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Start-up Strategie

von Reto Hartinger

Als Firmengründer oder Startup solltest Du diese Session an der ONE Konferenz nicht verpassen. Melde Dich an

Start-up Strategie, Finanzierung, Markteroberung

9. Mai: Messe Zürich, ONE Konferenz

08.45-09.15 Werft den Business Plan weg! Gründet das Richtige
Dr. Patrick Stähler, Partner, fluidminds
’09.15-10.00 Startupfinanzierung – Erfahrungsbericht von der Front
Dorian Selz, Mitgründer und CEO, Memonic
10.15-11.00 Wie entwickle ich mein Start-up im Schnellzugstempo. 10 Lessons learnd
Amir Suissa, Gründer & CEO, DeinDeal
11.00-11.45 Wie erobere ich den US Markt
Walter Buschta, Walter Buschta CMO & Head of Americas, The Thingle Group LLC / Thingle (US) Inc.
11.45-12.15 Wie komme ich zu Venture Capital? – auf welche Faktoren es wirklich ankommt
Cedric Köhler, Leiter Creathor Venture Schweiz

Für Mitglieder Internet Briefing und IFJ Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

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Werft den Business Plan weg! Gründet das Richtige
Dr. Patrick Stähler, Partner, fluidminds

Gründer verbringen unendlich viel Zeit mit dem Schreiben von Business Plänen. Dabei übersteht der Business Plan nicht den ersten Kundenkontakt. Deshalb werfen Sie alle Business Planvorlagen weg. Papierkorb auf und rein. Wums! Besser ist, dass Gründer aus ihrer Idee ein kundenzentriertes Geschäftsmodell entwickeln und dieses frühzeitig mit Kunden testen. Im Referat zeige ich auf, welche Bestandteile ein gutes Geschäftsmodell hat und in welchem Prozess Gründer ein richtiges, kundenorientiertes Geschäftsmodell entwickelt. Zu jedem guten Geschäftsmodell gehört natürlich auch ein Ertragsmodell, das überzeugt.

Startupfinanzierung – Erfahrungsbericht von der Front
Dorian Selz, Mitgründer und CEO, Memonic
Memonic hat in zwei Runden rund 1.5 Mio. Franken aufgenommen. Dorian Selz, Mitgründer und CEO von Memonic, erzählt über seine Erfahrungen bei der Suche nach Kapital. Was hat funktioniert, auf was haben die Investoren angebissen, was sind Fallen, die zu vermeiden sind, welche Investoren und Investorennetzwerke sind sie angegangen. Er erzählt aber auch über Erfahrungen die eher nachdenklich stimmen im Zusammenhang mit der Kapitalsuche. Nach diesem Vortrag haben Sie gelernt, was es heisst eine Kapitalrunde erfolgreich aufzugleisen.

  • Wie haben wir Memonic über 2 Runden finanziert
  • Was hat funktioniert – was nicht
  • Warum haben wir uns für Business Angels und gegen VCs entschieden
  • Welche Erfahrungen haben wir mit den externen Geldgebern gemacht
  • Wie schaut ein externer Kapitalgeber auf das eigene Startup
  • Lohnt es sich externes Kapital aufzunehmen?

Wie entwickle ich mein Start-up im Schnellzugstempo. 10 Lessons learnd
Amir Suissa, Gründer & CEO, DeinDeal
Kaum ein Internet Venture in der Schweiz hat einen so fulminanten Start hingelegt wie Deindeal, eine Kopie von Groupon. Die Truppe um Amir Suissa ist innerhalb von 2 Jahren von 5 auf 160 Mitarbeiter gewachsen, hat Venture Capital gefunden und nach etwas mehr als einem Jahr in Ringier einen Käufer gefunden. Amir bespricht, was wir von DeinDeal lernen können:

