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Was bringt ein Redesign?

von Reto Hartinger

Wenn wir planen eine Website oder eine Applikation aufzufrischen, möchten wir sie nicht einfach moderner und schöner machen, sie muss knallhart Mehrwert bringen. Analysieren wir doch wo die Hebel sind, wie wir diese identifizieren und was wir davon erwarten können. Mike Müller bespricht:

Die Hebel des Redesigns 
Mike Müller, CTO, Mysign
Usability wird vernachlässigt und unterschätzt und dies obwohl Usability heute in nahezu jedem Pflichtenheft erwähnt wird. Dabei wird gerade das richtige Design zum Erfolgsfaktor und Umsatztreiber der Zukunft. Gewaltige Hebel wirken in Kleinigkeiten. Gutgemeintes und Schönes erweist sich bei Redesigns später oft als nicht optimal, im Falle eines Onlineshops wirkt sich das 1:1 auf den Umsatz aus. Mike Müller zeigt auf, wie man wie man als Projektteam diese Klippen umschiffen kann und ein Redesign zum Erfolg führen kann.

  • Warum beim Redesign oft falsch entschieden wird
  • Konkrete Fallbeispiele
  • Wie sich Projektteams vor Fehlentscheiden schützen können
  • Featuritis versus Usability
  • Wie der Ansatz „Mobile First“ helfen kann

Mehr Infos: http://www.internet-briefing.ch/ONE13projekt

 

Trends im Mobile Business

von Reto Hartinger

Wer heute eine Website hat, muss eine Mobile Strategie haben. Immer mehr Prozente der Internet-Usage passiert heute via mobilen Geräten, dazu kommt noch die Zeit, welche die User Apps benutzen. Die erste Frage die sich stellt ist “rentiert sich das?” Doch wie finden wir überhaupt heraus, welches die Mobile-Economics sind? Sascha Corti, wird an der Mobile Konferenz Einblicke geben, wie wir den wirtschaftlichen Erfolg unserer App erzielen. Die nächste Frage, gibt es Möglichkeiten die Physische und Mobile sowie die Internet-Welt zu verbinden. Hier haben wir gleich zwei wegweisende Referate mit neuen Technologien: Auto-ID und Virtual Reality. Dann bespricht Vikram im Detail, welche neuen Möglichkeiten das iOS6 von Apple bietet. Das solltest Du dabei sein. Hier anmelden

Mobile Trends Konferenz
15.05.2013 08.45-12.00

Apponomics: Wirtschaftlicher Erfolg mit der eigenen App

Sascha Corti, Microsoft Schweiz

Mobile Auto-ID-Technologien und das Internet der Dinge

Samuel Müller, CEO, Scandit

Augmented Reality

Herbert Bay, CEO & co-founder, Shortcut Media

iOS 6: New Opportunities for Developers and Business

Vikram Kriplaney, local.ch

eBook zur Ecommerce Konferenz

von Reto Hartinger

Die Ecommerce Konferenz 2013 war ein fantastischer Erfolg, nur positive Rückmeldungen. Auch mir hat das Event mit 200 Besuchern grossen Spass gemacht.

Wir haben zur Konferenz ein 427seitiges Ebook gemacht, welches für die Konferenzteilnehmer gratis ist (ich habe allen ein Mail mit dem Gutscheincode gesandt) und für Interessierte steht das eBook unter diesem Link für CHF 4.50 zur Verfügung

Hier findest Du in Form eines Videos Eindrücke von der Konferenz:

Eindrücke von der Ecommerce Konferenz

im Vorfeld haben wir noch einige Interviews via GoogleTalk gemacht

Interview mit Marc Isler von Interhome

Und mit Malte Polzin

Hangout mit Malte Polzin zum Thema Social Commerce

Malte Polzin bespricht das Potenzial von Social Commerce für Schweizer Shops

Malte Polzin bespricht das Potenzial von Social Commerce für Schweizer Shops

EBook zur Konferenz

Inhaltsverzeichnis:

