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Allmächtige Überwachung (Vorratsdatenspeicherung) auch in der Schweiz

von AndreasFink

Wer in den letzten Monaten die Diskussionen im nahen Ausland bezüglich Vorratsdatenspeicherung, Online Durchsuchung und die Diskussion um “Zensursula” verfolgt hat, dem wird bekannt sein das es zur grossen Mode gehört das die Politik das Internet als grosses Gefahrenpotential sieht und alles mögliche tut um das Abzuwenden. Allerdings meist mit zweifelhaftesten Mitteln. So werden Grundrechte ausgehebelt (Zensursula), Urteile vom Ankläger gefällt ohne unabhängigen Richter (siehe Hadopi) und ähnliches.

Bis jetzt sind wir in der demokratischen Schweiz davon verschohnt gewesen. Schweizer Politiker sind konsensfähig. Sie überlegen was sie zum Gesetz machen (zumindest meistens) und suchen pragmatische Lösungen statt populistisches Wahlkampfgehabe.

So steht im Gesetz das z.B. Telefonanschlüsse nur Abgehört werden dürfen bei schwerwiegenden Verbrechen und auch nur wenn die Informationen nicht anders beschafft werden können.

Soweit so gut. Nun kommt das Eidgenössische Justiz und Polizeidepartement, Abteilug Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr und Meldet ihren Bedarf an was sie den in Zukunft überwachen wollen und wie. Dies wird als Vernehmlassung deklariert und an alle Internet Provider und Telekommunikationsanbieter im Juni 2009 geschickt. Das Dokument wird als Vertraulich gekennzeichnet und die Technische Dokumentation (40 Seiten!) wurden ausschliesslich in Englisch abgefasst Das ganze wird zur Ferienzeit mit verkürzter Antwortzeit verschickt und wird am 1. August 2009  verbindlich.

Diese Richtlinien beinhalten Dinge wie das automatisierte verarbeiten von Überwachungsanfragen. Jeder Internet Provider wird verpflichtet eine Schnittstelle zur Verfügung zu stellen auf welcher dann die Überwachungsbehörden Ihre Überwachugsaufträge anliefern und die Daten abholen können. Tönt an sich noch nicht schlimm. Fatal ist aber das der Internet Provider nicht nachvollziehen kann ob ein Richter diese Überwachung überhaupt genehmigt hat. Auch ist die Schnittstelle zwingend und produziert jede Mege Kosten für den Provider das zur Verfügung zu stellen (ich schätze mal ca. 100′000 CHF). Dem Internet Provider werden die Kosten aufgedrückt die er nie zurück kriegt.

Die Überwachungsparanoja verlangt aber auch Verbindungsdaten aufgezeichnet werden und 6 Monate aufbewahrt werden sollen. Das EJPD geht hier davon aus das e-mails z.b. solche Verbindungsdaten sind (wer hat wem wann ein e-mail geschickt), verlangt das aber nur von den Telekommunikationsanbietern aber nicht von der Post.

Die Richtlinien verlange weitere Dinge die weder im Gesetz vorhanden sind noch das sie als Rechtsstaatlich erachtet werden können. Eine Vernehmlassung heisst für mich eine öffentliche Diskussion über ein mögliches neues Gesetz sieht das EJPD als 2 wochen zeit kommentare zu äussern zu eine Richtlinie die weitaus weiter geht als das Gesetz es verlangt und die der Polizei Mittel einräumt Daten zu erfassen über Bürger und Bürgerinnen ohne von irgendjemandem kontrolliert zu werden. Das öffnet Tür und Tor für den Missbrauch. Auch wird der Internet Provider Verpflichtet personensensitive Daten aufzubewahren. Auch das produziert Möglichkeiten des Missbrauchs durch Interessierte Kreise wie z.b. Geheimdienste usw.

Wer hier ein paar Beispiele sehen will, den verweise ich auf die Antwort des Chaos Computer Clubs (CCC) zu Handen des deutschen Bundesverfassungsgerichts zum Thema Vorratsdatenspeicherung.

