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Warum Apple die Entwicklertools einschränkt

von Reto Hartinger

Dieser Schritt ist nicht gegen Adobe – er ist pro iPad. Beim iPhone hatte Apple die Nase vorn. Alle waren überrascht und mussten Konzepte finden, wie dem iPhone zu begegnen wäre. Das liess Apple ein Jahr Zeit eine Vormachtstellung bei den Apps zu generieren. Beim iPad ist das nicht so. Apple hat maximal 6 Monate Zeit. In dieser Lücke muss Apple die Entwickler für sein Teil begeistern. Sie müssen Software schreiben und Apple muss viele viele Geräte verkaufen damit sich das lohnt. Jeglicher Vorteil wäre dahin, würde diese Software dann auch auf Android Pads laufen.

Das kann man jetzt verteufeln wie man will, aber Apple muss so handeln. Über einen Preiskampf kann Apple sich nicht im Rennen halten. Es ist wohl auch gut so für die Kunden und Entwickler, weil so auch ein Feature-Rennen zwischen den Plattformen statt ein Preiskriegt entsteht. Der Standard HTML5 wird weiter getrieben – das nützt allen Internetnutzern.

Google Chrome OS steht auch bald in den Startlöchern. Hat Apple dem etwas entgegen zu setzen? Das gibt nochmals eine weitere Gerätekategorie, noch billiger als die Pads, Slates und Netbooks.

Wochenendsurf-Tour

von Daniel Niklaus

Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

Diese Woche hätte es beinahe keine Wochenendsurf-Tour gegeben. Schuld daran ist die Kontextsendung vom letzten Freitag: Wie knapp ist unsere Zeit eigentlich. Mehr als hörenswert.

Wenn es darum geht, aus einem Interessenten einen Kunden zu machen – also Konversion – helfen folgende Links I & II & III und eine 45-Minuten-Anleitung. Usability Tipps und Formulare für mobile Lösungen.

Wilde Links: 30 Beispiele minimalistischer Navigationen. DIE Kollektion für Gratis-Icons. Für Web-Statistiken gibt noch mehr Tools als Google Analytics. iPhone App mit HTML5. Frühlingsfotos als Inspiration für die neuste Farbkollektion. 40 Fotomanipulations-Tutorials (WOW).

50 Twitter Hintergründe. By the way, wie gefallen euch die Hintergründe bei venturelab und IFJ?

Hier noch ein paar Websitesthemen: 25 of the Best Non-Profit Websites. Webdesign aus Indien. Inspirierende Websites mit Texturen. Und Websites mit HTML5 (daran denken, nicht jeder Browser unterstützt alles…). Website Controls.

Gefunden: die Zutaten für eine erfolgreiche Website.

5 Top jQery Chart Libraries. 45 frische Javascript und jQuery Techniken. Hier was für die CSS-Jünger. Thierry Koblentz wählt aus meiner Sicht mit seinem base.css einen besseren Ansatz, als mit einem “{padding:0;margin;0} und die wunderbare Welt of geo location.

Microsofts iPod ähh Courier. I like it!

Zum Abschluss 30 Fonts für Kreativ-Projekte.

Streit um offene oder geschlossene Codecs in HTML 5

von Michael Gisiger

Mit YouTube und Vimeo haben bereits zwei Videoplattformen damit begonnen, mit dem für HTML 5 geplanten <video>-Tag zu experimentieren. Dieser neue Tag ermöglicht es, Videos ohne ressourcenbelastende Plug-ins von Drittanbietern wie zum Beispiel Flash direkt im Browser abzuspielen. Diese ersten Schritte sorgten aber bei Mozilla und Opera für rote Köpfe. Der Grund: YouTube und Vimeo setzen den geschlossenen, lizenzpflichtigen Video-Codec H.264. Die bisherigen Umsetzungen von HTML 5 in Firefox und Opera setzen aber auf den offenen Theora-Codec des Ogg-Containerformats. Nutzer der beiden Browser können also die HTML 5-Seiten der Videoplattformen nicht darstellen.

