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Wieso haben wir nicht? Wie schnell können wir? Was kostet das?

von Reto Hartinger

Irgendwann werden alle nervös, vor allem dann, wenn der Konkurrent etwas Neues gemacht hat vor dem man überrascht wurde. Dann gibt es eine Kaskade – Die Geschäftsleitung geht zum CTO, der zum Projektleiter und dieser wiederum zu seinen Entwicklern. Wieso haben wir nicht? Wie schnell können wir? Was kostet das? Und was antworten die? Wer keinen schlechten Eindruck machen will, sondern eine konkrete kompetente Antwort, für den habe ich den Developer Summit mit den Themen bespickt die in den nächsten 12 Monaten auf CTOs, Projektleiter oder Entwickler zukommen könnten.

Ich bin auch sicher, dass Du an einigen Themen bereits dran bist. Die Entwickler-Konferenz hilft Dir nicht nur aus der Patsche, sie gibt die Inspiration, Wissensvorsprung und gibt konkrete Lösungen.

Internet Briefing Entwickler Konferenz

7. April 2010    Hotel Widder Zürich

  • Real-Time Web: Technische Standards und Herausforderungen
  • Twitterapplikationen programmieren
  • Single Sign on mit Facebook, Twitter, und Google-ID
  • Facebook Applikationen entwicklen
  • Implementierung einer State of the Art iPhone App
  • Entwickeln für den iPad
  • Programmieren für The Web of Things
  • NoSQL oder Not only SQL
  • Skalierbare Applikationen mit HTTP
  • Atomisierung von Komplexen Systemen – Software-Architekturen für die Web-2.0-Welt
  • Boosting Requirements Analysis
  • Software Estimation: The impossible task?
  • “One Web”
  • Für Mitglieder und Sponsoren Fr. 440.-
    Nichtmitglieder bezahlen        Fr. 580.-

    Anmeldung: Entwicklerkonferenz

    Real-Time Web: Technische Standards und Herausforderungen
    Jürg Stuker, CEO namcis AG

    Die Veränderung des Userverhalten und erfolgreiche Anwendungen im sozialen Internet haben einen massiven Einfluss auf Anwendungen, Infrastruktur und Anwendungsentwicklung. Der Beitrag zeigt die wichtigsten Entwicklungen zusammen mit Standards und Entwicklungsaspekten. Inbs. betroffen davon ist Caching, die Datenspeicherung und Benachrichtigungsmechanismen.
    Real-Time Web anhand von typischen Anwendungen erkärt:

    • Wie verändern sich die Erwartungen der User und neue Herausforderungen
    • Geschwindigkeit
    • Aggregation
    • Relevanzgewichtung / Filterung
    • Technische Implikationen inkl. Sicht auf Lösungsansätze
    • Benachrichtungssysteme
    • Aktualisierung von Datenbeständen
    • Aggregation von Quellen
    • Deduplizierung
    • Clients

    Twitterapplikationen programmieren
    Christian Stocker, Partner Liip AG

    Information in Echtzeit gehört zu den wichtigsten neueren
    Entwicklungen im Webbereich – Twitter ist dafür das Paradebeispiel.
    Anhand eines konkreten Beispiels und echter Use Cases besprechen Hannes und Christian wie man eine Twitter App programmiert:

    • Twitter Tools und Libraries für PHP, JS usw.
    • Relevante Standards in der praktischen Anwendung, oAuth & friends
    • SUP und FriendFeed
    • PubSubHubbub & Co.
    • Realtime, Geolocation und Mobile
    • Ausblick: Comet und node.js

    Single Sign on mit Facebook, Twitter und Google-ID
    Dani Niklaus, CEO Netlive GmbH

    In diesem Seminar erhalten Sie einen Überblick zu den aktuellen sozialen Netzwerken und was diese den Entwicklern für Möglichkeiten bieten. So feiert Single-Sign on mit Google Friend Connect und Facebook Connect Auferstehung. Wer einen neuen Dienst startet und User gewinnen will, tut gut daran, dass die User kein neues Passwort anlegen müssen, sondern gleich mit ihrem Google und Facebook Account anmelden. Lernen Sie in diesem Workshop welche Anforderungen an Ihre Applikation gestellt werden und wie Sie Userdaten und Inhalte über API mit Google und Facebook austauschen.

    • Überblick zu den Möglichkeiten der Integration mit Google, Facebook und Twitter
    • Facebook Connect und Google Friend Connect, wie der Login von fremden Diensten genutzt wird
    • API für Datenaustausch mit Facebook

    Facebook Applikationen entwickeln

    Lukas Fischer, CEO netnode IT services GmbH
    Mit über 400 Millionen Mitgliedern ist Facebook das grösste soziale Netzwerk der heutigen Zeit. Facebook stellt zahlreiche Schnittstellen und Möglichkeiten zur Verfügung um eigene Inhalte und Funktionen auf der Facebook Plattform zu realisieren. Dieser Vortrag erklärt was heute möglich ist und wie eine Facebook App entwickelt werden kann. Anhand eines konkreten Beispieles wird erklärt wie eine Facebook App funktioniert und was berücksichtigt werden muss.

