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e-Commerce: Same Day Delivery

von Reto Hartinger

Zalando hat den E-Commerce mit dem Retourenmanagement aufgemischt. Alle Shops werkeln an einer Social Media Strategie. Ich behaupte, dass die nächste Revolution von dem Anbieter kommt, der im grossen Stil am gleichen Tag ausliefern wird. Damit wird man sich von der Konkurrenz abheben können. Logistik ist und bleibt das schwierigste Thema im E-Commerce. Mit der Same-Day-Delivery werden zentrale Lager zugunsten von lokalen Lagern aufgegeben. Aber wer kann es sich ab wann leisten sein Sortiment gleich an verschiedenen Standorten zu halten? Verteuert das die Auslieferung, um wieviel? Eine Strategie ist gefragt. Man muss sich diese Überlegungen jetzt machen, bevor man vom Konkurrenten auf dem falschen Fuss erwischt wird. Laurent Kästle, CEO von Kitchendiet.ch, bespricht seine Erfahrungen zum Thema in Frankreich und in der Schweiz an der E-Commerce Konferenz. Sind es nur die Grossverteiler, die eh in jedem Ort präsent sind, die sowas aufziehen können? Oder kann das auch ein Kleiner wie Kitchendiet.ch? Der Start von Kitchendiet in der Schweiz erfolgt im März. Ich bin gespannt. Schreibe hier Deine Meinung und Gedanken.

Robert Basic spricht an der Social Media Marketing Konferenz

von Reto Hartinger

Der deutsche Blogger und Twitterer Robert Basic spricht an der Social Media Marketing Konferenz vom 26. März in Zürich über drei Thesen, die für das Social Media Marketing als nobrainer gelten.  Aber aufgepasst, man kann viel falsch machen. Deshalb empfehle  ich, hört Euch diesen Vortrag an:

Social Media Realitätscheck – lernen von den Besten

Robert Basic, Blogger und Inhaber von Buzzriders
Der Blog-Pionier Robert Basic schaut in die Vergangenheit und Zukunft und überprüft 3 Thesen von Social Media die wir ja eigentlich alle kennen und für richtig halten. Nur, ist schon manch eine Firma damit prächtig an die Wand gefahren. Robert hebt nicht nur den Finger, er beweist anhand von international erfolgreichen Beispielen, worauf es ankommt und was die Besten besser machen.

One Channel does not fit it all

Es reicht heute nicht mehr aus, als Unternehmen eine Facebook-Page auf die Beine zu stellen und dann zu glauben “man sei Social Media”-fit. Unternehmen wie Microsoft exerzieren eine ganze Palette von Social Media Aktivitäten. Die sämtliche Produktbereiche abdecken, Services anbieten und damit weltweit jeden Kunden hochindividuell erreichen. Wie macht das Microsoft?


First Sell Than Produce
Immer kürzere Marktzyklen stellen Unternehmen vor große Probleme im Wettbewerb. Wie kann ein Unternehmen sicherstellen, das richtige Produkt so schnell wie nur möglich zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, gümnstiger zu vermarkten und schneller zu verkaufen? Moderne Ansätze existieren und werden erfolgreich umgesetzt. Procter Gamble hat womöglich den Stein des Weisen gefunden. Wie sieht er aus?

Inhale The Customer
Kommunikation ist keine Einbahnstraße mehr. Das sagt und stellt sich leicht fest. Aber welche Unternehmen haben ihre Kunden bis an den Schreibtisch eines jeden Mitarbeiters herangeführt? Was sagen Kunden, was denken Kunden, was wollen Kunden, was gefällt Kunden nicht? Dell hat erhebliche Mühen aufgenommen, um tagtäglich 2 Millionen Kundenstimmen durch den Konzern fließen zu lassen. Wie macht das Dell und was bringt es Dell? Und was sind