Texte

  • Learnings der E-Commerce Konferenz Zürich 2013
  • Skalierbarkeit und Marktbereinigung – Trend & Challenge 2013
  • E-Commerce Umsätze 2012: Deutschland auf der Überholspur
  • Zalando in Zahlen: Nach einem Jahr schon in den Umsatz Top-10 der Schweiz
  • Frauen shoppen anders – wie anders?
  • Online- und Versandhandel Schweiz wächst 2012 mit 7.5%
  • The true value of marketing – or why the new online marketing measurability isn’t the whole truth
  • Anpassung an ein verändertes Konsumentenverhalten
  • 360-Grad-Touchpoint-Management
  • Mit einer Conversion von 10% verliert man 90% der Besucher!
  • Customer Journey – Die Reise des Kunden zur Marketinganalyse
  • Mit A/B-Tests zu mehr Erfolg

Konferenz-Handouts

  • Online-Versandhandel 2012 –das sind die Gewinnersortimente
  • State of E-Commerce – Onlinehandel in der Schweiz 2013
  • Welcher Touchpoint bittet zur Kasse? per Mausklick oder zu Fuss
  • Kunden binden und reaktivieren
  • Effizienterer Einsatz der Marketing-Mittel dank end2end Tracking und zentraler Steuerung aller Aktivitäten
  • Conversion Rate Optimierung: Methodik, Tools und Best Practices
  • Google Shopping – Best Practices für eine höhere Sichtbarkeit in der Google Produktsuche
  • Mobile und Couch Commerce
  • Social Commerce – Was auch im Schweizer Markt funktionieren würde
  • Multi-Cross-Channel: Wie wichtig ist die integrierte Kommunikation?
  • Retourenmanagement: Herausforderung und Showkiller

Hier eBook bestellen

Call for Speakers ONE Konferenz

von Reto Hartinger
Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe ausrichtet. Jetzt bist Du als Referent gefragt. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:
Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:
Web of Things
3D Druck
Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für
Redesign für Management
Redesign für Developer
und natürlich die Klassiker
Mobile
E-Commerce
Social Media
Online Marketing
Strategien
Technologien
Best Pratices
… und natürlich Deine Themen
Wie vorgehen?
bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an Insider@vtx.ch senden
und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers
Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.
Moderator statt Referent
Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden
Track Sponsor
Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe am 15 und 16. Mai in der Messe Zürich ausrichtet. Der Call for Speakers ist eröffnet. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:

Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:

Web of Things

3D Druck

Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für

Redesign für Management

Redesign für Developer

und natürlich die Klassiker

Mobile

E-Commerce

Social Media

Online Marketing

Strategien

Technologien

Best Pratices

… und natürlich Deine Themen

Wie vorgehen?

bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an insider@vtx.ch senden

und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers

Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.

Moderator statt Referent

Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden

Track Sponsor

Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Bruce Tate, USA, gibt TechTalk am Internet Briefing

von Reto Hartinger

Nicht jeden Tag können wir einen so renomierten Speaker aus den USA am Internet Briefing hören. Bruce Tate wird über die Programmiersprachen Ruby, Io, Prolog, Scala, Erlang, Clojure, und Haskell sprechen und deren spezifischen Eigenheiten und Fähigkeiten ein Problem zu lösen, besprechen. Bruce ist Buchautor von über zehn Büchern und hat gleich zwei Mal den JOLT Award gewonnen. Zu seinen letzten Büchern gehören “Seven Languages in Seven Weeks” und “Seven Databases in Seven Weeks” Bruce ist CTO von iCanMakeItBetter und hat 13 Jahre bei IBM an Datenbank Technologien undObjektorientierten Infrastrukturen gearbeitet.

Wir haben mit ihm einen Abend-TechTalk vereinbart, damit so viele wie möglich kommen können.

09.04.2013 17.30-20.00  Mary Poppins Meets the Matrix

Every foreign language you learn makes you a little smarter, and even shapes the way you think. In the Pragmatic Programmer, Dave Thomas and Andy Hunt say that a developer should learn a new programming language every year. In the book Seven Languages in Seven Weeks, Bruce takes this challenging advice to the extreme. The book walks aspiring developers through the process of solving a nontrivial problem in each of seven different programming languages, spanning four different programming paradigms. In this talk, Bruce will take a light hearted look through the evolution of programming languages, paying special attention to the seven languages in his book, Ruby, Io, Prolog, Scala, Erlang, Clojure, and Haskell.

