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	<title>Internet Briefing Blog &#187; Interview</title>
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	<description>Beobachtet das Internet - Web 2.0, Ajax, Online Marketing, Usability, Best Practices etc.</description>
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		<title>Alain Martinet: Wave ist eine weitere Kommunikationsm&#246;glichkeit aber kein E-Mail Ersatz</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2010/01/07/alain-martinet-wave-ist-eine-weitere-kommunikationsmoeglichkeit-aber-kein-e-mail-ersatz/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 20:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reto Hartinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Alain, gib uns Stichworte zu Deiner Person

Gespr&#228;chsfreudiger, unkomplizierter und weltoffener Typ mit Vorliebe f&#252;rs Reisen und die Internet-Technologien, Hockey- und Rappi-Fan, in der gl&#252;cklichen Lage, eines meiner Hobbies im Beruf durch meine T&#228;tigkeit bei webstyle wieder zu finden. Jemand, der gerne interessanten Gespr&#228;chen zuh&#246;rt und dabei am liebsten ein Glas Wein trinkt.
An was arbeitest Du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"><strong>Alain, gib uns Stichworte zu Deiner Person<img class="alignright size-thumbnail wp-image-3376" title="webstyle_portraits_5" src="http://blog.internet-briefing.ch/wp-content/uploads/2009/12/webstyle_portraits_5-150x150.jpg" alt="webstyle_portraits_5" width="150" height="150" /><br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Gespr&#228;chsfreudiger, unkomplizierter und weltoffener Typ mit Vorliebe f&#252;rs Reisen und die Internet-Technologien, Hockey- und Rappi-Fan, in der gl&#252;cklichen Lage, eines meiner Hobbies im Beruf durch meine T&#228;tigkeit bei webstyle wieder zu finden. Jemand, der gerne interessanten Gespr&#228;chen zuh&#246;rt und dabei am liebsten ein Glas Wein trinkt.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"><strong>An was arbeitest Du gerade?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Am Marketingkonzept f&#252;r das kommende Jahr. Und ein Geheimnis gebe ich hier zum ersten Mal preis: Ich arbeite auch am neuen Internet Auftritt unserer Firma.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"><strong>Wer heute einen neuen Internet Auftritt plant, muss doch grunds&#228;tzlich<br />
etwas Neues im Petto haben &#8211; was ist das in Eurem Fall?</strong></span></p>
<p>Bei einer Corporate-Site nicht unbedingt, Deine Aussage trifft f&#252;r mich<br />
auf Kampagnenseiten zu. Ein Firmenauftritt muss Unterst&#252;tzung bei der<br />
schnelleren Abwicklungen im Daily-Business bieten. Und das wird auch bei<br />
unserem Auftritt verbessert.</p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"><strong>Welche Technologien beh&#228;ltst Du im Auge?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Grunds&#228;tzlich bin ich f&#252;r die Marktentwicklungen zust&#228;ndig, insbesondere im Bereich E-Mail (inkl. Groupware), Online Marketing Massnahmen, Cloud Computing, Server Betriebssysteme. Pers&#246;nliche Vorlieben sind Social Media, Mac, mobile Ger&#228;te und Online Marketing.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Weiter beobachten wir als Infrastruktur-Anbieter die Technologieentwicklungen bei der Hardware (zum Beispiel SSD).</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"><strong>Was ist an SSD spannend?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Die Frage, ob sich die Technologie f&#252;r den Einsatz in Rechenzentren durchsetzen kann. Erste Ans&#228;tze sind vielversprechend. Nachteile existieren derzeit noch. Server-Festplatten erzielen aufgrund der h&#246;heren<br />
Rotationsgeschwindigkeit ein weitaus besseres Ergebnis in Bezug auf die eingehenden und ausgehenden Operationen. SSDs sind somit derzeit f&#252;r den Einsatz in Web- oder Datenbank-Servern, welche viele Anfragen pro Sekunde verarbeiten m&#252;ssen, nicht geeignet.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"><strong>Wird die Cloud nicht ein Problem f&#252;r euch kleine Hoster?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Nein. Der Gedanke der Cloud ist f&#252;r Mail- und Webdienste &#252;berhaupt nicht neu, im Gegenteil. Web- und Mailservices werden schon lange mehrheitlich nicht im lokalen Rechenzentrum sondern in der Cloud, sprich im „Internet“, bezogen.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Im Bereich von Webapplikationen, seien diese mit PHP oder .NET realisiert, braucht es f&#252;r deren Betrieb ein spezifisches System Know-how. Das wird auch mittelfristig so bleiben. Grosse Anbieter werden diese Nische aus Gr&#252;nden der Rentabilit&#228;t nicht abdecken wollen.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"><strong>Was sind Eure gr&#246;ssten Herausforderungen in n&#228;chster Zeit?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Im Bereich E-Mail ist eine Verschiebung weg vom klassischen POP-Service zu verschiedenen L&#246;sungen im Gang. Dazu z&#228;hlt die Nutzung von Groupwarel&#246;sungen und da machen wir mit. Es gibt auch Projekte, welche E-Mail ganz grunds&#228;tzlich hinterfragen, da die Technologie sehr alt ist.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"><strong>Meinst Du mit  hinterfragen der E-Mail Technologie Wave oder gibt es noch<br />
andere Ans&#228;tze?</strong></span></p>
<p>Derzeit ist mir nur Wave bekannt, andere Ans&#228;tze sind zumindest nicht bis zu mir gedrungen. Man ist grunds&#228;tzlich nicht zufrieden. Ich pers&#246;nlich finde Mails mit grossen Attachements eine Katastrophe.</p>
<p><strong>Was h&#228;ltst Du von Wave?</strong></p>
<p>Eine weitere Kommunikationsm&#246;glichkeit aber nicht ein E-Mail Ersatz. Aus meiner Sicht sollte man E-Mail soweit entwickeln, dass man die Technologie f&#252;r verbindliche Kommunikation (Fax- und Brief-Ersatz) &#8211; und nur daf&#252;r -<br />
genutzt kann. F&#252;r andere Arten von Dokumenten, die eine tempor&#228;re „G&#252;ltigkeitsdauer“ haben, m&#252;sste man andere Wege w&#228;hlen, so wie es auch Wave in seinen Ans&#228;tzen sieht.</p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"><strong>Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investitionen, Innovationen, Start-UPs?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Man kann den technologischen Graben verw&#252;nschen oder begr&#252;ssen – er wird tiefer und tiefer. Wer in der Online-Welt lebt, wird dies verst&#228;rkt tun. Gerade im Bereich E-Commerce liegt ein grosses Potential brach. Kriegt man hier die Sicherheitsfrage (Verhinderung von Cyber-Kriminalit&#228;t) gekl&#228;rt, wird sich dieser Bereich stark entwickeln.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">Innovationen werden nur noch durchsetzen, wenn sie sich auch durch hohe Professionalit&#228;t auszeichnen. Den Einsatz von Technologien in Beta-Versionen kann man sich im hart umk&#228;mpften Markt kaum mehr leisten. Viele werden es versuchen, an Start-UPs wird es nicht fehlen, doch wie schon in der Vergangenheit werden die meisten wie eine Sternschnuppe irgendwann – eher &#252;ber kurz als lang – erl&#246;schen.</span></p>
<div><span style="font-family: arial, sans-serif; font-size: medium;"><span style="border-collapse: collapse; line-height: normal; "><br />
</span></span></div>
<div><span style="font-family: arial, sans-serif; font-size: medium;"><span style="border-collapse: collapse; line-height: normal; "><br />
</span></span></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Roger Seeli: Neu Technologien brauchen neue Gew&#228;nder</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2009/12/14/roger-seeli-neu-technologien-brauchen-neue-gewaender/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 13:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reto Hartinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Roger gib uns Stichworte zu Deiner Person:

Themen&#252;bergreifende Systeme wecken meine Neugier besonders. Mit diesem Mindset &#252;berlebe ich seit sechs Jahren als selbstst&#228;ndiger Ingenieur. Vorher habe ich sieben Jahre lang verschiedenste technologische und organisatorische Aufgaben bei der heutigen OC Oerlikon Corporation AG wahrgenommen. Kern der Aufgaben war die schnellstm&#246;gliche Umsetzung von Projekten. Ob Technologietransfer, Neuentwicklung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Roger gib uns Stichworte zu Deiner Person:<img class="alignright size-full wp-image-3362" title="roger" src="http://blog.internet-briefing.ch/wp-content/uploads/2009/12/roger.jpg" alt="roger" width="140" height="185" /><br />
