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Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

Geschäftsstrategie schärfen

von Reto Hartinger
Mit diesem Programm begleiten wir innovative, vielversprechende Projekte/Spin-offs auf dem Weg zum erfolgreichen Start-up. Dabei entwickeln oder überarbeiten die Teilnehmenden in 5 Tagen ihr Businessmodell und schlagen weitere Pflöcke in den Bereichen Strategie, Marketing, Finanzen und IP-Schutz ein. Abgeschlossen wird das ganze am 5. Tag mit einem 7-minütigen Pitch vor Experten. Überwww.venturelab.ch/vplan findest Du weitere Informationen zu den Inhalten und Zielen.
Melde Dich doch unter www.venturelab.ch/vplan gleich für den terminlich passenden Kurs an. Wir werden Dich dann umgehend für den Workshop einladen. Der nächste «venture plan» im Technopark Zürich startet übrigens am 8.September 2011. Nutze die Chance, Deinem Projekt/Start-up neue Impulse zu geben!

Du bist dabei, ein Projekt auf die Beine zu stellen, hast konkrete Vorstellungen wie das vor sich gehen soll. Vielleicht hast Du bereits einen Prototypen. Alles ist klar. Startklar. Wirklich? Ich kann Dir nur empfehlen, Dein Idee, Dein Businessplan und Deine Strategie kritisch zu hinterfragen und zwar nicht einfach in Deinem Umfeld sondern von und mit Profis. Das Institut für Jungunternehmer hat ein Workshop worin die Teilnehmenden in 5 Tagen ihr Businessmodell entwickeln oder überarbeiten. Damit schärfst Du Strategie, Marketing, Finanzen und IP-Schutz und machst ein stimmiges Konzept. Abgeschlossen wird das ganze am 5. Tag mit einem 7-minütigen Pitch vor Experten (ca 20). Das sind zu 70 % Geldgeber bei denen Du auch sofort Feedback über Deine Finanzierungschancen erhalten kannst.

Weitere Informationen zu den Inhalten und Zielen. Der nächste «venture plan» startet  am 8.September 2011 im Technopark Zürich. Nutze die Chance, Deinem Projekt/Start-up neue Impulse zu geben!

How Safe are the new Facebook Messages?

von Markus Hegi

Facebook heavily advertises its new private messaging features. But how safe are these messages? The many current hacking cases and a recent NZZ article about fake identities with FB messages made me think, and the below experiences leaves some doubts: is it possible, that FB messages are read by someone else? What are your views?

We were looking for a new name for followerrate.org. We are extending features and the current name doesn’t fit anymore. After a brainstorming a small group of us decided to go ahead with one name. I wanted to double check the name with @hofrat - he knows followerrate well & I wanted an outside opinion on the name. I DMed the name to him, and for clarification, I wrote him a Facebook message & explained him the changes & extensions of services we are working on.

Someone else registered the Twitter name

Tuesday morning, we started the registration process and were very surprised, that the Twitter handle was not available anymore: A new account was created just a few hours after I sent the FB message.

What may have happened?

- It can probably not be a coincidence -
- The second thought is, that an employee of us (Colayer India) registered or leaked the name. For a number of reasons I think this is unlikely. Only a few knew about it. And it would not be of any use to them, as they know, that we would not go ahead without the twitter handle. Also, the registration time was 2.45am local Indian time – unlikely, as all of them were at work in the morning.

- More likely is a registration in Europe (23.15) or US (early evening). But neither me nor @hofrat talked about the name with anyone else.

- Or is it possible, that someone else, a spammer or hacker has read the twitter DM or the FB message? – In my FB message, I mentioned that we plan to register the url, but nothing about Twitter. A reader could  have thought, it would be smart to register the Twitter handle – If he would have registered the url, we would probably have gone for a different name. A plan could have been, to let us build our app on the new name & then sell us the Twitter handle, or use it for spamming.

But is this likely? -

Just a few days ago, @hofrat was the target of a spammer attack – a different case and probably not related – but the amount of recent cases in the world as well as in my network is increasing: and most of the cases are not even public!

Access to message content is not just possible, if someone has a password or a troyan. Also some FB apps are able to read messages in inboxes – Which gives employees (and alumnis?) not only of Facebook, but of many app companies the possibility to get access to messages – Could it be that someone scans messages & tries to use information? -

What would you do?

