Suchen:

Call for Speakers ONE Konferenz

von Reto Hartinger
Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe ausrichtet. Jetzt bist Du als Referent gefragt. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:
Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:
Web of Things
3D Druck
Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für
Redesign für Management
Redesign für Developer
und natürlich die Klassiker
Mobile
E-Commerce
Social Media
Online Marketing
Strategien
Technologien
Best Pratices
… und natürlich Deine Themen
Wie vorgehen?
bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an Insider@vtx.ch senden
und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers
Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.
Moderator statt Referent
Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden
Track Sponsor
Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe am 15 und 16. Mai in der Messe Zürich ausrichtet. Der Call for Speakers ist eröffnet. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:

Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:

Web of Things

3D Druck

Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für

Redesign für Management

Redesign für Developer

und natürlich die Klassiker

Mobile

E-Commerce

Social Media

Online Marketing

Strategien

Technologien

Best Pratices

… und natürlich Deine Themen

Wie vorgehen?

bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an insider@vtx.ch senden

und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers

Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.

Moderator statt Referent

Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden

Track Sponsor

Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Internet Briefing wird sein Angebot mit Webinaren ergänzen – Call for Papers

von Reto Hartinger

Vor 2 Wochen habe ich die Idee lanciert, das Internet Briefing mit Webinaren zu ergänzen. Mir ist natürlich klar, dass das Internet Briefing vom persönlichen Kontakt und von der Diskussion nach dem Referat lebt und sich dadurch von manch anderer Veranstaltung abhebt. Für viele wird es aber immer schwieriger zu den Events anzureisen. Der zweite Grund für mich, und das ist der wichtigere, immer wieder finde ich in einem Vortrag Teilaspekte auf die man gründlicher eingehen sollte, sie aber für ein Internet Briefing zu speziell sind. Auch schon deshalb, weil es danach kaum eine Diskussion gäbe, weil es eher “Wie geht das eigentlich” bzw. “Wie macht man das konkret” Seminare wären. Genau damit könnte man die Internet Briefings ideal ergänzen.

Eine Umfrage bei den Mitgliedern hat ergeben, dass sie grösstenteils von der Idee begeistert sind. Ich habe mögliche Themen identifiziert und schon potenzielle Referenten angeschrieben.

– Google Adsens aufsetzen
– Banner-Kreation
– Social Media in WordPress integrieren
– Linkbuilding
– Flashpage zu HTML5 mitrieten
– Die optimale Navigation / Informationsarchitektur
– Social Recommendation Optimisation
– Social Media in WordPress integrieren
– Tatsachen hinter Öffnungsraten und Spamfilter
– Wie mache ich meinen Blog multimedial
– 5 der besten WordPress Tools
– Wie setze ich ein Wiki auf
– 5 Tools für Profitwitterer
– Webseiteninhalte in Facebook Page einbauen
– Facebook App bauen
– Yahoo Pipes
– Social Media Monitoring

Die Themenliste liesse sich beliebig fortsetzen. Was wichtig ist, dass man immer ganz konkret am Bildschirm zeigt, wie die Dinge genau funktionieren. Steht bei einem Vortrag das Slide im Mittelpunkt, so ist es hier die Demo am Objekt. Mit ist klar, dass das Webinar andere Anforderungen an die Referenten stellt. Nebenher läuft ja auch gerade noch der Chat auf welchen der Referent auch ab und an einen Blick werfen muss um auf die Fragen der Teilnehmenden eingehen zu können. Die Teilnehmenden können sich aber gegenseitig auch die Fragen beantworten.

Das schöne an den Webinaren ist, dass sie auch nachher noch als Video zur Verfügung stehen.

Möchtest Du als Webinar-Referent dabei sein? Welches sind Deine Themen? Muss ja nicht in der obgenannten Themenliste sein. Sende mir ein Mail an insider@vtx.ch. Ich freu mich.

ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

Wie Crowdsourcing und schnelle Internetleitungen das Website Geschäft verändern

von Daniel Niklaus

vor 16 Jahren sass ich noch alleine vor meiner Silicon Graphics Webforce, einem unglaublich teuren, aber unglaublich tollen Computer und erstellte Websites für Kunden. Ein wenig Datenbank, ein wenig Photoshop und ein wenig programmieren genügte für die meisten Projekte. Doch dann stiegen die Kundenbudgets und mit ihnen die Anforderungen. Allein war ich auf verlorenem Posten. Ich brauchte Grafiker, Programmierer und ein Flash-Entwickler musste ebenfalls ausgebildet werden. Die Branche war jung, Spezialisten fehlten und der Markt boomte.

