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Der Wert von Daten bei Onlineplattformen generell und E-Commerce speziell

von Thomas Lang

In der traditionellen Volkswirtschaftslehre nach Smith & Co. galten Arbeit, Kapital und Boden als Produktionsfaktoren im herkömmlichen Sinne. Die Neuzeit brachte dann weitere Faktoren wie Wissen (Humankapital) oder Unternehmensführung als weitere Erfolgsfaktoren für die Produktion (vgl. auch Wikipedia).

Doch hat dies nach wie vor Gültigkeit im E-Business? Alexander Graf von der Kassenzone hat einen bemerkenswerten Artikel darüber geschrieben, den ich gerne wie folgt zitiere:

Boden spielt im Internet keine Rolle mehr (abgesehen von Domains) und auch die Bedeutung von Kapital hat sich verringert. Arbeit ist eher wichtiger geworden, allerdings ist damit nicht mehr die Massenarbeit/Stückarbeit gemeint, sondern der Zugang zu Know How. Ein guter Programmierer ersetzt hundert Dumme.

Zu den drei “alten” Produktionsfaktoren gesellt sich nun ein neuer. Daten bzw. der Zugang dazu spielt eine immer größere Rolle für den Erfolg von Online Geschäftsmodellen. Insofern halte ich die Google Aktie noch für deutlich unterbewertet. Wenn Google seine Daten tatsächlich vollständig nutzen könnte, dann wären noch viel mehr Profite möglich. Das erklärt ggf. auch die hohe Bewertung von Geschäftsmodellen die noch gar kein Geld verdienen (Twitter, Facebook, lastfm…). Sie produzieren massenweise Daten mit denen man (ggf. erst morgen) viel Geld verdinen kann.”

Damit gibt mir Alexander Graf eine Steilvorlage rsp. ein weiteres griffiges Argument. Denn immer wieder stosse ich bei Zuhörern von Referaten oder Teilnehmern von Studiengängen auf Unverständnis, wie Plattformen im Stile von Polyvore, Twitter, Flickr, Facebook etc. rentieren können. Rsp. wie diese Kapitalgeber finden ohne (im klassischen Sinne) Aussicht auf baldigen Gewinn.

Das wichtigste Asset von – sagen wir mal salopp – Web 2.0 Unternehmen ist nicht mehr primär der Umsatz, sondern das generierte “Datenkapital”. Die heute generierten Informationen werden den Wert und das Umsatzpotential von morgen sein. Das gilt u.a. auch für Onlineshops, die ihren Wert nicht nur manifestieren in Umsatzzahlen, sondern immer mehr auch im generierten Datenmaterial.

Aber das kannten auch schon “unsere Vorfahren” aus dem klassischen Katalogversand. Beispielsweise als man sich auf den Nachlass von Quelle stürzte. Nicht Kaufhäuser, Lager oder Infrastruktur stellten den wahren Wert dar: Nein, man hatte es primär auf die Kundendaten abgesehen.

Daten als Produktionsfaktor im E-Commerce (Quelle: Kassenzone.de)

Daten als Produktionsfaktor im E-Commerce (Quelle: Kassenzone.de)

(Crossposting aus dem carpathia: e-business//e-commerce Blog)

Immer erfolgreichere Schweizer Internet Firmen

von Reto Hartinger

Jetzt wurde bekannt, dass die  Zürcher Softwareschmide für mobile Bankapplikationen Vipera von Ricmore Capital übernommen wird und in London an die Börse kommt. Vipera war im Besitz der Gründer und wird mit 8,8 Millionen Pfund bewertet. Ich gratuliere Silvano Maffeis zum erfolgreichen Verkauf.

Das Offert-Portal GRYPS wurde vor sechs Monaten gegründet und hat bereits  2 Mio Auftragsvolumen vermittelt. Thomas Brändle war mit Runmyaccounts von Anfang an mit einem Angebot bei GRYPS dabei und meint “Ich habe von GRYPS schon ein paar Leads erhalten, welche alle sehr gut qualifiziert waren. Nicht ganz jeder Lead hat schliesslich zum Erfolg geführt – aber das ist ja normal. Ich bin von GRYPS überzeugt und werde weiterhin Leads entgegennehmen wie auch Offerten über das Portal einholen.”  Umgekehrt ist es  David Hablützel vom HardwareShop Ernst ergangen: “ganz so überzeugt bin ich davon nicht…. (nach eigener Erfahrung)- na ja, vieleicht bin ich hald nur ein Pechvogel und muss mich weiterhin auf meinen bisherigen Weg konzentrieren. Je nachdem in welcher Sparte man sich befindet, hat man mehr oder weniger “Glück”.

