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GRYPS Offertenportal geht in die Registrierungsphase!

von GabyStaeheli

GRYPS Offertenportal sucht Anbieter von professionellem  IT & Office Equipment, sowie von Dienstleistungen für KMU in der Schweiz. Der Startschuss für die Lancierung des neuen Offertenservices ist für Ende Januar 2010 geplant.

Das Geschäftsmodell von GRYPS basiert auf der Vermittlung von Leads. Sucht ein Unternehmer z.B. eine Webagentur zur Erstellung  einer neuen  e-commerce Site,  so gibt er sein Kaufinteresse in wenigen Minuten kostenlos bei GRYPS ein.  Durch einen kurzen Online-Fragebogen, sowie einen Rückruf von GRYPS wird die Kaufabsicht verifiziert und qualifiziert.  Dieses sog. “Lead” wird dann an 3 passende Anbieter vermittelt, damit diese dem Kaufinteressent ein individualisiertes Angebot erstellen können.

Anbieter der verschiedensten Kategorien von Webservices über Telefonanlagen bis hin zu ERP-Software können sich kostenlos bei GRYPS registrieren und bezahlen nur für die gewünschten Leads (nach vorheriger Einsicht in den ausgefüllten Fragebogen). Die Kaufabwicklung selbst erfolgt nicht über die Plattform.

Der Nutzen für den Einkäufer liegt in der Zeitersparnis bei der Recherche nach geeigneten Anbietern und in der Möglichkeit rasch gleichwertige massgeschneiderte Offerten zu erhalten um damit auch das beste Preis-Leistungsverhältnis zu erzielen.
Der Nutzen für die Anbieter liegt in der Erschliessung neuer Absatzwege, sowie dem Erhalt von vorqualifizierten, konkreten Leads ohne Streuverlust.

Interessierte Anbieter, die sich bis zum 31.12.2009 unter www.gryps.ch registrieren erhalten Leads in den ersten 2 Monaten kostenlos. Die Anmeldung ist ebenfalls kostenlos und unverbindlich.  Testet uns! Weitere Infos gibt’s auf unserer Homepage www.gryps.ch oder direkt von mir: gaby.staeheli@gryps.ch

XING-Übernahme: Ich bin Burda 290 Euro wert und Du?

von Reto Hartinger

XING-Gründer Lars Hinrichs verkauft 25,1 % der Anteile für 48 Mio Euro an die Burda Digital GmbH. Das sind 1.323.041 Aktien à  36,50 Euro.  Somit wird XING mit 192 Mio. Euro bewertet oder 24 Euro pro User und  290 Euro  pro zahlendem Premium-Mitglied .

Das erinnert mich an Zeiten als Compuserve, AOL und Konsorten bewertet wurden. Die hatten in Hysteriezeiten 1000-3000 Dollar pro User wert, so ich mich recht entsinne. Es bildet sich wieder eine Währung für zahlende User oder Dienstenutzer. Interessant ist das Verhältniss von 24/290. Bei Diensten die keine Upgrademöglichkeit auf ein bezahltes Abo hat, wird der Gratisnutzer wohl einen viel geringeren Wert haben. Wieviel? Der Wert hängt natürlich auch massgeblich von der Anzahl User ab, denn bei einem stark staklierenden Business mit geringen Kosten pro Nutzer steigert sich das Potenzial mit jedem dazukommenden User überproportional. XING hat es auf 662 000 Premium Mitglieder geschafft.

Nie ein besserer Zeitpunkt für neue Ideen?

von Markus Hegi

[English Version]

Statistisch zumindest haben neue Ideen die besten Chancen nach einer grossen Ökonomischen Krise, und zwar genau dann, wenn:
- Sich die meisten Menschen langsam vom ‘Krisenmanagement’ wegwenden, und wieder ‘an der Zukunft bauen’, und
- Noch nicht zu viele damit beschäftigt sind, ihre eigenen neuen Ideen umzusetzen.

Die gegenwärtige Rezession / Depression ist je nach Messung die tiefste seit 80 Jahren, und vielleicht die tiefste in unserem ganzen Leben. Dann sollte also auch irgendwo dieser Punkt sein, wo viele neue Ideen für die Zukunft geboren werden?