Ich, als kleiner Internet Provider habe daher entschieden in die Offensive zu gehen und habe unsere Antwort an das EJPD öffentlich Publiziert auf

http://www.fink.org/ejpd-antwort.pdf

Ich hoffe es werden mir viele Internet Provider folgen um den Überwachungswahn des EJPD’s zu stoppen. Es kann nicht sein das unsere Grundpfeiler der Demokratie (Gewaltenteilung, Unschuldsvermutung, Privatsphäre) an der Datensammelwut des EJPD’s zu Grunde gehen.

Ohne Online geht’s nicht mehr

von Thomas Lang

Die Presse vermeldet heute, dass alleine das Onlinebanking in der Schweiz bereits über 3 Mio. Kunden kennt. Und der Trend sei ungebrochen. Nach Angaben der Bankinstitute könnte die Flut an Zahlungstransaktionen manuell gar nicht mehr bewältigt werden.

Heute wird jede zweite Rechnung schweizweit via Internet bezahlt.  Vor wenigen Jahren schätzte man das Potential von Online-Bankkunden gerademal auf 400′000 – am vergangnen Mittwoch begrüsste alleine die Raiffaisen-Bank ihre 500′000 Kundin.

Die breite Öffentlichkeit hat das Internet akzeptiert – nicht nur als Kommunikationskanal, sondern auch als sicheren Transaktionskanal. Die Finanzbranche war den anderen immer um Nasenlängen voraus.

Wann kommen die nächsten Anwendungen die sich an die grosse Masse richten? Im E-Commerce gibt es viele erfolgreiche Anbieter – meistens jedoch in Nischenmärkten. Die grossen Schweizer Lebensmittelhändler backen noch zu kleine Brötchen. Wo sind die anderen? Wann kann ich bei meiner Krankenkasse die Rechnungen elektronisch für die Rückvergütung einreichen? Einige wenige Versicherer lassen hier seit Jahren verheissungsvolle Ansätze erkennen, scheinen aber nicht vom Fleck zu kommen. Auch E-Government dreht sich im Kreis, nicht zuletzt wegen der fehlenden Akzeptanz der digitalen Signatur. Und was ist mit E-Voting?

Onlinebanking zeigt, die Bevölkerung ist bereit für den Onlinekanal – doch sind es der Dienstleistungssektor und die Behörden auch?

eMail Fehlleitung mit Folgen

von Paul Frey

Mit Interesse folgte ich am Internet Briefing anfangs April den Ausführungen von David Rosenthal zu “Rechtliche Stolpersteine im eBusiness“. Meiner Meinung greifen seine Ausführungen zum Thema Disclaimer zu kurz. Wieso möchte ich am Beispiel „ein vertrauliches eMail landet beim falschen Empfänger“ gerne mit Euch diskutieren:

Wie die NZZ kürzlich berichtete, zieht ein fehlgeleitetes eMail der Credit Suisse in Amerika schwerwiegende Konsequenzen mit sich. Verschiedene Investmentbanken, darunter die Credit Suisse hatten zwei Private-Equity Firmen einen Kredit zugesagt, damit diese die US-Firma Clear Channel kaufen können. Aus einem fehlgeleiteten eMail der Credit Suisse wurde für die beiden Käufer jedoch ersichtlich, dass die Banken den zugesagten Kredit platzen lassen wollten. Nun wurden die betroffenen Banken vor Gericht geladen. Ein kostspieliger Monsterprozess bahnt sich an.
Dieser Vorfall zeigt eine Schwäche des herkömmlichen eMail-Verkehrs. Ein falscher Klick und eine eMail kann fatale Folgen haben. Meistens haben diese Versehen keine direkte Auswirkung, doch wie dieser Fall zeigt, können solche Fehler zu erheblichem finanziellem und Reputations-Schaden führen.

Hilfsmittel erlauben solche Vorfälle zu minimieren. Mit Secure Messaging gibt es massentaugliche Lösungen, welches den Benutzer vor solchen Fehltritten schützt. Nur der authentisierte Empfänger kann auf die Nachricht mit einem Zugangscode zugreifen.

