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Was bringt ein Redesign?

von Reto Hartinger

Wenn wir planen eine Website oder eine Applikation aufzufrischen, möchten wir sie nicht einfach moderner und schöner machen, sie muss knallhart Mehrwert bringen. Analysieren wir doch wo die Hebel sind, wie wir diese identifizieren und was wir davon erwarten können. Mike Müller bespricht:

Die Hebel des Redesigns 
Mike Müller, CTO, Mysign
Usability wird vernachlässigt und unterschätzt und dies obwohl Usability heute in nahezu jedem Pflichtenheft erwähnt wird. Dabei wird gerade das richtige Design zum Erfolgsfaktor und Umsatztreiber der Zukunft. Gewaltige Hebel wirken in Kleinigkeiten. Gutgemeintes und Schönes erweist sich bei Redesigns später oft als nicht optimal, im Falle eines Onlineshops wirkt sich das 1:1 auf den Umsatz aus. Mike Müller zeigt auf, wie man wie man als Projektteam diese Klippen umschiffen kann und ein Redesign zum Erfolg führen kann.

  • Warum beim Redesign oft falsch entschieden wird
  • Konkrete Fallbeispiele
  • Wie sich Projektteams vor Fehlentscheiden schützen können
  • Featuritis versus Usability
  • Wie der Ansatz „Mobile First“ helfen kann

Mehr Infos: http://www.internet-briefing.ch/ONE13projekt

 

Call for Speakers ONE Konferenz

von Reto Hartinger
Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe ausrichtet. Jetzt bist Du als Referent gefragt. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:
Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:
Web of Things
3D Druck
Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für
Redesign für Management
Redesign für Developer
und natürlich die Klassiker
Mobile
E-Commerce
Social Media
Online Marketing
Strategien
Technologien
Best Pratices
… und natürlich Deine Themen
Wie vorgehen?
bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an Insider@vtx.ch senden
und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers
Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.
Moderator statt Referent
Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden
Track Sponsor
Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe am 15 und 16. Mai in der Messe Zürich ausrichtet. Der Call for Speakers ist eröffnet. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:

Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:

Web of Things

3D Druck

Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für

Redesign für Management

Redesign für Developer

und natürlich die Klassiker

Mobile

E-Commerce

Social Media

Online Marketing

Strategien

Technologien

Best Pratices

… und natürlich Deine Themen

Wie vorgehen?

bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an insider@vtx.ch senden

und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers

Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.

Moderator statt Referent

Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden

Track Sponsor

Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Rückblick: eGovernment Herausforderungen für Staat, Bürger und Unternehmen

von Michael Gisiger

Mit dem Thema eGovernment habe ich mich bisher nur am Rande befasst. Ich war schon froh, dass ich online meine Steuererklärung ausfüllen und den Termin für den neuen Pass vereinbaren konnte. Um so gespannter habe ich das letzte Internet-Briefing in Bern am 6. Februar besucht. Unter dem Titel “eGovernment – Herausforderungen für Staat, Bürger und Unternehmen” referierten Benno Häfliger, Director Public Service, Netcetera und Andreas Spichiger, Abteilungsleiter Forschung und Dienstleistungen, Berner Fachhochschule, Wirtschaft und Verwaltung vor einem gemischten Publikum aus IT-Branche, Politik und Verwaltung.

Benno Häfliger machte den Einstieg mit einigen grundlegenden Überlegungen zur vernetzten Verwaltung und der Cloud. Bei dieser kurzen Standortbestimmung aus der Sicht des einfachen Bürgers und Unternehmers verglich er den Bau der Sagrada Família mit dem Stand des eGovernments in der Schweiz: kein Bauplan und kein Ende. Dabei lässt sich das Ziel des eGovernments trotzdem auf eine Formel reduzieren: Mit dem Bürger Schritt halten. Dies ist technisch gesehen allerdings nicht ganz so einfach, da es viele – vielleicht zu viele – Standards gibt. Aber das interessiert den Bürger wiederum gar nicht, er will sein Anliegen vorbringen und möglichst rasch erledigt haben. Anhand des Beispiels Heirat zeigte er auf, wie viele Behördengänge für einen solchen an sich einfachen Vorgang nötig sind und was man dabei vereinfachen könnte. Um das umzusetzen braucht es durchgängige, medienbruchfreie Prozesse. Das Rezept dazu heisst vernetzte Verwaltung und bedeutet im Endeffekt ein Abbau von Bürokratie.