Verglichen mit der Anfangszeit des World Wide Web sind heute eine Unzahl neuer Fähigkeiten in den Internet-Projekten gefragt. Design, Usability, Suchmaschinenoptimierung und Social Media Marketing sind nur eine kleine Auswahl der gefragten Themen. Nutzt eine Internetfirma die Möglichkeiten des Internets, bietet sie dem Kunden die besten Grafiker, einen Firmenbesuch innerhalb von Sekunden und Textübersetzungen in jeder Sprache an. Die Zusammenarbeit über das Internet ermöglicht Dinge, die vor kurzem unvorstellbar waren.

Als wir die letzte Grafikerstelle neu zu besetzen hatten, stellten wir keinen neuen Mitarbeiter ein, sondern wechselten auf Crowdsourcing – die Weisheit der Vielen. 12designer.com ist ein Plattform, auf der über 12’000 Grafiker aus Deutschland, der Schweiz, Italien, Spanien und Argentinien ihre Vorschläge zu neuen Projekten einreichen. Vor kurzem setzten wir ein Projekt um, das von einer hervorragenden Designerin aus Norddeutschland erstellt wurde. Sie arbeitete bei einer Hamburger Top-Werbeagentur als Lead-Designerin. Normalerweise wäre sie aus Kostengründen für dieses Projekt nie in Frage gekommen. Als sie aber Mutter wurde, kündigte sie ihre Stelle in der Werbeagentur und machte sich von zu Hause aus selbständig. Wie andere Kollegen las sie unsere Ausschreibung auf 12designer.com, reichte ihre Entwürfe ein und sendete uns als Gewinnerin die Photoshopdatei.

Anstatt die Grafik dann selbst in ein Internetformat zu wandeln, lässt man über Nacht den Code von der in Las Vegas ansässigen Firma Psd2html.com umsetzen. Über Nacht ist möglich, weil die Firma Büros an der West-, Ostküste und in Europa betreibt. Das Personal arbeitet über die Zeitzonen praktisch rund um die Uhr. Ist das Design fertig, muss ein gekonnter Text her. Weil Kunden sich oft den Kopf darüber zerbrechen, was sie über sich selbst schreiben, bestellt man bei Supertext.ch den richtigen Texter, der passende Vorschläge erstellt. Für die Umsetzung der Google Ad-Word und Social-Media-Kampagne sucht man erfahrene Leute auf Odesk.com. Dort fanden wir für ein Projekt einen Aussteiger aus Wien, der Jahre in der Schweiz arbeitete und heute in Südafrika lebt.

Wie man in solchen Projekten kommuniziert? Ideen spinnt man mit dem Kunden über das Brainstormingtool Mindmeister.com. Für das Projektmanagement wählt man aus einem der vielen Tools wie Basecamphq.com. Dokumente werden über Dropbox.com ausgetauscht und telefonieren tut man mit Skype. Steht das Projekt, findet die Kundenschulung mit Gotomeeting.com per Fernwartung statt. Damit übernimmt man den Bildschirm des Kunden. Statt komplizierten Erklärungen, wie etwas funktioniert, erarbeitet man die Lösung ohne langen Anfahrtszeiten gemeinsam mit dem Kunden am Bildschirm. Für regelmässig auftauchende Fragen erstellt man auf Youtube Supportvideos.

Werden Projekte dadurch günstiger? Nicht unbedingt, aber sie können für alle Beteiligten besser werden. Die Grafikerin aus Hamburg arbeitet von zu Hause aus und verbringt mehr Zeit mit ihrer Tochter. Der Aussteiger aus Wien sorgt vom Strand in Südafrika aus für mehr Verkäufe und der Kunde ist hochzufrieden mit seiner Website. Stellt sich nur noch die Frage: Was mache eigentlich ich noch hier?

Quelle: Kolumne itmagazine.ch

Facebook als Collaboration Tool

von Reto Hartinger

Ich spreche zurzeit mit einem Start-up über seine Strategie, Finanzierung etc. Plötzlich bekomme ich eine Einladung in eine geschlossene Facebook Gruppe. Ich war etwas verwundert. Dann entdeckte ich, dass sich darin alle über den neuesten Stand der Dinge informieren. Ich war sofort begeistert. Total übersichtlich, total gewohnt. Mit allen anderen Startups mit denen ich arbeite, bekomme ich immer eine Einladung in irgendein proprietäres Tool das ich lernen muss. Ich muss daran denken dort einzuloggen, mich durch Informationen durchzuwühlen. Bei Facebook können Diskussionen innerhalb des Kontextes geführt werden, man kann Objekte sharen und chatten – äh, kommt uns das nicht von Wave und Colayer her bekannt vor? Vor allem hat es eine unschlagbare Usability. Von Facebook bekomme ich auch immer ein Mail wenn sich etwas Neues tut und es ist für alle Beteiligten gratis. Liebe Startups und andere, Facebook ist ein Gedanke wert.

