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IT-Landschaften konsolidieren

von Reto Hartinger

Wenn wir ein Redesign einer Website oder Applikation machen, haben wir immer bestehende IT-Landschaften die meist nicht optimal sind und konsolidiert werden sollten. Die Swisscom hat dies gemacht und bespricht ihre Erfahrung hier:

Re-Design Case Swisscom: IT- „Landschaften“ konsolidieren
Martin Rechsteiner, Lead Architekt für Telekom Lösungen, Ergon Informatik AG
Tiberiu Füstös, Lead Architekt für Corporate Business, Enterprise Architecture
Die herkömmliche Telekommunikationswelt ist in einer ständigen Transformation. Neben der „inside-out“-Transformation der historisch gewachsenen Produkt-, Prozess- und IT- „Landschaften“ wirkt zusätzlich die „outside-in“-Transformation durch neuen Wettbewerb von OTTs, Cloud- und Managed-Services-Anbietern als Katalysator und führt zu notwendigen und weitreichenden Änderungen der IT-Systeme. Der Vortrag zeigt wie Swisscoms Grossunternehmen-Sparte, in Partnerschaft mit Ergon Informatik, die notwendige Transformation des Order-Managements für die neuen Swisscom Managed-Services vorangetrieben hat.
Inhalt:
Nach einer kurzen Einführung in den Business-Kontext zeigen wir auf, wie wir basierend auf einen Capabilities-driven Ansatz die bestehende IT-Lösung in Richtung der Ziel-Architektur transformiert haben. Wir identifizieren die wichtigsten technischen Komponenten und stellen die Architektur für ein Katalog-getriebenes Order-Entry- und Order-Management-Systems vor. Wir berichten von unseren Erfahrungen mit der Einführung eines Industriestandard-Datenmodells, sprechen über die Grenzen der “Generizität” im Order-Entry-GUI und der Order-Dekomposition und erzählen von den Challenges in der Migration und im Testing.

Mehr Infos hier: http://www.internet-briefing.ch/ONE13Methoden

Call for Speakers ONE Konferenz

von Reto Hartinger
Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe ausrichtet. Jetzt bist Du als Referent gefragt. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:
Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:
Web of Things
3D Druck
Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für
Redesign für Management
Redesign für Developer
und natürlich die Klassiker
Mobile
E-Commerce
Social Media
Online Marketing
Strategien
Technologien
Best Pratices
… und natürlich Deine Themen
Wie vorgehen?
bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an Insider@vtx.ch senden
und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers
Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.
Moderator statt Referent
Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden
Track Sponsor
Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe am 15 und 16. Mai in der Messe Zürich ausrichtet. Der Call for Speakers ist eröffnet. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:

Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:

Web of Things

3D Druck

Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für

Redesign für Management

Redesign für Developer

und natürlich die Klassiker

Mobile

E-Commerce

Social Media

Online Marketing

Strategien

Technologien

Best Pratices

… und natürlich Deine Themen

Wie vorgehen?

bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an insider@vtx.ch senden

und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers

Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.

Moderator statt Referent

Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden

Track Sponsor

Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

Für bessereren Verkehr dank offenen Daten.

von Hannes Gassert

Die Schweiz pul­siert im Rhyth­mus der Ver­kehrs­adern: Strasse und Bahn, Velo­fah­rer, Auto­mo­bi­lis­ten und ÖV-Benutzer erzeu­gen nicht nur grosse Men­gen von Daten, ihr Ver­hal­ten wird auch mass­geb­lich durch diese gesteu­ert – Ver­kehrs­leit­sys­te­men und Echt­zeit­fahr­plä­nen sei Dank. Am anstehenden Mobi­lity Hack­day will make.opendata.ch Ende März das Inno­va­ti­ons­po­tential aus­lo­ten.

