Suchen:

Colayer vs Google Wave: Interview Mit Markus Hegi

von Reto Hartinger

Interview zum

Google erfindet E-Mail neu


Wo liegt denn das Problem mit der ‘alten’ Kommunikationsweise?
Markus Hegi: Da sich heute Online-Kommunikation entlang Tools organisiert, sind die Hauptprobleme die Fragmentierung der Information und die vielen Kopien von ähnlicher Information.
Der Paradigmenwechsel in der Online-Kommunikation führt zu zwei Veränderungen:

Zum einen wird Information nicht mehr nach dem benutzten Werkzeug organisiert, sondern nach dem Kontext, zu dem es gehört. Statt die verschiedenen Kommunikationen im E-Mail oder Chat zu speichern, wird in Zukunft alles an einem Ort zum entsprechenden Thema abgelegt – egal mit welchem Werkzeug die Information entstanden ist. So bleibt zusammen was inhaltlich zusammen gehört.

Andererseits ist das Problem mit E-Mail, dass wir Kopien der Information machen und diese herumsenden, auch an Leute die das überhaupt nicht interessiert. Dies führt zu Informationsüberflutung und im schlimmsten Fall wird deswegen auch nicht mehr gelesen, was man eigentlich hätte lesen sollen. Künftig wird es nur ein Original an einem Ort geben, welches jeder nach seiner persönlichen Relevanz gewichtet einsehen kann.

Wieso hat dann Colayer keine öffentliche Version? Google Wave ist offen und für jedermann zu gebrauchen.
Markus Hegi: Wollen Sie eine ehrliche Antwort?
Ja, bitte
Markus Hegi: Wir sind schlicht nicht in der Lage, den Massenmarkt zu bedienen und wahrscheinlich werden wir es auch mit dem durch Google getriebenen Erfolg nicht sein. Wir konzentrieren uns auf das, was wir am besten können: Firmen ein Produktivitätstool zur Verfügung zu stellen. Bereits dies ist eine gewaltige Aufgabe!
Wir wollen uns dort mit Google messen, wo wir stark sind – den privaten User überlassen wir Google kampflos. Google hat es ja auch einfacher Geld mit der Masse zu verdienen. Google weiss vieles über seine Nutzer. Google analysiert die Inhalte der Dokumente und verknüpft sie mit dazu relevanter Werbung. Damit verdient Google viel Geld. Wir wissen nichts über die Nutzer und uns sind auch deren Inhalte grundsätzlich egal. (lächelt) Ich denke, das kommt uns in der Corporate Welt zu pass.

Ist Google Wave eine grosse Konkurrenz für Colayer?
Markus Hegi: Unsere Konkurrenz ist nicht Google, unsere Konkurrenz ist die alte Art zu arbeiten. Wir sehen Google Wave als Chance für Colayer.

Sie haben bereits im Jahr 2000 begonnen, reiten sie jetzt einfach die “Google Wave” Welle?
Markus Hegi: Google hilft uns beim Paradigmawechsel. (lacht) Ja, wir sind zufrieden. So ganz alleine mit einem solchen Konzept anzutreten war oft schwierig.

Aber Wird Google Colayer nicht früher oder später aus dem Markt drängen?

Markus Hegi: Je erfolgreicher Google ist mit seinem Ansatz, desto erfolgreicher wird Colayer. Google schafft einen Markt und bearbeitet ihn auch für Colayer. Auf der ‘Google Welle’ werden die Benutzer den Paradigmenwechsel verstehen. Aber auch Google hat noch einen langen Weg vor sich.

Sie sprechen aus Erfahrung?

Markus Hegi: Ja, wir mussten sowohl technisch wie auch marketingmässig Lehrgeld bezahlen. Wir sind zum Beispiel mit dem Slogan: “email will be dead soon” angetreten. Da muss ich sagen, der Google Slogan “If email would be invented today: what would it look like?” ist überzeugender. Er hat eine positive Message und wird somit leichter verstanden. Das ist massentauglich. Als kleine Firma konnten wir Kunden und Partner von den Colayer Konzepten überzeugen, aber nicht die ganze Welt. Wir haben uns deshalb auf Firmenkunden fokussiert.

Wo liegen denn die Hauptunterschiede zwischen Google Wave und Colayer?
Markus Hegi: Das Paradigma, wie Informationen und Tools zu organisieren sind, ist sehr ähnlich: Kommunikation findet im Kontext statt, nicht in Tools. Google Wave ist am Anfang der Entwicklung seiner Konzepte.
Die erste Demo von Google Wave war sehr beeindruckend – Aber es genügt nicht, nur Kommunikationswerkzeuge wie Chat, E-Mail etc zusammenzuführen – Damit generiert man mit den verschiedenen Tools riesige Datenmengen, aber es fehlt die sinngebende Struktur. Stellen Sie sich vor, ein grosses Projektteam oder eine ganze Firma brauchen Google Wave für ihre tägliche Arbeit. Da wird man sich bald im grossen Ozean von Wellen verlieren. Wie kann man sich da schnell einen Überblick verschaffen, was neu ist?

Inhalte eines Chats, wie “Hallo, wie geht’s, und wie ist das Wetter bei Euch” hat ja nicht dieselbe Relevanz, wie beispielsweise das Resultat einer Sitzung, eine getroffene Entscheidung, ein fertiges Dokument, eine Liste mit offenen Fragen oder Todo’s.

