Suchen:

Call for Speakers ONE Konferenz

von Reto Hartinger
Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe ausrichtet. Jetzt bist Du als Referent gefragt. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:
Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:
Web of Things
3D Druck
Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für
Redesign für Management
Redesign für Developer
und natürlich die Klassiker
Mobile
E-Commerce
Social Media
Online Marketing
Strategien
Technologien
Best Pratices
… und natürlich Deine Themen
Wie vorgehen?
bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an Insider@vtx.ch senden
und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers
Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.
Moderator statt Referent
Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden
Track Sponsor
Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe am 15 und 16. Mai in der Messe Zürich ausrichtet. Der Call for Speakers ist eröffnet. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:

Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:

Web of Things

3D Druck

Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für

Redesign für Management

Redesign für Developer

und natürlich die Klassiker

Mobile

E-Commerce

Social Media

Online Marketing

Strategien

Technologien

Best Pratices

… und natürlich Deine Themen

Wie vorgehen?

bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an insider@vtx.ch senden

und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers

Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.

Moderator statt Referent

Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden

Track Sponsor

Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Robert Basic spricht an der Social Media Marketing Konferenz

von Reto Hartinger

Der deutsche Blogger und Twitterer Robert Basic spricht an der Social Media Marketing Konferenz vom 26. März in Zürich über drei Thesen, die für das Social Media Marketing als nobrainer gelten.  Aber aufgepasst, man kann viel falsch machen. Deshalb empfehle  ich, hört Euch diesen Vortrag an:

Social Media Realitätscheck – lernen von den Besten

Robert Basic, Blogger und Inhaber von Buzzriders
Der Blog-Pionier Robert Basic schaut in die Vergangenheit und Zukunft und überprüft 3 Thesen von Social Media die wir ja eigentlich alle kennen und für richtig halten. Nur, ist schon manch eine Firma damit prächtig an die Wand gefahren. Robert hebt nicht nur den Finger, er beweist anhand von international erfolgreichen Beispielen, worauf es ankommt und was die Besten besser machen.

One Channel does not fit it all

Es reicht heute nicht mehr aus, als Unternehmen eine Facebook-Page auf die Beine zu stellen und dann zu glauben “man sei Social Media”-fit. Unternehmen wie Microsoft exerzieren eine ganze Palette von Social Media Aktivitäten. Die sämtliche Produktbereiche abdecken, Services anbieten und damit weltweit jeden Kunden hochindividuell erreichen. Wie macht das Microsoft?


First Sell Than Produce
Immer kürzere Marktzyklen stellen Unternehmen vor große Probleme im Wettbewerb. Wie kann ein Unternehmen sicherstellen, das richtige Produkt so schnell wie nur möglich zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, gümnstiger zu vermarkten und schneller zu verkaufen? Moderne Ansätze existieren und werden erfolgreich umgesetzt. Procter Gamble hat womöglich den Stein des Weisen gefunden. Wie sieht er aus?

Inhale The Customer
Kommunikation ist keine Einbahnstraße mehr. Das sagt und stellt sich leicht fest. Aber welche Unternehmen haben ihre Kunden bis an den Schreibtisch eines jeden Mitarbeiters herangeführt? Was sagen Kunden, was denken Kunden, was wollen Kunden, was gefällt Kunden nicht? Dell hat erhebliche Mühen aufgenommen, um tagtäglich 2 Millionen Kundenstimmen durch den Konzern fließen zu lassen. Wie macht das Dell und was bringt es Dell? Und was sind

Da solltest Du dabei sein. Robert ist ein brillanter  Redner

Melde Dich an: http://internet-briefing.ch/smm13

Nächste Internet Briefings

von Reto Hartinger

Melde Dich jetzt bereits zu den nächsten Internet Briefings an. Wir sind wieder in der Brasserie Lipp an der Uraniastrasse 9 was heisst, maximal 80 Personen können teilnehmen. Wir haben schon viele Anmeldungen, zögere als nicht, sonst sind die Events ausgebucht.