Ist jetzt vielleicht der beste Zeitpunkt um eine neue Firma zu gründen? Oder sich mit seiner Firma zu neuen Ideen hinzubewegen? Ist man zu früh, sind die meisten Leute in unserer Umgebung noch mit der Krise beschäftigt und keiner interessiert neue Ideen. Ist man zu spät, so hat schon jemand anders eine ähnliche Idee implementiert. Oder jeder ist ganz einfach zu stark mit seinen eigenen Ideen beschäftigt, um an unseren Idee interessiert zu sein.

Was denkt Ihr?

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Schweizer Start-up Förderung besser als Silicon Valley

von Reto Hartinger

Heute habe ich im Technopark einen Amerikaner getroffen (ok, er ist Engländer aber in den USA), der einen Konkurrenzblog zu Techcrunch betreibt und diesen in ändere Länder und Sprachen übertragen will.

Er hat mir viel Erstaunliches gesagt, z.B. dass im letzten Quartal in der New York Area mehr Kapital in Start-ups geflossen ist als im Sillicon Valley. Im Valley sei sowieso etwas die Luft draussen, die Stimmung ist abgekühlt.

Er war überrascht, wieviel in der Schweiz für die Start-up Szene gemacht wird. So viele Unterstützung gäbe es in den USA nicht. Er habe aber das Gefühl, dass zwar viel Förderung da sei aber kein Kapital. Wie recht er hat, verglichen mit dem Valley.

Ich musste ihm erklären, dass das wirkliche Problem sei, dass europäische Start-ups mit einem viel kleineren Exit rechnen müssen, weil es keine Börse gäbe. In der Schweiz muss ein Unternehmen 100 Mio Umsatz machen um an die Hauptbörse aufgenommen zu werden. Da sei in den USA auch so, nur sei es kein Zwang. Man sagt um die Aufmerksamkeit der Investoren zu erreichen sollte bei einem Börsengang ein Umsatz in dieser Grössenordnung vorhanden sein. Heute muss eine Firma Gewinn machen, um an Geld zu kommen. Doch die Web 2.0 haben meist kein Business Modell, drum gibts keine Börsengänge mehr.

Ich meinte – ein europäischer VC kann nicht so grosse Risiken eingehen, weil er bei einem Exit 10x weniger herausholt als ein Amerikaner. Drum gebe es in der Schweiz praktisch kein Seed Money. 70 % der Schweizer VCs würden eh in den USA investieren.

Ich bin froh, wenn sein Unternehmen Erfolg hat. Wenn wir schon kein Kapital bekommen, dann gewinnen wir durch seine Initiative wenigstens Aufmerksamkeit und das ist auch ein teures Gut.

Und hier noch einmal ein dickes Lob an die Jungs vom IFJ Institut für Jungunternehmer.

Wenn die Besten nicht gut sind

von Reto Hartinger

Ich habe Google schon immer wegen einiger Dinge kritisiert z.B. ist Goolge nur mässig innovativ. Innovationen entstehen fast nur aus 20 Prozent Projekten oder via Zukäufe von kleinen Firmen. Ein weiterer Punkt war der Rekrutierungsprozess der zuviele Ressourcen bindet und vor allem, dass sie die falschen Leute einstellen. Hä, was kann daran falsch sein die Besten, die Intelligentesten einzustellen?

Ganz einfach, es braucht nicht überall Intelligenz. Auch bei Google nicht. Google hat das Gefühl dass in ihrem Business Erfolg bedeutet, intelligenter zu sein als die Konkurrenz. Stimmt. Es ist aber naiv zu glauben, dass es dazu intelligente Leute braucht. Ein Beispiel. Im Fussball gewinnt wer ein Tor mehr schiesst als das gegnerische Team. Tore schiessen die Stürmer, folglich braucht ein Team viele Stürmen. Tja, nun wissen wir aber, dass das nicht gut kommen kann. Ein Team ohne Torhüter oder Verteidiger verliert auch. Nur Diven im Team geht auch nicht. Es braucht immer so viel Können und Intelligenz wie die Aufgabe gerade erfodert, damit Aufgabe nicht in aufgeben mündet.

