Suchen:

Mein neuer Browserfavorit – Opera 11

von Daniel Niklaus

Zugegeben, in Browserfragen bin ich zwar experimentierfreudig, dauerhaft wechseln tue ich aber selten. So surfte ich noch mit dem Netscape 4.75, als der IE6 längst besser war (ja, er war einst besser…). Der Firefox wurde nie zu meinem Standardbrowser, stattdessen startete ich allmorgendlich den Seamonkey. Chrome hat es zwar für die Mails geschafft – aber sonst blieb ich meinem “Netscape” treu. Bis jetzt.

opera11

Auch wenn der Opera immer wieder die Chance hatte und ich jede neue Version installierte, er wurde nie eine ernsthafte Alternative – bis jetzt. Die Version 11 ist rasend schnell, sieht richtig gut aus und ist ab sofort mein Favorit. Wenn ich noch herausfinde, wo ich einstellen kann, dass Pop-ups ausserhalb des bestehenden Browsers geöffnet werden, ersetzt Opera meinen Seamonkey.

Ich kann nur jedem empfehlen, testet die neuste Version.

Android, Chrome OS: Eine Wand baut sich auf!

von Reto Hartinger

Kannst Du Monopoly spielen? Am Anfang möchten sich alle so viel wie möglich vom Kuchen ergattern und irgendwann ist er verteilt und es ist offensichtlich wer das Spiel gewinnen kann und wer es voraussichtlich verlieren wird. Um seine Gewinnchancen zu erhöhen, muss man Allianzen schliessen. So ist das in der Informatik auch, einmal alle gegen IBM, dann alle gegen Microsoft. Gewinner und Looser schliessen sich zusammen um andere zu bekämpfen und sich in eine bessere Position zu hiefen. Da war mal Apple am Boden und Microsoft hat geholfen. Die Karten sind heute wieder ganz neu gemischt worden und die Players beziehen ihre Positionen. Alle gegen Google. Die dicken Freunde Apple und Google können es nicht mehr zusammen und Apple muss jetzt Microsoft helfen, wieder ins Spiel zu kommen. Dabei geht es um zwei Schlaftfelder bei denen alle (alten) Players gegen Google sind erstens der

Mobile Markt

Microsoft hat ihn verschlafen und Apple drückt sich in eine Nische. Das offene Betriebssystem Android von Google kann beiden den Rang ablaufen.

Desktop vs Cloud

Microsoft ist der König des alten Computing, Google jener des Cloud Computing. Das Schlaftfeld heisst: wird es inskünftig noch einen Harddisk und ein Betriebssystem brauchen oder übernimmt dies das Internet?Microsoft hat den ersten Versuch in diese Richtung schon erfolgreich bekämpft und Netscape mit der Gratisversion seines Browsers in den Konkurs getrieben. Bei Google gelingt dies nicht, weil Google ein Geschäftsmodell fährt, dem Microsoft nichts dagegensetzen kann.

Auch Apple ist in der Cloud noch nicht richtig angekommen, auch wenn Apple da wenigstens besser aufgestellt ist als Microsoft wäre es für Apple gut, würden Desktop-Applikationen und -Betriebssysteme länger leben.

Mein Patent ist besser als Deines

Jetzt kann mann den Markt einnehmen indem man bessere Produkte macht als der Konkurrent oder man macht es wie Apple, EMC, Oracle und Microsoft. Die haben gemeinsam die Patente von Novel gekauft und in eine Verwertungsgesellschaft gesteckt. Das dienst zum Schutz gegen Attacken  von Nokia und anderen Rechtebesitzern aber zur Einschüchterung von Firmen die Android oder Chrome OS in ihren Produkten einsetzen wollen. Das Ziel ist nicht, Google an seiner Arbeit zu hindern, sondern Googles Kunden auszuhungern. Wenn die Rechtsunsicherheit grösser ist und eine Prozesslawine mehr kostet als eine Windows Mobile bzw. Windows 8 Lizenz, dann entzieht das Konsortium Google das Geschäftsmodell.

Ob das wirklich aufgeht? Das Konsortium (CPTN) hat 900 Patente für 450 Millionen Dollar gekauft. Novel hat Netzwerkbetriebssysteme gemacht. Da wird doch einiges an Basis-Technologie patentiert sein. Auch das konkursite Nortel könnte für  CPTN aus den gleichen Gründen spannend sein.