Der eMail-Verkehr wird schon lange nicht mehr nur als „Plauder-Kanal“ genutzt, ein Grossteil der geschäftsrelevanten Kommunikation wird heute per eMail abgewickelt. So sollte eine saubere Klassifizierung von sensibler Geschäftskommunikation gemacht werden und auch die Sicherheitsvorkehrungen angepasst werden. Die negativen Folgen einer Fehlleitung hat dieser Fall klar ersichtlich gemacht. Die Credit Suisse und die anderen beteiligten Banken wurden von einem Wirtschaftsanwalt in USA auf Schadenersatz von über 26 Mrd. $ eingeklagt.

Was meint Ihr zum Thema eMail Fehlleitungen? Habt Ihr auch schon nicht für Euch bestimmte Mails mit interessanten Informationen erhalten? Oder wurdet Ihr gar schon Opfer von einer ungewollten Fehlleitung?

Im Dienste seiner Genossen

von Reto Hartinger

Die Chinesische Regierung verfügt über einiges Internet-Know-how. Unbestritten. Mit Hackermethoden werden Tibetische Websites aus dem Verkehr gezogen, Leute bespitzelt oder der Informationsfluss gesperrt. Alles Massnahmen, die sich gegen innen richten – die sogenannte virtuelle Chinesische Mauer. Doch die Leute wollen nicht nur den Gwunder seiner Landsleute in Grenzen halten sie sind auch selber gwunderfixige Leute.

So warnte britische Inlandsgeheimdienst MI5, dass Firmencomputer von China ausspioniert würden. Der MI5-Chef Jonathan Evans versandte einen Brief an 300 britische Firmenchefs mit der Warnung, dass ihre Unternehmen über das Internet von “staatlichen Organisationen” Chinas angegriffen würden. Darin erklärt er auch, wie chinesische “Trojaner” zu erkennen sind.

Es ist einfach eine Tatsache, dass was mit technischen Mitteln gemacht werden kann, auch gemacht wird. Deshalb sollten wir vorsichtig sein mit amtlich bewilligten vorsorglichen Spioniermassnahmen – auch bei uns.

Da trifft es sich gut, dass wir als nächstes Thema im Internet Briefing Angriffe aus unsere Server zum Thema haben:

Sicherheitslücken in Webapplikationen – Die grössten Probleme und deren Lösungen
01.04.2008 11.30-14.00 inkl. Mittagessen
Zunfthaus zum Grünen Glas

Markenführung im Internet

von Beat Z'graggen

An einem Internet Briefing Vortrag in Zürich analysierte Pascal Urscheler Möglichkeiten und Grenzen der Markenführung im Internet. Die meisten Firmen machen sich noch zu wenig Gedanken darüber, wie Sie Ihre Marke im Internet führen und weiterentwickeln können. Das Internet wird meistens erst am Schluss betrachtet und nicht in die Markenführung integriert.

Noch immer wird dem Internet als Marketinginstrument viel zu wenig Beachtung geschenkt. Obwohl das Internet von vielen Kundengruppen mehr genutzt wird als das Fernsehen, wird bei Kampagnen häufig noch erst kurz bevor die Kampagne beginnt daran gedacht, dass das Thema im Internet aufgenommen werden sollte. Die wenigsten überlegen sich, ob man z.B. nicht auch einmal das Internet als Leadmedium verwenden kann.

Eigentlich müssen die definierten Zielgruppen in allen Massnahmen die Markenwerte, Positionierung, Identität und das Versprechen wahrnehmen. Klassische Kommunikationsanbieter und Berater integrieren das Internet aber zu wenig konsequent in Ihre Ideen. Es braucht in Zukunft eine komplett andere Vorgehensweise in der Planung von Marketing- und Kommunikationsmassnahmen. Dazu bedarf es aber auch an Mitarbeitern mit einem neuen Know-how und einem Verständnis für vernetzte Massnahmenpakete. Pascal Urscheler vermittelte anhand vieler Beispiele einige der Möglichkeiten des Internets im Marketingmix.