 

GRYPS halte ich für einen sehr gelungenen Start. Das Konezpt ist zwar nicht bahnbrechend oder neu, es zeigt aber, dass der Schweizer Markt durchaus gross genug ist, um erfolgreich ausländische Konzepte zu lancieren. Ein noch fulminanteren Start hat DeinDeal, ein Groupon Clone, hingelegt. Innerhalb von wenigen Monaten haben sie  tausende von Kunden und Partnern glücklich gemacht. Wie und ob sie es selber auch sind, zeigen sie uns in diesem Referat.

Von Groupon ist bekannt, dass sie mit einer extrem hohen Marge operieren.

 

Wir präsentieren DeinDeal am nächsten Internet Briefing:

 

7.9. 17.30-20.00 DeinDeal: Wie man erfolgreich ein Schweizer Webdienst launcht

  

 DeinDeal.ch ist der Marktführer des Groupbuying Konzeptes in der Schweiz. Der erfahrene Internetunternehmer weiss dass die Entwicklung der Website nicht das Massgebende ist. Die grosse Herausforderung sind User, Umsätze, Kunden und Partnerschaften. Zwei der Mitgründer, Amir Suissa (CEO) und Flavio Rump (Head of Client Relations) zeigen in diesem Vortrag wie sie es mit bescheidenen Mitteln geschafft haben innerhalb von wenigen Monaten über 10′000 Käufer und mehr als 100 Partner-Unternehmen von diesem neuartigen Konzept zu überzeugen. Konkret erzählen sie über die ersten Stunden der Idee, wie Sie das Team aussuchten, Partnerschaften akquirierten, Strukturen und Prozesse aufsetzten und auch im Sales richtig Gas gaben. Bei schnellem Wachstum laufen auch ein paar Dinge schief – spannende Learnings sind die Folge.
Das sind aber nur die ersten Schritte – von da an muss viel weiteres in Angriff genommen werden: Prozesse optimieren, Wachstumsmanagement betreiben, Investorengespräche führen, strategische Kooperationen uvm.
 

Sei dabei, lerne aus den Erfahrungen dieser Serial Entrepreneurs, wie man ein erfolgreiches Internet Venture in der Schweiz aufzieht. Übrigens habe ich erfahren, dass sich die Investoren um eine Beteiligung an DeinDeal gestritten haben, wie mir ein unterlegener Venture Capitalist erzählt hat. Bravo! So soll es sein.

Warum Steve Jobs handelt, wie er handelt

von Daniel Niklaus

Müsste ich 100 Dollar darauf wetten, welches Buch in Steve Jobs Bibliothek steht, dann wette ich auf: Coopetition – mit der Spieltheorie zum Geschäftserfolg. Die Spieltheorie ist ein Teilgebiet der Mathematik und hilft unter anderem bessere Verhandlungspositionen und Geschäftsstrategien zu entwickeln. Im eben genannten Buch wird eindrücklich aufgezeigt, warum Nintendo mit dem 8-Bit NES System zum Riesen aufstieg und trotz massiv weniger Umsatz mehr Wert war als Nissan oder Sony. Und es wurde aufgezeigt, was IBM falsch machte, so dass Microsoft und Intel die grossen Gewinner der PC-Ära wurden.

Man stelle sich vor, IBM besass in den 80er 20% von Intel und konnte 10 weitere Prozente dazukaufen. Für 625 Millionen verkauften sie 1987 alle Anteile. 10 Jahre später waren diese 30% 18 Milliarden Wert und heute ganze 35 Milliarden. Etwa zur selben Zeit hätten sie für 300 Millionen 20% an Microsoft kaufen können. Haben sie ebenfalls nicht gemacht. Heute sind diese 20% die nette Summe von 45 Milliarden Wert. Das mag wehtun, aber noch viel mehr schmerzt IBM wohl die Tatsache, dass sie den PC erfanden, aber heute keine PCs mehr verkaufen. Das Geschäft machen Intel, Microsoft, Dell, HP, viele Andere und: Lenevo. Warum? Weil IBM nach der Spieltheorie alles falsch machte, was man falsch machen konnte.