Jede Stelle muss für den Mitarbeiter eine echte Herausforderung sein –  tagtäglich. Er muss also immer leicht überfordert sein – erst das ist eine Herausforderung. Aber Achtung, es gibt auch hochgradig repititive Herausforderungen, wo die Höchstleistung darin besteht, den Job immer auf dem gleichen Qualitätsniveau zu erledigen – fehlerfrei nämlich. Diese Leute dürfen keinenfalls überfordert werden,

Google hat ein Diventum zelebriert, das zu grosser Desillusion oder interner Blockade führen kann. Sogar die Google Coder leiden darunter, dass sie zu wenig effizient sind.

Wie sieht dies bei Start-ups aus? Da ist die Spanne der Aufgaben von trival bis unendlich schwierig. Da muss auch ein Hochschulabgänger Briefe einpacken. Am Nachmittag muss er eine Präsentation vor einem nicht leicht zu überzeugendem Gremium halten und eventuell hängt davon sogar der Fortbestand des Unternehmens ab.

Welchen Typ Mitarbeiter brauchen Start-ups?

Braucht es hier einen speziellen Typen Mensch der ja auch noch bereit ist für weniger Geld zu arbeiten? Soll er aus dem persönlichen Umfeld kommen oder engt das zusätzlich ein? Soll man gleich zu Beginn die Mitarbeiter beteiligen?

Holt euch 130′000 à fonds perdu

von Daniel Niklaus

Ihr habt eine tolle Idee? Dann holt euch 130′000 Startkapital à fond perdu bei www.venturekick.ch.

In 3 Stufen zu 130′000 Franken
Auf Stufe 1 präsentieren 8 Teams ihre Idee vor einer Jury. Die vier Besten erhalten 10′000 Franken. Auf Stufe 2 wird das Businessmodell entwickelt und wieder vor einer Jury präsentiert. Wer auch dort zu den Besten gehört, bekommt nochmals 20′000. In der finalen dritten Runde präsentierst du deinen Prototypen. Überzeugt auch dieser die Jury, gibt es weitere 100′000 in die Kasse.

Wer hat schon Geld geholt?


Wer kann mitmachen?

Jeder. Im Team muss mindestens eine Person aktuell an einer Universität, Fachhochschule oder Technikerschule eingeschrieben sein.

Warum verschenkt jemand Geld?
Venturekick wird von drei Stiftungen finanziert, die an den Wirtschaftsstandort Schweiz und die Innovationskraft der Schweiz glauben. Wer dies auch tut und ein paar Franken auf der Seite hat…darf sich gerne melden.

Die anderen mit einer tollen Idee, holt sie euch, die 130′000 Franken!

Apple mit Rekordzahlen iPhone +88% Marge immernoch 34.7 %!!!Wa

von Reto Hartinger

Was für ein Triumpf: Apple verkauft mehr Rechner, iPdos und iPhones den je! Und das während der Finanzkrise. Und das sogar bei gleichbleibender Marge von satten 34,7 %. Der Reihe nach. Während der letzen 3 Monate 2008 hat Apple dem wirtschaftlichen Umfeld getrotzt. Befürchtungen, das Weihnachtsgeschäft könnte einbrechen, Apple könne seine Marge nicht halten, iPods hätten ihren Höhepunkt überschritten, hat Apple alle widerlegt. Hut ab. Mit dem iPod Touch hat Apple ein Gerät gebracht, dass dem iPod ein längeres Leben einhaucht und Apple sogar über Softwareverkäufe mehr einnahmen bringt. Trotz hoher Preise und veralteter Produktepalette konnte Apple im Computermarkt nochmals zulegen. Der iStore entwickelt sich blendend, vor allem weil der Verkauf von Software dazu gekommen ist.

 

2,524,000 PCs + 9 %

22,727,000 iPods + 3 %

iPhone 4,363,000 + 88 %

Aber werfen wir auch einen Blick auf die Ausgabenseite. Die Forschung und Entwicklung wurde nochmals hochgefahren – gut so. Die Abschreibungen wurden erhöht, die Lagerbestände reduziert. Ich finde kein Haar in der Suppe. Steve, du kannst beruhigt für 6 Monate in den Ausstand.

