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unio ag in Rickenbach (SO) sucht Software Entwickler

von PeterMueller

Wir produzieren internetbasierte Applikationen für die automatische Produktion und Steuerung von typographisch hochwertigen Anzeigen zur Publikation in Print- und Online-Medien.

Wir suchen Entwickler mit folgendem Profil:

C#-Programmierer / Web-Programmierer, mit guten Kenntnissen in ASP.NET, MS-SQL-Server, XML, XSD, Daten-Modellierung und -Mapping (XSLT), gute Deutsch- und Englisch-Kenntnisse

Sie sind entweder ein Senior SW Entwickler oder bereits Entwicklungsleiter (der sich aber nicht scheut, selbst hands-on zu arbeiten) und interessiert an dieser sehr selbständigen, kreativen und erfüllenden Aufgabe? Dann senden Sie Ihr CV an Frau Susan Anliker (susan.anliker@unio.com)

Danke für Ihr Interesse

Facebook als Collaboration Tool

von Reto Hartinger

Ich spreche zurzeit mit einem Start-up über seine Strategie, Finanzierung etc. Plötzlich bekomme ich eine Einladung in eine geschlossene Facebook Gruppe. Ich war etwas verwundert. Dann entdeckte ich, dass sich darin alle über den neuesten Stand der Dinge informieren. Ich war sofort begeistert. Total übersichtlich, total gewohnt. Mit allen anderen Startups mit denen ich arbeite, bekomme ich immer eine Einladung in irgendein proprietäres Tool das ich lernen muss. Ich muss daran denken dort einzuloggen, mich durch Informationen durchzuwühlen. Bei Facebook können Diskussionen innerhalb des Kontextes geführt werden, man kann Objekte sharen und chatten – äh, kommt uns das nicht von Wave und Colayer her bekannt vor? Vor allem hat es eine unschlagbare Usability. Von Facebook bekomme ich auch immer ein Mail wenn sich etwas Neues tut und es ist für alle Beteiligten gratis. Liebe Startups und andere, Facebook ist ein Gedanke wert.

How Safe are the new Facebook Messages?

von Markus Hegi

Facebook heavily advertises its new private messaging features. But how safe are these messages? The many current hacking cases and a recent NZZ article about fake identities with FB messages made me think, and the below experiences leaves some doubts: is it possible, that FB messages are read by someone else? What are your views?

We were looking for a new name for followerrate.org. We are extending features and the current name doesn’t fit anymore. After a brainstorming a small group of us decided to go ahead with one name. I wanted to double check the name with @hofrat - he knows followerrate well & I wanted an outside opinion on the name. I DMed the name to him, and for clarification, I wrote him a Facebook message & explained him the changes & extensions of services we are working on.

Someone else registered the Twitter name

Tuesday morning, we started the registration process and were very surprised, that the Twitter handle was not available anymore: A new account was created just a few hours after I sent the FB message.

What may have happened?

- It can probably not be a coincidence -
- The second thought is, that an employee of us (Colayer India) registered or leaked the name. For a number of reasons I think this is unlikely. Only a few knew about it. And it would not be of any use to them, as they know, that we would not go ahead without the twitter handle. Also, the registration time was 2.45am local Indian time – unlikely, as all of them were at work in the morning.

- More likely is a registration in Europe (23.15) or US (early evening). But neither me nor @hofrat talked about the name with anyone else.

- Or is it possible, that someone else, a spammer or hacker has read the twitter DM or the FB message? – In my FB message, I mentioned that we plan to register the url, but nothing about Twitter. A reader could  have thought, it would be smart to register the Twitter handle – If he would have registered the url, we would probably have gone for a different name. A plan could have been, to let us build our app on the new name & then sell us the Twitter handle, or use it for spamming.

But is this likely? -

Just a few days ago, @hofrat was the target of a spammer attack – a different case and probably not related – but the amount of recent cases in the world as well as in my network is increasing: and most of the cases are not even public!

Access to message content is not just possible, if someone has a password or a troyan. Also some FB apps are able to read messages in inboxes – Which gives employees (and alumnis?) not only of Facebook, but of many app companies the possibility to get access to messages – Could it be that someone scans messages & tries to use information? -

What would you do?