George Orwell hatte keine Ahnung…

von Daniel Niklaus

Wikipedia: Das Glastonbury Festival of Contemporary Performing Arts ist ein auf einer Farm bei Pilton, nahe der Stadt Glastonbury in Somerset im Südwesten Englands, stattfindendes Festival für Musik und darstellende Kunst. Während des Festivals treten Musikgruppen aus allen Bereichen der zeitgenössischen populären Musik auf, von Rockmusik, über Folk, Weltmusik und Jazz, bis hin zu Hip-Hop, Drum ’n’ Bass und anderen. Daneben gehören auch Aufführungen aus Theater, Tanz, Comedy und Zirkus zum Programm. Die Veranstaltung findet meist am letzten Wochenende im Juni statt, dauert drei Tage und ist heute eines der weltweit größten Open-Air-Musikfestivals (Besucherzahl 2008: rund 177.000[1]).

Man nehme eine hochauflösende Kamera, mache ein paar tolle Fotos, stelle sie ins Internet und verbinde das Foto mit Facebook-Tags. Fertig Privatsphäre.

glastonbury

Wieso wir mit Google nicht zusammenarbeiten wollen

von SandroGraf

Sandro Graf

Google hat 1 Milliarde Nutzer, rund die Hälfte sämtlicher (geschätzten) 2 Milliarden Internet-Nutzer, die es weltweit gibt. Facebook wird hier mit rund 700 Millionen Usern noch eine Weile zurück liegen. Ein Blick auf eine andere Grafik zeigt aber ein empfindliches Problem des Suchmaschinen-Giganten: Die durchschnittliche Verweildauer der Google-Nutzer liegt deutlich hinter derer der Facebook-Nutzer zurück. Soziale Netzwerke trumpfen mit längerer Verweildauer der User. Das ist nicht nur wichtig fürs Werbegeschäft.

Google hat ein Social Media-Problem

Und das ist Google alles andere als egal. Jüngst musste der frühere Google-Chef Eric Schmidt in einem Interview zugeben, dass er mit google im Bereich Social Media keine überzeugende Value Proposition für seine Kunden hat: “Ich wusste, ich muss etwas tun — doch ich habe es nicht hingekriegt.” Und auch Steve Ballmer von Microsoft bekommt sein Fett weg. Jüngst wurden fehlende Initiativen u.a. im Bereich der sozialen Netzwerken von einem Investor auf Steves “Charlie-Brown-Management”-Stil zurückgeführt.

Aber wieso Vertrauen so viele Leute ihre Daten Facebook an undwollen nicht mit Google zusammenarbeiten?

Blicken wir auf die klassische Ökonomie und lehnen uns an den Homo oeconimiucs, der nur zu seinem eigenen Nutzen handelt, finden wir keine Antworten. Weiter helfen die Erkenntnisse aus der Verhaltensökonomie, die nachweisen konnten, dass ein Grossteil der Menschen sehr wohl auch die Auswirkungen auf andere in ihr Handeln miteinbeziehen: Sie sorgen sich um das Wohl anderer, reagieren auf Unfairness äusserst stark und sind bereit, viele Aufgaben und Verantwortungen zu übernehmen, ohne unmittelbar eine Gegenleistung dafür zu erwarten. Menschen kooperieren auch dann, wenn dies kurzfristig einen Verzicht auf eigene Vorteile mit sich bringt.

Gegenseitige Kooperation macht die Musik

Scheint uns die Bereitschaft zu kooperieren unter Freunden über Plattformen wie Facebook naheliegend, ist diese Aufgabe für Unternehmen eine Herausforderung. Denn oft erwidern die User die Einladung zur Kooperation nicht. Dies bedeutet bereits in einem frühen Stadium, dass hoffnungsvolle Social Media-Pläne scheitern, ehe sie begonnen haben (siehe Google Wave).

Am meisten profitieren können Unternehmen von sozialen Netzwerken, wenn die Bereitschaft miteinander zu kooperieren, gegenseitig ist. Der Aufbau dieser so genannten „Kooperationsräume“ bedeutet viel Arbeit; trotzdem handelt es sich um ein zerbrechliches Gleichgewicht, das durch unbedarfte Managemententscheidungen schnell wieder in sich zusammenbrechen kann. Es braucht die Überzeugung der Kunden, dass Unternehmen ihren Kooperationswillen auch erwidern. Nur diese Überzeugung ermöglicht es, dass Kunden den Firmen im Social Web den Zugang zum persönlichen Netzwerk öffnen.