  • Unternehmertum in der Schweizer Internetszene
  • Startup Do’s and Dont’s
  • Wachstum Management im Schweizer eCommerce
  • Wie haben wir gestartet?
  • Was hatten wir vor?
  • Wo sind wir jetzt?
  • Wohin geht der Weg?
  • Die 10 wichtigsten Erkenntnisse
  • DeinDeal.ch
  • Online Marketing
  • Business Development
  • Ecommerce

Wie erobere ich den US Markt
Walter Buschta, Walter Buschta CMO & Head of Americas, The Thingle Group LLC / Thingle (US) Inc.
Viele gute Ideen von Schweizer Internetprojekten scheitern am zu kleinen Schweizer Markt, ja oft ist sogar DACH oder Europa zu kompliziert und zu klein. Man sollte solche Ventures in den USA hochziehen und finanzieren. Viele sind aber auch daran gescheitert. Walter bespricht wie sie diese Herausforderungen mit dem Social Netwok thingle.com angegangen sind und welche Probleme und Erfolge sich eingestellt haben:

  • Gründe für eine Standortentscheidung USA, insb. für Unternehmen im Bereich E- Commerce & Social Media
  • Herausforderungen für Schweizer Unternehmen für den Eintritt in den US Markt
  • Unterschiede zwischen CH/Europa und USA (Arbeitsweise/Geschäftsgebaren, VC,
  • Talents/Rekrutierung, Markt, …)
  • Erfahrungsbericht: Aufbau der Social Media Unternehmung Thingle (US) Inc. in New York

Wie komme ich zu Venture Capital? – auf welche Faktoren es wirklich ankommt
Cedric Köhler, Leiter Creathor Venture Schweiz
Creathor Venture ist einer der wenigen Paneuropäischen Venture Capital Fonds, die eine Niederlassung in Zürich haben und aktiv in Schweizer Start-Ups investieren. Über 1000 Businesspläne erhält Creathor jedes Jahr, wovon es nur eine Handvoll schaffen, tatsächlich Kapital zu bekommen. Cédric Köhler, Managing Director von Creathor Venture Schweiz gibt Einblicke, auf welche Faktoren Venture Capitalisten schauen und welche Faktoren oftmals irrelevant sind. Fallbeispiele aus dem aktuellen und ehemaligen Portfolio illustrieren den Vortrag.
Vorstellung Creathor (Investment Focus)

  • Ziele eines VCS
  • Gründer vs Unternehmer
  • Techno-Centric View vs Customer Centric View
  • Deal Breaker – was Vcs gar nicht mögen
  • Was Vcs mögen
  • Venutre Capital Alternativen
  • Die CREATHOR Matrix

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ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

Geschäftsstrategie schärfen

von Reto Hartinger
Mit diesem Programm begleiten wir innovative, vielversprechende Projekte/Spin-offs auf dem Weg zum erfolgreichen Start-up. Dabei entwickeln oder überarbeiten die Teilnehmenden in 5 Tagen ihr Businessmodell und schlagen weitere Pflöcke in den Bereichen Strategie, Marketing, Finanzen und IP-Schutz ein. Abgeschlossen wird das ganze am 5. Tag mit einem 7-minütigen Pitch vor Experten. Überwww.venturelab.ch/vplan findest Du weitere Informationen zu den Inhalten und Zielen.
Melde Dich doch unter www.venturelab.ch/vplan gleich für den terminlich passenden Kurs an. Wir werden Dich dann umgehend für den Workshop einladen. Der nächste «venture plan» im Technopark Zürich startet übrigens am 8.September 2011. Nutze die Chance, Deinem Projekt/Start-up neue Impulse zu geben!

Du bist dabei, ein Projekt auf die Beine zu stellen, hast konkrete Vorstellungen wie das vor sich gehen soll. Vielleicht hast Du bereits einen Prototypen. Alles ist klar. Startklar. Wirklich? Ich kann Dir nur empfehlen, Dein Idee, Dein Businessplan und Deine Strategie kritisch zu hinterfragen und zwar nicht einfach in Deinem Umfeld sondern von und mit Profis. Das Institut für Jungunternehmer hat ein Workshop worin die Teilnehmenden in 5 Tagen ihr Businessmodell entwickeln oder überarbeiten. Damit schärfst Du Strategie, Marketing, Finanzen und IP-Schutz und machst ein stimmiges Konzept. Abgeschlossen wird das ganze am 5. Tag mit einem 7-minütigen Pitch vor Experten (ca 20). Das sind zu 70 % Geldgeber bei denen Du auch sofort Feedback über Deine Finanzierungschancen erhalten kannst.

