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Google me – ein Facebook-Killer?

von Reto Hartinger

Die Gerüchteküche spricht über einen Facebook-Konkurrenten aus dem Hause Google. Es war schon ein bischen beschämend, dass Google im Bereich Social Media nichts zustande gebracht hat. Von Facebook geht eine reale Gefahr für Google aus. Erinnern wir uns, was das Wichtigste für Google ist, nein nicht wieviel Sucheläufe jemand auf Google macht, sondern wieviel Zeit mit Google und seinen Diensten verbracht wird. Darum geht das Internet Game. Facebook ist so stark geworden, dass es “das Internet” sein könnte. Wieso Applikationen ausserhalb von Facebook entwickeln, wenn die Surfer in Facebook sind und Facebook für eine virale Verbreitung sorgt? Dienste wie Youtube braucht es nur noch als Behälter/Speicher für Videos, abgespielt und verbreitet werden sie in Facebook und jettzt wo sich Facebook sogar noch über seine eigenen  Grenzen ausdehnt, wird es immer schlimmer für Google.

Wie ernsthaft kann Google die Stellung von Facebook überhaupt attakieren?

Google hat es mit Buzz nicht geschafft, einen Konkurrenten zu Twitter zu etablieren und Wave ist ein Lüftchen, reisst aber keine  Welle. Collaboration- und Social Media Ansätze sind auch in iGoogle eingebaut, doch niemand braucht sie. Googles Strategie ist glücklos, unbeholfen, könnte man sagen. Sie hecheln dem Markt hinterher. Ein weiteres Problem: die Produkte sind isoliert und nicht von einer Gesamtstrategie getragen. Das hängt mit der Unternehmenskultur von Google zusammen. Nicht das Management welches eine Gesamtsicht auf das Unternehmen und die Produkte hat, gibt vor was gemacht wird, sondern einzelne Ingenieure bringen Ideen hoch. Diese werden aufgenommen oder zurückgewiesen. Meist werkelt ein Team vor sich hin und zeigt, was es in x Monaten gemacht hat. Dann wird entschieden ob das Projekt mehr Ressourcen bekommt. Siehe Wave.

Was müsste bei Google me anders sein?

Mit Google me könnte es klappen, wenn es gelingt, dass wirklich alle Projekt-Teams zusammenarbeiten. Google hat ja jeden Content und kennt seine User. Aber wieso soll das Picasa- (Foto), Youtube- (Video), Buzz- (Twitterkopie), Blogger-, Orkut-,  Apps Engine, Docs-, Google Talk-Team und weiter zusammen arbeiten? Wieso sollen sie ein Produkt machen, das stärker ist als seine Einzelteile?

Google ist auch getrieben von einer Nein-Politik. Wenn jemand no sagt, geht das Ding nicht online. Das kann Security, User Experience oder weiss der Geier was sein. So zögern sich die Projekte endlos hin. Je mehr weiter Teams dazu kommen desto schwieriger wirds, denn jetzt kann jedes Einzelteil das Ganze blockieren.

Ich hoffe, dass Goolge das auf die Reihe kriegt oder es wird ein Schnellschuss auf den die User nicht gewartet haben.

Cloud Computing: Hoppla, jetzt steigen grosse Firmen auf!

von Reto Hartinger

Die Cloud wird für Entwickler interessant

Als Entwickler muss man sich heute die Frage stellen, ob man eine Desktopsoftware, eine iPhone bzw. Mobile App oder einen cloudbasierte Software as a Service entwickelt. Für mich ist Desktopsoftware tod. Microsoft hat ein Monopol darauf, wogegen anzutreten sich eine kleine Softwareschmiede nicht leisten kann. Mit einer iPhone App kann man sicher Geld verdienen, aber ist das nicht auch eine Falle? Da bleibt die Cloud und nachdem ja gute Websites auch auf mobilen Devices funktionieren, müsste ein SaaS für Etnwickler die erste Wahl sein. Welche Tücken sich dahinter verbergen, besprechen zwei Vorträge der Cloudkonferenz vom 6.7.