6.11.2012 17.30-20.00 Google und die semantische Suche
Patrick Price, Idealizer AG – Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, Zürich

06.11.2012 11.30-14.00 Web Grafik Technologien
Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/webgrafik

Bern: 07.11.2012 17.30-20.00 Wie entwickle ich eine Content Strategie
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22

Webinar: 13.11.2012 19.00-19.40 In 5 Schritten den eigenen A/B Test aufsetzen
http://www.edudip.com/webinar/In-5-Schritten-den-eigenen-A-B…
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/ABTesting

04.12.2012 – 17.30-20.00 Social Media ROI berechnen
Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/roi

04.12.2012 11.30-14.00 Beyond HTML: Scriptsprachen, Frameworks, Templatesprachen und vieles mehr
Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/beyondhtml

Bern: 05.12.2012 17.30-20.00 Mobile: Funktionieren In-App-Käufe?
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/inapp

Internet Briefing wird sein Angebot mit Webinaren ergänzen – Call for Papers

von Reto Hartinger

Vor 2 Wochen habe ich die Idee lanciert, das Internet Briefing mit Webinaren zu ergänzen. Mir ist natürlich klar, dass das Internet Briefing vom persönlichen Kontakt und von der Diskussion nach dem Referat lebt und sich dadurch von manch anderer Veranstaltung abhebt. Für viele wird es aber immer schwieriger zu den Events anzureisen. Der zweite Grund für mich, und das ist der wichtigere, immer wieder finde ich in einem Vortrag Teilaspekte auf die man gründlicher eingehen sollte, sie aber für ein Internet Briefing zu speziell sind. Auch schon deshalb, weil es danach kaum eine Diskussion gäbe, weil es eher “Wie geht das eigentlich” bzw. “Wie macht man das konkret” Seminare wären. Genau damit könnte man die Internet Briefings ideal ergänzen.

Eine Umfrage bei den Mitgliedern hat ergeben, dass sie grösstenteils von der Idee begeistert sind. Ich habe mögliche Themen identifiziert und schon potenzielle Referenten angeschrieben.

– Google Adsens aufsetzen
– Banner-Kreation
– Social Media in WordPress integrieren
– Linkbuilding
– Flashpage zu HTML5 mitrieten
– Die optimale Navigation / Informationsarchitektur
– Social Recommendation Optimisation
– Social Media in WordPress integrieren
– Tatsachen hinter Öffnungsraten und Spamfilter
– Wie mache ich meinen Blog multimedial
– 5 der besten WordPress Tools
– Wie setze ich ein Wiki auf
– 5 Tools für Profitwitterer
– Webseiteninhalte in Facebook Page einbauen
– Facebook App bauen
– Yahoo Pipes
– Social Media Monitoring

Die Themenliste liesse sich beliebig fortsetzen. Was wichtig ist, dass man immer ganz konkret am Bildschirm zeigt, wie die Dinge genau funktionieren. Steht bei einem Vortrag das Slide im Mittelpunkt, so ist es hier die Demo am Objekt. Mit ist klar, dass das Webinar andere Anforderungen an die Referenten stellt. Nebenher läuft ja auch gerade noch der Chat auf welchen der Referent auch ab und an einen Blick werfen muss um auf die Fragen der Teilnehmenden eingehen zu können. Die Teilnehmenden können sich aber gegenseitig auch die Fragen beantworten.

Das schöne an den Webinaren ist, dass sie auch nachher noch als Video zur Verfügung stehen.

Möchtest Du als Webinar-Referent dabei sein? Welches sind Deine Themen? Muss ja nicht in der obgenannten Themenliste sein. Sende mir ein Mail an insider@vtx.ch. Ich freu mich.

Der Unterschied zwischen Apple und Google

von Reto Hartinger

Heute haben sich die Börsenkurse von Apple  und Google angeglichen. Dabei war der Googlekurs früher einiges höher als jener von Apple, jetzt liegt Apple vorne.  Google hat ganze 1,5 Produkte in seinem Arsenal. Die Suchmaschine mit Adwords und Android mit Onlinewerbung Admob. Richtig Kohle verdient Google mit Adwords auf der Suchmaschine. Die anderen Dienste werfen nur Brosamen ab. Schon besser ist die Onlinewerbung Adsense auf fremden Sites. Google schafft es auch nicht weitere Plattformen zu etablieren, die richtig gutes Geld verdienen. Android macht eigentlich auch kein Geld. So verdient Google mit Mobile-Werbung auf der Apple Plattform iOS mehr als auf Android, obwohl das Android Betriebssystem viel stärker verbreitet ist als das iOS. Für Google ist es schlicht nicht möglich, ein weiteres Produkt hinzuzufügen, das mit Adwords oder der Suchmaschine einigermassen mithalten könnte. Zudem nehmen die Kosten um Traffic auf die Google Suche zu lenken (Mozilla, Telcos und OEMs) immer mehr zu (6,4 % im letzten Quartal). Damit Androide nicht zum Flopp wird, musste Google Motorla kaufen, der Patente wegen. Nun hat Google einen Klotz am Bein das zur Gewinnbremse oder zum Strategiedesaster mutiert. Google muss Motorola stärker und damit gewinnbringend machen, sonst ist Motorola ein Geldvernichter. Je stärker Motorola bevorzugt wird, desto mehr Probleme bekommt Google mit seinen Android-Partnern. Ein Balanceakt mit einem oder mehreren Verlierern.