Da solltest Du dabei sein. Robert ist ein brillanter  Redner

Melde Dich an: http://internet-briefing.ch/smm13

Internet Briefing wird sein Angebot mit Webinaren ergänzen – Call for Papers

von Reto Hartinger

Vor 2 Wochen habe ich die Idee lanciert, das Internet Briefing mit Webinaren zu ergänzen. Mir ist natürlich klar, dass das Internet Briefing vom persönlichen Kontakt und von der Diskussion nach dem Referat lebt und sich dadurch von manch anderer Veranstaltung abhebt. Für viele wird es aber immer schwieriger zu den Events anzureisen. Der zweite Grund für mich, und das ist der wichtigere, immer wieder finde ich in einem Vortrag Teilaspekte auf die man gründlicher eingehen sollte, sie aber für ein Internet Briefing zu speziell sind. Auch schon deshalb, weil es danach kaum eine Diskussion gäbe, weil es eher “Wie geht das eigentlich” bzw. “Wie macht man das konkret” Seminare wären. Genau damit könnte man die Internet Briefings ideal ergänzen.

Eine Umfrage bei den Mitgliedern hat ergeben, dass sie grösstenteils von der Idee begeistert sind. Ich habe mögliche Themen identifiziert und schon potenzielle Referenten angeschrieben.

- Google Adsens aufsetzen
- Banner-Kreation
- Social Media in WordPress integrieren
- Linkbuilding
- Flashpage zu HTML5 mitrieten
- Die optimale Navigation / Informationsarchitektur
- Social Recommendation Optimisation
- Social Media in WordPress integrieren
- Tatsachen hinter Öffnungsraten und Spamfilter
- Wie mache ich meinen Blog multimedial
- 5 der besten WordPress Tools
- Wie setze ich ein Wiki auf
- 5 Tools für Profitwitterer
- Webseiteninhalte in Facebook Page einbauen
- Facebook App bauen
- Yahoo Pipes
- Social Media Monitoring

Die Themenliste liesse sich beliebig fortsetzen. Was wichtig ist, dass man immer ganz konkret am Bildschirm zeigt, wie die Dinge genau funktionieren. Steht bei einem Vortrag das Slide im Mittelpunkt, so ist es hier die Demo am Objekt. Mit ist klar, dass das Webinar andere Anforderungen an die Referenten stellt. Nebenher läuft ja auch gerade noch der Chat auf welchen der Referent auch ab und an einen Blick werfen muss um auf die Fragen der Teilnehmenden eingehen zu können. Die Teilnehmenden können sich aber gegenseitig auch die Fragen beantworten.

Das schöne an den Webinaren ist, dass sie auch nachher noch als Video zur Verfügung stehen.

Möchtest Du als Webinar-Referent dabei sein? Welches sind Deine Themen? Muss ja nicht in der obgenannten Themenliste sein. Sende mir ein Mail an insider@vtx.ch. Ich freu mich.

Für die Medienwelt wirds brutal

von Reto Hartinger

Jetzt üben wir schon mehr als 10 Jahre und es ist noch keine vernünftige Antwort auf den schleichenen Tod des Papiers in der Medienwelt herausgekommen. Haben das die Verlage überhaupt nötig? Sie melden Rekordgewinne. Ist die Chefetage bei dieser Ausgangslage überhaupt noch nervös genug, um radikale Veränderungen anzugehen? Der Kleinanzeigenmarkt war ein Schlachtfeld das viel Geld gekostet und praktisch nichts eingebracht hat. Es ist zu erwarten, dass dasselbe bei den durch Tablet und iTV ausgelösten Veränderungen der Medien wieder passieren wird. Welches Konzept auch immer – es wird um Geschwindigkeit und Interaktivität gehen. Aus Abonennten werden Communities. Verlage müssen lernen dass es keine Kundenbindung Medien zu Konsument mehr geben wird sondern eine Konsument zu Konsument auf der Plattform des bzw der Medien. Diese Community muss sich über alle Devices auf der Plattform austauschen können. Der Redakteur wird zum Dompteur – Joiz macht es vor. Das Medium an sich gibt es auch nicht mehr, das Medium generiert zur Marke das sich über verschiedene Kanäle an seine Community richtet. Radio, TV, Print, Internet verschmelzen zu einer einzigen Marke über Transportkanäle. Eine Zeitung wird auch am TV gelesen und enthält Videos und es ist fast nicht mehr zu unterscheiden ist das jetzt ein TV-Kanal oder Internet oder weiss Gott was. Zugegriffen wird via Handy, Tablet, PC und TV – ja und es gibt ein Abo für alles. Die Medium-Marke, nennen wir sie mal Blick,  wird 24 Stunden News haben – auf allen Kanälen. Sie werden irgendwann einfach als Print (gratis am Abend für alle, für Abonennten eine Version am Morgen, am Donnerstag als Magazin mit mehr Hintergründen und Community Beiträgen und eine Version am Sonntag) zusammengefasst und ebenso als Nachrichten-Sendung auf de TV. Jedes Ressort wird ständig auf allen Kanälen präsent sein. Man kann Beiträge immer ansehen – auch wenn sie vor zwei Monaten gemacht wurden. Das ergibt neue Berufsbilder:

Der Themen-Manager

Weil der Blick nicht mehr einfach ein Durchlauferhitzer ist, gibt es für jedes Ressort Themen-Manager. Diese stellen Dossiers zusammen die Bestand haben und jederzeit aus jedem Medium abgerufen werden können. Schalte ich den Fernseher ein und gehe ich auf den Blick Kanal – sehe ich sowas wie die Frontpage. Das heisst das was gerade live läuft und ich habe Menüpunkte zu anderen Ressorts. Es kann sein, dass diese auch gerade live etwas im Programm haben, sonst kommt eine Konserve oder zum Beispiel nur grade aktueller Text. Fernsehen heisst inskünftig nicht nur bewegte Bilder sehen. Der Themenmanager bereitet Dossier aus Video, Audio und Print so auf, dass immer etwas spannendes zu sehen ist. Zu allem was läuft kann man auch zu Dossiers springen, während oder nach der Sendung. Der Themenmanager gibt Journalisten den Auftrag kurz eine Stellungnahme von einem Spezialisten via Skype zu machen und speist dieses in die Kanäle ein.

Der Community Redaktor

Er lässt Versionen von guten Kommentaren aus dem Live-Chat oder Kommentarfeld (wie bei Blogs) in die verschiedenen Kanäle einfliessen. Er bereitet diese Kanalgerecht auf. So erscheinen Live-Statements von Zuschauern im TV oder im Donnerstag-Magazin kommen grössere Kommentare oder deren Zusammenfassungen kommen in die Print und Internet/Tablet Versionen. Er ist dafür zuständig, dass nichtssagende Kommentare keine Bedeutung erhalten. Überwacht die Likes und gibt Ranglisten aus und macht Umfragen, deren Resultat er den TV Moderatoren oder Themenmanagern weiter gibt. Der Community Manager ist auch besorgt, dass die Sozialen Medien mit Inhalten befeuert werden und so Traffic auf die einzelnen Themen locken.

Die Leser

Der Leser baut eine Bindung zur Marke auf. Blick begleitet ihn über den ganzen Tag. Er kann sich sein Medienkonsum und die Inhalte individualisieren. Das Medium Blick könnte stärker werden als ein TV-Sender oder eine Tageszeitung. Das Packet wird er abonnieren wollen oder Einzelteile daraus.

Der Webemarkt

Für den Werbemarkt heisst das, ganz ganz genau dort sein, wo das Publikum affin ist. Blöd, jetzt wird auch TV Werbung aufwändig zu buchen und es gibt plötzlich präzise Einschalt und Aktivitätsquoten. Es müssen auch für Auftraggeber Abos her. Key-Account-Manager können im besten Sinne des Werbeauftraggebers auf den verschiedenen Medien Werbung platzieren. Schliesslich entsteht laufend neuer Content, der Werbefläche beinhaltet. Er ist befugt verschiedene Werbemittel ohne Rücksprache mit dem Werbeauftraggeber austesten.

