Suchen:

Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

View Results

Loading ... Loading ...
Bitte schreibe Deine Beurteilung als Kommentar und auch welche Themen Dir noch fehlen.

OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

The Best Possible Webapplication

von Reto Hartinger

Ich staune immer wieder wie schnell zum Beispiel Google und Facebook sind. Bis eine Resultatseite bei Google aufgebaut werden kann gibt es eine Menge zu rechnen. Wahrscheinlich mehr noch um die idealen Textanzeigen anzuzeigen als beim organischen Index. Facebook hat nicht nur viel Multimedia, es baut für wirklich jeden User eine eigene Seite, ohne Latenz. Das Wohlfühlfeeling hat sehr viel mit Geschwindigkeit einer Seite zu tun. Gute Webseiten sind nicht nur schnell sie sind auch robust und auf allen Devices verfügbar. Auch bei uns werden nicht mehr einfach Webseiten gebaut. Hinter praktisch jeder Website steht eine Webapplikation.Ich habe mir überlegt, welches diese Kompontenten der besten Websites sind, bezüglich Architektur, eingesetze Technologien und Methoden.

1. Die Software braucht eine Architektur welche für Grids ideal ist. Sie quasi in ganz kleine Teile atomisiert werden. Das hat nicht nur den Vorteil, dass sie von mehrere Prozessoren paralell ausgeführt werden kann, neue Versionen können laufend hinzugefügt werden.

2. Die Rechenleistung muss weg von Server hin zum Client. Ganze Applikationen sollten beim Client-Browser laufen.

3. Was eine Applikation und können wird, hängt vom Datenbankmodell ab. Anforderungen ändern sich laufend, man muss schnell reagieren können. Ein Datenbankmodell in einer SQL Datenbank zu ändern ist schwierig, braucht für Kleinigkeiten oft ein totales Redesign. Da springen NoSQL Datenbank in die Presche. Sie bringen die nötige Flexibilität, sind schneller aber es ist nicht 100% sichergestellt, dass alle gleichzeitig das Gleiche sehen. Geschwindigkeit und Flexibiltät gegen Integrität. Trotzdem werden immer mehr Applikationen mit NoSQL gebaut. Könnte man beides kombinieren? Wo setze ich was ein?

3. HTML5 bringt neue Möglichkeiten. Fertig die Diskussion ob HTML5 schon so weit sein dass man es einsetzen soll. Bei einer modernen Website führt kein Weg an HTML5 vorbei.

4. Alle guten Webseiten sind heute personalisiert. Das Web gibt es nicht mehr – es gibt nur noch ein Personal Web, mein Web, Steve Jobs würde es wohl iWeb nennen (aber das hat er ja schon für ein Produkt gebraucht). Wer nicht persönliche Relevanz für seine User schafft, wird abgehängt.

5. Man muss Komplexität vor dem User verstecken. Ideal ist, ihm immer nur diese Brocken zu zeigen die er im Moment gebrauchen kann und die auf dem gelernten aufbauen.

6. Das Web gibt es nicht mehr ohne Mobile. Man kann den Usern nicht vorschreiben mit welchem Device sie mit uns interagieren sollen. Alles muss im Web und Mobile auf allen Geräten funktionieren

Vielleicht gibt es noch mehr Thesen für die gute Webapplikation. Ich habe aufgrunde dieser Überlegungen eine Konferenz zusammengestellt. Schau dir das Programm an, es enthält praktisch für alle oben beschriebenen Aspekte. Melde Dich an, mach deine Entwickler darauf aufmerksam (als Internet Briefing Mitglied kannst du dein Umfeld von Mitgliederkonditionen profitieren lassen. Sie müssen bei der Anmeldung einfach ins Bemerkungsfeld “Gast von DeinName” schreiben. Das gilt für unendlich viele und du musst selber nicht an der Konferenz teilnehmen damit sie vom Rabatt, Fr. 190.- statt Fr. 390.-, profitieren können. Blogge, tweete und facebooke über die Konferenz, damit die Schweiz bessere Webseiten bekommt.