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/matrix

Bruce ist Speaker an der zweitägigen internationalen Entwicklerkonferenz GOTO die am 10. und 11. April im Hotel Marriot in Zürich stattfindet. Wir sind Partner der GOTO und können deshalb den Internet Briefing Mitglieder einen Rabatt von  130 Franken für die GOTO Konferenz Zürich anbieten.Es freut mich, dass die internation renomierte Konferenz GOTO nun auch in Zürich stattfindet. Viele internationale Speakers und Teilnehmer warten auf Dich. Damit Du vom Rabatt profitieren kannst, musst Du einfach bei der Anmeldung

internetbriefing

angeben

Die Konferenz hat zwei Zielgruppen, Entwickler und das Management.

GOTO Entwickler Konferenz

http://gotocon.com/zurich-2013/

GOTO Management Konferenz:

http://gotocon.com/zurich-leaders-2013

e-Commerce: Same Day Delivery

von Reto Hartinger

Zalando hat den E-Commerce mit dem Retourenmanagement aufgemischt. Alle Shops werkeln an einer Social Media Strategie. Ich behaupte, dass die nächste Revolution von dem Anbieter kommt, der im grossen Stil am gleichen Tag ausliefern wird. Damit wird man sich von der Konkurrenz abheben können. Logistik ist und bleibt das schwierigste Thema im E-Commerce. Mit der Same-Day-Delivery werden zentrale Lager zugunsten von lokalen Lagern aufgegeben. Aber wer kann es sich ab wann leisten sein Sortiment gleich an verschiedenen Standorten zu halten? Verteuert das die Auslieferung, um wieviel? Eine Strategie ist gefragt. Man muss sich diese Überlegungen jetzt machen, bevor man vom Konkurrenten auf dem falschen Fuss erwischt wird. Laurent Kästle, CEO von Kitchendiet.ch, bespricht seine Erfahrungen zum Thema in Frankreich und in der Schweiz an der E-Commerce Konferenz. Sind es nur die Grossverteiler, die eh in jedem Ort präsent sind, die sowas aufziehen können? Oder kann das auch ein Kleiner wie Kitchendiet.ch? Der Start von Kitchendiet in der Schweiz erfolgt im März. Ich bin gespannt. Schreibe hier Deine Meinung und Gedanken.

Robert Basic spricht an der Social Media Marketing Konferenz

von Reto Hartinger

Der deutsche Blogger und Twitterer Robert Basic spricht an der Social Media Marketing Konferenz vom 26. März in Zürich über drei Thesen, die für das Social Media Marketing als nobrainer gelten.  Aber aufgepasst, man kann viel falsch machen. Deshalb empfehle  ich, hört Euch diesen Vortrag an:

Social Media Realitätscheck – lernen von den Besten

Robert Basic, Blogger und Inhaber von Buzzriders
Der Blog-Pionier Robert Basic schaut in die Vergangenheit und Zukunft und überprüft 3 Thesen von Social Media die wir ja eigentlich alle kennen und für richtig halten. Nur, ist schon manch eine Firma damit prächtig an die Wand gefahren. Robert hebt nicht nur den Finger, er beweist anhand von international erfolgreichen Beispielen, worauf es ankommt und was die Besten besser machen.

One Channel does not fit it all

Es reicht heute nicht mehr aus, als Unternehmen eine Facebook-Page auf die Beine zu stellen und dann zu glauben “man sei Social Media”-fit. Unternehmen wie Microsoft exerzieren eine ganze Palette von Social Media Aktivitäten. Die sämtliche Produktbereiche abdecken, Services anbieten und damit weltweit jeden Kunden hochindividuell erreichen. Wie macht das Microsoft?


First Sell Than Produce
Immer kürzere Marktzyklen stellen Unternehmen vor große Probleme im Wettbewerb. Wie kann ein Unternehmen sicherstellen, das richtige Produkt so schnell wie nur möglich zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, gümnstiger zu vermarkten und schneller zu verkaufen? Moderne Ansätze existieren und werden erfolgreich umgesetzt. Procter Gamble hat womöglich den Stein des Weisen gefunden. Wie sieht er aus?