The twitter account is registered without any public information. No tweets, no bio, no location, no following, no followers. Would you contact Twitter and try, if they re-assign the handle to us? Or would you contact both, Twitter & Facebook because there may be hacking involved, and ask them to investigate the case further? They could see the IP & location of the registrant & ev find out his identity – and in case it was an employee or someone related to us, we should know! -

Dos and dont’s im Performance Marketing

von Beat Z'graggen

Noemi Alvarez fasste ihre zehnjährige Erfahrung, die sie unter anderem bei eBay und Kuoni mit allen online Marketing Kanälen (SEM, SEO, Display und Affiliates Marketing) gewonnen hat, in konkrete Tipps zusammen. Sie präsentierte die Dos and Dont’s des Performance Marketings.

Hier eine Zusammenfassung des Internet-Briefing Vortrages von Noemi Alvarez. Sie ist bei Kuoni für online Marketing zuständig und gab Ihre Erfahrungen mit Performance Marketing weiter.

Messen Sie alles und identifizieren Sie die besten Deals, damit Sie Ihr Budget optimal verteilen können
Zuerst muss sichergestellt werden, dass das Tracking funktioniert. Es gibt Deals mit vielen Konversionen und solche mit geringen Kosten pro Konversion. Wichtig ist es, den Erfolg zu messen.

Interessant zu vermerken: Im Saal waren sich fast alle Anwesenden einig, dass die Suchmaschinenoptimierung am meisten Umsatz pro investiertem Franken bringt und die beste Performance aufweist.
Performance von Deals

Testen Sie alles bevor Sie Entscheidungen treffen
Sollen Sie Urlaub als Keyword für Ihre SEM Kampagne buchen?
Welches Landingpage generiert am meisten Buchungen?

  • Seite mit Angeboten
  • Möglichst viele Inhalte
  • Emotionale Seite mit Videos und Bildern

Welche Ihrer Produkte werden am besten online verkaufen?

Entdecken Sie Nachfrage und gewinnen Sie Kunden
Die Nachfrage sollte immer analysiert werden. So kann es sein, dass viele Suchende nach den Malediven am Schluss Mallorca buchen. Diese Erkenntnis kann genutzt werden, um mehr Besucher zu Kunden zu machen. Es ist auch wichtig zu erkennen, woher die hochpreisigen Buchungen kommen und nicht nur auf die Anzahl der Konversionen zu sehen.

Erkennen und vermeiden Sie die Doppelmessung von Konversionen
Die meisten Analysetools wie Google Analytics messen standardmässig nur den letzten Besuch, der zur Konversion geführt hat. Der Besucher war aber vorher zum Beispiel zuerst bei einem Affiliate, kam dann wieder über Google AdWords und buchte dann bei einem Besuch, wo er direkt über einen Bookmark auf das Angebot gekommen ist.
Erkennen und vermeiden Sie die Doppelmessung von Konversionen

Performance Marketing bedingt ein stetiges optimieren
Je nach Ressourcen und Volumen sollten alle Massnahmen im Performance Marketing ständig optimiert werden. Analysieren Sie die Suchmaschinenoptimierung mit den gleichen Kennzahlen wie die anderen bezahlten Kanäle. Zu optimierende Suchbegriffe anhand von Besucherzahlen zu definieren anstatt auf die daraus resultierenden Konversionen zu achten ist ein grosser Fehler.
Performance Marketing bedingt ein stetiges optimieren

Verhandeln Sie ständig und erarbeiten Sie sich gute Deals
Mit Google kann man zwar nicht verhandeln aber bei Affiliate-Systemen oder Portalen liegt je nach Verhandlungsmacht viel drin. So können die Provisionen von Affiliate-Systemen von 30 % bis auf 20 % heruntergehandelt werden. Dazu muss man aber sicherlich auch ein grösserer Kunde sein, der mindestens CHF 100’000 Umsatz pro Monat bringt.
Verhandeln Sie ständig und erarbeiten Sie sich gute Deals

Weitere Tipps im Performance Marketing

Mehr als Facebook. Wie soziale Netzwerke zur Geschäftsfunktion werden

von Daniel Niklaus

Ist es der Erfolg von Apple, dass die Leute anfangen Apple zu misstrauen? Apples Einstieg in das Thema soziale Netzwerke wurde verhalten bis ablehnend kommentiert. Die meisten sehen in Ping “nur” eine Konkurrenz zu Facebook. Dieser Blick ist aber falsch. Soziale Netzwerke werden Teil des eigenen Geschäftes. Unternehmen werden in Zukunft erkennen, dass sie soziale Netzwerke als Funktion in ihr eigenes Webangebot einbauen. Damit meine ich nicht Facebook zu integrieren, sondern das eigene soziale Netzwerk rund um das Unternehmen abzubilden und die Vorteile des Internets zu nutzen.