Interne Explorer unter 50 % Marktanteil

von Reto Hartinger

Die Zeiten sind vorbei da Microsoft mit dem Explorer den Browsermarkt dominiert hat. Sein Marktanteil ist auf unter 50 & gefallen und wohl nur deshalb noch so gross, weil der Internet Explorer auf so vielen PCs voristalliert ist. Dabei ist der Internet Explorer an sich kein so grosses Problem, es die noch installierte Basis von IE 6, die das Netz nicht weiter bringen. Wäre dieser Dynosaurier tot, hätten wir viel mehr gute HTML5 Websites und die Browser müssten mehr HTML5 Features unterstützen. Dass Drag&Drop in Zeiten von Web 2.0 im Explorer 9 nicht implementiert ist, ist eine Schande. Pfui deswegen auch für den Safari.

Browser Marktanteil

Browser Marktanteil

Nächstes Jahr sollten das iPad und die Android Tabletts den Explorer-Anteil noch weiter drücken.

Werden Java & Android verschwinden?

von Markus Hegi

Wird ChromeOS das einzige Betriebssystem von Google? – Gibt Palm das grosse Comeback?

In English

Interessant, was gegenwärtig in der Entwicklergemeinde diskutiert wird über die Zukunft der Programmierung & von Betriebssystemen – Ich höre immer mehr skeptische Meinungen über Java & Android.

So gibt es zum Beispiel zunehmend die Ansicht, dass Java bald nicht mehr eine bevorzugte Technologie sein wird. Wahrscheinlich wird Java noch lange überleben, genauso wie Cobol – Und vor allem in grossen Unternehmen wird auch die Entwicklung noch einige Zeit weitergehen. Aber für neue Projekte wird Java immer weniger verwendet. Gründe, warum der Glaube an Java abnimmt:
> Java ist ein Teil von Oracle: kulturell kein guter fit.

> Java ist komplex – Und das Web 2.0 hat ein klarer Trend zur Einfachheit. Im rasch sich verändernden geschäftlichen Umfeld müssen Web-Anwendungen schnell anpassbar sein und ‘Rapid Prototyping’ und agile Methoden unterstützen. Die Trends gehen in Richtung dynamischen Sprachen, Scripting, reinem http, NoSQL , Cloud Computing & nur Browser-basierte Applikationen.

Auch glauben immer mehr, dass Android mit der Zeit durch ChromeOS ersetzt wird. Dass also ChromeOS langfristig das einzige Betriebssystem von Google wird. Hauptgründe können sein:
> Android basiert zu einem großen Teil auf Java – Wenn also Java immer weniger benutzt wird, hat auch Android ein Problem.
> Der Desktop wird verschwinden, und der Browser wird die universelle Benutzeroberfläche – Wie es ja für ChromeOS angekündigt ist. Software wird immer mehr auf ‘leichteren’ Technologien entwickelt – vermutlich JavaScript, da es eine sehr grosse Entwicklergemeinde gibt.
> Google wird langfristig nicht in der Lage sein, zwei verschiedene Betriebssysteme zu unterstützen – Und wird Android stoppen … genau so wie Wave.
Falls dies eintrifft, wie würden dann in Zukunft Betriebssysteme für Clients aussehen? – Neben Apple, die wohl auch weiterhin einen guten Marktanteil halten werden, scheint es noch nicht klar, wer den Markt dominieren wird. Apple wohl kaum, da zu geschlossen um einen dominanten Marktanteil zu erhalten.
Der Desktop und lokale apps werden wahrscheinlich verschwinden – Ganz einfach deshalb, weil ein Browser leichter zu bedienen ist, und die Wartung & das Handling der Geräte viel einfacher wird ohne lokale apps und Daten. Google hat mit ChromeOS sicher eine sehr gute Chance. Aber ChromeOS ist noch nicht im Markt, und die Zukunft wird zeigen, ob das Google richtig hinkriegt.
Es gibt aber heute schon ein Betriebssystem auf dem Markt, welches dem Betriebssystem der Zukunft ziemlich nahe kommt: WebOS - von einer Firma, die wir alle schon fast vergessen hatten: Palm. @twtomcat dazu: “WebOS ist schon jetzt, was ChromeOS verspricht”: Es basiert vollständig auf Web-Technologien, hat die Google-V8 JavaScript Engine integriert (die wahrscheinlich beste JS-Engine). Es gibt zwar noch Client Apps, diese werden jedoch vollständig auf JavaScript und HTML entwickelt.