Wie bildet Colayer Relevanz ab? Das ist ja sehr individuell.
Wir sind seit 2000 im Markt und haben mit unseren Kunden und Partnern zusammen gelernt, wie mit dieser Komplexität umzugehen ist. Colayer hat Werkzeuge entwickelt, um den Mengen von Informationen gerecht zu werden, sie nach ihrer Relevanz und Wichtigkeit zu strukturieren. Und Colayer gibt den verschiedenen Benutzern individuelle Sichten (Abstraktionsstufen) auf die Kommunikation. Einer unserer Kunden organisiert ein Projekt mit mehr als 200 Mitgliedern in 20 Ländern vollständig über Colayer – ohne E-Mail.

Wenn man Chat, E-Mail, Dokumentenmanagement und beispielsweise ein Issue Management Tool zusammenführen will, muss man den Inhalt auch nach dem Typ der Kommunikation strukturieren können. Man muss ein System bereitstellen, das allen Beteiligten ihre spezifische Sicht auf die Dinge gibt. Ist ein Chat einmal fertig, interessiert wahrscheinlich nur noch das Resultat. Wenn gewünscht, kann man den Chat wieder öffnen und einzelne Teile nachlesen.

Die getroffenen Entscheide, Vorschläge und offenen Fragen müssen alle Teammitglieder sehen. Das mittlere und obere Kader muss nur das Wichtigste und die erreichten Meilensteine sehen.

Wo ist Google Wave besser also Colayer?
Markus Hegi: Ich mag das Ajax User Interface und die Geschwindigkeit ihres ‘real time’: Während die eine Person schreibt, kann die andere irgendwo in der Welt Buchstabe für Buchstabe sehen. Mir hat auch das Co-Editieren von Dokumenten gefallen: Mehrere Personen können gleichzeitig an Dokumenten arbeiten und sehen, wo die anderen sind und was sie tun. Auch das ‘Play-back’ ist cool: Jede Welle kann man bei Bedarf noch einmal Schritt für Schritt ablaufen lassen.

Wo ist heute der Nutzen von Colayer für seine Kunden?
Markus Hegi: Unsere Kunden erreichen zuallererst eine Kostensenkung. Denn, wieviel Zeit verbringen Mitarbeiter heute damit, Spam auszufiltern, E-Mails den verschiedenen Themen und Projekten zuzuordnen, und nachzufragen, ob man ein gewisses E-Mail nochmals senden könne, weil man es schlicht und einfach nicht mehr findet.

Die Mitarbeiter werden aber auch produktiver, weil sie überall, mit jedem beliebigen Kommunikationsmittel, im Kontext miteinander Informationen austauschen können – sogar via SMS, wenn es denn sein muss.

Stellen sie sich vor, sie sind in einer Sitzung und brauchen einfach rasch eine Zahl von einem Mitarbeiter, der irgendwo unterwegs und weder über Telefon, noch E-Mail erreichbar ist. Sie senden ihm direkt aus dem Colayer Dokument eine SMS und E-Mail. Er antwortet, sobald er Zugriff hat, zum Beispiel über sein iPhone per E-Mail und fügt eine Grafik bei. Seine Antwort erscheint an der Stelle des Colayer Dokuments, aus der die Anfrage gesandt wurde. Weil die Antwort wichtig ist, beept Colayer und sie können das Resultat noch während der Sitzung präsentieren.

Wohin werden sich solche Tools entwickeln?
Markus Hegi: Intranets werden abgelöst durch Tools wie Google Wave oder Colayer. Mitarbeiter wollen auf einen Blick mit für sie relevanten Informationen gefüttert werden. Sie wollen in Echtzeit über relevante Veränderungen informiert werden und sofort auf Veränderungen reagieren können. Die starren Strukturen der heutigen Intranets machen sie für die Benutzer unattraktiv und sie werden daher kaum benutzt.

Colayer gibt dem Mitarbeiter jederzeit den Überblick über das wirklich Wichtige, und Werkzeuge, um Informationen sofort zu bearbeiten. So werden Intranets hoch interaktiv und von allen Mitarbeitern als Kommunikations- und Arbeitstool genutzt.

Colayer könnte auch Knowledge Management Systeme ablösen oder ergänzen. Knowledge Management Systeme haben die unschöne Angewohnheit, nicht zu vergessen. Zu Beginn halten sie Best-practices fest, mit der Zeit verstärken sie aber das „das haben wir schon immer so gemacht“ und ihr Vorteil kehrt sich in einen Nachteil. Innovation und Ideenfindung brauchen Chaos, Unternehmen benötigen aber ein Tool, um dem ‘kreativen Chaos’ eine Struktur zu geben. Das machen wir mit Colayer.

5.jpg

Finanzkrise – ein Company 1.0 Problem

von Reto Hartinger

Es wurde mir im Vortrag von Jürg Stucker zum Thema Intranet; Wiki in Unternehmen klar: Dass es zu einer derart grossen Fehleinschätzung der Subprime Titel kommen konnte war und ist ein Problem der 1.0 Firmen. Was meine ich damit und wieso komme ich darauf? Ein Wiki braucht eine ganz andere Unternehmenskultur, wenn plötzlich alle alles einsehen und verändern können. Hierarchie tritt in den Hintergrund – die beste Idee ist gefragt und es braucht eine Streitkultur um zum besten Resultat zu gelangen. Es kann auch der Lehrling eine gute oder die beste Idee haben und Beiträge des Chefs müssen bzw dürfen von allen korrigiert bzw verändert werden.