</strong></p>
<p>Themen&#252;bergreifende Systeme wecken meine Neugier besonders. Mit diesem Mindset &#252;berlebe ich seit sechs Jahren als selbstst&#228;ndiger Ingenieur. Vorher habe ich sieben Jahre lang verschiedenste technologische und organisatorische Aufgaben bei der heutigen OC Oerlikon Corporation AG wahrgenommen. Kern der Aufgaben war die schnellstm&#246;gliche Umsetzung von Projekten. Ob Technologietransfer, Neuentwicklung von Produkten oder TurnAround einer BusinessUnit, stets stand f&#252;r mich die Aufgabe im Zentrum, die richtigen Kompetenzen zu finden und einzusetzen. Da die Aufgabe, diese Kompetenzen zu finden, sehr umtriebig und (letztendlich) zu wenig erfolgreich war, habe ich mich entschieden, eine Internetplattform in diesem T&#228;tigkeitsfeld aufzubauen.  Privat geniesse ich gerne ein leckeres Essen in tollem Ambiente mit Freunden. Um doch noch ein wenig fit zu bleiben, rattere ich gerne mit den Blades um den Greifensee oder gehe im Fitnesscenter Hanteln-Schwingen oder &#8216;Body-Pumpen&#8217;. Design und die Sch&#246;nen-K&#252;nste interessieren mich genauso wie das Erforschen von Neuem.</p>
<p><strong> An was arbeitest Du gerade? </strong></p>
<p>An einer Plattform, welche transdisziplin&#228;res Wissen verbindet. Es handelt sich um eine Mischung aus Wikipedia, Xing und Google. Der User steht dabei im Mittelpunkt.  T&#246;nt spannend, kannst Du mehr dar&#252;ber sagen?</p>
<p>Einer der USP&#8217;s der Plattform ist es, das Wissen und deren Inhaber zu finden. Dies geschieht, ohne dass dabei sensitive Informationen des Wissens-Anbieters freigegeben werden m&#252;ssen. Des weiteren funktioniert das Matching von Suchbegriffen mit Wissens-Elemten mit evolution&#228;ren Algorithmen. Ich behaupte, Ameisen sind die besseren Schn&#252;ffler um etwas zu finden, als Hunde!</p>
<p><strong>Wo sind die gr&#246;ssten Probleme bei der Umsetzung? </strong></p>
<p>Darstellungen und Workflows, welche intuitiv klar sind.  Neue Technologien brauchen neue Gew&#228;nder. Die Erfahrung zeigt, dass User beim Besuch einer umfassenderen Website gleich wieder abhauen. Bei Offline-L&#246;sungen ist diese Toleranzgrenze sehr viel h&#246;her. Dem User eine Online-Umgebung im Web schmackhaft zu machen, welche von der Usage her wirkt wie eine Offline-L&#246;sung, ist derzeit eine unserer grossen Aufgaben. Wir versuchen, dies mit ausf&#252;hrlichen Hilfestellungen und Beispielen sowie mit einem stark integrierten Support Forum zu bewerkstelligen.</p>
<p><strong> Macht ihr Usability Tests? Oder wie stellt ihr sicher, dass Eure Site auch verstanden wird?</strong></p>
<p>Die M&#246;glichkeiten mit Usability-Test im professionellen Sinne haben wir aus finanziellen Gr&#252;nden vorerst nicht. Wir testen die Applikation mit unbedarften Benutzern und sehen ihnen &#252;ber die Schulter, w&#228;hrend wir ihnen Aufgaben stellen. Das ist zwar relativ primitiv, aber wir sind im Moment noch so weit von einem Optimum entfernt, dass dies zur Zeit gen&#252;gt. Die Usability wird durch die Erfahrungen mit den Testbenutzern St&#252;ck um St&#252;ck optimiert.</p>
<p><strong> Welche Technologien beh&#228;lt ihr im Auge? </strong></p>
<p>AJAX Frameworks :: HTML5  * AJAX Frameworks: Ich selber verwende Mootools als JavaScript Framework. Die Tools Google GWT und GWT-Ext finde ich sehr spannend &#8211; allerdings noch ein wenig eingeschr&#228;nkt. Da Google grosse Teile des SourceCodes, welchen sie f&#252;r Gmail, Spreedsheet usw. verwendet haben, &#246;ffnet, erhoffe ich einen Innovations-Schub bei den JavaScript-FrameWorks. Interessieren w&#252;rde mich, wie Google sein neues Angebot &#8216;Wave&#8217; technologisch umgesetzt hat.</p>
<p><strong>Welche Features von HTML5 findest Du am besten und wo gedenkst Du diese einzusetzen?</strong></p>
<p>F&#252;r uns sind die Structural Tags in HTML5 interessant um den Suchmaschinen mehr Informationen &#252;ber die Plattform und deren Struktur zu geben.</p>
<p><strong>Was h&#228;ltst Du von den neuen grafischen M&#246;glichkeiten in HTML5 und was davon, dass man auf der Clientseite eine Datenbank zur Verf&#252;gung hat? </strong></p>
<p>Dynamische Bilder (Canvas) verwenden wir in verschiedenen Applikationen vor allem zur Visualisierung von grafischen Schnell&#252;bersichten (Vorschau) oder f&#252;r Bewertungen und zum Teil, um semantische Zusammenh&#228;nge darzustellen.</p>
<p>Clientseitige Datenbanken habe ich bisher nicht getestet.</p>
<p><strong>Was sind Eure gr&#246;ssten Herausforderungen in n&#228;chster Zeit?</strong></p>
<p>Starke und ansprechende Show-Cases f&#252;r mindestens drei Zielgruppen zu finden. Eine Organisationsstruktur zu finden, welche es erm&#246;glicht, eine Glaubw&#252;rdigkeit wie bei Wikipedia aufzubauen und trotzdem monet&#228;re Interessen nicht auszuschliessen.</p>
<p><strong> Suchst Du Betatester?</strong></p>
<p>Gerne. Ab dem Q2/10 sind BetaTester sehr willkommen. Wenn ich darf, komme ich diesbez&#252;glich gerne auf Dich und die Community zur&#252;ck.</p>
<p><strong>Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investitionen, Innovationen, Start-ups?</strong></p>
<p>Ich hoffe, dass man sich wieder auf &#8216;geerdete&#8217; Businessmodelle besinnt, also nicht prim&#228;r im Businessplan mit grossen Zahlen jongliert sondern echte Werte schafft, welche vom User erkannt werden k&#246;nnen, sodass dieser bereit ist, daf&#252;r Geld auszugeben.</p>
<p>Der Transfer im Web soll von Information zu Interaktion stattfinden. Das ist DIE Gretchenfrage im Hinblick auf die Wissensgesellschaft. Meiner Meinung nach gelingt dieser Sprung mit einem &#8211; im &#252;bertragenen Sinn &#8211; „Frage &amp; Antwort Spiel“. Mit der Essenz aus diesem Interaktions-Spiel kann dem User eine deutlich bessere Information angeboten werden. Um dieses Interaktions-Spiel zu erm&#246;glichen braucht es Vertrauen. Dieses Vertrauen wird meiner Ansicht nach einer der wichtigen Bestandteile f&#252;r zuk&#252;nftige Gesch&#228;ftsmodelle im Web.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Patrick Comboeuf: Mobile wird mehr Umsatz generieren als der Online-Shop</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2009/11/11/patrick-comboeuf-mobile-wird-mehr-umsatz-generieren-als-der-online-shop/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 12:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reto Hartinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[E-Business Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinewerbung]]></category>
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		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Patrick gib uns Stichworte zu Deiner Person:

Der Betriebswirtschafter Patrick Comboeuf (41) ist seit 2006 als Leiter E-Business verantwortlich f&#252;r die elektronischen Vertriebsplattformen im Personenverkehr der SBB.
An was arbeitet Du gerade? 
Im Bereich &#8220;Online&#8221; sind wir daran, Voraussetzungen zu schaffen, die Kunden neben Exklusivprodukten wie dem ausschliesslich &#252;ber&#8217;s Internet vertriebenen kontingentierten Sparbillette-Sortiment auch mit anderen Anreizen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Patrick gib uns Stichworte zu Deiner Person:<img class="alignright size-full wp-image-3123" title="comboeuf" src="http://blog.internet-briefing.ch/wp-content/uploads/2009/11/comboeuf.jpg" alt="comboeuf" width="150" height="200" /><br />
</strong></p>
<p>Der Betriebswirtschafter Patrick Comboeuf (41) ist seit 2006 als Leiter E-Business verantwortlich f&#252;r die elektronischen Vertriebsplattformen im Personenverkehr der SBB.</p>
<p><strong>An was arbeitet Du gerade? </strong></p>