Das Geschäftsmodell

Einnahmequellen sind Abos über alle Kanäle und einzeln, Einzelverkäufe von Beiträgen (eventuell über alle Kanäle aber mit x Artikel, Video gratis – danach bezahlt), Werbung, Werbeadministration, Contentpartnerschaften. Richtig gemacht, könnten TVs in arge Schwierigkeiten geraten, gegen eine solche Marke Blick konkurrenzieren zu können. Wie dramatisch sich das Business-Modell in den USA verändert hat, zeigt diese Grafik.

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Realisierbar?

Alles viel zu teuer, alles viel zu weit in die Zukunft gedacht. Ich weiss. Aber wie lange werden die Verlage für solche Konzepte brauchen? Ich beschreibe die Medien 3.0. Wer Strategien will, die heute umsetzbar sind, der besucht:

09.05.2012 – 13.00 – 15.45 , Messe Zürich

Medien 2.0 – ONE Kongress

http://internet-briefing.ch/onemedien

13.00-13.40 Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
13.40-14.30 Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
14.30.15.20 Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
15.20-16.00 Round Table

Für Internet Briefing Mitglieder und Gäste Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

Anmeldung

Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
Durch die fortschreitende Digitalisierung und der immer höheren Reichweite von Smartphones und Tablet-PCs sei – vergleichbar mit der Entwicklung in USA – ein großes Titelsterben zu erwarten.  
Die Generation der über 40-jährigen bleibt den Kernpublikationen der Verlage (insbesondere den Tageszeitungen) treu – und hinter dieser Lesergruppe verbirgt sich bei den meisten Tageszeitungen mehr als 80 Prozent der Auflage. Im Gegensatz dazu ist die Bindung der jungen Zielgruppen an die Printprodukte nicht gelungen. Die Hoffnung, dass die Jugend „später“ zu den Printprodukten findet, hat sich als Illusion erwiesen. Das Ertrags- problem einer „aussterbenden“ Leserschaft wird bei den Verlagen über Vertriebspreiserhöhungen kompensiert.
Bei den Anzeigenmärkten scheint die Lage leider noch hoffnungsloser: Die Print-Rubrikenmärkte sind weitestgehend verloren. Auch die nationalen Werbebudgets schrumpfen und wandern in Richtung Online-Media. Das größte Risiko für die Verlage liegt bei den Einzelhändlern, die verstärkt Alternativen zur Print-Anzeige testen. Dies liegt zum Einen an neuen digitalen Geschäftsmodellen (z.B. Couponing, Rabattaktionen), aber auch verstärkt an dem Aufbau von eigenen e-Commerce Plattformen, bei denen nun performanceorientierte Online Werbung geschaltet wird, um die Kunden auf die Portale zu locken und zum Kauf auf der Plattform zu bewegen. Marcus bespricht mögliche Lösungsansätze:

  • Kerngeschäft: „More of the same – digitally“
  • (Warum die Einführung von Paid Content so schwierig ist)
  • Hybride Geschäftsmodelle: „Less of the same – digitally “
  • (Medien und Live-Entertainment – eine spannende Kombination für Anzeigenkunden und Leser)
  • Neue Geschäftsmodelle: „Something really new – digitally“
  • (Warum nicht Betten vermieten oder Hundefutter verkaufen?)

Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
Unser Informationsverhalten verändert sich rasant mit der explosiven Ausbreitung von Social Media und mobilen Lesegeräten. Wie aber verhalten sich junge Mediennutzer heute tatsächlich? Haben die klassischen Medienhäuser noch eine Chance bei ihnen? Und wie werden der Medienkonsum und die Medieninhalte in Zukunft aussehen? Antworten darauf geben die Referentinnen u.a. anhand einer qualitativen Studie, in der Zeix junge Leute über ihren Medienkonsum befragt hat.
Gestützt auf das Userverhalten wird erläutert, inwiefern klassische Medien in den Dialog eintreten und ihre Themenführerschaft bewahren können. Müssen sich Medienhäuser dazu zu IT- Unternehmen wandeln? Jacqueline und  Andrea bieten eine Auslegeordnung für Handlungsbedarf und – spielraum und zeigen auf, welche Konsequenzen die neuen Kanäle für die Inhalte, Datenhaltung und die Interfacegestaltung der klassischen Medien haben. Anhand konkreter Beispiele gewinnt das Publikum einen Eindruck von Trends und Best Practices. Der Vortrag richtet sich an Medienverantwortliche aller Branchen.