  • Was sind Facebook Apps?
  • Was kann ich mit Facebook Apps machen?
  • Architektur von Facebook Apps
  • Was ist Facebook Connect?
  • Verschiedene Integrationsmöglichkeiten von Facebook
  • Die Grenzen von Facebook Integration?
  • Business Aspekte: – Warum überhaupt eine Facebook App?
  • Wie kann ich meine Facebook App promoten?
  • Skalierbare Applikationen mit HTTP
    Patrice Neff, Mitgründer memonic.com

    Dank HTTP konnte das Web auf nie gekannte Grössen erweitert werden. In diesem Vortrag zeigt Patrice Neff, wie Sie mit den gleichen Technologien auch ihre eigene Applikation erfolgreich skalieren können. Mit REST Web Services und Cloud Services ist es heute möglich, schnell und günstig stabile und zukunftsgerichtete Applikationen zu bauen. Die präsentierten Technologien bilden die Grundbausteine von memonic.com undlocal.ch.

    Patrice Neff ist Mitgründer von memonic.com, ihrem persönlichen digitalem Notizbuch. Davor war er als Frontend Lead bei local.ch tätig und hat dort ebenfalls beim Aufbau der Plattform mitgeholfen.

    Boosting Requirements Analysis

    Marcel Altherr, CEO beck et al projects ag

    Agile Methoden unterscheiden sich in der Erfassung und Beschreibung von Anforderungen deutlich von traditionellen Vorgehensweisen. Wir zeigen in unserem Vortrag ein Vorgehen, das uns erlaubt, ein initiales Product Backlog innert drei Tagen gemeinsam allen Anspruchsgruppen priorisiert und sprintfähig zu erstellen. Die von uns angewandte Methode ermöglicht eine synergetische Interaktion der Stakeholder und erlaubt uns eine effiziente Zusammenführung der verschiedenen Perspektiven in umsetzbare User Stories.

    Software Estimation: The impossible task?

    Aaron Across, Techlead Developer, Google Inc.

    Aaron has learned a lot about software estimation in these past years. The more
    I learn the more “inaccurate” my estimates become, ;-), not really. Actually, I am
    getting better at dealing with uncertainty and have developed some basic techniques
    that are useful for software estimation.
    The most important thing that I’ve learned is that you have to become good at
    “measuring” software efforts. Without past metrics it is just impossible to come
    up with good predictions. The same is valid in other forecasting fields: weather,
    finance, etc. The more past data you have the better your predictions become.

    • Simple techniques to collect past data
    • How to come up with better estimates than just “educated” guesses.
    • Combination of Agile estimation methods and traditional techniques: story points, lines of code, recording change lists and times, triangulation, velocity, scopecreep factors, etc.

    One Web
    Yoan Blanc, CEO doSimple

    Tims Berner Lee said: “Whatever the device you use for getting your information out, it should be the same information.” Browser war is back with the very strong pression from Google with its excellent Google Chrome. But now, the devices range where it happens it wider and more complex. Mobile phones, Netbooks, PDA, as well as the usual so-called PC and the now ubiquitous laptops. Web widgets (Netvibes, iGoogle), Platform-specific applications (Facebook), Phone applications (iPhone, Android, Pre), … are or were hype, depends on your point of view. Developing specific application is a dead-end. Like Microsoft Internet Explorer 5 only was a dead-end, iPhone only is one too nowadays. This presentation aims to show what kind of simple things can be done to offer a great experience on even more devices than the usual ones we think about. Making a mind shift from “I need an iPhone app for my website” to “I need to offer a valuable experience of my website on any devices to anyone”
    Titel des Referates

    - Get to know the technologies available to seamlessly degrade a traditional desktop experience to a netbook, mobile phone experience. But also the ones that can enhance it as well.

    NoSQL not only SQL
    Dr. Michael Marth, Inhaber marth.software.services

    Im Umfeld der Datenspeicherung zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab: weg vom Monopol der relationalen Datenbanken hin zu einer Vielzahl verschiedener Ansätze, die für bestimmte Anwendungen besser geeignet sind.
    Diese alternativen Ansätze umfassen Dokument-orientierte Speicher (z.B. Apache CouchDB), Content-orientierte Systeme (z.B. Apache Jackrabbit) oder Key-Value Stores (z.B. Amazon SimpleDB oder Project Voldemort).
    Neben nicht-relationalen Datenmodellen steht hohe Skalierbarkeit (”Web Scale”) im Fokus einiger dieser Projekte. Im Hinblick auf “Web-Tauglichkeit” wird der Kompromiss zwischen Daten-Konsistenz und Skalierbarkeit neu bewertet. Ein anderer Fokus ist der Verzicht auf Daten-Schemata und die daraus resultierende Agilität bei der Entwicklung.
    Michael bietet einen Überblick über die Landschaft der vielen RDBMS Alternativen, die sich derzeit unter der Bezeichnung “NoSQL” formiert.

    • Überblick über NoSQL: neues Denken bei den Datenbanken
    • NoSQL-Themen: Eventually consistent (statt ACID), Web Scale (sehr hohe Skalierbarkeit) und Schemafreiheit (agile Entwicklung)
    • Beispiele für NoSQL Datenbanken: Apache CouchDB, Redis, Voldemort, Apache Jackrabbit
    • NoSQL und relationelle Datenbanken: anders, besser, gegeneinander oder miteinander

    The Web of Things: Extending the Web to the Real World
    Vlad Trifa, Co-Founder Web of Things

    Learn how to connect the real-world to the Web and how to reuse common Web patterns in the context of physical computing, sensor networks, and mobile ad-hoc interaction.

