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Was das iPad verändern wird

von Reto Hartinger

Jaja möglich, dass das iPad die Verlagsbranche retten wird. Das TV-Geschäft neu aufmischt etc. Aber das sind Dinge die wir doch alle schon kennen. Wirklich neu wird etwas ganz anderes sein. Ich kann mich noch erinnern als Dial-up noch die gängige Verbindung ins Internet war. Man musste sich also entscheiden, wann man eMails lesen wollte. Bevor man sich einloggte, hatte man einen Plan was man tun wollte. Dann hat mir search.ch eine sage und schreibe tausendfränkige Standleitung gesponsert und ich war ständig im Internet. Ein ganz neues Erlebnis und Mails waren plötzlich da, wenn sie ankamen und so habe ich sie auch sofort beantwortet. Es gab auch keinen Grund mehr ins Internet zu gehen, ich war ja immer schon drin. Ich hatte einen schönen Garten und ein 20 Meter Kabel gekauft in der Annahme, dass ich im Garten arbeiten konnte. Denkste. Nicht mal ohne direktes Sonnenlicht konnte ich im Bildschirm etwas sehen. Aus sense, ich musste also im muffigen Haus arbeiten und das schöne Wetter schönes Wetter sein lassen.

Genau das wird das iPad ändern. Wir werden wirklich überall online sein – immer.  Die Applikationen und Daten werden in die Cloud verschwinden – ich kann also von überall her auf sie zugreifen und sie nutzen. Dass ich mit dem iPad auch noch Zeitunge, Bücher, TV etc konsumieren kann ist nett, für mich aber nicht matchentscheidend.

Das vorliegende iPad wird nicht der endgültige Wurf sein. Vieles kann das Teil noch nicht. So muss auch die Telcobranche erst noch die Frage beantworten, ob es einen Deviceunabhängigen Kommunikationszugang gibt. Denn wenn ich für mein iPhone, iPad und mein stationäres Internet einen Betrag bezahlen muss, dann haben wir doch ein Kostenproblem. Aber mit Tripple- und Quadrupleplay bewegen sie sich gedanklich schon in die richtige Richtung. Das wird kommen.

Es wird also ein Oekosystem rund um dieses neue allways on geben. Die ganze Software muss neu geschrieben werden. Das User Interface wird sich ändern. Wir werden unsere Computer mehr mit Gestures bedienen und diese werden nicht nur wie beim iPad auf einen Touchscreen stattfinden sondern der ganze Körper wird das Eingabegerät sein. Wir werden den Computer an mehreren Stellen unseres Körpers herumtragen und teilweise mittels Gedanken steuern. Jaja ich weiss das klingt verrückt. Wir sind aber nahe dran.

iPhone: Macht es Apple diesmal richtig?

von Reto Hartinger

Steve Jobs ist kein Fan von OEM-Produkten. Aber er lernt dazu. Die Strategie von Apple-Clones ist gründlich in die Hosen gegangen und hat Apple (unter Anderem) an den Rand des Ruins geführt. Welche Strategie Apple zu fahren hat, um den Markt zu dominieren, haben wir hier – auch im Schlagabtausch mit Dani Niklaus – öfters geführt. Zurecht meint Dani, dass “nur” eine offene Strategie zum Erfolg führen kann.

OEMs trieben Apple fast in den Ruin

Die Apple Clone Strategie ist von falschen Voraussetzungen ausgeganen. Apple bedient das Premium Segement, die Cloner sollten mit ihren Billigkisten das Tiefpreissegment ansprechen. Aber die OEMs haben keine minderwertigen Produkte verkauft, sie haben einfach auf eine 30%ige Marge verzichtet und günstige, gute Produkte auf den Markt gebracht. Das hat nicht nur den Apple-Absatz geschwächt, sondern auch die Marke.

Überholt Android das iPhone OS per Ende 2010?

Das iPhone hat seinen Marktanteil letztes Jahr von 8.2% im 2008 auf 14.4% im 2009 gesteigert, während Android von 0.5% im 2008 auf 3.9% im 2009 hochschnellte.

