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Wie Entwickler viel Zeit, Ärger und Geld sparen

von Reto Hartinger

Manch ein Entwickler denkt, dass er aus Büchern oder dem Web alles lernen kann, um seine aktuellen Probleme bei der Entwicklung von Software oder einer Webapplikation lösen kann. Stimmt. Nur, diese Methode braucht oft sehr sehr viel Zeit. Deshalb habe ich mir gedacht, wie wäre es, wenn der Entwickler die häufigsten Knacknüsse der Softwareentwicklung und deren Lösung kompackt an der ONE Konferenz präsentiert bekommt. Dasselbe mit dem Interface Design. Endlose Diskussionen könnten nach dieser Session ein schnelles Ende finden. Abgerundet wird der Track für Entwickler mit einem Einblick in Test Driven Development und der Cloud Datenbank von Amazon. Diese Session erspart dir viel Zeit, Ärger und Geld. Ein Muss für den modernen Entwickler und Projektleiter.

Web-Development – ONE Kongress

10.05.2012 – 08.45 – 11.45 , Messe Zürich

08.45-09.20 Die 8 grössten Knacknüsse bei der Softwareentwicklung und wie sie gelöst werden
Lukas Eppler, Simplificator
09.20-10.00 7 goldene Regeln für den Aufbau eines funktionalen Interfaces: Konzeption, Technik, Sicherheit, Praxisbeispiele
Ivan Schwab-Germann, CEO, Intersim AG
10.00-10.40 Amazon SimpleDB – Chancen einer Cloud-Datenbank
Louis Brauer, CEO, PIXELTEX
10.40-11.30 Test Driven Development in der Praxis
Markus Gallagher, Entwickler, Edorex Informatik AG

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/onedev


Die 8 grössten Knacknüsse bei der Softwareentwicklung und wie sie gelöst werden
Lukas Eppler, Simplificator
Probleme kennen wir alle, Lösungen müssen her. Lukas bespricht wie wir die 8 grössten Erfolgshindernisse bei der Softwareentwicklung in den Griff bekommen:
– Erwartungshaltung: Implizite Anforderungen
– Brainstorming vs Ausführung
– Sichtbarkeit von Problemen für Coder / Kunden
– Aufwandsschätzungen: 80/20 – Paretoverteilung
– Automatisierte Qualitätssicherung
– Outsourcing als Kostenfalle
– Kanäle der Kommunikation: Brief, Mail, Telefon, Skype, face to face
– Unterbrechungen / The State of Flow

7 goldene Regeln für den Aufbau eines funktionalen Interfaces: Konzeption, Technik, Sicherheit, Praxisbeispiele
Ivan Schwab-Germann, CEO, Intersim AG
Wir nehmen eine bekannte und weit verbreitete Problemstellung: Zwei Software-Komponenten brauchen eine Schnittstelle. Leider ist dieses Szenario in vielen Fällen problembehaftet. Die Gründe sind vielfältig, liegen aber oft nicht an der technischen Umsetzung, sondern an der Konzeption, der Performance, der Verfügbarkeit und anderem. Um das zu vermeiden, müssen konkrete Antworten auf folgende Fragen her:

  • Konzeption der Schnittstelle
  • Performance-Aspekte
  • Sicherheits-Aspekte
  • Transport-Layer, Architektur (SOAP, REST)
  • Datenformat (JSON, XML)
  • Change Management

Amazon SimpleDB – Chancen einer Cloud-Datenbank
Louis Brauer, CEO, PIXELTEX
Die Anforderungen an die Einfachkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit von Web-Datenbanken steigen ständig, während aber gleichzeitig die Budgets für Know-How, Administration und Redundanz enger werden. Die Amazon SimpleDB, Teil der Amazon Web Services, kann hier eine interessante Lösung darstellen. Ohne Fixkosten, Setups und Administration bietet SimpleDB eine einfache, aber sehr schnellen Key/Value-Datenbank an, welche dank umfangreichen SDKs sehr einfach in bestehende oder neue Web-Applikationen eingebunden werden kann. Neben zahlreichen “For-Free”-Features gibt jedoch auch Einschränkungen, welche berücksichtigt werden müssen. Ein Key/Value-Storage erfordert ausserdem ein “Umdenken” in der Anwendungsentwicklung. Das Referat möchte einerseits aufzeigen, wie heute Dank SimpleDB Web-Applikationen in kürzester Zeit entwickelt werden können, ohne dass auf spezialiertes Datenbank- oder IT-Know-How aufgebaut werden muss. Egal ob Tausend oder 1 Millarde Datensätze, SimpleDB wächste automatisch mit. Anderseits kann SimpleDB einfach in bestehende Applikationen integriert werden um bestehende Infrastrukturen zu entlasten und Entwickler wie DB-Admins das Leben erleichtern.