Weitere Informationen zu den Inhalten und Zielen. Der nächste «venture plan» startet  am 8.September 2011 im Technopark Zürich. Nutze die Chance, Deinem Projekt/Start-up neue Impulse zu geben!

How Safe are the new Facebook Messages?

von Markus Hegi

Facebook heavily advertises its new private messaging features. But how safe are these messages? The many current hacking cases and a recent NZZ article about fake identities with FB messages made me think, and the below experiences leaves some doubts: is it possible, that FB messages are read by someone else? What are your views?

We were looking for a new name for followerrate.org. We are extending features and the current name doesn’t fit anymore. After a brainstorming a small group of us decided to go ahead with one name. I wanted to double check the name with @hofrat - he knows followerrate well & I wanted an outside opinion on the name. I DMed the name to him, and for clarification, I wrote him a Facebook message & explained him the changes & extensions of services we are working on.

Someone else registered the Twitter name

Tuesday morning, we started the registration process and were very surprised, that the Twitter handle was not available anymore: A new account was created just a few hours after I sent the FB message.

What may have happened?

- It can probably not be a coincidence -
- The second thought is, that an employee of us (Colayer India) registered or leaked the name. For a number of reasons I think this is unlikely. Only a few knew about it. And it would not be of any use to them, as they know, that we would not go ahead without the twitter handle. Also, the registration time was 2.45am local Indian time – unlikely, as all of them were at work in the morning.

- More likely is a registration in Europe (23.15) or US (early evening). But neither me nor @hofrat talked about the name with anyone else.

- Or is it possible, that someone else, a spammer or hacker has read the twitter DM or the FB message? – In my FB message, I mentioned that we plan to register the url, but nothing about Twitter. A reader could  have thought, it would be smart to register the Twitter handle – If he would have registered the url, we would probably have gone for a different name. A plan could have been, to let us build our app on the new name & then sell us the Twitter handle, or use it for spamming.

But is this likely? -

Just a few days ago, @hofrat was the target of a spammer attack – a different case and probably not related – but the amount of recent cases in the world as well as in my network is increasing: and most of the cases are not even public!

Access to message content is not just possible, if someone has a password or a troyan. Also some FB apps are able to read messages in inboxes – Which gives employees (and alumnis?) not only of Facebook, but of many app companies the possibility to get access to messages – Could it be that someone scans messages & tries to use information? -

What would you do?

The twitter account is registered without any public information. No tweets, no bio, no location, no following, no followers. Would you contact Twitter and try, if they re-assign the handle to us? Or would you contact both, Twitter & Facebook because there may be hacking involved, and ask them to investigate the case further? They could see the IP & location of the registrant & ev find out his identity – and in case it was an employee or someone related to us, we should know! -

Dos and dont’s im Performance Marketing

von Beat Z'graggen

Noemi Alvarez fasste ihre zehnjährige Erfahrung, die sie unter anderem bei eBay und Kuoni mit allen online Marketing Kanälen (SEM, SEO, Display und Affiliates Marketing) gewonnen hat, in konkrete Tipps zusammen. Sie präsentierte die Dos and Dont’s des Performance Marketings.

Hier eine Zusammenfassung des Internet-Briefing Vortrages von Noemi Alvarez. Sie ist bei Kuoni für online Marketing zuständig und gab Ihre Erfahrungen mit Performance Marketing weiter.

Messen Sie alles und identifizieren Sie die besten Deals, damit Sie Ihr Budget optimal verteilen können
Zuerst muss sichergestellt werden, dass das Tracking funktioniert. Es gibt Deals mit vielen Konversionen und solche mit geringen Kosten pro Konversion. Wichtig ist es, den Erfolg zu messen.