<p>Im Bereich &#8220;Online&#8221; sind wir daran, Voraussetzungen zu schaffen, die Kunden neben Exklusivprodukten wie dem ausschliesslich &#252;ber&#8217;s Internet vertriebenen kontingentierten Sparbillette-Sortiment auch mit anderen Anreizen zur vermehrten Nutzung unserer E-Commerce Shops zu animieren. Ein &#8220;Bahnhof im Internet&#8221; als Informations- und Inspirationsdrehscheibe, ein Promocode / Gutschein-System eine verbesserte durchg&#228;ngige Usability mit schlankeren medienbruchfreien Prozessen sind nur einige der Ideen, welche wir derzeit in der Pipeline haben. &#8220;Mobile&#8221; werden wir die erfolgreiche Einf&#252;hrung von SBB Mobile auf dem iPhone nutzen, um &#252;ber eine Sortimentsausweitung an Verbundbilletten (nach ZVV, Bernmobil und weitere zus&#228;tzlich auch A-Welle im Aargau, Passepartout in der Innerschweiz) rasch weitere Kunden f&#252;r den Billettschalter f&#252;r unterwegs zu gewinnen. Ferner k&#246;nnte das Handy bzw. das iPhone bald auch Tr&#228;germedium f&#252;r Abonnemente werden.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 280px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Das kontingentierte Sparbillette-Sortiment finde ich spannend und habe es selbst schon benutzt. Wie macht ihr das bekannt und wie intensiv wird es bereits benutzt?</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 280px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die Vermarktungsbudgets f&#252;r dieses &#8220;Billigprodukt&#8221; sind leider nicht &#252;ppig. Deshab setzen wir hier neben kostenloser PR auf Guerilla- und Social Media Kampagnen (Beispiel Beam-Team, Facebook Fangruppe, Doodle etc.). Die Nutzung steigt kontinuierlich &#8211; seit einigen Wochen l&#228;uft die zweite Welle (noch ohne aktive Kommunikation). In der ersten Welle diesen Sommer war bereits jedes f&#252;nfte Online-Ticket ein Sparbillett. Wenn es so weiter geht, k&#246;nnten Sparbillette per 2010 definitiv ins Sortiment aufgenommen werden.</div>
<p><strong>Das kontingentierte Sparbillette-Sortiment finde ich spannend und habe es selbst schon benutzt. Wie macht ihr das bekannt und wie intensiv wird es bereits benutzt? </strong></p>
<p>Die Vermarktungsbudgets f&#252;r dieses &#8220;Billigprodukt&#8221; sind leider nicht &#252;ppig. Deshab setzen wir hier neben kostenloser PR auf Guerilla- und Social Media Kampagnen (Beispiel Beam-Team, Facebook Fangruppe, Doodle etc.). Die Nutzung steigt kontinuierlich &#8211; seit einigen Wochen l&#228;uft die zweite Welle (noch ohne aktive Kommunikation). In der ersten Welle diesen Sommer war bereits jedes f&#252;nfte Online-Ticket ein Sparbillett. Wenn es so weiter geht, k&#246;nnten Sparbillette per 2010 definitiv ins Sortiment aufgenommen werden.</p>
<p><strong>Wie muss man sich den &#8220;Bahnhof im Internet&#8221;  vorstellen? </strong></p>
<p>Dies ist das Synomym f&#252;r den Relaunch von www.sbb.ch &#8211; dabei &#252;berlegen wir uns zukunftsgerichtet die &#8220;reasons to come&#8221; und &#8220;reasons to stay&#8221; f&#252;r unser Portal in den n&#228;chsten Jahren. User-Befragungen best&#228;tigen unserer Startseite zwar eine hervorragende &#220;bersichtlichkeit (&#8221;Reduced to the Max&#8221;), kritisieren aber auch die nicht sehr kundenfreundliche Informationsarchitektur auf den unteren Ebenen. Neu soll Information, Inspiration und Transaktion noch konsequenter im Sinne des Kunden bei der virtuellen SBB im Mittelpunkt stehen.</p>
<div>
<div><strong>Wie gross ist der Mobile-Anteil bereits und wo ist die Motivation der SBB diesen Kanal &#252;berhaupt zu bedienen? </strong></div>
<div>Mobile w&#228;chst &#252;berproportional und wird in wenigen Jahren mehr Umsatz generieren als der Online Ticket Shop. Neben der Ubiquit&#228;t der Endger&#228;te ist der mobile Kanal f&#252;r die SBB vor allem als Interaktions- und Informationsweg zentral. Versp&#228;tungsmeldungen, Lenkung durch Anzeige von h&#246;herer Sitzplatzverf&#252;gbarkeit in einem sp&#228;teren Zug aber auch Realtime-Fahrplan Abfragen sind nur einige der kundenfreundlichen Features neben dem Ticketing. Als Mandatstr&#228;ger f&#252;r den gesamten &#246;ffentlichen Verkehr konnten wir zudem fast alle integralen Tarifverbunde der Schweiz f&#252;r diesen Kanal begeistern. Die damit generierten Mehrertr&#228;ge aus Vertriebskommissionen sind beachtlich. Ferner l&#228;sst sich SBB Mobile wesentlich kosteng&#252;nstiger skalieren als zum Beispiel die Billettautomaten, welche pro Jahr mehrer 10&#8242;000 Franken TCO pro Ger&#228;t kosten. Wenn man bedenkt, dass der letzt-ausgerollte Automat in der Regel der Teuerste ist (Grenzkosten bei einem umsatzschwachen Bahnhof) wird Mobileticketing (u.U. auch in einer Einstiegsvariante mittels SMS) mittelfristig auch strategisch zu einem wichtigen Vertriebspfeiler.</div>
</div>
<p><strong>Welche Technologien beh&#228;lst Du im Auge? </strong></p>
<p>Android und Windows Mobile 7.0 k&#246;nnten mittelfristig eine interessante Alternative mit &#8220;Maintream&#8221;-Potential werden. Sobald die Adoptionrate hier gewisse Barrieren durchbricht, werden wir SBB Mobile wohl portieren.</p>
<p><strong>Was sind Eure gr&#246;ssten Herausforderungen in n&#228;chster Zeit?</strong></p>
<p>Die wachsende Liste an Kundenanforderungen, eine massvolle Weiterentwicklung unserer Plattformen und unseren eigenen Anspruch an einen &#8220;constant stream of innovations&#8221; (CSI Worblaufen) bedingen erhebliche Finanzmittel, welche oft nicht im n&#246;tigen Umfang zur Verf&#252;gung stehen. Richtig abzuw&#228;gen und entsprechend zu priorisieren ist mit die gr&#246;sste aktuelle Herausforderung f&#252;r die SBB.</p>
<p><strong>Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investtionen, Innovationen, Start-ups?</strong></p>
<p>Unsere eigenen zweistelligen Wachstumsraten in den letzten paar Jahren sind sicherlich repr&#228;sentativ f&#252;r den gesamten Markt. Bei einem Grossunternehmen wie der SBB, das mehrere Milliarden Umsatz &#252;ber das gut ausgebaute traditionelle Vertriebsnetz (Schalter / Automaten) erzielt, ist es f&#252;r den E-Commerce Kanal alleine aufgrund dieser Ausgangslage schon eine grosse Leistung, einen zweistelligen Anteil zum Gesamtumsatz beisteuern zu k&#246;nnen. Es ist unsere &#220;berzeugung, dass wir mit dem strikten Fokus auf Synergien zwischen den einzelnen Kan&#228;len, sowohl f&#252;r Kunden als auch f&#252;r&#8217;s Unternehmen den h&#246;chsten Mehrwert schaffen. Dementsprechend erwarten wir von der Industrie nachhaltige Kundeninnovationen wie ein einfaches Mobilepayment (&#252;ber die Handyrechnung?) oder Location Based Services, welche zum Beispiel einem bereits weit ausgereiftem Konzept &#8220;GA-Komfort ohne GA&#8221; (GA=Generalabonnement) zum Durchbruch verhelfen k&#246;nnte.</p>
<p><strong>Wieso hat sich Mobilepayment bis jetzt nie durchgesetzt?</strong></p>
<p>Aktuell sind die Paymentverfahren entweder f&#252;r den Kunden zu kompliziert (Medienbruch!) oder f&#252;r den H&#228;ndler schlicht zu teuer (die Mobilfunkbetreiber wollten bisher einen Cut von min. 20% aufgrund des Delkredererisikos).</p>
<p><strong>Wie gedenkt ihr Location Based Services einzusetzen? </strong></p>
<p>Wenn es gelingt &#252;ber Standardtechnologien (WLAN, 3G, GSM etc.) die Reiseroute eines Kunden systematisch zu erfassen und dem zeitlich/geografisch auf der selben Route fahrenden Verkehrstr&#228;ger zuzuordnen, wird es in naher Zukunft m&#246;glich die hohe Komplexitit&#228;t eines m&#246;glichen zuk&#252;nftigen &#214;V-Preissystems im Backoffice abzuwickeln, ohne dass das Kundenerlebnis beeintr&#228;chtigt wird. Als registrierter Kunde w&#252;rdest Du z.B. beim Betreten eines Zuges erfasst und per Handymessage davon in Kenntnis gesetzt. Beim Um- oder Aussteigen w&#252;rde wiederum &#252;ber das Handy in Erfahrung gebracht, ob Du Deine Reise mit einem anderen Verkehrstr&#228;ger fortsetzt (keine Aktion von Dir n&#246;tig) oder beendest (Taste 2 dr&#252;cken oder automatisches Check-out nach z.B. 45 Minuten ohne gematchte Bewegung von Dir und dem Verkehrsmittel). Dies w&#252;rde auch¨casual &#214;V-Nutzern erlauben, mit GA-Komfort zu reisen ohne sich schon im voraus f&#252;r ein Jahr ein entsprechendes Abo zu erwerben. Im Nahverkehr z.B. in London funktionieren &#228;hnliche Modelle schon im Check-In / Check-out Modus auf Basis von Prepaid-Smartcards. Wenn Du an einem Tag 6 Einzelfahrten absolvierst, wird am Ende des Tages nur die billigere Tageskarte (+ eine 10% Systemgeb&#252;hr) belastet.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Patrick Price: Wir generieren 85% de Traffics mit nicht-bezahlten Traffic-Quellen</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2009/11/06/patrick-price/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 12:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reto Hartinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[



Patrick, gib uns Stirchworte zu Deiner Person

Amerikaner, Schlangen-Halter, Online- und Medien-Zauberer
An was arbeitet Du gerade?
Momentan arbeite ich an 3 Projekten: www.vergleiche.ch ist eine Consumer-orientierte Meta-Vergleichsplattform. Mit www.swissblog.ch stelle ich eine Wordpress-basierte Blog-Plattform f&#252;r rund 8&#8242;000 bloggende Schweizer zur Verf&#252;gung und mit www.flohmarkt24.ch betreibe ich einen kostenlosen Gratis Inserate Marktplatz.
Welche Technologien beh&#228;lst Du im Auge? 
Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0.8ex; border-left-width: 1px; border-left-color: #cccccc; border-left-style: solid; padding-left: 1ex;">
<div><span style="color: #550055; font-family: 'lucida grande'; font-size: 11px; line-height: 14px;"><span style="color: #000000; font-family: arial, sans-serif, 'Arial Unicode MS'; line-height: normal; font-size: 14px; border-collapse: collapse; "><br />
</span></span></div>
</blockquote>
<div><strong>Patrick, gib uns Stirchworte zu Deiner Person<img class="alignright size-thumbnail wp-image-3057" title="me_vergleiche" src="http://blog.internet-briefing.ch/wp-content/uploads/2009/11/me_vergleiche2-150x150.jpg" alt="me_vergleiche" width="150" height="150" /><br />
</strong></div>
<div>Amerikaner, Schlangen-Halter, Online- und Medien-Zauberer</div>
<div><strong>An was arbeitet Du gerade?</strong></div>
<div>Momentan arbeite ich an 3 Projekten: www.vergleiche.ch ist eine Consumer-orientierte Meta-Vergleichsplattform. Mit www.swissblog.ch stelle ich eine Wordpress-basierte Blog-Plattform f&#252;r rund 8&#8242;000 bloggende Schweizer zur Verf&#252;gung und mit www.flohmarkt24.ch betreibe ich einen kostenlosen Gratis Inserate Marktplatz.</div>
<div><strong>Welche Technologien beh&#228;lst Du im Auge? </strong></div>
<div>Wir haben begonnen unsere Plattformen in die &#8220;Cloud&#8221; zu verlagern, um besser auf Wachstumspeaks eingehen zu k&#246;nnen. Technologisch arbeiten wir mit dem PHP-cake Framework, das uns erlaubt mit verschiedenen Entwicklern weltweit zusammen zu arbeiten und eine einheitliche Entwicklungs-Struktur einzusetzen, anstelle einer propriet&#228;ren. Dar&#252;ber hinaus interessieren uns die Themen Data-Aggregation und Data-Collection.</div>
<div><strong>Data-Aggregation und Data-Collection t&#246;nt spannend &#8211; wie setzt ihr das konkret ein?</strong></div>
<div>Wir betreiben neben SwissBlog.ch auch <a style="color: #2a5db0;" href="http://www.blogverzeichnis.ch/" target="_blank">www.blogverzeichnis.ch</a> /.eu. /.at wobei wir via RSS-Feed die Blog-Beitr&#228;ge aus etwas &#252;ber 25&#8242;000 deutschsprachigen Blogs bei uns aggregieren. Innerhalb dieser Daten k&#246;nnen wir thematische Feeds generieren, die wir in unserer Vergleichsplattform integrieren.</div>
<div><strong>Was sind Eure gr&#246;ssten Herausforderungen in n&#228;chster Zeit?</strong></div>
<div>Als Startup die n&#228;chste Finanzierungsrunde abzuschliessen &#8230; ;-)&#8230; Nein, ernsthaft, die Positionierung unserer Dienste bei den End-Konsumenten, sprich Usern. Da wir selbst &#252;ber keine grossen Werbebudgets verf&#252;gen, arbeiten wir mit Social Media Kan&#228;len und viralen Massnahmen um uns bekannt zu machen. Das ist sehr herausfordernd, macht aber auch jede Menge Spass.</div>
<div><strong>Was waren Eure learnings beim Einsatz von Social Media Kan&#228;len als Trafficbringer?</strong></div>
<div>Wir generieren heute &#252;ber 85% unseres Traffics mit nicht-bezahlten Traffic-Quellen. Unser Learning aus dem Einsatz mit Social Media-Kan&#228;len ist noch nicht abgeschlossen&#8230; ;-)</div>
<div>Ich glaube es ist wichtig, dass man von Social Media nicht als &#8220;Instrument&#8221; oder &#8220;Tool&#8221; spricht und denkt, sondern dass man versucht Social Media als eine Denk-Haltung anzusehen. Wir &#246;ffnen uns dem direkten Dialog gegen&#252;ber unseren verschiedenen Stake-Holders. Wir nutzen Social Media als Kommunikations-Kanal in dem wir kanal-gerecht Informationen zur Verf&#252;gung stellen. Beispiel: YouTube als Social Media Kanal nutzen bedeutet nicht, dass man seine Werbespots auf YouTube l&#228;dt und dann meint, man habe jetzt auch YouTube eingesetzt. Kein Schwein interessiert sich f&#252;r Deine Videospots, ausser dein Mitbewerber vielleicht. YouTube einsetzen w&#252;rde bedeuten, in Videos aufzuzeigen, wie man Dein Produkt einsetzt, evtl. alternativ nutzen kann. Schulungsvideos dazu zu haben und die User zu ermutigen, zu zeigen, wie sie Dein Produkt nutzen, oder auch Ihre Probleme mit Deinem Produkt zu dokumentieren.</div>
<div>Twitter ist ebenfalls ein cooles Medium, doch wer nur einen RSS-Feed einsetzt um seine Headlines in Twitter zu stellen, hat Twitter ebenfalls nicht begriffen, da es sich um einen Zwei-Weg-Kommunikationskanal und nicht um einen Ein-Weg-Kanal handelt.</div>
<div>Nichts desto trotz generieren wir bereits einen interessanten Anteil unseres Traffics aus Social Media Kan&#228;len und planen dies insk&#252;nftig weiter auszubauen oder weitere Tools wie unseren Link-K&#252;rzer: <a style="color: #2a5db0;" href="http://www.krz.ch/" target="_blank">www.krz.ch</a> hierzu zur Verf&#252;gung zu stellen.</div>
<div><strong>Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investtionen, Innovationen, Start-ups?</strong></div>
<div>Wir werden einen verst&#228;rkten Trend hin zu performance-basierten Werbemodellen erleben, wie Affiliate Marketing. Die Messbarkeit der Online-Werbung wird deren Werthaltigkeit an vielen Stellen kritisch hinterfragen und zu verst&#228;rktem Druck f&#252;hren. Je l&#228;nger der konjunkturelle Abschwung anh&#228;lt, desto st&#228;rker wird der Druck auf die Marketing-Leiter traditioneller Unternehmen, mehr aus ihrem geringeren Budget rauszuholen. Reichweite ohne messbare Resultate wird an Wert verlieren, weshalb sich viele reichweitenstarke Player wie Verlags-Portale werden &#252;berlegen m&#252;ssen, wie sie die Werthaltigkeit Ihrer angebotenen Werbeformen steigern k&#246;nnen.</div>
<div>Wir haben in der Schweiz recht innovative Startups, wenn ich beispielsweise an Amazee oder Wuala denke, die beide sehr grosses Internationales Potential haben. Die Schweiz ist ein gutes Startup-Land, einzig auf Seiten der Finanzierung k&#246;nnten wir etwas mehr Business Angels gebrauchen. Das Institut f&#252;r Jungunternehmer macht hier schon viel Gutes und bietet diesbez&#252;glich interessante Kontaktm&#246;glichkeiten, dennoch glaube ich, dass in der Schweiz grunds&#228;tzlich mehr Kapital f&#252;r Startups vorhanden w&#228;re, als derzeit am Markt zirkuliert.</div>
<div>Bez&#252;glich Innovationen werden wir in den n&#228;chsten 4-5 Jahren noch vieles erleben, das wir derzeit wohl noch als &#8220;mind-blowing&#8221; bezeichnen w&#252;rden. Ich denke bspw, an die Verschmelzung von Smartphone, Beamer und laser-basierter Tastatur zu einem Ger&#228;t, das mir erlaubt in HD-Qualit&#228;t an jede beliebige Fl&#228;che zu projezieren und via &#8220;touch-screen&#8221; darin zu bl&#228;ttern, zu schreiben und zu navigieren, womit ich beispielsweise auf einen Kindle oder andere e-book Reader verzichten kann. Anders gesagt, wir leben in einer sau-spannenden Zeit.</div>
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		<title>Gregory Gerhardt: Schweiz wird Silicon Valley Europas</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2009/11/04/gregory-gerhardt-schweiz-wird-silicon-valley-europas/</link>
		<comments>http://blog.internet-briefing.ch/2009/11/04/gregory-gerhardt-schweiz-wird-silicon-valley-europas/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 13:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reto Hartinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder Interview]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.internet-briefing.ch/?p=3033</guid>
		<description><![CDATA[Gregory gib uns Stichworte zu Deiner Person:
Ich bin Mitgr&#252;nder und Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Amazee AG. Nebenbei arbeite ich als Projektleiter &#8220;e-society und e-democracy&#8221; an der Uni Lausanne und als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Fribourg. Und wenn ich grad mal nicht arbeite, bin ich am windsurfen oder lesen.
An was arbeitet Du gerade?