Apple kann mit jeder neuen Produktelancierung einen Multimilliarden-Markt mit satten Margen öffnen. Einige Analysten gehen davon aus, dass Apple demnächst mehr iPads als iPhones verkaufen wird. Die Begründung: Die Firmen steigen viel schneller auf den iPad-Zug auf, als sie das mit dem iPhone und iPhone tun bzw getan haben. Auf fast allen Produkten (ausser dem iPod) hat Apple weiteres Wachstumspotenzial. Nennt Apple den iPad Mini iPod, kann das iPod Segment sogar wachsen. Sogar die Macs können weiter wachsen und wenn das iPhone in China richtig lanciert wird, dann geht auch dort wieder die Post ab. Apple hat in China ein grosses Potenzial. Man kann heute bereits das iPhone 5 zu einem fixen Preis bestellen, obwohl es keine Specs zum Gerät gibt.

Jedes weitere Produkt das Apple hinzufügt stärkt sein Ökosystem. Auch ein Apple Fernsehgerät, das nun endlich diesen Herbst kommen soll, bedient das das Ökosystem das aus Software, Services und weiterer Hardware besteht. Es kommt alles aus einem Guss.Wovor Apple nicht gefeit ist, ist ein Produkteflopp. Schlägt der iPanel oder iTV nicht ein, könnte das einen riesigen Abschreiber mit sich bringen und die Appleaktie ins Jammertal reissen.Die mussten die Firmen die auf GoogleTV gesetzt haben schmerzlich erfahren. Wie gross ist diese Gefahr? Schon längst hätte Apple einen Fernseher lancieren können. Er hätte sich auch leidlich oder gar gut verkauft. Apple bringt aber erst ein Produkt in einen neuen Markt, wenn Apple den Markt wirklich verändern kann. Tim Cook hat kürzlich wieder Film- und Fernsehrechteinhaber getroffen. Der Knackpunkt ist und bleibt das inhaltliche Angebot. Apple weiss, dass es die beste Hardware bringen kann, ohne ein grundlegendes neues Modell beim Inhalteangebot bleibt iTV nur ein nettes Stück Hardware das kopiert werden kann. Mit der Hardware braucht es ein Ökosystem-Innovation. Dann wird aus dem Hobby ein Business das genauso gross oder grösser sein kann als das iPhone.

Aber fehlt da nicht Microsoft in der ganzen Betrachtung? Ich diskutiere das gar nicht mehr. Ich zitiere mal nur Microsoft selber

Windows 8 covers all the computing needs of users

We believe Apple has it wrong

Apple makes great hardware but the point of view, the tablet and PC being different is completely incorrect

Windows 8 is the new era for PC plus, which combines all the devices users need to accomplish all the things they want in a single push of a button

Apple sagt: Microsoft’s Windows 8 is poorly conceived. You can converge a toaster and a refrigerator, but  those things are probably not going to be pleasing to the user.

Die letzen Jahre lag Microsoft immer falsch und Apple immer richtig.

Update Google Zahlen

Google hat gegenüber dem Vorjahr 11 % mehr Gewinn gemacht. Motorola drückt das Jahresergebnis um 233 Millionen Dollar, steigert aber Googles Umsatz um 25 %. Sollte das nicht ändern, gewärtigt Google in den nächsten Jahren eine gewaltige Wertberichtigung auf der Motorola Position. Microsoft hat dieses Quartal aus diesem Grunde erstmals einen Quartalsverlust hinnehmen müssen.