Interessant zu vermerken: Im Saal waren sich fast alle Anwesenden einig, dass die Suchmaschinenoptimierung am meisten Umsatz pro investiertem Franken bringt und die beste Performance aufweist.
Performance von Deals

Testen Sie alles bevor Sie Entscheidungen treffen
Sollen Sie Urlaub als Keyword für Ihre SEM Kampagne buchen?
Welches Landingpage generiert am meisten Buchungen?

  • Seite mit Angeboten
  • Möglichst viele Inhalte
  • Emotionale Seite mit Videos und Bildern

Welche Ihrer Produkte werden am besten online verkaufen?

Entdecken Sie Nachfrage und gewinnen Sie Kunden
Die Nachfrage sollte immer analysiert werden. So kann es sein, dass viele Suchende nach den Malediven am Schluss Mallorca buchen. Diese Erkenntnis kann genutzt werden, um mehr Besucher zu Kunden zu machen. Es ist auch wichtig zu erkennen, woher die hochpreisigen Buchungen kommen und nicht nur auf die Anzahl der Konversionen zu sehen.

Erkennen und vermeiden Sie die Doppelmessung von Konversionen
Die meisten Analysetools wie Google Analytics messen standardmässig nur den letzten Besuch, der zur Konversion geführt hat. Der Besucher war aber vorher zum Beispiel zuerst bei einem Affiliate, kam dann wieder über Google AdWords und buchte dann bei einem Besuch, wo er direkt über einen Bookmark auf das Angebot gekommen ist.
Erkennen und vermeiden Sie die Doppelmessung von Konversionen

Performance Marketing bedingt ein stetiges optimieren
Je nach Ressourcen und Volumen sollten alle Massnahmen im Performance Marketing ständig optimiert werden. Analysieren Sie die Suchmaschinenoptimierung mit den gleichen Kennzahlen wie die anderen bezahlten Kanäle. Zu optimierende Suchbegriffe anhand von Besucherzahlen zu definieren anstatt auf die daraus resultierenden Konversionen zu achten ist ein grosser Fehler.
Performance Marketing bedingt ein stetiges optimieren

Verhandeln Sie ständig und erarbeiten Sie sich gute Deals
Mit Google kann man zwar nicht verhandeln aber bei Affiliate-Systemen oder Portalen liegt je nach Verhandlungsmacht viel drin. So können die Provisionen von Affiliate-Systemen von 30 % bis auf 20 % heruntergehandelt werden. Dazu muss man aber sicherlich auch ein grösserer Kunde sein, der mindestens CHF 100’000 Umsatz pro Monat bringt.
Verhandeln Sie ständig und erarbeiten Sie sich gute Deals

Weitere Tipps im Performance Marketing

Mehr als Facebook. Wie soziale Netzwerke zur Geschäftsfunktion werden

von Daniel Niklaus

Ist es der Erfolg von Apple, dass die Leute anfangen Apple zu misstrauen? Apples Einstieg in das Thema soziale Netzwerke wurde verhalten bis ablehnend kommentiert. Die meisten sehen in Ping “nur” eine Konkurrenz zu Facebook. Dieser Blick ist aber falsch. Soziale Netzwerke werden Teil des eigenen Geschäftes. Unternehmen werden in Zukunft erkennen, dass sie soziale Netzwerke als Funktion in ihr eigenes Webangebot einbauen. Damit meine ich nicht Facebook zu integrieren, sondern das eigene soziale Netzwerk rund um das Unternehmen abzubilden und die Vorteile des Internets zu nutzen.

Aus der Praxis: soziales Netzwerk bei ifj.ch

Das Institut für Jungunternehmen hilft beim Sprung in die Selbstständigkeit. Mit Gratis-Infos und Abendworkshops bis zu kostenpflichtigen Unternehmenskursen. Dazu unterstützen sie im Auftrag des Bundes mit venturelab.ch vielversprechende Jungunternehmen. Rund um das IFJ bildete sich ein Ökosystem von Jung- und gestandenen Unternehmern, von Referenten und Experten zu den verschiedensten Geschäftsthemen. Was liegt da näher, als dieses soziale Netzwerk auch im Internet abzubilden?