Developer Konferenz
Falcone Konferenzzentrum Zürich
8.12.2011  08.20-17.30

08.00-08.20 Registrierung und Networking
08.20-09.15 Mobile Developement – fight the fragmentation
Christoph Ebert & Tobias Ebnöther, Liip
09.15-10.15 Architektur der kleinen Bausteine & Wie baue ich eine komplette Anwendung im Browser
Jens-Christian Fischer , CEO, invisible
10.15-10.45 Robuste Web-Applikationen bauen
Patrice Neff, CTO, memonic.com
10.45-11.00 Pause
11.00-11.40 NoSQL für MySQL
Oliver Sennhauser, Senior MySQL Consultant, FromDual
11.40-12.10 NoSQL lessons learned at Doodle
Malte Schiebelmann, Doodle
12.10-13.00 Optimale Integration von Webapplikationen mit Content Management Systemen
Wolfgang Habicht, Senior Software Engineer, Netcetera AG
13.00-14.00 Mittagessen
14.00-14.40 HTML5 und CSS3 – die nächste Stufe der Webentwicklung ist gezündet
Reto Aebersold, Leiter Entwicklung, Atizo AG
14.40-15.20 Clientseitiges Last- und Performancetesting Jürg Stuker, CEO, namics
15.20-15.35 Pause
15.35-16.20 Tracking und Personalisierung
Michael Wechner, Wyona Research and Development, Member at Apache Software Foundation
16.20-16.55 3D: Einführung in WebGL
Jonas Wagner, Local.ch
16.55-17.10 Faceted Search: Websites mit Guided Navigation
Daniel Nydegger, Search Architect, CEO buzzamite GmbH und Walter Schärer, Jobup AG

Internet Briefing Developer Konferenz

von Reto Hartinger

Jedes Jahr mache ich eine Entwickler Konferenz mit den brennensten Themen und besten Referenten. Da hoffe ich, dass ich es diesmal auch getroffen habe. Mein Augenmerk ist dabei, dass man zum Teil Techniken lernt – wie z.B. den Code in ganz kleine Stücke zu teilen die miteinander sprechen (das müssen heute alle drauf haben die Programme in der Cloud stellen wollen) , neue Best Practicies wie z.B. Wie man robuste Web-Applikationen bauen oder Erfahrungberichte wie z.B. HTML5, da wird ja meist nur berichtet ob es ready ist oder nicht – bei uns, welche Erfahrung damit gemacht wurden. Dann soll es aber auch Referate haben die dich inspirieren sollen wie z.B.  Tracking und Personalisierung, 3D oder Faceted Navigation. Schau in das Programm hinein, melde dich an und vor allem – sage es in deinem Umfeld weiter. Vielleicht bist du nicht Techie, aber ein Problem im Programm ist bei euchauf der Agenda, dann sende den Techie in die Konferenz, es wird dir viel Kosten sparen. Es gibt nichts Günstigeres als von den Besten zu lernen.

Developer Konferenz
Falcone Konferenzzentrum Zürich
8.12.2011  08.30-17.30

08.00-08.20 Registrierung und Networking
08.20-09.15 Mobile Developement – fight the fragmentation
Christoph Ebert & Tobias Ebnöther, Liip
09.15-10.15 Architektur der kleinen Bausteine & Wie baue ich eine komplette Anwendung im Browser
Jens-Christian Fischer , CEO, invisible
10.15-10.45 Robuste Web-Applikationen bauen
Patrice Neff, CTO, memonic.com
10.45-11.00 Pause
11.00-11.10 NoSQL für MySQL
Oliver Sennhauser, Senior MySQL Consultant, FromDual
11.10-12.10 CMS Integration: CMS vendors vs. application developers
Corsin Decurtins, netcetera
12.10-12.10 A/B Testing
Reto Lämmler & Paul Sevinç, CTO, Doodle AG
12.10-13.10 Mittagessen
14.00-14.40 HTML5 und CSS3 – die nächste Stufe der Webentwicklung ist gezündet
Reto Aebersold, Leiter Entwicklung, Atizo AG
14.40-15.20 Clientseitiges Last- und Performancetesting Jürg Stuker, CEO, namics
15.20-15.35 Pause
15.35-16.20 Tracking und Personalisierung
Michael Wechner, Wyona Research and Development, Member at Apache Software Foundation
16.20-16.55 3D: Einführung in WebGL
Jonas Wagner, Local.ch
16.55-17.10 Faceted Search: Websites mit Guided Navigation
Walter Schärer, Jobup AG