The twitter account is registered without any public information. No tweets, no bio, no location, no following, no followers. Would you contact Twitter and try, if they re-assign the handle to us? Or would you contact both, Twitter & Facebook because there may be hacking involved, and ask them to investigate the case further? They could see the IP & location of the registrant & ev find out his identity – and in case it was an employee or someone related to us, we should know! -

Zürcher Coding Dojo

von Jens-ChristianFischer

Wenn Kampfkünstler trainieren, gehen sie in ein Dojo – einen Ort, in dem sie in Ruhe ihre Kunst verfeinern können. Software-Entwickler sind ebenfalls Künstler, die ein beeindruckendes Repertoire von Techniken kennen (müssen). Leider bleibt im täglichen Arbeitsleben oft nicht genug Zeit zu trainieren oder neues zu probieren. Das Coding Dojo hilft: In lockerer Atmosphäre, mit Gleichgesinnten trifft man sich regelmässig um an der “Kunst” zu feilen, neue Techniken (und Technologies) zu erproben oder bestehendes verfeinern.

Aikikai Zürich Dojo
In Zürich allerdings, fehlt bislang ein solcher Ort. Mit dem Zürcher Coding Dojo habe ich dieses Manko nun erstmals behoben. Am 16.6.2011 treffen sich interessierte Entwickler zum gemeinsamen “trainieren”. Die Regeln sind relativ einfach: Anhand eines einfachen Problems wird in 2-3 Stunden live Software geschrieben. Dabei arbeiten wir mit Pair Programming (immer zwei Leute entwickeln gleichzeitig) und verwenden Test-Driven-Development (TDD) – erst einen Test schreiben, dann den Code, der diesen Test erfüllt. Nach 5-7 Minuten wechselt das Paar und ein neuer Entwickler aus der Gruppe kommt dazu und entwickelt weiter. Die “Zuschauer” schauen natürlich nicht nur zu, sondern denken mit, diskutieren mit und lernen nebenbei neue Sichtweisen, neue Techniken, neue Technologien.

Das Dojo ist Sprach-Agnostisch – zu Beginn legt man sich auf eine Sprache fest (und lernt so nebenbei vielleicht gerade noch eine neue Programmiersprache) und steht allen offen, egal wie fortgeschritten sie sind. Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass ausnahmslos jeder bei solchen Anlässen profitiert und dazu lernt!

Das erste Dojo findet in den Räumen der InVisible GmbH an der Erlachstrasse 25 in 8003 Zürich statt und dauert von 18:00 bis ca. 21:00. Für Getränke und viel Lernen ist gesorgt – ich freue mich über rege Teilnahme. Weitere Infos (und Details zur Anmeldung) unter http://zurichdojo.ch.

HTML5 vor dem Durchbruch

von Reto Hartinger

Letzte Woche hat sich doch einiges getan in Sachen HTML5. Google meint, dass inskünftig in ihren Apps (z.B. Google Docs) ältere Browser nicht mehr unterstützt werden – nämlich die die kein HMTL5 können. Microsoft hat einen Einblick auf das neue Betriebssystem Windows8 gegeben. Erstmals schneidet Microsoft die Brücken zur alten Windowswelt ab. Windows8 soll auf allen Devices laufen, aber vor allem auf Tablets und touchoptimiert sein. Die Applikationen die im neuen User-Interface laufen werden auf Basis HTML5 programmiert! Na dann sollte nur noch die nächste Internet Explorer Version von Microsoft auch HTML5 voll unterstützen. Wenn 2011 das Jahr des iPad wird, dann wird 2012 das Jahr von HTML5 sein!

Wir bereiten uns schon darauf vor.

Im morgigenTechtalk HTML5 Update führen Jürg Stuker und Thomas Junghans in die wichtigsten Neuerungen des Standards ein und besprechen, wo heute schon erheblich von HTML5 profitiert wird:

Semantics -Microformats -Neue Elemente -Neue Struktur Multimedia -Audio -Video -Probleme -Warum nicht einfach Flash CSS3 -Transforms -Transition -Animations -Attributes -Selectors JS – Local Storage – Web Workers – Web Sockets – Push State – Notifications – Canvas – Geo Location HTML5 Heute – Was kann bereits wo genutzt werden – Fallback Methoden

Da musst Du dabei sein, sollte der Zug nicht an Dir vorbei fahren. Anmeldung zu HTML5 Update

Wie Internet Startups zu Geld kommen

von Reto Hartinger
Am 4. July (was für ein Tag!) geht bereits der 3 Investors Day über die Bühne. ICT Start-ups präsentieren vor Investoren ihre Ideen. Eine tolle Sache. Melde doch Deine Idee bis zum 8. Mai an