Test Driven Development in der Praxis
Markus Gallagher, Entwickler, Edorex Informatik AG
Die testgetriebene Entwicklung erlaubt das Erstellen von Software welche die Anforderungen durch minimalen Code erfüllt. Analog zu SCRUM zeichnet sich TDD durch das iterative Vorgehen aus und resultiert in Software von hoher Qualität. Markus bespricht die Grundlagen, dessen Vorteile und zeigt die dazu benötigen Werkzeuge auf. Er erläutert welche Stolpersteine bei der Umsetzung von TDD zu bewältigen sind.

  • Grundlagen und Motivation
  • Was ist Test Driven Development?
  • Wieso sollte man es anwenden?
  • Werkzeuge welche den Prozess erleichtern
  • Komplexe Situation: Isolation der Testfälle mit Stubs und Mocks
  • Gängige Fehler beim Test Driven Development?

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/onedev

ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

Für bessereren Verkehr dank offenen Daten.

von Hannes Gassert

Die Schweiz pul­siert im Rhyth­mus der Ver­kehrs­adern: Strasse und Bahn, Velo­fah­rer, Auto­mo­bi­lis­ten und ÖV-Benutzer erzeu­gen nicht nur grosse Men­gen von Daten, ihr Ver­hal­ten wird auch mass­geb­lich durch diese gesteu­ert – Ver­kehrs­leit­sys­te­men und Echt­zeit­fahr­plä­nen sei Dank. Am anstehenden Mobi­lity Hack­day will make.opendata.ch Ende März das Inno­va­ti­ons­po­tential aus­lo­ten.

Mobi­li­täts­da­ten sind eine gefragte Grund­lage für tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tio­nen wie poli­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zesse. Anders als in andern Län­dern sind sie in der Schweiz aber allzu oft nicht öffent­lich ver­füg­bar oder frei ver­wend­bar – für ein Land mit einer ver­kehrs­tech­ni­schen Inge­nieur­stra­di­tion wie der Schweiz ein Kurio­sum. Seit eini­ger Zeit beginnt sich die Situa­tion jedoch zu ändern: Soft­ware­ent­wick­ler und Desi­gner, Mobi­li­täts­pla­ner und andere Exper­ten arbei­ten mehr und mehr an offe­nen Sys­te­men für bes­se­ren Verkehr.

make.opendata.ch hackdays 2012 - let's go!

Am 30. und 31. März tref­fen sich zeit­gleich in Zürich (Fal­cone – der Internet Briefing Community bestens bekannt) und Genf (Haute école d’art et de design HEAD) im Rah­men der zwei­ten make.opendata.ch–Hack­days Gestal­ter, Den­ker und Macher, um zusam­men der Frage nach­zu­ge­hen, wie sich mit offe­nen Daten ein­fa­chere, freund­li­chere oder prak­ti­schere Nut­zungs­mög­lich­kei­ten unse­rer Ver­kehrs­in­fra­struk­tur erschlies­sen las­sen. In kur­zen Refe­ra­ten und offe­nen Work­shops wer­den Mobile Apps, Visua­li­sie­run­gen, Webap­pli­ka­tio­nen und Mas­h­ups kon­zi­piert und ent­wi­ckelt, gemein­sam von Nut­zern, Anbie­tern und Exper­ten.

Die Hackdays dau­ern von Frei­tag 9 Uhr bis Sams­tag 17 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos – doch um früh­zei­tige Anmel­dung wird gebe­ten. Die SBB wird vor Ort vertreten sein, Politik und Verwaltung ebenso, dazu kommen zahlreiche Innovatoren und Kreative aller Couleur. Auch du solltest dabei sein, denn hier wird Zukunft gebaut.