Genau das ist in der Bankwelt nicht gefragt. Recht hat wer in der Hierarchie höher gestellt ist oder wer den grössten Bonus erhält. Man kann mir nicht sagen, dass es nicht hunderte von Mitarbeitern bei jeder grossen Bank gegeben hat, welche die Subprime-Papiere nicht richtig eingeschätzt hat – nur seine Meinung war nicht gefragt, sie hätte kurzfristig einen hohen Bonus eines Anderen, in der Hierarchie Höhergestellten verhindert. 

Die UBS geriet in die Krise und was hat es geheissen? Ospel sei unersetzbar. Wie bitte? Welches Argument wurde gebraucht, um das zu begründen? Weil es niemanden gibt, der sich in dieser Situation durchsetzen könne. Na also – Hierarchie ist eintscheidend – nicht die Inhalte, nicht die beste Lösung. Die findet in einer solchen Konstellation einfach nicht Gehör.

So lange wir unsere Firmen nicht entsprechend umbauen, werden wir diese Kolosse langfristig nicht aus der …. reiten und vor allem werden wir wieder in die nächste Krise schlittern.

Kann die Informatik bzw das Web dazu einen Beitrag leisten? Vielleicht. Aber es hat noch nie ein Instrument eine Veränderung gebracht – Veränderung findet in Köpfen statt, nicht in PCs. Sie ermöglichen aber den Prozess, sofern die Köpfe folgen. 

Transformieren wir unsere Firmen zu Company 2.0 Organisationen. Lasst uns diese definieren.

Explorer ist einfach zu lahm

von Daniel Niklaus

Nein, ich will kein Microsoft Bashing starten.
Der Explorer hat eine viel zu lahme Javascript Engine. Safari, Opera, Chrome und auch Firefox 3.0 führen Javascript Code doppelt so schnell wie der IE8 aus. und dreimal so schnell wie der weit verbreitete IE 7. Ganz zu schweigen von dem immer noch oft eingesetzten IE 6.x.

Ist das schlimm?
Ja – das ist schlimm. Je schneller Javascript im Browser ausgeführt wird, desto mehr fühlen sich Anwendungen im Browser wie auf dem Desktop an. Die Excel Variante von Google Docs ist im Chrome deutlich angenehmer, als im IE7. Und damit wechsle ich als Kunde viel lieber von der lokalen Installation auf meinem eigenen Computer auf die Internet Version.

Will das Microsoft überhaupt?
Sicher nicht! Office, MSN, Outlook soll nach deren Vorstellung noch möglichst lange auf dem Desktop verharren. Ist das Gut für die Kunden? Eher nicht. Mit Online-Software müssen sich die Kunden nicht mehr um Backup & Co. kümmern. Sie greifen von zu Hause, im Büro und von Hawaii aus den Ferien auf ihre Daten zu. Viel Komfort.

Wer kann helfen?
IT Chefs von Schweizer Grossfirmen. Novartis, Nestlé, UBS, SMH & Co. sind international verteilt. Sie schliessen mit Microsoft die grossen Deals ab und haben oft den Explorer im Firmennetzwerk im Einsatz. Wenn dort vermehrt auf Onlinesoftware gesetzt wird, sollten diese beachten, dass der Explorer die eigenen Entwicklungen behindert und sich Alternativen überlegen. Microsoft achtet sehr genau darauf, wie sich internationale Grossfirmen verhalten und ist durchaus bereit auf deren Wunsch Anpassungen vorzunehmen.

Liebe IT Chefs von Schweizer Grossfirmen sprecht MS darauf an. Testet Onlineapplikationen mit anderen Browsern. Da ihr ja eh schon vermehrt auf Online-Applikationen setzt, profitiert ihr am meisten, wenn der IE endlich eine schnelle Javascript Engine spendiert bekommt.

Texten im Internet: So werden die Inhalte gelesen

von Beat Z'graggen

Internetbesucher sind ungeduldig. Wenn sie nicht innerhalb von 6 – 8 Sekunden erkennen, dass sie auf der richtigen Seite sind, ziehen sie weiter. Ausserdem unterscheidet sich das Leseverhalten im Internet in einigen Punkten wesentlich von gedruckten Unterlagen. Deshalb ist es nicht nur wichtig, was Sie sagen, sondern auch, wie Sie es sagen!

Beim Texten im Internet reicht es nicht aus, so wie im Printbereich zu texten. Am Bildschirm wird langsamer und ungenauer gelesen. Dies ist das Ergebnis mehrerer Untersuchungen. Die Lesegeschwindigkeit ist gegenüber Papier um 25 bis 30 Prozent geringer. Nur 16 Prozent lesen einen Text von Anfang bis Ende. Der Inhalt wird ungenauer und unkonzentrierter wahrgenommen, maximal die Hälfte des Textes bewusst aufgenommen.