Update Apple Zahlen

Apple hat zwar den Gewinn doppelt so stark gesteigert wie Google, aber Wallstreet dennoch enttäuscht mit kleineren Verkäufen des iPhones (+ 28%) und iPads (+84 %), die Marge stieg von 41,7 auf  42,8 Prozent. So gut die Zahlen tönen, sie sind zwar im Vergleich zur Vorjahresperiode höher, zum letzten Quartal aber tiefer. Das iPhone trägt 60 % zu den Gesamtzahlen bei. So gesehen ist Apple auch stark von einem Produkt abhängig. Das iPad hat im letzten Quartal Marktanteile gewonnen. Um die Börse zu überzeugen braucht Apple dringend den iTV bzw. den iPanel.

Der Aktienkurs von Google steigt, jener von Apple fällt. Ich bleibe bei meiner Analyse, Google ist mit einem P/E von 18 gegenüber von 14 von Apple überbewertet. Zudem sitzt Apple noch auf riesigen Barreserven. Und wie früher erwähnt, bringt eine Ausschüttung einer Dividende dem Apple  (2,65 Dollar je Aktie) dem Aktienkurs gar nix. Meine Prognose: Ende Jahr wird der Applekurs den von Google uneinholbar abgehängt haben.

Internet Briefings im Juli und September

von Reto Hartinger

Nächsten Dienstag und Mittwoch sind wieder Internet Briefing und ich hoffe, Du hast Dich bereits angemeldet zu:

3.7.2012 11.30-14.00
Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, Zürich


3.7.2012 17.30-20.00
Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, Zürich
Mehr Infos und Anmeldung: http://internet-briefing.ch/adsem

Wie macht man aus einer klassischen Werbekampagne eine crossmediale
4.7.2012 17.30-20.00
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/werbe
Sehr spannende Briefings finden auch im September statt, melde Dich doch bereits an:
HolidayCheck: Wie manage ich eine Community
4.9.2012 17.30-20.00
Falcone Konferenzsall, Birmensdorferstrasse 155, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/HolidayCheck

3D Printing: Die nächste Revoltution?
04.09.2012 11.30-14.00
Falcone Konferenzsall, Birmensdorferstrasse 155, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/3dprinting

Google+ für Firmen: Was bringts? – Best Practicies
05.09.2012 17.30-20.00
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/googleplus

Im August finden keine Briefings statt.