Am 4. July (was für ein Tag!) geht bereits der 3 Investors Day über die Bühne. ICT Start-ups präsentieren vor Investoren ihre Ideen. Eine tolle Sache. Melde doch Deine Idee bis zum 8. Mai an

Anmeldeformular für Projekte

Die Zeiten sind vorbei wo Internet Projekte in der Schweiz keine Beachtung fanden! Man muss die Gelegenheit einfach nutzen. So läuft das ab und das musst Du liefern:

Anmeldung / Vorauswahl
  • MUSS: Einseitige Zusammenfassung
  • OPTION: Businessplan
Investor’s Day
  • MUSS: Einseitige ausgedruckte Zusammenfassung Ihres Projektes, welche den anwesenden Investoren hilft, Ihr Projekt zu verstehen. Davon genügend Kopien für alle teilnehmenden Investoren. Dieses Blatt wird beim Empfang aufgelegt.
Präsentation Teil 1
  • MUSS: maximal 90-sekündige Ansprache an die Investoren
  • OPTION: Maximal eine Powerpoint- oder PDF-Seite, die während Ihrer 90 Sekunden gezeigt wird.
Präsentation Teil 2
  • MUSS: Max. zehnminütige Präsentation, inklusive Präsentation auf Powerpoint oder PDF. Diese Präsentation wird während Ihres Referats gezeigt (Sie steuern den Ablauf selbst).
  • OPTION: Backup-Folien, welche bestimmte Themen ergänzen, und im Rahmen des Q&A gezeigt werden können.
Tischmesse mit Apéro:
  • MUSS: Ausreichend Visitenkarten (mindestens 10 bis 20 Stück)
  • MUSS: Notizpapier, damit Sie sich Feedbacks und Kontakte aufschreiben können
  • OPTION: Weiterführende Dokumentation für interessierte Investoren, z.B. Businessplan, Broschüren usw.
  • OPTION: Beschriftung Ihres Tisches an der Wand hinter dem Tisch (bitte Befestigungsmaterial selbst mitnehmen – Klebeband etc.)

Google sperrt QuickTime und Java aus

von Reto Hartinger

Skandal – Apple hatte und hat Flash aus dem iOS verbannt. Entwcheidet Apple,  was das Internet können soll bzw. welche Technologie es unterstützt. Flash geriet in die Kriese und eine breite Absetzbewegung begann. Mit Android ist ein Konkurrent da, der dem User eine Alternative gibt und promt werben die Android-Geräte-Herstelle damit, dass ihre Devices Flash unterstützen (ok, dass das so nicht stimmt ist ne ganz andere Geschichte). Apple bekam das böse geschlossene Image, Google das offene, gute.

Google hat aber seine liebe Mühe das Flash-Versprechen einzuhalten und mit 3.0 wird Android geschlossener. Mit Chrome wendet Google das Apple-Ausschliessverfahren nun selbst an. Chrome wird bei jeder Site die QuickTime oder Java einsetzt jedes Mal fragen ob diese Plug-Ins benutzt werden dürfen oder für diese Site immer zugelassen werden. Ziemlich nervtötend. Möglich, dass es wieder eine Absetzbewegung, von diesen beiden Technologien geben wird, denn im Internet will niemand seinen Usern unnütze Hürden in den Weg stellen. Setzt Google nicht selber auch Java in einigen Produkten ein? Musste zu Beginn nicht alles was für Googles Cloudangebot entwickelt wurde, in Java geschrieben sein? Diese Entwickler werden sich freuen. Wird die Chrome Verbreitung darunter leiden?

Datawunder.com Beta-Test Einladung & Contest

von Falk Wolsky

Datawunder ist ein Online-Tool (Claud-Service) für Excel & Spreadsheet Daten Visualisierung (Übersichten, Charts), für Selektion und Filterung von Daten – und es wird eine Webanwendung für Social Datamining.

Die Idee ist einfach: Man nimmt sein Excel, lädt es auf den Webservice hoch und erhält innerhalb von etwa 30 Sekunden alle Charts und eine interaktive Übersicht. Diese Übersicht und die Chart-Segmente können angeklickt – und damit die Daten gefiltert werden. Das bedeutet, „Übersicht und Selektion“ in einem Tool in dem man nichts anderes tun muss „als in die Daten hinein zu klicken“.