Die Cloud wird für Anwender langsam erwachsen

Cloudsoftware ist doch immer noch eine Nische. Fast niemand wendet sie an. Hm, tatsächlich? Privatanwender setzen kaum mehr auf nicht cloudbasiertes E-Mail. Hotmail, Gmail und Co erobern die Privatanwender im Sturm. David Nücheler, CTO von Day Software meint, dass er für Day schon länger keinen E-Mailserver mehr betreibt. Zu aufwändig, zu teuer. Soll sich Google für ihn mit Viren, Serverkapazitäten, Downtime etc ärgern. Man kann nicht sagen, dass Day dies nicht alles selber könnte, aber es ist einfach zu teuer. Salesforce.com wir oft als das Paradebeispiel eines gut funktionierender Cloudsoftwareangebotes herumgereicht. Sicher, es ist ziemlich verbreitet, aber ich empfinde es für KMUs als zu teuer, wie die meisten B2B Angebote.

Ich selber habe mich von Office schon lange verabschiedet, empfinde aber Google Docs noch als unvollständig (die neue Version bringts aber) in den Features der einzelnen Programme und Docs braucht unbedingt ein File-System. Ich schätze aber die Collaboration-Features und den Umstand, dass ich von  überall her mit den Dokumenten arbeiten und meine Dokumente mit anderen teilen kann. Neuerdings auch auf dem iPad. Cool. Das steigert meine Produktivität enorm. Deshalb verzichte ich trotzdem lieber auf einige wichtige Features.

Jetzt geht auch Ringier den Schritt und ersetzt Office Schritt für Schritt. Die Cloud wird erwachsen, die Produktivitätsfortschritte und die Kosteneispahrung sind gewaltig.

An der Cloudcomputing Konferenz geben wir einen Überblick über den Stand der Dinge. Wir singen kein Loblied, wir stellen die Facts dar und zwar aus Entwickler- wie auch aus Anwendersicht. Da solltest Du dabei sein:

Cloud Computing Konferenz
6.7.2010 – 11.00-20.00
Restaurant Falcone, Zürich

10.45-11.30 Registrierung
11.30-12.15 Planung und Aufbau eines SaaS-Dienstes
12.15-13.15 Diskussion
13.15-13.45 Mittagessen
13.15-14.00 Registrierung
14.00-14.40 Cloudangebote im Vergleich
14.40-15.00 Wer die Finger von der Cloud lassen sollte
15.00-15.30 Cloud Computing juristisches Niemandsland?
15.30-15.50 Pause
15.50-16.50 Software as a Service – Ein Paradigmenwechsel
16.50-17.15 Diskussion
17.15-17.45 Registration
17.45-18.45 Ringier in der Google-Wolke: Wieso sich Ringier von Office verabschiedet
20.00 gemeinsames Essen

Anmeldung Anlass: http://internet-briefing.ch/cloudKonf

Kosten:  Für Mitglieder Fr. 60.-, Gäste bezahlen Fr. 180.- für die Vorträge plus Konsumationen

Planung und Aufbau eines SaaS-Dienstes
Andreas Jacob, Managing Partner, DataInherit
Dr. Tobias Christen, CTO, Datainherit

Der Desktop ist tot! Macht es heute überhaupt noch Sinn, Software für Desktop zu entwickeln? Andreas Jacob und Tobias Christen haben sich dagegen entschieden und schildern uns die Gründe dafür anhand von DataInherit, eines Schweizer SaaS-Dienstes für den weltweiten B2C-Markt

  • Planung/Entscheidung für SaaS statt Software
  • Kostenvergleich bei Entwicklung und Unterhalt
  • Was unterscheidet SaaS- von Software-Projekt
  • Technologien
  • Schwierigkeiten
  • Skalierbarkeit
  • Kundenkontakt/-feedback
  • Internationales Roll-out
  • Akzeptanz der SaaS Idee bei den Kunden

Cloudangebote im Vergleich
Dr. Wibke Sudholt, Associate, Board CloudBroker GmbH

Die Cloud liefert skalierbare Infrastrukturressourcen, Entwicklungsplattformen und Softwareanwendungen nach Bedarf, die nur
nach der tatsächlich genutzten Leistung bezahlt werden. Wibke
beschreibt Anforderungen und Lösungsansätze für Cloud und SaaS und
gibt ein Überblick über verschiedene Cloud Computing-Anbieter.

  • Die spezifischen Probleme und Anforderungen der Cloud
  • Wann normales Hosting, wann Cloud
  • Die Lösungen verschiedener Cloud-Anbieter: Amazon Web Services (AWS), Microsoft, Google, Salesforce.com, Cloud Sigma u.a.