Vom “real life” ins soziale Internet Netzwerk

An 11 Standorten von Basel bis Zug und von Bern bis Chur treffen sich regelmässig ca. 80 Leute zu den gratis venture apéros. Es referieren Experten darüber, wie Sie zu Ihrem Geld kommen, wie sie den Umsatz verdoppeln oder warum es bei Doodle beinahe nicht zur Firmen-Gründung kam. Ein regelmässiger sozialer Treffpunkt. Das Publikum ist meist begeistert und interessiert sich für Referatsunterlagen und die Experten. Klassisch würde das IFJ auf der eigenen Website Porträts ihrer Experten anzeigen, ein Foto, ein Text, und wenn es hoch kommt, das Referat dazu. Doch beim IFJ entschied man sich, daraus ein soziales Netzwerk zu machen. Unter www.ifj.ch/experten erstellen und pflegen die Experten das eigene Profil selbst. Auf meinem Expertenprofil sehen die Surfer, wann ich an einem Apéro präsentiere, was ich über Twitter von mir gebe, sie sehen meine Kontaktdaten, und wenn ich einmal an einem Event eine Frage nicht beantwortet habe, können sie diese auf dem Profil direkt stellen. Meine Eventpräsentation geht also auf dem Internet weiter. Sie finden Experten zum Rechnungswesen, zur PR, zum Businessplan…ein gesamtes Wissens-Netzwerk.

Statt “folgen” – automatisch verbunden

Klassisch müsste es einen “folgen” oder “Freund” Button geben. Hier entschieden wir uns, im ersten Schritt anders vorzugehen und die Leute über die Eventteilnahme zu verbinden. Wer in den Mitgliedbereich des IFJ einloggt, sieht seine besuchten Events. Zusätzlich zum Referenten werden alle Teilnehmer aufgelistet. Die Teilnehmer können ebenfalls ihr eigenes Profil publizieren und untereinander kommunizieren. Ein soziales Netzwerk – und doch kein Facebook Konkurrent.

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Themen folgen

In sozialen Netzwerken wie Facebook und Xing folge ich in erster Linie Freunden. Bei der “neuen” Art von sozialen Netzwerken wie Ping oder eben dem IFJ sind die Themen für mich viel wichtiger. Mit meinem Musikgeschmack von Elvis über Primal Scream zu Züri West (U2 war ein cooles Konzert) will ich bei Ping nicht Bekannte, sondern Leute finden, die mir neue Musik zeigen. Genauso beim IFJ. Jemand der sich selbständig macht, sucht nicht nach “Daniel Niklaus”, viel wichtiger ist ihm, dass er Leute findet, die sein Internetproblem lösen, ihm helfen, die Finanzierung auf die Beine zu stellen oder er sucht eine Ansprechperson, die die richtigen Antworten auf die richtige Geschäftsform hat. Darum gibt es zum persönlichen Widget-Generatoren auch Themenspezifische Widgets. Zum Beispiel zeigt dieses Widget die Kurse zu Finanzthemen an. Und so werden Informationen des Institut für Jungunternehmen über das eigene Portal hinweg getragen.

Widget mit Events zu Finanzthemen:

Öffentliches Data Mining

Die hohe Kunst des Data Mining ist es, aus Daten Muster zu erkennen, um beispielsweise gezielte Werbemassnahmen zu schalten, Angebote zu platzieren und Preise zu optimieren. Der Einsatz von sozialen Netzwerken für Firmen geht einen Schritt weiter, er macht das Data Mining öffentlich. Hervorragend beherrscht Amazon die Kunst des öffentlichen Data Mining oder eben den Einsatz von sozialen Netzwerken ihrer Kunden. Kunden wollen, dass ihnen ein Freund sagt: Kauf dieses Buch, es ist gut. Sie wollen, dass ein Verkäufer sagt: Schau, dieses Musikstück könnte dir gefallen. Das macht Amazon, indem sie bei jedem Produkt die Käufer zu Wort kommen lassen. Da lobt zum Beispiel die Sehbehinderte Marion NaturallySpeaking. Gibt es für sehbehinderte Menschen eine bessere Fürsprecherin? Amazon hätte keine bessere Produktbeschreibung platzieren können.