Windows 8 Tablett Surface bricht einige Tabus, es braucht aber mehr

von Reto Hartinger

Das erste Surface wurde in der Schweiz erstmals am Internet Briefing durch Steve Balmer vorgestellt. Damals noch so gross wie ein Tisch und mit Videokameras statt touchsensiblem Screen. Der Tisch hat sich nicht durchgesetzt. Apple hat mit seinem iPad einen unerwarteten Hit gelandet, der Vorsprung ist riesig. Satte 3 Jahre. Bereits zwei Mal hat Microsoft versucht ein Betriebssystem zu entwickeln, welches das iOS in die Schranken weist. Vergeblich. Es ging immer weiter bergab. Windows Mobile dümpelt um 2 % Marktanteil. Mit Windows 8 Mobile könnte es gelingen. Dazu muss Microsoft aber einige Tabus brechen. Die Allianz Microsoft/Intel war heilig. Sie ist gestorben. Das Windows Consumer Tablet Surface kommt mit einem ARM Prozessor. Nur das Pro Modell basiert auf einem Intel-Chip. Noch schwerwiegender ist der Bruch mit 100ten von Hardware-Partnern. Früher machte Microsoft die Entwicklungswerkzeuge und das Betriebssystem, Intel die Chips oder das Motherboard und eine Vielzahl von Hardwareherstellern bastelten daraus eigene Produkte. Das ging so lange gut, bis das iPad signifikant in das PC-Geschäft eindrang. Viele kauften statt eines Notebooks ein Talbet und darauf lief weder ein Intel-Chip noch das Windows Betriebssystem. Zum grossen Aerger hat Apple auch noch ein neues Notebook-Design zu einem sensationell günstigen Preis hingekriegt, das breite Akzeptant erlangte. Intel und Microsoft droht das Geschäft wegzubrechen. Mangels Innovation. Es stellte sich heraus, dass Intel um das MacBook Air zu konkurrenzieren mehr bauen musste als nur das Motherboard. Intel hat gleich das ganze Hardwarekonzept und den Preis für die Hardware bestimmt. Da ist kein Platz mehr für Innovation seitens der PC-Bauers. Um einen iPad Konkurrenten zu entwickeln war die Situation noch schwieriger. Unmöglich ein Gerät mit so langer Laufzeit mit einem Intel Chip.zu bauen Microsoft war gefordert, sein Betriebssystem auch auf ARM Chips lauffähig zu machen. Wenn der Betriebssystemlieferant nun Chip, Hardware und Betriebssystem neu konzipieren muss, wo bleibt da noch die Innovation von Partnern? Wie kann man ein Gerät zu einem vernünftigen Preis anbieten, wenn man noch mehrere Mitesser bedienen muss, die gar nix zur Entwicklung beigetragen haben? Gefertigt werden die Tabletts und PCs sowieso von spezialisierten Assemblierern in China. Was wiegt jetzt noch die PC Marke? Nix, denn bis jetzt haben sich diese alle eine wunde Nase mit mediokren und unverkaufbaren Tabletts geholt. Einzig Samsung kann einigermassen mithalten und Amazon (auch kein Hardwarehersteller). Microsoft wird die ersten Surfaces unter eigener Marke auf den Markt werfen. Ob das so bleiben wird, ist noch unklar. Die PC-Bauer glauben nicht daran.Jetzt haben also alle 3 Tablett-Betriebssystementwickler eine eigene Hardware. Es könnte sein, dass Google voll auf die Karte Motorola setzt und Microsoft sich Nokia einverleibt. Die PC-Welt wäre nicht mehr die selbe. Was hat die PC Sparte von HP  noch zu bieten? Was tragen Acer und Asus im Rennen um Marktanteile und Marge noch bei? Gibt es eine Welt mit 3 grossen Anbietern? Ist das Spiel von Asus, Acer und Co verbei? Apple ist längst eine Software und Inhalteanbieterin wie Google beide setzen nicht auf Software sondern auf Problemlösungen. Die beinhalten auch das Bezahlen, das Auffinden von Produkten in der Nähe und vieles mehr. Apple und Google machen keine Produkte, sie machen Services. Apple alles aus einer Hand mit einem unglaublichen Lockineffekt. Siri, welches ist das nächste Chinesische Restaurant (egal wo auf der Welt ich mich befinde) im Preisrahmen von 20 bis 30 Franken (es versteht sich, dass es von meinen Freunden und anderen Bewertet wurde). Siri zeigt es mir auf dem Device, zeigt mir wie ich am besten dorthin komme, sucht einen Gutschein und reserviert einen Tisch auf meine Anweisung. Nachher kann ich via Handy bezahlen und vielleicht bewerte ich das Restaurant noch. Das sind die Services die Apple und Google im Sinn haben. Je einfacher so etwas geht, desto mehr bin ich Sklave dieser Umgebung. Und Microsoft Office? Schnauze. Microsoft braucht unbedingt eine Reorganisation. So lange Microsoft Office ein solch grosses Gewicht im Organigram hat, solange wird Microsoft niemals solche Services hinkriegen. Vorschlag: Software, Services, Hardware. That’s it.

Cloud Computing für Anbieter und Anwender hinterfragt

von Reto Hartinger

Am nächsten Zürcher Internet Briefing, das ausnahmsweise nicht am ersten Dienstag des Monats stattfindet – wegen Feiertags – sondern am 9. Mai an der ONE Konferenz, analysiert Ronnie Brunner was Cloud Computing heute dem Anbieter und dem Anwender bringen. Ich habe die Slides gesehen und bin beieindruckt wie Ronnie Vor- und Nachteile von Cloud Computing den normalen Anwendungen gegenüberstellt und berechnet, wie und wieso sich ein Cloud-Dienst für Anwender wie auch für Anbieter rechnet. Zum Beispiel rechnet er Grenzkosten, Opportunitätskosten und den Zeitwert des Geldes. Minuziös betrachtet er alle Aspekte, Versprechen und Risiken und zeigt deren Konsequenzen auf. Das solltest du dir nicht entgehen lassen, melde dich an

Danach werden wichtige Cloud-Dienste und deren praktischer Nutzen vorgestellt.

