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69 % der Schweizer haben sich schon online beworben

von Beat Z'graggen

Die Onlinebewerbung ist in der Schweiz zum meist genutzten Instrument bei der Bewerbung um einen neuen Arbeitsplatz geworden. Dies geht aus einer internationalen Studie des Personaldienstleisters Kelly Services hervor. In Grossbritannien erhalten nur noch 9 % der Stellensuchenden ihre Stelle aufgrund eines klassischen Stelleninserates in einer Zeitung!

Kelly Services befragte über 115’000 Teilnehmer in 33 Ländern, davon 2’100 in der Schweiz. Gemäss der Studie haben sich 69 Prozent der Schweizer Jobsuchenden schon einmal online beworben. Mit dem Feedback zufrieden waren allerdings nur 41 Prozent. Trotzdem stuften 76 Prozent der Befragten die Onlinebewerbung als effektiv ein. Allerdings liegt sie damit nur auf dem zweiten Rang: Die traditionelle schriftliche Bewerbung halten nämlich 77 Prozent der Schweizer Befragten für effektiv, was im im internationalen Vergleich überdurchschnittlich viel ist.

Hier einige weitere Ergebnisse der Studie:

  • In Grossbritannien fanden nur noch 9% der Befragten ihre letzte Stelle durch eine Stellenanzeige bei einer Zeitung

  • 76% der Befragten aus den untersuchten 33 Ländern countries haben Ihre Bewerbung online eingereicht.

Die Studie bestätigt andere Umfragen, welche die überragende Bedeutung des Internet bei der Stellenvermittlung aufgezeigt haben (siehe z.B. Werbetrends in der Stellenvermittlung).

Der Artikel ist ursprünglich unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/69-der-schweizer-haben-sich-schon-online-beworben.htm
erschienen.

Internet Briefing zieht’s nach Bern

von Reto Hartinger

Das Internet braucht wieder eine Leistungsschau in Form einer Messe und einer Konferenz. Und zwar dort, wo die Kunden sind, in den Regionen. Das motiviert mich, zusammen mit der bereits etablierten Messen topsoft und OpenExpo Synergien zu nutzen und in Bern einen Kongress und eine Ausstellung zum Thema Internet zu organisieren.

In den Regionen zu neunen Kunden
Bis anhin waren alle Internet Briefings in Zürich. Internet Briefing hat aber auch viele Mitglieder aus dem Raum Bern und Mittelland. Ich halte dieses Gebiet für die zweitstärkste “Internet” Region, die wir nicht vernachlässigen wollen.

Die topsoft und OpenExpo bieten dem Internet Briefing eine gute Möglichkeit, das Berner Netzwerk stärker zu pflegen. Wir starten mit einer Ausstellung und einem Kongress in den gleichen Räumen der topsoft, der etablierten Fachmesse für Business-Software. Die Topsoft zieht in 2 Tagen ca 2000 Businessentscheider an. Die Besucher sind Geschäfts– und Bereichsleiter, IT-Verantwortliche, IT-Projektleiter, Berater sowie Entscheider und Mitarbeitende aus öffentlichen Verwaltungen und Behörden. Wir werden deren Fokus und das Besucheraufkommen erweitern.

Wir werden unsere eigenen “Interessenten” anziehen, also nicht einfach den Topsoft/OpenExpo Gängern einfach eine neue Kost anbieten.

Meine kleine Umfrage im Vorfeld zum Sinn und Erfolgschancen eines solchen Vorhaben war von Begeisterung bis totale Ablehnung alles drin. Vor allem aber gab es sofortige Zusagen für konkrete Unterstützung den Event bekannt zu machen. Grosse Mailverteiler wurden mir angeboten. Die Berner Szene hat sehr positiv reagiert.