Wenn Google tatsächlich wie von Eric Schmidt verkündet, täglich 200 000 Android Telefone verkauft, wird Android das iPhone Ende Jahr überflügeln. Die Produktevielfalt wird es ausmachen. Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass sich einige Hersteller wieder frustriet abwenden werden – das wird das Wachstum von Android aber kaum bremsen und Windows Mobil ist bis nächstes Jahr (welches Jahr wird nächstes Jahr sein?) nicht verfügbar sein.

Apple ist besser aufgestellt als in den 90ern

All das ist Steve Jobs nicht entgangen. Er braucht also das iPhone Betriebssystem auf mehreren Plattformen, iPhone, iPod und iPad reichen nicht.  Sie suchen jetzt einen Manager, der eine OEM Strategie umsetzt. Den gleichen Fehler wird Apple aber nicht mehr machen. Die Voraussetzungen habe sich auch verändert. Früher hat Apple alles nur aus zuzukaufenden Komponenten gemacht. Es war also gar nicht möglich, die OEMs wirklich zu kontrollieren.

OEMs nicht mehr direkte Konkurrenten

Jetzt besitzt Apple auch den Chip und kann damit eine Produktekategorie für OEMs bedienen, die ganz bestimmte Eigenschaften hat. Es ist sogar wahrscheinlicher, dass die iPhone OEMs gar keine iPhone Clones machen. Diese könnten z.B. Geräte für das Auto und Flugzeuge fertigen oder Chip und  iPhone Betriebssystem könnten TV-Geräte steuern. Es könnte gar sein, dass Apple alles Produziert, der OEM die Inhalte und das unter seiner Marke.

Bordunterhaltung

Das iPad eignet sich ideal für Bordunterhaltung in Flugzeugen und ist erst noch günstiger als herkömmliche Systeme. Wieso soll Apple diesen Markt alleine bedienen? Es ist günstiger einen OEM Manager einzustellen der einen Deal mit klassischen Onboard-Lieferanten aushandelt und Apple diese dann beliefert. Der Markt ist gigantisch.

Kindle Konkurrent mit iBookstore aber nicht von Apple

Es könnte Geräte geben, die nur als E-Reader fungieren. Dies zu einem super Preis und iBookstore. Apple würde mehr daran verdienen als diesen Markt selber zu bedienen. Man bedenke was passiert wenn die E-Paper-Hardware auf den Markt kommt. Dann muss der iBookstore positioniert sein sonst erwächst ihm ein unliebsamer Konkurrent der nicht zu schlagen wäre.

Für Apple kommt es darauf an, seine Marktplätze für elektronische Güter zu sichern. Wer bei den Inhalten vorne ist wird gewinnen. Deshalb ist das Billigsegment wichtig. Apple als Marke würde schaden nehmen, wenn Apple diese Märkte selber bedienen würde.

Fernsehgeräte mit iPhone Betriebssystem

Ich war immer der Meinung, dass Apple den TV-Markt entern sollte. Apple könnte unheimlich abräumen. Apple bliebe aber immer in einer Nische, in der es zwar viel Geld verdienen würde, die besser Strategie ist es aber, mit den herkömmlichen TV-Geräte-Herstellern zusammenzuarbeiten und nur das System d.h. den Chip, das Betriebssystem und den Store zu liefern. Die Verdienstmöglichkeiten wären noch grösser.

Chip als Kernstück

Der Chip bestimmt grösstenteils den Preis eines Computers und der Preis eines Chips hängt von seiner Stückzahl ab. Apple ist fast Konkurs gegangen, weil der von Motorola und IBM produziert PowerPC Chip nicht mehr genügend schnell weiter entwickelt werden konnte.  Zu gering waren die Stückzahlen. Produziert Apple mehr Chips für andere, vergünstigt dies seine eigenen Produkte.

Apple braucht Masse

Somit hat Apple zwei Komponenten, die Masse brauchen: Die Stores und den Chip. Mit beiden lässt sich sehr viel Geld verdienen und die Marge nochmals erhöhen. Apple sitzt auf sehr viel Cash und hat mit Abstand die grösste Marge der Branche. Beides könnte mit dieser Strategie nochmals explodieren.

Internet Briefing 2010

von Reto Hartinger

Irgendwie bin ich optimistisch, dass das 2010 innhaltlich das beste Internet Briefing Jahr wird. Zum fünfährigen Bestehen des Internet Briefings habe ich eine Konferenzreihe vorgesehen, die mit 3 Konferenzen im März und April zu den Themen E- und Mobile-Commerce, den wichtigsten Developper-Themen und Social Media beginnen. Im Herbst folgen voraussichtlich wieder 3 Konferenz. Mindestens eine davon in Bern.