Aus der Praxis: soziales Netzwerk bei ifj.ch

Das Institut für Jungunternehmen hilft beim Sprung in die Selbstständigkeit. Mit Gratis-Infos und Abendworkshops bis zu kostenpflichtigen Unternehmenskursen. Dazu unterstützen sie im Auftrag des Bundes mit venturelab.ch vielversprechende Jungunternehmen. Rund um das IFJ bildete sich ein Ökosystem von Jung- und gestandenen Unternehmern, von Referenten und Experten zu den verschiedensten Geschäftsthemen. Was liegt da näher, als dieses soziale Netzwerk auch im Internet abzubilden?

Vom “real life” ins soziale Internet Netzwerk

An 11 Standorten von Basel bis Zug und von Bern bis Chur treffen sich regelmässig ca. 80 Leute zu den gratis venture apéros. Es referieren Experten darüber, wie Sie zu Ihrem Geld kommen, wie sie den Umsatz verdoppeln oder warum es bei Doodle beinahe nicht zur Firmen-Gründung kam. Ein regelmässiger sozialer Treffpunkt. Das Publikum ist meist begeistert und interessiert sich für Referatsunterlagen und die Experten. Klassisch würde das IFJ auf der eigenen Website Porträts ihrer Experten anzeigen, ein Foto, ein Text, und wenn es hoch kommt, das Referat dazu. Doch beim IFJ entschied man sich, daraus ein soziales Netzwerk zu machen. Unter www.ifj.ch/experten erstellen und pflegen die Experten das eigene Profil selbst. Auf meinem Expertenprofil sehen die Surfer, wann ich an einem Apéro präsentiere, was ich über Twitter von mir gebe, sie sehen meine Kontaktdaten, und wenn ich einmal an einem Event eine Frage nicht beantwortet habe, können sie diese auf dem Profil direkt stellen. Meine Eventpräsentation geht also auf dem Internet weiter. Sie finden Experten zum Rechnungswesen, zur PR, zum Businessplan…ein gesamtes Wissens-Netzwerk.

Statt “folgen” – automatisch verbunden

Klassisch müsste es einen “folgen” oder “Freund” Button geben. Hier entschieden wir uns, im ersten Schritt anders vorzugehen und die Leute über die Eventteilnahme zu verbinden. Wer in den Mitgliedbereich des IFJ einloggt, sieht seine besuchten Events. Zusätzlich zum Referenten werden alle Teilnehmer aufgelistet. Die Teilnehmer können ebenfalls ihr eigenes Profil publizieren und untereinander kommunizieren. Ein soziales Netzwerk – und doch kein Facebook Konkurrent.

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Themen folgen

In sozialen Netzwerken wie Facebook und Xing folge ich in erster Linie Freunden. Bei der “neuen” Art von sozialen Netzwerken wie Ping oder eben dem IFJ sind die Themen für mich viel wichtiger. Mit meinem Musikgeschmack von Elvis über Primal Scream zu Züri West (U2 war ein cooles Konzert) will ich bei Ping nicht Bekannte, sondern Leute finden, die mir neue Musik zeigen. Genauso beim IFJ. Jemand der sich selbständig macht, sucht nicht nach “Daniel Niklaus”, viel wichtiger ist ihm, dass er Leute findet, die sein Internetproblem lösen, ihm helfen, die Finanzierung auf die Beine zu stellen oder er sucht eine Ansprechperson, die die richtigen Antworten auf die richtige Geschäftsform hat. Darum gibt es zum persönlichen Widget-Generatoren auch Themenspezifische Widgets. Zum Beispiel zeigt dieses Widget die Kurse zu Finanzthemen an. Und so werden Informationen des Institut für Jungunternehmen über das eigene Portal hinweg getragen.

Widget mit Events zu Finanzthemen:

Öffentliches Data Mining

Die hohe Kunst des Data Mining ist es, aus Daten Muster zu erkennen, um beispielsweise gezielte Werbemassnahmen zu schalten, Angebote zu platzieren und Preise zu optimieren. Der Einsatz von sozialen Netzwerken für Firmen geht einen Schritt weiter, er macht das Data Mining öffentlich. Hervorragend beherrscht Amazon die Kunst des öffentlichen Data Mining oder eben den Einsatz von sozialen Netzwerken ihrer Kunden. Kunden wollen, dass ihnen ein Freund sagt: Kauf dieses Buch, es ist gut. Sie wollen, dass ein Verkäufer sagt: Schau, dieses Musikstück könnte dir gefallen. Das macht Amazon, indem sie bei jedem Produkt die Käufer zu Wort kommen lassen. Da lobt zum Beispiel die Sehbehinderte Marion NaturallySpeaking. Gibt es für sehbehinderte Menschen eine bessere Fürsprecherin? Amazon hätte keine bessere Produktbeschreibung platzieren können.