Standkonzept
Als Internet-Briefing-Aussteller profitieren Sie vom «Rund-um-Sorglos-Paket». Es wird Einheitsstände (zu Fr. 4400.-) geben, die vollständig ausgerüstet sind – ein «Rund-um-Sorglos-Paket», einfach kommen PC einstecken und Prospekte auffüllen.

Konferenz “The Best of Internet Briefing”
Starker Part wird eine Konferenz mit unseren besten Themen sein.

E-Commerce Trends: Trends, Erfolgsrezepte, Cases, Technologien, Web 2.0, Userbewertungen, Zahlungssysteme, Logistik
E-Marketingstrategien: Wirkung, Konzepte, Resultate, Studien, Onlinewerbung, Suchmaschinenmarketing, Affiliates etc, E-Mailmarketing, CRM etc.
Websites der nächsten Generation: Cases, Technologien, Usability, User Generated Content und Bewertungen, Video, 3D, Web 2.0, Mash-up, RSS, Ajax, OpenID, Tiny URLs, Semantic etc.

Natürlich bin ich offen für weitere Themen. Einfach Referat anmelden

Networking Apéro
Am ersten Messetag organisieren wir einen Networking-Apéro, der von inside-it.ch offeriert wird.

Haben wir Deine Unterstützung?
Damit das gelingt, brauchen wir die volle Unterstützung aus dem gesamten Netzwerk. Was könntest Du zum Gelingen beitragen?

Fr. 200.- Rabatt am “Intranet 2.0 FORUM” für Internet Briefing Mitglieder

von Reto Hartinger

Intranetverantwortlich werden nicht grosszügig mit Veranstaltungen bedient. Man kann auch nicht wie bei Websites einfach einmal nachsehen was die Konkurrenz tut. So ist der Erfahrungsaustausch umso wichtiger. Das ECM Forum ist deshalb eine wichtige Grösse im Kalender der Intranet-Verantwortlichen. Dieses Jahr ganz im Zeichen von 2.0. Unser Mitglied Leila Summas Vortrag zum Beispiel segelt unter dem Titel Wanted: Mitarbeiter 2.0 – wenn Technologien auf Nutzer warten und Jürg Stukers Beitrag unter Vertrauensbasierte Zusammenarbeit in Enterprise Wikis – konsolidierte Praxiserfahrungen aus über 20 Projekten. Das Programm ist spannend – Titel wie Ajax und Web 2.0-Technologien: Potentiale und Ansätze in einem bestehenden Intranet und Die Rolle des Intranet Leiters: vom Webmaster zum moderierenden Wissensmanager lassen mich aufhorchen. Der Veranstalter bietet den Mitgliedern des Internet Briefings einen Rabatt von Fr. 200.- an (Fr. 799.- statt Fr. 995.-), einfach im http://www.ecm-world.ch/veranstaltungen/intranet-20-forum/anmeldung.html beim Gutscheincode Intranet Briefing eingeben. Nichts wie hin am 07.12.2007 ins Marriott Hotel in Zürich.

Web 2.0: 2/3 der Schweizer Kommunikationschefs lesen Blogs

von Beat Z'graggen

Marcel Bernet präsentierte am Lunch-Event des Internet-Briefing eine Studie zum Web 2.0 auf Basis einer Umfrage bei den 200 grössten Unternehmen und Organisationen der Schweiz. Eines der Resultate: Zwei Drittel der Kommunikationschefs der grossen Organisationen lesen bereits Blogs. Einen eigenen Blog haben aber erst 7 %. Hier eine Zusammenfassung für diejenigen, die nicht dabei sein konnten.

Bei der Umfrage wurde nach den bisherigen Einsatzgebieten von Web 2.0 Anwendungen gefragt. Demnach wird die Kommentarfunktion für normale Webseiten bereits von 24 % der Schweizer Unternehmen und Organisationen eingesetzt und weitere 24 % planen, dies einzuführen. Viele der anderen Möglichkeiten von Web 2.0 werden zuerst intern ausgetestet bevor man diese öffentlich einsetzt.