Es könnte sein, dass wir im April wieder einen Geschäftsleitungsmitglied eines renomierten amerikanischen Webunternehmens bei einem Internet Briefing begrüssen dürfen. Ich sehe sowieso mehr englische Briefings vor, damit sich die englischsprachigen Internetler mit uns besser vermischen.

Wenn Du weisst, dass irgendeine Persönlichkeit aus den USA in die Schweiz kommt, teile es mir doch bitte mit. Ich werde mich bemühen, dass diese vor dem Internet Briefing spricht.

Melde Dich jetzt zu den zu den nächsten Veranstaltungen an:


2.02.2010 11.30-14.00 Internationales Email Marketing
Email Marketing ist auch international d a s Tool um effizient Märkte zu bearbeiten sowie Kunden zu informieren. Aber wie erreichen wir unsere Branding-Ziele und bringen Promotions über verschiedene Sprachen, Kulturen, Zeitzonen an den Mann? Milko van Rijn von Mettler-Toledo International geht der Frage nach, wie man ein Internationales Email Marketing 

2.02.2010 17.30-20.00 User Experience and Application Design at Google
Usability is key in web applications. Simon Raess works as UX Designer at Google Docs in New York. He shares his views on how to create genuine user experiences for the web.

Dieses Event ist auf Englisch – wer es auf Deutsch haben will, geht nach Bern:

3.02.2010 17.30-20.00 User Experience und Application Design bei Google (Deutsch)
Bern: Ristorante La Gioia, Bärenplatz 7 map
Benutzerfreundlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg von Web-Applikationen. Simon Raess arbeitet als UX Designer im Google Docs Team in New York. Er spricht über die Gestaltung von Benutzer-Erlebnissen im Web.

Es warten spannende Konferenz auf Dich – melde Dich jetzt an zu:

15.03.2010 08.30-17.30 Konferenz:

E-Commerce & Mobile Commerce

E-Commerce Trens: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing

Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality

Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co, Social Media Kampagnen

Mobile Commerce: M-Commerce Möglichkeiten und Beispiele, Preisvergleiche,

… und mehr Themen


6.4.2010 08.30-17.30 Konferenz:

Social Media Marketing Summit

Kommunikationsstrategien: Facebook, Twitter, Youtube Kampagnen

Inhalte verbreiten:  Webapps, Page, Gruppe und Facebookinhalte auf eigener Page

Twitter: Twitter in Business, Virale Twitter-Applicationen

Mobile: Möglichkeiten und Aussichten

Social Media managen : Aktivitäten monitoren und auslösen, Social Media und CRM


Provisorisches Programm:
- Neue Kommunikationsstrategien mit Botschaften und Botschafter
- Social Media Aktivitäten monitoren und aktivieren
- Webapps, Page, Gruppe: Inhalt er eigenen Website auf Facebook publizieren
- Werbung in Sozialen Netzwerken
- Facebook Gruppe, Facebook Fanpage
- Virale Twitter-Applicationen: Wie man in 4 Wochen 600′000 Benutzer gewinnt
- Social Media goes mobile
- Twitter für Business: selbstreferenzielle Spielerei oder “the next big thing”
- Vom Dialog zum Lead – Social Media Marketing und CRM im Zusammenspiel

7.4.2010 08.30-17.30 Entwickler-Konferenz

Developer Summit

Entwicklen für/von: Twitterapplikationen, Facebook , iPhone und iSlate

Single Sing on mit Facebook, Twitter, und Google-ID

Web & Cloud verschnellern: Skalierbare Applikationen, Atomisierung von Komplexen Systemen

Trends: NoSQL , One Web, Web of Things

Projektmanagement: Boosting Requirements Analysis, Better Software Estimation

Real-Time Web: Standards und Herausforderungen,  Software-Architekturen für die Web-2.0-Welt

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Was ist entscheidend im Handymarkt

von Reto Hartinger

Cool, Deine Replik auf meine Handy “Wer macht das Rennen” Serie. Wir sind ganz anderer Meinung. Ich werde Deine Argumente nochmals verpflücken. Weil es etwas länger wird, nicht als Kommentar in Deinem Post sonder hier als eigener