Cloud Computing & SaaS: Wer die Finger davon lassen sollte
Daniel Niklaus, CEO, Netlive

Achtung Gefahr! Die IT-Welt hat ein neues Schlagwort: Cloud Computing. Wir versprechen Ihnen das blaue vom Himmel und lassen Sie von 1′000 Möglichkeiten träumen. Verschweigen tun wir Ihnen, dass der Himmel sich dunkelrot färben kann und 1′000 Fallstricken im Cloud Computing stecken. Werfen Sie einen Blick auf die ungeschminkte Wahrheit hinter dem neuen Schlagwort. Denn die Technik steckt noch in den Kinderschuhen. Den meisten Anbieter fehlt jeder Erfahrungswert und es ist gut möglich, dass Ihr Projekt das lang ersehnte Versuchskaninchen ist, bei dem das Experiment (vielleicht) klappen könnte…

Software as a Service & Cloud Computing – Ein Paradigmenwechsel
Andreas Von Gunten, PARX AG, Cloud Computing Evangelist & Blogger

Sofware as a Service (SaaS) ist nicht ASP, nicht Mietsoftware und ist auch nicht einfach ein Hype, sondern beschreibt einen Paradigmenwechsel in der Informatikindustrie der in vollem Gange und wohl nicht mehr aufzuhalten ist. Andreas erklärt die Gründe für den Erfolg zeigt die Fakten über die Verbreitung des Models, anhand von verschiedenen Beispielen. Insbesondere zeit ger welche Vorteile das Model für Organisationen und Unternehmen jeder Grösse und Branche bringt und auf welche Kriterien bei einer Evaluation besonders zu achten ist.

  • Das SaaS Model, die Unterschiede zu ASP und Mietsoftware
  • Die Multi-Tenant Architektur und die 3 Cloud Computing Schichten
  • Die heutigen Möglichkeiten des Customizings und Integration von State-of-the-Art SaaS Lösungen
  • Beispiele von SaaS & Cloud Computing Anwendungen
  • Erfahrungsberichte aus diversen SaaS & Cloud Computing Projekte

Cloud Computing juristisches Niemandsland?
Lic. iur. David Rosenthal, Counsel, HOMBURGER AG

Immer mehr Unternehmen wollen Cloud-Computing-Dienste nutzen, haben aber rechtliche Bedenken. Wie heikel ist die Cloud aus juristischer Sicht
wirklich?  Welche Verantwortlichkeit übernehmen die Anbieter und was bedeutet das für ihre Kunden? Wie verhält es sich insbesondere mit dem Datenschutz? David Rosenthal gibt Antworten und zeigt Lösungswege für die Praxis auf.

Ringier in der Google-Wolke: Wieso sich Ringier von Office verabschiedet
Samuel Hügli, Group CFO/CIO, Mitglied der Konzernleitung Ringier AG

Immer mehr Firmen verlegen ihre Software in die Cloud. Nach einer einjährigen Evaluation mit dem Einsatz von Prototypen unterschiedlicher Hersteller hat das multinationale Medienhaus Ringier entschieden, weltweit alle 8 unterschiedlichen Mail- und Kalendersysteme mit einem zentralen, web –und cloud-basierten System von Google (GAPS) zu ersetzen. Ringier Group CFO/CIO Samuel Hügli erläutert uns die Beweggründe.

Ringier wird Schritt für Schritt die Office-Applikationen ablösen. Ziel ist es, Informations- statt Dokument-basiert zu arbeiten. Mit diesem Projekt werden in allen 10 Ländern mehr als 8000 Arbeitsplätze umgerüstet, in einer ersten Phase wird das Mail- und Kalendersystem sowie die Handy-Synchronisation ersetzt, später folgen weitere Projekte auf Basis der Technologie-Plattform von Google Apps (www.google.com/a) Nebst der Kosteneinsparungen durch die Vereinheitlichung war ein wesentlicher Grund der „Change of Mindset“, den die Firmenleitung mit diesem Schritt einleiten wollte, hin zu mehr interner und externer Vernetzung, grenzüberschreitender Zusammenarbeit von Experten sowie einer höheren Selbständigkeit der Anwender.