Besonders überraschend war, dass bereits zwei Drittel aller Befragten angeben, dass sie im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit Blogs lesen. Marcel Bernet hat zwar die Befürchtung geäussert, dass die Umfrage verfälscht sein könnte. Wenn Umfragen zum Leseverhalten gemacht werden, geben auch die meisten an, sie würden renommierte Zeitungen wie die NZZ lesen und kaum jemand das Penthouse. Da Blogs heute in sind und zum guten Ton gehören, ist es denkbar, dass die Zahl ein wenig höher ist als dies dem effektiven Leseverhalten entspricht. Aber auch dann ist nicht zu übersehen, dass sich die Blogs einen festen Platz im Medienkonsum der Kommunikationschefs ergattert hat.

Journalisten glauben eher Mitarbeiter-Blogs als Firmenblogs
Nur 8 % der Befragten versenden Pressemitteilungen auch an Blogger. Dort herrscht sicher noch ein Nachholbedarf. Gemäss Marcel Bernet wissen auf der anderen Seite die Journalisten der NZZ nie, ob sie eher den offiziellen Pressemitteilungen von Microsoft glauben sollen oder als Informationsquelle nicht eher die Blogs der Microsoft Mitarbeiter nutzen sollen.

Erst 12 % der befragten Unternehmen führen selber einen Blog. Die Ängste sind gerade bei grossen Organisationen noch gross, die neuen Möglichkeiten nicht handhaben zu können. 63 % der Befragten haben angegeben, dass sie bereits Video-Podcasts einsetzen oder dies zumindest geplant haben. Es ist hier allerdings zu vermuten, dass die Befragten einfach an irgendwelche online zur Verfügung gestellten Videos gedacht haben und nicht unbedingt an Podcasts.

RSS wird von den wenigsten genutzt. Nur gerade 13 % setzen RSS ein. 45 abonnieren die Inhalte per E-Mail. 7 % der Befragten gaben an, auf Second Life präsent zu sein. 92 % sagten aus, dass sie keine Absicht haben, dieses Medium zu nutzen.

Gemäss der Umfrage betreiben 13 % eigene Wikis, vor allem für interne Zwecke. Und 13 % planen die Einführung einer solchen von mehreren Autoren geführten Informationssammlung für die nächsten zwei Jahre. Fast die Hälfte der Schweizer Unternehmen und Organisationen betreibt ein Monitoring von Online-Inhalten. Überraschend war, dass viele davon klassische Mediendienste wie Argus verwenden.

An der anschliessenden Diskussion wurden auch Dienste wie Trigami besprochen, über welche Blogger bezahlt werden können, etwas zum eigenen Angebot zu schreiben. Trigami kennt zwar ca. 1’500 Blogger aber die grossen und wichtigen Blogs sind zum grössten Teil nicht darunter.

Cross-Posting von
http://news.worldsites-schweiz.ch/web-20-23-der-schweizer-kommunikationschefs-lesen-blogs.htm

Next Generation Internet mit Steve Ballmer

von Beat Z'graggen

Steve Ballmer, der CEO von Microsoft, kam nach Zürich um über die Zukunft des Internet zu sprechen. Desktop-Computing und das Internet verschmelzen immer mehr. Dies ermöglicht ganz neue Arten von Software, neue Internetdienste und eine neue Benutzererfahrung. Mit der Kombination von neuen Technologien und Hilfsmitteln können schneller bessere Webdienste und -Seiten entwickelt werden. Was ist heute bereits möglich und wie müssen wir auf diese Entwicklung reagieren?

Steve Ballmer ist für seine äußerst extravertierten Auftritte bei Firmenveranstaltungen bekannt. Er musste schon einmal an den Stimmbändern operiert werden, nachdem er bei einem Meeting länger „Windows, Windows, Windows“ geschrien hatte. Auch an dieser Veranstaltung war seine kräftige Stimme markant! Im Gegensatz zu sein Ruf war seine Körpersprache aber nicht so extrem, wie sonst.