  • Die neuen Medienkonsumenten
  • Welche Strategievarianten stehen Medien offen?
  • Was bedeutet dies für die (Web-)Geschäftsmodelle?
  • Wodurch wird eine gute User Experience erreicht, wenn Medien die Kontrolle über die Kanäle abgeben (müssen)?

Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
Die Medienindustrie befindet sich in einer doppelten Krise. Zum einen in einer wirtschaftlichen, weil das klassische Businessmodell der Werbe- und Anzeigenfinanzierung wegbricht und zum andern in einer strukturellen Krise aufgrund des verändernden Mediennutzungsverhaltens.

Oft kann im klassischen Kerngeschäft keine ausreichende Wertschöpfung mehr generiert werden, was neue Geschäftsmodelle verlangt. Durch die rasante Entwicklung der Digitalisierung und dem Aufschwung von neuen Technologien entstehen neue Marktchancen und die Herausforderung diese neue Technik mit Bestehendem zu verknüpfen.

In diesem Referat werden die Rahmenbedingungen dieses Wandels aufgezeigt und die Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen untersucht. Die grund­legenden Eigenschaften von personalisierbaren Mediensystemen werden aufgezeigt.

Es werden Aspekte betrachtet, welche im heutigen Medien­nutzungs­verhalten berücksichtigt werden müssen:

  • Individualisierung
  • Personalisierung
  • Targeting
  • Im Geschäftsmodell der individualisierten Tageszeitung wird auf diese Aspekte und Veränderungen eingegangen.

Round Table

Die verschiedenen angesprochenen Thesen werden mit den Teilnehmern diskutiert.

Anmeldung


Wann ein Produkt lanciert werden sollte

von Reto Hartinger

Apple hat anscheinend die Hardware für den iTV schon längst parat und wird ihn zur Lancierung iPanel nennen. Sie kommen nicht heraus, weil sie kein umwerfenden Inhalteangebot anbieten können, Hollywood streikt. Am anderen Ende kommt Google mit ihrer Augmented Reality Brille in die Öffentlichkeit, ein Produkt gibt es nicht zu kaufen. Google will Feedback, damit sie ein noch besseres Produkt lancieren können. Blödsinn, sie wollen Aufmerksamkeit, denn Feedback von Usern erhält man auch ohne Öffentlichkeit.

Google kommt mit gut gedachten Diensten halbfertig auf den Markt – Wave, Google+ und Presently sind nur Beispiele und entwickelt sie dann zu valablen Produkten weiter (Google Docs z.B.).

Ich habe bei search.ch die Erfahrung gemacht, dass wenn der Dienst zu wenig gut ist, er niemals mehr abhebt. Man schliesst sich mehr Türen als man öffnet. Die Power-User sehen es sich an, halten es für Mist um kommen nie mehr wieder. Umgekehrt, wäre der Dienst gut, erzählen sie es weiter und sind die besten Multiplikatoren. Es gibt aber genauso viele Gegenthesen. Darum würde mich interessieren, was du persönlich darüber denkst. Möchtest Du lieber ein halbfertiges Produkt das sich entwickelt oder ein mit Feature vollbepackten Dienst?