Inhale The Customer
Kommunikation ist keine Einbahnstraße mehr. Das sagt und stellt sich leicht fest. Aber welche Unternehmen haben ihre Kunden bis an den Schreibtisch eines jeden Mitarbeiters herangeführt? Was sagen Kunden, was denken Kunden, was wollen Kunden, was gefällt Kunden nicht? Dell hat erhebliche Mühen aufgenommen, um tagtäglich 2 Millionen Kundenstimmen durch den Konzern fließen zu lassen. Wie macht das Dell und was bringt es Dell? Und was sind

Da solltest Du dabei sein. Robert ist ein brillanter  Redner

Melde Dich an: http://internet-briefing.ch/smm13

Internet Briefing wird sein Angebot mit Webinaren ergänzen – Call for Papers

von Reto Hartinger

Vor 2 Wochen habe ich die Idee lanciert, das Internet Briefing mit Webinaren zu ergänzen. Mir ist natürlich klar, dass das Internet Briefing vom persönlichen Kontakt und von der Diskussion nach dem Referat lebt und sich dadurch von manch anderer Veranstaltung abhebt. Für viele wird es aber immer schwieriger zu den Events anzureisen. Der zweite Grund für mich, und das ist der wichtigere, immer wieder finde ich in einem Vortrag Teilaspekte auf die man gründlicher eingehen sollte, sie aber für ein Internet Briefing zu speziell sind. Auch schon deshalb, weil es danach kaum eine Diskussion gäbe, weil es eher “Wie geht das eigentlich” bzw. “Wie macht man das konkret” Seminare wären. Genau damit könnte man die Internet Briefings ideal ergänzen.

Eine Umfrage bei den Mitgliedern hat ergeben, dass sie grösstenteils von der Idee begeistert sind. Ich habe mögliche Themen identifiziert und schon potenzielle Referenten angeschrieben.

- Google Adsens aufsetzen
- Banner-Kreation
- Social Media in WordPress integrieren
- Linkbuilding
- Flashpage zu HTML5 mitrieten
- Die optimale Navigation / Informationsarchitektur
- Social Recommendation Optimisation
- Social Media in WordPress integrieren
- Tatsachen hinter Öffnungsraten und Spamfilter
- Wie mache ich meinen Blog multimedial
- 5 der besten WordPress Tools
- Wie setze ich ein Wiki auf
- 5 Tools für Profitwitterer
- Webseiteninhalte in Facebook Page einbauen
- Facebook App bauen
- Yahoo Pipes
- Social Media Monitoring

Die Themenliste liesse sich beliebig fortsetzen. Was wichtig ist, dass man immer ganz konkret am Bildschirm zeigt, wie die Dinge genau funktionieren. Steht bei einem Vortrag das Slide im Mittelpunkt, so ist es hier die Demo am Objekt. Mit ist klar, dass das Webinar andere Anforderungen an die Referenten stellt. Nebenher läuft ja auch gerade noch der Chat auf welchen der Referent auch ab und an einen Blick werfen muss um auf die Fragen der Teilnehmenden eingehen zu können. Die Teilnehmenden können sich aber gegenseitig auch die Fragen beantworten.

Das schöne an den Webinaren ist, dass sie auch nachher noch als Video zur Verfügung stehen.

Möchtest Du als Webinar-Referent dabei sein? Welches sind Deine Themen? Muss ja nicht in der obgenannten Themenliste sein. Sende mir ein Mail an insider@vtx.ch. Ich freu mich.