Mobi­li­täts­da­ten sind eine gefragte Grund­lage für tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tio­nen wie poli­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zesse. Anders als in andern Län­dern sind sie in der Schweiz aber allzu oft nicht öffent­lich ver­füg­bar oder frei ver­wend­bar – für ein Land mit einer ver­kehrs­tech­ni­schen Inge­nieur­stra­di­tion wie der Schweiz ein Kurio­sum. Seit eini­ger Zeit beginnt sich die Situa­tion jedoch zu ändern: Soft­ware­ent­wick­ler und Desi­gner, Mobi­li­täts­pla­ner und andere Exper­ten arbei­ten mehr und mehr an offe­nen Sys­te­men für bes­se­ren Verkehr.

make.opendata.ch hackdays 2012 - let's go!

Am 30. und 31. März tref­fen sich zeit­gleich in Zürich (Fal­cone – der Internet Briefing Community bestens bekannt) und Genf (Haute école d’art et de design HEAD) im Rah­men der zwei­ten make.opendata.ch–Hack­days Gestal­ter, Den­ker und Macher, um zusam­men der Frage nach­zu­ge­hen, wie sich mit offe­nen Daten ein­fa­chere, freund­li­chere oder prak­ti­schere Nut­zungs­mög­lich­kei­ten unse­rer Ver­kehrs­in­fra­struk­tur erschlies­sen las­sen. In kur­zen Refe­ra­ten und offe­nen Work­shops wer­den Mobile Apps, Visua­li­sie­run­gen, Webap­pli­ka­tio­nen und Mas­h­ups kon­zi­piert und ent­wi­ckelt, gemein­sam von Nut­zern, Anbie­tern und Exper­ten.

Die Hackdays dau­ern von Frei­tag 9 Uhr bis Sams­tag 17 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos – doch um früh­zei­tige Anmel­dung wird gebe­ten. Die SBB wird vor Ort vertreten sein, Politik und Verwaltung ebenso, dazu kommen zahlreiche Innovatoren und Kreative aller Couleur. Auch du solltest dabei sein, denn hier wird Zukunft gebaut.

Das Ziel ist klar: wir nutzen loten aus was “ÖV 2.0″ heisst, wir bauen Anwendungen um datengetriebenen Individualverkehr, wir gönnen uns und unserer Mobilität einen Innovationsschub. Let’s go!

Das Internet killt Tag für Tag einen Dienstleistungsjob

von Daniel Niklaus

Für den Wochenendtrip nach London braucht es keinen Reisebüro-Angestellten – Ebookers.ch genügt. Postangestellte, die Ende Monat Zahlungen entgegen nehmen? E-Banking ist Realität. Und wer ein Buch kauft, surft zu Amazon, und mit Kindle und Co. braucht es nicht einmal mehr den UPS-Boten, der das Buch vier Tage später nach Hause liefert. Ein Klick genügt, und wieder stehen ein paar Leute auf der Strasse. Sie sehen, das Internet zieht die Pistole an allen Ecken und Enden und richtet ein Blutbad unter den Zombie-Jobs an.

Selbst die IT-Industrie hat es erfasst. Verdrängte der Media Markt einst den Fachhandel, kämpft der Grossverteiler heute selbst einen tödlichen Kampf mit Vergleichs­portalen wie Toppreise.ch. Mit 5 Prozent Marge ist jede Frage des Kunden zu teuer. Auch der gut bezahlte Exchange-Admin wird durch die Umstellung auf Google Apps überflüssig. Mailkonten kann auch der billigere 2.-Jahr-Lehrling installieren, und lokal installierte Server braucht es sowieso nicht mehr. Und wer einen Entwickler für zehn Dollar die Stunde benötigt, surft zu Odesk.com.

Müssen wir Angst haben?

Wenn die Schweiz nicht reagiert, müssen wir uns zu Tode fürchten. Die Ostschweiz hatte einst eine blühende Textil-Industrie. Auf die Veränderung in der Branche hat die Region zu spät reagiert. Die Jobs wurden erbarmungslos ausgerottet. Heute gibt es noch einen einzigen Handsticker, der seine Maschine (Baujahr 1870) professionell einsetzt. Sollen wir die Jobs subventionieren? Das machen wir schon bei den Bauern. Die Produkte bleiben trotzdem zu teuer und sind international bedeutungslos. Oder sollen wir das Internet verbieten? Als die Schweizer Uhrenindustrie in den 80er-Jahren am Boden lag, hätten wir die Japaner auch bitten können, dass sie aufhören, Digitaluhren zu produzieren. Sinnlos. Branchenveränderungen sind nicht aufzuhalten. Wollen wir dagegen erfolgreich bleiben, gibt es nur eine Antwort: Stellen wir uns der Herausforderung.