Der ganze Blödsinn wird wahr

von Reto Hartinger

Hier meine Antwort auf Dani Niklaus sehr guten Beitrag “Wir sind Technosnobs“.

Wir nehmen uns einfach oft zu ernst – oder sagen wir zu früh zu ernst. Aber bedenken wir. In den 90ern wurde an der Internet Expo viel Blödsinn über die Zukunft des Internet erzählt. Der Tod der Old Economy heraufbeschworen. Das hat sich dann nicht bewahrheitet aber einen riesigen Aktivismus ausgelöst. Und jetzt, 10 Jahre später, wird doch der ganze Blödsinn Realität. Einfach weil, ob des grossen Aktivismus und ob des Uebereifers der Branche und des daraus resultierenden Crashs, die Gefahr gebannt schien und die Investitionen zurück gingen, der alte Trott wieder hergestellt wurde. Es wird sich jetzt erweisen ob das Internet Geschäftsmodell Mantra Skalierbarkeit auch bei einer schlechten Wirtschaftslage seine Vorzüge hat. GM kann seine Kosten nicht schnell genug zurückfahren. Ihre Kostenstruktur lässt dies nicht zu. Die Einnahmen sind auch nicht zu erhöhen.

Schauen wir uns Google an. Sie könnten wohl 80 % der Belegschaft entlassen und immer noch  fast gleich viel Umsatz produzieren. Einzig die Betriebskosten wären nötig. GM braucht Arbeiter um ihre Leistung zu produzieren. Google hat nur Fixkosten und praktisch keine variablen Kosten. In der Google-Economics braucht es nicht einmal Personal oder Geld um den Vertrieb zu gewährleisten. Das braucht GM auch nicht, denn das wird (oder könnte) dem Händlernetz überlassen (oder darauf reduziert werden”. Weil Google auch nie Marektinggelder ausgegeben hat, um Kunden auf seine Dienste zu locken, sind auch diese Ausgaben nicht nötig – GMs Umsatz ist wahrscheinlich hochgradig davon abhängig (glauben sie) ausser sie würden ihr Geschäftsmodell auf völlig drehen und z.B. alle Fahrzeuge nur noch über Auktionen verhöckern (wieso nicht?).

Die Krise beeinflusst die Google Einnahmen. Es sind weniger die Werbekunden die streiken, es wird weniger konsumiert und deshalb zwangsläufig weniger nach Produkten gesucht. Nimmt die Anzahl relevanter Suche ab, gehen sofort auch die Klicks zurück. So dramatisch ist dies vorerst noch nicht.

Google kann weiter Einnahmequellen generieren ohne Kosten, ohne Investitionen.

Aber Google kommt nicht ungeschoren davon. Google baut Kosten ab, konzentriert sich auf das Wesentliche. Die Verträge mit freien Mitarbeiter werden nicht verlängert und nicht lohnende Projekte werden eingestellt, deren Personal auf die besseren umgeschichtet. 

Ich bin gespannt auf den nächsten Geschäftsabschluss.

Es ist natürlich einfach, das Internet auf Google zu reduzieren. Aber einen anderen Blödsinn der propagiert wurde “the winner takes it all” ist doch drauf und dran sich zu verwirklichen. Was sind die Brands Yahoo und AOL noch wert? Man erinnere sich an den Börsengang von Yahoo und was der eingebracht und daran, dass AOL Time Warner übernommen hat. Obwohl beide gute Produkte machen, herrscht langsam die Stimmung “der Letzte macht das Licht aus”.

E-Commerce ist in guter Verfassung und wächst immer noch zweistellig. Wer investiert hat, trägt heute und morgen die Früchte. Mir scheint, dass Migros dem Coop im Internet den Rang abläuft. Sind sie zu stark mit Lidl und Aldi beschäftigt? Aber gerade das Beispiel le-shop.ch gibt Danis These recht. Ohne die Old Economy bzw Migros, hätte es le-shop nicht geschafft, ja hätte gar nicht überlebt. Umgekehrt war die Migros auch total erfolglos im Internet unterwegs. Man muss verstehen wie E-Shopping funktioniert, genauso wie man im Laden die Beleuchtung und die Produkteanordnung beherrschen muss.