Für die Medienwelt wirds brutal

von Reto Hartinger

Jetzt üben wir schon mehr als 10 Jahre und es ist noch keine vernünftige Antwort auf den schleichenen Tod des Papiers in der Medienwelt herausgekommen. Haben das die Verlage überhaupt nötig? Sie melden Rekordgewinne. Ist die Chefetage bei dieser Ausgangslage überhaupt noch nervös genug, um radikale Veränderungen anzugehen? Der Kleinanzeigenmarkt war ein Schlachtfeld das viel Geld gekostet und praktisch nichts eingebracht hat. Es ist zu erwarten, dass dasselbe bei den durch Tablet und iTV ausgelösten Veränderungen der Medien wieder passieren wird. Welches Konzept auch immer – es wird um Geschwindigkeit und Interaktivität gehen. Aus Abonennten werden Communities. Verlage müssen lernen dass es keine Kundenbindung Medien zu Konsument mehr geben wird sondern eine Konsument zu Konsument auf der Plattform des bzw der Medien. Diese Community muss sich über alle Devices auf der Plattform austauschen können. Der Redakteur wird zum Dompteur – Joiz macht es vor. Das Medium an sich gibt es auch nicht mehr, das Medium generiert zur Marke das sich über verschiedene Kanäle an seine Community richtet. Radio, TV, Print, Internet verschmelzen zu einer einzigen Marke über Transportkanäle. Eine Zeitung wird auch am TV gelesen und enthält Videos und es ist fast nicht mehr zu unterscheiden ist das jetzt ein TV-Kanal oder Internet oder weiss Gott was. Zugegriffen wird via Handy, Tablet, PC und TV – ja und es gibt ein Abo für alles. Die Medium-Marke, nennen wir sie mal Blick,  wird 24 Stunden News haben – auf allen Kanälen. Sie werden irgendwann einfach als Print (gratis am Abend für alle, für Abonennten eine Version am Morgen, am Donnerstag als Magazin mit mehr Hintergründen und Community Beiträgen und eine Version am Sonntag) zusammengefasst und ebenso als Nachrichten-Sendung auf de TV. Jedes Ressort wird ständig auf allen Kanälen präsent sein. Man kann Beiträge immer ansehen – auch wenn sie vor zwei Monaten gemacht wurden. Das ergibt neue Berufsbilder:

Der Themen-Manager

Weil der Blick nicht mehr einfach ein Durchlauferhitzer ist, gibt es für jedes Ressort Themen-Manager. Diese stellen Dossiers zusammen die Bestand haben und jederzeit aus jedem Medium abgerufen werden können. Schalte ich den Fernseher ein und gehe ich auf den Blick Kanal – sehe ich sowas wie die Frontpage. Das heisst das was gerade live läuft und ich habe Menüpunkte zu anderen Ressorts. Es kann sein, dass diese auch gerade live etwas im Programm haben, sonst kommt eine Konserve oder zum Beispiel nur grade aktueller Text. Fernsehen heisst inskünftig nicht nur bewegte Bilder sehen. Der Themenmanager bereitet Dossier aus Video, Audio und Print so auf, dass immer etwas spannendes zu sehen ist. Zu allem was läuft kann man auch zu Dossiers springen, während oder nach der Sendung. Der Themenmanager gibt Journalisten den Auftrag kurz eine Stellungnahme von einem Spezialisten via Skype zu machen und speist dieses in die Kanäle ein.

Der Community Redaktor

Er lässt Versionen von guten Kommentaren aus dem Live-Chat oder Kommentarfeld (wie bei Blogs) in die verschiedenen Kanäle einfliessen. Er bereitet diese Kanalgerecht auf. So erscheinen Live-Statements von Zuschauern im TV oder im Donnerstag-Magazin kommen grössere Kommentare oder deren Zusammenfassungen kommen in die Print und Internet/Tablet Versionen. Er ist dafür zuständig, dass nichtssagende Kommentare keine Bedeutung erhalten. Überwacht die Likes und gibt Ranglisten aus und macht Umfragen, deren Resultat er den TV Moderatoren oder Themenmanagern weiter gibt. Der Community Manager ist auch besorgt, dass die Sozialen Medien mit Inhalten befeuert werden und so Traffic auf die einzelnen Themen locken.

Die Leser

Der Leser baut eine Bindung zur Marke auf. Blick begleitet ihn über den ganzen Tag. Er kann sich sein Medienkonsum und die Inhalte individualisieren. Das Medium Blick könnte stärker werden als ein TV-Sender oder eine Tageszeitung. Das Packet wird er abonnieren wollen oder Einzelteile daraus.