Erwartungen erfüllen

Die Überzeugung, dass das Unternehmen die Kooperation längerfristig erwidert, darf auf keinen Fall enttäuscht werden. Hinzu kommt natürlich noch, dass der User einen Sinn hinter der Kooperation sehen will. Der Nutzer gibt nur dann von seinen Daten etwas preis, wenn er glaubt, dass er damit, nicht heute, aber möglicherweise in der Zukunft, etwas Sinnvolles zurückbekommt.

Wenn Kunden prinzipiell mit einem Unternehmen kooperieren, ist bei ihnen bereits die Überzeugung gereift, dass das Unternehmen kooperationsbereit ist. Nur dannwerden User unter anderem “liken”, weiterempfehlen und ihren digitalen Freunden von ihrer positiven Erfahrung erzählen. Und dies, ohne zusätzliche monetären Anreize zu setzen oder zusätzlichem kommunikativenAufwand betreiben zu müssen.

Wenn Du mehr zum Thema wissen möchtest, besuche das nächste Internet Briefing. Sandro spricht über Verhaltensökonomie und Social Media

Demokratie 2.0

von Markus Hegi
Die Politik entdeckt das Web 2.0 und das Social Web
English Translation

Die Wahlen 2011 könnten für die Schweiz die ersten sein, in welchen das Social Web eine wichtige Rolle spielt – wie das auch in anderen Ländern zunehmend der Fall ist. Neben den statischen Informationen auf Websites spielen der soziale Austausch auf Web 2.0 Sites eine zunehmende Rolle für den politischen Prozess.

Die Politik bewegt sich dabei vor allem auf drei Ebenen, welche drei Zwecken dienen:
1) Die Mobilisierung
2) Die Meinungsbildung
3) Die Umsetzung
Die politische Mobilisierung findet auf grossen öffentlichen Netzwerken statt – in der Schweiz ist das heute vor allem Facebook. Es gibt dort schon zahlreiche Gruppen und Seiten mit politischen Inhalten und künftig wird dies eine zunehmende Rolle Spielen.
Aber auch die Profile und Seiten der Politiker spielen eine wichtiger werdende Rolle. Nicht nur als Information, sondern auch für die direkte Interaktion mit den Wählern.
Andere Plattformen spielen noch eine untergeordnete Rolle: Twitter wurde unter Anderem bekannt als politisches Instrument, z.B im Wahlkampf von Barak Obama – In der Schweiz ist die Twitter community heute noch sehr bescheiden und kein Massenmedium für die Politik – Dies kann sich jedoch schnell ändern, falls eine wichtige politische Persönlichkeit Twitter aktiv zu nutzen beginnt. Bis dahin ist Twitter vor allem wichtig, um ein Segment von Key Opinion Leaders anzusprechen. In Zukunft wird es wohl mehr Plattformen geben, welche meist eng verknüpft sind mit Facebook und/oder Twitter.
Die zweite Ebene dient der politischen Meinungsbildung. Sie hat eine kleinere Benutzergruppe: die politisch interessierten und politischen Opinion Leader. Als Web Tools findet man heute vor allem Diskussionsforen mit politischem Inhalt: Einige werden von Parteien betrieben, andere sind unabhängig. Ich denke in Zukunft findet die Meinungsbildung vor allem auf unabhängigen Plattformen statt, da die politisch interessierten für die Diskussion und Meinungsbildung keine “Propaganda” wollen, sondern eine möglichst breite Diskussion. Auch ist es auf Sozialen Plattformen möglich, die Informationsflüsse nach seinen Vorlieben zu “filtern” (‘Follow’) und das über alle Parteigrenzen hinweg.
Die Tools werden sich in diesem Bereich stark wandeln. In der Schweiz ist Politnetz ein gutes Beispiel, in welche Richtung die Entwicklung gehen wird:
> Starke Integration mit der ersten Ebene (Facebook & Twitter). So kann aus der Mobilisierung eine breite politische Diskussion entstehen.
> Nicht nur Diskussionen, sondern Personen: Es geht eben im Social Web nicht mehr nur um Information, als vielmehr um Personen, Profile, ‘Freundschaften’ etc.
> Anreicherung mit Funktionen der Kollektiven Meinungsbildung & -bekundung: Das “I-Like” von Facebook gibts hier für Kommentare, wie auch für Personen (Unterstützen)
Eine Integration in die dritte Ebene fehlt zur Zeit noch weitgehend.

