreport. Täglicher Qualitätsjournalismus abonierbar via E-Mail, RSS-Feed und dauernd über Twitter geteasert. Es fehlt noch die Facebook Page  oder Gruppe. Wenn ein Konkurrent dieses Feld so begrast, reisst das dem eXpresso die Leser unter den Füssen weg, die Inserate gehen zurück – ein unaufhaltsame negative Spirale. Diese hat z.B. inside-it Konkurrent it-reseller zu spühren bekommen. Der Printtitel wird extrem reduziert und nur noch Beilage eines Schwestertitels werden. Die Redaktion wurde eingeampft.

Leserzufriedenheit eruieren wir über unser Callcenter, die Umfragen machen

Braucht es im Internet nicht, weil jeder einzelne Bericht genau ausgewertet werden kann, wie oft er gelesen wurde. Man weiss im Internet was ankommt und was nicht. Diese Kosten fallen weg.

Mit Publireportagen die unsere Journalisten Verfassen, erreichen wir eine hohe Akzeptanz

Das ist wohl der knackige Qualitätsjournalismus der von den Lesern so geschätzt wird, auf den ich einen ganzen Monat gewartet habe.

Jede Ausagabe von eXpresso wird 3 bis 4 mals gelesen und erreicht 100 000 Personen.

Das haut mich aber jetzt richtig aus den Socken. Wow. Ja und welche Artikel wurden gelesen von den 100 000 Lesern. Die Methode wie Leser pro Ausgabe eruiert werden sind eh antiquiert und sie sagt überhaupt nichts aus über wieviel ein Artikel gelesen und ob Inserate auch wahrgenommen wurden. Wird ein Artikel von inside-it 5000 mal am Tag gelesen, so darf ich das mit den 8 Meldungen und 20 Tagen hochrechnen und bin bestimmt bei viel mehr gelesenen Artikel als eXpresso.

In 5 Jahren wird die Fachpresse gaaanz anders aussehen Herr Kunz. Stecken sie ihr Geld lieber in die Kundengewinnung für die Internetzukunft – Papier hat ausgedient.

Blogadmin für internet-briefing gesucht

von Reto Hartinger

Ich möchte den Blog weiter ausbauen, selber kann ich das nicht. Da verstehe ich zu wenig davon. Deshalb suche ich einen weiteren Blogadministrator:

Du kennst dich mit Wordpress aus, kannst das Layout wechseln, Upgrade fahren und Features intsallieren? Dein Internet-Briefing braucht dich.

Als Verantwortlicher des Blogs kannst du ihn auch gerne auf deinem System laufen lassen. Ich habe ein paar Wünsche, die wir gemeinsam umsetzen. Sende mir einfach ein Mail an insider@vtx.ch

Interaktive Elemente in alten und neuen Medien

von Reto Hartinger

Heute ist Response gefragt – einfach nur Werbung gesehen reicht nicht aus. Das Internet hat auch die alten Medien in ihrer Argumentation und ihren Konzepten arg unter Druck gebracht. Of herrsch Erklärungsnotstand.  Was hat ein Plakat wirklich zum Abverkauf beigetragen? Wenn es an Umsatz fehlt ist Branding nur noch Beigemüse aber nicht mehr zwingen im Vordergrund.

Kein Wunder ist das Internet der Heilsbringer. Vor allem dort, wo auch noch nur der Abverkauf bezahlt werden muss. Irgendwie kann es das aber nicht gewesen sein.  Alexander Sollberger lotet für uns aus, wie man auch in alte Medien Interaktion bringt, wie man das Zusammenspiel von alten und neuen Medien richtig orchestriert. Ja nennen wir es beim Namen: Crossmedia (mein Gott ist der Begriff überstrpaziert.

Am Beispiel erprobter Konzepte für crossmediale Kampagnen, bei Firmen wie Coop, 20 Minuten, Swisslos oder Heineken bespricht Alexander Sollberger, CEO der MOBILEtechnics, die Möglichkeiten interaktive Marketing-Elemente in der Kommunikation mit Fokus auf:  Crossmedia Kampagne/hohe Vernetzung  Hohe Interaktivität  Zeitgemässe Kommunikation

• Wie sich das Marketing und die Kommunikation mit den neuen Medienverändert haben
• Crossmedia, die speziellen Herausforderungen.
• Der richtige Kampagnenaufbau
• Die Nebeneffekte
• Crossmedia in der Praxis: Erkenntnisse, Fakten und Statistiken
• Facts und Resultate
• Mobile – vom Gadget zum Marketing-Allzweckgerät, wo wurde Geld verdient und wo wird in Zukunft Geld verdient.
• Wo sind die Gefahren und was muss beim Crossmedia Einsatz berücksichtigt werden.
• Prozesse, Tools und Techniken

Diskutiere mit, beim nächsten Internet Briefing

http://internet-briefing.ch/crosssoll

(ich kann irgendwie keine Links mehr anhängen ohne dass sich Wordpress aufhängt)

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