    Thanks to the stunning progress in the field of embedded devices, physical objects such as home appliances, industrial machines and wireless sensor and actuator networks can now embed powerful computers that can connect to the Internet from anywhere. In the meanwhile, broadband and cheap Internet connectivity is very likely to become a commodity accessible from anywhere and many real-world objects will soon possess direct connectivity to the Internet. This convergence of physical computing devices (Wireless Sensor Networks, mobile phones, embedded computers, etc.) and the Internet provides new design opportunities for interactive applications and tangible artifacts, as digital communication networks will soon not only contain static documents, but also real-time information about places and objects from the real world. We will focus on the development of composite applications on top of the open and simple standards that made the Web so successful (REST, XML, HTTP, or Atom) to interconnect physical devices. Reuse of existing Web standards will allow any device to finally “speak” the same language as other resources on Web, therefore making it much easier to integrate physical devices with any other Web content.

    Implementierung einer State of the Art iPhone App
    Andreas Weder, mp technology consulting GmbH

    Am Beispiel der für Starticket entwickelten iPhone Applikation wird aufgezeigt, wie man effizient eine überzeugende App für das iPhone designen und entwickeln kann, worauf man achten muss bei der Entwicklung und wie man die App im Apple App Store erfolgreich platzieren kann. Es werden alle notwendigen Schritte von der Idee bis zum Launch aus Technischer- und Business Sicht aufgezeigt. Weiter wird aufgezeigt wie man eine solche bestehende App auf das neue Apple iPad erfolgreich portieren kann und was dabei beachtet werden muss

    • App Architektur
    • GUI Design
    • On/Offline Support, Local Storage
    • Vorstellung von Third Party Libraries (Three20, XML Parsing)
    • Performance
    • Backend Anbindung
    • Vorgehen bei der Portierung der Starticket App auf das Apple iPad
    • Ticketing mit dem iPhone
    • App Store and App Approval

    Entwickeln für den iPad
    Roger Bösch, CEO iAgentur GmbH

    Mit dem neuen iPad erhält der Entwickler die Möglichkeit Multi-Touch Applikationen auf einem grösseren Device zu realisieren und erlaubt damit im Endeffekt eine neue Art von Applikationen die noch näher an digitale Metaphern von “real-life” Objekten wie Zeitungen, Notizblock etc. herankommen
    und dabei weit darüber hinaus gehen können.
    Diese Session richtet sich an Entwickler mit Erfahrung in der Entwicklung von iPhone Applikationen und zeigt anhand einer Live-Demo auf, wie in mehreren Schritten aus einer iApp eine echte iPad Software wird.

    • Migration von bestehendem Code und Projekten
    • Die neue Usability
    • Möglichkeiten und Herausforderungen
    • Views und View Controller: Was ist anders?
    • Endlich: Komplexes Gesture Handling
    • Text Processing: Mehr als nur SimpleText
    • Portieren des Media Players ”Leider” notwendig, aber es lohnt sich

    Wo bleibt Microsoft?

    von Daniel Niklaus

    Andreas Göldi vergleicht Googl Buzz mit Microsoft Office. Dabei zählt er vor allem die Integration verschiedener Dienste und den Plattformvorteil als Pluspunkt auf und erinnert an Microsoft, wie sie den Windows-Vorteil gegenüber der Konkurrenz nutzten. Und das ist richtig. Wordperfect war grottenlangsam auf Windows 3.1 – Word 2.0 war schnell. Excel kaufte man gleich im Office-Paket. (Einer der erfolgreichsten Promoaktionen damals war eine Soundkarte mit Office für 499 oder 990. Die ging weg wie warme Semmel.) Als ich mich 1993 selbstständig machte, zur Zeit als Windows DOS “übernahm”, hatte ich auch einen Entscheid zu treffen, will ich mit dbase (Dos) arbeiten oder setze ich auf Access (Windows). Access war die richtige Wahl. Trotz damals geringerer Installationsbasis.

    Was hat das jetzt mit „wo bleibt Microsoft“ zu tun?

    Beim lesen seines Artikels kam mir unweigerlich OS/2 in den Sinn. IBM der klare Marktführer, der unangefochtene Spitzenreiter stellte mit dem Betriebssystem OS/2 eine überlegene Windows-Alternative zusammen. Doch irgendwie kam das Teil nie zum Abheben. Genauso wie Microsoft trotz bester Ausgangslage heute irgendwie keinen Fuss im Web fasst.

    Microsoft der unerkannte Riese

    Google ist stolz auf 150 Millionen Gmail Nutzer? Hotmail hat die doppelte Zahl. Facebook mit 400 Millionen User der unangefochtene Social leader? Microsoft hat über 300 Millionen Windows Live Messenger Kunden. Zusammen mit den Hotmailleuten (Doppeluser ausgenommen) müsste das für den Spitzenplatz reichen. Dazu verfügen sie über den höchsten Browser-Anteil im Netz und wahrscheinlich ist Outlook der meistgenutzte E-Mail-Client. Microsoft ist eine Macht, nur sieht es niemand. Vor allem Microsoft selbst nicht.