  • Ausgangslage Ringier IT-Landschaft
  • Warum ein Medienhaus Collaboration fördern muss
  • Ringier’s IT-Strategie „asset-less, web-based, cloud-based“
  • Evaluation und Entscheidungskriterien
  • Ziele, Aufbau und Ablauf Change-Management-Projektes
  • Kulturelle und demografische Voraussetzungen für Collaboration
  • Vor- und Nachteile für die Firma, die Benutzer und die IT-Abteilung
  • Do’s and Dont’s Einführung GAPS
  • Einfluss auf Portal-Lösungen und MS Office-Nutzung
  • Wie sieht’s aus mit Datenschutz, Sicherheit, BCM und Skalierung?
  • Strategie Ringier Google Expert Team (Telefonie, Videoconferencing, Redaktionssysteme)
  • Kooperation mit „Mitbewerber“ ja/nein? / Art der Zusammenarbeit
  • Erstes Fazit nach der Migration von 4 Ländern (China, Vietnam, Ungarn, Slowakei)
  • Offene Baustellen (SSO, Einsatz Web-Tools für Produktionsprozesse)

Anmeldung Cloud Computing Konferenz

Best of Swiss Web: unblu

von Reto Hartinger

Die Branche hat sich wieder gefeiert und gekürt. Wilmaa.com hat den Master abgeräumt. Mein Liebling unblue hat sich gleich 3x feiern lassen aber die höchste Auszeichnung nicht gewonnen. Unblu ist ein technisches Meisterwerk, das schon fast 10 Jahre alt ist. Erstmals öffentlich gezeigt an der Internet Briefing Ajax Konferenz. Wir hatten damals Bauklötze gestaunt, weil die innovativen Entwickler etwas vollbracht hatten, was niemand für möglich gehalten hat. Bernie und ich haben uns überlegt in dieses Produkt zu investieren. Wir haben es nicht gemacht, dafür hat Luc Haldiman Geld und Geduld aufgebracht. Nochmals fast 5 Jahre hat es gedauert, bis Unblu fertig wurde. Bravo Luc! Unblu wird sicher ein Erfolg werden.

Unblu wird auch Thema beim Mai Briefing “Neue Wege zum Kunden“.

Jürg bei der Laudatio für unblu (nächstes Mal nicht mehr ablesen bitte)

Jürg bei der Laudatio für unblu (nächstes Mal nicht mehr ablesen bitte)

GRYPS Offertenportal geht in die Registrierungsphase!

von GabyStaeheli

GRYPS Offertenportal sucht Anbieter von professionellem  IT & Office Equipment, sowie von Dienstleistungen für KMU in der Schweiz. Der Startschuss für die Lancierung des neuen Offertenservices ist für Ende Januar 2010 geplant.

Das Geschäftsmodell von GRYPS basiert auf der Vermittlung von Leads. Sucht ein Unternehmer z.B. eine Webagentur zur Erstellung  einer neuen  e-commerce Site,  so gibt er sein Kaufinteresse in wenigen Minuten kostenlos bei GRYPS ein.  Durch einen kurzen Online-Fragebogen, sowie einen Rückruf von GRYPS wird die Kaufabsicht verifiziert und qualifiziert.  Dieses sog. “Lead” wird dann an 3 passende Anbieter vermittelt, damit diese dem Kaufinteressent ein individualisiertes Angebot erstellen können.

Anbieter der verschiedensten Kategorien von Webservices über Telefonanlagen bis hin zu ERP-Software können sich kostenlos bei GRYPS registrieren und bezahlen nur für die gewünschten Leads (nach vorheriger Einsicht in den ausgefüllten Fragebogen). Die Kaufabwicklung selbst erfolgt nicht über die Plattform.

Der Nutzen für den Einkäufer liegt in der Zeitersparnis bei der Recherche nach geeigneten Anbietern und in der Möglichkeit rasch gleichwertige massgeschneiderte Offerten zu erhalten um damit auch das beste Preis-Leistungsverhältnis zu erzielen.
Der Nutzen für die Anbieter liegt in der Erschliessung neuer Absatzwege, sowie dem Erhalt von vorqualifizierten, konkreten Leads ohne Streuverlust.

Interessierte Anbieter, die sich bis zum 31.12.2009 unter www.gryps.ch registrieren erhalten Leads in den ersten 2 Monaten kostenlos. Die Anmeldung ist ebenfalls kostenlos und unverbindlich.  Testet uns! Weitere Infos gibt’s auf unserer Homepage www.gryps.ch oder direkt von mir: gaby.staeheli@gryps.ch

Apple mit neuem Businessmodell für neue Hardware

von Reto Hartinger

Ich rätsle immer noch für was Apple das milliardenschwere Rechenzentrum braucht. Meine Vermutung ist eine Erweiterung des Businessmodells – aber welche neuen Dienste wird Apple anbieten? Dass es irgend etwas mit Cloud Computing zu tun hat ist klar.