Als Sohn eines Schweizer Einwanderers (und Großneffe des Schweizer Anthroposophen und Malers Karl Ballmer) wuchs Ballmer in Detroit auf. Seite heute morgen ist er Ehrenbürger von Lausen (Baselland). Am 11. Juni 1980 wurde er der 24. Mitarbeiter Microsofts und der erste Manager. Seit dem 13. Januar 2000 ist er der Nachfolger von Bill Gates als Geschäftsführer (CEO) von Microsoft.

Steve Ballmer kam für einen Tag an die Internet Briefing Veranstaltung in Zürich. Als Europapremiere wird zum ersten Mal Microsoft Surface präsentiert. Johann Kurz, Chef von Microsoft Schweiz meint, dass die Tatsache, dass Steve Ballmer in die Schweiz gekommen ist auch mit dem speziellen Bezug zur Schweiz zu tun hat. Die Besprechungen der Zahlen über die Schweiz gehen bei Microsoft anscheinend immer besonders lang. Er will erreichbar sein und kann über steveb@microsoft.com angesprochen werden.

In den letzen 5 Jahren hat Microsoft stark daran gearbeitet, ein online Geschäft aufzubauen. Dies nicht nur in Form von Infrastruktur sondern auch in Form von Services. Gleichzeitig ist Microsoft auch einer der weltweit grössten Werbetreibenden im Internet. Steve Ballmer zeigte sich als guter Verkäufer seines Unternehmens und erwähnte die wichtigsten Angebote, welche Microsoft vertreibt.

Damir Tomicic, Geschäftsführer der St. Galler Firma Axinom GmbH, welche neue online Dienste entwickelt, erläutert die Möglichkeiten von Premiere Internet TV, aufgebaut auf Silverlight von Microsoft. Die Filme starteten in der Demo von Premiere Internet TV ohne die Verzögerung, wie sie normalerweise bei online Filmen üblich sind, welche abgerufen werden. Diese Anwendung wurde dank Silverlight von 2 Leuten in 5 Tagen entwickelt!

Steve Ballmer ging auch auf die markanten Änderungen am Benutzerinterface von Office ein. Sogar Bill Gates hat z.B. bei Excel neue Funktionen gefunden und war davon überzeugt, dass diese noch nie in Excel waren. Es zeigte sich, dass diese bereits seit 10 Jahren da waren und Bill Gates bezeichnet sich als Excell-Spezialist. Dank der neuen Benutzerschnittstelle von Office hat er aber auch Bill Gates völlig neue Möglichkeiten gefunden.

An der Demo von Microsoft Surface, dem vielgerühmten Tisch, welcher auf Berührungen reagiert, wurden vor allem Spielereien gezeigt. Digitalfotos, die auf dem Tisch herumgestossen werden können etc. Eigentlich handelt es sich gemäss Steve Ballmer nur um einen Windows Vista PC mit 5 Kameras und einigen Softwareergänzungen. Mit Hilfe von Smartcards erkennt das System Bilder oder Inhalte und reagiert darauf. Eine konkrete Anwendung wurde von T-Mobile gezeigt. Wenn ein Handy auf den Tisch gelegt wird, erkennt das System, um welches Modell dass es sich handelt und kann Informationen dazu anzeigen.

Gemäss Steve Ballmer waren die Suchmaschinen eine der am wenigsten innovativen Bereiche in Bezug auf Benutzererfahrung. In den nächsten paar Jahren sind da einige Innovationen zu erwarten, damit Google in dieser Beziehung überholt werden kann.

Auf die Frage, ob Windows Vista aufgrund der Startschwierigkeiten nicht ein Hemmschuh für neue Entwicklungen sein kann, hält Steve Ballmer fest, dass er zufrieden ist mit der Entwicklung von Vista. Es gab nur Probleme im Business-Umfeld, da die neuen Sicherheitseigenschaften bei vielen Programmen zu Kompatibilitätsprobleme führten.