    Dabei hätten Microsoft alle Funktionen – aber…

    Microsoft hat alles, ob Social, ob Software, ob Suche, ob Werbenetzwerk oder Plattform. Aber auch Cloud-Services, Cloud-Diskspace, Kleinunternehmensdienstleistungen und vieles mehr. Sie haben Kundenbeziehungen, Vertriebsnetze, Entwickler und viel, sehr viel Geld. Alles ist da, nur nimmt sie niemand Ernst.

    Auf wen sollte heute ein Selbstständiger setzen?

    Müsste ich mich heute selbständig machen, was wäre die Plattform meiner Wahl? iPhone-App, Facebook oder würde ich doch bei Google andocken? Es scheint, als ob jetzt wieder einmal die grosse Schlacht um die Plattformherrschaft stattfindet. Wer sie gewinnt, hat die Chance, die nächsten 20 Jahre im Schlaraffenland zu leben. Bis eine neue Technologie das Internet so alt aussehen lässt, wie das Internet einst Windows alt aussehen liess. Den wer installiert heute noch Twixtel, schreibt mehr Briefe mit Word, als per E-Mail oder nutzt ein anderes Programm öfter, als den Browser?

    E-Commerce & Mobile Commerce Konferenz

    von Reto Hartinger

    Der Onlinekanal wird immer wichtiger – nicht nur für Dein Betrieb. Die Konkurrenz schläft nicht. E-Commerce ist ein hartes Stück arbeit und muss immer wieder überdenkt und hinterfragt werden. Schnell kann die Konkurrenz mit einem besseren Shop die Kunden zu sich ziehen. In letzter Zeit haben sich einige Trends entwickelt die man berücksichtigen muss, will man nicht abgehängt werden. So ist mit Social Commerce eine neue Disziplin entstanden, die man zu beherschen lernen muss. Neue Technologien wie Augmented Reality zeigen unglaubliches Potenzial und Mobile Commerce bringt eine ganz neue Dimension ins Business, vor allem auch ins stationäre Business. Ich habe die Trends aufgenommen und in eine Tagung gefasst. Lass Dich inspirieren von ausgewiesenen Spezialisten die Dir zu mehr Umsatz im Shop verhelfen werden:

    15.3. 2010  Konferenz: E-Commerce & Mobile Commerce

    Anmeldung

    08.30-09.15 E-Commerce Trends: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing
    09.15-09.45 Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality
    09.45-10.15 Augmented Reality im eCommerce und Mobile Commerce
    10.35-11.20 Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co
    11.20-11.50 Black Socks: Internationale Social Media Kampagne für einen Shop
    11.50- 12.30 Kill the KPI?s ? Wer nur die Kennzahlen und Standard Tools im Auge hat, verliert.
    13.30-14.15 Kunde, Handy, Händler.  Wie das Mobiltelefon den e-commerce beeinflusst
    14.15-14.45 Achtung Handy im Shop! Instant Preisvergleiche und andere Tücken
    15.05-15.35 Internationalisierung von Online-Stores
    15.35-16.15 Brand und User Experience Design für Shopping-Erlebnisse
    16.15-16.50 Texte die verkaufen
    16.50-17.30 Suchmaschinenoptimierung für Shops

    Für Mitglieder und Sponsoren Fr. 440.-
    Nichtmitglieder bezahlen        Fr. 580.-

    Anmeldung

    E-Commerce Trens: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing
    Daniel Risch, Unic AG
    Trotz schwieriger Vorzeichen war 2009 ein Boomjahr für den E-Commerce. Nicht zuletzt die Einfachheit, eine riesige Auswahl und Preisvorteile liessen den Onlinehandel gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dazu kommen Shopping-Ansätze wie Live- und Club-Shopping, Crowdsourcing, Mass Customization oder Recommendations die erst durch den Onlinekanal möglich wurden.
    In diesem Vortrag werden folgende Themen besprochen:
    -          Facts und Figures zum E-Commerce 2010
    -          Einführung in das übergeordnete Thema Social Commerce
    -          Live-Shopping (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
    -          Clubshopping (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
    -          Crowd Sourcing (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
    -          Mass Customization (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
    -          Recommendations (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)
    -          Shop-Blogs (Ansatz, Cases, Anwendungsbeispiele)

    Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality
    Thomas Lang, CEO Capathia
    Wie verändert der Einsatz von Multimedia unser Kaufverhalten – wie werden Emotionen transportiert und damit nachhaltig auch die Conversion-Rate im Onlinevertrieb verbessert. Von der einfachen Produktpräsentation, über die moderierte Produktdemonstration bis zu Online-Video-Verkaufswidgets. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen das Potential moderner Produktpräsentationen, benutzerfreundlicher Konfiguratoren und den Einfluss von Augmented Reality auf den Kaufentscheid von morgen.
    -       Drehen, Kippen, Zoomen – so setzen Sie Ihr Produkt optimal in Szene
    -       Das Produkt im Bewegtbild – heute nicht mehr wegzudenken. Die verschiedenen Formen und Strategien.
    -       Königsdisziplin Konfiguratoren – wie den Benutzer nicht überfordern und trotzdem nahtlose Prozesse gewährleisten
    -       Augmented Reality – von der positionsabhängigen Information bis zur virtuellen Umkleidekabine
    -       Social Graph als wichtiger Vertrauter in der Entscheidungsfindung
    Augmented Reality im eCommerce und Mobile Commerce