Wer seine Kunden sprechen lässt, seine Lieferanten und die eigenen Mitarbeiter vernetzt, erhält in Zukunft einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. So ist nicht jede soziale Funktion wie Apples Ping der neue Facebook Konkurrent, sondern mehr ein cleverer Schritt die Lieferanten, die eigenen Mitarbeiter und die Kunden zu einem grossen Ganzen zu vernetzen.

Der Wert von Daten bei Onlineplattformen generell und E-Commerce speziell

von Thomas Lang

In der traditionellen Volkswirtschaftslehre nach Smith & Co. galten Arbeit, Kapital und Boden als Produktionsfaktoren im herkömmlichen Sinne. Die Neuzeit brachte dann weitere Faktoren wie Wissen (Humankapital) oder Unternehmensführung als weitere Erfolgsfaktoren für die Produktion (vgl. auch Wikipedia).

Doch hat dies nach wie vor Gültigkeit im E-Business? Alexander Graf von der Kassenzone hat einen bemerkenswerten Artikel darüber geschrieben, den ich gerne wie folgt zitiere:

Boden spielt im Internet keine Rolle mehr (abgesehen von Domains) und auch die Bedeutung von Kapital hat sich verringert. Arbeit ist eher wichtiger geworden, allerdings ist damit nicht mehr die Massenarbeit/Stückarbeit gemeint, sondern der Zugang zu Know How. Ein guter Programmierer ersetzt hundert Dumme.

Zu den drei “alten” Produktionsfaktoren gesellt sich nun ein neuer. Daten bzw. der Zugang dazu spielt eine immer größere Rolle für den Erfolg von Online Geschäftsmodellen. Insofern halte ich die Google Aktie noch für deutlich unterbewertet. Wenn Google seine Daten tatsächlich vollständig nutzen könnte, dann wären noch viel mehr Profite möglich. Das erklärt ggf. auch die hohe Bewertung von Geschäftsmodellen die noch gar kein Geld verdienen (Twitter, Facebook, lastfm…). Sie produzieren massenweise Daten mit denen man (ggf. erst morgen) viel Geld verdinen kann.”

Damit gibt mir Alexander Graf eine Steilvorlage rsp. ein weiteres griffiges Argument. Denn immer wieder stosse ich bei Zuhörern von Referaten oder Teilnehmern von Studiengängen auf Unverständnis, wie Plattformen im Stile von Polyvore, Twitter, Flickr, Facebook etc. rentieren können. Rsp. wie diese Kapitalgeber finden ohne (im klassischen Sinne) Aussicht auf baldigen Gewinn.

Das wichtigste Asset von – sagen wir mal salopp – Web 2.0 Unternehmen ist nicht mehr primär der Umsatz, sondern das generierte “Datenkapital”. Die heute generierten Informationen werden den Wert und das Umsatzpotential von morgen sein. Das gilt u.a. auch für Onlineshops, die ihren Wert nicht nur manifestieren in Umsatzzahlen, sondern immer mehr auch im generierten Datenmaterial.

Aber das kannten auch schon “unsere Vorfahren” aus dem klassischen Katalogversand. Beispielsweise als man sich auf den Nachlass von Quelle stürzte. Nicht Kaufhäuser, Lager oder Infrastruktur stellten den wahren Wert dar: Nein, man hatte es primär auf die Kundendaten abgesehen.

Daten als Produktionsfaktor im E-Commerce (Quelle: Kassenzone.de)

Daten als Produktionsfaktor im E-Commerce (Quelle: Kassenzone.de)

(Crossposting aus dem carpathia: e-business//e-commerce Blog)

Immer erfolgreichere Schweizer Internet Firmen

von Reto Hartinger

Jetzt wurde bekannt, dass die  Zürcher Softwareschmide für mobile Bankapplikationen Vipera von Ricmore Capital übernommen wird und in London an die Börse kommt. Vipera war im Besitz der Gründer und wird mit 8,8 Millionen Pfund bewertet. Ich gratuliere Silvano Maffeis zum erfolgreichen Verkauf.