Aus Kunden- also Bürgersicht sind die folgenden Punkte wünschenswert:

  • Er will einen Single Point of Entry (SPOE)
  • bei freier Kanalwahl (Telefon, Social Media etc.)
  • und will dabei über Rechte und Pflichten aufgeklärt werden
  • wobei natürlich der Datenschutz immer gewährleistet werden muss.

Um dies zu realisieren gilt es seitens der Verwaltung einen Ausgleich zu finden zwischen der Vertriebssicht (Frontoffice) und der Produktionssicht (Backoffice), die natürlich unterschiedliche Anforderungen haben. Die Leistungen der Verwaltung definieren sich aus ihren Aufgaben, die wiederum durch Gesetze festgelegt werden. Die Prozesse zur Leistungserbringung sind meist komplex, gilt es doch, Prozesskreisläufe zwischen allen drei Ebenen Gemeinden, Kantone und Bund zu meistern. Aus diesem Grund läuft derzeit ein Projekt für ein gemeinsames BPM-Prozessportal, auf dem Verwaltungen aller Ebenen ihre Prozesse dokumentieren und anderen Teilnehmern im Sinne von Best Practices zur Verfügung stellen können.

Sichere Cloud für den Bürger

Ein weiteres aktuelles Thema ist die Realisierung einer Datapurse, also eines digitalen Datensafes für Dokumente in der Cloud, in den dem Bürger von verschiedener Seite – Verwaltung, Banken usw. – die Dokumente sicher und einfach zugestellt werden können. In Dänemark zum Beispiel besitzen bereits 80% der Bürger einen solchen Safe (e-boks.dk). Die hohe Verbreitung ist darauf zurückzuführen, dass das Angebot für den Bürger kostenlos ist. In der Schweiz ist mit SecureSafe ebenfalls bereits ein Anbieter in diesem Markt aktiv, so erhalten zum Beispiel alle E-Banking-Kunden der ZKB einen Datensafe für ihre Dokumente. SecureSafe ist auch an einem entsprechenden Pilotprojekt mit drei Ämtern beteiligt.

Erfreulicherweise ist Cloud Computing innerhalb der Verwaltung ein Thema, zumal auch die Verwaltung den Anwenderdruck seitens der neuen Mitarbeitenden spürt. Häfliger bezeichnete eine “Swiss Government Cloud” als Voraussetzung für einen sicheren, zuverlässigen und zukunftsorientierten Datenaustausch. Es werden bereits auch Überlegungen für einen “Government App Store”, weitere Plattformdienste (Stichwort IAM Identity- and Accessmanagement; ein gewichtiges Thema im eGovernment, wie auch Andreas Spichiger später noch ausführte) und Datenhaltung gemacht. So liegen die Schweizer Geodaten der ETH beispielsweise noch auf der EC2 von Amazon.

Andreas Spichiger, der an der Berner Fachhochschule eGovernment und E-Business lehrt, stellte fest, dass man im Bereich eGovernment sehr vieles lernen kann für das E-Business und umgekehrt. Allerdings lässt sich nicht alles eins zu eins aus der Privatwirtschaft auf die Verwaltung übertragen. So stellt er seinen Studenten regelmässig die Frage, wie den die Behörden in unserem Staat in Zukunft aussehen könnte. Dabei kristallisieren sich jeweils drei Punkte heraus:

  1. Behörden als informationsverarbeitende Systeme
  2. Behörden als Managementsysteme
  3. Behörden als Standortvorteil statt Bürger als Zwangskunde

Von Mengenlage und Genehmigungsfiktion

Die grösste Herausforderung bei der Umsetzung des eGovernment sieht Spichiger in der Mengenlage. Wir sprechen von 4’000 Behörden und alleine beim Bund von 37’000 Mitarbeitenden, die mit 780’000 juristischen und neun Millionen natürlichen Personen (Einwohner, Grenzgänger und Auslandschweizer) interagieren. Damit hier ein organisationsübergeifender Zugang zu Leistungen gewährt werden kann, müssen zuerst gemeinsame Verzeichnisse aller Leistungen, Mitarbeitenden (Ansprechpersonen) und aller Inputs/Outputs erstellt werden, damit auch organisationsübergreifende Transaktionen wie der Umzug eines Bürgers – der sich nämlich zusammensetzt aus einem Wegzug bei der bisherigen und einem Zuzug bei der neuen Wohngemeinde – als eine Transaktion an einem SPOE überhaupt erledigt werden können.