Gezeigt wurden vor allem Beispiele von animierten Internetauftritten. So eine Seite von Porsche, auf welcher man sich das Motorengeräusch des Modells anhören konnte, welche aber nicht einmal das Porsche Logo enthielt. Eine dreidimensionale Animation von Michelin soll zum Verweilen verleiten und bei Redbull kann man sich online selber ein Flugzeug zusammenbasteln. Wilkinson hatte einigen Erfolg mit einer Animation, bei welcher ein Vater mit dem Baby um die Liebe der Mutter kämpft. Einen innovativen Ansatz verfolgt Dove wo auf der Startseite ein Film (welcher die in der klassischen Werbung enthaltenen Personen zeigt) mit einer klassischen Navigation verbunden wurde. Auch Ikea macht Versuche, mit Animationen einzelne Zimmer erlebbar zu machen. Die Post erreicht das jüngere Zielpublikum mit einer Schreibfabrik, wo jeder sein Briefpapier gestalten kann und Vorlagen für Liebesbriefe erhält.

Im Publikum wurde bezüglich dem starken Einsatz von Animationen einiges an Widerstand entgegengebracht. So wurden die Studien zitiert, wonach ca. 70 % der Besucher verloren gehen, wenn ein Flash-Intro den Besucher begrüsst. Einige der anwesenden Vertreter von Werbebüros waren der Ansicht, dass der Widerstand gegen die Animationen da sei, weil die Anwesenden ihre eigenen Internetauftritte verteidigen wollten. Reto Hartinger, welcher als Moderator fungierte, setzte dem entgegen, dass der Widerstand wohl vor allem von denen kommt, welche das Verhalten der Besucher aktiv verfolgen und dafür verantwortlich sind. Diese wissen in der Regel genau, dass falsch eingesetzte Animationen Umsatz kosten können.

Ein Vertreter von travel.ch führte aus, dass sie verschiedene Versuche mit mehr Bildern oder Animationen versucht hätten. Alle mit negativen Auswirkungen auf den Umsatz.

Pascal Urscheler empfahl, auf folgende Punkte zu achten:

  • Interaktive Erlebniswelt umsetzen, welche beim Besucher Begeisterung auslöst.

  • Wo sinnvoll, Besucher involvieren.
  • Produkte mit den entsprechenden Emotionen präsentieren (Lifestyle, Genuss, usw).
  • Feedback Möglichkeiten des Internets einsetzen.
  • Auf Details achten.
  • Bildsprache und Interaktionen stärker gewichten als Inhalte.
  • Nicht alles kann über die Corporate Website kommuniziert werden, mehr mit Microsites arbeiten.
  • Erweiterte Möglichkeiten des Internet nützen, die Story aus der klassischen Kommunikation aufnehmen und ausbauen
  • Produkte / Themen entsprechend präsentieren – Menschen, Technik Lifestyle, Anwendung.
  • Marke erlebbar machen

Im Verlauf der Diskussion kamen einige konkrete Hinweise, was für die Markenführung wichtig ist:

  • Klarer Widererkennungswert

  • Emotionen transportieren (z.B. durch Animationen)
  • Inhalte, welche sich über Virus-Marketing verbreiten
  • Hohe Qualität der Bilder, welche eine Aussage machen
  • Gute Inhalte / Funktionalitäten (z.B. Google).

Nicht direkt erwähnt wurden weitere Möglichkeiten wie

  • Sponsoring

  • Newsletter
  • Brand Placement

Was für andere Instrumente zur Markenführung im Internet gibt es noch?

Artikel wurde ursprünglich publiziert unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/markenfuehrung-im-internet.htm
http://news.worldsites-schweiz.ch/instrumente-zur-markenfuehrung-im-internet.htm

69 % der Schweizer haben sich schon online beworben

von Beat Z'graggen

Die Onlinebewerbung ist in der Schweiz zum meist genutzten Instrument bei der Bewerbung um einen neuen Arbeitsplatz geworden. Dies geht aus einer internationalen Studie des Personaldienstleisters Kelly Services hervor. In Grossbritannien erhalten nur noch 9 % der Stellensuchenden ihre Stelle aufgrund eines klassischen Stelleninserates in einer Zeitung!