Software ist für Handys weniger wichtig

Wenn Du mit Handy das Gerät meinst das heute den grössten Teil der transportablen Telefone ausmacht, hast Du Recht. Beim Smartphone, das in 3 Jahren der Stnadard sein wird, nicht. Bei Smartphones wird zur Hälfte der Zeit eine App benutzt. Deshalb ist die App so wichtig. Ob ich Produkt A oder B kaufe entscheidet oft ein einziges fast unbedeutendes Feature; vor allem dann wenn alle Produkte das gleiche machen (z.B. telefonieren). In einem Markt, wo sich der Hersteller über die Produktequalität oder das Produkte-Design nicht mehr abheben kann, wird der Preis wichtiger und das ist leider auf die Dauer fatal. Wer als Hersteller auf das falsche Betriebssystem setzt, hat vielleicht von vorne herein keine Chance auf dem Markt. Wenn Windows Mobile einfach kein Killer-Feature hat, dann kann das Telefon sogar zwei Tastaturen haben – es wird trotzdem nicht gekauft.

Der Einfluss der Firma

Stimmt. Es ist kaum ein Vorteil ob das Geschäft das gleiche Handy hat wie ich – so ich nicht eine gewisse Applikation verwende, die nur auf diesem Handy oder Betriebssystem verfügbar ist (zum Beispiel Outlook Zugang oder eine spezielle iPhone App). Im Gegensatz zum Computermarkt entscheidet beim Handy nicht eine (oder wenige) Personen, welches Betriebssystem oder Gerät gekauft wird, denn oft wird das private Handy auch fürs Geschäft genutzt oder umgekehrt. Ausser man sei z.B. der CIA oder die US Army. Dort ist entscheidend, dass die Daten der Angestellten bzw Soldaten zentral von irgendwo her gelöscht werden können, um die Sicherheit aller zu gewährleisten. Auch cool, dass man ein verlorenes Handy orten kann. Diese Features hat Apple für diese Firmen gebaut und nun erfreuen sich alle darüber – ausser die die eben kein iPhone haben.

Hype ist teil der Marke

Wirklich entscheidend, wenn sich die Geräte in den Grundfunktionalitäten nicht unterscheiden sind User Experience und Marke. Alle Autos können von A nach B fahren. Deshalb ist die Marke so entscheidend. Die Marke sagt mir und den Anderen, wer ich bin, wohin ich gehöre, was ich representiere. Für Apple ist es entscheidend den Hype aufrecht zu erhalten, sonst funktioniert genau das nicht. Apple als Marke profitiert zurzeit davon, dass alle Produkte einen gewissen Status haben – sie befruchten sich also gegenseitig. Den Mac konnte man ignorieren. Aber wenn man den Coolnessfaktor des iPods oder des iPhones auf seinen Laptop übertragen will, dann muss es ein Powerbook sein. Was aber, wenn alle Geräte eine Touchscreen und gute Apps haben? Dann müsste ein riesiges Marketingbudget her und es würde nicht reichen, weil dann der Preis wieder entscheidender wird. Das iPhone muss immer  Features haben, die kein anderes Geräte hat, Features die man gerne Anderen zeigt. Sonst ist das kein Statussymbol.

User Experience entscheidet

Apple verzichtet bewusst auch auf Features. Das iPhone hat nicht einmal die Möglichkeit einfach eine Tastatur anzuhängen. Ein Feature das wirklich viele Anwender wollen. Apple möchte aber nicht alle zufrieden stellen sondern eine eigenständige und bessere User Experience schaffen. Apple hat bei den Computern auf das Diskettenlaufwerk verzichtet, aber auf verschiedenfarbige Computer gesetzt. Hä? Das kann ein Techniker nicht verstehen, der Markt schon.

Handys fehlt der Vorteil durch Rückwärtskompatibilität

Ich kann das Betriebssystem nicht wechseln wenn ich Daten auf einer App des iPhones habe und diese Applikation auf einem anderen Betriebssystem nicht zur Verfügung steht. Also ist die App durchaus ein lock in. Wie es sich mit der Datenübernahme bei gleicher App verhält, weiss ich nicht.