Alle Abstracts und Anmeldung hier

Facebook als Collaboration Tool

von Reto Hartinger

Ich spreche zurzeit mit einem Start-up über seine Strategie, Finanzierung etc. Plötzlich bekomme ich eine Einladung in eine geschlossene Facebook Gruppe. Ich war etwas verwundert. Dann entdeckte ich, dass sich darin alle über den neuesten Stand der Dinge informieren. Ich war sofort begeistert. Total übersichtlich, total gewohnt. Mit allen anderen Startups mit denen ich arbeite, bekomme ich immer eine Einladung in irgendein proprietäres Tool das ich lernen muss. Ich muss daran denken dort einzuloggen, mich durch Informationen durchzuwühlen. Bei Facebook können Diskussionen innerhalb des Kontextes geführt werden, man kann Objekte sharen und chatten – äh, kommt uns das nicht von Wave und Colayer her bekannt vor? Vor allem hat es eine unschlagbare Usability. Von Facebook bekomme ich auch immer ein Mail wenn sich etwas Neues tut und es ist für alle Beteiligten gratis. Liebe Startups und andere, Facebook ist ein Gedanke wert.

Wer verdient im hart umkämpften CMS Markt für KMU?

von Daniel Niklaus

Waren vor kurzem typo3 und Joomla im Open Source Umfeld die Platzhirsche, heizen heute Tools wie Wordpress, drupal und couchCMS den angestammten mächtig ein. Aber nicht einmal die sind sichere Gewinner. Während Wordpress immer mehr zum Homepagetool wird, stösst Tumblr das einstige Blog-Tool in den USA vom Thron. Ohne die privaten Installationen gezählt, hostet tumblr mehr Blogs als Wordpress.com.

Wer verdient?

Verdienen konnten in diesem Spiel bis jetzt die Hoster. Trotz Preiskampf pendelten sich die Hostingpreise einigermassen ein. Aber der Markt ist nie sicher vor “verrückten”. Bei ueberspace.de bezahlen die Kunden nur, was ihnen die Domain Wert ist. Die Untergrenze liegt bei einem Euro pro Monat und das Angebot ist fantastisch.

Entsprechend versuchen die Hoster Mehrwert zu bieten und die Ausstiegshürden für ihre Kunden zu erhöhen. Ein Weg ist der Einsatz von Web-Baukasten. CM4all nutzt diesen Kanal und erreichte in den verschiedensten Ländern über lokale Provider mit ihrem Web-Baukasten eine hervorragende Position. In der Schweiz setzen Swisscom, Sunrise, vtx und Hostpoint dieses einfache Tool zur Websiteerstellung ein. Namhafte Kunden in Deutschland sind die Telecom und Strato (Strato entwickelte jetzt eine eigene Version). CM4All verfügt über eine hervorragende Ausgangsposition, um das eigene Tool weiterzuentwickeln.

Es ist auch eine Frage des Vertriebswegs

jimdo.com wählte eine clevere Strategie, hatte ein hervorragendes Timing und präsentierte ein modernes Produkt. Sie verschenken ihr Webtool direkt an die Endkunden mit einer Subdomain und konvertieren die Kunden anschliessend zu Hostingzahler. Sie umgehen die Provider und die Webdesigner/Agenturen. Mit 3′500′000 jimdo-Seiten verfügen sie über ein tolles Potenzial.

Bis jetzt sprachen wir noch nicht von den schlafenden Riesen.

Microsoft bietet mit Office Live für 8 Franken im Monat und User nicht nur eine Website mit richtig starkem Template und Bearbeitungstool. Im Preis inbegriffen sind auch E-Mails, Kalender, Office Apps und ein erweiterter Instant Messanger. Schaut man sich dieses Angebot an, fällt einem fast der Kiefer runter. Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas schreibe, aber Microsoft hat richtig tolle Web-Produkte, sie verstehen es aber schlicht nicht, diese an den Mann zu bringen.