IBM machte sich entbehrlich

IBM lies für die PC-Sparte den Chip von Intel konzipieren und produzieren und sie liesen Microsoft das Betriebssystem für 500′000 Dollar programmieren. Statt die Rechte daran zu kaufen, überlies man den beiden die freie Verbreitung ihrer Komponenten. Ein PC benötigte zwingend MS-DOS und einen Intel-kompatibler Chip. IBM wurde dagegen gänzlich unwichtig. Jeder kann bei Intel und Microsoft anklopfen und einen PC fertigen. Es verdienen Intel und Microsoft. IBM ist aus dem Spiel.

Ganz anders Nintendo

Sie glauben Nintendo ist ein freundliches Unternehmen, das zu allen lieb ist? Vergessen Sie es. Nintendo und deren Partner kämpften schon immer mit harten Bandagen. Überall und in allen Ländern. Davon kann ich selbst ein Lied singen. Der offizielle Importeur erteilte mir die erste Lektion in: wie man richtig Geschäfte macht. Als ich mich vor 17 Jahren Selbständig machte, war meine Idee Nintendo- und Sega-Spiele zu importieren und an Videotheken auszulehnen. Diese vermieteten die Kassetten und ich sollte schon nach kurzer Zeit Gewinn schreiben. Den Markt lies man mich netterweise aufbauen. In der Deutschschweiz putzte ich bei sämtlichen Videotheken persönlich die Klinke. Als ich genügend Kunden hatte, lies der offizielle Importeur seine Vertreter bei all meinen Kunden vorbeischauen und erzählte ihnen: “Wenn Sie weiter beim Niklaus Spiele beziehen, klagen wir Sie wegen illegalem Parallelimport an. Sie können aber gerne Videospiele bei uns kaufen…”. Damit war ich aus dem Spiel und Nintendo hatte einen weiteren Markt erobert. Etwas später bekam Nintendo auf europäischer Ebene eine saftige Busse aufgebrummt, weil Nintendo den Markt mit illegalen Praktiken steuerte – mein Beispiel war Peanuts, denn Nintendo spielte ein grösseres, besseres Spiel und das richtig gekonnt.

Aufstieg von Nintendo

Die Videospielbranche lag am Boden. Atari war der Gewinner der ersten Konsolengeneration und gleichzeitig der grosse Verlierer. Nach anfänglichem Grosserfolg der Atari Konsole wurden anfangs der 80er 1′000e von Schrottspielen auf den Markt geworfen und die Kunden wendeten sich enttäuscht von Spielkonsolen ab. Der Markt für Spielkonsolen war tot (setzet ich das richtige t ein?). Nintendo witterte die grosse Chance und lancierte das NES. Ein $100 teures Gerät. Nintendo wollte aber unbedingt verhindern, dass ihnen dasselbe Schicksal wie Atari blühte. So entwickelten sie eigene, qualitätativ hochwertige Spiele – darunter Supermario. Sie entwickelten einen Chip für ihre Spielkassetten, sodass nur von ihnen lizenzierte Spiele auf der NES funktionierten. Im Gegensatz zu Atari musste jeder Spielhersteller bei Nintendo anklopfen, damit er ein Spiel verkaufen durfte. Erinnert das irgendwie an Apple und Flash und die Art, wie man Programme für das iPhone von Apple überprüfen lassen muss?

Harte Regeln, wer für Nintendo entwickeln wollte

Damit die Spiele für das NES eine hohe Qualität hatten, stellte Nintendo harte Regeln auf. So durfte ein Softwareentwickler maximal 5 Spiele pro Jahr für die Konsole entwickeln. Damit war klar: niemand leistete sich ein billiges Spiel, sondern setzte auf Qualität. Dazu musste sich jeder Softwareentwickler dazu verpflichten, dass seine Spiele für das NES für zwei Jahre auf keiner anderen Plattform erscheinen. So wertete man das NES in den Augen der Kunden auf.