Kelly Services befragte über 115′000 Teilnehmer in 33 Ländern, davon 2′100 in der Schweiz. Gemäss der Studie haben sich 69 Prozent der Schweizer Jobsuchenden schon einmal online beworben. Mit dem Feedback zufrieden waren allerdings nur 41 Prozent. Trotzdem stuften 76 Prozent der Befragten die Onlinebewerbung als effektiv ein. Allerdings liegt sie damit nur auf dem zweiten Rang: Die traditionelle schriftliche Bewerbung halten nämlich 77 Prozent der Schweizer Befragten für effektiv, was im im internationalen Vergleich überdurchschnittlich viel ist.

Hier einige weitere Ergebnisse der Studie:

  • In Grossbritannien fanden nur noch 9% der Befragten ihre letzte Stelle durch eine Stellenanzeige bei einer Zeitung

  • 76% der Befragten aus den untersuchten 33 Ländern countries haben Ihre Bewerbung online eingereicht.

Die Studie bestätigt andere Umfragen, welche die überragende Bedeutung des Internet bei der Stellenvermittlung aufgezeigt haben (siehe z.B. Werbetrends in der Stellenvermittlung).

Der Artikel ist ursprünglich unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/69-der-schweizer-haben-sich-schon-online-beworben.htm
erschienen.

Marktanteil Suchmaschinen in Deutschland: Google bei 93 %

von Beat Z'graggen

Während Google weltweit gesehen rund 2/3 der Suchabfragen beantwortet, sind es in Deutschland ca. 93 %. Google hat im deutschsprachigen Raum fast ein Monopol.

Zwar veröffentlichen die grössen Marktforschungsinstitute nur selten Daten über den deutschsprachigen Raum. Dank webhits.de, wo die entsprechenden Daten aber ständig aktualisiert werden, sind trotzdem neutrale Daten über den Marktanteil von Google erhältlich. Dieser deckt sich weitgehend mit unseren eigenen Beobachtungen bei unzähligen Internetauftritten von Kunden.

Gemäss den Zahlen von Webhits hat Google zwar “nur” einen Marktanteil von 89,7 Prozent. Da aber die Suchdienste von T-Online, AOL und freenet.de ebenfalls Google Ergebnisse anzeigen (zu erkennen an den Google-Logos auf den Seiten), sind deren Zugriffsanteile in Wirklichkeit ebenfalls Google-Zugriffe. Damit erreicht Google einen Marktanteil von satten 93 Prozent!


Marktanteil Suchmaschinen Marktanteil Entwicklung


Hier die aktuellen Zahlen im Detail:

  • Google 89.7%

  • Yahoo 3.1%
  • T-Online 2.1%
  • MSN Live Search 1.8%
  • AOL Suche 0.9%
  • ask.com 0.4%
  • suche.freenet.de 0.2%
  • search.com 0.2%
  • AllesKlar 0.2%
  • Lycos 0.2%
  • arcor.de 0.2%
  • WEB.DE 0.2%
  • Altavista 0.1%
  • Meta.Ger 0.1%
  • DMOZ 0.1%
  • AOL Search 0.1%
  • Bellnet 0.1%
  • fireball.de 0.1%
  • www.search.ch 0.0%
  • WEB.DE Verzeichnis 0.0%
  • Abacho 0.0%
  • die-reise.de 0.0%
  • search.bluewin.ch 0.0%
  • gmx.net 0.0%
  • alltheweb.com 0.0%
  • ixquick.com 0.0%
  • Voila 0.0%

Der Artikel wurde ursprünglich unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/marktanteil-suchmaschinen-in-deutschland-google-bei-93.htm
publiziert.

Suchmaschinen sind beim Kauf wichtiger als persönliche Empfehlungen

von Beat Z'graggen

Gemäss einer EIAA Studie, bei welcher 7′000 Personen in Europa befragt wurden, beeinflussen vor allem die Suchmaschinen die Entscheidung der Konsumenten. 40 % aller online Shopper in Europa haben ihren Entscheid, welche Marke dass sie kaufen sollen, nach einer online Recherche geändert.