Mehr Grosshandel als Betriebssystem getrieben

Na, da wäre ich nicht so sicher. Apple konnte ja das ganze Businessmodell der Branche umwerfen. Ein einmaliger Schachzug von dem sich weder die Carrier noch die Hersteller erholen werden. Wenn auf einem Andoid nicht Google drauf steht, verkauft es sich ziemlich sicher auch schlechter. Die Kräfteverhältnisse haben sich definitiv verändert.

Ich belasse es mal hier. Wir sind offen für mehr Argument. Beteiligt Euch an der Diskussion


iPhone wird nicht zu schlagen sein

von Reto Hartinger

Android  ist und bleibt ein ganz grosser Herausforderer für das iPhone. Die Frage bleibt, ob Apple den Smartphone-Markt wird dominieren können wie es den MP3-Player-Markt dominiert. Sicher ist, nicht so stark – aber wird Apple ein dominierender Player sein können oder in der Versenke verschwinden wie der Macintohs? Die Strategie eines geschlossenen System geht nur auf, wenn man den Markt dominiert.

Offene Betriebssysteme sind langfristig mächtiger

Android ist offen und wird von vielen Herstellern unterstützt. Deshalb müsste sich das Androoid Betriebssyste druchsetzen – so wie Windows. Das ganze hat aber einen Hacken. Es gibt zu viele Mobile Betriebssysteme, die noch um die Vorherrschaft kämpfen. So lange das so ist, werden viele Hersteller auf das eigene Betriebssyste setzen. Und daran scheitern, weil sie nie ein Premiumsegment besetzen können, denn

Applikationen bestimmen den Wert des Smartphones

Ein Betriebssystem ist wie ein Traktor, es kann selber gar nichts. Der Traktor dient nur dazu  den Pflug oder die Dreschmaschine zu ziehen. Genau hier liegt das iPhone vorne. Kein anderes Betriebssystem hat so viele Applikationen wie das iPhone. Deshalb ist kein anderes so vielseitig einsetzbar wie das iPhone. Ein iPhone-Killer müsste eine Killerapplikation haben. Das Android hat dies mit Streetview als Navigationsgerät mit Spracheingabe. Da die anderen Hersteller über keine so gute Applikationsentwickler verfügen wie Google, werden sie es kaum schaffen, eine Killerapplikation zu entwickeln. Goolge hat mit seiner Spracheingabe, oder Google Goggles solche Killerapplikationen. Deshlab wird auf die Länge Android zum Herausforderer.

Produktevielfalt

Android wird in “fast” allen Preissegmenten zu finden sein und auf vielen Produkten von vielen Herstellern zu finden sein. Doch Apple verfügt nicht nur über ein einziges Gerät. Das iPhone Betriebssystem gibt es auch auf dem iPod Touch und damit sind viele Applikatinen auch auf einem günstigen Geräte verfügbar. Die Hälfte der Zeit verbgringen die iPhone Nutzer in Applikationen. Deshalb ist der Touch so wichtig für die iPhone Applikationen.

Mit dem iSlate, dem Tablett-PC von Apple, lanciert Apple bald einen neuen Gerätetyp mit grösserem Display und einem noch cooleren Handling. Apple will vom iSlate im ersten Jahr 10 Millionen Stück absetzen und mit dem iPhone Betriebssystem funktionieren.

iSlate eröffnet neue Perspektiven für App-Entwickler

Das iSlate eröffnet den Entwicklern nochmals mehr Möglichkeiten. Was bisher wegen des kleinen Displays eher schlecht als recht umsetzbar war, wird plötzlich möglich. Bessere Eingabemöglichkeiten beheben ein grossen Schwachpunkt des iPhones. Und die Innovation beim Handling macht das Produkt noch attraktiver für Entwickler. Apples Benutzerführung wird “unique” bleiben.

Innovation ist entscheidend

Die Hsrdwarehersteller können nur so innovativ sein, wie es das Betriebssystem erlaubt. Deshalb versuchen sie ja auch sich im Markt mit einem eigenen Betriebssystem von der Konkurrenz abzuheben und sich durchzusetzen. Nur können sie den Forschungsaufwand einfach nicht leisten. Apple verdient an seinen Geräten soviel wie kein anderer Hersteller (mit einer Marge von 60%!!!).