Idealerweise tritt der Bürger nämlich nicht nur über einen SPOE an die Verwaltung heran, sondern kann sich auf einen Single Point of Contact (SPOC) beziehen, also eine bestimmte Person, ähnlich einem Case Manager. Damit sich dieser SPOC um die Anliegen kümmern kann, müssen die Handlungskompetenzen innerhalb der Verwaltung entsprechend verschoben werden. Im Zweifels- bzw. Fehlerfall muss zum Beispiel der SPOC entscheiden können (vgl. Genehmigungsfiktion).

Zum Schluss zählte Spichiger die aus seiner Sicht anstehenden Herausforderungen für das eGovernment auf, die sich so bei organisationsübergreifender Wertschöpfung mehr oder weniger auch in der Privatwirtschaft stellen:

  • Shared Service Center
  • Cloud Computing
  • Open Government Data
  • behördenübergreifendes IAM

Der Abend endete wie bei den Internet-Briefings üblich mit einer lebhaften Diskussion unter den Teilnehmern. Ich für mich konnte an diesem Abend mitnehmen, dass erstens im Bereich des eGovernment vieles in Bewegung und im Aufbrauch ist und dass zweitens wegen – oder dank – der Kleinräumigkeit und des Föderalismus viele kleine Projekte angerissen werden, die später hoffentlich auf das ganze Land ausstrahlen. Die subjektiv wahrgenommene Passivität im eGovernment in Kombination mit teuren, abgebrochenen Projekten stimmt so also nicht, bzw. gibt nur einen Teil des Ganzen wieder. Einzig schade fand ich es, dass an diesem Abend kein einziges Mal die Rede von neuen Formen der Bürgerbeteiligung mittels neuer Technologien die Rede war.

Internet Briefing wird sein Angebot mit Webinaren ergänzen – Call for Papers

von Reto Hartinger

Vor 2 Wochen habe ich die Idee lanciert, das Internet Briefing mit Webinaren zu ergänzen. Mir ist natürlich klar, dass das Internet Briefing vom persönlichen Kontakt und von der Diskussion nach dem Referat lebt und sich dadurch von manch anderer Veranstaltung abhebt. Für viele wird es aber immer schwieriger zu den Events anzureisen. Der zweite Grund für mich, und das ist der wichtigere, immer wieder finde ich in einem Vortrag Teilaspekte auf die man gründlicher eingehen sollte, sie aber für ein Internet Briefing zu speziell sind. Auch schon deshalb, weil es danach kaum eine Diskussion gäbe, weil es eher “Wie geht das eigentlich” bzw. “Wie macht man das konkret” Seminare wären. Genau damit könnte man die Internet Briefings ideal ergänzen.

Eine Umfrage bei den Mitgliedern hat ergeben, dass sie grösstenteils von der Idee begeistert sind. Ich habe mögliche Themen identifiziert und schon potenzielle Referenten angeschrieben.

– Google Adsens aufsetzen
– Banner-Kreation
– Social Media in WordPress integrieren
– Linkbuilding
– Flashpage zu HTML5 mitrieten
– Die optimale Navigation / Informationsarchitektur
– Social Recommendation Optimisation
– Social Media in WordPress integrieren
– Tatsachen hinter Öffnungsraten und Spamfilter
– Wie mache ich meinen Blog multimedial
– 5 der besten WordPress Tools
– Wie setze ich ein Wiki auf
– 5 Tools für Profitwitterer
– Webseiteninhalte in Facebook Page einbauen
– Facebook App bauen
– Yahoo Pipes
– Social Media Monitoring

Die Themenliste liesse sich beliebig fortsetzen. Was wichtig ist, dass man immer ganz konkret am Bildschirm zeigt, wie die Dinge genau funktionieren. Steht bei einem Vortrag das Slide im Mittelpunkt, so ist es hier die Demo am Objekt. Mit ist klar, dass das Webinar andere Anforderungen an die Referenten stellt. Nebenher läuft ja auch gerade noch der Chat auf welchen der Referent auch ab und an einen Blick werfen muss um auf die Fragen der Teilnehmenden eingehen zu können. Die Teilnehmenden können sich aber gegenseitig auch die Fragen beantworten.

Das schöne an den Webinaren ist, dass sie auch nachher noch als Video zur Verfügung stehen.

