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Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

Internet Briefing Developer Konferenz

von Reto Hartinger

Jedes Jahr mache ich eine Entwickler Konferenz mit den brennensten Themen und besten Referenten. Da hoffe ich, dass ich es diesmal auch getroffen habe. Mein Augenmerk ist dabei, dass man zum Teil Techniken lernt – wie z.B. den Code in ganz kleine Stücke zu teilen die miteinander sprechen (das müssen heute alle drauf haben die Programme in der Cloud stellen wollen) , neue Best Practicies wie z.B. Wie man robuste Web-Applikationen bauen oder Erfahrungberichte wie z.B. HTML5, da wird ja meist nur berichtet ob es ready ist oder nicht – bei uns, welche Erfahrung damit gemacht wurden. Dann soll es aber auch Referate haben die dich inspirieren sollen wie z.B.  Tracking und Personalisierung, 3D oder Faceted Navigation. Schau in das Programm hinein, melde dich an und vor allem – sage es in deinem Umfeld weiter. Vielleicht bist du nicht Techie, aber ein Problem im Programm ist bei euchauf der Agenda, dann sende den Techie in die Konferenz, es wird dir viel Kosten sparen. Es gibt nichts Günstigeres als von den Besten zu lernen.

Developer Konferenz
Falcone Konferenzzentrum Zürich
8.12.2011  08.30-17.30

08.00-08.20 Registrierung und Networking
08.20-09.15 Mobile Developement – fight the fragmentation
Christoph Ebert & Tobias Ebnöther, Liip
09.15-10.15 Architektur der kleinen Bausteine & Wie baue ich eine komplette Anwendung im Browser
Jens-Christian Fischer , CEO, invisible
10.15-10.45 Robuste Web-Applikationen bauen
Patrice Neff, CTO, memonic.com
10.45-11.00 Pause
11.00-11.10 NoSQL für MySQL
Oliver Sennhauser, Senior MySQL Consultant, FromDual
11.10-12.10 CMS Integration: CMS vendors vs. application developers
Corsin Decurtins, netcetera
12.10-12.10 A/B Testing
Reto Lämmler & Paul Sevinç, CTO, Doodle AG
12.10-13.10 Mittagessen
14.00-14.40 HTML5 und CSS3 – die nächste Stufe der Webentwicklung ist gezündet
Reto Aebersold, Leiter Entwicklung, Atizo AG
14.40-15.20 Clientseitiges Last- und Performancetesting Jürg Stuker, CEO, namics
15.20-15.35 Pause
15.35-16.20 Tracking und Personalisierung
Michael Wechner, Wyona Research and Development, Member at Apache Software Foundation
16.20-16.55 3D: Einführung in WebGL
Jonas Wagner, Local.ch
16.55-17.10 Faceted Search: Websites mit Guided Navigation
Walter Schärer, Jobup AG

Alle Abstracts und Anmeldung hier

Google sperrt QuickTime und Java aus

von Reto Hartinger

Skandal – Apple hatte und hat Flash aus dem iOS verbannt. Entwcheidet Apple,  was das Internet können soll bzw. welche Technologie es unterstützt. Flash geriet in die Kriese und eine breite Absetzbewegung begann. Mit Android ist ein Konkurrent da, der dem User eine Alternative gibt und promt werben die Android-Geräte-Herstelle damit, dass ihre Devices Flash unterstützen (ok, dass das so nicht stimmt ist ne ganz andere Geschichte). Apple bekam das böse geschlossene Image, Google das offene, gute.

Google hat aber seine liebe Mühe das Flash-Versprechen einzuhalten und mit 3.0 wird Android geschlossener. Mit Chrome wendet Google das Apple-Ausschliessverfahren nun selbst an. Chrome wird bei jeder Site die QuickTime oder Java einsetzt jedes Mal fragen ob diese Plug-Ins benutzt werden dürfen oder für diese Site immer zugelassen werden. Ziemlich nervtötend. Möglich, dass es wieder eine Absetzbewegung, von diesen beiden Technologien geben wird, denn im Internet will niemand seinen Usern unnütze Hürden in den Weg stellen. Setzt Google nicht selber auch Java in einigen Produkten ein? Musste zu Beginn nicht alles was für Googles Cloudangebot entwickelt wurde, in Java geschrieben sein? Diese Entwickler werden sich freuen. Wird die Chrome Verbreitung darunter leiden?

Werden Java & Android verschwinden?

von Markus Hegi

Wird ChromeOS das einzige Betriebssystem von Google? – Gibt Palm das grosse Comeback?

In English

Interessant, was gegenwärtig in der Entwicklergemeinde diskutiert wird über die Zukunft der Programmierung & von Betriebssystemen – Ich höre immer mehr skeptische Meinungen über Java & Android.

So gibt es zum Beispiel zunehmend die Ansicht, dass Java bald nicht mehr eine bevorzugte Technologie sein wird. Wahrscheinlich wird Java noch lange überleben, genauso wie Cobol – Und vor allem in grossen Unternehmen wird auch die Entwicklung noch einige Zeit weitergehen. Aber für neue Projekte wird Java immer weniger verwendet. Gründe, warum der Glaube an Java abnimmt:
> Java ist ein Teil von Oracle: kulturell kein guter fit.