Denis Nordmann hat in einem Kommentar die Überlegung gemacht

Plausibler scheint mir ein Service à la Amazon EC2. Die logische Folge von SaaS ist doch das gehostete OS in einem grossen Rechenzentrum und Apple verkauft dann einfach die Terminal-Hardware und entsprechende OS-Abos dazu. Damit erübrigen sich viele Probleme in der Miniaturisierung und Apple hat noch einen grösseren Lock-In bei den Kunden. Das iTablet besteht dann nur noch aus einen grossen Screen, der via WLAN/UMTS auf (fast) beliebig skalierbare Ressourcen zugreifen kann; via ein App-Store kannst du dir deine Software freischalten lassen, Backup, Updates etc. geschieht alles ohne dein zutun. Genügend spekulativ?

Ja das ist spannend.

Das kann ich gut nachvollziehen. Mit insi.ch haben wir einmal eine deutsche Virtualisierungsfirma strategisch beraten und mussten fesstellen, dass man eigentlich den ganzen Ajax bzw. Cloudcomputing-quatsch bleiben lassen könnte, würde man statt alles auf Ajax-Technologie zu schreiben, einfach virtualisieren.

Man hätte auf einen Schlag die ganze Usability und die Behaviour der Desktopapplikationen. Ich habe mich sowieso gefragt, wieso das Microsoft nicht macht. Vielleicht braucht es dazu eben doch die ganze Wertschöpfungskette. Datenhosting, Betriebssystem, Virtualisierungssoftware, Software, Hardware, Softwaredistribution (Appstore), Refinanzierung (Onlinewerbeplattform oder Miete) um ein sinnvolles Oekosystem aufzubauen.

Die Hardware

Apple könnte seine Hardware viel günstiger anbieten, weil bei der Hardware komponenten wegfallen. Apple wird die Geräte zwar nicht günstiger anbieten aber mit mehr Features und Convenience ausstatten.

Die Software und das Betriebssystem

Apple würde seine Office-Software bereits virtualisiert optimiert bringen. Man müsste wohl die Software so umschreiben, dass sie nur immer Segmente lädt. Vielleicht würde sogar das Betriebssystem virtualisiert – da bin ich mir nicht sicher. Wäre das so, könnte man die Hardware so abspecken, dass sie auch kein DVD braucht. Mit dieser Idee liebäugelt Apple ja bereits. Die Software und das Betriebssystem wären auf Multitouch optimiert.

iTablet

Das alles würde zwar mit bestehender Hardware auch laufen, wäre aber auf ein portables Device mit Multitouch optimiert. Vergesst den Netbook – das ist doch ein Konzept von gestern. Der iTablet schafft eine neue Kategorie. Kein Harddisk (wohl eher ein Flashspeicher), kein DVD, keine Tastatur aber viel RAM, Videocamera

SocialMedia und Collaboration

Geht Apple so weit dem iPhone mit dem Tablett Konkurrenz zu machen und ein Videoconferencing einzubauen? Es wird ja schon lange gemunkelt, dass Apple seine Plattformen mit einem Nutzerprofil zu einem sozialen Netz ausbaut mit dem es dann auch ziemlich einfach zum Videoconferenzen wird. Die Software dazu ist ja vorhanden – nur braucht sie fast niemand.

Datahosting

Wir sind uns immer mehr gewohnt, jederzeit von überall auf Daten zugreifen zu können. Egal mit welchem Device. Die von Apple gehosteten Daten könnten über Macs (PCs) iPhone und das Tablett abgerufen werden. D. h. es müsste auch eine iPhoneversion oder iPhone-Virtualisierung der Programme geben. Da wir uns gewohnt sind jederzeit überall auf die Daten zugreifen zu können, wollen wir sie gar nicht mehr bei uns auf einer Harddisk – dort sind sie nur an einem Ort und nicht wirklich immer verfügbar. Das SaaS-Konzept wird zur Selbstverständlichkeit und wir wissen nicht mehr wieso wir früher etwas dagegen hatten.

