von Reto Hartinger
Mit diesem Programm begleiten wir innovative, vielversprechende Projekte/Spin-offs auf dem Weg zum erfolgreichen Start-up. Dabei entwickeln oder überarbeiten die Teilnehmenden in 5 Tagen ihr Businessmodell und schlagen weitere Pflöcke in den Bereichen Strategie, Marketing, Finanzen und IP-Schutz ein. Abgeschlossen wird das ganze am 5. Tag mit einem 7-minütigen Pitch vor Experten. Überwww.venturelab.ch/vplan findest Du weitere Informationen zu den Inhalten und Zielen.
Melde Dich doch unter www.venturelab.ch/vplan gleich für den terminlich passenden Kurs an. Wir werden Dich dann umgehend für den Workshop einladen. Der nächste «venture plan» im Technopark Zürich startet übrigens am 8.September 2011. Nutze die Chance, Deinem Projekt/Start-up neue Impulse zu geben!
Du bist dabei, ein Projekt auf die Beine zu stellen, hast konkrete Vorstellungen wie das vor sich gehen soll. Vielleicht hast Du bereits einen Prototypen. Alles ist klar. Startklar. Wirklich? Ich kann Dir nur empfehlen, Dein Idee, Dein Businessplan und Deine Strategie kritisch zu hinterfragen und zwar nicht einfach in Deinem Umfeld sondern von und mit Profis. Das Institut für Jungunternehmer hat ein Workshop worin die Teilnehmenden in 5 Tagen ihr Businessmodell entwickeln oder überarbeiten. Damit schärfst Du Strategie, Marketing, Finanzen und IP-Schutz und machst ein stimmiges Konzept. Abgeschlossen wird das ganze am 5. Tag mit einem 7-minütigen Pitch vor Experten (ca 20). Das sind zu 70 % Geldgeber bei denen Du auch sofort Feedback über Deine Finanzierungschancen erhalten kannst.
Weitere Informationen zu den Inhalten und Zielen. Der nächste «venture plan» startet am 8.September 2011 im Technopark Zürich. Nutze die Chance, Deinem Projekt/Start-up neue Impulse zu geben!
von Reto Hartinger
Das Patentegezänkt um Android könnte ein Ende haben. Google kauft Motorola Mobility und steigt damit ins Hardwarebusiness ein. Nun bringt Motorola nicht nur eine gute Distribution ein, sondern auch einige Patente. Vor allem aber muss jetzt Microsoft und Apple gegen Google/Motorola direkt prozessieren.
Mit dem Kauf von Motorola kann Google wie Apple Betriebsystem und Hardware aufeinander abstimmen. Vielleicht sogar auch beim Prozessordesign mitreden. Gleich lange Spiesse um das beste Produkt hervorzubringen. Google kann so auch endlich mit Android direkt Geld verdienen.
Was passiert mit HTC & Co wenn Google einen eigenen Hardwareproduzenten hat? Werden sie Android noch stärker ändern müssen? Werden sie sich vermehrt in Microsofts Arme begeben? Beides. Sie könnten theoretisch im Patentstreit noch geschwächter dastehen. Zugang zum Betriebssystem erhalten sie gegenüber Motorola viel zu spät und müssen die optimale Hardware nachbauen.
Eine Chance für Microsoft doch noch signifikant Marktanteile zu erhalten. Sollte dies nicht aufgehen, kann Microsoft immer noch Nokia kaufen. Dann hätten alle Betriebssysteme ihre eigene Hardware. Der Rest würde zwischen den Fronten aufgerieben.
Für Apple ändert sich kaum etwas, ausser dass Android besser wird. Gerade im Tablet-Bereich ist wohl nur ein Hardware/Software-Anbieter in der Lage mit Apple zu konkurrenzieren.
von Reto Hartinger
Schon wieder ein erfolgreicher Exit. Das ehemalige ETH Spinnoff Svox von Volker Janzen und Christof Traber, geht für über 100 Millionen an die amerikanische Firma Nuance. Wenn in einem Gerät eine Computerstimmt ertönt und diese klingt als spreche ein Mensch, steckt Svox-Technologie dahinter, zum Beispiel im Navigationssystem TomTom. Wobei Svox nicht nur in Sprachausgabe führend ist sondern auch in Spracheingabe. Der mit 100 Mitarbeitern starke Schweizer Hauptsitz wird als Forschungsstandort weiter bestehen bleiben. Die Svox hatte auch schon schwierige Zeiten hinter sich, weshalb ich Investoren und Gründern mein Hochachtung ausspreche.