Das Offert-Portal GRYPS wurde vor sechs Monaten gegründet und hat bereits  2 Mio Auftragsvolumen vermittelt. Thomas Brändle war mit Runmyaccounts von Anfang an mit einem Angebot bei GRYPS dabei und meint “Ich habe von GRYPS schon ein paar Leads erhalten, welche alle sehr gut qualifiziert waren. Nicht ganz jeder Lead hat schliesslich zum Erfolg geführt – aber das ist ja normal. Ich bin von GRYPS überzeugt und werde weiterhin Leads entgegennehmen wie auch Offerten über das Portal einholen.”  Umgekehrt ist es  David Hablützel vom HardwareShop Ernst ergangen: “ganz so überzeugt bin ich davon nicht…. (nach eigener Erfahrung)- na ja, vieleicht bin ich hald nur ein Pechvogel und muss mich weiterhin auf meinen bisherigen Weg konzentrieren. Je nachdem in welcher Sparte man sich befindet, hat man mehr oder weniger “Glück”.

 

GRYPS halte ich für einen sehr gelungenen Start. Das Konezpt ist zwar nicht bahnbrechend oder neu, es zeigt aber, dass der Schweizer Markt durchaus gross genug ist, um erfolgreich ausländische Konzepte zu lancieren. Ein noch fulminanteren Start hat DeinDeal, ein Groupon Clone, hingelegt. Innerhalb von wenigen Monaten haben sie  tausende von Kunden und Partnern glücklich gemacht. Wie und ob sie es selber auch sind, zeigen sie uns in diesem Referat.

Von Groupon ist bekannt, dass sie mit einer extrem hohen Marge operieren.

 

Wir präsentieren DeinDeal am nächsten Internet Briefing:

 

7.9. 17.30-20.00 DeinDeal: Wie man erfolgreich ein Schweizer Webdienst launcht

  

 DeinDeal.ch ist der Marktführer des Groupbuying Konzeptes in der Schweiz. Der erfahrene Internetunternehmer weiss dass die Entwicklung der Website nicht das Massgebende ist. Die grosse Herausforderung sind User, Umsätze, Kunden und Partnerschaften. Zwei der Mitgründer, Amir Suissa (CEO) und Flavio Rump (Head of Client Relations) zeigen in diesem Vortrag wie sie es mit bescheidenen Mitteln geschafft haben innerhalb von wenigen Monaten über 10′000 Käufer und mehr als 100 Partner-Unternehmen von diesem neuartigen Konzept zu überzeugen. Konkret erzählen sie über die ersten Stunden der Idee, wie Sie das Team aussuchten, Partnerschaften akquirierten, Strukturen und Prozesse aufsetzten und auch im Sales richtig Gas gaben. Bei schnellem Wachstum laufen auch ein paar Dinge schief – spannende Learnings sind die Folge.
Das sind aber nur die ersten Schritte – von da an muss viel weiteres in Angriff genommen werden: Prozesse optimieren, Wachstumsmanagement betreiben, Investorengespräche führen, strategische Kooperationen uvm.
 

Sei dabei, lerne aus den Erfahrungen dieser Serial Entrepreneurs, wie man ein erfolgreiches Internet Venture in der Schweiz aufzieht. Übrigens habe ich erfahren, dass sich die Investoren um eine Beteiligung an DeinDeal gestritten haben, wie mir ein unterlegener Venture Capitalist erzählt hat. Bravo! So soll es sein.

Warum Steve Jobs handelt, wie er handelt

von Daniel Niklaus

Müsste ich 100 Dollar darauf wetten, welches Buch in Steve Jobs Bibliothek steht, dann wette ich auf: Coopetition – mit der Spieltheorie zum Geschäftserfolg. Die Spieltheorie ist ein Teilgebiet der Mathematik und hilft unter anderem bessere Verhandlungspositionen und Geschäftsstrategien zu entwickeln. Im eben genannten Buch wird eindrücklich aufgezeigt, warum Nintendo mit dem 8-Bit NES System zum Riesen aufstieg und trotz massiv weniger Umsatz mehr Wert war als Nissan oder Sony. Und es wurde aufgezeigt, was IBM falsch machte, so dass Microsoft und Intel die grossen Gewinner der PC-Ära wurden.

Man stelle sich vor, IBM besass in den 80er 20% von Intel und konnte 10 weitere Prozente dazukaufen. Für 625 Millionen verkauften sie 1987 alle Anteile. 10 Jahre später waren diese 30% 18 Milliarden Wert und heute ganze 35 Milliarden. Etwa zur selben Zeit hätten sie für 300 Millionen 20% an Microsoft kaufen können. Haben sie ebenfalls nicht gemacht. Heute sind diese 20% die nette Summe von 45 Milliarden Wert. Das mag wehtun, aber noch viel mehr schmerzt IBM wohl die Tatsache, dass sie den PC erfanden, aber heute keine PCs mehr verkaufen. Das Geschäft machen Intel, Microsoft, Dell, HP, viele Andere und: Lenevo. Warum? Weil IBM nach der Spieltheorie alles falsch machte, was man falsch machen konnte.