Es gab noch weitere Dinge, die Nintendo tat (und tut). Damit nie ein Grosshändler Nintendo versucht unter Druck zu setzen, verknappt Nintendo das Angebot von Spielen seit Jahren künstlich. Bestellt der Einzelhandel 110 Millionen Spielkassetten und könnte davon vielleicht 45 Millionen verkaufen, produziert Nintendo gerade mal 33 Millionen (so 1988 gemacht). Damit lechztet jeder Händler danach, von Nintendo möglichst viele Spiele zugeteilt zu bekommen. So behält man sich seine Wiederverkäufer ganz zahm. Kommt noch ein weiterer positiver Effekt für Nintendo dazu. Wer Kinder hat, kennt das alljährliche Spiel mit der Spielzeugbranche: Kurz vor Weihnachten verspricht man den Kindern die neuste Spielpuppe oder eben, dass neuste Nintendo Spiel. Weil es dann aber nicht erhältlich ist, kauft man ein anderes für das Weihnachtsgeschenk, und sobald das richtige Spiel im Januar wieder lieferbar ist…kauft man auch das ursprünglich Versprochene.

Also:

  • verknappe dein Angebot, damit deine Händler keine Macht bekommen
  • verknappe dein Angebot, damit die Kunden dein Produkt mehr schätzen
  • kontrolliere deine Software, damit nur “gute” Sachen entwickelt werden
  • kontrolliere deine Software, damit die Entwickler nicht zu viel Macht erhalten
  • behalte die Macht in deinen Händen, damit auch du am meisten verdienst

So würde dann auch der Chipkauf Sinn machen. Sollte Apple in Zukunft doch einmal Hardware an Dritte lizenzieren wollen, hätten sie immer noch die Macht über den Chip (Intel) und dem Betriebssystem (Microsoft) in der Hand.

iPad-Konferenz

von Reto Hartinger

Das iPad eröffent neue Möglichkeiten und es verkauft sich vor allem besser als alle erwartet haben. Es verkauft sich noch schneller als damals das iPhone und die weltweite verbreitung ist natürlich auch nochmals zügiger als dies beim Smartphone der Fall war. Das iPad wird ein Erfolg. Am 1. Juni habe ich deshalb eine Konferenz zu diesem Thema auf die Beine gestellt und zwar für Entwickler, Projektleiter und Strategen. Das darfst Du nicht verapssen.

Mobile Konferenz: Strategien für iPad & Co

Anmeldung hier

11.00-11.30 Registrierung
11.30-12.15 Entwicklung von Software für Mobile Plattformen
Jakob Magun, Managing Partner, mp technology consulting
12.15-13.00 Diskussion
13.00 -13.45 Essen
14.00-15.00 Entwickeln für den iPad
Roger Bösch, CEO iAgentur GmbH
15.00-15.30 Diskussion
15.30-16.30 Geld verdienen mit iPad und iPhone: Businessmodelle, Vermarktung und Einsatzmöglichkeiten
Daniel Ritschard, CEO, Webgearing
16.30-17.00 iPad Business Apps – die Entscheidungskriterien
Denis Nordamnn, Geschäftsführer cognita AG
17.30-19.00 News auf dem iPad – Strategien und Gestaltungsansätze
Christoph Lüscher, Partner, Information Architects Zürich
19.00-20.00 Diskussion
20.00 – gemeinsames Essen

Entwicklung von Software für Mobile Plattformen
Jakob Magun, Managing Partner, mp technology consulting

Die Entwicklung von Cutting Edge Software für Mobile Applikationen und Services wird immer wichtiger und stellt den Entwickler heute vor vollständig neue Probleme, bietet aber auch einmalige Chancen. In der Session zeigt Jakob Magun, Managing Partner bei mp technology consulting, wie heute Software effizient für Mobile Plattformen entwickelt werden kann und wo die Stärken und Schwächen der Vorgaben und der Entwicklungsumgebungen von iPhone, Android, BlackBerry, Palm und Nokia Series 60 Platformen liegen.

Vergleich der Plattformen iPhone, Android, BlackBerry, Palm und Nokia Series 60
Wie wird am besten auf diesen Plattformen Software entwickelt
Vorteile und Nachteile der Implementierung als Native App oder Web Based App
Wie kann man mit Apps Geld verdienen – Werbung oder Verkauf über die App Store(s)
Vergleich von Frameworks und Tools für die plattformübergreifende Software Entwicklung

Entwickeln für den iPad
Roger Bösch, CEO iAgentur GmbH

Mit dem neuen iPad erhält der Entwickler die Möglichkeit Multi-Touch Applikationen auf einem grösseren Device zu realisieren und erlaubt damit im Endeffekt eine neue Art von Applikationen die noch näher an digitale Metaphern von “real-life” Objekten wie Zeitungen, Notizblock etc. herankommen
und dabei weit darüber hinaus gehen können.
Diese Session richtet sich an Entwickler mit Erfahrung in der Entwicklung von iPhone Applikationen und zeigt anhand einer Live-Demo auf, wie in mehreren Schritten aus einer iApp eine echte iPad Software wird.