Am Schluss gehören die Newcommer wenigstens in der Schweiz, den Old Economy Firmen (allen voran den viel belächtelten und verspotteten Verlagen)

Yahoo Trauerspiel Yang tritt ab

von Reto Hartinger

Der Yahoo Gründer und CEO Jerry Yang tritt ab. Er hat völlig glücklos und gegen die Interessen der Aktionäre gehandelt. Der Druck ist zu gross geworden. Yahoo hat zwar immernoch viele User (die steigeigen sogar) und im Werbemarkt sowie bei gewissen Diensten eine starke Stellung- gegenüber Google hat Yahoo aber einfach den Coolnessfaktor verloren. Yahoos Marke ist immer mehr mit dem Verliererimage behaftet. Dass Microsoft vor einem halben Jahr noch 33 Dollar pro Aktie geboten hat, diese heute aber nur noch knapp über 10 Dollar Wert ist, kommt erschwerend dazu. 

Ein Zusammengehen mit Microsoft wäre eine Chamce gewesen, eine starke No2 im Online-Werbemarkt zu etablieren. Stattdessen hat sich Yahoo in die Arme von Google geworfen, was nur Kosten gebracht hat (allen Parteien). Google hat die aussichtslose Partnerschaft abgesagt.

Balmer verkündet, nicht mehr an einer Uebernahme interessiert zu sein, höchstens an Kooperationen. Stimmt, vertraglich wäre auch zu erreichen was Microsoft will: die Such-Werbung bei Yahoo zu übernehmen. An mehr ist Microsoft nicht mehr interessiert. Zu viele Key Mitarbeiter haben während des Trauerspiels das sinkende Schiff verlassen. Pageviews für Bildwerbung will Microsoft nicht mehr (schade). 

Auch bei Microsoft gibt es immer noch keine richtige online Strategie. Einen Schritt vor, einen Zurück. Es fehlt an der nötigen Vision und am Durchhaltewillen.

Ich wünsche mir ein starkes Gegengewicht zu Google. Damit bin ich aber bald alleine.

Nachtrag: Und die Aktien gehen ob der News gleich 14 % in die Höhe

yahooooo wo bist duuuuu

von Reto Hartinger

So jetzt gibt es wieder Gerüchte, dass der Deal Microsoft Yahoo doch noch zustande kommen könnte und gleichzeitig sollen AOL und Yahoo wieder in Uebernahmeverhandlungen stecken. Stecken bleibt der Kurs von Yahoo nicht, er sinkt weiter in den Keller $ 12.65 (mal sehen wie er heute eröffnet). Weit weit weg von den 33 Dollar die Microsoft vor wenigen Monaten noch bezahlen wollte. Shit für all die, welche auf eine doch noch Uebernahme spekuliert oder bzw Carl Icahn, der sich damit verspekuliert hat. Sein Einstand ist bei etwas unter 20 Dollar. Er wäre sicher froh, käme er wenigsten Break-Even heraus.

Heute kann sich Steve Ballmer zurücklehnen – es ist nichts Schlimmes passiert. Seine Aktie hat zwar auch gelitten, Google hats aber deutlich mehr erwischt und der Google Yahoo Werbedeal kommt auch nicht in die Gänge. Diesen Monat wird er noch zum Frontalangriff auf Google ansetzen – endlich kommt Leben in die “live” Geschichte, bzw gute Produkte in die Cloud. Microsoft macht ernst Cloud Computing. Ja und weil wir grad dabei sind – Apple stiehlt nächsten Dienstag mit neuen Notebooks wieder die Show. Bis Ende Oktober folgen good news also Schlag auf Schlag. Spannend. Und wems da noch langweilig ist, verfolgt einfach die Börsenkurse (ah, die haben sich ja endgültig von der Wirtschaftsrealität entkoppelt).

Ja da haben sie doch grad eröffnet:

 

apple 86.88 -2.1 %

google 318.35 -3.2 %

microsoft 21.81 -2.2 %

time warner (aol) 9.23  -8.52 %

yahoo 12.30 -7.77%

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