Kein offenes Internet mehr

Mozilla begrüsste zwar die HTML 5-Experimente von YouTube, verurteilte aber gleichzeitig die Verwendung eines geschlossenen Codecs. Für Mozilla ist klar: Der Einsatz eines solchen Codecs birgt eine Reihe von Problemen für Browserhersteller, Content-Erzeuger und User und widerspricht zudem der Vision eines offenen Internets. Aus diesem Grund favorisiert Mozilla Theora.

“Opera ist davon überzeugt, dass das Web auf offenen Standards aufbauen sollte. Die Verwendung des proprietären Codecs H.264 für die native Videowiedergabe in HTML5 beurteilen wir daher kritisch”, erklärt Opera-Web-Evangelist Bruce Lawson. Wie Mozilla plädiert also auch Opera für den offenen und lizenzfreien Codec. Nach dem derzeitigen Lizenzmodell würde eine Unterstützung des H.264-Codecs die Browserhersteller fünf Mio. Dollar pro Jahr kosten.

Unterstützung erhalten beide diesbezüglich von der Videoplattform Dailymotion, die bereits im Mai vergangenen Jahres mit einem Theora-Ogg-basierten HTML5-Experiment auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Lizenzfragen ungeklärt

Für Entwickler wie Opera oder Mozilla ist der Browser das Kerngeschäft. Da fällt ein solcher Betrag stärker ins Gewicht, als zum Beispiel bei Konzernen wie Google, Apple oder Microsoft. Die Lizenzkosten könnten zudem eine kaum überbrückbare Hürde für neue Browser- und Applikations-Entwickler darstellen.

Weitaus schwerwiegender könnte aber das unklare Lizenzmodell die User betreffend. Es ist möglich, dass ab 2011 auch für das Bereitstellen und Produzieren von Video-Inhalten mit dem H.264-Codec Gebühren anfallen könnten. Da werden Erinnerungen an einen vorübergehenden Lizenzstreit rund um das GIF-Format wach, der in den 1990er-Jahren aufgrund kolportierter Zahlungsaufforderungen für Verunsicherung bei Webseiten-Betreibern gesorgt hatte. Für semi-professionelle und professionelle Content-Anbieter könnte das alles also teuer werden.

Google beschwichtigt

Google war indes bemüht, der ganzen Angelegenheit etwas Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Unterstützung für HTML5 auf YouTube sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur ein Experiment. Der zukünftigen Einbindung anderer Codecs stehe nichts im Wege. Tatsächlich ist Chrome derzeit auch der einzige Browser, der sowohl H.264 als auch Theora für das Video-Element in HTML5 unterstützt. Firefox ab 3.5 und Opera ab 10.5 setzen hingegen nur auf Theora/Ogg. Apple, welches offenbar gemeinsam mit Microsoft an den Patenten am H.264-Codec beteiligt ist, unterstützt mit Safari natürlich nur diesen. Ganz aussen vor steht Microsoft – der Internet Explorer versteht kein HTML 5.

(Crosspost von www.wortgefecht.net)

5 Jahre Internet Briefing Konferenz: Call for Speakers

von Reto Hartinger

 

Nächstes Jahr wird das Internet Briefing fünf Jahre alt. Wir kommen in den ersten Chindsgi oder im Internet-Zeitalter stehen wir wohl eher vor der Matura.
Ich möchte das Jubiläum mit zwei grossen Konferenzen begehen (die auch einen sozialen Teil mit Musik und Showeinlagen unserer Mitglieder beinhalten).
Die Konferenzen plane ich für März und September. Deshalb suche ich heute schon Speaker, künstlerische Taltente und Sponsoren. 
Call for speakers
Promotion: Social Media Marketing (wird ein Morgen gewidmet sein), Onlinemarketing, E-CRM, Mobilemarketing etc.
Trends: Userverhalten, Märkte, Businessmodelle, Technologien, E-Business, E-Commerce, Wisdom of the Crowds etc.
Best Cases: Suchmaschinenoptimierung, Usability, Web-Design, Markenführung, Mobile etc.
Mobile: iPhone & Android Trends, Businessmodelle, Ubiquitous Computing, Locationbased Konzepte etc.
Technologie: Cloud Computing, Collaboration, Virtualisierung, SaaS, Open Source, Pervasive Computing, 3D Web, HTML5 etc.
Development: Ajax, Automatisation, Webapplikationsdesign, P2P Architekturen, Agile Methoden, Model driven design, Computational Intelligence etc
und natürlich Deine eigene Idee eines Referates.
Keine Angst, sollte Dein Vorschlag an den Konferenzen nicht unterkommen – werde ich sie an normalen Briefings berücksichtigen können.