Auf die Frage, ob Microsoft eine Zukunft hat, wenn in Zukunft alle Applikationen wie bei Google Apps nur noch auf dem Internet laufen, erläutert Steve Ballmer, dass er eine Mischung von online Applikationen mit lokalen Applikationen sieht.

Sascha P. Corti war stolz, sich als Kollege von Steve Ballmer zu präsentieren und nach dem Hauptvortrag des Microsoft CEO konkrete Anwendungen zu zeigen, wie moderne Benutzeroberflächen entwickelt werden können.

Gezeigt wurde ein Beispiel mit Windows Presentation Application für die British Libary, in welcher die Bücher interaktiv durchgeblättert werden können.

Einige der Möglichkeiten von Silverlight wurden auf einem Mac gezeigt, was für eine Microsoft Veranstaltung sicher bemerkenswert ist. Da es sich bei Silverlight um ein Plugin handelt, welches zuerst alle Internetnutzer herunterladen müssen, bevor die Anwendungen funktionieren, wird sich zeigen, ob es sich durchsetzt.

Ein Beispiel wurde von Andreas Windler von SwissTXT präsentiert. Die Firma ist das Multimedia Kompetenzzentrum der SRG SSR Idee Suisse und konzipiert, entwickelt und betreibt für ihre Kunden Web-, Mobile- und Content-Lösungen. Beim Beispiel handelt es sich um ein Interface, mit welcher Werbevideos hochgeladen und bewertet werden können. Das ganze soll unter pitch-it.ch online gehen. Vorgestellt wurde auch Silverlight Straming, bei dem bis 4 GB Filme kostenlos online gestellt werden können. Die Quintesenz des gezeigten war, dass die Anwenderführung des Internet sich immer mehr derjenigen auf Desktop-Applikationen anpasst.

Cross posting von
http://news.worldsites-schweiz.ch/next-generation-internet-applications.htm
http://news.worldsites-schweiz.ch/next-generation-internet-mit-steve-ballmer.htm

Internet Total

von Reto Hartinger

Unglaublich, was sich diesen Sommer in Zürich alles abspielen wird. Internationale Grössen wie Steve «WoZ» Wozniak (Mitgründer von Apple und heute CTO von Jazz Technologies), Roy T. Fielding (Apache Gründer und jetzt Chief Scientist bei Day Software) und (und noch nicht publiziert) Scott Guthrie (Gründer des ASP.NET Team bei Microsoft) geben sich die Klinke.

Orbit-iEX
22. – 25. Mai – Das Stelldichein des Schweizer Internet-Business’ mit Seminarsessions zu E-Commerce und Web 2.0, IT-Strategien und Projektmanagement sowie Security-Themen in der Konferenz und der grössten Ausstellung zum Thema ICT in der Schweiz. Eine Seminarsession kostet mutige Fr. 175.-, die Messe Fr. 25.-.

Tweak-Fest

24. – 26. Mai – Ein Multimedia-Feuerwerk internationaler Klasse mit einer interaktiven Musik Show mit Lichtprojektion, die sich mittels Sensoren an die Bewegungen der Besucher anpasst, Einblicken und virtuellem Rundgang in die Paralellwelten Second Life und World of Warcraft sowie den Untiefen von Video-Blog-Selbstdarstellungen. An der Konferenz werden Themen behandelt wie The Next Generation of the Internet, „The AvaStar“ – Neue Strategien für Medienunternehmer sowie ein Gespräch mit dem Science-Fiction-Autor und Forscher Prof. Dr. Herbert W. Franke. Highlight: Keynote von Steve «WoZ» Wozniak “The Art of Innovation”. Der Festivalpass kostet schlappe Fr. 95.-