An Amazee. Unsere Internetplattform erm&#246;glicht es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Gregory gib uns Stichworte zu Deiner Person:</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ich bin Mitgr&#252;nder und Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Amazee AG. Nebenbei arbeite ich als Projektleiter &#8220;e-society und e-democracy&#8221; an der Uni Lausanne und als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Fribourg. Und wenn ich grad mal nicht arbeite, bin ich am windsurfen oder lesen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">An was arbeitet Du gerade?</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">An Amazee. Unsere Internetplattform erm&#246;glicht es Personen und Organisationen, ihre Ideen und Vorhaben in &#246;ffentlichen Projekten zu initiieren, diese zu promoten und Gleichgesinnte zu finden. Beispiele f&#252;r erfolgreiche Projekte bei Amazee sind der Aufbau eines Internet-Ausbildungszentrums in Sri Lanka, die Planung von Internet-Unternehmertreffen in Z&#252;rich &#8211; z.B. der Web Monday oder die Chuchi Serie &#8211; , oder die Sicherstellung einer l&#252;ckenlosen Wasserversorgung in einem s&#252;dafrikanischen Dorf. Amazee kann vielleicht am besten mit einem &#8220;produktiven Facebook&#8221; verglichen werden, bei dem nicht das Personen- , sondern das Projektprofil im Vordergrund steht.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Welche Technologien beh&#228;lst Du im Auge?</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ich versuch den Markt im Auge zu behalten. Die Web-Technologien &#252;berlass ich unserem CTO Lucas Bally. Generell versuchen wir, so viel wie m&#246;glich mit quelloffenen Technologien zu arbeiten. So basiert etwa unsere Plattform auf dem Open-Source-Framework Drupal.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Was sind Eure gr&#246;ssten Herausforderungen in n&#228;chster Zeit?</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Wir haben zwar schon ein gutes Niveau erreicht. Das reicht aber noch nicht, um im internationalen Markt zu einem f&#252;hrenden Social Collaboration-Anbieter zu werden. Mein Team wird in n&#228;chster Zeit also viel Zeit mit usability tests und Produktverbesserungen verbringen. Weiter sind wir auch einige spannende Partnerschaften eingegangen, die uns auf Trab halten.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investtionen, Innovationen, Start-ups?</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Es gibt auf dieser Welt schon bald 2 Milliarden Internet-Nutzer und bald keinen analogen Bereich, der nicht von einem online-&#196;quivalent gespiegelt wird: Einkaufen, Partner finden, studieren, am&#252;sieren, politisieren &#8211; alles geht mittlerweile vor dem Bildschirm. Es tut sich also in allen Bereichen des Webs ein grosser Market auf. Ebay, Amazon, Google, Facebook, Twitter sind erst der Anfang einer rapiden Entwicklung, die unsere Gesellschaft noch stark beeinflussen und ver&#228;ndern wird. Entsprechend wird es im Internet noch viele Innovationen, Start-ups und Investitionen geben. Und zwar nicht nur im SiliconValley, sondern auch hier in der Schweiz. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns zum Silicon Valley von Europa mausern werden.</div>
<p><strong>Gregory gib uns Stichworte zu Deiner Person:<img class="alignright size-full wp-image-3036" title="gregy" src="http://blog.internet-briefing.ch/wp-content/uploads/2009/11/gregy.jpg" alt="gregy" width="300" height="297" /><br />
</strong></p>
<p>Ich bin Mitgr&#252;nder und Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Amazee AG. Nebenbei arbeite ich als Projektleiter &#8220;e-society und e-democracy&#8221; an der Uni Lausanne und als Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Fribourg. Und wenn ich grad mal nicht arbeite, bin ich am windsurfen oder lesen.</p>
<p><strong>An was arbeitet Du gerade?</strong></p>
<p>An Amazee. Unsere Internetplattform erm&#246;glicht es Personen und Organisationen, ihre Ideen und Vorhaben in &#246;ffentlichen Projekten zu initiieren, diese zu promoten und Gleichgesinnte zu finden. Beispiele f&#252;r erfolgreiche Projekte bei Amazee sind der Aufbau eines Internet-Ausbildungszentrums in Sri Lanka, die Planung von Internet-Unternehmertreffen in Z&#252;rich &#8211; z.B. der Web Monday oder die Chuchi Serie &#8211; , oder die Sicherstellung einer l&#252;ckenlosen Wasserversorgung in einem s&#252;dafrikanischen Dorf. Amazee kann vielleicht am besten mit einem &#8220;produktiven Facebook&#8221; verglichen werden, bei dem nicht das Personen- , sondern das Projektprofil im Vordergrund steht.</p>
<p><span style="font-family: arial; line-height: normal; "><strong>Produktives Facebook gef&#228;llt mir. Kannst Du uns Zahlen sagen?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial; line-height: normal;">Wir haben zurzeit etwa 11&#8242;000 registrierte Benutzer mit einem Zuwachs von 50 bis 100 Benutzern pro Woche. Unique Visits variieren zwischen 500 und 1000 pro Tag. Am meisten Traffic erhalten wir aus Deutschland, der Schweiz und den USA.</span></p>
<p><span style="font-family: arial; line-height: normal;"> </span><strong>Welche Technologien beh&#228;lst Du im Auge?</strong></p>
<p>Ich versuch den Markt im Auge zu behalten. Die Web-Technologien &#252;berlass ich unserem CTO Lucas Bally. Generell versuchen wir, so viel wie m&#246;glich mit quelloffenen Technologien zu arbeiten. So basiert etwa unsere Plattform auf dem Open-Source-Framework Drupal.</p>
<p><strong>Was sind Eure gr&#246;ssten Herausforderungen in n&#228;chster Zeit?</strong></p>
<p>Die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Wir haben zwar schon ein gutes Niveau erreicht. Das reicht aber noch nicht, um im internationalen Markt zu einem f&#252;hrenden Social Collaboration-Anbieter zu werden. Mein Team wird in n&#228;chster Zeit also viel Zeit mit usability tests und Produktverbesserungen verbringen. Weiter sind wir auch einige spannende Partnerschaften eingegangen, die uns auf Trab halten.</p>
<p><span style="font-family: arial; line-height: normal;"><strong>Wo siehst Du die gr&#246;ssten Usability-Herausforderungen?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial; line-height: normal;">Die grosse Usability-Herausforderungen liegt darin, aus einem &#8220;early-adopter&#8221;-Produkt ein &#8220;early majority&#8221;-Produkt zu machen. Der erste Schritt ist dabei die Reduktion auf das Wesentliche. Weiter befinden uns in einem relativ jungen Markt. Was &#8220;Social Networking&#8221; ist, weiss mittlerweile jeder, nicht aber was &#8220;Social Collaboration&#8221; ist. Somit kommt unserer Startpage eine zentrale Rolle zu. Diese muss innert Sekunden erkl&#228;ren, f&#252;r was Amazee steht, wer Amazee  benutzt und warum gerade Amazee die beste Plattform f&#252;r &#246;ffentliche Projekte ist. Weiter werden wir ganz grundlegende Prozesse und Navigationsformen &#252;berarbeiten: z.B. den Projekt-Setup Prozess, oder das Entdecken von neuen Projekten, Personen etc. Bei der Vielfalt der Entwicklungsm&#246;glichkeiten ist somit auch die richtige Priorisierung und die effiziente Koordination der Verbesserungen eine kleine Herausforderung.</span></p>
<p><span style="font-family: arial; line-height: normal;"><strong>Wie organisierst Du die Usability-Tests? Wie geht ihr vor?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial; line-height: normal;"> Zun&#228;chst entwickeln wir neue Wireframes. Diese werden dann mit einer Gruppe von 6-10 externen Benutzern getestet und besprochen. Auf dieser Basis konsolidieren wir die Wireframes zu einem &#8220;Ideal&#8221;, schreiben die Spezifikationen und entwickeln den Prototypen auf dem Testserver. Dann folgt die zweite Runde, bei der eine Testgruppe von 10-20 Leuten den Prototypen &#8220;live&#8221; durchtestet. Auf dieser Basis werden dann die Spezifikationen angepasst, die finale Grafik entworfen und die Plattform neu geschrieben. Nebst diesem formalisierten Prozess erhalten wir auch tagt&#228;glich Feedback von unseren Usern.<br />
   <br />
</span></p>
<p><strong>Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investtionen, Innovationen, Start-ups?</strong></p>
<p>Es gibt auf dieser Welt schon bald 2 Milliarden Internet-Nutzer und bald keinen analogen Bereich, der nicht von einem online-&#196;quivalent gespiegelt wird: Einkaufen, Partner finden, studieren, am&#252;sieren, politisieren &#8211; alles geht mittlerweile vor dem Bildschirm. Es tut sich also in allen Bereichen des Webs ein grosser Market auf. Ebay, Amazon, Google, Facebook, Twitter sind erst der Anfang einer rapiden Entwicklung, die unsere Gesellschaft noch stark beeinflussen und ver&#228;ndern wird. Entsprechend wird es im Internet noch viele Innovationen, Start-ups und Investitionen geben. Und zwar nicht nur im SiliconValley, sondern auch hier in der Schweiz. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir uns zum Silicon Valley von Europa mausern werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dr. Michael Marth: No SQL please</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2009/11/03/nosql/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 00:42:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reto Hartinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder Interview]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.internet-briefing.ch/?p=2919</guid>
		<description><![CDATA[Dr. Michael Marth, ich arbeite als freiberuflich als Software Architekt und technischer Projektleiter (marth.software.services, www.marth.ch). Vorher habe ich in diversen kleinen Software Firmen und Startups Development Teams geleitet. Private verfolge ich das Projekt, alle Simpsons Folgen gesehen zu haben und dilletiere in Badminton.
An was arbeitet Du gerade? 