Die meisten überfliegen den Inhalt lediglich und bleiben bei Schlüsselwörtern hängen, nach denen sie suchen. Informationen, welche ohne Scrollen sichtbar sind, finden besondere Beachtung und die Botschaft, weswegen man die Seite lesen sollte, gehört an den Anfang der Seite.

Mit diesem vierstufigen Aufbau werden Ihre Internettexte beachtet

  • Die Überschrift verrät sofort, um was es geht: Internetleser entscheiden meist schon bei der Überschrift, ob sich das Weiterlesen lohnt. Formulieren Sie diese deshalb so, dass der Leser sofort erkennt, ob ihn der Text persönlich betrifft und welcher Nutzen für ihn drinsteckt.

  • Die Einleitung fasst das Wichtigste des Texts zusammen: Konkretisieren Sie den in der Überschrift angedeuteten Nutzen, indem Sie das Wichtigste des Texts am Anfang kurz zusammenfassen. Sorgen Sie dafür, dass sich die Einleitung vom restlichen Text deutlich absetzt, zum Beispiel durch eine fette Schrift.
  • Der Hauptteil liefert die Detail- und Hintergrundinfos: Bieten Sie ohne Umschweife die Fakten. Zum Beispiel eine Produktbeschreibung oder eine Anleitung. Hier einige Hinweise zum online Texten.
  • Eine Handlungsaufforderung gehört auf jede Seite! Mit der Handlungsaufforderung soll eine Reaktion beim Leser ausgelöst werden. Ob er direkt auf eine Kontakt- oder Bestellseite gelenkt wird, hängt vom Inhalt ab. Letztendlich soll er aber auf dem Auftritt bleiben, bis sie den Leser auf Ihr gewünschtes Ziel hingelenkt haben.

Grundsätzlich müssen Sie bei Texten im Internet drei Fragen beantworten: Warum soll Ihr Leser etwas tun? Diese Frage muss bereits in der Überschrift und Einleitung beantwortet werden. Was soll er tun? Beantworten Sie diese Frage im Hauptteil in Form von Lösungsansätzen. Wie geht er konkret vor? Was soll er als Nächstes tun? Achten Sie darauf, dass jede Seite eine Handlungsaufforderung hat.

Internet Texte werden kaum gelesen. In der Regel werden sie nur überflogen. Machen Sie sich diesen Umstand zunutze, indem Sie Ihre Leser mit Schnellstrassen durch den Text leiten und ihnen die Essenz des Inhalts präsentieren. Wie gehen Sie beim Texten im Internet vor? Verpacken Sie Schlüsselwörter und Nutzenaussagen in folgende Elemente:

  • Haupt- und Zwischenüberschriften
  • Hervorhebungen, wie farbige oder fette Textstellen
  • Aufzählungen
  • Hyperlinks
  • Bildunterschriften

Weitere Tipps, die Ihre Internet Texte leichter lesbar machen

  • Kurze Absätze: maximal fünf bis sieben Zeilen, durch Leerzeilen getrennt
  • Schriftgrösse mindestens 10 Punkt: Arial bzw. Helvetica als Schriftart ist am Bildschirm am besten zu lesen
  • Textbreite maximal 12 cm: Zum Beispiel im Rahmen eines Dreispaltendesigns mit dem Fliesstext in der Mitte
  • Einfache Satzkonstruktion: Vermeiden Sie Verschachtelungen. Ein Gedanke, ein Satz und lieber ein Punkt als ein Komma.

Nachdem Sie Ihre Seiten erstellt haben, überprüfen Sie diese mit der bekannten AIDA-Formel (ergänzt mit Zufriedenheit) und überprüfen Sie dies auch regelmässig mit geeigneter Internet Statistik:

  • Aufmerksamkeit: Erhält die Seite die Aufmerksamkeit der Besucher und kommt Ihre Botschaft in 8 Sekunden an?

  • Interesse: Stimuliert die Seite das Interesse des Besuchers und wird er darin bestärkt, dass er am richtigen Ort ist?
  • Desire (Verlangen): Inspiriert die Seite zu einer Handlung, die den Besucher zu einem Kauf, der Kontaktaufnahme (oder anderer Ziele) führt?
  • Aktion: Ist es für den Besucher offensichtlich und einfach, diese Handlung auszuführen?
  • Zufriedenheit: Stellt die nächste Seite, die der Besucher gewählt hat, ihn zufrieden, indem er genau das erhält, was er will, auf genau die Art und Weise, wie er es will?

Ursprünglich publiziert unter
Texten im Internet: So werden die Inhalte gelesen
Texten im Internet: Diese Fragen müssen Sie beantworten

69 % der Schweizer haben sich schon online beworben

von Beat Z'graggen

Die Onlinebewerbung ist in der Schweiz zum meist genutzten Instrument bei der Bewerbung um einen neuen Arbeitsplatz geworden. Dies geht aus einer internationalen Studie des Personaldienstleisters Kelly Services hervor. In Grossbritannien erhalten nur noch 9 % der Stellensuchenden ihre Stelle aufgrund eines klassischen Stelleninserates in einer Zeitung!