Internet Briefing

5. Juni, 11.15-14.00 - Corporate IntraWeb 2.0
Leila Suma bespricht am Beispiel des Cablecom Intrantes, wie Blogs, Wikis, Podcasts als Instrumente einer effizienten Unternehmenskommunikation eingesetzt werden, und welche Herausforderungen sich daraus für die Kultur in der Organisation ergeben. Danach diskutieren wir die Chancen und Stolpersteine von Social Media im Intranet

5. Juni, 17.45-20.00- Online-Video: Einsatzgebiete, Erfolgsfaktoren und Beispiele
Mike Schwede erläutert was Online-Video für Deine Website bedeutet, fasst deren Ziele, Vorteile und Nutzen zusammen und hinterlegt sie mit aktuellen Beispielen aus Banking, IT, Verlage und Reisen. Bespricht die Rolle von Online-Video in E-Commerce und Kundenberatung, Unternehmenskommunikation, Entertainment und Werbung.

REMIX
18. und 19. Juni (noch nicht öffentlich) – Das Beste aus der REMIX aus Las Vegas, die Microsoft Tagung für Webdesigners und -Entwickler. Erste Einblicke in Silverlight, Ajax sowie Spezialitäten wie Suchmaschinenoptimierung für RichMedia. Highlight: Keynote von verschiedene Sessions mit Scott Guthrie.

Jazoon
24. bis 28. Juni – trifft sich die ganze Java-Welt in Zürich (Sihlcity) zu Themen wie Web 2.0, mash-ups and AJAX, Object-relational mapping oder auch Java on smartcards. Ein Muss für Entwickler. Nicht nur Input von internationel Top-Experten auch gute Kontakte erwarten Dich. Mitglieder des Internet Briefing besuchen die 4 Tage für günstige Fr. 1595.- statt Fr. 1995.- (mehr Details folgen – mail an insider@vtx.ch für Vouchercode). Highlights: Keynotes von Roy T. Fielding, Erich Gamma, Philipp H. Oser, Danny Coward, Ted Neward

Sicher habe ich noch einige gute Veranstaltungen nicht erwähnt. Auch das Internet Briefing wird im Juni noch mehr anbieten als hier erwähnt – schliesslich möchte ich die wegen Feiertag ausgefallenen Mai-Veranstaltungen kompensieren.

Können Web 2.0 Technologien das Intranet zu neuem Leben erwecken?

von Reto Hartinger

Wir können jeden Internetauftritt einer Firma betrachten – die Intranet hingegen nicht. Deshalb ist es umso wichtiger, dass uns Firmen Einblicke in ihre Intranets geben und uns aus erster Hand über Flops und Erfolge berichten. Es scheint auch so zu sein, dass alle Intranets unter den gleichen Problemen zu leiden haben:

- Das Intranet gammelt vor sich hin und verkommt zum besseren Telefonbuch.

- Das Intranet wird als Informations- bzw Kommunikationsmittel nicht richtig wahrgenommen, weshalb trotzdem wichtige Informationen über E-Mail verbereitet werden und möglichst viele auch noch aufs CC genommen werden. Die Informationsflut erhöht sich, statt dass das Intranet die Informationitis kanalisiert.

- Mangels Relevanz des Intranets werden Dinge nur unvollständig dokumentiert und archiviert. Das Intranet wird zum Datenfriedhof.

Ein düsteres Bild. Können Web 2.0 Technologien, die ja auf Mitmachen und Collaboration ausgelegt sind, einem Intranet zu neuem Leben verhelfen und es wieder zur zentralen Informationsschnittstelle im Unternehmen machen? Leila Summa von Cablecom bespricht in unserem nächsten Internet Briefing vom 5. Juni, wie Blogs, Wikis, Podcasts im IntraWeb der Cablecom eingesetzt werden, und welche Herausforderungen sich daraus für die Kultur in der Organisation ergeben.

Interessiert? Melde Dich an.

Lasst uns hier im Vorfeld bereits Erfahrungen diskutieren.

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