Momentan erstelle ich einen Software Store ala iTunes Store [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="color: #333333; font-weight: bold; text-decoration: underline;" href="http://www.xing.com/profile/Michael_Marth/N10.486852">Dr. Michael Marth, i</a>ch arbeite als freiberuflich als Software Architekt und technischer Projektleiter (marth.software.services, <a style="color: #333333;" rel="nofollow" href="http://www.marth.ch/" target="_blank"><img style="border: 0px initial initial;" src="https://www.xing.com/img/outlink.gif" border="0" alt="" width="13" height="10" /></a><a style="color: #333333;" rel="nofollow" href="http://www.marth.ch/" target="_blank">www.marth.ch</a>). Vorher habe ich in diversen kleinen Software Firmen und Startups Development Teams geleitet. Private verfolge ich das Projekt, alle Simpsons Folgen gesehen zu haben und dilletiere in Badminton.</p>
<p><strong>An was arbeitet Du gerade? </strong></p>
<p>Momentan erstelle ich einen Software Store ala iTunes Store f&#252;r einen weltweit aktiven Schweizer Software-Hersteller. Kunden und Partner werden dort Applikationen, Packages und Komponenten austauschen und sp&#228;ter auch verkaufen k&#246;nnen. Ich bin als Business Owner und Delivery Manager f&#252;r Konzeption und Entwicklung verantwortlich.</p>
<p><strong>Welche Technologien beh&#228;lst Du im Auge? </strong></p>
<p>Spannend finde ich zur Zeit im Datenbank-Bereich die Entwicklung von Alternativen zum relationellen Modell, die sich den Namen &#8220;NoSQL&#8221; gegeben hat. Dies sind zum Beispiel Modelle wie Key/Value oder Dokumenten-basiert. Hohe Skalierbarkeit ist auch ein Thema in diesem Zusammenhang. Mittelfristig kann NoSQL dazu f&#252;hren, dass die Infrastruktur, auf der wir all unsere Applikationen bauen, sich sehr von der heutigen unterscheidet.</p>
<p>Ein zweites Thema dass mich interessiert ist das Thema Concurrency in Programmiersprachen. Nach dem Push der dynamischen Sprachen wie Ruby und Python der letzten 3-4 Jahre werden derzeit Sprachen diskutiert, in denen sich Parallelit&#228;t gut abbilden l&#228;sst (z.B. Erlang, Clojure oder Scala). Die Verwendung solcher Sprachen k&#246;nnte eine M&#246;glichkeit sein, Multicore Prozessoren vern&#252;nftig zu nutzen, wenn wir erst mal bei 10, 50 oder 100 Cores angelangt sind.</p>
<p>Gewissermassen als Hobby besch&#228;ftige ich mich mit natural language processing, also Techniken, als nat&#252;rlicher Sprache Informationen zu extrahieren. Automatisches Tagging von Texten ist eine Anwendung daf&#252;r. Ich benutze das auf meinen Sideproject minimeme.org .</p>
<p><strong>NoSQL t&#246;nt spannend. Kannst Du dessen Vorteile noch genauer<br />
spezifizieren und wo man das einsetzen k&#246;nnte?</strong></p>
<p>NoSQL ist ja ein &#220;berbegriff, der verschiedenste Technologien umfasst. Aber typisch ist, dass die Data Stores kein oder kein sehr starres Schema haben. Das hat in agiler Softwareentwicklung Vorteile, weil DB Migrationen hinf&#228;llig werden. Man meint ja zu Beginn einer Softwareentwicklung gelegentlich, man habe die Requirements jetzt voll verstanden und im Griff. Das ist aber nie so. Schemafreie Datenstrukturen stehen einem dann nicht mehr im Weg, wenn man die Applikation anpassen will.</p>
<p><strong>Was sind Eure gr&#246;ssten Herausforderungen in n&#228;chster Zeit? </strong></p>
<p>Die n&#228;chste Zeit erwarte ich, dass die IT und Software Welt eher heterogener werden, statt sich zu konsolidieren. Die Herausforderung besteht darin, den &#220;berblick zu behalten und auf die richtigen Pferde zu setzen.</p>
<p><strong>Inwiefern wird die IT und Software Welt eher heterogener? Welches<br />
sind die Winner und Looser?</strong></p>
<p>Die Plattformen werden diversifizierter, es gibt weniger allumfassende Platzhirsche. Bisher waren dies Java, .net und PHP bei den Application Servern. Bei DBs waren es Oracle und MySQL und bei Mobile Devices war es Nokia. Dann tauchten Rails und Python (Django) auf, nun kommen die NoSQL DBs dazu, bei den Mobile Devices Android, iPhone und neue Devices wie der Kindle. Dies sind nur Beispiele. Ich glaube, der Softwareentwicklungsbereich ist in dieser Hinsicht in einer explorativen Phase. Die n&#228;chsten Gewinner stehen noch nicht fest.</p>
<p><strong>Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investtionen, Innovationen, Start-ups? </strong></p>
<p>Die kurzfristig interessanteste Entwicklung sehe ich in Amazons Cloud Computing, die einen Teil dazu beitr&#228;gt, die initialen Kosten f&#252;r ein Startup gegen Null zu dr&#252;cken.</p>
<p>Mittelfristig ist Mobile Computing eine Riesensache. Mit dem iPhone ist das Internet endlich wirklich mobil geworden. Diese Entwicklung steht noch am Anfang. Neue Devices werden neue Use Cases erschliessen. Man denke nur an den Kindle.</p>
<p>Als langfristigen Mega-Trend im Internet Bereich sehe ich, dass alle Business- und Consumer-Applikationen als SaaS ins Web wandern. In 10-15 Jahren werden nur noch sehr grosse Firmen Business Software lokal installieren wollen. Dies wird die gesamte Markt-Mechnik im Software-Business &#228;ndern.</p>
<p><strong>Ist SaaS schon bei den Kunden angekommen?</strong></p>
<p>Sieh Dir an, wie Google Docs und GMail in Unternehmen verwendet wird. Ich meine, SaaS ist hat einen Br&#252;ckenkopf zu den Kunden errichtet. Dies ist ein sehr langfristiger Trend, man darf sich hier nicht von kurzfristigen Schwankungen ablenken lassen.</p>
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		<title>Arthur Hefti &#8211; Welcome Google Docs</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2009/10/30/arthur-hefti-welcome-google-docs/</link>
		<comments>http://blog.internet-briefing.ch/2009/10/30/arthur-hefti-welcome-google-docs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 15:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reto Hartinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder Interview]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.internet-briefing.ch/?p=2909</guid>
		<description><![CDATA[Arthur gib uns Stichworte zu Deiner Person: 
- Software Entwickler in etwa seit es PCs gibt
- Eigene kleine Softwarefirma seit 1996
- ETH Abschluss in Betriebs- und Produktionswissenschaften
An was arbeitet Du gerade? 
Wir erstellen massgeschneiderte L&#246;sungen f&#252;r KMUs, machen Migrationen / Erweiterungen Client/Server Richtung Web und Google Desktop Gadgets zwischendurch
Welche Desktop Gadgets habt ihr bereits entwickelt? 
- Gadget [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Arthur gib uns Stichworte zu Deiner Person: <img class="alignright size-full wp-image-2917" title="7c518e11f.3498059_s3" src="http://blog.internet-briefing.ch/wp-content/uploads/2009/10/7c518e11f.3498059_s3.jpg" alt="7c518e11f.3498059_s3" width="70" height="93" /></strong><br />
- Software Entwickler in etwa seit es PCs gibt<br />
- Eigene kleine Softwarefirma seit 1996<br />
- ETH Abschluss in Betriebs- und Produktionswissenschaften</p>
<p><strong>An was arbeitet Du gerade? </strong><br />
Wir erstellen massgeschneiderte L&#246;sungen f&#252;r KMUs, machen Migrationen / Erweiterungen Client/Server Richtung Web und Google Desktop Gadgets zwischendurch</p>
<p><strong>Welche Desktop Gadgets habt ihr bereits entwickelt? </strong><br />
- Gadget zur Verwaltung der Tasks auf <a style="color: #333333;" rel="nofollow" href="http://www.rememberthemilk.com/" target="_blank"><img style="border: 0px initial initial;" src="https://www.xing.com/img/outlink.gif" border="0" alt="" width="13" height="10" /></a><a style="color: #333333;" rel="nofollow" href="http://www.rememberthemilk.com/" target="_blank">www.rememberthemilk.com</a>.<br />
- Gadget zum Abspielen der eigenen Songs aus <a style="color: #333333;" rel="nofollow" href="http://www.mp3tunes.com/" target="_blank"><img style="border: 0px initial initial;" src="https://www.xing.com/img/outlink.gif" border="0" alt="" width="13" height="10" /></a><a style="color: #333333;" rel="nofollow" href="http://www.mp3tunes.com/" target="_blank">www.mp3tunes.com</a>.<br />
- RSS Reader f&#252;r Secure Feeds inkl. Login auf eigener URL.<br />
- Gadget als Schnellstartleiste f&#252;r Programme<br />
Alle Gadgets sind in JavaScript geschrieben und Open Source. Details unter: <a style="color: #333333;" rel="nofollow" href="http://desktop.google.com/plugins/i/RTMTasksbyCATsoft.html" target="_blank">http://desktop.google.com/plugins/i/RTMTasksbyCATsoft.html</a></p>
<p><strong>Welche Technologien beh&#228;lst Du im Auge? </strong><br />
- N&#228;chste Version Visual Studio<br />
- Silverlight<br />
- F# (funktionale Programmiersprache von Microsoft)<br />
- iPhone Entwicklung</p>
<p><strong>Was h&#228;lst Du von Silverlight? </strong><br />
-Es lassen sich relativ einfach browserunabh&#228;ngige Web Applikationen entwickeln. Das GUI hat mehr M&#246;glichkeiten als HTML. Das Problem ist die geringe Verbreitung, kann aber bei firmeninternen Programmen gel&#246;st werden.</p>
<p><strong>Wieso Silverlight und nicht Flash? </strong><br />
- Wir haben OpenLaszlo/Flex/Flash angeschaut, doch da wir mehrheitlich in der .NET Welt t&#228;tig sind, liegt uns Silverlight mehr</p>
<p><strong>Funktionale Programmiersprache t&#246;nt spannend, was muss ich mir darunter verstehen? </strong><br />
Eine funktionale Programmiersprache basiert prim&#228;r auf Funktionen. Ist der Wert einer Variabeln einmal bestimmt, kann dieser nicht mehr ge&#228;ndert werden (mit Ausnahmen). Funktionale Programmiersprachen sind relativ einfach parallelisierbar. Prinzipien dieser Sprachen sind z.B. auch in C# eingeflossen<br />
Viel mehr Details: <a style="color: #333333;" rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Funktionale_Programmierung" target="_blank"><img style="border: 0px initial initial;" src="https://www.xing.com/img/outlink.gif" border="0" alt="" width="13" height="10" /></a><a style="color: #333333;" rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Funktionale_Programmierung" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Funktionale_Programmierung</a></p>
<p><strong>Habt ihr schon etwas f&#252;rs iPhone entwickelt? </strong><br />
Bis jetzt nicht.  Unser Ziel ist nicht eine Killer-Applikation im Appstore sondern Zusatzfunktionen f&#252;r bestehende Kundenl&#246;sungen</p>
<p><strong>Was sind Eure gr&#246;ssten Herausforderungen in n&#228;chster Zeit? </strong><br />
- Kosteng&#252;nstige, webbasierte, massgeschneiderte L&#246;sungen f&#252;r kleine Firmen<br />
- Bei der (f&#252;r die L&#246;sung) &#8220;richtigen&#8221; Technologie dabei sein</p>
<p><strong>Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investtionen, Innovationen, Start-ups? </strong><br />
- Riesige Flut an Informationen: Was ist wichtig f&#252;r die Firma?<br />
- Web basiert: Dank Google Apps und CVSDude betreiben wir keine eigenen Server.<br />
- Ideen: Wie (Personen/Technologien) setze ich die Ideen um?</p>
<p><strong>Habt ihr Microsoft Office zugunsten von Google Docs rausgeschmissen? </strong><br />
So weit wie m&#246;glich. Dokumente, die formatiert in Word abgegeben werden m&#252;ssen, werden einfacher direkt in Word geschrieben. Google Docs mit der M&#246;glichkeit gleichzeitig und verteilt am gleichen Dokument zu arbeiten ist genial.</p>
<p><strong>Was h&#228;lst Du von SaaS ist das Konzept bei den Kunden schon angekommen? </strong><br />
Erste kleine Schritte sind gemacht. Z.T. spielt Citrix dabei eine Rolle</p>
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		<title>Dorian Selz: High Toon</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2009/10/29/dorian-selz-high-toon/</link>
		<comments>http://blog.internet-briefing.ch/2009/10/29/dorian-selz-high-toon/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 07:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reto Hartinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dorian gib uns Stichworte zu Deiner Person:  

 
Dr. Dorian Selz, 38, verheiratet, Vater einer Tochter, interessiert an zeitgen&#246;ssischer Kunst – unsere Famile betreibt im Jura eine Galerie (www.selz.ch), Eisenbahnliebhaber (Weltrekord 1989)
 
Aktuell Mitgr&#252;nder und CEO der Nektoon AG in Z&#252;rich.
