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Wochenendsurf-Tour

von Daniel Niklaus

Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

Dieser Blog gibt es sofort Mobile unter: http://mippin.com/internet-briefing. Gemacht mit einem Klick bei mippin. 10 weitere Tools, wie man seine Website mobile macht, gibt es bei spyrestudios.com. Mehr Tools zum zwitschern hält freelancefolder bereit.

Keine Tools dafür CSS Beispiele finden wir auch diese Woche einen Haufen. 50 awsome Animations. 30 Beispiele mit versteckten Effekten. Drop down Menü.

Es muss nicht immer CSS3 sein. Hier wieder einmal zwei Flash-Beispiele. 60 kreative Flash Websites und nochmals 60 inspirierende Flash-Seiten.

Werbung, die das Hirn herausfordert und Logos die mit weniger mehr sagen. Und hier gibt es 50 aussergewöhnliche Blogs.

Website-Beispiele gibt es ebenfalls. Userinterfaces für Business Web Applikationen. Showcases für Web-Apps. Usability für Charity-Sites. Über das Re-Design von Philadelphia.com und Design-Beispiele aus Israel.

Best Practice für Formulare, call to Action, E-Commerce Design und Tipps wie man mehrsprachige Sites anpackt.

Nuit Blanche from Spy Films on Vimeo.

Selbstverständlich noch ein Font-Link.

bye, bye

Internationales Internet-Marketing

von Beat Z'graggen

Milko van Rijn von Mettler-Toledo International ging in seinem Vortrag am gestrigen Internet-Briefing der Frage nach, wie man internationales Internet Marketing aufzieht und wo kulturelle Unterschiede Probleme bereiten. Er gab interessante Einblicke in die Kundengewinnung des führenden Herstellers von Präzisionswaagen, wo immerhin 40 % aller Leads über das Internet angezogen werden.

Dass Internet-Marketing auch für Industriefirmen wie Mettler-Toledo entscheidend ist, wurde am gestrigen Internet-Briefing Vortrag in Zürich gezeigt. Milko van Rijn zeigte dabei einige der Aktivitäten auf, welche dazu führen, dass Mettler-Toledo 40 % aller Leads über das Internet anzieht. Gemäss von Rijn kommen 50 % der Internet-Leads über Suchmaschinen-Marketing und 16 % über E-Mail Marketing. Der Schwerpunkt des Vortrages lag beim internationalen E-Mail Marketing.

Mettler-Toledo setzt Email Marketing international sehr gezielt ein, um effizient Märkte zu bearbeiten sowie Kunden zu informieren. Alleine letztes Jahr wurden 10 Millionen Mails in 5′500 Kampagnen versandt. 66 Prozent dieser Kampagnen liefen dabei über die einzelnen Ländergesellschaften und der Rest wurde von der Zentrale aus versandt.

Wie bei lokalen E-Mail Kampagnen sind der Inhalt und die Datenqualität entscheidend für den Erfolg internationaler E-Mail Kampagnen. Bei Mettler-Toledo geht man aber noch nicht so weit wie bei anderen internationalen Firmen, welche zum Beispiel die Betreffzeile den unterschiedlichen Vorlieben der einzelnen Märkte anpassen. Vielmehr werden – zumindest bei den internationalen Kampagnen – die Inhalte übersetzt und von den Ländergesellschaften nur auf Inhalt und Wortwahl überprüft.

Bei der Auswahl der Plattform für den E-Mail Versand müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden wie

  • Sprach- und Ländercodes in den Adressen
  • Dual Byte Möglichkeiten, um alle Schriftzeichen korrekt anzuzeigen
  • Abbildung der unterschiedlichen Permission-Regeln:
    • In Deutschland, China, Kanada und Italien gilt z.B. das op-in: Nur bestellte Newsletter dürfen versandt werden.
    • In den USA, Frankreich und Grossbritannien gilt opt-out: E-Mails dürfen versandt werden, bis sie abbestellt werden.

Internationales Internet-Marketing verlangt die Zentralisierung und Homogenisierung von Prozessen, Tools, Inhalten und Datenstrukturen. Vor allem wenn man auch von der Zentrale aus E-Mails versenden will. Beim Versand der E-Mail muss natürlich länderspezifisch vorgegangen werden, damit der für die jeweilige Zeitzone optimale Versandzeitpunkt gewählt werden kann (siehe auch Prime Time im Internet: Tageszeiten der Internetnutzung in Europa).

Kulturelle Unterschiede beachten
Je nach Land und Kultur kommt nicht jede Botschaft gleich gut an. Es bestehen unterschiedliche Ansprüche:

  • Unterschiedliche Designansprüche (siehe auch Einsatz von Flash in Deutschland, Schweiz und China und Kundensprache sprechen und globale Botschaft für lokale Konsumenten anpassen).
  • Unterschiedliche Anforderungen an die Tonalität
  • Kulturelle Akzeptanz von aggressiven und unpersönlichen Verkaufstaktiken (so ist zum Beispiel Hard selling in vielen Märkten verpönt).
  • Unterschiedliche Schmerzgrenzen bei der Kontakthäufigkeit
  • Eigenes Distributionsnetz und entsprechende Kontakthäufigkeit
  • E-Mail Maturität (Folge: in den USA sind die Klickraten nur etwas halb so hoch wie in Europa und in Asien sind sie 1 1/2 mal so hoch wie in Europa).