Warum Apple die Entwicklertools einschränkt

von Reto Hartinger

Dieser Schritt ist nicht gegen Adobe – er ist pro iPad. Beim iPhone hatte Apple die Nase vorn. Alle waren überrascht und mussten Konzepte finden, wie dem iPhone zu begegnen wäre. Das liess Apple ein Jahr Zeit eine Vormachtstellung bei den Apps zu generieren. Beim iPad ist das nicht so. Apple hat maximal 6 Monate Zeit. In dieser Lücke muss Apple die Entwickler für sein Teil begeistern. Sie müssen Software schreiben und Apple muss viele viele Geräte verkaufen damit sich das lohnt. Jeglicher Vorteil wäre dahin, würde diese Software dann auch auf Android Pads laufen.

Das kann man jetzt verteufeln wie man will, aber Apple muss so handeln. Über einen Preiskampf kann Apple sich nicht im Rennen halten. Es ist wohl auch gut so für die Kunden und Entwickler, weil so auch ein Feature-Rennen zwischen den Plattformen statt ein Preiskriegt entsteht. Der Standard HTML5 wird weiter getrieben – das nützt allen Internetnutzern.

Google Chrome OS steht auch bald in den Startlöchern. Hat Apple dem etwas entgegen zu setzen? Das gibt nochmals eine weitere Gerätekategorie, noch billiger als die Pads, Slates und Netbooks.

Wochenendsurf-Tour

von Daniel Niklaus

Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

Diese Woche hätte es beinahe keine Wochenendsurf-Tour gegeben. Schuld daran ist die Kontextsendung vom letzten Freitag: Wie knapp ist unsere Zeit eigentlich. Mehr als hörenswert.

Wenn es darum geht, aus einem Interessenten einen Kunden zu machen – also Konversion – helfen folgende Links I & II & III und eine 45-Minuten-Anleitung. Usability Tipps und Formulare für mobile Lösungen.

Wilde Links: 30 Beispiele minimalistischer Navigationen. DIE Kollektion für Gratis-Icons. Für Web-Statistiken gibt noch mehr Tools als Google Analytics. iPhone App mit HTML5. Frühlingsfotos als Inspiration für die neuste Farbkollektion. 40 Fotomanipulations-Tutorials (WOW).

50 Twitter Hintergründe. By the way, wie gefallen euch die Hintergründe bei venturelab und IFJ?

Hier noch ein paar Websitesthemen: 25 of the Best Non-Profit Websites. Webdesign aus Indien. Inspirierende Websites mit Texturen. Und Websites mit HTML5 (daran denken, nicht jeder Browser unterstützt alles…). Website Controls.

Gefunden: die Zutaten für eine erfolgreiche Website.

5 Top jQery Chart Libraries. 45 frische Javascript und jQuery Techniken. Hier was für die CSS-Jünger. Thierry Koblentz wählt aus meiner Sicht mit seinem base.css einen besseren Ansatz, als mit einem “{padding:0;margin;0} und die wunderbare Welt of geo location.

Microsofts iPod ähh Courier. I like it!

Zum Abschluss 30 Fonts für Kreativ-Projekte.

Streit um offene oder geschlossene Codecs in HTML 5

von Michael Gisiger

Mit YouTube und Vimeo haben bereits zwei Videoplattformen damit begonnen, mit dem für HTML 5 geplanten <video>-Tag zu experimentieren. Dieser neue Tag ermöglicht es, Videos ohne ressourcenbelastende Plug-ins von Drittanbietern wie zum Beispiel Flash direkt im Browser abzuspielen. Diese ersten Schritte sorgten aber bei Mozilla und Opera für rote Köpfe. Der Grund: YouTube und Vimeo setzen den geschlossenen, lizenzpflichtigen Video-Codec H.264. Die bisherigen Umsetzungen von HTML 5 in Firefox und Opera setzen aber auf den offenen Theora-Codec des Ogg-Containerformats. Nutzer der beiden Browser können also die HTML 5-Seiten der Videoplattformen nicht darstellen.

Kein offenes Internet mehr

Mozilla begrüsste zwar die HTML 5-Experimente von YouTube, verurteilte aber gleichzeitig die Verwendung eines geschlossenen Codecs. Für Mozilla ist klar: Der Einsatz eines solchen Codecs birgt eine Reihe von Problemen für Browserhersteller, Content-Erzeuger und User und widerspricht zudem der Vision eines offenen Internets. Aus diesem Grund favorisiert Mozilla Theora.