von Reto Hartinger
Der Genfer David Marcus hat sich spezialisiert in Mobile und Bezahlsysteme. Sein erstes Unternehmen, die Echovox, hat er Anfang 2000 in Genf gegründet. Echovox befasste sich mit mobilem Datentransfer, inklusive Gebührenerfassung und -verrechnung. Reuters, RTL und Edipresse gehörten zu den Kunden, die Inhalte gegen Bezahlung in TV-Shows, Dating, Ratespielen und Chats anboten. Es zog David Marcus 2008 ins Silicon Valley um seine Beziehungen in der Telcowelt weiter zu entwickeln und besser vermarkten zu können. Daraus entstand die Firma Zong, welche das Einkaufen via Handyrechnung ermöglicht. So können innerhalb einer Facebook-App oder von Online-Spielen in zwei Schritten digitale Güter gekauft werden. Ebay übernimmt für 240 Millionen Dollar Zong vollständig und nutzt Zong für den Bezahldienst Paypal.
Aus der Schweiz heraus wäre ein solcher Deal mit Paypal kaum möglich gewesen. Den Schritt über den Teich kann sich lohnen.
von Reto Hartinger
Das ist wohl ein Traumstart: DeinDeal erreicht nach 15 Monaten bereits einen Exit. Ringier beteiligt sich mit 60 % am Unternehmen. Auch in der Schweiz hypt der Internet-Markt. Gut so. Start-ups bekommen jetzt leichter Geld, so leicht wie noch nie und mit dem DeinDeal Beispiel gibt es auch eine Erfolgsstory die es auch für Investoren anschaulich macht, dass man in der Schweiz und mit schweizer Startups reales Geld verdienen kann.
Es ist auch dem unglaublichen Team um Amir Suissa zu verdanken, dass es so schnell geklappt hat. In amerikanischen Stil und Tempo haben sie DeinDeal in den Markt gedrückt und gewonnen. Bravo.
Ich hoffe, dass sich das Gründerteam demnächst einer weiteren Idee widmet. So wie es aufgezogen ist, kann das Ringier auch selber betreiben.
von Reto Hartinger
Der Dritte ICT Investor’s Day findet am 04.07.2011 um 17:00 im Hub Zürichstatt. Teilnehmer sind wieder acht spannende Startups aus der ICT-Szene:
| 16:00 |
Eintreffen der Startups und Einrichten der Tischmesse |
| 17:00 |
Eintreffen aller Teilnehmer |
| 17:15 |
Start mit Kurzpräsentation zum HUB |
|
17:25
|
Pitches (90 Sekunden) von acht Jungunternehmern:
|
| 17:40 |
Investoren wählen vier Jungunternehmen für eine ausführlichere Präsentation (mit Q&A) aus |
| 18:00 |
Kurzvorstellung der Investorenplattform cofundit.com |
| 18:10 |
Vier Jungunternehmer-Präsentationen (jeweils 10 Minuten), gefolgt von Q&A (maximal 10 Minuten) |
| 19:40 |
Apéro und Tischmesse für alle Jungunternehmen |
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie Organisator Jan Fülscher die Jungunternehmer ausspührt. Zu den Veranstaltungen kommen ca 40 Business Angels und Venture Capitalists.
Suchst du Beteiligungsmöglichkeiten an spannenden ICT-Start-ups, solltest Du da dabei sein. Aber auch wenn Du Geld suchst, lohnt sich ein Besuch. Lerne die Plattform und Ablauf des ICT Startup Day kennen, damit Du bei einer eigenen Präsentation erfolgreich bist.
An diesem Startup Day stellt sich auch die Cloud-Financing-Organisation cofundit,com vor und wir erfahren Hintergründe zum HUB ZURICH.
Programm und Anmeldung: www.ict-investors-day.ch/3rd-ict-investors-day-ablauf-und-anmeldung.
von Reto Hartinger
Die Startup-Szene in der Schweiz kommt immer mehr in Fahrt. Es gibt schon sehr viele Unterstützungsprogramme. Kürzlich hat mir ein Business Angel erklärt, dass sich ihr Business Angel Club verkleinern wird. Nicht etwa weil es zu wenig Geld habe oder zu wenig zu finanzierende Startups. Nein. Bei den guten Startups kommen die Business Angel nicht mehr zum Zuge! Sie möchten sich deshalb weiter professionalieren und bauen bei ihren Mitgliedern grössere Hürden auf. Wer nicht investiert soll rausfliegen. Damit wollen sie mehr Gewicht im Markt bekommen.