Crossposting von http://news.worldsites-schweiz.ch/internationales-internet-marketing.htm

E-Commerce & Mobile Commerce Konferenz

von Reto Hartinger

Der Onlinekanal wird immer wichtiger – nicht nur für Dein Betrieb. Die Konkurrenz schläft nicht. E-Commerce ist ein hartes Stück arbeit und muss immer wieder überdenkt und hinterfragt werden. Schnell kann die Konkurrenz mit einem besseren Shop die Kunden zu sich ziehen. In letzter Zeit haben sich einige Trends entwickelt die man berücksichtigen muss, will man nicht abgehängt werden. So ist mit Social Commerce eine neue Disziplin entstanden, die man zu beherschen lernen muss. Neue Technologien wie Augmented Reality zeigen unglaubliches Potenzial und Mobile Commerce bringt eine ganz neue Dimension ins Business, vor allem auch ins stationäre Business. Ich habe die Trends aufgenommen und in eine Tagung gefasst. Lass Dich inspirieren von ausgewiesenen Spezialisten die Dir zu mehr Umsatz im Shop verhelfen werden:

15.3. 2010  Konferenz: E-Commerce & Mobile Commerce

Anmeldung

08.30-09.15 E-Commerce Trends: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing
09.15-09.45 Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality
09.45-10.15 Augmented Reality im eCommerce und Mobile Commerce
10.35-11.20 Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co
11.20-11.50 Black Socks: Internationale Social Media Kampagne für einen Shop
11.50- 12.30 Kill the KPI?s ? Wer nur die Kennzahlen und Standard Tools im Auge hat, verliert.
13.30-14.15 Kunde, Handy, Händler.  Wie das Mobiltelefon den e-commerce beeinflusst
14.15-14.45 Achtung Handy im Shop! Instant Preisvergleiche und andere Tücken
15.05-15.35 Internationalisierung von Online-Stores
15.35-16.15 Brand und User Experience Design für Shopping-Erlebnisse
16.15-16.50 Texte die verkaufen
16.50-17.30 Suchmaschinenoptimierung für Shops

Für Mitglieder und Sponsoren Fr. 440.-
Nichtmitglieder bezahlen        Fr. 580.-

Anmeldung

E-Commerce Trens: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing
Daniel Risch, Unic AG
Trotz schwieriger Vorzeichen war 2009 ein Boomjahr für den E-Commerce. Nicht zuletzt die Einfachheit, eine riesige Auswahl und Preisvorteile liessen den Onlinehandel gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dazu kommen Shopping-Ansätze wie Live- und Club-Shopping, Crowdsourcing, Mass Customization oder Recommendations die erst durch den Onlinekanal möglich wurden.
In diesem Vortrag werden folgende Themen besprochen:
-          Facts und Figures zum E-Commerce 2010
-          Einführung in das übergeordnete Thema Social Commerce
-          Live-Shopping (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
-          Clubshopping (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
-          Crowd Sourcing (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
-          Mass Customization (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
-          Recommendations (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
-          Shop-Blogs (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)

Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality
Thomas Lang, CEO Capathia
Wie verändert der Einsatz von Multimedia unser Kaufverhalten – wie werden Emotionen transportiert und damit nachhaltig auch die Conversion-Rate im Onlinevertrieb verbessert. Von der einfachen Produktpräsentation, über die moderierte Produktdemonstration bis zu Online-Video-Verkaufswidgets. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen das Potential moderner Produktpräsentationen, benutzerfreundlicher Konfiguratoren und den Einfluss von Augmented Reality auf den Kaufentscheid von morgen.
-       Drehen, Kippen, Zoomen – so setzen Sie Ihr Produkt optimal in Szene
-       Das Produkt im Bewegtbild – heute nicht mehr wegzudenken. Die verschiedenen Formen und Strategien.
-       Königsdisziplin Konfiguratoren – wie den Benutzer nicht überfordern und trotzdem nahtlose Prozesse gewährleisten
-       Augmented Reality – von der positionsabhängigen Information bis zur virtuellen Umkleidekabine
-       Social Graph als wichtiger Vertrauter in der Entscheidungsfindung
Augmented Reality im eCommerce und Mobile Commerce

Bruno.Mettler CEO Vanija
Augmented Reality ist eine neue Form der Präsentation, die viel Aufmerksamkeit erzeugt und fasziniert. Sinn und Unsinn legen sehr nah beieinander. Was ist nur Show, was bringt Mehrwert? Bruno zeigt uns anhand einer Live Demo was Augmented Reality ist

.- Was braucht AR (technische Voraussetzungen wie Kamera)
- Übersicht der aktuellen Anwendungen, die sich durch AR ergeben
- Beispiele aus Web & Mobile wie Layar, Wikitude, Burger King, Bombardier.
- Möglichkeiten im Web mit 3 Konzeptansätzen für eCommmerce
- Möglichkeiten im Mobile mit 2 Konzeptansätzen für eCommmerce
- Ausblick der technischen Entwicklung
- Kombination von Augmented Reality mit Gestures


Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co
Philipp Sauber, CEO INM Ag
Social Networks wie Facebook, Youtube, Twitter & Co erleben der Zeit einen Boom. Fragt sich nur, ob mit professionellem Social Media Marketing auch Geld verdient und Produkte beworben werden können. Phlipp Sauber, CEO von INM, bespricht wie.