Kelly Services befragte über 115′000 Teilnehmer in 33 Ländern, davon 2′100 in der Schweiz. Gemäss der Studie haben sich 69 Prozent der Schweizer Jobsuchenden schon einmal online beworben. Mit dem Feedback zufrieden waren allerdings nur 41 Prozent. Trotzdem stuften 76 Prozent der Befragten die Onlinebewerbung als effektiv ein. Allerdings liegt sie damit nur auf dem zweiten Rang: Die traditionelle schriftliche Bewerbung halten nämlich 77 Prozent der Schweizer Befragten für effektiv, was im im internationalen Vergleich überdurchschnittlich viel ist.

Hier einige weitere Ergebnisse der Studie:

  • In Grossbritannien fanden nur noch 9% der Befragten ihre letzte Stelle durch eine Stellenanzeige bei einer Zeitung

  • 76% der Befragten aus den untersuchten 33 Ländern countries haben Ihre Bewerbung online eingereicht.

Die Studie bestätigt andere Umfragen, welche die überragende Bedeutung des Internet bei der Stellenvermittlung aufgezeigt haben (siehe z.B. Werbetrends in der Stellenvermittlung).

Der Artikel ist ursprünglich unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/69-der-schweizer-haben-sich-schon-online-beworben.htm
erschienen.

Internet Briefing zieht’s nach Bern

von Reto Hartinger

Das Internet braucht wieder eine Leistungsschau in Form einer Messe und einer Konferenz. Und zwar dort, wo die Kunden sind, in den Regionen. Das motiviert mich, zusammen mit der bereits etablierten Messen topsoft und OpenExpo Synergien zu nutzen und in Bern einen Kongress und eine Ausstellung zum Thema Internet zu organisieren.

In den Regionen zu neunen Kunden
Bis anhin waren alle Internet Briefings in Zürich. Internet Briefing hat aber auch viele Mitglieder aus dem Raum Bern und Mittelland. Ich halte dieses Gebiet für die zweitstärkste “Internet” Region, die wir nicht vernachlässigen wollen.

Die topsoft und OpenExpo bieten dem Internet Briefing eine gute Möglichkeit, das Berner Netzwerk stärker zu pflegen. Wir starten mit einer Ausstellung und einem Kongress in den gleichen Räumen der topsoft, der etablierten Fachmesse für Business-Software. Die Topsoft zieht in 2 Tagen ca 2000 Businessentscheider an. Die Besucher sind Geschäfts– und Bereichsleiter, IT-Verantwortliche, IT-Projektleiter, Berater sowie Entscheider und Mitarbeitende aus öffentlichen Verwaltungen und Behörden. Wir werden deren Fokus und das Besucheraufkommen erweitern.

Wir werden unsere eigenen “Interessenten” anziehen, also nicht einfach den Topsoft/OpenExpo Gängern einfach eine neue Kost anbieten.

Meine kleine Umfrage im Vorfeld zum Sinn und Erfolgschancen eines solchen Vorhaben war von Begeisterung bis totale Ablehnung alles drin. Vor allem aber gab es sofortige Zusagen für konkrete Unterstützung den Event bekannt zu machen. Grosse Mailverteiler wurden mir angeboten. Die Berner Szene hat sehr positiv reagiert.

Standkonzept
Als Internet-Briefing-Aussteller profitieren Sie vom «Rund-um-Sorglos-Paket». Es wird Einheitsstände (zu Fr. 4400.-) geben, die vollständig ausgerüstet sind – ein «Rund-um-Sorglos-Paket», einfach kommen PC einstecken und Prospekte auffüllen.

Konferenz “The Best of Internet Briefing”
Starker Part wird eine Konferenz mit unseren besten Themen sein.

E-Commerce Trends: Trends, Erfolgsrezepte, Cases, Technologien, Web 2.0, Userbewertungen, Zahlungssysteme, Logistik
E-Marketingstrategien: Wirkung, Konzepte, Resultate, Studien, Onlinewerbung, Suchmaschinenmarketing, Affiliates etc, E-Mailmarketing, CRM etc.
Websites der nächsten Generation: Cases, Technologien, Usability, User Generated Content und Bewertungen, Video, 3D, Web 2.0, Mash-up, RSS, Ajax, OpenID, Tiny URLs, Semantic etc.

Natürlich bin ich offen für weitere Themen. Einfach Referat anmelden

Networking Apéro
Am ersten Messetag organisieren wir einen Networking-Apéro, der von inside-it.ch offeriert wird.

Haben wir Deine Unterstützung?
Damit das gelingt, brauchen wir die volle Unterstützung aus dem gesamten Netzwerk. Was könntest Du zum Gelingen beitragen?