Sie haben kein Browser-Plugin installiert

von Reto Hartinger

Schon ewig befinde ich mich mit Fernsehen und Radio DRS in eimen Plugin-Privatkrieg. Ich habe einen Mac. Früher konnte ich deshalb überhaupt keine Videos des SF DRS ansehen. Heute kann ich mir Sendungen wenigstens über iTunes herunterladen und ansehen. Bravo.

Heute wieder einmal wollte ich ein Radio Interview mit Urs Gossweiler anhören denn der Einleitungstext zum Interview ist verheissungsvoll

In der Schweizer Presselandschaft kriselt es. Trotzdem versammeln sich die Schweizer Verleger traditionell in eleganter Umgebung: In Interlaken diskutieren sie dieser Tage an ihrem Kongress über die Medien in der Krise.

Mit dabei ein Kleinstverleger, der mit seinem Konzept der Mikrozeitung und der konsequenten Verlagerung ins Internet der Krise trotzt. Urs Gossweiler liefert seine «Jungfrau Zeitung» auch auf Papier, aber vor allem soll man seine Zeitung anklicken.

Wie funktioniert das? Und: Kann es auch über die Berner Oberländer Nische hinaus funktionieren? Urs Gossweiler ist in Interlaken Gast bei Emil Lehmann.

und klicke auf “Hören”.  Denkste. 

Sie haben kein Browser-Plugin installiert, dass dieses Audio abspielen kann.

DRS möchte eine RealPlayer installiert sehen. Wie bitte, das Ding braucht man doch nicht mehr! Ja leider war das schon immer so. Aber wieso bringt es eine Website die so massiv Video und Audio setzten muss nicht fertig andere Formate zu unterstützen? 

Aber diese brauchen wir alle nicht mehr dank HTML5 das nun in alle Browser kommt. Ich hoffe die DRS Leute kommen zu unserem nächsten TechTalk zum Thema HTML5 ja und vielleicht sogar noch zur Abendsession zum Thema Video in Webseiten.

Chrome 3 unterstützt HTML5 videotag

Die Version 3 von Google Chrome unterstützt  Audio und Video tag von HTML5 was so viel heisst, dass man zum Abspielen von Video keinen Player installieren muss und Video und Tonfiles so einfach in eine Website integriert werden können wie Bilder. Aber auch der canvas Tag (Bildbearbeitung) wird unterstützt um dies zu demonstrieren verweist Google auf ein Experiment des bochumer Entwicklers  Sebastian Deutsch.

Profitieren von diesen Features können wir leider erst, wenn auch die Websites entsprechend programmiert sind. Am 6.10 besprechen Hannes Gassert und  Christian Stocker von Liip  HTML 5.0 und was der neue Standard bringt

Was bringt HTML5 
- Was heisst das für Browser, Autoren, Agenturen und User? 
- Noch mehr Inkompatibilität? 
- Ein völlig neues Web? 
- Das Ende von Flash?

bitte gleich hier anmelden

Hier noch was HTML5 so verspricht:

 

Einige HTML5 Versprechen:

- Flash- und Photoshop-Fähigkeiten im Browser

- Datenbank im Browser

- Videos ohne Fremdprodukt im Browser abspielen

- Drag & Drop

- Offline arbeiten

- Cross-document messaging

- Neue Dokumententypen und Semantik

 