Es gibt bereits diverse E-Shops die in Facebook und Co. grosse Fangemeinden anziehen. Sie haben sich eine grosse Communites aufgebaut haben oder bestehenden Communites angeschlossen und Ihre Produkte dort verkauft.
Philipp bespricht wie man Social Networks einsetzt um seine Produkte zu bewerben und vermarkten.
·         Kurze Einleitung in die Theorie des Social Marketings
·         Möglichkeiten und Plattformen
·         Wie integriert man Produkte, Firmenportraits etc in Social Networks?
·         Wie setzt man Social Marketing zur Bewerbung von Produkten ein?
·         Welche Möglichkeiten bietet das Crowd Sourcing?
·         Beispiel realer Anbieter von Produkten im Internet

Black Socks: Internationale Social Media Kampagne für einen Shop
Samy Liechti, CEO Blacksocks.com
Was heute Newsletter sind, werden morgen Kampagnen über Social Plattforms sein. Es geht heute schon darum eine Community aufzubauen.
Samy Liechti bespricht wie er Social Media einsetzt um international an Kunden heranzukommen. Zum Bespiel über Twitter oder Facebbok Applikationen. Das Ganze ist einfacher gesagt als getan. Twitter muss unterhalten um Follower zu generieren. Facebook braucht Aktivitäten und Commitment.  Einfacher geht’s mit Facebook Werbung. Wichtig dabei ist, dass man selber Teil der Community ist. Erfahrungen aus erster Hand.

Kill the KPI’s – Wer nur die Kennzahlen und Standard Tools im Auge hat, verliert.
Malte Polzin, CMO, Competec Holding AG (u.a. brack.ch / daydeal.ch)
Als Shopbetreiber geht es häufig  immer nur um: Traffic, Conversion Rates, CRM, Affiliate, SEO/SEM und Anzahl Member oder Neukunden um „jetzt“ entsprechenden Umsatz zu erreichen.
Diese Disziplinen beherrschen zunehmend mehr Shops bzw deren Agenturen. Wer im zukünftigen E-Commerce erfolgreich dabei sein möchte muss sich mit neuen Themen und ergänzenden Fragen auseinandersetzen um sich differenzieren und behaupten zu können.
-          Online denken und handeln
-          Stammkunden begeistern und zu Fans machen
-          Neue (exklusive) online Märkte ansprechen und sich auch in neue Geschäftsmodelle wagen
-          Vernetzen
-          Zuhören und sich dann ins Gespräch bringen
-          Mehrwert für die Lieferanten / Hersteller schaffen
-          Medial verkaufen

In diesem Vortrag wird Malte Polzin Beispiele aus den Shops brack.ch und daydeal.ch zeigen, jedoch auch auf die Gedanken und Ideen aus den vorangegangenen Vorträgen aufgreifen und in Verbindung mit dem Competec Geschäftsmodell bringen.

Kunde, Handy, Händler.  Wie das Mobiltelefon e-commerce beeinflusst
Falk CleverCross | mobile marketing & commerce
Nicht wenige WebShops und Unternehmen greifen das Potenzial der mobilen Welt dadurch auf, dass der Shop oder die Website „nun auch auf Mobiltelefonen verfügbar ist“. Die einfache „Spiegelung“ oder genauer die Transformation der Inhalte, schöpft dabei aber nur unvollkommen die Möglichkeiten der neuen medialen Umgebung aus. Das Handy des Kunden eröffnet durch die zentralen Eigenschaften der Persönlichkeit, Mobilität, Lokalisierung und der „dauerhaften Verfügbarkeit“ gänzlich neue Formen der Kommunikation mit dem Kunden.

- Kundenvertrauen
- Kundenbindungs-Programme
- Einkaufserlebnis & Beratung
- Mobile Communities in Verbindung mit e-commerce

Achtung Handy im Shop! Instant Preisvergleiche und andere Tücken
Peter Düggeli, Experte Unterhaltungselektronik Comparis AG
Der Preis ist nicht die einzige aber eine enscheidende Grundlage für den Kaufentscheid. Das Problem dabei: Wer im Laden vor seinem Lieblingsprodukt steht, hat keine Möglichkeit, den Preis zu vergleichen und herauszufinden, ob’s das brandneue TV-Gerät, das aktuelle FIFA-Soccer Game, oder das trendige Netbook irgendwo anders günstiger gäbe. Die mobilen Preisvergleiche von comparis.ch<http://comparis.ch> schaffen hier Abhilfe. Fürs iPhone von Apple und Mobiltelefone mit dem Google-Betriebssystem Android hat der Internet-Vergleichsdienst mobile Applikationen seiner Preisvergleiche in den Bereichen Unterhaltungselektronik und Unterhaltungsmedien (Bücher, CDs, DVDs, Games) erstellt. Sie sind einfach zu handhaben und funktionieren sogar mittels Fotosuche. Und für Schnäppchenjäger gibt es eine Applikation für Aktionen der Lebensmittel-Detailhändler. Im Referat werden die neusten Preisvergleichs-Applikationen sowie der Shopvergleichsdienst von comparis.ch vorgestellt.