Wir haben am 15.01.2011 die erste – von drei – Beta-Phasen begonnen. Wer das beste Feedback gibt, bekommt von uns einen iPod Nano geschenkt!

Jeder der am Beta-Test teilnimmt erhält zusätzlich später 50% Discount auf den regulären Preis der Datawunder Claud-Services.

Unser Beta-Test-Programm gliedert sich in drei Teile. Am Ende jeder der drei Phasen verlosen wir einen iPod für das qualitativ beste Feedback in der jeweiligen Online-Betatest-Survey.

Phase 1 begann am 15.01 und endet  am 15.02. In der ersten Phase geht es darum das BackEnd (Dashboard) für das Hochladen, Konfigurieren und Verwalten der Spreadsheets und Data-Views.

Phase 2 beginnt am 1. Februar und bietet die Möglichkeit Öffentliche Data-Views zu erstellen. Die beste View (die interessantesten Daten) werden bewertet. Ebenso versuchen wir gemeinsam herauszufinden, was wir an der Daten-Visualisierung an sich (das Plug-In) verbessern können.

In Phase 3 möchten wir wissen, welche Features noch gewünscht werden und wie die aktuellen Features bewertet werden.

Ich würde mich freuen dich beim Beta-Test Programm dabei zu haben.

Informationen und Anmeldung findest du hier:

http://www.datawunder.com/beta_test.html

Und vielen Dank an Reto!

Weshalb der Mac App Store ein Erfolg wird

von Reto Hartinger

Seit 15 Jahren frage ich jedes Mal wenn ich in einen Apple Laden gehe, ob es eine Software gibt, die man haben muss. Ende 80er, Anfang 90er war ich Redaktor bei MacWorld Schweiz und habe auch für Macintouch und andere IT-Printmedien geschrieben. Immer über den Mac – ok, später auch über Multimedia und CD-ROM. Damals gab es immer irgend eine Killerapplikation, ein Teil das man einfach haben musste. Seit 1995 bekomme ich immer dieselbe Antwort: Ja was für eine Software suchen Sie denn? Das treibt mich schon auf die Palme. Je gopf, gibt es denn nichts was den Verkäufer einfach begeistert, egal wozu? In welchem Bereich suchen Sie denn etwas? Ist mir egal, einwach etwas Neues, etwas ganz neues. Nein, gibt es nicht – ja vieleicht die neue Version von Photoshop oder FinalCut. Für den Mac wird keine Software mehr entwickelt. Ganz sicher, kommt die die noch entwickelt wird nicht mehr in die Läden bis zu uns. Früher hat man auch noch reihenweise kleine Softwaretools die man unter das Apple-Menü laden konnte. Sind wir ehrlich:

Seit 15 Jahren gibt es keine Software mehr die meinen Mac wertvoller macht!

Wäre da nicht das Internet, ich hätte meinen Mac schon längst entsorgen müssen. Denn die Maschine ist wie ein Traktor, der selber macht nämlich gar nichts ausser das Ziehen von Arbeitsmaschinen (ein Spruch von Jean-Daniel Pellet, Chefredaktor von MacInfos selig). Wenn es keine Maschinen mehr zu ziehen gibt, wird der Traktor hinfällig.

Der Appstore haucht dem Mac neues Leben ein

Die Softwareschmieden wollten für das Betriebssystem 10 keine Software mehr entwickeln. Sie haben maximal noch Windows und Mac-Software gemacht. Kleine Buden konnten gar nie eine Distribution für ihre Software finden. Der Mac als Softwareplattform war tot! Jetzt stehen aber plötzlich jedem kleinen Entwickler Millionen von potenziellen Käufern gegenüber. Dieses Feeling haben wir mit Hypercard schon einmal erlebt. Da haben Zahnärzte, Anwälte oder Tischler ihre Branchenlösungen entwickelt. Tonnenweise. Wir werden dies wieder erleben und ich werde regelmässig eine Software kaufen (bei iPad und iPod tue ich das nicht). Ich möchte endlich wieder eine Bildbearbeitung die nicht mehr kann als Photoshop 2.5 z.B. Ja dafür bin ich bereit Geld hinzulegen. Nein, ich möchte nicht tagelang im Internet nach entsprechender Freeware suchen. Gibts das auch gratis im App-Store, nehme ich es auch gratis.