Die online Shopper in Grossbritannien werden besonders stark vom Internet beeinflusst (49 %) während die Italiener ihre Meinung diesbezüglich am wenigsten ändern (27 %). Nach der online Recherche wird bei elektronischen Geräten die Markenwahrnehmung und der Kaufentscheid besonders stark vom Internet geprägt. 59 % haben aufgrund des Internet eine andere Marke gekauft als beabsichtigt. Bei der Buchung von Reisen und Ferien haben 43 % ihre Meinung nach der online Recherche geändert.

“Nur” 59% der online Shopper betrachten die Internetauftritte der bekannten Markenartikel als wichtige Informationsquelle, wenn Sie nach einem Produkt oder einer Dienstleistung suchen. 76 % betrachten Suchmaschinen als wichtig, während persönliche Empfehlungen von 72 % als wichtig angegeben wurden. 61 Prozent der Entscheider halten zudem Preisvergleichsportale für wichtig bei der Kaufentscheidung. Das Web 2.0 ist ist fast so wichtig wie die Internetauftritte der Markenhersteller: 57 Prozent der Shopper lassen sich von Produktbewertungen anderer Internetnutzer bei der Kaufentscheidung leiten.

Wichtigste Quellen bei der Suche nach Produkten oder Dienstleistungen
Suchmaschinen Bedeutung beim Kauf
Quelle: Mediascope Europe von EIAA

Der Artikel wurde ursprünglich unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/suchmaschinen-sind-beim-kauf-wichtiger-als-persoenliche-empfehlungen.htm
publiziert.

Für welche Unternehmen lokales Internet-Marketing besonders interessant ist

von Beat Z'graggen

Eine aktuelle Studie aus Deutschland zeigt auf, nach welchen lokalen und regionalen Anbietern Internetnutzer besonders häufig suchen.

Die Suche nach lokalen Anbietern ist ein Milliardenmarkt mit enormem Wachstum. Von daher ist eine Studie des Städteportals meinestadt.de interessant.

Bei der Studie wurde aus allen lokalen Suchanfragen des vergangenen Jahres ein Ranking mit den häufigsten Suchbegriffen veröffentlicht.

Erwartungsgemäss landete die Suche nach Restaurants auf dem ersten Platz. Die Begriffe “Stellenangebote” und “Friseur” folgen auf den Plätzen zwei und drei.

Top 10 der allgemeinen lokalen Suchbegriffe:

  • Restaurant

  • Stellenangebote
  • Friseur
  • Immobilien
  • Immobilienmakler
  • Optiker
  • Hotel
  • Gastronomie
  • Bäcker

Zwar wird auch fast alles andere, was lokal angeboten wird, auch online gesucht aber bei der lokalen Suche sind diese Branchen häufig besonders gefragt. Die meisten Suchenden verwenden natürlich Google aber auch lokale Suchmaschinen haben ein beträchtliches Suchvolumen und sollten beim Internet Marketing nicht vernachlässigt werden.

Ursprünglich publiziert unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/fuer-welche-unternehmen-lokales-internet-marketing-besonders-interessant-ist.htm

Online Texten: Viele Shops verwenden den Kunden unbekannte Worte!

von Beat Z'graggen

Zwei Drittel der Bevölkerung nutzen online Shops und kaufen über das Internet ein. Eine aktuelle Usability-Studie zeigt nun, das viele Internet-Nutzer sich beim Online-Einkauf nach wie vor schwer tun, weil sie viele der von Shops verwendeten Menüpunkte und Begriffe einfach nicht verstehen. Die Studie liefert Shopbetreibern damit Erkenntnisse, wie sie ihren Shop benutzerfreundlicher gestalten können.

Es ist eine alte Wahrheit, dass beim online Texten auf die Sprache der Kunden geachtet werden sollte. Wie das Marktforschungsinstitut eResult herausfand, sind deutschen Internet-Nutzern viele Bezeichnungen für Funktionen in Online-Shops schlicht nicht geläufig. Werden aber wichtige Funktionen und Anwendungen nicht verstanden, weil der jeweilige Begriff nicht für den Nutzer nachvollziehbar ist, besteht die grosse Gefahr, dass sie nicht genutzt werden. Dieses Problem gilt natürlich insbesondere auch für die Betreiber von Internet-Angeboten, welche sich gegenüber ihrer Konkurrenz mit den neuen Funktionen und Elementen für die Nutzer abheben möchten.