Der Webemarkt

Für den Werbemarkt heisst das, ganz ganz genau dort sein, wo das Publikum affin ist. Blöd, jetzt wird auch TV Werbung aufwändig zu buchen und es gibt plötzlich präzise Einschalt und Aktivitätsquoten. Es müssen auch für Auftraggeber Abos her. Key-Account-Manager können im besten Sinne des Werbeauftraggebers auf den verschiedenen Medien Werbung platzieren. Schliesslich entsteht laufend neuer Content, der Werbefläche beinhaltet. Er ist befugt verschiedene Werbemittel ohne Rücksprache mit dem Werbeauftraggeber austesten.

Das Geschäftsmodell

Einnahmequellen sind Abos über alle Kanäle und einzeln, Einzelverkäufe von Beiträgen (eventuell über alle Kanäle aber mit x Artikel, Video gratis – danach bezahlt), Werbung, Werbeadministration, Contentpartnerschaften. Richtig gemacht, könnten TVs in arge Schwierigkeiten geraten, gegen eine solche Marke Blick konkurrenzieren zu können. Wie dramatisch sich das Business-Modell in den USA verändert hat, zeigt diese Grafik.

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Realisierbar?

Alles viel zu teuer, alles viel zu weit in die Zukunft gedacht. Ich weiss. Aber wie lange werden die Verlage für solche Konzepte brauchen? Ich beschreibe die Medien 3.0. Wer Strategien will, die heute umsetzbar sind, der besucht:

09.05.2012 – 13.00 – 15.45 , Messe Zürich

Medien 2.0 – ONE Kongress

http://internet-briefing.ch/onemedien

13.00-13.40 Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
13.40-14.30 Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
14.30.15.20 Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
15.20-16.00 Round Table

Für Internet Briefing Mitglieder und Gäste Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

Anmeldung

Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
Durch die fortschreitende Digitalisierung und der immer höheren Reichweite von Smartphones und Tablet-PCs sei – vergleichbar mit der Entwicklung in USA – ein großes Titelsterben zu erwarten.  
Die Generation der über 40-jährigen bleibt den Kernpublikationen der Verlage (insbesondere den Tageszeitungen) treu – und hinter dieser Lesergruppe verbirgt sich bei den meisten Tageszeitungen mehr als 80 Prozent der Auflage. Im Gegensatz dazu ist die Bindung der jungen Zielgruppen an die Printprodukte nicht gelungen. Die Hoffnung, dass die Jugend „später“ zu den Printprodukten findet, hat sich als Illusion erwiesen. Das Ertrags- problem einer „aussterbenden“ Leserschaft wird bei den Verlagen über Vertriebspreiserhöhungen kompensiert.
Bei den Anzeigenmärkten scheint die Lage leider noch hoffnungsloser: Die Print-Rubrikenmärkte sind weitestgehend verloren. Auch die nationalen Werbebudgets schrumpfen und wandern in Richtung Online-Media. Das größte Risiko für die Verlage liegt bei den Einzelhändlern, die verstärkt Alternativen zur Print-Anzeige testen. Dies liegt zum Einen an neuen digitalen Geschäftsmodellen (z.B. Couponing, Rabattaktionen), aber auch verstärkt an dem Aufbau von eigenen e-Commerce Plattformen, bei denen nun performanceorientierte Online Werbung geschaltet wird, um die Kunden auf die Portale zu locken und zum Kauf auf der Plattform zu bewegen. Marcus bespricht mögliche Lösungsansätze:

  • Kerngeschäft: „More of the same – digitally“
  • (Warum die Einführung von Paid Content so schwierig ist)
  • Hybride Geschäftsmodelle: „Less of the same – digitally “
  • (Medien und Live-Entertainment – eine spannende Kombination für Anzeigenkunden und Leser)
  • Neue Geschäftsmodelle: „Something really new – digitally“
  • (Warum nicht Betten vermieten oder Hundefutter verkaufen?)

Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
Unser Informationsverhalten verändert sich rasant mit der explosiven Ausbreitung von Social Media und mobilen Lesegeräten. Wie aber verhalten sich junge Mediennutzer heute tatsächlich? Haben die klassischen Medienhäuser noch eine Chance bei ihnen? Und wie werden der Medienkonsum und die Medieninhalte in Zukunft aussehen? Antworten darauf geben die Referentinnen u.a. anhand einer qualitativen Studie, in der Zeix junge Leute über ihren Medienkonsum befragt hat.
Gestützt auf das Userverhalten wird erläutert, inwiefern klassische Medien in den Dialog eintreten und ihre Themenführerschaft bewahren können. Müssen sich Medienhäuser dazu zu IT- Unternehmen wandeln? Jacqueline und  Andrea bieten eine Auslegeordnung für Handlungsbedarf und – spielraum und zeigen auf, welche Konsequenzen die neuen Kanäle für die Inhalte, Datenhaltung und die Interfacegestaltung der klassischen Medien haben. Anhand konkreter Beispiele gewinnt das Publikum einen Eindruck von Trends und Best Practices. Der Vortrag richtet sich an Medienverantwortliche aller Branchen.

  • Die neuen Medienkonsumenten
  • Welche Strategievarianten stehen Medien offen?
  • Was bedeutet dies für die (Web-)Geschäftsmodelle?
  • Wodurch wird eine gute User Experience erreicht, wenn Medien die Kontrolle über die Kanäle abgeben (müssen)?

Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
Die Medienindustrie befindet sich in einer doppelten Krise. Zum einen in einer wirtschaftlichen, weil das klassische Businessmodell der Werbe- und Anzeigenfinanzierung wegbricht und zum andern in einer strukturellen Krise aufgrund des verändernden Mediennutzungsverhaltens.

Oft kann im klassischen Kerngeschäft keine ausreichende Wertschöpfung mehr generiert werden, was neue Geschäftsmodelle verlangt. Durch die rasante Entwicklung der Digitalisierung und dem Aufschwung von neuen Technologien entstehen neue Marktchancen und die Herausforderung diese neue Technik mit Bestehendem zu verknüpfen.

In diesem Referat werden die Rahmenbedingungen dieses Wandels aufgezeigt und die Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen untersucht. Die grund­legenden Eigenschaften von personalisierbaren Mediensystemen werden aufgezeigt.

Es werden Aspekte betrachtet, welche im heutigen Medien­nutzungs­verhalten berücksichtigt werden müssen:

  • Individualisierung
  • Personalisierung
  • Targeting
  • Im Geschäftsmodell der individualisierten Tageszeitung wird auf diese Aspekte und Veränderungen eingegangen.

Round Table

Die verschiedenen angesprochenen Thesen werden mit den Teilnehmern diskutiert.

Anmeldung


Wann ein Produkt lanciert werden sollte

von Reto Hartinger

Apple hat anscheinend die Hardware für den iTV schon längst parat und wird ihn zur Lancierung iPanel nennen. Sie kommen nicht heraus, weil sie kein umwerfenden Inhalteangebot anbieten können, Hollywood streikt. Am anderen Ende kommt Google mit ihrer Augmented Reality Brille in die Öffentlichkeit, ein Produkt gibt es nicht zu kaufen. Google will Feedback, damit sie ein noch besseres Produkt lancieren können. Blödsinn, sie wollen Aufmerksamkeit, denn Feedback von Usern erhält man auch ohne Öffentlichkeit.

Google kommt mit gut gedachten Diensten halbfertig auf den Markt – Wave, Google+ und Presently sind nur Beispiele und entwickelt sie dann zu valablen Produkten weiter (Google Docs z.B.).

Ich habe bei search.ch die Erfahrung gemacht, dass wenn der Dienst zu wenig gut ist, er niemals mehr abhebt. Man schliesst sich mehr Türen als man öffnet. Die Power-User sehen es sich an, halten es für Mist um kommen nie mehr wieder. Umgekehrt, wäre der Dienst gut, erzählen sie es weiter und sind die besten Multiplikatoren. Es gibt aber genauso viele Gegenthesen. Darum würde mich interessieren, was du persönlich darüber denkst. Möchtest Du lieber ein halbfertiges Produkt das sich entwickelt oder ein mit Feature vollbepackten Dienst?

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