Die dritte Ebene der Umsetzung von politischen Programmen findet heute bei den Parteien noch wenig auf dem Web statt. Es gibt einige Ansätze und Experimente, wie der Grünliberale IdeenPool der Sektion Kloten (Auf Colayer implementiert), welcher teilweise offen gegen aussen ist, und für die Partei einen Bereich bietet für die Diskussion und Koordination der Umsetzung.
Eine Ausnahme bildet hingegen die Piraten Partei, bei der ein Grossteil nicht nur der Information, Mobilisierung & Meinungsbildung, sondern auch der Umsetzung auf dem Web geschieht. Dafür werden diverse Tools genutzt: Neben einer Website und einem Newsletter sind das vor allem:
> Ein Forum für die breite Diskussion, wie auch zur Koordination und Unterstützung der Umsetzung.
> Ein Wiki für Begriffsdefinitionen.
> IRC und Mumble für real time.

Eigentlich erstaunlich, dass in der Schweizer Politik noch so wenig auf dem Web geschieht. Gerade im Schweizer Milizsystem könnten Web 2.0 und Social Tools eine wichtige Unterstützung werden – bei der Mobilisierung und im politischen Diskurs, und künftig wohl auch immer mehr bei der politischen Umsetzung.

Google me – ein Facebook-Killer?

von Reto Hartinger

Die Gerüchteküche spricht über einen Facebook-Konkurrenten aus dem Hause Google. Es war schon ein bischen beschämend, dass Google im Bereich Social Media nichts zustande gebracht hat. Von Facebook geht eine reale Gefahr für Google aus. Erinnern wir uns, was das Wichtigste für Google ist, nein nicht wieviel Sucheläufe jemand auf Google macht, sondern wieviel Zeit mit Google und seinen Diensten verbracht wird. Darum geht das Internet Game. Facebook ist so stark geworden, dass es “das Internet” sein könnte. Wieso Applikationen ausserhalb von Facebook entwickeln, wenn die Surfer in Facebook sind und Facebook für eine virale Verbreitung sorgt? Dienste wie Youtube braucht es nur noch als Behälter/Speicher für Videos, abgespielt und verbreitet werden sie in Facebook und jettzt wo sich Facebook sogar noch über seine eigenen  Grenzen ausdehnt, wird es immer schlimmer für Google.

Wie ernsthaft kann Google die Stellung von Facebook überhaupt attakieren?

Google hat es mit Buzz nicht geschafft, einen Konkurrenten zu Twitter zu etablieren und Wave ist ein Lüftchen, reisst aber keine  Welle. Collaboration- und Social Media Ansätze sind auch in iGoogle eingebaut, doch niemand braucht sie. Googles Strategie ist glücklos, unbeholfen, könnte man sagen. Sie hecheln dem Markt hinterher. Ein weiteres Problem: die Produkte sind isoliert und nicht von einer Gesamtstrategie getragen. Das hängt mit der Unternehmenskultur von Google zusammen. Nicht das Management welches eine Gesamtsicht auf das Unternehmen und die Produkte hat, gibt vor was gemacht wird, sondern einzelne Ingenieure bringen Ideen hoch. Diese werden aufgenommen oder zurückgewiesen. Meist werkelt ein Team vor sich hin und zeigt, was es in x Monaten gemacht hat. Dann wird entschieden ob das Projekt mehr Ressourcen bekommt. Siehe Wave.

Was müsste bei Google me anders sein?

Mit Google me könnte es klappen, wenn es gelingt, dass wirklich alle Projekt-Teams zusammenarbeiten. Google hat ja jeden Content und kennt seine User. Aber wieso soll das Picasa- (Foto), Youtube- (Video), Buzz- (Twitterkopie), Blogger-, Orkut-,  Apps Engine, Docs-, Google Talk-Team und weiter zusammen arbeiten? Wieso sollen sie ein Produkt machen, das stärker ist als seine Einzelteile?

Google ist auch getrieben von einer Nein-Politik. Wenn jemand no sagt, geht das Ding nicht online. Das kann Security, User Experience oder weiss der Geier was sein. So zögern sich die Projekte endlos hin. Je mehr weiter Teams dazu kommen desto schwieriger wirds, denn jetzt kann jedes Einzelteil das Ganze blockieren.

Ich hoffe, dass Goolge das auf die Reihe kriegt oder es wird ein Schnellschuss auf den die User nicht gewartet haben.

Recent Artikel

Recent Kommentare

Letzte Trackbacks