Wer seine Kunden sprechen lässt, seine Lieferanten und die eigenen Mitarbeiter vernetzt, erhält in Zukunft einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. So ist nicht jede soziale Funktion wie Apples Ping der neue Facebook Konkurrent, sondern mehr ein cleverer Schritt die Lieferanten, die eigenen Mitarbeiter und die Kunden zu einem grossen Ganzen zu vernetzen.

Der Wert von Daten bei Onlineplattformen generell und E-Commerce speziell

von Thomas Lang

In der traditionellen Volkswirtschaftslehre nach Smith & Co. galten Arbeit, Kapital und Boden als Produktionsfaktoren im herkömmlichen Sinne. Die Neuzeit brachte dann weitere Faktoren wie Wissen (Humankapital) oder Unternehmensführung als weitere Erfolgsfaktoren für die Produktion (vgl. auch Wikipedia).

Doch hat dies nach wie vor Gültigkeit im E-Business? Alexander Graf von der Kassenzone hat einen bemerkenswerten Artikel darüber geschrieben, den ich gerne wie folgt zitiere:

Boden spielt im Internet keine Rolle mehr (abgesehen von Domains) und auch die Bedeutung von Kapital hat sich verringert. Arbeit ist eher wichtiger geworden, allerdings ist damit nicht mehr die Massenarbeit/Stückarbeit gemeint, sondern der Zugang zu Know How. Ein guter Programmierer ersetzt hundert Dumme.

Zu den drei “alten” Produktionsfaktoren gesellt sich nun ein neuer. Daten bzw. der Zugang dazu spielt eine immer größere Rolle für den Erfolg von Online Geschäftsmodellen. Insofern halte ich die Google Aktie noch für deutlich unterbewertet. Wenn Google seine Daten tatsächlich vollständig nutzen könnte, dann wären noch viel mehr Profite möglich. Das erklärt ggf. auch die hohe Bewertung von Geschäftsmodellen die noch gar kein Geld verdienen (Twitter, Facebook, lastfm…). Sie produzieren massenweise Daten mit denen man (ggf. erst morgen) viel Geld verdinen kann.”

Damit gibt mir Alexander Graf eine Steilvorlage rsp. ein weiteres griffiges Argument. Denn immer wieder stosse ich bei Zuhörern von Referaten oder Teilnehmern von Studiengängen auf Unverständnis, wie Plattformen im Stile von Polyvore, Twitter, Flickr, Facebook etc. rentieren können. Rsp. wie diese Kapitalgeber finden ohne (im klassischen Sinne) Aussicht auf baldigen Gewinn.

Das wichtigste Asset von – sagen wir mal salopp – Web 2.0 Unternehmen ist nicht mehr primär der Umsatz, sondern das generierte “Datenkapital”. Die heute generierten Informationen werden den Wert und das Umsatzpotential von morgen sein. Das gilt u.a. auch für Onlineshops, die ihren Wert nicht nur manifestieren in Umsatzzahlen, sondern immer mehr auch im generierten Datenmaterial.

Aber das kannten auch schon “unsere Vorfahren” aus dem klassischen Katalogversand. Beispielsweise als man sich auf den Nachlass von Quelle stürzte. Nicht Kaufhäuser, Lager oder Infrastruktur stellten den wahren Wert dar: Nein, man hatte es primär auf die Kundendaten abgesehen.