Möchtest Du als Webinar-Referent dabei sein? Welches sind Deine Themen? Muss ja nicht in der obgenannten Themenliste sein. Sende mir ein Mail an insider@vtx.ch. Ich freu mich.

Für bessereren Verkehr dank offenen Daten.

von Hannes Gassert

Die Schweiz pul­siert im Rhyth­mus der Ver­kehrs­adern: Strasse und Bahn, Velo­fah­rer, Auto­mo­bi­lis­ten und ÖV-Benutzer erzeu­gen nicht nur grosse Men­gen von Daten, ihr Ver­hal­ten wird auch mass­geb­lich durch diese gesteu­ert – Ver­kehrs­leit­sys­te­men und Echt­zeit­fahr­plä­nen sei Dank. Am anstehenden Mobi­lity Hack­day will make.opendata.ch Ende März das Inno­va­ti­ons­po­tential aus­lo­ten.

Mobi­li­täts­da­ten sind eine gefragte Grund­lage für tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tio­nen wie poli­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zesse. Anders als in andern Län­dern sind sie in der Schweiz aber allzu oft nicht öffent­lich ver­füg­bar oder frei ver­wend­bar – für ein Land mit einer ver­kehrs­tech­ni­schen Inge­nieur­stra­di­tion wie der Schweiz ein Kurio­sum. Seit eini­ger Zeit beginnt sich die Situa­tion jedoch zu ändern: Soft­ware­ent­wick­ler und Desi­gner, Mobi­li­täts­pla­ner und andere Exper­ten arbei­ten mehr und mehr an offe­nen Sys­te­men für bes­se­ren Verkehr.

make.opendata.ch hackdays 2012 - let's go!

Am 30. und 31. März tref­fen sich zeit­gleich in Zürich (Fal­cone – der Internet Briefing Community bestens bekannt) und Genf (Haute école d’art et de design HEAD) im Rah­men der zwei­ten make.opendata.ch–Hack­days Gestal­ter, Den­ker und Macher, um zusam­men der Frage nach­zu­ge­hen, wie sich mit offe­nen Daten ein­fa­chere, freund­li­chere oder prak­ti­schere Nut­zungs­mög­lich­kei­ten unse­rer Ver­kehrs­in­fra­struk­tur erschlies­sen las­sen. In kur­zen Refe­ra­ten und offe­nen Work­shops wer­den Mobile Apps, Visua­li­sie­run­gen, Webap­pli­ka­tio­nen und Mas­h­ups kon­zi­piert und ent­wi­ckelt, gemein­sam von Nut­zern, Anbie­tern und Exper­ten.

Die Hackdays dau­ern von Frei­tag 9 Uhr bis Sams­tag 17 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos – doch um früh­zei­tige Anmel­dung wird gebe­ten. Die SBB wird vor Ort vertreten sein, Politik und Verwaltung ebenso, dazu kommen zahlreiche Innovatoren und Kreative aller Couleur. Auch du solltest dabei sein, denn hier wird Zukunft gebaut.

Das Ziel ist klar: wir nutzen loten aus was “ÖV 2.0” heisst, wir bauen Anwendungen um datengetriebenen Individualverkehr, wir gönnen uns und unserer Mobilität einen Innovationsschub. Let’s go!

Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

Wieso ich aus Google Analytics Reports nicht gescheiter werde

von Reto Hartinger

Immer wenn ich in Google Analytics schaue habe ich mehr Fragen als Antworten. Ich bin deshalb frustriet statt erleuchtet und kann kaum Massnahmen aus den geringen Erkenntnissen ableiten. Ich denke es geht vielen so. So gebe ich mir und dem Tool Schuld, dass ich Google Analytics eigentlich gar nicht wirklich brauchen kann.