“Opera ist davon überzeugt, dass das Web auf offenen Standards aufbauen sollte. Die Verwendung des proprietären Codecs H.264 für die native Videowiedergabe in HTML5 beurteilen wir daher kritisch”, erklärt Opera-Web-Evangelist Bruce Lawson. Wie Mozilla plädiert also auch Opera für den offenen und lizenzfreien Codec. Nach dem derzeitigen Lizenzmodell würde eine Unterstützung des H.264-Codecs die Browserhersteller fünf Mio. Dollar pro Jahr kosten.

Unterstützung erhalten beide diesbezüglich von der Videoplattform Dailymotion, die bereits im Mai vergangenen Jahres mit einem Theora-Ogg-basierten HTML5-Experiment auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Lizenzfragen ungeklärt

Für Entwickler wie Opera oder Mozilla ist der Browser das Kerngeschäft. Da fällt ein solcher Betrag stärker ins Gewicht, als zum Beispiel bei Konzernen wie Google, Apple oder Microsoft. Die Lizenzkosten könnten zudem eine kaum überbrückbare Hürde für neue Browser- und Applikations-Entwickler darstellen.

Weitaus schwerwiegender könnte aber das unklare Lizenzmodell die User betreffend. Es ist möglich, dass ab 2011 auch für das Bereitstellen und Produzieren von Video-Inhalten mit dem H.264-Codec Gebühren anfallen könnten. Da werden Erinnerungen an einen vorübergehenden Lizenzstreit rund um das GIF-Format wach, der in den 1990er-Jahren aufgrund kolportierter Zahlungsaufforderungen für Verunsicherung bei Webseiten-Betreibern gesorgt hatte. Für semi-professionelle und professionelle Content-Anbieter könnte das alles also teuer werden.

Google beschwichtigt

Google war indes bemüht, der ganzen Angelegenheit etwas Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Unterstützung für HTML5 auf YouTube sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur ein Experiment. Der zukünftigen Einbindung anderer Codecs stehe nichts im Wege. Tatsächlich ist Chrome derzeit auch der einzige Browser, der sowohl H.264 als auch Theora für das Video-Element in HTML5 unterstützt. Firefox ab 3.5 und Opera ab 10.5 setzen hingegen nur auf Theora/Ogg. Apple, welches offenbar gemeinsam mit Microsoft an den Patenten am H.264-Codec beteiligt ist, unterstützt mit Safari natürlich nur diesen. Ganz aussen vor steht Microsoft – der Internet Explorer versteht kein HTML 5.

(Crosspost von www.wortgefecht.net)

5 Jahre Internet Briefing Konferenz: Call for Speakers

von Reto Hartinger

 

Nächstes Jahr wird das Internet Briefing fünf Jahre alt. Wir kommen in den ersten Chindsgi oder im Internet-Zeitalter stehen wir wohl eher vor der Matura.
Ich möchte das Jubiläum mit zwei grossen Konferenzen begehen (die auch einen sozialen Teil mit Musik und Showeinlagen unserer Mitglieder beinhalten).
Die Konferenzen plane ich für März und September. Deshalb suche ich heute schon Speaker, künstlerische Taltente und Sponsoren. 
Call for speakers
Promotion: Social Media Marketing (wird ein Morgen gewidmet sein), Onlinemarketing, E-CRM, Mobilemarketing etc.
Trends: Userverhalten, Märkte, Businessmodelle, Technologien, E-Business, E-Commerce, Wisdom of the Crowds etc.
Best Cases: Suchmaschinenoptimierung, Usability, Web-Design, Markenführung, Mobile etc.
Mobile: iPhone & Android Trends, Businessmodelle, Ubiquitous Computing, Locationbased Konzepte etc.
Technologie: Cloud Computing, Collaboration, Virtualisierung, SaaS, Open Source, Pervasive Computing, 3D Web, HTML5 etc.
Development: Ajax, Automatisation, Webapplikationsdesign, P2P Architekturen, Agile Methoden, Model driven design, Computational Intelligence etc
und natürlich Deine eigene Idee eines Referates.
Keine Angst, sollte Dein Vorschlag an den Konferenzen nicht unterkommen – werde ich sie an normalen Briefings berücksichtigen können.

Sie haben kein Browser-Plugin installiert

von Reto Hartinger

Schon ewig befinde ich mich mit Fernsehen und Radio DRS in eimen Plugin-Privatkrieg. Ich habe einen Mac. Früher konnte ich deshalb überhaupt keine Videos des SF DRS ansehen. Heute kann ich mir Sendungen wenigstens über iTunes herunterladen und ansehen. Bravo.