Das Ziel ist klar: wir nutzen loten aus was “ÖV 2.0″ heisst, wir bauen Anwendungen um datengetriebenen Individualverkehr, wir gönnen uns und unserer Mobilität einen Innovationsschub. Let’s go!

Schlägt Microsoft Windows 8 das Apple User-Interface?

von Reto Hartinger

Apple ist der Inbegriff von Einfachheit und Microsoft jener von Behäbigkeit. Das Apple User-Interface ist elegant und einfach.Stimmt. Mit Windows 8 könnte sich das ändern. Schon seit Jahren prangere ich an, dass sich die User-Interface-Metapher eines Schreibtisches mit Werkzeugen und Dokumenten überholt hat und plädiere dafür, Projekte und Menschen in den Vordergrund zu stellen. Das macht zwar Windows 8 auch nicht, aber es erfüllt einen neuen Design-Ansatz: Mobile First. Wer heute eine Website baut, sollte eigentlich zuerst die Mobile Site bauen. Diese ist dann die Grundlage für die Website, weil man sich beim kleinen Mobile Bildschirm bei jeder Aktion aufs Wesentliche konzentrieren muss. Das gibt ein einfaches, fluides Benutzererlebnis und zudem kann am Handy Erlerntes übernommen werden. Nicht ganz unerheblich da es mehr Mobile-Telefone gibt als PCs und das Tablets bald beliebter sein könnte als Notebooks.Damit hätte einzig Microsoft eine durchgehend einheitliche User Experience auf allen Produkten. Die Windows Mobile Oberfläche ist auch durchdachter als die des iOS. Reicht es für Apple einfach Elemente des iOS ins MacOS zu übertragen? Apple und Microsoft haben ihre liebe Mühe mit ihren Social Media Projekten, dabei hätten genau sie die Besten Chancen. Hier der Tipp: Einfach die Personen-Beziehung auf Folders und Dokumente anwenden und zwar radikal. Eine Sicht auf Inhalte via Personen ermöglichen.Menschen und ihre Beziehungen gehören ins Betriebssystem! Google bringts auch nicht auf die Reihe – die haben auch zwei Betriebssysteme: Android und Chrome. Aber wenigstens haben sie mit Google+ die Personenmetapher begriffen und sie verlangen nun für alle ihre Produkte ein Google Profil. Wo sie dieses noch nicht haben, setzen sie die Daten einfach zu einem möglichst umfassenden Profil zusammen. Google kann also via Profil allen Dokumenten und den Betriebssystemen die Personenmetapher zuweisen. Bei Google existiert die Grundlage Filesystem und Filehierarchie nicht. Files werden nicht gebrowst sondern gesucht (auch nicht über alle Zweifel erhaben) und deshalb brauchen sie keine rigide Struktur. So lautet meine Frage: ist Apple in der Lage ein Paradigmawechsel vorzunehmen? Kann Apple eine neue Vision entwickeln? Zentraler Punkt bei Apple ist zurzeit iTunes. iTunes ist das Bindeglied des Geschäftsmodells über alle Produkte und nicht das Betriebssystem.

Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

The Best Possible Webapplication

von Reto Hartinger

Ich staune immer wieder wie schnell zum Beispiel Google und Facebook sind. Bis eine Resultatseite bei Google aufgebaut werden kann gibt es eine Menge zu rechnen. Wahrscheinlich mehr noch um die idealen Textanzeigen anzuzeigen als beim organischen Index. Facebook hat nicht nur viel Multimedia, es baut für wirklich jeden User eine eigene Seite, ohne Latenz. Das Wohlfühlfeeling hat sehr viel mit Geschwindigkeit einer Seite zu tun. Gute Webseiten sind nicht nur schnell sie sind auch robust und auf allen Devices verfügbar. Auch bei uns werden nicht mehr einfach Webseiten gebaut. Hinter praktisch jeder Website steht eine Webapplikation.Ich habe mir überlegt, welches diese Kompontenten der besten Websites sind, bezüglich Architektur, eingesetze Technologien und Methoden.

1. Die Software braucht eine Architektur welche für Grids ideal ist. Sie quasi in ganz kleine Teile atomisiert werden. Das hat nicht nur den Vorteil, dass sie von mehrere Prozessoren paralell ausgeführt werden kann, neue Versionen können laufend hinzugefügt werden.