Das Internet ist gespickt von Halbwissen. Man hat für mich beim Internet Briefing und dem Blog Google Analytics eingerichtet. Cool. Was ich nicht weiss und nicht nachprüfen kann, ob dies richtig gemacht wurde. Wie alle Manager, die für das Internet verantwortlich sind, muss ich annehmen, dass es richtig gemacht wurde. Schliesslich hat der Techie der es implementiert hat einmal sich im Internet über Google Analytics informiert. Mit vielen Themen ist das so, Techies befassen sich einfach nur  rudimentär mit den Dingen, sie bauen lieber Funktionen. Seit ich die Slides zum TechTalk Google Analytics für Techies gesehen habe, weiss ich, dass Analytics auf meinen Seiten nur rudimentär eingebaut sind. Und ich schätze wieder einmal den Wert Internet Briefing auch für Manager. Dieser TechTalk ist nicht nur für Techies interessant. Wie sollen wir als Manager wissen was man machen kann und wie man es machen kann wenn wir nicht solche TechTalks besucht haben. Wer diese Session besucht hat, lässt sich nicht mehr abspeisen mit einer rudimentären Installation und kann die Technies auch briefen, was und wie sie es machen sollen.

Umgekehrt wird das Thema von den Techies unterschätzt. Eigentlich sollten alle diesen TechTalk besuchen. Innerhalb von kürzester Zeit sind sie mit den best practicies vertraut. Aber halt, Analytics ist für Anfänger, ein richtig guter Coder liest sich da rasch ein, so er dann mal gezwungen wird es zu implementieren – genauso wie bei Securtiy, Performance, Testing und weiteren Themen.

Sorry, diesen Frust musste ich mir wegschreiben. Komm an diesen TechTalk und am besten nimm deinen Techie gleich mit oder verdonnere ihn wenigstens zu kommen. Anmeldungen hier:

Google Analytics für Techies
01.11.2011 11.30-14.00
Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, Zürich

Das iPad verändert die Telcoszene

von Reto Hartinger

iPad online bereits ausverkauft

Die iPads scheinen bereits ausverkauft zu sein, zumindest was man vorbestellen konnte. Die Läden haben noch Geräte für den Start. Schliesslich möchte Apple auch die Leute noch abfangen, die zwar ein tragbares Mediendevice kaufen möchten, der iPaid aber doch nicht ausreicht.

Verlage geben Rabatt gegenüber Druckversionen

Das iPad wird die Regeln der Verlage ändern. Die Druckkosten und Verteilkosten fallen weg. Die Verteilkosten übernimmt der Nutzer. Anscheinend sind die Verlage bereit, dies via niedrigeren Preis zu kompensieren. Das Wallstreet Journal soll online fast 50 % günstiger zu haben sein. Kein Wunder Druck und Verteilung kosten im klassischen Geschäft 60 %. Beim iPad kommt die Provision an Apple dazu. Welcher Verlag wird wieviel seiner Kostenvorteile an den User abgeben? Es gibt einen neuen Verteilkampf. Stern, Geo und Gala werden die Preisvorteile nicht weiter geben — die auf der WePad Plattform – auf dem iPad hätten sie damit keine Chance. Aber hat WePad eine Chance? Wohl ein Rohrkrepierer, weil das Gerät, das Betriebssystem (Windows 7) und das Inhalteangebot mit dem iPad nicht wird mithalten können.

Gratisbücher bereits zu Beginn

Wie ich angekündigt habe, wird das iPad auch Gratisbücher haben. Vorerst 30.000 Bücher aus dem Projekt Gutenberg, der Public Domain Bibliothek mit mehrheitlich englischsprachigen Büchern.

Telcos werden sich konkurrenzieren

Was war das für ein Aufschrei, als das iPhone mit einem Vertrag verbunden war. Das iPad ist es nicht – was den Vorverkauf einfacher macht. Es wird jetzt auch einen Verteilkampf bei den Telcos einsetzen. Wer hat den besten iPad Daten-Vertrag. Wer subventioniert das Gerät mit wieviel? Das iPad wird nicht nur Segen über die Telcos bringen. Sie müssen endlich wieder ihre Konkurrenz-Muskeln zeigen, um im Rennen zu bleiben. Es bleibt die Frage, wieviele Leute möchten ein iPad mit Datenvertrag und wem reichen die gratis W-Lans. Wird dies ein Trend auslösen, gratis W-Lans anzubieten? Man stelle sich vor, was das iPad und Augmented Reality für Shops bedeuten könnte. Das wäre vielleicht ein Grund für IKEA ein W-Lan auf der ganzen Verkaufsfläche anzubieten.

Das alles hilft dem iPad – aber auch seiner Konkurrenz. Für Window sehe ich keine Chance in diesem Markt, warten wir auf Chrome und Android.

