69 % der Schweizer haben sich schon online beworben
3. März 2008
Die Onlinebewerbung ist in der Schweiz zum meist genutzten Instrument bei der Bewerbung um einen neuen Arbeitsplatz geworden. Dies geht aus einer internationalen Studie des Personaldienstleisters Kelly Services hervor. In Grossbritannien erhalten nur noch 9 % der Stellensuchenden ihre Stelle aufgrund eines klassischen Stelleninserates in einer Zeitung!
Kelly Services befragte über 115′000 Teilnehmer in 33 Ländern, davon 2′100 in der Schweiz. Gemäss der Studie haben sich 69 Prozent der Schweizer Jobsuchenden schon einmal online beworben. Mit dem Feedback zufrieden waren allerdings nur 41 Prozent. Trotzdem stuften 76 Prozent der Befragten die Onlinebewerbung als effektiv ein. Allerdings liegt sie damit nur auf dem zweiten Rang: Die traditionelle schriftliche Bewerbung halten nämlich 77 Prozent der Schweizer Befragten für effektiv, was im im internationalen Vergleich überdurchschnittlich viel ist.
Hier einige weitere Ergebnisse der Studie:
- In Grossbritannien fanden nur noch 9% der Befragten ihre letzte Stelle durch eine Stellenanzeige bei einer Zeitung
- 76% der Befragten aus den untersuchten 33 Ländern countries haben Ihre Bewerbung online eingereicht.
Die Studie bestätigt andere Umfragen, welche die überragende Bedeutung des Internet bei der Stellenvermittlung aufgezeigt haben (siehe z.B. Werbetrends in der Stellenvermittlung).
Der Artikel ist ursprünglich unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/69-der-schweizer-haben-sich-schon-online-beworben.htm
erschienen.






Es zeigt sich, dass zumindest in der Endphase des Wahlkampfes der Begriff “Wahlen 2007″ auch gesucht wird. Doch die CVP folgt der SVP gleich auf Platz 4, obwohl die entsprechende CVP-Seite für den Begriff nicht optimiert wurde. Wenn die CVP wirklich gewollt hätte, wäre es auf jeden Fall möglich gewesen, die SVP zumindest in diesem Punkt zu überholen. Immerhin kommt der SVP-Auftritt aber auch bei der Suche nach Wahlen ziemlich weit vorne.
Die Verbraucher verändern ihr Verhalten fundamental. Jahrzehntelang konsumierten sie, was sie kannten und was in den Läden verfügbar war. Die grossen Handelsketten bestimmten, was verkauft werden konnte. Vor allem dank dem Internet ist heute aber fast alles erhätlich – unabhängig von der produzierten Menge. Die explodierende Auswahl fordert die Verbraucher. Um die Komplexität der Informationsflut zu reduzieren, gehen sie ein kalkuliertes Risiko ein: Sie vertrauen auf Empfehlungen und Hinweise von Dritten. Statt auf sachliche Argumente der Experten zu hören entscheiden sie zunehmend emotional. machen Suchmaschinen wie Google, Preisvergleichsdienste, soziale Netzwerke, Foren mit Kundenfeedbacks und Selbsthilfe-Foren machen den Kunden zum wirklichen König. Und damit nimmt das Vertrauen in Hersteller, Händler und Expertenwissen ab, gleichzeitig nimmt das Vertrauen in Meinungswissen (z.B. Wikis) zu.