2. Die Rechenleistung muss weg von Server hin zum Client. Ganze Applikationen sollten beim Client-Browser laufen.

3. Was eine Applikation und können wird, hängt vom Datenbankmodell ab. Anforderungen ändern sich laufend, man muss schnell reagieren können. Ein Datenbankmodell in einer SQL Datenbank zu ändern ist schwierig, braucht für Kleinigkeiten oft ein totales Redesign. Da springen NoSQL Datenbank in die Presche. Sie bringen die nötige Flexibilität, sind schneller aber es ist nicht 100% sichergestellt, dass alle gleichzeitig das Gleiche sehen. Geschwindigkeit und Flexibiltät gegen Integrität. Trotzdem werden immer mehr Applikationen mit NoSQL gebaut. Könnte man beides kombinieren? Wo setze ich was ein?

3. HTML5 bringt neue Möglichkeiten. Fertig die Diskussion ob HTML5 schon so weit sein dass man es einsetzen soll. Bei einer modernen Website führt kein Weg an HTML5 vorbei.

4. Alle guten Webseiten sind heute personalisiert. Das Web gibt es nicht mehr – es gibt nur noch ein Personal Web, mein Web, Steve Jobs würde es wohl iWeb nennen (aber das hat er ja schon für ein Produkt gebraucht). Wer nicht persönliche Relevanz für seine User schafft, wird abgehängt.

5. Man muss Komplexität vor dem User verstecken. Ideal ist, ihm immer nur diese Brocken zu zeigen die er im Moment gebrauchen kann und die auf dem gelernten aufbauen.

6. Das Web gibt es nicht mehr ohne Mobile. Man kann den Usern nicht vorschreiben mit welchem Device sie mit uns interagieren sollen. Alles muss im Web und Mobile auf allen Geräten funktionieren

Vielleicht gibt es noch mehr Thesen für die gute Webapplikation. Ich habe aufgrunde dieser Überlegungen eine Konferenz zusammengestellt. Schau dir das Programm an, es enthält praktisch für alle oben beschriebenen Aspekte. Melde Dich an, mach deine Entwickler darauf aufmerksam (als Internet Briefing Mitglied kannst du dein Umfeld von Mitgliederkonditionen profitieren lassen. Sie müssen bei der Anmeldung einfach ins Bemerkungsfeld “Gast von DeinName” schreiben. Das gilt für unendlich viele und du musst selber nicht an der Konferenz teilnehmen damit sie vom Rabatt, Fr. 190.- statt Fr. 390.-, profitieren können. Blogge, tweete und facebooke über die Konferenz, damit die Schweiz bessere Webseiten bekommt.

Developer Konferenz
Falcone Konferenzzentrum Zürich
8.12.2011  08.20-17.30

08.00-08.20 Registrierung und Networking
08.20-09.15 Mobile Developement – fight the fragmentation
Christoph Ebert & Tobias Ebnöther, Liip
09.15-10.15 Architektur der kleinen Bausteine & Wie baue ich eine komplette Anwendung im Browser
Jens-Christian Fischer , CEO, invisible
10.15-10.45 Robuste Web-Applikationen bauen
Patrice Neff, CTO, memonic.com
10.45-11.00 Pause
11.00-11.40 NoSQL für MySQL
Oliver Sennhauser, Senior MySQL Consultant, FromDual
11.40-12.10 NoSQL lessons learned at Doodle
Malte Schiebelmann, Doodle
12.10-13.00 Optimale Integration von Webapplikationen mit Content Management Systemen
Wolfgang Habicht, Senior Software Engineer, Netcetera AG
13.00-14.00 Mittagessen
14.00-14.40 HTML5 und CSS3 – die nächste Stufe der Webentwicklung ist gezündet
Reto Aebersold, Leiter Entwicklung, Atizo AG
14.40-15.20 Clientseitiges Last- und Performancetesting Jürg Stuker, CEO, namics
15.20-15.35 Pause
15.35-16.20 Tracking und Personalisierung
Michael Wechner, Wyona Research and Development, Member at Apache Software Foundation
16.20-16.55 3D: Einführung in WebGL
Jonas Wagner, Local.ch
16.55-17.10 Faceted Search: Websites mit Guided Navigation
Daniel Nydegger, Search Architect, CEO buzzamite GmbH und Walter Schärer, Jobup AG