Wir brauchen die beste Infrastruktur

Es sind Autobahnen und Bahnhöfe, die ganze Regionen an den Wirtschaftsstandort Schweiz anschliessen. Es sind Bergbahnen, die aus einem verschlafenen Dorf einen attraktiven Touristikort mit tausenden von Jobs machen. Und es sind schnelle Internetleitungen, die uns in eine wohlhabende Zukunft führen. Wir Schweizer glauben gerne, dass wir die beste Infrastruktur haben, aber das ist Selbstbetrug. Die Schweiz wird von Ländern wie Schweden, Rumänien und Südkorea abgehängt. Singapur hat ein ehrgeiziges Ziel: In jedem Haushalt Internetleitungen mit einem Durchsatz von 1 Gbps, welche unsere «High-Speed»-Internetanschlüsse wie Trabis aus der DDR-Zeit aussehen lassen.

Wollen wir an die Spitze, braucht es eine nationale Anstrengung. In den 60-er-Jahren forderten deutsche Politiker für jedes Haus alle 20 Kilometer eine Autobahnauffahrt, und US-Präsident Kennedy rief seinen Landsleuten zu: «In zehn Jahren auf den Mond». Zu solch einem mutigen Schritt müssen wir fähig sein. Ich fordere bis 2017 in jedem Schweizer Haushalt 1 Gbps Up- und Download. Wenn wir das schaffen, warten hunderttausende neue und besser bezahlte Jobs in der Telemedizin, in der Software-Industrie, im E-Learning, in der Biotechnologie und in den Zulieferindustrien der Welt auf uns Schweizer.

Es gibt einen Grund, warum wir als eines der wenigen Ländern einen Handelsbilanzüberschuss mit China aufweisen: Weil wir Herausforderungen annehmen und Spitzentechnologie liefern. Nehmen wir auch die Internet-Herausforderung an, und katapultieren wir die Schweiz bis 2017 an die internationale Spitze. Sehen wir es als nationales Pflichtprogramm an, in jedem Haushalt für 1 Gbps Up- und Download zu sorgen.

Quelle: Kolumne SwissITMagazine

Die Telcos werden die Leanback-Medien killen

von Reto Hartinger

Die Telcos haben es nie fertig gebracht, mit Mehrwertdiensten Geld zu verdienen oder diese wenigstens für die Nutzer interessant zu machen. Apple hat dies geändert und die neuesten Apple Innovationen werden sie wieder killen.

Der ganze Internet-Traffic wanderts ins mobile Netz

Das iPhone hat schon zu viel Datenverkehr auf den mobilen Netzen geführt, jetzt mit dem iPad und seinen Konkurrenten explodiert die gestreamte Datenmenge auf den mobilen Netzen geradezu. Leanback heisst konsumieren von grossen Datenmengen.

Streaming-Daten wandern in die Cloud und werden von verschiedenen Geräten abgerufen

Apple hat erkannt, dass es für einen Nutzer nichts bringt, wenn er ein und denselben Film oder ein Musikstück zuerst auf den Mac, dann auf den iPod, später auf das iPhone und schlussendlich noch auf den iPad laden soll. Das ist nicht Benutzerfreundlich. Der Apple-User soll ein Video auf dem iPad bestellen können, dort ansehen, dann unterwegs mit dem iPhone weiter schauen (an der Stelle wo er grad war) und im Büro oder zuhause angekommen auf dem Mac (oder PC?) weiterfahen. Alles gestreamt aus der Cloud. Mal via Festnetz, mal via mobile Verbindung.

FaceTime lässt die Netze zusammenkrachen

Noch schlimmer wird es mit FaceTime, wenn plötzlich alle Leute nicht mehr telefonieren sondern Videokonferenzieren.