Das iPhone Betriebssystem ist schon mit Abstand wichtiger als das originale Mac OS, denn jährlich verkaufen sich so viele Geräte mit dem iPhone OS wie die gesamte installierte Mac OS Basis.

Eigener Chip wird Apple nochmals Auftrieb geben

Handyhersteller sind also von der Innovation des Betriebssystems abhängig. Apple weitet das Spiel noch aus und betreibt Innovation beim Handy-Chip, um die Funktionen der Hardware und des Betriebssystems noch besser gerecht zu werden. Genau da wird der Unterschied zu Android-Phones liegen. Apple kann den Markt dominieren, wenn Apple alles aus einer Hand macht. Und Apple ist dabei dies zu tun. Wird der iSlate den neuen Chip bereits haben? Ich hoffe es.

TechCrunch Leser sehen Android als Sieger – ich nicht

Der Branchenblog TechCrunch hat seine Leser gefragt, wer das Rennen machen wird Android oder das iPhone. Eine grosse Mehrheit war für Android. Ich habe meine Meinung geändert, das iPhone wird das Rennen machen.

Das Smartphone Game

von Reto Hartinger

Das neue Jahr wird spannend im Smartphone Markt. Heute führt Blackberry das Game noch an. RIM verkauft 10 Mio Blackberries, Apple 7.4 Mio iPhones. Die RIM Geräte haben ihre eigene Attraktivität von Push-E-Mail und Tastatur kombiniert mit optischer Schönheit. Android Phones, zu Beginn noch hässlich, verschönern sich mit jedem neuen Telefon und Anbieter.  Das iPhone ist immernoch der Klassiker mit eine extremen Wachstum. Das iPhone Appmarkt wächst schneller als die gesamte Andoid-Basis.

Microsoft belegt im US-Markt immer noch den dritten Platz hinter Blackberry und dem iPhone, wächst aber nicht mehr. Andoid ist zwar noch abgeschlagen, es könnte aber sein, dass bis Ende Jahr mehr Andoid Telefone auf den Markt kommen als Telefone mit anderen Betriebssystemen.

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GRYPS Offertenportal geht in die Registrierungsphase!

von GabyStaeheli

GRYPS Offertenportal sucht Anbieter von professionellem  IT & Office Equipment, sowie von Dienstleistungen für KMU in der Schweiz. Der Startschuss für die Lancierung des neuen Offertenservices ist für Ende Januar 2010 geplant.

Das Geschäftsmodell von GRYPS basiert auf der Vermittlung von Leads. Sucht ein Unternehmer z.B. eine Webagentur zur Erstellung  einer neuen  e-commerce Site,  so gibt er sein Kaufinteresse in wenigen Minuten kostenlos bei GRYPS ein.  Durch einen kurzen Online-Fragebogen, sowie einen Rückruf von GRYPS wird die Kaufabsicht verifiziert und qualifiziert.  Dieses sog. “Lead” wird dann an 3 passende Anbieter vermittelt, damit diese dem Kaufinteressent ein individualisiertes Angebot erstellen können.

Anbieter der verschiedensten Kategorien von Webservices über Telefonanlagen bis hin zu ERP-Software können sich kostenlos bei GRYPS registrieren und bezahlen nur für die gewünschten Leads (nach vorheriger Einsicht in den ausgefüllten Fragebogen). Die Kaufabwicklung selbst erfolgt nicht über die Plattform.

Der Nutzen für den Einkäufer liegt in der Zeitersparnis bei der Recherche nach geeigneten Anbietern und in der Möglichkeit rasch gleichwertige massgeschneiderte Offerten zu erhalten um damit auch das beste Preis-Leistungsverhältnis zu erzielen.
Der Nutzen für die Anbieter liegt in der Erschliessung neuer Absatzwege, sowie dem Erhalt von vorqualifizierten, konkreten Leads ohne Streuverlust.

Interessierte Anbieter, die sich bis zum 31.12.2009 unter www.gryps.ch registrieren erhalten Leads in den ersten 2 Monaten kostenlos. Die Anmeldung ist ebenfalls kostenlos und unverbindlich.  Testet uns! Weitere Infos gibt’s auf unserer Homepage www.gryps.ch oder direkt von mir: gaby.staeheli@gryps.ch

iPhone takes it all – wie lange noch?

von Reto Hartinger

Langsam gibt es mit Android Konkurrenz für das iPhone. Jeden Monat kommt ein neues Android-Smartphone auf den Markt. Keines kann aber innerhalb eines Monats soviel verkaufen wie Apples iPhone es jeweils über die ersten 3 Tage geschafft hat. Das vielgepriesene Droid von Motorola bringt es auf 250 000 Stück in einem Monat – so man den höchsten Schätzungen glauben darf. Motorola gibt sich bedeckt.