Finanzierer bieten sich mit einer Messe am 07. Juni 2011 im Kongresshaus Zürich, Gotthardstrasse 5, 8022 Zürich an. Die Start Messe ist eine Tischmesse ergänzt mit Kurzreferaten ums Thema Selbständigkeit, Firmengründung, Firmenübernahme.
Es ist spannen die ganze Szene in Walking-Distance zu haben.
| Zeit: |
Vortragsraum: |
| 13.15-13.45 |
So gründen Sie ihre Firma! Thomas Koller, OBT AG |
| 14.00-14.30 |
Finanzierung eines Startups Andreas Schweizer, ZKB |
| 14.45-15.15 |
Stolpersteine bei der Firmenübernahme Désirée Schiess, ZHAW |
| 15.30-16.00 |
Worauf muss ein Franchisenehmer achten? Dr. Christoph Wildhaber, Schweizer Franchise Verband |
| 16.15-16.45 |
Selbständigkeit “fast” ohne Risiken Oliver Odermatt, Unternehmeragentur Piunti |
| 17.00-17.30 |
Von der Geschäftsidee zum Businessplan Simon May, Institut für Jungunternehmen |
von Reto Hartinger
Es ist unglaublich wieviel Dynamik die Schweizer Start-up Szene in letzter Zeit gewonnen hat. Dies vor allem durch das KTI und das Institut für Jungunternehmer. Viele Förderungen, viele Ausbildungsmöglichkeiten, viel Unterstützung. Man kann nicht mehr sagen, dass die Jungunternehmer alleine gelassen werden.
Etwas fehlt aber noch, eine Mentalitätsänderung. Das ist bekanntlich das Schwierigste. In den USA sind Jungunternehmer Helden, hier eher Spinner, Querköpfe und oft auch Einzelgänger. Wir müssen erfolgreiche Jungunternehmer zu Helden machen, denen man nacheifern kann.
Einen Schritt in diese Richtung wir eine neue Publikation machen. Darin werden die 100 besten Start-ups portraitiert. So werden wenigstens die Firmen zu Helden – auch nicht schlecht. Ich werde 10 der besten Start-ups wählen können. Damit ich aber so viele wie möglich kenne, macht mich auf die besten aufmerksam. Bitte um viele Vorschläge. Das Unternehmen soll nicht älter als 5 Jahre sein
von Reto Hartinger
Am 4. July (was für ein Tag!) geht bereits der 3 Investors Day über die Bühne. ICT Start-ups präsentieren vor Investoren ihre Ideen. Eine tolle Sache. Melde doch Deine Idee bis zum 8. Mai an
Am 4. July (was für ein Tag!) geht bereits der 3 Investors Day über die Bühne. ICT Start-ups präsentieren vor Investoren ihre Ideen. Eine tolle Sache. Melde doch Deine Idee bis zum 8. Mai an
Die Zeiten sind vorbei wo Internet Projekte in der Schweiz keine Beachtung fanden! Man muss die Gelegenheit einfach nutzen. So läuft das ab und das musst Du liefern:
| Anmeldung / Vorauswahl |
- MUSS: Einseitige Zusammenfassung
- OPTION: Businessplan
|
| Investor’s Day |
- MUSS: Einseitige ausgedruckte Zusammenfassung Ihres Projektes, welche den anwesenden Investoren hilft, Ihr Projekt zu verstehen. Davon genügend Kopien für alle teilnehmenden Investoren. Dieses Blatt wird beim Empfang aufgelegt.
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| Präsentation Teil 1 |
- MUSS: maximal 90-sekündige Ansprache an die Investoren
- OPTION: Maximal eine Powerpoint- oder PDF-Seite, die während Ihrer 90 Sekunden gezeigt wird.
|
| Präsentation Teil 2 |
- MUSS: Max. zehnminütige Präsentation, inklusive Präsentation auf Powerpoint oder PDF. Diese Präsentation wird während Ihres Referats gezeigt (Sie steuern den Ablauf selbst).
- OPTION: Backup-Folien, welche bestimmte Themen ergänzen, und im Rahmen des Q&A gezeigt werden können.
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| Tischmesse mit Apéro: |
- MUSS: Ausreichend Visitenkarten (mindestens 10 bis 20 Stück)
- MUSS: Notizpapier, damit Sie sich Feedbacks und Kontakte aufschreiben können
- OPTION: Weiterführende Dokumentation für interessierte Investoren, z.B. Businessplan, Broschüren usw.
- OPTION: Beschriftung Ihres Tisches an der Wand hinter dem Tisch (bitte Befestigungsmaterial selbst mitnehmen – Klebeband etc.)
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