Flattrate gibts nicht mehr

Damit sich die Telcos schützen, haben sie die Flatrate abgeschafft. Sollen doch die Trottelkunden selber schauen, wie sie ihren Datenverkehr in den Griff bekommen oder eben nicht. Damit ist die Idee gestorben. Zurück zu Feld eins, nichts geht mehr. Die Geräte und die Dienste werden nutzlos.

WiFi Lösung und Killer

Es ist klar, dass der Datenverkehr auf den mobilen Netzen damit extrem zunimmt. Die kommen jetzt bereits nicht mehr nach – vor allem in den USA. Deshalb wird auch FaceTime gar nicht via Mobilenetz angeboten. Der Ausbau der Netze wird sehr teuer sein und zu späht kommen. Eine Lösung wäre, den Traffic über das Festnetz bis zum Verbrauchsort zu führen und dort via WiFi zu  verteilen. Auch das geht zu langsam aber immerhin wohl noch schneller als der Ausbau der Netze.

Skype und FaceTime nagt an den Telcoeinnahmen

Die Telcos geben klein bei. Mit dieser Strategie akzeptieren sie, dass man über WiFi mit Skype und FaceTime gratis wird telefonieren können. Bald wird es über WiFi die viel besseren Telefonielösungen geben als über das mobile Netz. Aber was kümmert das die Telcos mit dem verbleibenden Datenverkehr können sie immer noch genug verdienen, denn wir werden von ihren Netzen abhängig sein.

GRYPS Offertenportal geht in die Registrierungsphase!

von GabyStaeheli

GRYPS Offertenportal sucht Anbieter von professionellem  IT & Office Equipment, sowie von Dienstleistungen für KMU in der Schweiz. Der Startschuss für die Lancierung des neuen Offertenservices ist für Ende Januar 2010 geplant.

Das Geschäftsmodell von GRYPS basiert auf der Vermittlung von Leads. Sucht ein Unternehmer z.B. eine Webagentur zur Erstellung  einer neuen  e-commerce Site,  so gibt er sein Kaufinteresse in wenigen Minuten kostenlos bei GRYPS ein.  Durch einen kurzen Online-Fragebogen, sowie einen Rückruf von GRYPS wird die Kaufabsicht verifiziert und qualifiziert.  Dieses sog. “Lead” wird dann an 3 passende Anbieter vermittelt, damit diese dem Kaufinteressent ein individualisiertes Angebot erstellen können.

Anbieter der verschiedensten Kategorien von Webservices über Telefonanlagen bis hin zu ERP-Software können sich kostenlos bei GRYPS registrieren und bezahlen nur für die gewünschten Leads (nach vorheriger Einsicht in den ausgefüllten Fragebogen). Die Kaufabwicklung selbst erfolgt nicht über die Plattform.

Der Nutzen für den Einkäufer liegt in der Zeitersparnis bei der Recherche nach geeigneten Anbietern und in der Möglichkeit rasch gleichwertige massgeschneiderte Offerten zu erhalten um damit auch das beste Preis-Leistungsverhältnis zu erzielen.
Der Nutzen für die Anbieter liegt in der Erschliessung neuer Absatzwege, sowie dem Erhalt von vorqualifizierten, konkreten Leads ohne Streuverlust.

Interessierte Anbieter, die sich bis zum 31.12.2009 unter www.gryps.ch registrieren erhalten Leads in den ersten 2 Monaten kostenlos. Die Anmeldung ist ebenfalls kostenlos und unverbindlich.  Testet uns! Weitere Infos gibt’s auf unserer Homepage www.gryps.ch oder direkt von mir: gaby.staeheli@gryps.ch

Wie kreiere ich ein positives Weberlebnis

von Reto Hartinger

Ein Weberlebnis war früher gleichbedeutend mit Fots, Videos und Flash. Tja – und das hat meist nicht wirklich etwas gebracht – das ist Internet Prospektdenken.