Refinanzierung

Jetzt wird auch klar, wieso Apple beim Kauf einer Mobilewerbeplattform mitgeboten hat. Apple wird seinen Entwicklern die Möglichkeit des Abrechnen via Micropayment, monatliche Nutzung, einmalige Bezahlung und/oder Werbeeinblendungen geben. Damit hat Apple das ganze Finanzierungsmodell parat und kassiert jedes Mal mit. So wird Apple und seine Entwickler von Google unabhängig(er).

Das Konzept lässt sich beliebig weiter spinnen. Was haltet ihr davon und wie realistisch ist es?

5 Jahre Internet Briefing Konferenz: Call for Speakers

von Reto Hartinger

 

Nächstes Jahr wird das Internet Briefing fünf Jahre alt. Wir kommen in den ersten Chindsgi oder im Internet-Zeitalter stehen wir wohl eher vor der Matura.
Ich möchte das Jubiläum mit zwei grossen Konferenzen begehen (die auch einen sozialen Teil mit Musik und Showeinlagen unserer Mitglieder beinhalten).
Die Konferenzen plane ich für März und September. Deshalb suche ich heute schon Speaker, künstlerische Taltente und Sponsoren. 
Call for speakers
Promotion: Social Media Marketing (wird ein Morgen gewidmet sein), Onlinemarketing, E-CRM, Mobilemarketing etc.
Trends: Userverhalten, Märkte, Businessmodelle, Technologien, E-Business, E-Commerce, Wisdom of the Crowds etc.
Best Cases: Suchmaschinenoptimierung, Usability, Web-Design, Markenführung, Mobile etc.
Mobile: iPhone & Android Trends, Businessmodelle, Ubiquitous Computing, Locationbased Konzepte etc.
Technologie: Cloud Computing, Collaboration, Virtualisierung, SaaS, Open Source, Pervasive Computing, 3D Web, HTML5 etc.
Development: Ajax, Automatisation, Webapplikationsdesign, P2P Architekturen, Agile Methoden, Model driven design, Computational Intelligence etc
und natürlich Deine eigene Idee eines Referates.
Keine Angst, sollte Dein Vorschlag an den Konferenzen nicht unterkommen – werde ich sie an normalen Briefings berücksichtigen können.

Colayer’s approach to collaboration software

von Michael Marth

Chances are you have not heard of Colayer, a Swiss-Indian company producing a SaaS-based collaboration software. I did a small project with the guys, that is how I got to know. When I first saw their product I immediately thought the guys are onto something good, so it is worthwhile to share a bit of their application concepts. They follow an approach I have not seen anywhere else.

On first look Colayer seems to be a mixture between wikis and forums: the logical data structure resembles a hierarchical web-based forum and the forum entries are editable and versioned like in a wiki. But there is more: presence and real-time. All users that are currently logged in are visible and one can have real-time chats within the context of the page one is in or see updates to the page in real-time (similar as in Google Docs). These chats are treated as atomic page elements (called sems in Colayer parlance) just like the forum entries or other texts. Through this mechanism, all communication around one topic stays on one page and in the same context.

There are two more crucial elements: time and semantics. All sem’s visibility is controlled by their age and their importance. As such, a simple chat is given less weight that a project decision and will fade out of view after some time. All new items from all pages (i.e. discussions or topics) are aggregated on a personal home page and shown within the context where they occurred.

Below is a screenshot of such different sems in one page. One page corresponds to one topic or forum or wiki page. You can see the hierarchical model and the different semantics (denoted by the colors).

Discussion in context

Discussion in context

Here is an example screen shot that aggregates different recent sems on one page (essentially a context-aware display of new items including time and context in the same display). Note that this way of displaying new items manages to map importance, time and context into a two-dimensional page, which I find a very cool achievement.

Different discussions in one page ordered by relevance and time

Different discussions in one page ordered by relevance and time

The funny thing about Colayer’s product (especially when compared to Google Wave) is that one “gets it” when first looking at it. It solves a problem I am facing in my work on a daily basis: where to put or find crucial information – on an internal mailing list or on the wiki?

The Colayer application is delivered as a browser-based SaaS solution (mainly targeted towards company-internal collaboration). This limits potential usage scenarios outside of the firewall. It would be cool if Colayer found a way of opening up their application to other data sources or consumers. It would be worth it, the app rocks.