    Bruno.Mettler CEO Vanija
    Augmented Reality ist eine neue Form der Präsentation, die viel Aufmerksamkeit erzeugt und fasziniert. Sinn und Unsinn legen sehr nah beieinander. Was ist nur Show, was bringt Mehrwert? Bruno zeigt uns anhand einer Live Demo was Augmented Reality ist

    .- Was braucht AR (technische Voraussetzungen wie Kamera)
    - Übersicht der aktuellen Anwendungen, die sich durch AR ergeben
    - Beispiele aus Web & Mobile wie Layar, Wikitude, Burger King, Bombardier.
    - Möglichkeiten im Web mit 3 Konzeptansätzen für eCommmerce
    - Möglichkeiten im Mobile mit 2 Konzeptansätzen für eCommmerce
    - Ausblick der technischen Entwicklung
    - Kombination von Augmented Reality mit Gestures


    Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co
    Philipp Sauber, CEO INM Ag
    Social Networks wie Facebook, Youtube, Twitter & Co erleben der Zeit einen Boom. Fragt sich nur, ob mit professionellem Social Media Marketing auch Geld verdient und Produkte beworben werden können. Phlipp Sauber, CEO von INM, bespricht wie.

    Es gibt bereits diverse E-Shops die in Facebook und Co. grosse Fangemeinden anziehen. Sie haben sich eine grosse Communites aufgebaut haben oder bestehenden Communites angeschlossen und Ihre Produkte dort verkauft.
    Philipp bespricht wie man Social Networks einsetzt um seine Produkte zu bewerben und vermarkten.
    ·         Kurze Einleitung in die Theorie des Social Marketings
    ·         Möglichkeiten und Plattformen
    ·         Wie integriert man Produkte, Firmenportraits etc in Social Networks?
    ·         Wie setzt man Social Marketing zur Bewerbung von Produkten ein?
    ·         Welche Möglichkeiten bietet das Crowd Sourcing?
    ·         Beispiel realer Anbieter von Produkten im Internet

    Black Socks: Internationale Social Media Kampagne für einen Shop
    Samy Liechti, CEO Blacksocks.com
    Was heute Newsletter sind, werden morgen Kampagnen über Social Plattforms sein. Es geht heute schon darum eine Community aufzubauen.
    Samy Liechti bespricht wie er Social Media einsetzt um international an Kunden heranzukommen. Zum Bespiel über Twitter oder Facebbok Applikationen. Das Ganze ist einfacher gesagt als getan. Twitter muss unterhalten um Follower zu generieren. Facebook braucht Aktivitäten und Commitment.  Einfacher geht’s mit Facebook Werbung. Wichtig dabei ist, dass man selber Teil der Community ist. Erfahrungen aus erster Hand.

    Kill the KPI’s – Wer nur die Kennzahlen und Standard Tools im Auge hat, verliert.
    Malte Polzin, CMO, Competec Holding AG (u.a. brack.ch / daydeal.ch)
    Als Shopbetreiber geht es häufig  immer nur um: Traffic, Conversion Rates, CRM, Affiliate, SEO/SEM und Anzahl Member oder Neukunden um „jetzt“ entsprechenden Umsatz zu erreichen.
    Diese Disziplinen beherrschen zunehmend mehr Shops bzw deren Agenturen. Wer im zukünftigen E-Commerce erfolgreich dabei sein möchte muss sich mit neuen Themen und ergänzenden Fragen auseinandersetzen um sich differenzieren und behaupten zu können.
    -          Online denken und handeln
    -          Stammkunden begeistern und zu Fans machen
    -          Neue (exklusive) online Märkte ansprechen und sich auch in neue Geschäftsmodelle wagen
    -          Vernetzen
    -          Zuhören und sich dann ins Gespräch bringen
    -          Mehrwert für die Lieferanten / Hersteller schaffen
    -          Medial verkaufen

    In diesem Vortrag wird Malte Polzin Beispiele aus den Shops brack.ch und daydeal.ch zeigen, jedoch auch auf die Gedanken und Ideen aus den vorangegangenen Vorträgen aufgreifen und in Verbindung mit dem Competec Geschäftsmodell bringen.

    Kunde, Handy, Händler.  Wie das Mobiltelefon e-commerce beeinflusst
    Falk CleverCross | mobile marketing & commerce
    Nicht wenige WebShops und Unternehmen greifen das Potenzial der mobilen Welt dadurch auf, dass der Shop oder die Website „nun auch auf Mobiltelefonen verfügbar ist“. Die einfache „Spiegelung“ oder genauer die Transformation der Inhalte, schöpft dabei aber nur unvollkommen die Möglichkeiten der neuen medialen Umgebung aus. Das Handy des Kunden eröffnet durch die zentralen Eigenschaften der Persönlichkeit, Mobilität, Lokalisierung und der „dauerhaften Verfügbarkeit“ gänzlich neue Formen der Kommunikation mit dem Kunden.