  • Migration von bestehendem Code und Projekten
  • Die neue Usability
  • Möglichkeiten und Herausforderungen
  • Views und View Controller: Was ist anders?
  • Endlich: Komplexes Gesture Handling
  • Text Processing: Mehr als nur SimpleText
  • Portieren des Media Players “Leider” notwendig, aber es lohnt sich

Geld verdienen mit iPad und iPhone: Businessmodelle, Vermarktung und Einsatzmöglichkeiten
Daniel Ritschard, Senior Consultant, Webgearing

iPad und iPhone Applikationen sind schnell entwickelt, aber wie machen wir daraus ein Business? Wer sind unsere Zielgruppen und wie ticken diese? Daniel zeigt uns mögliche Strategien und Erfolgskriterien auf.

  • Welche Businessmodelle machen Sinn?
  • Kann man mit Apps Geld verdienen?
  • Lohnt sind die Integration von Werbung?
  • Konzeption und Integration in Kommunikation Aspekte zum Pricing (Höhe, Strategien) und Userverhalten
  • Wer nutzt das iPad
  • Wie/in welchem Umfeld wird das iPad genutzt?
  • Welche Apps/Geschäftsmodelle sind sind erfolgreich und welche nicht (Erfahrung aus den USA)?
  • fallstudien (geschäftsbericht, vanity fair, sports illustrated, wired)
  • Einsatzgebiete iPad Apps
  • Ideen für iPad Apps
  • Die 7 Erfolgsfaktoren
  • Spezielle Herausforderungen für Medienhäuser

iPad Business Apps – die Entscheidungskriterien
Denis Nordmann, Geschäftsführer der cognita AG, Zürich/Berlin

Die Stärke des iPads liegt Wort wörtlich auf bzw. in der Hand: Als modernes Gerät für den mobilen und stationären Konsum von multimedialen Inhalten wie News, Videos, Musik wird es bestimmt unsere Gewohnheiten im Medienkonsum verändern. Entscheidender Erfolgsfaktor ist die Usability: Fast alles ist mit einem Touch möglich, ob das online Newsportal, der Videopodcast meiner Lieblingssendung oder der TV-Livestream vom WM-Finalspiel. Unabhängig davon, ob das iPad nun ein Fluch oder ein Segen für die Medienverlage sein wird, steht fest, dass diese neue Plattform auch Auswirkungen auf andere Märkte haben wird.

Als Anbieter für Medienbeobachtung sind wir überzeugt, dass das iPad auch im Geschäftsumfeld als interaktive, schnelle und mobile Plattform wichtige eine Rolle einnehmen wird. Für cognita stellte sich die Frage: Wie bringen wir unser Produkt blueReport so auf das iPad, dass unsere Kunden einen Mehrwert haben? Wo sind die Stärken dieser Plattform und wie haben wir diese eingesetzt? Ein Bericht über die ersten Erfahrungen soll zeigen, wo das Potential von iPad Business Apps liegt und wie cogntia vorgegangen ist:

- Plattformwahl: Wieso das iPad und nicht der Kindle?
- Kundennutzen: Wie hilft die App dem Kunden?
- Kernfunktionen: Was ist der iPad Usecase meiner Dienstleistung?
- Applikationsdesign: Wie funktioniert meine App?
- Entwicklungsressourcen: Welche Zeit und Kosten soll ich budgetieren?
- Distribution: Was muss ich über den Apple App Store wissen?