Die neue „New-Tab“-Seite von Chrome 3.0

Chrome feiert Geburtstag – weiterhin ein Flopp

von Reto Hartinger

Vor einem Jahr hat uns Google mit Chrome beglückt. Der ultimativ beste und schnellste Browser. Wir lassen ihn links liegen

- weil wir die vielen Firefox Addons vermissten

- weil es ihn immer noch nicht für den Mac gibt

- weil wir als Explorer-User noch keinen anderen Browser zu Gesicht bekamen

oder wegen anderer Gründe. Schalppe 2 % Marktanteil konnnte sich Chrome erobern. Google hat Chrome auch nicht sonderlich gepusht. Ich hätte noch nie Werbung für Chrome auf Google gesehen (vielleicht haben sie es ja gemacht aber ich als Mac-User kann sie nicht sehen).

Ein Blick auf den Kuchen zeigt wie schwierig es ist, den Explorer einzuholen. Obwohl der Explorer laufend Marktanteile verliert hat er 3x mehr User als sein nächster Verfolger.

Ich bin froh, dass Microsoft jetzt auch bei HTML5 mitmischt. Ohne Microsoft würde der neue Standard eine Zweiklassengesellschaft zementieren und das wäre schlecht für Microsoft und noch schlechter für die Site-Entwickler.

An unserem nächsten TechTalk besprechen wir wie sich die Browser nächstes Jahr entwickeln werden und ob wir bereits heute unsere Programmierung den HML5 Möglichkeiten anpassen sollen. Sei dabei, das wird ein spannendes Meeting.

HTML5 canvas: Der Browser lernt zeichnen, animieren und Graphiken

von Reto Hartinger

Canvas ist eigentlich schon ein alter Hut. Apple hat begonnen Canvas-Funktionen in Safari einzubauen, Mozilla und Firefox sind nachgezogen und Novell sowie Google verleihen sogar dem Internet Explorer solche Qualitäten.

 

Flash- und Photoshop-Fähigkeiten im Browser 

Es gibt die Pixelkoordinaten Höhe und Weite auf dem Bildschirm an und mit diesen kann danach etwas auf den Bildschirm gezaubert werden  zum Beispiel:

 

- Grafiken erstellen

- Fontrendering und -platzierung

- Tabellengenerierung

- Spiele Grafiken und Animationen zeichnen

- Dynamisch Bilder in 2 und 3D erstellen

- Fotos manipulieren

indem man Befehle zum Skalieren, Rotieren oder Transformieren anwendet und angibt wie stark oder mit welcher Farbe der z.b. der Pinselstrich gezeichnet werden oder welche Form ein Element haben soll. Es können alle möglichen Effekte, wie man sie von Bildbearbeitungsprogrammen her kennt (blur, Verlauf, Schatten etc.), verwendet werden.

Wieso HTML5 wenn das Flash schon kann?

Aber das kann doch  Flash schon. Zum Teil richtig nur, dass man damit alle Probleme von Flash auch noch mit einfängt und sich durch HTML5 canvas besser in die Webseite integriert und mit dem übrigen HTML, Javascript und Events harmoniert. Keine feste Fenstergrösse, alles kann sich anpassen.

Unter HTML5 sollen die bereits vorhandenen Canvas-Möglichkeiten ausgebaut und harmonisiert werden. Ein Patent darauf liegt in Apples Händen (schon wieder Patentprobleme?) welche aber freigegeben werden, sobald ein W3C Standard vorliegt.

Wo einsetzen?

Ich bin mir am überlegen, wo man das alles sinnvoll einsetzen könnte. Wenn wir unseren Code schon auf HTML5 anpassen, müssen wir uns von der Konkurrenz abheben können. Habt ihr Ideen, Links zu Beispielen oder selber schon etwas gemacht? Sonst diskutieren wir das auch am TechTalk zu HTML5.

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