Mac-App vs HTML5 Webapp

Ja man könnte die Software doch in HTML5 schreiben, dann wäre sie gleich auf allen Maschinen lauffähig. Ah ja? Vielleicht., aber nicht auf allen Browsern! Ich liebe HTML5 aber es ist Bockmist gegenüber einer Mac-App. Eine Mac-App ist sicher auch schneller zu entwickeln und der potenzielle Markt ist durch den Store besser zu erreichen. Mac Apps können ja auch mit der Cloud verbunden werden. Vielleicht gibt es auch bald ein Frame-Work, welches eine Mac-App auch auf iOS portiert.

Aber was meinst Du?

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MacOS App Store macht Software gratis und innovativ

von Reto Hartinger

iTunes und der App Store haben zusammen 5 Mia Umsatz generiert (+23%). Im Vergleich: Adobe hat 3,5 Mia Umsatz gemacht. Wenn Apple den App Store für das MacOS bringt, könnte ein grosser Teil der Programme auch von Adobe, FileMaker und Microsoft über den AppStore verkauft werden und Apple schneidet sich davon wieder 30-40% ab. Der Vertrieb via konventionelle Wege ist nicht günstiger. Die Händler und Distributoren langen auch mächtig zu.  Dazu kommen die Produktionskosten und das Werbematerial.

Segen für die Softwareindustrie

Aber vor allen kleinere Softwareschmieden werden den AppStore begrüssen. Durch den AppStore bekommen sie endlich Zugang zum Weltmarkt. Es ist extrem aufwändig und teuer, überhaupt eine Distribution in seinem Heimmarkt zu kriegen, geschweige denn in der ganzen Welt.

Microsoft war der Totengräber der Softwareindustrie, Apple ist ihr Retter

Microsoft hat mit Office die Softwareindustrie gekillt. Ich kann mich noch gut erinnern, wie jedes Jahr ein bis drei neue Software-Renner auf den Markt kamen. Die Softwareindustrie war innovativ. Microsoft hatte Word und Excel und den Rest wollten die Kunden nicht. Dabei waren nicht mal diese beiden die Bringer – Lotus 123 und Wordperfect waren nicht nur besser, sie verkauften sich besser. Richtig schrottig war Powerpoint – da gab es 5 Konkurrenten die allesamt um Längen besser waren. Doch Microsoft hat diese Programme zusammen auf eine CD gepackt und diese als Office verkauft. Siehe da, es wurde ein Renner. Immer dann wenn ein Microsoft Produkt zu schlecht war, um es zu verkaufen, wurde es schlussendlich in Office versenkt bzw. verschenkt. Siehe Access und Internet Explorer oder MSN.

Distribution ist das Hauptproblem von Software

Die Konkurrenz war sofort tot. Es gab auch keine Möglichkeit mehr Software zu entwickeln. Man hätte gar keine Distributoren gefunden, die gegen Microsoft angetreten wären. Zu teuer. Alle Konkurrenten sind gestorben und neue wurden nicht entwickelt. Nicht einmal neue Produktekategorieen. Adobe (bzw. alle Softwarehauser die in Adobe aufgingen) war eine der Einzigen Softwareschmiede die überlebte.

Innovation wird wieder kommen

Ich habe Ende 80er einige extrem gute französische Softwareschmieden kennen gelernt. Die hatten Sensationelle Produkte, eine erfolgreiche Distribution aufzubauen war aber fast ein Ding der Unmöglichkeit. Jetzt wird es sich wieder lohnen, Software zu entwickeln. Eine gute Software zu entwickeln ist nicht wieder für 5-Mann Betriebe oder gar Einzelmasken machbar geworden. Ich bin sicher, dass damit wieder gute Programme entstehen.

Die Cloud muss warten

Es könnte sogar sein, dass sich damit der Durchbruch des Cloudcomputings verzögert. Vielleicht laden wir die Programme aus dem Appstore auf die Maschinen runter, belassen die Daten in der Cloud aber die Programme laufen native. Ist vielleicht gar nicht einmal so schlecht.

Die grossen Programm bringen den Umsatz, die kleinen die User

Apple wird mit den grossen Programmen das Geld machen. Der LongTail wird wieder voll spielen. Es braucht viele kleine Programme um die Plattform als Ganzes interessant zu machen. Wegen der kleinen Programme werden die User ständig drauf gehen um zu sehen was es Neues gibt.

Software wird gratis

Wenn Software über den AppStore verkauft wird, wieso sollte es dann nicht möglich sein, die Software mit Werbung zu bespielen? Damit könnte Software gratis werden und Apple hält nochmals die Hand hin.

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