Brand und User Experience Design für Shopping-Erlebnisse
Vera Brannen, Usability Expertin, Brannen Usable Brands

Gute Usability und zahlreiche Funktionalitäten sind alleine keine langfristige Erfolgsstrategie. Vera Brannen bespricht, wie durch einen ganzheitlichen Ansatz virtuelle Einkaufserlebniswelten geschaffen werden

Ein Shop ist mehr als nur ein Shop. Er ist eine virtuelle Erlebniswelt. Mit grossem Aufwand wird für den online Kunden Usability, Funktionalität und Auswahl optimiert. Wie aber lässt sich gutes User Experience Design mit den Kerninhalten und der Erlebniswelt des Brands verschmelzen?
Die online Welt muss das widerspiegeln, was aus der realen Welt vertraut ist – Produktpräsentation, Kundenansprache und –Service. Zusätzlich kommt der Website die Aufgabe zu, das Produkt virtuell erlebbar zu machen. Was zählt ist die konsistente User Experience in der Welt des Brands ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Zielgruppe – online ebenso wie offline.
Virtuelle Erlebniswelten festigen die Bindung des Kunden an den Brand. Dies fördert Verkäufe und Kundentreue langfristig und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit.
- Was ist eine Brand Experience?
- Brand Wirkung und Brand Beeinflussung
- Die Entwicklung – Brands heute
- Relevante online Brand Experiences
- Das Interface als Brand
- 7 praktische Tipps zu Brand & Usability:
1) Konzept: Strategie, Brand und Zielgruppe als Treiber
2) Struktur: Mental Models und Fokus
3) Design: Emotionsträger und visuelle Führung
4) Features: Dominanz versus Relevanz
5) Interaktion: Spielerei oder Verkaufsförderung
6) Wording: Die Chance zum Kundendialog
7) Engagement: Interaktion zwischen Brand und Kunde

Texte die verkaufen

Rinaldo Dieziger, CEO Supertext AG


- Emotionale Sprache (Texten für alle Sinne)
- Die vier Fenster des Lernens (So nimmt unser Gehirn Informationen auf)
- Die fünf Formen von Triggern (Das Geheimnis erfolgreicher Headlines)
- Die AIDA-Formel für Texte
- Praxistipp: So schreiben Sie E-Mails


Wochenendsurf-Tour

von Daniel Niklaus

Wochenende! Da geht’s auf die Wochenendsurf-Tour. Entdeckungen von bekannten Blogs, Linklisten und Interessantes aus Newslettern. Wer mitkommen will, sei eingeladen und darf im Kommentar gerne den einen oder anderen Link Ausgeben ;-)

Wo blieben wir letzte Woche stehen? Bei den Fonts. Scheint diese Woche ein wichtiges Thema in der Bloggerwelt gewesen zu sein. 60 Websiten die Fonts gezielt einsetzen und welche Aufgabe die Darstellung für den User hat. Fonts unterliegen ebenfalls Modetrends, aktuell scheinen Brush fonts gross im Kommen. Auch Webdesignerwall gibt den Fonts eine grosse Bedeutung in den wichtigsten Designtrends 2010. Ich bin gespannt, ob wir in der Schweiz ebenfalls vermehrt individuelle Fonts sehen. Wie diese eingefügt werden? typekit.com ist ein guter Start. Zum Abschluss Fonts weit weg vom Computer und auf Visitenkarten.

Navigationsdesign wie man sie selten sieht. Auf Services geklickt. Lustige Idee für die erste Ebene. Wenn ich auch kein Wort verstehe, das Design gefällt mir.

Vermehrt zu sehen: Single Page Websites. Statt 5 Menüpunkte auf 5 HTML Seiten zu verteilen, wird die gesamte Website in einer HTML Seite abgebildet und dann per Javascript bewegt. 40 Beispiele gibt es bei webdesigledger.

35 attraktive und effektive E-Commerce Websites zeigt uns smashingmagazine und nextrapixel verrät uns die neuste Diät: Put Your eCommerce Checkout on a Diet Plan. Wenn wir schon bei Formularen sind, Tipps für usable-web-forms.

Schliessen wir doch auch dieses Mal mit einem Video ab

Internet Briefing 2010

von Reto Hartinger

Irgendwie bin ich optimistisch, dass das 2010 innhaltlich das beste Internet Briefing Jahr wird. Zum fünfährigen Bestehen des Internet Briefings habe ich eine Konferenzreihe vorgesehen, die mit 3 Konferenzen im März und April zu den Themen E- und Mobile-Commerce, den wichtigsten Developper-Themen und Social Media beginnen. Im Herbst folgen voraussichtlich wieder 3 Konferenz. Mindestens eine davon in Bern.

Es könnte sein, dass wir im April wieder einen Geschäftsleitungsmitglied eines renomierten amerikanischen Webunternehmens bei einem Internet Briefing begrüssen dürfen. Ich sehe sowieso mehr englische Briefings vor, damit sich die englischsprachigen Internetler mit uns besser vermischen.

Wenn Du weisst, dass irgendeine Persönlichkeit aus den USA in die Schweiz kommt, teile es mir doch bitte mit. Ich werde mich bemühen, dass diese vor dem Internet Briefing spricht.

Melde Dich jetzt zu den zu den nächsten Veranstaltungen an:


2.02.2010 11.30-14.00 Internationales Email Marketing
Email Marketing ist auch international d a s Tool um effizient Märkte zu bearbeiten sowie Kunden zu informieren. Aber wie erreichen wir unsere Branding-Ziele und bringen Promotions über verschiedene Sprachen, Kulturen, Zeitzonen an den Mann? Milko van Rijn von Mettler-Toledo International geht der Frage nach, wie man ein Internationales Email Marketing 

2.02.2010 17.30-20.00 User Experience and Application Design at Google
Usability is key in web applications. Simon Raess works as UX Designer at Google Docs in New York. He shares his views on how to create genuine user experiences for the web.