Portals

von RobBetgem

Why this Blogpost;
In the recent couple of years Portal technology has become increasingly popular concept discussed about in IT and many organisations. Portal technology has been significantly matured since the introduction of first generation portals. From start on introducing of portals, one of the main problems for companies was to get a clear understanding on the concept and the way how to benefit from this technology and how to fit this concept onto their business processes. The expectation is that in the near future more than half of the companies will be owner of some kind of portal implementation. A good reason to have a more closer look on what portal technology is about. Hopefully this Blog is a starting point for an active discussion about issues like, basic architecture,  the major portal contenders, future trends, best practises on setting up portals in your organization, what is the impact on integrating portals with your existing application and database infrastructure, and when to decide between commercial product or open source, and so on.

What is Portal
In general, a portal is basically a web site containing a set of modules (portlets) exposing content to the user from different sources. On top of this, offering users the ability to create a site that is personalized for individual interests.
Evolution of portals
First generation portal technologies were mainly supporting internet search and navigation capabilities, providing start point for web consumers for exploring the web. Meanwhile the market for portal technology focuses increasingly on delivering better cooperative information to dedicated user groups. 
The next step was offering instrumentation for allowing personalization, notification, collaboration, workflow, knowledge management, groupware and integration of business applications. The general idea is to collect information from different sources, creating a single secured point of access to this information as a library of categorized and personalized content.

When is there a need for a portal
Nowadays lots of companies depend on the information and services they provide to their users via web technologies, say internal staff members, external customers, business partners, etc… In organizational environments where users increasingly make extensive use of web applications, users might be easily get exposed to information overload and find it difficult to locate the needed information or services, in this case there is an obvious need in streamlining and grouping information. To eliminate problems described it would be desirable to set up a portal infrastructure for streamlining and organizing the large flow of information in an effective and efficient manner, so that different type of data owners can be identified by the portal, personalized information is serviced out on relevance and interests of the users according a profile that can be centrally managed by the supporting organization. In this case portal technology can fit in the needs on supplying these kind of services.

Key factors and desired functionality:

  • In general portals should support the following list of features.
  • Enable single secured access to one look and feel entry point, enabling the user to gain access to different information and services that are offered via different systems.
  • Information integration (CMS), enabling different departments to setup and update tailored information for different user groups according a common user profile.
  • Personalization, allowing individual users to select the information that are of his interest, able to customize the presentation of this information.
  • Task management and workflow, business process modeling . Collaboration and groupware facilities, enabling plugin facilities for enriching the portal environment with all nowadays groupware wikis, IM, alerts, RSS, etc..
  • Integration technology to other systems, and other portals via WSRP

Platform and product considerations;
Multiple commercial software vendors have been delivering portal solutions, products from IBM, Oracle (BEA), MS and other solutions all come with relatively high license fees. The costs of integration and implementing can add considerably high investments on top of these license costs. Most of these commercial products have highly advanced application integration features allowing quick linking in with ERP, back offices platforms, CMS, etc.. For many small to medium companies this is far too much than needed and not even desired for. Alternatively there is a large number of OS portal software initiatives enabling ease setup of all needed basic portal facilities, almost out of the box, which can than be customized to individual needs. Aspects to be considered when starting the OS selection process are, easiness of managing and setting up the product, the quality of documentation, the size of community (users and developers), what features come out of the box without requiring additional development, is the product based on nowadays standards, has the product any features beyond authentication and site administration, like CMS, collaboration, and much more things to be considered.

Hope this short introduction will lead to an active discussion on this complex but highly interesting topic.

Wieso Google seine Applikationen verkaufen wird

von Reto Hartinger

Diese Aussage kommt für viele überraschend, sie werden es für unmöglich halten. Mag sein, dass sie früh kommt. Innerhalb von 2 bis maximal 5 Jahren wird google seine Applikations-Suite nur noch teilweise gratis zur Verfügung stellen.

Keine ideologische Schranken

Ich hatte dies bereits einmal für Display Ads vorausgesagt. Es ging auch nur 2 Jahre bis es eintraf. Denn eines müssen wir sehen. Amerikanische Firmen sind Wachstum und Gewinn verschrieben – nicht irgendeiner Ideologie. Sollte das Wachstum mit dem bestehenden Businessmodell nicht mehr gewährleistet sein, so drehen sie es.

Google steckt in einer Wachstumsfalle

Ausser der Suchmaschine und Adsense gibt es keine Umsatzbringer. Beides ist von zwei Seiten in Gefahr. Zuersteinmal – mehr als 100 % Marktanteil gibt es nicht. In Europa ist Google bei praktisch 90 % angelangt. In den USA gäbe es noch Wachstum aber mit Bing haben Microsoft und Yahoo eine Antwort gefunden, um wenigstens ihre Position halten zu können. Womöglich nimmt Bing Google aber auch Marktanteile weg.