Fr. 200.- Rabatt am “Intranet 2.0 FORUM” für Internet Briefing Mitglieder

von Reto Hartinger

Intranetverantwortlich werden nicht grosszügig mit Veranstaltungen bedient. Man kann auch nicht wie bei Websites einfach einmal nachsehen was die Konkurrenz tut. So ist der Erfahrungsaustausch umso wichtiger. Das ECM Forum ist deshalb eine wichtige Grösse im Kalender der Intranet-Verantwortlichen. Dieses Jahr ganz im Zeichen von 2.0. Unser Mitglied Leila Summas Vortrag zum Beispiel segelt unter dem Titel Wanted: Mitarbeiter 2.0 – wenn Technologien auf Nutzer warten und Jürg Stukers Beitrag unter Vertrauensbasierte Zusammenarbeit in Enterprise Wikis – konsolidierte Praxiserfahrungen aus über 20 Projekten. Das Programm ist spannend – Titel wie Ajax und Web 2.0-Technologien: Potentiale und Ansätze in einem bestehenden Intranet und Die Rolle des Intranet Leiters: vom Webmaster zum moderierenden Wissensmanager lassen mich aufhorchen. Der Veranstalter bietet den Mitgliedern des Internet Briefings einen Rabatt von Fr. 200.- an (Fr. 799.- statt Fr. 995.-), einfach im http://www.ecm-world.ch/veranstaltungen/intranet-20-forum/anmeldung.html beim Gutscheincode Intranet Briefing eingeben. Nichts wie hin am 07.12.2007 ins Marriott Hotel in Zürich.

Web 2.0: 2/3 der Schweizer Kommunikationschefs lesen Blogs

von Beat Z'graggen

Marcel Bernet präsentierte am Lunch-Event des Internet-Briefing eine Studie zum Web 2.0 auf Basis einer Umfrage bei den 200 grössten Unternehmen und Organisationen der Schweiz. Eines der Resultate: Zwei Drittel der Kommunikationschefs der grossen Organisationen lesen bereits Blogs. Einen eigenen Blog haben aber erst 7 %. Hier eine Zusammenfassung für diejenigen, die nicht dabei sein konnten.

Bei der Umfrage wurde nach den bisherigen Einsatzgebieten von Web 2.0 Anwendungen gefragt. Demnach wird die Kommentarfunktion für normale Webseiten bereits von 24 % der Schweizer Unternehmen und Organisationen eingesetzt und weitere 24 % planen, dies einzuführen. Viele der anderen Möglichkeiten von Web 2.0 werden zuerst intern ausgetestet bevor man diese öffentlich einsetzt.

Besonders überraschend war, dass bereits zwei Drittel aller Befragten angeben, dass sie im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit Blogs lesen. Marcel Bernet hat zwar die Befürchtung geäussert, dass die Umfrage verfälscht sein könnte. Wenn Umfragen zum Leseverhalten gemacht werden, geben auch die meisten an, sie würden renommierte Zeitungen wie die NZZ lesen und kaum jemand das Penthouse. Da Blogs heute in sind und zum guten Ton gehören, ist es denkbar, dass die Zahl ein wenig höher ist als dies dem effektiven Leseverhalten entspricht. Aber auch dann ist nicht zu übersehen, dass sich die Blogs einen festen Platz im Medienkonsum der Kommunikationschefs ergattert hat.

Journalisten glauben eher Mitarbeiter-Blogs als Firmenblogs
Nur 8 % der Befragten versenden Pressemitteilungen auch an Blogger. Dort herrscht sicher noch ein Nachholbedarf. Gemäss Marcel Bernet wissen auf der anderen Seite die Journalisten der NZZ nie, ob sie eher den offiziellen Pressemitteilungen von Microsoft glauben sollen oder als Informationsquelle nicht eher die Blogs der Microsoft Mitarbeiter nutzen sollen.

Erst 12 % der befragten Unternehmen führen selber einen Blog. Die Ängste sind gerade bei grossen Organisationen noch gross, die neuen Möglichkeiten nicht handhaben zu können. 63 % der Befragten haben angegeben, dass sie bereits Video-Podcasts einsetzen oder dies zumindest geplant haben. Es ist hier allerdings zu vermuten, dass die Befragten einfach an irgendwelche online zur Verfügung gestellten Videos gedacht haben und nicht unbedingt an Podcasts.

RSS wird von den wenigsten genutzt. Nur gerade 13 % setzen RSS ein. 45 abonnieren die Inhalte per E-Mail. 7 % der Befragten gaben an, auf Second Life präsent zu sein. 92 % sagten aus, dass sie keine Absicht haben, dieses Medium zu nutzen.

Gemäss der Umfrage betreiben 13 % eigene Wikis, vor allem für interne Zwecke. Und 13 % planen die Einführung einer solchen von mehreren Autoren geführten Informationssammlung für die nächsten zwei Jahre. Fast die Hälfte der Schweizer Unternehmen und Organisationen betreibt ein Monitoring von Online-Inhalten. Überraschend war, dass viele davon klassische Mediendienste wie Argus verwenden.

An der anschliessenden Diskussion wurden auch Dienste wie Trigami besprochen, über welche Blogger bezahlt werden können, etwas zum eigenen Angebot zu schreiben. Trigami kennt zwar ca. 1′500 Blogger aber die grossen und wichtigen Blogs sind zum grössten Teil nicht darunter.

Cross-Posting von
http://news.worldsites-schweiz.ch/web-20-23-der-schweizer-kommunikationschefs-lesen-blogs.htm

Next Generation Internet mit Steve Ballmer

von Beat Z'graggen

Steve Ballmer, der CEO von Microsoft, kam nach Zürich um über die Zukunft des Internet zu sprechen. Desktop-Computing und das Internet verschmelzen immer mehr. Dies ermöglicht ganz neue Arten von Software, neue Internetdienste und eine neue Benutzererfahrung. Mit der Kombination von neuen Technologien und Hilfsmitteln können schneller bessere Webdienste und -Seiten entwickelt werden. Was ist heute bereits möglich und wie müssen wir auf diese Entwicklung reagieren?