Adobe richtet sich gezielt an Webdesigner und bietet mit businesscatalyst.com ein starkes Tool zum Erstellen von Websites, Newslettern, Onlineshopping und Kundendatenbanken an. Adobe hostet die Seiten selbst und zahlt den Webdesigner 20% Provision auf die laufenden Kosten.

Google macht’s wieder einmal gratis. Mit Google Apps bieten sie nicht nur ein online Office an, sie verschenken auch gmail und google Sites für die eigene Domain. Google Sites ist ein einfaches Tool für das Erstellen von Websites. In Zukunft ist zu erwarten, dass sie ihre Shop- sowie Paymentfunktionen einbauen und einen Appstore für Erweiterungen anbieten…

Demokratie 2.0

von Markus Hegi
Die Politik entdeckt das Web 2.0 und das Social Web
English Translation

Die Wahlen 2011 könnten für die Schweiz die ersten sein, in welchen das Social Web eine wichtige Rolle spielt – wie das auch in anderen Ländern zunehmend der Fall ist. Neben den statischen Informationen auf Websites spielen der soziale Austausch auf Web 2.0 Sites eine zunehmende Rolle für den politischen Prozess.

Die Politik bewegt sich dabei vor allem auf drei Ebenen, welche drei Zwecken dienen:
1) Die Mobilisierung
2) Die Meinungsbildung
3) Die Umsetzung
Die politische Mobilisierung findet auf grossen öffentlichen Netzwerken statt – in der Schweiz ist das heute vor allem Facebook. Es gibt dort schon zahlreiche Gruppen und Seiten mit politischen Inhalten und künftig wird dies eine zunehmende Rolle Spielen.
Aber auch die Profile und Seiten der Politiker spielen eine wichtiger werdende Rolle. Nicht nur als Information, sondern auch für die direkte Interaktion mit den Wählern.
Andere Plattformen spielen noch eine untergeordnete Rolle: Twitter wurde unter Anderem bekannt als politisches Instrument, z.B im Wahlkampf von Barak Obama – In der Schweiz ist die Twitter community heute noch sehr bescheiden und kein Massenmedium für die Politik – Dies kann sich jedoch schnell ändern, falls eine wichtige politische Persönlichkeit Twitter aktiv zu nutzen beginnt. Bis dahin ist Twitter vor allem wichtig, um ein Segment von Key Opinion Leaders anzusprechen. In Zukunft wird es wohl mehr Plattformen geben, welche meist eng verknüpft sind mit Facebook und/oder Twitter.
Die zweite Ebene dient der politischen Meinungsbildung. Sie hat eine kleinere Benutzergruppe: die politisch interessierten und politischen Opinion Leader. Als Web Tools findet man heute vor allem Diskussionsforen mit politischem Inhalt: Einige werden von Parteien betrieben, andere sind unabhängig. Ich denke in Zukunft findet die Meinungsbildung vor allem auf unabhängigen Plattformen statt, da die politisch interessierten für die Diskussion und Meinungsbildung keine “Propaganda” wollen, sondern eine möglichst breite Diskussion. Auch ist es auf Sozialen Plattformen möglich, die Informationsflüsse nach seinen Vorlieben zu “filtern” (’Follow’) und das über alle Parteigrenzen hinweg.
Die Tools werden sich in diesem Bereich stark wandeln. In der Schweiz ist Politnetz ein gutes Beispiel, in welche Richtung die Entwicklung gehen wird:
> Starke Integration mit der ersten Ebene (Facebook & Twitter). So kann aus der Mobilisierung eine breite politische Diskussion entstehen.
> Nicht nur Diskussionen, sondern Personen: Es geht eben im Social Web nicht mehr nur um Information, als vielmehr um Personen, Profile, ‘Freundschaften’ etc.
> Anreicherung mit Funktionen der Kollektiven Meinungsbildung & -bekundung: Das “I-Like” von Facebook gibts hier für Kommentare, wie auch für Personen (Unterstützen)
Eine Integration in die dritte Ebene fehlt zur Zeit noch weitgehend.