    - Kundenvertrauen
    - Kundenbindungs-Programme
    - Einkaufserlebnis & Beratung
    - Mobile Communities in Verbindung mit e-commerce

    Achtung Handy im Shop! Instant Preisvergleiche und andere Tücken
    Peter Düggeli, Experte Unterhaltungselektronik Comparis AG
    Der Preis ist nicht die einzige aber eine enscheidende Grundlage für den Kaufentscheid. Das Problem dabei: Wer im Laden vor seinem Lieblingsprodukt steht, hat keine Möglichkeit, den Preis zu vergleichen und herauszufinden, ob’s das brandneue TV-Gerät, das aktuelle FIFA-Soccer Game, oder das trendige Netbook irgendwo anders günstiger gäbe. Die mobilen Preisvergleiche von comparis.ch<http://comparis.ch> schaffen hier Abhilfe. Fürs iPhone von Apple und Mobiltelefone mit dem Google-Betriebssystem Android hat der Internet-Vergleichsdienst mobile Applikationen seiner Preisvergleiche in den Bereichen Unterhaltungselektronik und Unterhaltungsmedien (Bücher, CDs, DVDs, Games) erstellt. Sie sind einfach zu handhaben und funktionieren sogar mittels Fotosuche. Und für Schnäppchenjäger gibt es eine Applikation für Aktionen der Lebensmittel-Detailhändler. Im Referat werden die neusten Preisvergleichs-Applikationen sowie der Shopvergleichsdienst von comparis.ch vorgestellt.

    Brand und User Experience Design für Shopping-Erlebnisse
    Vera Brannen, Usability Expertin, Brannen Usable Brands

    Gute Usability und zahlreiche Funktionalitäten sind alleine keine langfristige Erfolgsstrategie. Vera Brannen bespricht, wie durch einen ganzheitlichen Ansatz virtuelle Einkaufserlebniswelten geschaffen werden

    Ein Shop ist mehr als nur ein Shop. Er ist eine virtuelle Erlebniswelt. Mit grossem Aufwand wird für den online Kunden Usability, Funktionalität und Auswahl optimiert. Wie aber lässt sich gutes User Experience Design mit den Kerninhalten und der Erlebniswelt des Brands verschmelzen?
    Die online Welt muss das widerspiegeln, was aus der realen Welt vertraut ist – Produktpräsentation, Kundenansprache und –Service. Zusätzlich kommt der Website die Aufgabe zu, das Produkt virtuell erlebbar zu machen. Was zählt ist die konsistente User Experience in der Welt des Brands ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Zielgruppe – online ebenso wie offline.
    Virtuelle Erlebniswelten festigen die Bindung des Kunden an den Brand. Dies fördert Verkäufe und Kundentreue langfristig und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit.
    - Was ist eine Brand Experience?
    - Brand Wirkung und Brand Beeinflussung
    - Die Entwicklung – Brands heute
    - Relevante online Brand Experiences
    - Das Interface als Brand
    - 7 praktische Tipps zu Brand & Usability:
    1) Konzept: Strategie, Brand und Zielgruppe als Treiber
    2) Struktur: Mental Models und Fokus
    3) Design: Emotionsträger und visuelle Führung
    4) Features: Dominanz versus Relevanz
    5) Interaktion: Spielerei oder Verkaufsförderung
    6) Wording: Die Chance zum Kundendialog
    7) Engagement: Interaktion zwischen Brand und Kunde

    Texte die verkaufen

    Rinaldo Dieziger, CEO Supertext AG


    - Emotionale Sprache (Texten für alle Sinne)
    - Die vier Fenster des Lernens (So nimmt unser Gehirn Informationen auf)
    - Die fünf Formen von Triggern (Das Geheimnis erfolgreicher Headlines)
    - Die AIDA-Formel für Texte
    - Praxistipp: So schreiben Sie E-Mails


    Internet Briefing 2010

    von Reto Hartinger

    Irgendwie bin ich optimistisch, dass das 2010 innhaltlich das beste Internet Briefing Jahr wird. Zum fünfährigen Bestehen des Internet Briefings habe ich eine Konferenzreihe vorgesehen, die mit 3 Konferenzen im März und April zu den Themen E- und Mobile-Commerce, den wichtigsten Developper-Themen und Social Media beginnen. Im Herbst folgen voraussichtlich wieder 3 Konferenz. Mindestens eine davon in Bern.

    Es könnte sein, dass wir im April wieder einen Geschäftsleitungsmitglied eines renomierten amerikanischen Webunternehmens bei einem Internet Briefing begrüssen dürfen. Ich sehe sowieso mehr englische Briefings vor, damit sich die englischsprachigen Internetler mit uns besser vermischen.

    Wenn Du weisst, dass irgendeine Persönlichkeit aus den USA in die Schweiz kommt, teile es mir doch bitte mit. Ich werde mich bemühen, dass diese vor dem Internet Briefing spricht.