IBM machte sich entbehrlich

IBM lies für die PC-Sparte den Chip von Intel konzipieren und produzieren und sie liesen Microsoft das Betriebssystem für 500′000 Dollar programmieren. Statt die Rechte daran zu kaufen, überlies man den beiden die freie Verbreitung ihrer Komponenten. Ein PC benötigte zwingend MS-DOS und einen Intel-kompatibler Chip. IBM wurde dagegen gänzlich unwichtig. Jeder kann bei Intel und Microsoft anklopfen und einen PC fertigen. Es verdienen Intel und Microsoft. IBM ist aus dem Spiel.

Ganz anders Nintendo

Sie glauben Nintendo ist ein freundliches Unternehmen, das zu allen lieb ist? Vergessen Sie es. Nintendo und deren Partner kämpften schon immer mit harten Bandagen. Überall und in allen Ländern. Davon kann ich selbst ein Lied singen. Der offizielle Importeur erteilte mir die erste Lektion in: wie man richtig Geschäfte macht. Als ich mich vor 17 Jahren Selbständig machte, war meine Idee Nintendo- und Sega-Spiele zu importieren und an Videotheken auszulehnen. Diese vermieteten die Kassetten und ich sollte schon nach kurzer Zeit Gewinn schreiben. Den Markt lies man mich netterweise aufbauen. In der Deutschschweiz putzte ich bei sämtlichen Videotheken persönlich die Klinke. Als ich genügend Kunden hatte, lies der offizielle Importeur seine Vertreter bei all meinen Kunden vorbeischauen und erzählte ihnen: “Wenn Sie weiter beim Niklaus Spiele beziehen, klagen wir Sie wegen illegalem Parallelimport an. Sie können aber gerne Videospiele bei uns kaufen…”. Damit war ich aus dem Spiel und Nintendo hatte einen weiteren Markt erobert. Etwas später bekam Nintendo auf europäischer Ebene eine saftige Busse aufgebrummt, weil Nintendo den Markt mit illegalen Praktiken steuerte – mein Beispiel war Peanuts, denn Nintendo spielte ein grösseres, besseres Spiel und das richtig gekonnt.

Aufstieg von Nintendo

Die Videospielbranche lag am Boden. Atari war der Gewinner der ersten Konsolengeneration und gleichzeitig der grosse Verlierer. Nach anfänglichem Grosserfolg der Atari Konsole wurden anfangs der 80er 1′000e von Schrottspielen auf den Markt geworfen und die Kunden wendeten sich enttäuscht von Spielkonsolen ab. Der Markt für Spielkonsolen war tot (setzet ich das richtige t ein?). Nintendo witterte die grosse Chance und lancierte das NES. Ein $100 teures Gerät. Nintendo wollte aber unbedingt verhindern, dass ihnen dasselbe Schicksal wie Atari blühte. So entwickelten sie eigene, qualitätativ hochwertige Spiele – darunter Supermario. Sie entwickelten einen Chip für ihre Spielkassetten, sodass nur von ihnen lizenzierte Spiele auf der NES funktionierten. Im Gegensatz zu Atari musste jeder Spielhersteller bei Nintendo anklopfen, damit er ein Spiel verkaufen durfte. Erinnert das irgendwie an Apple und Flash und die Art, wie man Programme für das iPhone von Apple überprüfen lassen muss?

Harte Regeln, wer für Nintendo entwickeln wollte

Damit die Spiele für das NES eine hohe Qualität hatten, stellte Nintendo harte Regeln auf. So durfte ein Softwareentwickler maximal 5 Spiele pro Jahr für die Konsole entwickeln. Damit war klar: niemand leistete sich ein billiges Spiel, sondern setzte auf Qualität. Dazu musste sich jeder Softwareentwickler dazu verpflichten, dass seine Spiele für das NES für zwei Jahre auf keiner anderen Plattform erscheinen. So wertete man das NES in den Augen der Kunden auf.