Heute wieder einmal wollte ich ein Radio Interview mit Urs Gossweiler anhören denn der Einleitungstext zum Interview ist verheissungsvoll

In der Schweizer Presselandschaft kriselt es. Trotzdem versammeln sich die Schweizer Verleger traditionell in eleganter Umgebung: In Interlaken diskutieren sie dieser Tage an ihrem Kongress über die Medien in der Krise.

Mit dabei ein Kleinstverleger, der mit seinem Konzept der Mikrozeitung und der konsequenten Verlagerung ins Internet der Krise trotzt. Urs Gossweiler liefert seine «Jungfrau Zeitung» auch auf Papier, aber vor allem soll man seine Zeitung anklicken.

Wie funktioniert das? Und: Kann es auch über die Berner Oberländer Nische hinaus funktionieren? Urs Gossweiler ist in Interlaken Gast bei Emil Lehmann.

und klicke auf “Hören”.  Denkste. 

Sie haben kein Browser-Plugin installiert, dass dieses Audio abspielen kann.

DRS möchte eine RealPlayer installiert sehen. Wie bitte, das Ding braucht man doch nicht mehr! Ja leider war das schon immer so. Aber wieso bringt es eine Website die so massiv Video und Audio setzten muss nicht fertig andere Formate zu unterstützen? 

Aber diese brauchen wir alle nicht mehr dank HTML5 das nun in alle Browser kommt. Ich hoffe die DRS Leute kommen zu unserem nächsten TechTalk zum Thema HTML5 ja und vielleicht sogar noch zur Abendsession zum Thema Video in Webseiten.

Chrome 3 unterstützt HTML5 videotag

Die Version 3 von Google Chrome unterstützt  Audio und Video tag von HTML5 was so viel heisst, dass man zum Abspielen von Video keinen Player installieren muss und Video und Tonfiles so einfach in eine Website integriert werden können wie Bilder. Aber auch der canvas Tag (Bildbearbeitung) wird unterstützt um dies zu demonstrieren verweist Google auf ein Experiment des bochumer Entwicklers  Sebastian Deutsch.

Profitieren von diesen Features können wir leider erst, wenn auch die Websites entsprechend programmiert sind. Am 6.10 besprechen Hannes Gassert und  Christian Stocker von Liip  HTML 5.0 und was der neue Standard bringt

Was bringt HTML5 
- Was heisst das für Browser, Autoren, Agenturen und User? 
- Noch mehr Inkompatibilität? 
- Ein völlig neues Web? 
- Das Ende von Flash?

bitte gleich hier anmelden

Hier noch was HTML5 so verspricht:

 

Einige HTML5 Versprechen:

- Flash- und Photoshop-Fähigkeiten im Browser

- Datenbank im Browser

- Videos ohne Fremdprodukt im Browser abspielen

- Drag & Drop

- Offline arbeiten

- Cross-document messaging

- Neue Dokumententypen und Semantik

 


Die neue „New-Tab“-Seite von Chrome 3.0

Chrome feiert Geburtstag – weiterhin ein Flopp

von Reto Hartinger

Vor einem Jahr hat uns Google mit Chrome beglückt. Der ultimativ beste und schnellste Browser. Wir lassen ihn links liegen

- weil wir die vielen Firefox Addons vermissten

- weil es ihn immer noch nicht für den Mac gibt

- weil wir als Explorer-User noch keinen anderen Browser zu Gesicht bekamen

oder wegen anderer Gründe. Schalppe 2 % Marktanteil konnnte sich Chrome erobern. Google hat Chrome auch nicht sonderlich gepusht. Ich hätte noch nie Werbung für Chrome auf Google gesehen (vielleicht haben sie es ja gemacht aber ich als Mac-User kann sie nicht sehen).

Ein Blick auf den Kuchen zeigt wie schwierig es ist, den Explorer einzuholen. Obwohl der Explorer laufend Marktanteile verliert hat er 3x mehr User als sein nächster Verfolger.

Ich bin froh, dass Microsoft jetzt auch bei HTML5 mitmischt. Ohne Microsoft würde der neue Standard eine Zweiklassengesellschaft zementieren und das wäre schlecht für Microsoft und noch schlechter für die Site-Entwickler.

An unserem nächsten TechTalk besprechen wir wie sich die Browser nächstes Jahr entwickeln werden und ob wir bereits heute unsere Programmierung den HML5 Möglichkeiten anpassen sollen. Sei dabei, das wird ein spannendes Meeting.

Recent Artikel

Recent Kommentare

Letzte Trackbacks