    Melde Dich jetzt zu den zu den nächsten Veranstaltungen an:


    2.02.2010 11.30-14.00 Internationales Email Marketing
    Email Marketing ist auch international d a s Tool um effizient Märkte zu bearbeiten sowie Kunden zu informieren. Aber wie erreichen wir unsere Branding-Ziele und bringen Promotions über verschiedene Sprachen, Kulturen, Zeitzonen an den Mann? Milko van Rijn von Mettler-Toledo International geht der Frage nach, wie man ein Internationales Email Marketing 

    2.02.2010 17.30-20.00 User Experience and Application Design at Google
    Usability is key in web applications. Simon Raess works as UX Designer at Google Docs in New York. He shares his views on how to create genuine user experiences for the web.

    Dieses Event ist auf Englisch – wer es auf Deutsch haben will, geht nach Bern:

    3.02.2010 17.30-20.00 User Experience und Application Design bei Google (Deutsch)
    Bern: Ristorante La Gioia, Bärenplatz 7 map
    Benutzerfreundlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg von Web-Applikationen. Simon Raess arbeitet als UX Designer im Google Docs Team in New York. Er spricht über die Gestaltung von Benutzer-Erlebnissen im Web.

    Es warten spannende Konferenz auf Dich – melde Dich jetzt an zu:

    15.03.2010 08.30-17.30 Konferenz:

    E-Commerce & Mobile Commerce

    E-Commerce Trens: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing

    Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality

    Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co, Social Media Kampagnen

    Mobile Commerce: M-Commerce Möglichkeiten und Beispiele, Preisvergleiche,

    … und mehr Themen


    6.4.2010 08.30-17.30 Konferenz:

    Social Media Marketing Summit

    Kommunikationsstrategien: Facebook, Twitter, Youtube Kampagnen

    Inhalte verbreiten:  Webapps, Page, Gruppe und Facebookinhalte auf eigener Page

    Twitter: Twitter in Business, Virale Twitter-Applicationen

    Mobile: Möglichkeiten und Aussichten

    Social Media managen : Aktivitäten monitoren und auslösen, Social Media und CRM


    Provisorisches Programm:
    - Neue Kommunikationsstrategien mit Botschaften und Botschafter
    - Social Media Aktivitäten monitoren und aktivieren
    - Webapps, Page, Gruppe: Inhalt er eigenen Website auf Facebook publizieren
    - Werbung in Sozialen Netzwerken
    - Facebook Gruppe, Facebook Fanpage
    - Virale Twitter-Applicationen: Wie man in 4 Wochen 600′000 Benutzer gewinnt
    - Social Media goes mobile
    - Twitter für Business: selbstreferenzielle Spielerei oder “the next big thing”
    - Vom Dialog zum Lead – Social Media Marketing und CRM im Zusammenspiel

    7.4.2010 08.30-17.30 Entwickler-Konferenz

    Developer Summit

    Entwicklen für/von: Twitterapplikationen, Facebook , iPhone und iSlate

    Single Sing on mit Facebook, Twitter, und Google-ID

    Web & Cloud verschnellern: Skalierbare Applikationen, Atomisierung von Komplexen Systemen

    Trends: NoSQL , One Web, Web of Things

    Projektmanagement: Boosting Requirements Analysis, Better Software Estimation

    Real-Time Web: Standards und Herausforderungen,  Software-Architekturen für die Web-2.0-Welt

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    XING-Übernahme: Ich bin Burda 290 Euro wert und Du?

    von Reto Hartinger

    XING-Gründer Lars Hinrichs verkauft 25,1 % der Anteile für 48 Mio Euro an die Burda Digital GmbH. Das sind 1.323.041 Aktien à  36,50 Euro.  Somit wird XING mit 192 Mio. Euro bewertet oder 24 Euro pro User und  290 Euro  pro zahlendem Premium-Mitglied .

    Das erinnert mich an Zeiten als Compuserve, AOL und Konsorten bewertet wurden. Die hatten in Hysteriezeiten 1000-3000 Dollar pro User wert, so ich mich recht entsinne. Es bildet sich wieder eine Währung für zahlende User oder Dienstenutzer. Interessant ist das Verhältniss von 24/290. Bei Diensten die keine Upgrademöglichkeit auf ein bezahltes Abo hat, wird der Gratisnutzer wohl einen viel geringeren Wert haben. Wieviel? Der Wert hängt natürlich auch massgeblich von der Anzahl User ab, denn bei einem stark staklierenden Business mit geringen Kosten pro Nutzer steigert sich das Potenzial mit jedem dazukommenden User überproportional. XING hat es auf 662 000 Premium Mitglieder geschafft.

    Socialmania: Wir werden alle Freunde – überall

    von Reto Hartinger

    Vor zwei drei Jahren war alles klar im Web 2.0. Es gibt die grossen Sozialen Netzwerke für Private wie MySpace und für Business LinkedIN und XING. Das Web 2.0 war verteilt und sein Sinn war erklärt. Dann kam Facebook. Nein es war nicht anders, es war auch ein Soziales Netzwerk und das hatten wir doch schon. Wie aber kann es sein dass es immer wieder eine neue Site gibt, welche den klaren Leader vom Thron stösst. Haben wir etwas nicht ganz begriffen? Wir sind daran gegangen und haben die Unterschiede analysiert und auch gefunden. Wir habens begriffen. Und just in diesem Moment kommt Google und macht aus seiner individuellen Homepage iGoogle ein Soziales Netzwerk. Hä? Damit nicht genug, auch iTunes soll Freunde-Features erhalten.  Wie sollen wir da noch die Uebersicht behalten wo wir mit wem verbunden sind? Macht das Sinn, werden die User das annehmen?