Daten als Produktionsfaktor im E-Commerce (Quelle: Kassenzone.de)

Daten als Produktionsfaktor im E-Commerce (Quelle: Kassenzone.de)

(Crossposting aus dem carpathia: e-business//e-commerce Blog)

Immer erfolgreichere Schweizer Internet Firmen

von Reto Hartinger

Jetzt wurde bekannt, dass die  Zürcher Softwareschmide für mobile Bankapplikationen Vipera von Ricmore Capital übernommen wird und in London an die Börse kommt. Vipera war im Besitz der Gründer und wird mit 8,8 Millionen Pfund bewertet. Ich gratuliere Silvano Maffeis zum erfolgreichen Verkauf.

Das Offert-Portal GRYPS wurde vor sechs Monaten gegründet und hat bereits  2 Mio Auftragsvolumen vermittelt. Thomas Brändle war mit Runmyaccounts von Anfang an mit einem Angebot bei GRYPS dabei und meint “Ich habe von GRYPS schon ein paar Leads erhalten, welche alle sehr gut qualifiziert waren. Nicht ganz jeder Lead hat schliesslich zum Erfolg geführt – aber das ist ja normal. Ich bin von GRYPS überzeugt und werde weiterhin Leads entgegennehmen wie auch Offerten über das Portal einholen.”  Umgekehrt ist es  David Hablützel vom HardwareShop Ernst ergangen: “ganz so überzeugt bin ich davon nicht…. (nach eigener Erfahrung)- na ja, vieleicht bin ich hald nur ein Pechvogel und muss mich weiterhin auf meinen bisherigen Weg konzentrieren. Je nachdem in welcher Sparte man sich befindet, hat man mehr oder weniger “Glück”.

 

GRYPS halte ich für einen sehr gelungenen Start. Das Konezpt ist zwar nicht bahnbrechend oder neu, es zeigt aber, dass der Schweizer Markt durchaus gross genug ist, um erfolgreich ausländische Konzepte zu lancieren. Ein noch fulminanteren Start hat DeinDeal, ein Groupon Clone, hingelegt. Innerhalb von wenigen Monaten haben sie  tausende von Kunden und Partnern glücklich gemacht. Wie und ob sie es selber auch sind, zeigen sie uns in diesem Referat.

Von Groupon ist bekannt, dass sie mit einer extrem hohen Marge operieren.

 

Wir präsentieren DeinDeal am nächsten Internet Briefing:

 

7.9. 17.30-20.00 DeinDeal: Wie man erfolgreich ein Schweizer Webdienst launcht

  

 DeinDeal.ch ist der Marktführer des Groupbuying Konzeptes in der Schweiz. Der erfahrene Internetunternehmer weiss dass die Entwicklung der Website nicht das Massgebende ist. Die grosse Herausforderung sind User, Umsätze, Kunden und Partnerschaften. Zwei der Mitgründer, Amir Suissa (CEO) und Flavio Rump (Head of Client Relations) zeigen in diesem Vortrag wie sie es mit bescheidenen Mitteln geschafft haben innerhalb von wenigen Monaten über 10’000 Käufer und mehr als 100 Partner-Unternehmen von diesem neuartigen Konzept zu überzeugen. Konkret erzählen sie über die ersten Stunden der Idee, wie Sie das Team aussuchten, Partnerschaften akquirierten, Strukturen und Prozesse aufsetzten und auch im Sales richtig Gas gaben. Bei schnellem Wachstum laufen auch ein paar Dinge schief – spannende Learnings sind die Folge.
Das sind aber nur die ersten Schritte – von da an muss viel weiteres in Angriff genommen werden: Prozesse optimieren, Wachstumsmanagement betreiben, Investorengespräche führen, strategische Kooperationen uvm.
 

Sei dabei, lerne aus den Erfahrungen dieser Serial Entrepreneurs, wie man ein erfolgreiches Internet Venture in der Schweiz aufzieht. Übrigens habe ich erfahren, dass sich die Investoren um eine Beteiligung an DeinDeal gestritten haben, wie mir ein unterlegener Venture Capitalist erzählt hat. Bravo! So soll es sein.

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