Im Zeichen von Web 2.0 ist ein Weberlebnis etwas anderes und erfodert mehr als nur Multimedia oder Animation. Dorian Selz zeigt uns, mit welchen Technologien und Massnahmen wir ein ganz neues Weberlebnis schaffen können. Komm zum nächsten Internet Briefing:

Neue Technologien für interessanteres Web-Erlebnis

Immer wieder müssen wir neue Technolgien und best practicies im Auge behalten, damit wir nich von der Konkurrenz links überhohlt werden. Wer für Surfer ein besseres Erlebnis kreiert, wird sie an sich binden können. Dorian Selz, CEO von nektoon.com, zeigt auf wie neue Technologien Deinen Websites den entscheidenden Vorsprung verschaffen

Am konkreten Beispiel zeigt Dorian mit Rich-Browsern, Friend-Feeding sich bestehende und neue Informationsquellen verknüpfen und neu verwenden lassen.  Aber auch wie mit geschicktem Technologieeinsatz hinter den Kulissen wie Shared Nothing Architecture, Automation und Virtualization hoch skalierbare Sites geschaffen werden können.

Es entsteht ein für den Nutzer interessanteres Web-Erlebnis. Und konsequenterweise mehr Nutzer für Dich als Site Betreiber. Mit aktuellen Anwendungen zeigt er auch wie der Social Graph die Interaktion auf dem Web in den nächsten Jahren ziemlich rasant verändern wird. Direkt am Beispiel zeigt er, weswegen das für Dich wichtig ist.

Doch den aktuellen Buzzwords zum Trotz: Letztlich zählt eine gut umgesetzte und gut nutzbare Site. Neue Technologien verlangen in ihrer Einführung Fingerspitzengefühl. Am Beispiel der eigenen Erfahrung erläutert Dorian, worauf zu achten ist, welche Erfahrungen er z.B. bei local.ch und jetzt bei Nektoon macht.

Beispiele, Tips und Hintergrundinformationen zu:

- Friend-Feeding
- Social Graph
- Remix the web
- Rich Browsers
- Rasch skalierbare Infrastruktur
- Automation
- Shared Nothing Architecture

Melde Dich jetzt an

5 Jahre Internet Briefing Konferenz: Call for Speakers

von Reto Hartinger

 

Nächstes Jahr wird das Internet Briefing fünf Jahre alt. Wir kommen in den ersten Chindsgi oder im Internet-Zeitalter stehen wir wohl eher vor der Matura.
Ich möchte das Jubiläum mit zwei grossen Konferenzen begehen (die auch einen sozialen Teil mit Musik und Showeinlagen unserer Mitglieder beinhalten).
Die Konferenzen plane ich für März und September. Deshalb suche ich heute schon Speaker, künstlerische Taltente und Sponsoren. 
Call for speakers
Promotion: Social Media Marketing (wird ein Morgen gewidmet sein), Onlinemarketing, E-CRM, Mobilemarketing etc.
Trends: Userverhalten, Märkte, Businessmodelle, Technologien, E-Business, E-Commerce, Wisdom of the Crowds etc.
Best Cases: Suchmaschinenoptimierung, Usability, Web-Design, Markenführung, Mobile etc.
Mobile: iPhone & Android Trends, Businessmodelle, Ubiquitous Computing, Locationbased Konzepte etc.
Technologie: Cloud Computing, Collaboration, Virtualisierung, SaaS, Open Source, Pervasive Computing, 3D Web, HTML5 etc.
Development: Ajax, Automatisation, Webapplikationsdesign, P2P Architekturen, Agile Methoden, Model driven design, Computational Intelligence etc
und natürlich Deine eigene Idee eines Referates.
Keine Angst, sollte Dein Vorschlag an den Konferenzen nicht unterkommen – werde ich sie an normalen Briefings berücksichtigen können.

Allmächtige Überwachung (Vorratsdatenspeicherung) auch in der Schweiz

von AndreasFink

Wer in den letzten Monaten die Diskussionen im nahen Ausland bezüglich Vorratsdatenspeicherung, Online Durchsuchung und die Diskussion um “Zensursula” verfolgt hat, dem wird bekannt sein das es zur grossen Mode gehört das die Politik das Internet als grosses Gefahrenpotential sieht und alles mögliche tut um das Abzuwenden. Allerdings meist mit zweifelhaftesten Mitteln. So werden Grundrechte ausgehebelt (Zensursula), Urteile vom Ankläger gefällt ohne unabhängigen Richter (siehe Hadopi) und ähnliches.