Die dritte Ebene der Umsetzung von politischen Programmen findet heute bei den Parteien noch wenig auf dem Web statt. Es gibt einige Ansätze und Experimente, wie der Grünliberale IdeenPool der Sektion Kloten (Auf Colayer implementiert), welcher teilweise offen gegen aussen ist, und für die Partei einen Bereich bietet für die Diskussion und Koordination der Umsetzung.
Eine Ausnahme bildet hingegen die Piraten Partei, bei der ein Grossteil nicht nur der Information, Mobilisierung & Meinungsbildung, sondern auch der Umsetzung auf dem Web geschieht. Dafür werden diverse Tools genutzt: Neben einer Website und einem Newsletter sind das vor allem:
> Ein Forum für die breite Diskussion, wie auch zur Koordination und Unterstützung der Umsetzung.
> Ein Wiki für Begriffsdefinitionen.
> IRC und Mumble für real time.

Eigentlich erstaunlich, dass in der Schweizer Politik noch so wenig auf dem Web geschieht. Gerade im Schweizer Milizsystem könnten Web 2.0 und Social Tools eine wichtige Unterstützung werden – bei der Mobilisierung und im politischen Diskurs, und künftig wohl auch immer mehr bei der politischen Umsetzung.

Social Media Feedback…

von Daniel Niklaus

Heute Mittag durfte ich zum Thema: „Wie Inhalt auf Facebook publiziert wird“ referieren. Beim Referat hielt ich mich an die Vorgaben: Nur über das WIE und nicht das WAS reden. Also, wie kommt der Inhalt automatisch von der Website/CMS auf Facebook, Twitter & Co.

Nach dem Referat gab es ein paar Fragen und alles schien i.o. Ich wäre nach Hause gefahren und hätte gedacht, keinen Widerspruch – Tipptop. Doch ein Blick auf Twitter zeigt, es gab eine unbeantwortete Frage:

Das schrieb nicht nur einer, sondern es wurde gleich mehrfach Re-Tweetet. Ohne Social Media hätte ich den Einwand nicht mitbekommen und könnte auch nicht reagiert.

Warum RSS eben NICHT Giesskanne ist

Der Mensch verhält sich im Internet, wie er sich im „freien“ verhält. Er kennt zwar 30 Restaurants, besuchen tut er dennoch meist nur wenige. Womöglich sagt er noch beim bestellen der Pizza: „ou, in Anker müesstet mir wieder emol go Wienerschnitzel esse. Die sind so riesig“ und alle stimmen begeistert zu. Nach einem Jahr, hat die Gruppe den Anker aber immer noch nicht besucht. Der Anker ist beim Kunden zu wenig präsent, selbst wenn er die Wienerschnitzel sehr genossen hat. Jedes Mal wenn die Gruppe überlegt: „Wo gehen wir essen“, ist der Anker ganz weit hinten. Dasselbe geschieht mit dem Grossteil der Websites. Ich kenne zwar viele Blogs und Websites, die tollen Inhalt bieten, aber ich verpasse ihn. Es ist mir zu viel Inhalt und ich vermute, es ist auch anderen zu viel Inhalt. Hätte ich eine einfache Abo-Möglichkeit… ja, dann würde ich noch manch ein Restaurant – ähhh – Website abonnieren. Und genau hier setzt „RSS Publishing“ an.

Der Kunde bestimmt, an was er erinnert werden will

Als „RSS-Publisher“ akzeptiere ich, dass ich im Leben eines Kunden zuwenig wichtig bin, dass er regelmässig auf meiner Website vorbeisurft aber genug wichtig, dass er auf dem laufenden gehalten werden will. Dafür biete ich ihm einen weiteren Kanal an, auf dem ich ihn über die wichtigsten News informiere. Der Kunde erhält die Wahl einen Newsletter zu bestellen, mir auf Twitter zu folgen oder ein Facebook Fan zu werden, von wo ich ihm die wichtigsten Infos zustelle.

Stelle ich allen Inhalt ein?