Dieses Event ist auf Englisch – wer es auf Deutsch haben will, geht nach Bern:

3.02.2010 17.30-20.00 User Experience und Application Design bei Google (Deutsch)
Bern: Ristorante La Gioia, Bärenplatz 7 map
Benutzerfreundlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg von Web-Applikationen. Simon Raess arbeitet als UX Designer im Google Docs Team in New York. Er spricht über die Gestaltung von Benutzer-Erlebnissen im Web.

Es warten spannende Konferenz auf Dich – melde Dich jetzt an zu:

15.03.2010 08.30-17.30 Konferenz:

E-Commerce & Mobile Commerce

E-Commerce Trens: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing

Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality

Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co, Social Media Kampagnen

Mobile Commerce: M-Commerce Möglichkeiten und Beispiele, Preisvergleiche,

… und mehr Themen


6.4.2010 08.30-17.30 Konferenz:

Social Media Marketing Summit

Kommunikationsstrategien: Facebook, Twitter, Youtube Kampagnen

Inhalte verbreiten:  Webapps, Page, Gruppe und Facebookinhalte auf eigener Page

Twitter: Twitter in Business, Virale Twitter-Applicationen

Mobile: Möglichkeiten und Aussichten

Social Media managen : Aktivitäten monitoren und auslösen, Social Media und CRM


Provisorisches Programm:
- Neue Kommunikationsstrategien mit Botschaften und Botschafter
- Social Media Aktivitäten monitoren und aktivieren
- Webapps, Page, Gruppe: Inhalt er eigenen Website auf Facebook publizieren
- Werbung in Sozialen Netzwerken
- Facebook Gruppe, Facebook Fanpage
- Virale Twitter-Applicationen: Wie man in 4 Wochen 600′000 Benutzer gewinnt
- Social Media goes mobile
- Twitter für Business: selbstreferenzielle Spielerei oder “the next big thing”
- Vom Dialog zum Lead – Social Media Marketing und CRM im Zusammenspiel

7.4.2010 08.30-17.30 Entwickler-Konferenz

Developer Summit

Entwicklen für/von: Twitterapplikationen, Facebook , iPhone und iSlate

Single Sing on mit Facebook, Twitter, und Google-ID

Web & Cloud verschnellern: Skalierbare Applikationen, Atomisierung von Komplexen Systemen

Trends: NoSQL , One Web, Web of Things

Projektmanagement: Boosting Requirements Analysis, Better Software Estimation

Real-Time Web: Standards und Herausforderungen,  Software-Architekturen für die Web-2.0-Welt

Melde Dich bereits jetzt an

GRYPS Offertenportal geht in die Registrierungsphase!

von GabyStaeheli

GRYPS Offertenportal sucht Anbieter von professionellem  IT & Office Equipment, sowie von Dienstleistungen für KMU in der Schweiz. Der Startschuss für die Lancierung des neuen Offertenservices ist für Ende Januar 2010 geplant.

Das Geschäftsmodell von GRYPS basiert auf der Vermittlung von Leads. Sucht ein Unternehmer z.B. eine Webagentur zur Erstellung  einer neuen  e-commerce Site,  so gibt er sein Kaufinteresse in wenigen Minuten kostenlos bei GRYPS ein.  Durch einen kurzen Online-Fragebogen, sowie einen Rückruf von GRYPS wird die Kaufabsicht verifiziert und qualifiziert.  Dieses sog. “Lead” wird dann an 3 passende Anbieter vermittelt, damit diese dem Kaufinteressent ein individualisiertes Angebot erstellen können.

Anbieter der verschiedensten Kategorien von Webservices über Telefonanlagen bis hin zu ERP-Software können sich kostenlos bei GRYPS registrieren und bezahlen nur für die gewünschten Leads (nach vorheriger Einsicht in den ausgefüllten Fragebogen). Die Kaufabwicklung selbst erfolgt nicht über die Plattform.

Der Nutzen für den Einkäufer liegt in der Zeitersparnis bei der Recherche nach geeigneten Anbietern und in der Möglichkeit rasch gleichwertige massgeschneiderte Offerten zu erhalten um damit auch das beste Preis-Leistungsverhältnis zu erzielen.
Der Nutzen für die Anbieter liegt in der Erschliessung neuer Absatzwege, sowie dem Erhalt von vorqualifizierten, konkreten Leads ohne Streuverlust.

Interessierte Anbieter, die sich bis zum 31.12.2009 unter www.gryps.ch registrieren erhalten Leads in den ersten 2 Monaten kostenlos. Die Anmeldung ist ebenfalls kostenlos und unverbindlich.  Testet uns! Weitere Infos gibt’s auf unserer Homepage www.gryps.ch oder direkt von mir: gaby.staeheli@gryps.ch

Patrick Comboeuf: Mobile wird mehr Umsatz generieren als der Online-Shop

von Reto Hartinger

Patrick gib uns Stichworte zu Deiner Person:comboeuf

Der Betriebswirtschafter Patrick Comboeuf (41) ist seit 2006 als Leiter E-Business verantwortlich für die elektronischen Vertriebsplattformen im Personenverkehr der SBB.

An was arbeitet Du gerade?