Bis jetzt sind wir in der demokratischen Schweiz davon verschohnt gewesen. Schweizer Politiker sind konsensfähig. Sie überlegen was sie zum Gesetz machen (zumindest meistens) und suchen pragmatische Lösungen statt populistisches Wahlkampfgehabe.

So steht im Gesetz das z.B. Telefonanschlüsse nur Abgehört werden dürfen bei schwerwiegenden Verbrechen und auch nur wenn die Informationen nicht anders beschafft werden können.

Soweit so gut. Nun kommt das Eidgenössische Justiz und Polizeidepartement, Abteilug Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr und Meldet ihren Bedarf an was sie den in Zukunft überwachen wollen und wie. Dies wird als Vernehmlassung deklariert und an alle Internet Provider und Telekommunikationsanbieter im Juni 2009 geschickt. Das Dokument wird als Vertraulich gekennzeichnet und die Technische Dokumentation (40 Seiten!) wurden ausschliesslich in Englisch abgefasst Das ganze wird zur Ferienzeit mit verkürzter Antwortzeit verschickt und wird am 1. August 2009  verbindlich.

Diese Richtlinien beinhalten Dinge wie das automatisierte verarbeiten von Überwachungsanfragen. Jeder Internet Provider wird verpflichtet eine Schnittstelle zur Verfügung zu stellen auf welcher dann die Überwachungsbehörden Ihre Überwachugsaufträge anliefern und die Daten abholen können. Tönt an sich noch nicht schlimm. Fatal ist aber das der Internet Provider nicht nachvollziehen kann ob ein Richter diese Überwachung überhaupt genehmigt hat. Auch ist die Schnittstelle zwingend und produziert jede Mege Kosten für den Provider das zur Verfügung zu stellen (ich schätze mal ca. 100’000 CHF). Dem Internet Provider werden die Kosten aufgedrückt die er nie zurück kriegt.

Die Überwachungsparanoja verlangt aber auch Verbindungsdaten aufgezeichnet werden und 6 Monate aufbewahrt werden sollen. Das EJPD geht hier davon aus das e-mails z.b. solche Verbindungsdaten sind (wer hat wem wann ein e-mail geschickt), verlangt das aber nur von den Telekommunikationsanbietern aber nicht von der Post.

Die Richtlinien verlange weitere Dinge die weder im Gesetz vorhanden sind noch das sie als Rechtsstaatlich erachtet werden können. Eine Vernehmlassung heisst für mich eine öffentliche Diskussion über ein mögliches neues Gesetz sieht das EJPD als 2 wochen zeit kommentare zu äussern zu eine Richtlinie die weitaus weiter geht als das Gesetz es verlangt und die der Polizei Mittel einräumt Daten zu erfassen über Bürger und Bürgerinnen ohne von irgendjemandem kontrolliert zu werden. Das öffnet Tür und Tor für den Missbrauch. Auch wird der Internet Provider Verpflichtet personensensitive Daten aufzubewahren. Auch das produziert Möglichkeiten des Missbrauchs durch Interessierte Kreise wie z.b. Geheimdienste usw.

Wer hier ein paar Beispiele sehen will, den verweise ich auf die Antwort des Chaos Computer Clubs (CCC) zu Handen des deutschen Bundesverfassungsgerichts zum Thema Vorratsdatenspeicherung.

Ich, als kleiner Internet Provider habe daher entschieden in die Offensive zu gehen und habe unsere Antwort an das EJPD öffentlich Publiziert auf

http://www.fink.org/ejpd-antwort.pdf

Ich hoffe es werden mir viele Internet Provider folgen um den Überwachungswahn des EJPD’s zu stoppen. Es kann nicht sein das unsere Grundpfeiler der Demokratie (Gewaltenteilung, Unschuldsvermutung, Privatsphäre) an der Datensammelwut des EJPD’s zu Grunde gehen.

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