Fast jeder zweite Studienteilnehmer (45 Prozent) konnte beispielsweise die Funktion ‘Direktbestellung‘ nicht richtig als die Funktion deuten, mit der man direkt aus dem Katalog die Bestellnummer im Shop eingibt. Immerhin geht fast jeder fünfte Befragte davon aus, dass er mit diesem Link zu allen Artikeln im Warenkorb gelangt. Weitere 14,8 Prozent glauben über ‘Direktbestellung’ zum Warenkorb zu gelangen.

Ähnliche niederschmetternde Ergebnisse liefert die Studie zu den Funktionen ‘Filtern’ (Eingrenzen von Suchergebnissen) und ‘Sortieren’ (Listen nach bestimmten Kriterien wie Preis oder Verfügbarkeit von Suchtreffern): Fast die Hälfte der Befragten bringen die Begriffe Filtern und Sortieren durcheinander und wählt so die falsche Funktion.

Zusätzlich haben die Studienautoren die Probanden danach gefragt wie solche Funktionen verständlicher dargestellt beziehungsweise bezeichnet werden könnten. Bei ‘Direktbestellung’ reicht es nach der Meinung der Befragten nicht aus, den Link unkommentiert stehen zu lassen. Für die Studienteilnehmer wäre es von grosser Hilfe wenn dort das Eingabefeld ‘Bestellnummer’ aufgeführt würde. Wird eine Filterfunktion angeben, sollte diese Funktion mit ‘Suche verfeinern’ oder ‘Suche eingrenzen’ bezeichnet werden. Denn nur für gerade mal 20 Prozent der Befragten vermittelt der Begriff ‘filtern’ die Funktion an besten.

Es reicht also nicht aus, einfach nur das Suchverhalten der eigenen Kunden zu analysieren und sich auf die Sprache der Kunden auszurichten. Vor allem die Begriffe für Funktionen, Navigationspunkte und Elemente sollten kritisch überprüft werden.

Sind Begriffe unklar, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Es wird ein eindeutigerer Begriff gewählt, z. B. statt ‚Filtern’ wird der Begriff ‚Suche eingrenzen’ verwendet.

  • Wenn es scheinbar keinen besseren Begriff gibt, ist eine Beschreibung zu ergänzen/hinzuzufügen.
  • Der Begriff bzw. die Funktion wird aus dem gestalterischen Zusammenhang verdeutlicht, z. B. indem bei dem Link ‚Direktbestellung‘ ein Eingabefeld für die Bestellnummern angeboten wird.

Bei der Studie kam ebenfalls heraus, dass immerhin 2/3 der Befragten den Begriff Web 2.0 schon einmal gehört hatten. Mit der Entwicklung des Web 2.0 sind aber viele neue Begriffe aufgetaucht, wie z.B. „Tagwolke“, „Trackback“ oder „Social Bookmarking“. Diese Web 2.0 -Spezialbegriffe waren auffällig vielen Studienteilnehmern unbekannt: für ca. 60% von ihnen waren sie komplett unklar.

Für die Studie wurden insgesamt 400 deutsche Internetnutzer (Quotiert nach AGOF) befragt. Dabei wurden folgende Begriffe getestet:

  • Web 2.0-Begriffe und Funktionen – Web 2.0, Tag, Tagging, Tagwolke, Widget, Social Bookmarking, Trackback, Forum, Blog

  • E-Commerce-Begriffe und Funktionen: Direktlinks, Filtern, Suche eingrenzen, Suche einschränken, Sortieren, Sendungsauskunft, Direktbestellung, Suchassistent, Suchagent, Wunschliste, Merkliste, Hochzeitsliste

Wer sich für weitere Details interessiert, kann die Studie kann man hier bestellen.

Der Artikel wurde ursprünglich unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/online-texten-viele-shops-verwenden-den-kunden-unbekannte-worte.htm
publiziert.

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