Allmächtige Überwachung (Vorratsdatenspeicherung) auch in der Schweiz

von AndreasFink

Wer in den letzten Monaten die Diskussionen im nahen Ausland bezüglich Vorratsdatenspeicherung, Online Durchsuchung und die Diskussion um “Zensursula” verfolgt hat, dem wird bekannt sein das es zur grossen Mode gehört das die Politik das Internet als grosses Gefahrenpotential sieht und alles mögliche tut um das Abzuwenden. Allerdings meist mit zweifelhaftesten Mitteln. So werden Grundrechte ausgehebelt (Zensursula), Urteile vom Ankläger gefällt ohne unabhängigen Richter (siehe Hadopi) und ähnliches.

Bis jetzt sind wir in der demokratischen Schweiz davon verschohnt gewesen. Schweizer Politiker sind konsensfähig. Sie überlegen was sie zum Gesetz machen (zumindest meistens) und suchen pragmatische Lösungen statt populistisches Wahlkampfgehabe.

So steht im Gesetz das z.B. Telefonanschlüsse nur Abgehört werden dürfen bei schwerwiegenden Verbrechen und auch nur wenn die Informationen nicht anders beschafft werden können.

Soweit so gut. Nun kommt das Eidgenössische Justiz und Polizeidepartement, Abteilug Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr und Meldet ihren Bedarf an was sie den in Zukunft überwachen wollen und wie. Dies wird als Vernehmlassung deklariert und an alle Internet Provider und Telekommunikationsanbieter im Juni 2009 geschickt. Das Dokument wird als Vertraulich gekennzeichnet und die Technische Dokumentation (40 Seiten!) wurden ausschliesslich in Englisch abgefasst Das ganze wird zur Ferienzeit mit verkürzter Antwortzeit verschickt und wird am 1. August 2009  verbindlich.

Diese Richtlinien beinhalten Dinge wie das automatisierte verarbeiten von Überwachungsanfragen. Jeder Internet Provider wird verpflichtet eine Schnittstelle zur Verfügung zu stellen auf welcher dann die Überwachungsbehörden Ihre Überwachugsaufträge anliefern und die Daten abholen können. Tönt an sich noch nicht schlimm. Fatal ist aber das der Internet Provider nicht nachvollziehen kann ob ein Richter diese Überwachung überhaupt genehmigt hat. Auch ist die Schnittstelle zwingend und produziert jede Mege Kosten für den Provider das zur Verfügung zu stellen (ich schätze mal ca. 100’000 CHF). Dem Internet Provider werden die Kosten aufgedrückt die er nie zurück kriegt.

Die Überwachungsparanoja verlangt aber auch Verbindungsdaten aufgezeichnet werden und 6 Monate aufbewahrt werden sollen. Das EJPD geht hier davon aus das e-mails z.b. solche Verbindungsdaten sind (wer hat wem wann ein e-mail geschickt), verlangt das aber nur von den Telekommunikationsanbietern aber nicht von der Post.

Die Richtlinien verlange weitere Dinge die weder im Gesetz vorhanden sind noch das sie als Rechtsstaatlich erachtet werden können. Eine Vernehmlassung heisst für mich eine öffentliche Diskussion über ein mögliches neues Gesetz sieht das EJPD als 2 wochen zeit kommentare zu äussern zu eine Richtlinie die weitaus weiter geht als das Gesetz es verlangt und die der Polizei Mittel einräumt Daten zu erfassen über Bürger und Bürgerinnen ohne von irgendjemandem kontrolliert zu werden. Das öffnet Tür und Tor für den Missbrauch. Auch wird der Internet Provider Verpflichtet personensensitive Daten aufzubewahren. Auch das produziert Möglichkeiten des Missbrauchs durch Interessierte Kreise wie z.b. Geheimdienste usw.

Wer hier ein paar Beispiele sehen will, den verweise ich auf die Antwort des Chaos Computer Clubs (CCC) zu Handen des deutschen Bundesverfassungsgerichts zum Thema Vorratsdatenspeicherung.

Ich, als kleiner Internet Provider habe daher entschieden in die Offensive zu gehen und habe unsere Antwort an das EJPD öffentlich Publiziert auf

http://www.fink.org/ejpd-antwort.pdf

Ich hoffe es werden mir viele Internet Provider folgen um den Überwachungswahn des EJPD’s zu stoppen. Es kann nicht sein das unsere Grundpfeiler der Demokratie (Gewaltenteilung, Unschuldsvermutung, Privatsphäre) an der Datensammelwut des EJPD’s zu Grunde gehen.

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