News auf dem iPad – Strategien und Gestaltungsansätze
Christoph Lüscher, Partner, Information Architects Zürich

In der Verlagsbranche hat das iPad schon vor dem offiziellen Verkaufsstart mächtig Staub aufgewirbelt. Das Tablet von Apple ist ein Brückengerät. Ein Objekt der Begierde für Leute, deren Denken im Print verwurzelt ist und doch durch und durch digital. Es spricht auch Personen an, die nicht viel Sympathien für PCs entwickeln können und bietet dennoch viele Funktionen eines ausgewachsenen Laptops. Dem Nutzer steht das Internet offen, die Konstruktion des Geräts verleitet ihn aber zu Passivität. Das iPad ist der erste Vorbote einer neuen Mediengattung und deshalb machen sich die Verlage, wie damals bei der Gründung der Online-Abteilungen, erneut grundlegende Gedanken über die Art und Weise, wie sie ihre Inhalte zu den Kunden bringen. Doch wie geht man an ein neues Medium heran? Welche strategischen und inhaltlichen Fragen muss man klären, bevor man mit der Gestaltung beginnen kann? Welche gestalterischen Chancen und Risiken bietet das iPad?

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Banking is essential, Banks are not – Video des Vortrages

von Reto Hartinger

Martin Krebs, Vorstandsmitglied Europas grösste OnlineBank hat uns am Treffen der Internet Briefing Banking Group vom 29.4. die Bedeutung des Bill Gates Zitates aus heutiger Sicht erläutert. Die ING-DiBa ist die grösste Direktbank Europas mit estaunlichen Zahlen. Martin bespricht die Erfolgsfaktoren einer Direktbank und wieso ING-DiBa so erfolgreich ist. Ganz spannend aber seht selbst.

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Wochenendsurf-Tour

von Daniel Niklaus

Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

Was bietet diese Woche?
25 Web Designs, die Wert auf das Detail legen, 50 Websites in Braun und 50 Websites mit grossen Hintergrundbildern.

Dazu
Lecker Shoppdesignvorlagen bei 1stwebdesigner und exzellente Shop-Showcases. Beispiele toller Infografiken und ein Blick auf 10 Beispiele was wir mit CSS3 machen können.

Da behauptet doch einer: Bye, Bye Web, Hello Apps. Ja dann iPhone App mit HTML5. Für alle die im Web bleiben: Die Pros und Kontras von Sprites.

Es wird Frühling.
Website Frühlingsputz ist angesagt: Tote Links finden – und dann entfernen. Dazu testen, wie zugänglich ist die eigene Website.

Für den Spass
Lustige Errormeldungen Jürg Stucker hat auch einen schönen Link dazu. Tolle Porträts von bekannten Personen.

War jetzt nicht sicher, ob ich diesen einfüge oder diesen

Ach ja, letztes Mal gab es keinen Font Link. Sorry
Retro-Fonts, Fonts mit CSS3 justieren, Wallpaper Typography und Graffiti-Fonts.

Wochenendsurf-Tour

von Daniel Niklaus

Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

Diese Woche hätte es beinahe keine Wochenendsurf-Tour gegeben. Schuld daran ist die Kontextsendung vom letzten Freitag: Wie knapp ist unsere Zeit eigentlich. Mehr als hörenswert.

Wenn es darum geht, aus einem Interessenten einen Kunden zu machen – also Konversion – helfen folgende Links I & II & III und eine 45-Minuten-Anleitung. Usability Tipps und Formulare für mobile Lösungen.

Wilde Links: 30 Beispiele minimalistischer Navigationen. DIE Kollektion für Gratis-Icons. Für Web-Statistiken gibt noch mehr Tools als Google Analytics. iPhone App mit HTML5. Frühlingsfotos als Inspiration für die neuste Farbkollektion. 40 Fotomanipulations-Tutorials (WOW).

50 Twitter Hintergründe. By the way, wie gefallen euch die Hintergründe bei venturelab und IFJ?

Hier noch ein paar Websitesthemen: 25 of the Best Non-Profit Websites. Webdesign aus Indien. Inspirierende Websites mit Texturen. Und Websites mit HTML5 (daran denken, nicht jeder Browser unterstützt alles…). Website Controls.

Gefunden: die Zutaten für eine erfolgreiche Website.

5 Top jQery Chart Libraries. 45 frische Javascript und jQuery Techniken. Hier was für die CSS-Jünger. Thierry Koblentz wählt aus meiner Sicht mit seinem base.css einen besseren Ansatz, als mit einem “{padding:0;margin;0} und die wunderbare Welt of geo location.

Microsofts iPod ähh Courier. I like it!

Zum Abschluss 30 Fonts für Kreativ-Projekte.