Im Bereich “Online” sind wir daran, Voraussetzungen zu schaffen, die Kunden neben Exklusivprodukten wie dem ausschliesslich über’s Internet vertriebenen kontingentierten Sparbillette-Sortiment auch mit anderen Anreizen zur vermehrten Nutzung unserer E-Commerce Shops zu animieren. Ein “Bahnhof im Internet” als Informations- und Inspirationsdrehscheibe, ein Promocode / Gutschein-System eine verbesserte durchgängige Usability mit schlankeren medienbruchfreien Prozessen sind nur einige der Ideen, welche wir derzeit in der Pipeline haben. “Mobile” werden wir die erfolgreiche Einführung von SBB Mobile auf dem iPhone nutzen, um über eine Sortimentsausweitung an Verbundbilletten (nach ZVV, Bernmobil und weitere zusätzlich auch A-Welle im Aargau, Passepartout in der Innerschweiz) rasch weitere Kunden für den Billettschalter für unterwegs zu gewinnen. Ferner könnte das Handy bzw. das iPhone bald auch Trägermedium für Abonnemente werden.

Das kontingentierte Sparbillette-Sortiment finde ich spannend und habe es selbst schon benutzt. Wie macht ihr das bekannt und wie intensiv wird es bereits benutzt?
Die Vermarktungsbudgets für dieses “Billigprodukt” sind leider nicht üppig. Deshab setzen wir hier neben kostenloser PR auf Guerilla- und Social Media Kampagnen (Beispiel Beam-Team, Facebook Fangruppe, Doodle etc.). Die Nutzung steigt kontinuierlich – seit einigen Wochen läuft die zweite Welle (noch ohne aktive Kommunikation). In der ersten Welle diesen Sommer war bereits jedes fünfte Online-Ticket ein Sparbillett. Wenn es so weiter geht, könnten Sparbillette per 2010 definitiv ins Sortiment aufgenommen werden.

Das kontingentierte Sparbillette-Sortiment finde ich spannend und habe es selbst schon benutzt. Wie macht ihr das bekannt und wie intensiv wird es bereits benutzt?

Die Vermarktungsbudgets für dieses “Billigprodukt” sind leider nicht üppig. Deshab setzen wir hier neben kostenloser PR auf Guerilla- und Social Media Kampagnen (Beispiel Beam-Team, Facebook Fangruppe, Doodle etc.). Die Nutzung steigt kontinuierlich – seit einigen Wochen läuft die zweite Welle (noch ohne aktive Kommunikation). In der ersten Welle diesen Sommer war bereits jedes fünfte Online-Ticket ein Sparbillett. Wenn es so weiter geht, könnten Sparbillette per 2010 definitiv ins Sortiment aufgenommen werden.

Wie muss man sich den “Bahnhof im Internet”  vorstellen?

Dies ist das Synomym für den Relaunch von www.sbb.ch – dabei überlegen wir uns zukunftsgerichtet die “reasons to come” und “reasons to stay” für unser Portal in den nächsten Jahren. User-Befragungen bestätigen unserer Startseite zwar eine hervorragende Übersichtlichkeit (”Reduced to the Max”), kritisieren aber auch die nicht sehr kundenfreundliche Informationsarchitektur auf den unteren Ebenen. Neu soll Information, Inspiration und Transaktion noch konsequenter im Sinne des Kunden bei der virtuellen SBB im Mittelpunkt stehen.

Wie gross ist der Mobile-Anteil bereits und wo ist die Motivation der SBB diesen Kanal überhaupt zu bedienen?
Mobile wächst überproportional und wird in wenigen Jahren mehr Umsatz generieren als der Online Ticket Shop. Neben der Ubiquität der Endgeräte ist der mobile Kanal für die SBB vor allem als Interaktions- und Informationsweg zentral. Verspätungsmeldungen, Lenkung durch Anzeige von höherer Sitzplatzverfügbarkeit in einem späteren Zug aber auch Realtime-Fahrplan Abfragen sind nur einige der kundenfreundlichen Features neben dem Ticketing. Als Mandatsträger für den gesamten öffentlichen Verkehr konnten wir zudem fast alle integralen Tarifverbunde der Schweiz für diesen Kanal begeistern. Die damit generierten Mehrerträge aus Vertriebskommissionen sind beachtlich. Ferner lässt sich SBB Mobile wesentlich kostengünstiger skalieren als zum Beispiel die Billettautomaten, welche pro Jahr mehrer 10′000 Franken TCO pro Gerät kosten. Wenn man bedenkt, dass der letzt-ausgerollte Automat in der Regel der Teuerste ist (Grenzkosten bei einem umsatzschwachen Bahnhof) wird Mobileticketing (u.U. auch in einer Einstiegsvariante mittels SMS) mittelfristig auch strategisch zu einem wichtigen Vertriebspfeiler.

Welche Technologien behälst Du im Auge?

Android und Windows Mobile 7.0 könnten mittelfristig eine interessante Alternative mit “Maintream”-Potential werden. Sobald die Adoptionrate hier gewisse Barrieren durchbricht, werden wir SBB Mobile wohl portieren.

Was sind Eure grössten Herausforderungen in nächster Zeit?

Die wachsende Liste an Kundenanforderungen, eine massvolle Weiterentwicklung unserer Plattformen und unseren eigenen Anspruch an einen “constant stream of innovations” (CSI Worblaufen) bedingen erhebliche Finanzmittel, welche oft nicht im nötigen Umfang zur Verfügung stehen. Richtig abzuwägen und entsprechend zu priorisieren ist mit die grösste aktuelle Herausforderung für die SBB.

Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investtionen, Innovationen, Start-ups?