    Ja sie werden. Wir müssen in einer neuen Kategorie denken. Das Web 2.0 ist anscheinend etwas mehr als – so sehe ich aus und das sein meine Freunde. Mir scheint, dass eine neue Qualität dazu kommt und die wird unser Leben und einige Geschäftsmodelle ziemlich durchrütteln.

    Die Vernetzung mit Freunden oder durch Freunde bekommt die gleiche Bedeutung wie der Link an sich. Nachrichten und Produkte werden durch Freunde erst bekannt gemacht oder empfohlen.

    Es wird zur Kunst, wie man empfohlen wird und Personen erhalten ihr spezifisches Gewicht (oder sowas ähnliches wie den Personenpagerank). Es wird etwas anderes sein, wenn eine gewichtige Person über etwas spricht und dies in seinen Sozialen Netzwerken sichtbar wird oder ob das jemand mit wenig Followern tut. Vielleicht kommt dies sogar einmal Gewicht im Rankingmechanismus von Suchmaschinen. Nur schon um herauszufinden, was gerade Trend ist – was für wie lange höher in die Suchmaschinen gehört.

    Wir sind erst am Beginn der Sozialen Vernetzung und suchen noch nach den Geschäftsmodellen und wie wir mit Empfehlungen und dem Sozialen Buzz in Twitter, Facebook und allem was noch kommen wird, umgehen werden. Das wird das Netz nochmals umkrempeln. War das WWW zu Beginn ein nonprofit wir sind alle so lieb  Netz, wurde es zum Commerce-Netz, jetzt scheinen sich die persönliche und die kommerzielle Welt wieder zu vereinen, geradezu zu verschmelzen. Es wird ein neues Weberlebnis kommen.

    Es kann nicht jeder beliebig ein Soziales Netzwerk bauen oder solche Komponenten in seine Website einbauen. Am gescheiterten Beispiel youme.ch wird Marcel Meier am nächsten Berner Internet Briefing aus dem Nähkästchen plaudern. Wir analysieren, wieso es nicht geklappt hat eine in sich funktionierende Community aufzubauen und wie es hätte klappen können. Komm auch, diskutiere mit –  das wird spannend.

    Was ist heute Öffentlichkeit? Wer bestimmt die News?

    von Reto Hartinger

    Öffentlichkeit war, was Persönlichkeiten, Politiker oder Firmen den Journalisten mitgeteilt und diese als wichtig empfunden und publiziert haben. Und zwar dann erst als diese Publiziert wurden. Radio und TV waren am schnellsten, da sie immer senden. Die Tagespresse kam am nächsten Tag und die Fachpresse stolperte einen bis zwei Monate hinterher.

    Und heute?

    Federer kommunizert via Social Media direkt mit den Fans

    Heute kann durchaus der Newsabsender selber bestimmen wann etwas öffentlich wird. Rodger Federer zum Beispiel verfügt über ein eigenes Massenmedium mit 3 Millionen Lesern: seine Facebook Page.

    Vor 2 Sunden hat er diese Nachricht auf seinem Profil veröffentlicht:

    I’m disappointed that I have to withdraw from Tokyo and Shanghai as they are two of my favorite cities in the world and the fans have been great to me over the years. After consultation with my team and doctors, I decided to take the difficult decision to withdraw from both tournaments so that I can give my body a chance to rest, rehabilitate and fully recover from a physically challenging year.

    Innerhalb zweier Stunden hat er 12 227 Feedbacks erhalten. Zu seinen Babyfotos waren es  übrigens 140 000.

    Virale Verbreitung

    Ich  bin kein Fan von seiner Homepage und habe davon über Twitter erfahren. Eine Person die ich verfolge hat es getwittert (schade ich finde den Tweet nicht mehr hätte ihn gerne hier veröffentlicht). Dort macht die News ihre Runde und wird es vielleicht bis in die Trending Topics schaffen. Dann sehen es alle Twitterer. Ich trage die Nachricht wie viele andere auch in einem Blog aus Twitter hinaus.

    Die Medien werden es aufnehmen und zuerst online schalten. Die Radios und Fernsehnachrichten versehen die News mit Bildern und eventuell sogar einem Interview. Bis dann haben wir es aber bereits erfahren und am nächsten morgen, was bleibt für Gratiszeitungen und Abozeitungen als News übrig? Zeitungen müssen sich neu erfinden.

    Social Networks auch etwas für Firmen?

    Können auch Firmen diese Kraft für sich gewinnen? Facebook Fanpage und Twitter-Account scheinen auch für Firmen ein Muss. Auch Firmen sollten den direkten Weg zu ihrem Publikum suchen. Jeder wird sein Verleger und die Personen die sich wirklich für die Sache und Sachen der Firmen interessieren werden die Abonennten.

    Wir thematisieren das in unseren nächsten Internet Briefings Werbung in Social Media und Web 2.0 und SocialWeb – Erfolg ist nicht programmierbar!

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