Steve Ballmer ist für seine äußerst extravertierten Auftritte bei Firmenveranstaltungen bekannt. Er musste schon einmal an den Stimmbändern operiert werden, nachdem er bei einem Meeting länger „Windows, Windows, Windows“ geschrien hatte. Auch an dieser Veranstaltung war seine kräftige Stimme markant! Im Gegensatz zu sein Ruf war seine Körpersprache aber nicht so extrem, wie sonst.

Als Sohn eines Schweizer Einwanderers (und Großneffe des Schweizer Anthroposophen und Malers Karl Ballmer) wuchs Ballmer in Detroit auf. Seite heute morgen ist er Ehrenbürger von Lausen (Baselland). Am 11. Juni 1980 wurde er der 24. Mitarbeiter Microsofts und der erste Manager. Seit dem 13. Januar 2000 ist er der Nachfolger von Bill Gates als Geschäftsführer (CEO) von Microsoft.

Steve Ballmer kam für einen Tag an die Internet Briefing Veranstaltung in Zürich. Als Europapremiere wird zum ersten Mal Microsoft Surface präsentiert. Johann Kurz, Chef von Microsoft Schweiz meint, dass die Tatsache, dass Steve Ballmer in die Schweiz gekommen ist auch mit dem speziellen Bezug zur Schweiz zu tun hat. Die Besprechungen der Zahlen über die Schweiz gehen bei Microsoft anscheinend immer besonders lang. Er will erreichbar sein und kann über steveb@microsoft.com angesprochen werden.

In den letzen 5 Jahren hat Microsoft stark daran gearbeitet, ein online Geschäft aufzubauen. Dies nicht nur in Form von Infrastruktur sondern auch in Form von Services. Gleichzeitig ist Microsoft auch einer der weltweit grössten Werbetreibenden im Internet. Steve Ballmer zeigte sich als guter Verkäufer seines Unternehmens und erwähnte die wichtigsten Angebote, welche Microsoft vertreibt.

Damir Tomicic, Geschäftsführer der St. Galler Firma Axinom GmbH, welche neue online Dienste entwickelt, erläutert die Möglichkeiten von Premiere Internet TV, aufgebaut auf Silverlight von Microsoft. Die Filme starteten in der Demo von Premiere Internet TV ohne die Verzögerung, wie sie normalerweise bei online Filmen üblich sind, welche abgerufen werden. Diese Anwendung wurde dank Silverlight von 2 Leuten in 5 Tagen entwickelt!

Steve Ballmer ging auch auf die markanten Änderungen am Benutzerinterface von Office ein. Sogar Bill Gates hat z.B. bei Excel neue Funktionen gefunden und war davon überzeugt, dass diese noch nie in Excel waren. Es zeigte sich, dass diese bereits seit 10 Jahren da waren und Bill Gates bezeichnet sich als Excell-Spezialist. Dank der neuen Benutzerschnittstelle von Office hat er aber auch Bill Gates völlig neue Möglichkeiten gefunden.

An der Demo von Microsoft Surface, dem vielgerühmten Tisch, welcher auf Berührungen reagiert, wurden vor allem Spielereien gezeigt. Digitalfotos, die auf dem Tisch herumgestossen werden können etc. Eigentlich handelt es sich gemäss Steve Ballmer nur um einen Windows Vista PC mit 5 Kameras und einigen Softwareergänzungen. Mit Hilfe von Smartcards erkennt das System Bilder oder Inhalte und reagiert darauf. Eine konkrete Anwendung wurde von T-Mobile gezeigt. Wenn ein Handy auf den Tisch gelegt wird, erkennt das System, um welches Modell dass es sich handelt und kann Informationen dazu anzeigen.

Gemäss Steve Ballmer waren die Suchmaschinen eine der am wenigsten innovativen Bereiche in Bezug auf Benutzererfahrung. In den nächsten paar Jahren sind da einige Innovationen zu erwarten, damit Google in dieser Beziehung überholt werden kann.

Auf die Frage, ob Windows Vista aufgrund der Startschwierigkeiten nicht ein Hemmschuh für neue Entwicklungen sein kann, hält Steve Ballmer fest, dass er zufrieden ist mit der Entwicklung von Vista. Es gab nur Probleme im Business-Umfeld, da die neuen Sicherheitseigenschaften bei vielen Programmen zu Kompatibilitätsprobleme führten.

Auf die Frage, ob Microsoft eine Zukunft hat, wenn in Zukunft alle Applikationen wie bei Google Apps nur noch auf dem Internet laufen, erläutert Steve Ballmer, dass er eine Mischung von online Applikationen mit lokalen Applikationen sieht.

Sascha P. Corti war stolz, sich als Kollege von Steve Ballmer zu präsentieren und nach dem Hauptvortrag des Microsoft CEO konkrete Anwendungen zu zeigen, wie moderne Benutzeroberflächen entwickelt werden können.

Gezeigt wurde ein Beispiel mit Windows Presentation Application für die British Libary, in welcher die Bücher interaktiv durchgeblättert werden können.