Marketingschlacht zwischen Android und iPhone

Verizon hat eine gute Kampagne gegen den exklusiven iPhonepartner AT&T lanciert in welchem die weitaus bessere Abdeckung des 3G Netzes und Features von Android gepriesen werden ohne das iPhone explizit zu erwähnen. Das kann Wirkung zeigen. Apple hat mit Featurewerbung reagiert.

Der iPhone / Android Krieg ist voll entbrannt. Doch bleiben wir auf dem Boden. Kein Androidhandy bringt es auf einen signifikannten Marktanteil. Das iPhone kommt auf 50 % (zusammen mit dem iPod Touch) und auch das beliebteste Android Handy bringt es auf keinen zweistelligen Marktanteil. Auf die Länge könnte aber die Produkte und Herstellervielfalt Android zum Sieg verhelfen.

Produktevielfalt als Stärke oder Schwäche?

Oder doch nicht? Die Produktevielfalt könnte auch eine Schwäche sein, wie bereits der iPod bewiesen hat. Weil alle iPods bzw iPhones gleich aussehen, kann man seinen Besitzer leicht erkennen – alle anderen haben nur ein Phone, so smart es auch sein mag. Apple muss den Kultstatus hochhalten können, sonst funktioniert das nicht.

Apps der beste Lockin

Es wird schwierig als iPhone Besitzer auf ein anderes Handy-Betriebssystem zu wechseln, wenn man sich an iPhone-Programme gewohnt hat und die Daten dort drauf sind. Bekanntlich sind Daten mehr Wert als das Device. Umgekehrt hat Android mit dem Routenplaner eine Killerapplikation die man auf dem iPhone vermissen wird.

Die anderen Hersteller bleiben auf der Strecke

Aufgerieben werden vor allem die anderen Systeme. Apple macht mit dem iPhone alleine schon mehr Gewinn als Nokia insgesamt und der Trend wird sich fortsetzen. Nokias Simbian ist der grosse Verlierer – betrachtet man das ganze vorherige Jahr gewinnen nur das iPhone und Android.

Apple wird im nächsten Halbjahr auch auf dem Verizon-Netz bei Verizon zu haben sein. Bis dahin muss aber noch gewaltig etwas gehen mit neuen Geräten. Ich wette immer noch darauf, dass Apple mit einem eigenen Chip kommt, der die Konkurrenz in den Schatten stellt.

Apple mit neuem Businessmodell für neue Hardware

von Reto Hartinger

Ich rätsle immer noch für was Apple das milliardenschwere Rechenzentrum braucht. Meine Vermutung ist eine Erweiterung des Businessmodells – aber welche neuen Dienste wird Apple anbieten? Dass es irgend etwas mit Cloud Computing zu tun hat ist klar.

Denis Nordmann hat in einem Kommentar die Überlegung gemacht

Plausibler scheint mir ein Service à la Amazon EC2. Die logische Folge von SaaS ist doch das gehostete OS in einem grossen Rechenzentrum und Apple verkauft dann einfach die Terminal-Hardware und entsprechende OS-Abos dazu. Damit erübrigen sich viele Probleme in der Miniaturisierung und Apple hat noch einen grösseren Lock-In bei den Kunden. Das iTablet besteht dann nur noch aus einen grossen Screen, der via WLAN/UMTS auf (fast) beliebig skalierbare Ressourcen zugreifen kann; via ein App-Store kannst du dir deine Software freischalten lassen, Backup, Updates etc. geschieht alles ohne dein zutun. Genügend spekulativ?

Ja das ist spannend.

Das kann ich gut nachvollziehen. Mit insi.ch haben wir einmal eine deutsche Virtualisierungsfirma strategisch beraten und mussten fesstellen, dass man eigentlich den ganzen Ajax bzw. Cloudcomputing-quatsch bleiben lassen könnte, würde man statt alles auf Ajax-Technologie zu schreiben, einfach virtualisieren.