Start-up Strategie

von Reto Hartinger

Als Firmengründer oder Startup solltest Du diese Session an der ONE Konferenz nicht verpassen. Melde Dich an

Start-up Strategie, Finanzierung, Markteroberung

9. Mai: Messe Zürich, ONE Konferenz

08.45-09.15 Werft den Business Plan weg! Gründet das Richtige
Dr. Patrick Stähler, Partner, fluidminds
’09.15-10.00 Startupfinanzierung – Erfahrungsbericht von der Front
Dorian Selz, Mitgründer und CEO, Memonic
10.15-11.00 Wie entwickle ich mein Start-up im Schnellzugstempo. 10 Lessons learnd
Amir Suissa, Gründer & CEO, DeinDeal
11.00-11.45 Wie erobere ich den US Markt
Walter Buschta, Walter Buschta CMO & Head of Americas, The Thingle Group LLC / Thingle (US) Inc.
11.45-12.15 Wie komme ich zu Venture Capital? – auf welche Faktoren es wirklich ankommt
Cedric Köhler, Leiter Creathor Venture Schweiz

Für Mitglieder Internet Briefing und IFJ Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

Anmeldung hier klicken

Werft den Business Plan weg! Gründet das Richtige
Dr. Patrick Stähler, Partner, fluidminds

Gründer verbringen unendlich viel Zeit mit dem Schreiben von Business Plänen. Dabei übersteht der Business Plan nicht den ersten Kundenkontakt. Deshalb werfen Sie alle Business Planvorlagen weg. Papierkorb auf und rein. Wums! Besser ist, dass Gründer aus ihrer Idee ein kundenzentriertes Geschäftsmodell entwickeln und dieses frühzeitig mit Kunden testen. Im Referat zeige ich auf, welche Bestandteile ein gutes Geschäftsmodell hat und in welchem Prozess Gründer ein richtiges, kundenorientiertes Geschäftsmodell entwickelt. Zu jedem guten Geschäftsmodell gehört natürlich auch ein Ertragsmodell, das überzeugt.

Startupfinanzierung – Erfahrungsbericht von der Front
Dorian Selz, Mitgründer und CEO, Memonic
Memonic hat in zwei Runden rund 1.5 Mio. Franken aufgenommen. Dorian Selz, Mitgründer und CEO von Memonic, erzählt über seine Erfahrungen bei der Suche nach Kapital. Was hat funktioniert, auf was haben die Investoren angebissen, was sind Fallen, die zu vermeiden sind, welche Investoren und Investorennetzwerke sind sie angegangen. Er erzählt aber auch über Erfahrungen die eher nachdenklich stimmen im Zusammenhang mit der Kapitalsuche. Nach diesem Vortrag haben Sie gelernt, was es heisst eine Kapitalrunde erfolgreich aufzugleisen.

  • Wie haben wir Memonic über 2 Runden finanziert
  • Was hat funktioniert – was nicht
  • Warum haben wir uns für Business Angels und gegen VCs entschieden
  • Welche Erfahrungen haben wir mit den externen Geldgebern gemacht
  • Wie schaut ein externer Kapitalgeber auf das eigene Startup
  • Lohnt es sich externes Kapital aufzunehmen?

Wie entwickle ich mein Start-up im Schnellzugstempo. 10 Lessons learnd
Amir Suissa, Gründer & CEO, DeinDeal
Kaum ein Internet Venture in der Schweiz hat einen so fulminanten Start hingelegt wie Deindeal, eine Kopie von Groupon. Die Truppe um Amir Suissa ist innerhalb von 2 Jahren von 5 auf 160 Mitarbeiter gewachsen, hat Venture Capital gefunden und nach etwas mehr als einem Jahr in Ringier einen Käufer gefunden. Amir bespricht, was wir von DeinDeal lernen können:

  • Unternehmertum in der Schweizer Internetszene
  • Startup Do’s and Dont’s
  • Wachstum Management im Schweizer eCommerce
  • Wie haben wir gestartet?
  • Was hatten wir vor?
  • Wo sind wir jetzt?
  • Wohin geht der Weg?
  • Die 10 wichtigsten Erkenntnisse
  • DeinDeal.ch
  • Online Marketing
  • Business Development
  • Ecommerce

Wie erobere ich den US Markt
Walter Buschta, Walter Buschta CMO & Head of Americas, The Thingle Group LLC / Thingle (US) Inc.
Viele gute Ideen von Schweizer Internetprojekten scheitern am zu kleinen Schweizer Markt, ja oft ist sogar DACH oder Europa zu kompliziert und zu klein. Man sollte solche Ventures in den USA hochziehen und finanzieren. Viele sind aber auch daran gescheitert. Walter bespricht wie sie diese Herausforderungen mit dem Social Netwok thingle.com angegangen sind und welche Probleme und Erfolge sich eingestellt haben:

  • Gründe für eine Standortentscheidung USA, insb. für Unternehmen im Bereich E- Commerce & Social Media
  • Herausforderungen für Schweizer Unternehmen für den Eintritt in den US Markt
  • Unterschiede zwischen CH/Europa und USA (Arbeitsweise/Geschäftsgebaren, VC,
  • Talents/Rekrutierung, Markt, …)
  • Erfahrungsbericht: Aufbau der Social Media Unternehmung Thingle (US) Inc. in New York

Wie komme ich zu Venture Capital? – auf welche Faktoren es wirklich ankommt
Cedric Köhler, Leiter Creathor Venture Schweiz
Creathor Venture ist einer der wenigen Paneuropäischen Venture Capital Fonds, die eine Niederlassung in Zürich haben und aktiv in Schweizer Start-Ups investieren. Über 1000 Businesspläne erhält Creathor jedes Jahr, wovon es nur eine Handvoll schaffen, tatsächlich Kapital zu bekommen. Cédric Köhler, Managing Director von Creathor Venture Schweiz gibt Einblicke, auf welche Faktoren Venture Capitalisten schauen und welche Faktoren oftmals irrelevant sind. Fallbeispiele aus dem aktuellen und ehemaligen Portfolio illustrieren den Vortrag.
Vorstellung Creathor (Investment Focus)

  • Ziele eines VCS
  • Gründer vs Unternehmer
  • Techno-Centric View vs Customer Centric View
  • Deal Breaker – was Vcs gar nicht mögen
  • Was Vcs mögen
  • Venutre Capital Alternativen
  • Die CREATHOR Matrix

Anmeldung hier klicken

ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

Geschäftsstrategie schärfen

von Reto Hartinger
Mit diesem Programm begleiten wir innovative, vielversprechende Projekte/Spin-offs auf dem Weg zum erfolgreichen Start-up. Dabei entwickeln oder überarbeiten die Teilnehmenden in 5 Tagen ihr Businessmodell und schlagen weitere Pflöcke in den Bereichen Strategie, Marketing, Finanzen und IP-Schutz ein. Abgeschlossen wird das ganze am 5. Tag mit einem 7-minütigen Pitch vor Experten. Überwww.venturelab.ch/vplan findest Du weitere Informationen zu den Inhalten und Zielen.
Melde Dich doch unter www.venturelab.ch/vplan gleich für den terminlich passenden Kurs an. Wir werden Dich dann umgehend für den Workshop einladen. Der nächste «venture plan» im Technopark Zürich startet übrigens am 8.September 2011. Nutze die Chance, Deinem Projekt/Start-up neue Impulse zu geben!

Du bist dabei, ein Projekt auf die Beine zu stellen, hast konkrete Vorstellungen wie das vor sich gehen soll. Vielleicht hast Du bereits einen Prototypen. Alles ist klar. Startklar. Wirklich? Ich kann Dir nur empfehlen, Dein Idee, Dein Businessplan und Deine Strategie kritisch zu hinterfragen und zwar nicht einfach in Deinem Umfeld sondern von und mit Profis. Das Institut für Jungunternehmer hat ein Workshop worin die Teilnehmenden in 5 Tagen ihr Businessmodell entwickeln oder überarbeiten. Damit schärfst Du Strategie, Marketing, Finanzen und IP-Schutz und machst ein stimmiges Konzept. Abgeschlossen wird das ganze am 5. Tag mit einem 7-minütigen Pitch vor Experten (ca 20). Das sind zu 70 % Geldgeber bei denen Du auch sofort Feedback über Deine Finanzierungschancen erhalten kannst.

Weitere Informationen zu den Inhalten und Zielen. Der nächste «venture plan» startet  am 8.September 2011 im Technopark Zürich. Nutze die Chance, Deinem Projekt/Start-up neue Impulse zu geben!

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