Traffic wandert vom Web zu mobile

Dann wandert auch immer mehr Traffic in soziale Netzwerke – das hilft auch nicht. Wahrscheinlicher aber wandert zunehmend Traffic auf mobile Geräte. Das hat auch Google erkannt und setzt seit Jahren auf mobile. Dort ist aber für Google – wenigstens zurzeit – weniger Geld zu holen als online.

Viele Initiativen ohne Businessmodell

Google ist zureit echt innovativ (ich habe früher das Gegenteil behauptet). Leider bringen weder Google Wave noch Chrome oder Chrome OS bzw Android Geld in die Google Bilanz. Es sind Kostenfaktoren, die man gerne via OpenSource auf die globale Entwicklergemeinde wenigstens teilweise auslagern möchte. 

Google sticht als Microsoft-Konkurrent nicht

Mir gefallen die Google Docs und Co und ich benutze sie täglich – gratis. Ich habe auch noch nie auf eine Werbung in Google Mail geklickt und Docs & Co haben sie gar nicht. Microsoft Office benutze ich nur noch 1 x pro Woche und werde kaum auf eine höhere Version umsteigen. Das ist ja schön für Google – bringt aber nur Kosten.

Microsofts Antwort als Chance für Google

Es gräbt aber am Umsatz von Microsoft. Deshalb schlägt Microsoft zurück und bringt nächstes Jahr eine Onlineversion seines Office Packets. Dem gebe ich dann wiederum eine Chance – vielleicht wird das besser als Google Docs. Ganz sicher gibt es aber eine gute Integration in das offline Office und eine bezahlte Online-Version. Genau hier ist die Chance von Google. Microsoft wird dem collaborativen Arbeiten zum Durchbruch verhelfen und seine Nutzer gewöhnen, für den Premium-Service zu bezahlen. Das könnte Google auch einführen. Auch von Google gibt es bereits Bezahlvarianten seiner Produkte. Wieviel wir in den nächsten Jahren noch gratis bekommen, hängt von den Wachstumsmöglichkeiten von Google in anderen Bereichen ab.

Google reinvents email

von Reto Hartinger
Google announces ‘Google Wave’: a new, revolutionary communication platform, which is intended to replace email, instant messaging and document management. The Swiss-Indian Company Colayer introduced a product with a similar concept years ago.
‘Google Wave’ was announced at the developer conference by its lead inventors Jens and Lars Rasmussen, who invented Google Maps previously. Google Wave is intended to be the answer to the question,, “What might e-mail look like if it were invented today? “ Google Wave is not yet available. What makes Google Wave so special?
Google Wave keeps everything belonging to one communication cycle in a single place. Chat and emails from the initial ideas, the discussions and documents related to its development, as well as the final documents. All are stored together preserving the original context, even though different communication tools are used. Google calls this place a “Wave”. If you access a document, you get the full story of how this document emerged and evolved, the discussions and references leading to the development of this document. More and more experts believe that this will be the future of online communications.
Google Wave is not yet available and for now is just a revolutionary concept and a prototype for the developer community to further work on. But is Google Wave so unique? A Swiss-Indian company, Colayer started developing a platform using this concept almost 10 years ago. Colayer is managed from Switzerland and India. The technology center with 40 engineers is based in India.
Colayer Founder and CEO Markus Hegi is delighted that Google has started to work on these concepts. The beginnings of Colayer were similar. Markus Hegi was a business consultant for Deloitte Consulting and traveled extensively. Nevertheless, he had to stay in close contact with many teams globally, update them about progress, discuss issues and develop new concepts. This was very challenging as most of the communication went through email and was fragmented in many places. It was almost impossible to maintain a clear overview of all the interrelated activities.
The paradigm for Colayer and Google Wave is the same: Communications occur within context, not through disparate tools. Many different communication tools can be used by a Wave or within Colayer. In contrast to Google Wave however, Colayer is able to structure the content. Markus Hegi: “Information has many dimensions, like author, time, context, importance, density and source. On Colayer, every user is informed about new or relevant information in a personalized and contextualized form and without being overloaded with information”.
Colayer is in an excellent market position. Unlike Google Wave, Colayer is a commercial product. It has a mature product and its customer base, primarily in Europe, includes several Fortune 500 companies.

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