Unsere eigenen zweistelligen Wachstumsraten in den letzten paar Jahren sind sicherlich repräsentativ für den gesamten Markt. Bei einem Grossunternehmen wie der SBB, das mehrere Milliarden Umsatz über das gut ausgebaute traditionelle Vertriebsnetz (Schalter / Automaten) erzielt, ist es für den E-Commerce Kanal alleine aufgrund dieser Ausgangslage schon eine grosse Leistung, einen zweistelligen Anteil zum Gesamtumsatz beisteuern zu können. Es ist unsere Überzeugung, dass wir mit dem strikten Fokus auf Synergien zwischen den einzelnen Kanälen, sowohl für Kunden als auch für’s Unternehmen den höchsten Mehrwert schaffen. Dementsprechend erwarten wir von der Industrie nachhaltige Kundeninnovationen wie ein einfaches Mobilepayment (über die Handyrechnung?) oder Location Based Services, welche zum Beispiel einem bereits weit ausgereiftem Konzept “GA-Komfort ohne GA” (GA=Generalabonnement) zum Durchbruch verhelfen könnte.

Wieso hat sich Mobilepayment bis jetzt nie durchgesetzt?

Aktuell sind die Paymentverfahren entweder für den Kunden zu kompliziert (Medienbruch!) oder für den Händler schlicht zu teuer (die Mobilfunkbetreiber wollten bisher einen Cut von min. 20% aufgrund des Delkredererisikos).

Wie gedenkt ihr Location Based Services einzusetzen?

Wenn es gelingt über Standardtechnologien (WLAN, 3G, GSM etc.) die Reiseroute eines Kunden systematisch zu erfassen und dem zeitlich/geografisch auf der selben Route fahrenden Verkehrsträger zuzuordnen, wird es in naher Zukunft möglich die hohe Komplexitität eines möglichen zukünftigen ÖV-Preissystems im Backoffice abzuwickeln, ohne dass das Kundenerlebnis beeinträchtigt wird. Als registrierter Kunde würdest Du z.B. beim Betreten eines Zuges erfasst und per Handymessage davon in Kenntnis gesetzt. Beim Um- oder Aussteigen würde wiederum über das Handy in Erfahrung gebracht, ob Du Deine Reise mit einem anderen Verkehrsträger fortsetzt (keine Aktion von Dir nötig) oder beendest (Taste 2 drücken oder automatisches Check-out nach z.B. 45 Minuten ohne gematchte Bewegung von Dir und dem Verkehrsmittel). Dies würde auch¨casual ÖV-Nutzern erlauben, mit GA-Komfort zu reisen ohne sich schon im voraus für ein Jahr ein entsprechendes Abo zu erwerben. Im Nahverkehr z.B. in London funktionieren ähnliche Modelle schon im Check-In / Check-out Modus auf Basis von Prepaid-Smartcards. Wenn Du an einem Tag 6 Einzelfahrten absolvierst, wird am Ende des Tages nur die billigere Tageskarte (+ eine 10% Systemgebühr) belastet.

5 Jahre Internet Briefing Konferenz: Call for Speakers

von Reto Hartinger

 

Nächstes Jahr wird das Internet Briefing fünf Jahre alt. Wir kommen in den ersten Chindsgi oder im Internet-Zeitalter stehen wir wohl eher vor der Matura.
Ich möchte das Jubiläum mit zwei grossen Konferenzen begehen (die auch einen sozialen Teil mit Musik und Showeinlagen unserer Mitglieder beinhalten).
Die Konferenzen plane ich für März und September. Deshalb suche ich heute schon Speaker, künstlerische Taltente und Sponsoren. 
Call for speakers
Promotion: Social Media Marketing (wird ein Morgen gewidmet sein), Onlinemarketing, E-CRM, Mobilemarketing etc.
Trends: Userverhalten, Märkte, Businessmodelle, Technologien, E-Business, E-Commerce, Wisdom of the Crowds etc.
Best Cases: Suchmaschinenoptimierung, Usability, Web-Design, Markenführung, Mobile etc.
Mobile: iPhone & Android Trends, Businessmodelle, Ubiquitous Computing, Locationbased Konzepte etc.
Technologie: Cloud Computing, Collaboration, Virtualisierung, SaaS, Open Source, Pervasive Computing, 3D Web, HTML5 etc.
Development: Ajax, Automatisation, Webapplikationsdesign, P2P Architekturen, Agile Methoden, Model driven design, Computational Intelligence etc
und natürlich Deine eigene Idee eines Referates.
Keine Angst, sollte Dein Vorschlag an den Konferenzen nicht unterkommen – werde ich sie an normalen Briefings berücksichtigen können.

Die Kraft des Netzes

von Reto Hartinger

Heute erreicht mich dieses Mail. Eigentlich wäre es ja Spam weil ich den Absender nicht kenne und der Absender und die Antwortadresse nicht übereinstimmen.

Aber es geht letztendlich darum, einem Konzern der sich nicht ethisch verhält, die Stirn zu bieten. Es wird so wohl nicht verfangen – denn sie werden die Reaktionen mit gleichem Inhalt kübeln. Scheint mir auch etwas kindisch aufgesetzt.

Wahrscheinlich hast du das Mail auch bekommen, sonst lies selbst

Hallo,
wir alle regen uns über die Abmahnwelle von Jack Wolfskin auf.