Wochenendsurf-Tour

von Daniel Niklaus

Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

Dieser Blog gibt es sofort Mobile unter: http://mippin.com/internet-briefing. Gemacht mit einem Klick bei mippin. 10 weitere Tools, wie man seine Website mobile macht, gibt es bei spyrestudios.com. Mehr Tools zum zwitschern hält freelancefolder bereit.

Keine Tools dafür CSS Beispiele finden wir auch diese Woche einen Haufen. 50 awsome Animations. 30 Beispiele mit versteckten Effekten. Drop down Menü.

Es muss nicht immer CSS3 sein. Hier wieder einmal zwei Flash-Beispiele. 60 kreative Flash Websites und nochmals 60 inspirierende Flash-Seiten.

Werbung, die das Hirn herausfordert und Logos die mit weniger mehr sagen. Und hier gibt es 50 aussergewöhnliche Blogs.

Website-Beispiele gibt es ebenfalls. Userinterfaces für Business Web Applikationen. Showcases für Web-Apps. Usability für Charity-Sites. Über das Re-Design von Philadelphia.com und Design-Beispiele aus Israel.

Best Practice für Formulare, call to Action, E-Commerce Design und Tipps wie man mehrsprachige Sites anpackt.

Nuit Blanche from Spy Films on Vimeo.

Selbstverständlich noch ein Font-Link.

bye, bye

Wie war das nochmals mit der New Economy?

von Daniel Niklaus

Mit 35 Leuten ging die Finanzplattform MarketWatch 1999 an die Börse. Ursprünglich wollte MarketWatch nur 10 Dollar pro Aktie. Nach drei Investorenrunden belief sich der Ausgabepreis auf 17 Dollar pro Aktie. Am ersten Tag rissen sich die Investoren die Aktien gegenseitig aus der Hand und das Unternehmen schloss am selben Abend bei 130 Dollar. Die 35 Nasenfirma erzielte an einem Tag einen Marktwert von einer Milliarde Dollar. Bis der Crash kam.

Im Jahr 2000 fiel der Aktienkurs auf unter einem Dollar. Die Firma war nur noch leicht mehr Wert, als sie Cash bessas. Wenn die Firma auch keine “Zukunft” mehr an den Aktienmärkten verkaufen konnte, so bot sie immer noch ein Angebot, welches die Kunden wollten. Im Jahr 2005 verkaufte MarketWatch ihre Firma an CBS für 14 Dollar pro Aktie. Die 35 Mann Firma hielt ihre Versprechen.

Wie sie das machten, welche Erfahrungen sie hatten und welche Learnings sie daraus zogen, gibt Larry Kramer im Venturevoice Interview preis. Äusserst lehrreich mit vielen spannenden Erkenntnissen und Fragen, die ihr für euer eigenes Angebot auch stellen solltet.

Apropos New Economy Crash und dazu die aktuelle Google Chart (klick Historisch).

Wochenendsurf-Tour

von Daniel Niklaus

Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

Hat Ihnen Ihre Partnerin oder Ihr Partner schon mal gesagt, Sie verbringen zu viel Zeit vor dem Computer? Zeigen Sie ihr/ihm zum Valentine’s Tag warum. Bestücken Sie Ihre Website mit Valentin Icons, erstellen Sie eine persönliche Valentinskarte oder ersetzen Sie den Windows-Hintergrund mit einem Valentine Wallpaper.

Wollen Sie eher was lustiges, hier gibt es tolle Fotoeffekte zum Selbermachen.

Dem Thema Navigation wird oft zu wenig Beachtung geschenkt. Darum hier und hier und hier und hier. Eine passende Ergänzung dazu Headers.

Wer über Design im Web nachdenkt, muss sich vermehrt mit neuen Geräten auseinandersetzen. Das iPhone machte erst den Anfang. Ein tolles Beispiel wie in Zukunft Zeitschriften dank Tablet-PC und iPad genutzt werden…

Zum Abschluss ein paar Gedanken zur E-Mail Signatur, CSS3 Tricks I & II & III, was Sie über Bilderkompression wissen sollten, der zweite Teil zur Farbtheorie, die Prinzipien von Kontrast im Web-Design, wie Sie für E-Commerce Zielgruppen Websites bauen, Daten visualisieren, ausgefallene Registrierungsbuttons, 7 Tools für besseres Web-Design und 11 übliche Web-Design Fehler.

Sorry, selbstverständlich noch ein Font-Link.

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