 
Vormals Mitgr&#252;nder und CEO der local.ch AG und Partner der namics ag.
 
Noch vormaliger: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;">
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><strong><span style="font-size: x-small;">Dorian gib uns Stichworte zu Deiner Person:  <img class="alignright size-full wp-image-2900" title="dorian_selz_Bild" src="http://blog.internet-briefing.ch/wp-content/uploads/2009/10/dorian_selz_Bild.tiff" alt="dorian_selz_Bild" /><br />
</span></strong></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Dr. Dorian Selz, 38, verheiratet, Vater einer Tochter, interessiert </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">an</span></span> <span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">zeitgen&#246;ssische</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">r</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> Kunst – unsere Famile betreibt im Jura eine Galerie (www.selz.ch)</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">, Eisenbahnliebhaber (Weltrekord 1989)</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Aktuell </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Mitgr&#252;nder und </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">CEO der Ne</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">ktoon AG in Z&#252;rich.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Vormals Mitgr&#252;nder und CEO der local.ch AG und Partner der namics ag.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Noch vormaliger: Studien in St.Gallen, Genf und Aberdeen.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><strong><span style="font-size: x-small;">An was arbeitet Du gerade?</span></strong></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Zur Zeit sind wir ca. 2 Wochen vor Beta-Release unseres ersten Products – memonic. Mit memonic kann sich jede und jeder auf einfachste Weise (digitale) Informationen und (digitales) Wissen merken und diese Wissenschnipsel anschliessend weiterverwenden und mit andern teilen.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Seit Januar sind wir am Aufbau der Firma und der </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Umsetzung</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> unserer Produktidee. Wieder heisst es bei Null beginnen und der neuen Firma Kontur und Inhalt geben. Wie bei den vormaligen Startups eine spannende und herausforderungsreiche Zeit.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Jetzt so kurz vor Beta-Launch sind wir nat&#252;rlich gespannt auf die Reaktionen der ersten Nutzer.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><strong><span style="font-size: x-small;">Was war die gr&#246;sste Herausforderung bei der Entwicklung memonic?</span></strong></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Die Idee von memonic ist einfach: Das Wesentliche behalten. Mittels memonic kann eine Wissensarbeiterin sich einfach digitale Wissensschnipsel merken und in einem pers&#246;nlichen digitalen Notizbuch ablegen.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Die gr&#246;sste Herausforderung ist zweifach: Erstens, wie kann eine Wissensarbeitern so einfach wie m&#246;glich in beliebigen digitalen Programmen Informationen markieren und wie k&#246;nnen wir das einfach und effizient ablegen. Zweitens, wie muss ein Organisationsinterface aussehen, dass jede und jeder sofort verstehen, was damit gemacht werden kann.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Wir haben einige Probleme gel&#246;st, haben aber noch einen langen Weg vor uns</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><strong><span style="font-size: x-small;">Wo seit ihr technologisch angestossen und warum?</span></strong></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><strong> </strong></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Wir haben bei der Umsetzung von memonic sehr von den Erfahrungen beim Aufbau von local.ch profitiert. Wir haben auf der gr&#252;nen Wiese beginnen k&#246;nnen und uns von Beginn weg darauf konzentriert</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">,</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> eine sehr gut skalierbare Platform zu bauen.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Wie in verschiedenen Beitr&#228;gen</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> auf unserem Blog dokumentiert, </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">setzen wir stark auf Automation und Virtualisierung</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> (blog.nektoon.net)</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">. Wir setzen voll auf Cloud-Computing. F&#252;r uns als Startup eine sehr m&#228;chtige Option, um ohne kostspielige Server Investitionen an den Start gehen zu k&#246;nnen.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Hier haben wir aber auch Grenzen gesehen: Zum </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">e</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">inen gabs in den letzten Monaten einige gr&#246;ssere Pannen bei verschiedenen Cloud-Computing Anbietern, zum andern missf&#228;llt uns die einseitige Abh&#228;ngigkeit. Wir haben deshalb die Platform so ausgelegt, dass wir verschiedene Cloud-Anbieter einsetzen k&#246;nnen.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;">
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><strong><span style="font-size: x-small;">Was sind Eure gr&#246;ssten Herausforderungen in n&#228;chster Zeit?</span></strong></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Nat&#252;rlich unser Beta-Launch!</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><strong><span style="font-size: x-small;">Welche Technologien beh&#228;lst Du im Auge?</span></strong></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Technolgien, die f&#252;r uns direkt relevant sind: Cloud-Computing in vielerlei Facetten, </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Objective-C (Apple iPhone) und andere mobile Frameworks,</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> Python, Entwicklungstools wie Puppet, Hudson, Selenium und andere. Ein bisschen vorausgeschaut</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">:</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> HTML5.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;">
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><strong><span style="font-size: x-small;">Wie relevant findest du Html5 f&#252;r die Entwicklrgemeinde?</span></strong></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Insgesamt: Viele der Elemente die HTML5 bringt, sind heute mit Drittapplikationen meist recht ordentlich gel&#246;st. Aus Nutzersicht ist nicht zu erkennen ob ein Video native im Browser abgespielt wird, oder mittels universell verf&#252;gbarem Flash-Player. D.h. es ist nicht notwendig hier einen Upgrade zu fahren, was automatis</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">ch die Adoptionskurve weit in die</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> Zukunft streckt.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Andererseits ist zum Beispiel die M&#246;glichkeit einen kompletten Offline Storage anzulegen f&#252;r uns sehr spannend. </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Vereinfacht gesagt: </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Wir m&#252;ssen unsere Software einmal schreiben und k&#246;nnen trotzdem Desktop-Applikationen auf verschiedenen Zielsystemen anbieten.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><strong><span style="font-size: x-small;">Wie wird sich der Markt</span></strong></span><span style="font-family: Arial;"><strong><span style="font-size: x-small;"> entwickeln. E-Commerce, Invest</span></strong></span><span style="font-family: Arial;"><strong><span style="font-size: x-small;">i</span></strong></span><span style="font-family: Arial;"><strong><span style="font-size: x-small;">ti</span></strong></span><span style="font-family: Arial;"><strong><span style="font-size: x-small;">onen, Innovationen, Start-ups?</span></strong></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Wir stehen mitten in einem raschen Wandel. Der etwas in die Jahre gekommene Slog</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">an der „Attention Economy“ – die</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> &#214;konomie der Aufmerksamkeit – </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">trifft voll zu. T&#228;glich sind wir einem schier unendlichen Strom von Informationen auf verschiedensten Kan&#228;len ausgesetzt: (Gratis-)Zeitungen, </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Fernsehen, Internet in verschiedensten Formen (Videos, Blogs, News-Websites, RSS-Feeds, Twitter, Facebook, Xing, etc.). Kaum bew&#228;ltigbar. Der Trend wir</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">d</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> vorl&#228;ufig so weitergehen. D.h. eine n&#228;chste </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">digitale </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Innovationswelle wird sich mit der Organisation dieser schier un</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">endlichen</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> Informationsmengen befassen.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Zu hoffen ist, dass es weiterhin mutige Leute gibt, die trotz Krise ein Startup gr&#252;nden. Uns als Beispiel, gehts im Moment hervorragend. Wir arbeiten mit viel Freiraum an einer echten Herausforderung, wir haben ein spannendes Produkt und wir haben Spass.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;"><span style="font-size: xx-small;"><strong><br />
</strong></span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><strong><span style="font-size: x-small;">Sind wir schon am Ende von web 2.0 oder wie siehst du die weitere Entwicklung?</span></strong></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><strong><span style="font-size: x-small;"> </span></strong></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Der Begriff wurde damals von Tim O’Reilly entwickelt mit der Idee</span></span> <span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">die rasche Entwicklung im Netz zu veranschaulichen. Heute wird er meist synonym mit dem Begriff des „Mitmach-Webs“</span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> verwendet. Es ist verlockend </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">wie bei Software, die Versionnummer raufzuz&#228;hlen und das Web 3.0 auszurufen.</span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;">Ich denke eher, das Internet wird sich in eine andere Richtung entwickeln. Heute konsumieren wir das Internet in der Regel &#252;ber Bildschirme.<span style="font-family: verdana, geneva, sans-serif; font-size: small;"><span> </span></span>Sei es <span style="text-decoration: line-through;">bei</span> PC-, Notebook, oder Mobilbildschirm<span style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; font-size: 13px;">. Das Internet wird sich aus dieser Zwangsjacke befreien und weitere Teile unseres t&#228;glichen Lebens und unseres allt&#228;glichen Raums vereinnahmen.</span></span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0pt; margin-bottom: 0px; margin-left: 0pt;"><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: x-small;"> </span></span></p>
<div><span style="font-family: Arial, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></span></div>
</div>
]]></content:encoded>
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		<title>Pascal Geronimi: looking at the big picture</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2009/10/21/pascal-geronimi-looking-at-the-big-picture/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 12:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reto Hartinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier nochmals ein Interview mit einem Internet Briefing Mitglied: Pascal Geronimi. Pascal hat unsere Fragen in Enlisch beantwortet.
Pascal gib uns Stichworte zu Deiner Person:

- Started tweaking Websites in year 2000.
- Software Engineer since 2004, passionately learning about User
Experience, Interface Design, Guerilla Usability.
- @ Puzzle ITC since 2008 as User Experience Consultant.
An was arbeitet Du gerade?
- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nochmals ein Interview mit einem Internet Briefing Mitglied: Pascal Geronimi. Pascal hat unsere Fragen in Enlisch beantwortet.</p>
<p><strong>Pascal gib uns Stichworte zu Deiner Person</strong>:</p>
<p><img class="alignright" src="http://ui-logic.ch/wp-content/uploads/2009/08/Pascal01_206_275.jpg" alt="" width="206" height="275" /></p>
<p>- Started tweaking Websites in year 2000.<br />
- Software Engineer since 2004, passionately learning about User<br />
Experience, Interface Design, Guerilla Usability.<br />
- @ Puzzle ITC since 2008 as User Experience Consultant.</p>
<p><strong>An was arbeitet Du gerade?</strong></p>
<p>- User Interface redesign for a big legacy app, sketching, brainstorming, interviewing users, convincing customers..</p>
<p><strong>Wo sind die gr&#246;ssten Probleme dabei</strong></p>
<p>- Difficult to convince the client that usability is important, that listening to the users will ultimately let them spare costs.</p>
<p>- Feature creep: App that tries to do everything for everyone, without<br />
vision.</p>
<p>- Bad development process, code at once without thinking</p>
<p><strong>Welche Technologien beh&#228;lst Du im Auge?</strong></p>
<p>- Rails + REE, already very Mainstream but I like it</p>
<p>- Scala + Lift, the next cool functional language and its pending rails-inspired web framework: <a href="http://liftweb.net/" target="_blank">http://liftweb.net/</a></p>
<p>- Compass, a css framework based on Sass: <a href="http://compass-style.org/" target="_blank">http://compass-style.org/</a></p>
<p><strong>Was sind Eure gr&#246;ssten Herausforderungen in n&#228;chster Zeit?</strong></p>
<p>- to fix bad development processes</p>
<p><strong>Wie wird sich der Markt entwickeln. E-Commerce, Investtionen, Innovationen, Start-ups?</strong></p>
<p>More wishes than predictions:</p>
<p>- Web 2.0 coming in Switzerland</p>
<p>- Small, innovative, transparent and customer-friendly &#8216;niche&#8217; startups gain power</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview with Markus Hegi, Founder &amp; CEO Colayer</title>
		<link>http://blog.internet-briefing.ch/2009/06/22/interview-with-markus-hegi-founder-ceo-colayer/</link>
		<comments>http://blog.internet-briefing.ch/2009/06/22/interview-with-markus-hegi-founder-ceo-colayer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 14:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reto Hartinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Mitglieder Interview]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.internet-briefing.ch/?p=1650</guid>
		<description><![CDATA[What is the problem with the &#8216;old&#8217; way of communication?
Markus Hegi: Communications today mainly occur within different tools. The problem is fragmentation of information and this leads to multiple inconsistent copies of the same information.
The paradigm shift of online communication leads to two fundamental changes:
The first change is, organization of information. Today, communication is stored in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>What is the problem with the &#8216;old&#8217; way of communication?</strong></div>
<p><strong>Markus Hegi: </strong><span>Communications today mainly occur w</span>ithin different tools. The problem is fragmentation of information and this leads to multiple inconsistent copies of the same information.</p>
<div>The paradigm shift<span> of </span>online communication leads to two fundamental changes:</div>
<div>The first change is, <span>organization of information. </span>Today, communication is stored in different tools like email, chat, document management, etc. The new paradigm will lead to storing all information<span> along with the context, no</span> matter what tool has generated it.</div>
<div>The second change is, that we will not &#8220;send&#8221; information anymore<span>.</span> The root cause of the problem with email is that we make copies of information and send them around<span>,</span> to people, who may not be interested. This results in fragmentation, inconsistency, information overload and spam. In the new paradigm, we travel, not the information. We always work within a meaningful context and the information stays there.</div>
<div><strong>Wave is intended for companies, as well as for the <span>public </span>- Why has Colayer no public version?</strong></div>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong>Markus Hegi: </strong>Do you want an honest answer?</div>
<div><strong>Yes, please</strong></div>
<div><strong> </strong></div>
<div><strong>Markus Hegi:</strong> We are simply not able to serve the mass market. Probably even with the buzz, driven by &#8216;Google Wave&#8217;, we won&#8217;t be able to. We focus on what we do best: To provide a productivity tool for professional companies. This alone is a huge task.</div>
<p>We want to challenge Google wherever we are strong.<span> We leave the private user to Google. For Google, it is much simpler to serve the private user than for us. Their business model is to  link user content to relevant advertisements. Colayer does not know about the users and basically we don&#8217;t care about the user&#8217;s content.</span></p>
<div><strong>Is Google Wave a serious competitor to Colayer?</strong></div>
<p><strong>Markus Hegi:</strong> Our competition is not Google Wave &#8211; our competition is the old way of communicating and working together.</p>
<div><strong>You started in 2000. So, are you now simply riding the Google Wave?</strong></div>
<p><strong>Markus Hegi:</strong> Google helps us in the paradigm shift of how we use different communication types. (laughs) Yes, we are happy that Google entered the market. It was often very difficult to be alone in the market with such a concept.</p>
<div><strong><span>Will Goo</span>gle push Colayer out of the market sooner or later?</strong></div>
<p><strong>Markus Hegi:</strong> The more successful Google is, the more successful Colayer will be. Google is a market educator and a mark<span>et maker </span>for us! <span>Riding the Google Wave, </span>users will understand the paradigm shift. And, Google has a long way to go too.</p>
<div><strong>Do you speak from your own experiences?</strong></div>
<p><strong>Markus Hegi: </strong>Yes, it has been a long journey and we <span><span>have </span>had </span>to learn many things along the way. For example, we started in 2000 with the slogan &#8220;email will be dead soon&#8221;. Google however starts with</p>
<p><span style="font-size: small;"><span>“What might e-mail look like if it were invented today? “</span></span>. This is smarter and more convincing, as it is a positive message and hence it is easier to understand. As a small company, we have been able to convince customers and partners about Colayer&#8217;s concepts, but not the whole world. We therefore have been focusing on the corporate market.</p>
<div><strong>What are the main differences between Google Wave and Colayer?</strong></div>
<div><strong>Markus Hegi: </strong>The paradigm of how to organize data and tools is quite similar:<span> Communications happen within context, not within tools. </span>Google Wave is still at the beginning of its concepts.</div>
<p>The demo of Google Wave looked very impressive. But if the different tools are simply merged, a huge amount of information is created, yet it misses the importance of structuring. Imagine, for example a large project team or a full company starting to use Google Wave for its daily communication. Soon the participants will end up in a nearly endless ocean of waves. How can any participant get a quick overview of what is new or what is really relevant to them</p>
<p>The content of a chat for example, the &#8220;Hello, how are you, and how is the weather&#8221; does not have the same relevance as for example: the outcome of a meeting, the decisions made, a final document or lists of open questions or open tasks.</p>
<p><strong>But how do you map relevancy?</strong></p>
<p><strong>Markus Hegi:</strong> We have been in the market since 2000 and we have learned, together with our customers and partners, how to handle complex communication. Colayer has developed tools to structure large amounts of data according to its relevance and its importance. And Colayer gives different levels of abstraction and views to different users. One of our customers runs a project with more than 300 contributors in 20 countries.</p>
<p>If you create a merged communication system with chat, email, document management and more tools, like issue management etc, you need to provide many ways to structure the communications. And you also need tools to provide individual views of that communication. Once a chat is over, probably only the results of it matters, not the detailed conversations. If needed, any user can re-open the chat and read parts of it to understand the results. Hence, the outcome of a chat, the decisions made, proposals and questions are seen by all team members. Middle and upper management see only final decisions and milestones</p>
<p><strong>Where is Google Wave better than Colayer?</strong></p>
<p><strong>Markus Hegi: </strong>I like their ajax-rich user interface and the speed of their &#8220;real time&#8221;. While one person is typing, the other person sees it letter by letter. Also the co-editing of documents is well done. Multiple users can write at the same time into a document and every user can see what another user is currently writing. Another cool feature is the  the play-back: You can actually rewind a wave and play it step-by-step.</p>
<p><strong>Where is the business value of Colayer today for your customers? </strong></p>
<p><strong>Markus Hegi:</strong> First of all, our customers save considerable time and expense with Colayer. How much time is wasted today with filtering spam, structuring emails, re-contextualizing information and sorting out important from unimportant, urgent from non urgent information? And how much time is wasted with searching emails and with requests to re-send <span>an email, </span>because we simply cannot find it anymore.</p>
<p>Executives and professionals become more productive working with Colayer in a clear context, because they are now able to easily communicate from any media, anytime, anywhere and still within the context &#8211; even over SMS, if required.</p>
<p>Imagine, you are in an important meeting and you simply need some numbers from one of your colleagues. He however is traveling and currently not reachable by phone or via email. Hence, you sen<span>d him or her an SMS, as well as an email within the context. And as soon as he gets either, he will answer you, for example, with his iPhone through email, or on Colayer with the phone web browser. And maybe he attaches a graphic to his answer. His answer goes back into the exact context, and you get an alert during the ongoing meeting and are able to discuss the numbers.</span></p>
<p><strong><br />
What will be the future development of such tools?</strong></p>
<p><strong>Markus Hegi: </strong>Today&#8217;s Intranet will be replaced through or enhanced by tools like Google Wave or Co<span>layer. Professionals want to get condensed, relevant information. They want to be updated in real time of what is going on and be able to react instantly. Today&#8217;s Intranet however is </span>mostly too rigid to cope with the dynamism of professional communication<span>, hence not used much.</span></p>
<p>Colayer provides the overview needed by professionals about what is really important. And it contains a variety of tools to interact with and facilitates efficient work flow. <span><span>Colayer based</span></span> Intranets <span>are </span>highly interactive communication and work tools, and become the &#8216;virtual organization&#8217;. Individuals need the &#8216;creative chaos&#8217; to develop new ideas and be innovative. And companies need a tool to structure and channel this creative chaos. That&#8217;s what we do with Colayer.</p>
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