Es gab noch weitere Dinge, die Nintendo tat (und tut). Damit nie ein Grosshändler Nintendo versucht unter Druck zu setzen, verknappt Nintendo das Angebot von Spielen seit Jahren künstlich. Bestellt der Einzelhandel 110 Millionen Spielkassetten und könnte davon vielleicht 45 Millionen verkaufen, produziert Nintendo gerade mal 33 Millionen (so 1988 gemacht). Damit lechztet jeder Händler danach, von Nintendo möglichst viele Spiele zugeteilt zu bekommen. So behält man sich seine Wiederverkäufer ganz zahm. Kommt noch ein weiterer positiver Effekt für Nintendo dazu. Wer Kinder hat, kennt das alljährliche Spiel mit der Spielzeugbranche: Kurz vor Weihnachten verspricht man den Kindern die neuste Spielpuppe oder eben, dass neuste Nintendo Spiel. Weil es dann aber nicht erhältlich ist, kauft man ein anderes für das Weihnachtsgeschenk, und sobald das richtige Spiel im Januar wieder lieferbar ist…kauft man auch das ursprünglich Versprochene.

Also:

  • verknappe dein Angebot, damit deine Händler keine Macht bekommen
  • verknappe dein Angebot, damit die Kunden dein Produkt mehr schätzen
  • kontrolliere deine Software, damit nur “gute” Sachen entwickelt werden
  • kontrolliere deine Software, damit die Entwickler nicht zu viel Macht erhalten
  • behalte die Macht in deinen Händen, damit auch du am meisten verdienst

So würde dann auch der Chipkauf Sinn machen. Sollte Apple in Zukunft doch einmal Hardware an Dritte lizenzieren wollen, hätten sie immer noch die Macht über den Chip (Intel) und dem Betriebssystem (Microsoft) in der Hand.

iPad-Konferenz

von Reto Hartinger

Das iPad eröffent neue Möglichkeiten und es verkauft sich vor allem besser als alle erwartet haben. Es verkauft sich noch schneller als damals das iPhone und die weltweite verbreitung ist natürlich auch nochmals zügiger als dies beim Smartphone der Fall war. Das iPad wird ein Erfolg. Am 1. Juni habe ich deshalb eine Konferenz zu diesem Thema auf die Beine gestellt und zwar für Entwickler, Projektleiter und Strategen. Das darfst Du nicht verapssen.

Mobile Konferenz: Strategien für iPad & Co

Anmeldung hier

11.00-11.30 Registrierung
11.30-12.15 Entwicklung von Software für Mobile Plattformen
Jakob Magun, Managing Partner, mp technology consulting
12.15-13.00 Diskussion
13.00 -13.45 Essen
14.00-15.00 Entwickeln für den iPad
Roger Bösch, CEO iAgentur GmbH
15.00-15.30 Diskussion
15.30-16.30 Geld verdienen mit iPad und iPhone: Businessmodelle, Vermarktung und Einsatzmöglichkeiten
Daniel Ritschard, CEO, Webgearing
16.30-17.00 iPad Business Apps – die Entscheidungskriterien
Denis Nordamnn, Geschäftsführer cognita AG
17.30-19.00 News auf dem iPad – Strategien und Gestaltungsansätze
Christoph Lüscher, Partner, Information Architects Zürich
19.00-20.00 Diskussion
20.00 – gemeinsames Essen

Entwicklung von Software für Mobile Plattformen
Jakob Magun, Managing Partner, mp technology consulting

Die Entwicklung von Cutting Edge Software für Mobile Applikationen und Services wird immer wichtiger und stellt den Entwickler heute vor vollständig neue Probleme, bietet aber auch einmalige Chancen. In der Session zeigt Jakob Magun, Managing Partner bei mp technology consulting, wie heute Software effizient für Mobile Plattformen entwickelt werden kann und wo die Stärken und Schwächen der Vorgaben und der Entwicklungsumgebungen von iPhone, Android, BlackBerry, Palm und Nokia Series 60 Platformen liegen.

Vergleich der Plattformen iPhone, Android, BlackBerry, Palm und Nokia Series 60
Wie wird am besten auf diesen Plattformen Software entwickelt
Vorteile und Nachteile der Implementierung als Native App oder Web Based App
Wie kann man mit Apps Geld verdienen – Werbung oder Verkauf über die App Store(s)
Vergleich von Frameworks und Tools für die plattformübergreifende Software Entwicklung

Entwickeln für den iPad
Roger Bösch, CEO iAgentur GmbH

Mit dem neuen iPad erhält der Entwickler die Möglichkeit Multi-Touch Applikationen auf einem grösseren Device zu realisieren und erlaubt damit im Endeffekt eine neue Art von Applikationen die noch näher an digitale Metaphern von “real-life” Objekten wie Zeitungen, Notizblock etc. herankommen
und dabei weit darüber hinaus gehen können.
Diese Session richtet sich an Entwickler mit Erfahrung in der Entwicklung von iPhone Applikationen und zeigt anhand einer Live-Demo auf, wie in mehreren Schritten aus einer iApp eine echte iPad Software wird.