Einige der Möglichkeiten von Silverlight wurden auf einem Mac gezeigt, was für eine Microsoft Veranstaltung sicher bemerkenswert ist. Da es sich bei Silverlight um ein Plugin handelt, welches zuerst alle Internetnutzer herunterladen müssen, bevor die Anwendungen funktionieren, wird sich zeigen, ob es sich durchsetzt.

Ein Beispiel wurde von Andreas Windler von SwissTXT präsentiert. Die Firma ist das Multimedia Kompetenzzentrum der SRG SSR Idee Suisse und konzipiert, entwickelt und betreibt für ihre Kunden Web-, Mobile- und Content-Lösungen. Beim Beispiel handelt es sich um ein Interface, mit welcher Werbevideos hochgeladen und bewertet werden können. Das ganze soll unter pitch-it.ch online gehen. Vorgestellt wurde auch Silverlight Straming, bei dem bis 4 GB Filme kostenlos online gestellt werden können. Die Quintesenz des gezeigten war, dass die Anwenderführung des Internet sich immer mehr derjenigen auf Desktop-Applikationen anpasst.

Cross posting von
http://news.worldsites-schweiz.ch/next-generation-internet-applications.htm
http://news.worldsites-schweiz.ch/next-generation-internet-mit-steve-ballmer.htm

Internet Total

von Reto Hartinger

Unglaublich, was sich diesen Sommer in Zürich alles abspielen wird. Internationale Grössen wie Steve «WoZ» Wozniak (Mitgründer von Apple und heute CTO von Jazz Technologies), Roy T. Fielding (Apache Gründer und jetzt Chief Scientist bei Day Software) und (und noch nicht publiziert) Scott Guthrie (Gründer des ASP.NET Team bei Microsoft) geben sich die Klinke.

Orbit-iEX
22. – 25. Mai – Das Stelldichein des Schweizer Internet-Business’ mit Seminarsessions zu E-Commerce und Web 2.0, IT-Strategien und Projektmanagement sowie Security-Themen in der Konferenz und der grössten Ausstellung zum Thema ICT in der Schweiz. Eine Seminarsession kostet mutige Fr. 175.-, die Messe Fr. 25.-.

Tweak-Fest

24. – 26. Mai – Ein Multimedia-Feuerwerk internationaler Klasse mit einer interaktiven Musik Show mit Lichtprojektion, die sich mittels Sensoren an die Bewegungen der Besucher anpasst, Einblicken und virtuellem Rundgang in die Paralellwelten Second Life und World of Warcraft sowie den Untiefen von Video-Blog-Selbstdarstellungen. An der Konferenz werden Themen behandelt wie The Next Generation of the Internet, „The AvaStar“ – Neue Strategien für Medienunternehmer sowie ein Gespräch mit dem Science-Fiction-Autor und Forscher Prof. Dr. Herbert W. Franke. Highlight: Keynote von Steve «WoZ» Wozniak “The Art of Innovation”. Der Festivalpass kostet schlappe Fr. 95.-

Internet Briefing

5. Juni, 11.15-14.00 - Corporate IntraWeb 2.0
Leila Suma bespricht am Beispiel des Cablecom Intrantes, wie Blogs, Wikis, Podcasts als Instrumente einer effizienten Unternehmenskommunikation eingesetzt werden, und welche Herausforderungen sich daraus für die Kultur in der Organisation ergeben. Danach diskutieren wir die Chancen und Stolpersteine von Social Media im Intranet

5. Juni, 17.45-20.00- Online-Video: Einsatzgebiete, Erfolgsfaktoren und Beispiele
Mike Schwede erläutert was Online-Video für Deine Website bedeutet, fasst deren Ziele, Vorteile und Nutzen zusammen und hinterlegt sie mit aktuellen Beispielen aus Banking, IT, Verlage und Reisen. Bespricht die Rolle von Online-Video in E-Commerce und Kundenberatung, Unternehmenskommunikation, Entertainment und Werbung.

REMIX
18. und 19. Juni (noch nicht öffentlich) – Das Beste aus der REMIX aus Las Vegas, die Microsoft Tagung für Webdesigners und -Entwickler. Erste Einblicke in Silverlight, Ajax sowie Spezialitäten wie Suchmaschinenoptimierung für RichMedia. Highlight: Keynote von verschiedene Sessions mit Scott Guthrie.

Jazoon
24. bis 28. Juni – trifft sich die ganze Java-Welt in Zürich (Sihlcity) zu Themen wie Web 2.0, mash-ups and AJAX, Object-relational mapping oder auch Java on smartcards. Ein Muss für Entwickler. Nicht nur Input von internationel Top-Experten auch gute Kontakte erwarten Dich. Mitglieder des Internet Briefing besuchen die 4 Tage für günstige Fr. 1595.- statt Fr. 1995.- (mehr Details folgen – mail an insider@vtx.ch für Vouchercode). Highlights: Keynotes von Roy T. Fielding, Erich Gamma, Philipp H. Oser, Danny Coward, Ted Neward

Sicher habe ich noch einige gute Veranstaltungen nicht erwähnt. Auch das Internet Briefing wird im Juni noch mehr anbieten als hier erwähnt – schliesslich möchte ich die wegen Feiertag ausgefallenen Mai-Veranstaltungen kompensieren.

Recent Artikel

Recent Kommentare

Letzte Trackbacks