Wirklich Eindruck machen aber nur reale Aktionen, die man nicht per Filterregel in den virtuellen Papierkorb befördern kann. Unten findest Du den Text für eine Unterlassungserklärung ganz im Stil, wie Jack Wolfskin sie gerne haben würde. Nur eben ein kleines bischen anders. :)

Kopiere sie in Word, drucke sie aus und faxe sie, oder verschicke sie per Post. Wenn Säcke voll Erklärungen in der Zentrale eingehen, dann wirkt das auf jeden Fall. Der Clou: Es könnte auch eine echte Unterlassungserklärung eines Abmahnopfers sein. Also MUSS Jack Wolfskin jede einzeln prüfen.

Wie immer: Leite die Mail bitte weiter, blogge die Idee, stell es in Foren ein und helfe mit.

Der Haken an der Sache: Es muss jetzt ganz schnell gehen!

———schnipp———-

Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung

Name:
Anschrift:

verpflichtet sich hiermit gegenüber

Jack Wolfskin Ausrüstung für Draussen GmbH & Co KGaA
Jack Wolfskin Kreisel 1, 65510 Idstein / Ts.,Telefax: 06126 954-159

ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht, gleichwohl mit ewigem Bindungswillen

1.      keine Produkte der Marke „Jack Wolfskin“ mehr zu kaufen
2.      keine Produkte der Marke „Jack „Wolfskin“ mehr zu verkaufen
3.      keine Produkte der Marke „Jack Wolfskin“ mehr zu verschenken, oder solche  anzunehmen
4.      jeden an die Abmahnwelle von “Jack Wolfskin” zu erinnern, der die Produkte kaufen, verkaufen, oder anderweitig in Verkehr bringen will.

Für jeden Fall der Zuwiderhandlung soll mich der Blitz treffen.

Ort, Datum, Unterschrift

Die Frage die ich mir Stelle ist, ob Jack Wolfskin den Druck des Webs zu spühren bekommt so dass sie reagieren müssen. Zurzeit läuft im Schweizer Fernsehen eine grosse Fernsehkampagne, die könnte darunter leiden oder aber auch so wirken, dass sie den Imageschaden aufhebt

Gib uns Deine Meinung – mit Einschätzung im Kommentar

Drei Antworten sind zulässig

Was glaubst Du wird mit/um Jack Wolfskin passieren

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Socialmania: Wir werden alle Freunde – überall

von Reto Hartinger

Vor zwei drei Jahren war alles klar im Web 2.0. Es gibt die grossen Sozialen Netzwerke für Private wie MySpace und für Business LinkedIN und XING. Das Web 2.0 war verteilt und sein Sinn war erklärt. Dann kam Facebook. Nein es war nicht anders, es war auch ein Soziales Netzwerk und das hatten wir doch schon. Wie aber kann es sein dass es immer wieder eine neue Site gibt, welche den klaren Leader vom Thron stösst. Haben wir etwas nicht ganz begriffen? Wir sind daran gegangen und haben die Unterschiede analysiert und auch gefunden. Wir habens begriffen. Und just in diesem Moment kommt Google und macht aus seiner individuellen Homepage iGoogle ein Soziales Netzwerk. Hä? Damit nicht genug, auch iTunes soll Freunde-Features erhalten.  Wie sollen wir da noch die Uebersicht behalten wo wir mit wem verbunden sind? Macht das Sinn, werden die User das annehmen?

Ja sie werden. Wir müssen in einer neuen Kategorie denken. Das Web 2.0 ist anscheinend etwas mehr als – so sehe ich aus und das sein meine Freunde. Mir scheint, dass eine neue Qualität dazu kommt und die wird unser Leben und einige Geschäftsmodelle ziemlich durchrütteln.

Die Vernetzung mit Freunden oder durch Freunde bekommt die gleiche Bedeutung wie der Link an sich. Nachrichten und Produkte werden durch Freunde erst bekannt gemacht oder empfohlen.

Es wird zur Kunst, wie man empfohlen wird und Personen erhalten ihr spezifisches Gewicht (oder sowas ähnliches wie den Personenpagerank). Es wird etwas anderes sein, wenn eine gewichtige Person über etwas spricht und dies in seinen Sozialen Netzwerken sichtbar wird oder ob das jemand mit wenig Followern tut. Vielleicht kommt dies sogar einmal Gewicht im Rankingmechanismus von Suchmaschinen. Nur schon um herauszufinden, was gerade Trend ist – was für wie lange höher in die Suchmaschinen gehört.

Wir sind erst am Beginn der Sozialen Vernetzung und suchen noch nach den Geschäftsmodellen und wie wir mit Empfehlungen und dem Sozialen Buzz in Twitter, Facebook und allem was noch kommen wird, umgehen werden. Das wird das Netz nochmals umkrempeln. War das WWW zu Beginn ein nonprofit wir sind alle so lieb  Netz, wurde es zum Commerce-Netz, jetzt scheinen sich die persönliche und die kommerzielle Welt wieder zu vereinen, geradezu zu verschmelzen. Es wird ein neues Weberlebnis kommen.

Es kann nicht jeder beliebig ein Soziales Netzwerk bauen oder solche Komponenten in seine Website einbauen. Am gescheiterten Beispiel youme.ch wird Marcel Meier am nächsten Berner Internet Briefing aus dem Nähkästchen plaudern. Wir analysieren, wieso es nicht geklappt hat eine in sich funktionierende Community aufzubauen und wie es hätte klappen können. Komm auch, diskutiere mit –  das wird spannend.

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