  • Migration von bestehendem Code und Projekten
  • Die neue Usability
  • Möglichkeiten und Herausforderungen
  • Views und View Controller: Was ist anders?
  • Endlich: Komplexes Gesture Handling
  • Text Processing: Mehr als nur SimpleText
  • Portieren des Media Players “Leider” notwendig, aber es lohnt sich

Geld verdienen mit iPad und iPhone: Businessmodelle, Vermarktung und Einsatzmöglichkeiten
Daniel Ritschard, Senior Consultant, Webgearing

iPad und iPhone Applikationen sind schnell entwickelt, aber wie machen wir daraus ein Business? Wer sind unsere Zielgruppen und wie ticken diese? Daniel zeigt uns mögliche Strategien und Erfolgskriterien auf.

  • Welche Businessmodelle machen Sinn?
  • Kann man mit Apps Geld verdienen?
  • Lohnt sind die Integration von Werbung?
  • Konzeption und Integration in Kommunikation Aspekte zum Pricing (Höhe, Strategien) und Userverhalten
  • Wer nutzt das iPad
  • Wie/in welchem Umfeld wird das iPad genutzt?
  • Welche Apps/Geschäftsmodelle sind sind erfolgreich und welche nicht (Erfahrung aus den USA)?
  • fallstudien (geschäftsbericht, vanity fair, sports illustrated, wired)
  • Einsatzgebiete iPad Apps
  • Ideen für iPad Apps
  • Die 7 Erfolgsfaktoren
  • Spezielle Herausforderungen für Medienhäuser

iPad Business Apps – die Entscheidungskriterien
Denis Nordmann, Geschäftsführer der cognita AG, Zürich/Berlin

Die Stärke des iPads liegt Wort wörtlich auf bzw. in der Hand: Als modernes Gerät für den mobilen und stationären Konsum von multimedialen Inhalten wie News, Videos, Musik wird es bestimmt unsere Gewohnheiten im Medienkonsum verändern. Entscheidender Erfolgsfaktor ist die Usability: Fast alles ist mit einem Touch möglich, ob das online Newsportal, der Videopodcast meiner Lieblingssendung oder der TV-Livestream vom WM-Finalspiel. Unabhängig davon, ob das iPad nun ein Fluch oder ein Segen für die Medienverlage sein wird, steht fest, dass diese neue Plattform auch Auswirkungen auf andere Märkte haben wird.

Als Anbieter für Medienbeobachtung sind wir überzeugt, dass das iPad auch im Geschäftsumfeld als interaktive, schnelle und mobile Plattform wichtige eine Rolle einnehmen wird. Für cognita stellte sich die Frage: Wie bringen wir unser Produkt blueReport so auf das iPad, dass unsere Kunden einen Mehrwert haben? Wo sind die Stärken dieser Plattform und wie haben wir diese eingesetzt? Ein Bericht über die ersten Erfahrungen soll zeigen, wo das Potential von iPad Business Apps liegt und wie cogntia vorgegangen ist:

- Plattformwahl: Wieso das iPad und nicht der Kindle?
- Kundennutzen: Wie hilft die App dem Kunden?
- Kernfunktionen: Was ist der iPad Usecase meiner Dienstleistung?
- Applikationsdesign: Wie funktioniert meine App?
- Entwicklungsressourcen: Welche Zeit und Kosten soll ich budgetieren?
- Distribution: Was muss ich über den Apple App Store wissen?


News auf dem iPad – Strategien und Gestaltungsansätze
Christoph Lüscher, Partner, Information Architects Zürich

In der Verlagsbranche hat das iPad schon vor dem offiziellen Verkaufsstart mächtig Staub aufgewirbelt. Das Tablet von Apple ist ein Brückengerät. Ein Objekt der Begierde für Leute, deren Denken im Print verwurzelt ist und doch durch und durch digital. Es spricht auch Personen an, die nicht viel Sympathien für PCs entwickeln können und bietet dennoch viele Funktionen eines ausgewachsenen Laptops. Dem Nutzer steht das Internet offen, die Konstruktion des Geräts verleitet ihn aber zu Passivität. Das iPad ist der erste Vorbote einer neuen Mediengattung und deshalb machen sich die Verlage, wie damals bei der Gründung der Online-Abteilungen, erneut grundlegende Gedanken über die Art und Weise, wie sie ihre Inhalte zu den Kunden bringen. Doch wie geht man an ein neues Medium heran? Welche strategischen und inhaltlichen Fragen muss man klären, bevor man mit der Gestaltung beginnen kann? Welche gestalterischen Chancen und Risiken bietet das iPad?

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