Man hätte auf einen Schlag die ganze Usability und die Behaviour der Desktopapplikationen. Ich habe mich sowieso gefragt, wieso das Microsoft nicht macht. Vielleicht braucht es dazu eben doch die ganze Wertschöpfungskette. Datenhosting, Betriebssystem, Virtualisierungssoftware, Software, Hardware, Softwaredistribution (Appstore), Refinanzierung (Onlinewerbeplattform oder Miete) um ein sinnvolles Oekosystem aufzubauen.

Die Hardware

Apple könnte seine Hardware viel günstiger anbieten, weil bei der Hardware komponenten wegfallen. Apple wird die Geräte zwar nicht günstiger anbieten aber mit mehr Features und Convenience ausstatten.

Die Software und das Betriebssystem

Apple würde seine Office-Software bereits virtualisiert optimiert bringen. Man müsste wohl die Software so umschreiben, dass sie nur immer Segmente lädt. Vielleicht würde sogar das Betriebssystem virtualisiert – da bin ich mir nicht sicher. Wäre das so, könnte man die Hardware so abspecken, dass sie auch kein DVD braucht. Mit dieser Idee liebäugelt Apple ja bereits. Die Software und das Betriebssystem wären auf Multitouch optimiert.

iTablet

Das alles würde zwar mit bestehender Hardware auch laufen, wäre aber auf ein portables Device mit Multitouch optimiert. Vergesst den Netbook – das ist doch ein Konzept von gestern. Der iTablet schafft eine neue Kategorie. Kein Harddisk (wohl eher ein Flashspeicher), kein DVD, keine Tastatur aber viel RAM, Videocamera

SocialMedia und Collaboration

Geht Apple so weit dem iPhone mit dem Tablett Konkurrenz zu machen und ein Videoconferencing einzubauen? Es wird ja schon lange gemunkelt, dass Apple seine Plattformen mit einem Nutzerprofil zu einem sozialen Netz ausbaut mit dem es dann auch ziemlich einfach zum Videoconferenzen wird. Die Software dazu ist ja vorhanden – nur braucht sie fast niemand.

Datahosting

Wir sind uns immer mehr gewohnt, jederzeit von überall auf Daten zugreifen zu können. Egal mit welchem Device. Die von Apple gehosteten Daten könnten über Macs (PCs) iPhone und das Tablett abgerufen werden. D. h. es müsste auch eine iPhoneversion oder iPhone-Virtualisierung der Programme geben. Da wir uns gewohnt sind jederzeit überall auf die Daten zugreifen zu können, wollen wir sie gar nicht mehr bei uns auf einer Harddisk – dort sind sie nur an einem Ort und nicht wirklich immer verfügbar. Das SaaS-Konzept wird zur Selbstverständlichkeit und wir wissen nicht mehr wieso wir früher etwas dagegen hatten.

Refinanzierung

Jetzt wird auch klar, wieso Apple beim Kauf einer Mobilewerbeplattform mitgeboten hat. Apple wird seinen Entwicklern die Möglichkeit des Abrechnen via Micropayment, monatliche Nutzung, einmalige Bezahlung und/oder Werbeeinblendungen geben. Damit hat Apple das ganze Finanzierungsmodell parat und kassiert jedes Mal mit. So wird Apple und seine Entwickler von Google unabhängig(er).

Das Konzept lässt sich beliebig weiter spinnen. Was haltet ihr davon und wie realistisch ist es?

iPhone in China

von Reto Hartinger

China Unicom wird nun tatsächlich Apples iPhone in China ab 4. Quartal vertreiben. Unicom ist der zweitgrösste Carriere in China mit 270 Mio Kunden, was Unicom zum weltweit drittgrössten Mobilanbieter macht – im Vergliche ATT hat nur 78 Mio Kunden.

China Unicom hat das iPhone für 3 Jahre exklusiv und möchte damit dem Leader China Mobile (700 Mio) Kunden abjagen. Das wird vor allem davon abhängen, ob der AppStore genügend chinesische Software hat.

Grösster Konkurrent dürfte Android sein. China Mobile setzt voll auf Googles Betriebssystem.

Mit China penetriert Apple den letzten uneroberten grossen Markt

[iPhone]

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