Google sperrt QuickTime und Java aus

von Reto Hartinger

Skandal – Apple hatte und hat Flash aus dem iOS verbannt. Entwcheidet Apple,  was das Internet können soll bzw. welche Technologie es unterstützt. Flash geriet in die Kriese und eine breite Absetzbewegung begann. Mit Android ist ein Konkurrent da, der dem User eine Alternative gibt und promt werben die Android-Geräte-Herstelle damit, dass ihre Devices Flash unterstützen (ok, dass das so nicht stimmt ist ne ganz andere Geschichte). Apple bekam das böse geschlossene Image, Google das offene, gute.

Google hat aber seine liebe Mühe das Flash-Versprechen einzuhalten und mit 3.0 wird Android geschlossener. Mit Chrome wendet Google das Apple-Ausschliessverfahren nun selbst an. Chrome wird bei jeder Site die QuickTime oder Java einsetzt jedes Mal fragen ob diese Plug-Ins benutzt werden dürfen oder für diese Site immer zugelassen werden. Ziemlich nervtötend. Möglich, dass es wieder eine Absetzbewegung, von diesen beiden Technologien geben wird, denn im Internet will niemand seinen Usern unnütze Hürden in den Weg stellen. Setzt Google nicht selber auch Java in einigen Produkten ein? Musste zu Beginn nicht alles was für Googles Cloudangebot entwickelt wurde, in Java geschrieben sein? Diese Entwickler werden sich freuen. Wird die Chrome Verbreitung darunter leiden?

Bitte Feedback für die neue Website

von Daniel Niklaus

Der nächste Entwurf für www.internet-briefing.ch ist fertig und wir brauchen euer Feedback. In einem intensiven Schlag ähhh Argumententausch zwischen Grafik, Reto und mir fanden einige Änderungen statt.

Startseite
Die Seite wurde gedrängter. Während ich immer wieder “Mut zum Nichts” rufe, besteht Reto auf “Alles in einem Blickfeld”. Gewonnen hat der Auftraggeber. Das Logo wurde kleiner, die Inhalte näher zusammen gerückt. Dazu änderten wir von einem Startbild zu einer “grosse Schrift” Promotion für neue Events.

Was lieben die User an Facebook? Bilder von Leuten, die sie kennen. Was lieben die User auf vielen KMU Websites? Bilder der Mitarbeiter. Tatsächlich, wir sehen in vielen Statistiken, dass die Mitarbeiterbilder zu den absoluten Favoriten von Schreinereien, Modehäusern, Dienstleistern, Handelsfirmen, Schulen und Verbänden gehören. Und darum erhält jeder Event sein eigenes Promobild mit dem Referenten auf dem Bild.

briefing_startseite

Frage: Fehlen euch Informationen. Sollten wir andere Schwerpunkte legen. Ist es gut lesbar, verständlich und habt ihr die wichtigsten Punkte im Blick?

Mehr Ajax
Ein wenig konnte ich mich mit Weissflächen durchsetzen. Aber nur, weil wir bei den Events mit Ajax die weiteren Informationen anzeigen – Google ähnlich. Das hat Reto gefallen :-)

briefing_ajax

Frage: Gibt es Punkte, die wir noch mehr vereinfachen können?

Login & Icons
Etwas überrascht war ich, als Reto von sich aus die Suche auf der ersten Seite killte. Damit das Login sichtbarer wird, verzichtete Reto auf eine search Funktion. Auf den Folgeseiten sind sie wieder drin. Dafür ist der Blog prominenter eingefügt und es gibt Direktlinks zu den Social Media Angeboten.

briefing_blog

Frage: Wir selbst sind keine WP-Profis und uns fehlt die Erfahrung für die Umsetzung des Blogdesign. Wenn wir ein aktives Mitglied im Internet-Briefing haben, dass uns unterstützen möchte, bitte im Blog kommentieren.

Navigationstyp
Die Navigation wurde im Schlussspurt nochmals in Frage gestellt. Was zieht ihr vor, das schlichte Grau oder das noch schlichtere Weiss mit Reiterfunktion?

briefing_navigation

Frage: Welche Navigation zieht ihr vor oder hat jemand einen ganz anderen Vorschlag?