Google+ ist deutlich cooler geworden

von Reto Hartinger

Bemerkt hat es niemand, interessiert auch nicht: Google+ ist seit gestern deutlich cooler geworden und hat einen Schritt zum Kommunikationstool gemacht. Facebook wird oft zum Kontaktieren von Freunden benutzt. Man macht schnell was ab. Das kann man jetzt auch problemlos mit Google+. Man sieht wer von seinen Freunden online ist und kann mit ihnen Chatten – Text, Audio oder Video. Google+ ist schon deshalb stärker, weil es Gruppen Videochats gibt. Das könnte ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal sein. Google+ hat auch Eigenschaften von Wave gelernt (hm, ein Vater von Wave arbeitet jetzt bei Facebook). So sind Waveposts die besseren Diskussionen als in Facebook. Man kann heute sagen, dass Google+ in Sachen Ideenaustauschen besser ist als Facebook. Facebook ist – ich zeig auch mal was ich habe, ihr dürft euren Senf dazu geben. Google+ ist: Ich habe diese Meinung/Idee diskutiert/kommuniziert mit mir. Google+ lädt zur echten Kommunikation ein. Da man sich auch einfacher mit Personen verbinden kann, kann Google+ zum Tool zum Austausch von Gedanken über Themen werden. So werden die Kreise endlich spannend. Google+ hat wie eigene Kreise (Interessensgebiete) gemacht z.B. Technik. Man kann darin spannende Personen und ihre Beiträge finden. So zum Beispiel Linus Torvalds und kann diesen einkreisen oder seine öffentlichen Posts kommentieren. Was allerdings der Button “allen folgen” soll, ist mir schleierhaft da man ja gar nicht weiss wieviele Personen sich dahinter verbergen. Könnten gerne 20 000 sein.

Das eigene Profil kommt auch spannender daher als jenes von Facebook. Man wird definitiv durchsichtiger. Es wird die Datenschützer erschrecken.

Google ist eine deutliche Differenzierung gelungen. Aber es herrscht immernoch leere.Ich kann mir vorstellen, dass Google+ mein Businesstool und Facebook mein Privattool wird. Dann aber müssten die Posts in Google+ zunehmen.

Wohin geht das Social Web? Dr. Helmut Becker, Vorstand von XING, spricht in Zürich

von Reto Hartinger

Früher haben wir es Web 2.0 genannt und nach zwei Jahren fragten wir uns schon, ob das bereits alles gewesen ist. Trend war Web 2.0 bereits, aber so richtig abgefahren ist es, als wir es Social Media zu nennen begannen. Irgendwie stehen wir auch heute nach einigen Jahren Social Web noch ganz am Anfang. Jetzt hat Social Media auch Google erfasst. Fast panikartig haben sie eine Strategie entwickelt und mit Google+ umgesetzt. Gähnende leere herrscht. Wer zu spät kommt wird bestraft. Das wird aber nicht das Letzte sein, das wir von Google in dieser Sache gehört haben. Zu den Frühen im Web 2.0 gehört XING oder damals OpenBC (offener Business Club). Die haben einen guten Börsengang hingelegt, viel Geld in die Kasse bekommen, stehen aber trotzdem unter Innovations-Druck. Facebook und LinkedIN sind hart Konkurrenten. XING musste sich gut überlegen, wohin die Sozialen Medien steuern, um eine Vorwärtsstrategie umzusetzen, die 2012 ausgerollt wird. Dr. Helmut Becker, Vorstand von XING, spricht in Zürich an der Internet Briefing Social Media Marketing Konferenz:

Dr. Helmuth BeckWohin geht das Social Web?
Dr. Helmut Becker, Vorstand, Chief Commercial Officer, XING AG
Über 1 Milliarde Menschen nutzen Soziale Netzwerke. Doch ihr Einflussbereich geht längst über die einzelnen Webseiten wie Facebook, XING, Twitter & Co hinaus. Mittels APIs, Apps und sozialen Plugins hat sich das Social Web zu einer Infrastruktur entwickelt, die nicht nur das Internet, sondern auch unseren Lebens- und Berufsalltag durchdringt. Anhand der aktuellsten Produktentwicklungen von XING – etwa der public API- zeigt Dr. Helmut Becker, wie man heute arbeitet: vernetzt.

  • Das Social Web als Infrastruktur: APIs, Apps und Social Plugins
  • Konsequenzen für die Produktentwicklung von XING
  • Neues von XING

Ich bin gespannt auf einen Mann, der am Drücker eines Dienstes steht, den ich täglich benutze. Wie wird sich XING in meinem Arbeitsalltag behaupten? Wird XING eine Marketingmaschine für Business, wie Facebook es bereits ist? Entwickelt sich XING eher zu einem Business-Tool? Das solltest Du Dir auch anhören. Sei dabei, bei der Social Media Marketing Konferenz!

Recent Artikel

Recent Kommentare

Letzte Trackbacks