Wohl besser nicht. Beim IFJ entschieden wir uns ganz bewusst, was wir wann publizieren. So bietet das IFJ kostenpflichtige Kurse an, die einen oder mehrere Tage dauern. Und sie bietet monatlich 90 Minuten Gratis-Apéros in der Region an. Das gesamte Programm ist schon anfangs Jahr bestimmt, könnte als am 15. Januar in einem „Schnurz“ publiziert werden – was aber falsch ist. Viel besser ist es, wenn man die Events gestaffelt publiziert. Folge ich www.twitter.com/ifj_ch sehe ich die kostenpflichtigen Kurse 4 Wochen bevor sie beginnen. Ich benötige als Kunde die Zeit, mir zu überlegen: Habe ich dann Zeit, will ich diesen Kurs auch kaufen? Ganz anders ist es bei den gratis Apéros aus. Diese publizieren wir jeweils 3 Tage vor dem Event. Der Kunde sieht den Event, findet das Thema spannend, guckt in seinen Kalender und sagt: „Yep, ich hab Zeit“ und klickt den Buchungslink – und schon wieder ist ein Apéro über Twitter verkauft.

RSS-Publishing richtig eingesetzt, ist ein tolles Instrument. Ich kann es wie eine Giesskanne gebrauche und wertvollen Inhalt verschwenden oder ich mache daraus ein cleveres Verkaufs- und Informationstool.

5 Jahre Internet Briefing Konferenz: Call for Speakers

von Reto Hartinger

 

Nächstes Jahr wird das Internet Briefing fünf Jahre alt. Wir kommen in den ersten Chindsgi oder im Internet-Zeitalter stehen wir wohl eher vor der Matura.
Ich möchte das Jubiläum mit zwei grossen Konferenzen begehen (die auch einen sozialen Teil mit Musik und Showeinlagen unserer Mitglieder beinhalten).
Die Konferenzen plane ich für März und September. Deshalb suche ich heute schon Speaker, künstlerische Taltente und Sponsoren. 
Call for speakers
Promotion: Social Media Marketing (wird ein Morgen gewidmet sein), Onlinemarketing, E-CRM, Mobilemarketing etc.
Trends: Userverhalten, Märkte, Businessmodelle, Technologien, E-Business, E-Commerce, Wisdom of the Crowds etc.
Best Cases: Suchmaschinenoptimierung, Usability, Web-Design, Markenführung, Mobile etc.
Mobile: iPhone & Android Trends, Businessmodelle, Ubiquitous Computing, Locationbased Konzepte etc.
Technologie: Cloud Computing, Collaboration, Virtualisierung, SaaS, Open Source, Pervasive Computing, 3D Web, HTML5 etc.
Development: Ajax, Automatisation, Webapplikationsdesign, P2P Architekturen, Agile Methoden, Model driven design, Computational Intelligence etc
und natürlich Deine eigene Idee eines Referates.
Keine Angst, sollte Dein Vorschlag an den Konferenzen nicht unterkommen – werde ich sie an normalen Briefings berücksichtigen können.

HTML5: Datenbank im Browser

von Reto Hartinger

Vieles was in HTML5 definiert wird macht viel Sinn.Bei zweiter Betrachtung wieder weniger. Ist es nicht toll, im Browser bzw. beim Client eine Datenbank zu haben? Das verschnellert doch alles – und wir werfen Ballast vom Server und verringern die ständige Kommunikation zwischen Client und Server.

Aber wollen wir das wirklich? Wollen wir keine Kontrolle über die Daten mit denen der User arbeitet? Können wir dann noch deren Richtigkeit garantieren? Was passiert wenn andere User auf diese Daten zurückgreifen sollen?  Hm, dann können die Daten also nicht permanent auf dem Client liegen. Oder würden Daten auf dem Server gespiegelt um für andere Verfügbar zu sein? Damit wäre doch der ganze Spass wieder vorbei.

Mir erschliesst sich der  Sinn nicht ganz – ok, ich habe das technische Konzept nicht gelesen. Dort wird es wohl drinstehen was man damit genau anstellen kann.

Uebrigens, Microsoft spührt den Druck von HTML5 auch und möchte nun auch seine Ideen einfliessen lassen. Damit ist klar, dass die nächsten Browsergenerationen im nächsten Jahr schon viel mehr HTML5fähiger sind. Wir müssen uns definitiv damit befassen.

Was mir immer noch nicht herunter geht ist, wieso HTML5 auch keinen Serverpush kennt. Es wäre doch schön wenn der Client nicht dauernd den Server abfragen müsste ob sich etwas geändert hat.

Recent Artikel

Recent Kommentare

Letzte Trackbacks