Was wir jetzt brauchen, ist euer Input. Der Blog wartet auf Expertenantworten & Anregungen.

Fixed oder Fluid Layout?

von Daniel Niklaus

Wer Reto kennt, weiss, er ist ein Dickkopf. Hat er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt, kann man es ihm fast nicht mehr raushämmern. Ein richtiger Besserwisser. Da ist es gar nicht so einfach, mit ihm eine Website umzusetzen – also das neue Internet-Briefing. Vor allem wird es schwierig, wenn er eine andere Meinung hat. Weil dumm ist, auch ich bin so ein Besserwisser. Und jetzt stehen wir hier, er will ein fluid Layout und ich will ihm nur ein fixes Layout anbieten.

Wir brauchen eure Hilfe

Fixes Layout (Dani)
Um was geht es? Bei einem fixen Layout sind die Spalten unabhängig von der Bildschirmauflösung immer gleich gross. Bestimme ich die Lesespalte mit 520 Pixel ist die Lesespalte immer 520 Pixel gross, egal ob ich ein Cinema Display habe oder mit dem iPhone die Website aufrufe (für das iPhone gibt es eh eine eigene Seite).

fixed

Vor- und Nachteile von fixen Layouts

Flexibles Layout (Reto)
Bei fluid Layouts werden %-Angaben gemacht. Die Lesespalte ist zum Beispiel 50% von der gesamten Breite. Ist der Bildschirm bei einer hohen Auflösung Bildfüllend, kann die Lesespalte schon einmal 800 Pixel breit werden.

fluid

Vor- und Nachteile von fluide Layouts

Warum das eine, warum das andere?

Reto findet: “Alle Online-Zeitungen sehen schrottig aus, die haben alle fixe Layouts, darum will ich keines.” Er meint: “HTML-Seiten müssen flexibel sein, sonst könnte man sie ja gleich in Flash bauen. Der User muss diese verändern können, nach seinem Gusto z.B. die Schrift vergrössern und die Page muss sich dem Bildschirm anpassen oder wenn jemand das Fenster kleiner oder grösser macht, soll nicht der Inhalt verschwinden oder gleich gross bleiben. Wäre ein Seitenumbruch tatsächlich Sakrosant bei x Zeichen besser leserlich, würden die Verleger dies auch in ihren Büchern so handhaben. Jedes Medium braucht seinen eigenen Stil. Bei HTML-Seiten ist es die Flexibilität. Wer ein fixes Design wählt, hat auch Mühe später etwas Neues reinzupacken und so sehen die Schweizer Verlegerseiten dann auch aus – Text und drum herum wurde dann noch alles hingeklebt was nicht zum Inhalt gehört (z.B. die Werbung). Es muss ja auch nicht so sein, dass eine Seite bei eine 24 Zoll Bildschirm bis zum rechten Rand hinaus verfläddert. Es können Maximalgrössen und Minimalkleinen festgelegt werden. Zeitungstexte werden auch auf diesen Spaltenumbruch getextet. Demnach gibt es keine Bulletin Points oder Listen – sonst sieht das Scheisse aus. Spalten sollten eine Bandbreite haben – aber nicht 100%  fix sein. Reto hat lieber Google News, oder iGoogle.

Ich finde: “Alle Online-Zeitungen wissen, warum sie fixe Layouts haben. Für den User ist es einfacher, wenn eine Zeile nach 40-60 Zeichen umgebrochen wird. Der Inhalt ist einfacher zu lesen. Wir wollen, dass die Leute lesen, darum gibt es nur ein fixes Layout.” Ich ziehe vor, was heute am meisten eingesetzt wird.

Es gibt weitere Gründe für und gegen jede der beiden Varianten. Und das Thema wurde auch schon 100x diskutiert. Zum Beispiel hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Was ist eure Meinung?

Fixed oder fluid Layout

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Was ist ein Elastic Design?
Sämtliche Container und andere Elemente werden innerhalb eines Elastic-Designs in em angegeben. Größenangeben in em verhalten sich proportional zur Text- oder Schriftgröße relativ. Wird über die Browsereinstellung der Schriftgrad erhöht, erhöhen sich auch die Abschnitte, die in em angegeben werden.

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