> Java ist komplex – Und das Web 2.0 hat ein klarer Trend zur Einfachheit. Im rasch sich verändernden geschäftlichen Umfeld müssen Web-Anwendungen schnell anpassbar sein und ‘Rapid Prototyping’ und agile Methoden unterstützen. Die Trends gehen in Richtung dynamischen Sprachen, Scripting, reinem http, NoSQL , Cloud Computing & nur Browser-basierte Applikationen.

Auch glauben immer mehr, dass Android mit der Zeit durch ChromeOS ersetzt wird. Dass also ChromeOS langfristig das einzige Betriebssystem von Google wird. Hauptgründe können sein:
> Android basiert zu einem großen Teil auf Java – Wenn also Java immer weniger benutzt wird, hat auch Android ein Problem.
> Der Desktop wird verschwinden, und der Browser wird die universelle Benutzeroberfläche – Wie es ja für ChromeOS angekündigt ist. Software wird immer mehr auf ‘leichteren’ Technologien entwickelt – vermutlich JavaScript, da es eine sehr grosse Entwicklergemeinde gibt.
> Google wird langfristig nicht in der Lage sein, zwei verschiedene Betriebssysteme zu unterstützen – Und wird Android stoppen … genau so wie Wave.
Falls dies eintrifft, wie würden dann in Zukunft Betriebssysteme für Clients aussehen? – Neben Apple, die wohl auch weiterhin einen guten Marktanteil halten werden, scheint es noch nicht klar, wer den Markt dominieren wird. Apple wohl kaum, da zu geschlossen um einen dominanten Marktanteil zu erhalten.
Der Desktop und lokale apps werden wahrscheinlich verschwinden – Ganz einfach deshalb, weil ein Browser leichter zu bedienen ist, und die Wartung & das Handling der Geräte viel einfacher wird ohne lokale apps und Daten. Google hat mit ChromeOS sicher eine sehr gute Chance. Aber ChromeOS ist noch nicht im Markt, und die Zukunft wird zeigen, ob das Google richtig hinkriegt.
Es gibt aber heute schon ein Betriebssystem auf dem Markt, welches dem Betriebssystem der Zukunft ziemlich nahe kommt: WebOS - von einer Firma, die wir alle schon fast vergessen hatten: Palm. @twtomcat dazu: “WebOS ist schon jetzt, was ChromeOS verspricht”: Es basiert vollständig auf Web-Technologien, hat die Google-V8 JavaScript Engine integriert (die wahrscheinlich beste JS-Engine). Es gibt zwar noch Client Apps, diese werden jedoch vollständig auf JavaScript und HTML entwickelt.

Gratis Bücher verhelfen dem iPad zum Erfolg

von Reto Hartinger

Es ist ja schön, dass die grossen Verlage Apples iPad mit Inhalt bestücken, der iPad könnte aber das Youtube der Bücher werden. Wieso? Die Möglichkeiten das iPad erinnern mich an meine CD-ROM Zeit zurück. Der iPad kann doch alles was eine CD-ROM kann. Text, Animation, Video etc. Besser als beim CD-ROM – der iPad lehnt sich an das Buch an und hat deshalb ein standartisiertes Format bzw. Interface. Ich habe 5 CD-ROMs gemacht, vier davon veröffentlicht und konnte als Nowbody locker mit Burda, Holzbrink und Konsorten mithalten – auch was den Vertrieb und Absatzzahlen anging.

Die traditionellen Verlage werden weniger moderne Books herausgeben, Platz für neue E-Verleger

Mit dem iPad wird es noch einfacher. Ich bin ziemlich sicher, dass ich die besseren iPad-Bücher machen kann als die Buchverlage, denn ich kenne mich mit Technologie einfach besser aus. Beim Vertrieb hätten wir die gleich langen Spiesse – ich muss nicht mehr mit Distributoren verhandeln – Apple nimmt mir diesen Part ab. Ich kann auch immer noch entscheiden, ob ich das Buch verkaufen oder gar gratis anbieten will. Apple wird dafür sorgen, dass ich mein Buch über Werbung refinanzieren kann. Und wieder verdient Apple mit – die Distribution würde ja auch mitverdienen.

Selbstermarktung und neue technologiegetriebene Verlage entstehen

The Swiss Art CD habe ich für Fr. 25.- verkauft (und habe damit eine Revolution ausgelöst, weil CD-ROMs damals zwischen 250 und 650 Franken kosteten). Dem Buchhandel habe ich 55 % Marge und Distributoren an Grossverteiler (wie Manor, Mediamarkt, Kaufhoft etc.) 70 % abgegeben. Mit dem iPad gäbe ich nur 30 % ab. Für den Abverkaufdruck musste ich selber sorgen, da ich ja mein eigener Verlag war. Ich musste also PR, Inserate und Events machen. Das muss ich beim iPad sicher auch – dabei helfen mir heute aber die Social Media wie Facebook und Co. Einen Teil des Inhaltes kann ich als Teaser auf youtube.com veröffentlichen und ich kann ein Verkaufsvideo machen.

Gratis oder kapitelweiser Verkauf wird das beliebteste Vertriebsmodell für die neuen Verleger und Selbstermarkter

Ich würde die ersten 3 Kapitel des Buches gratis abgeben, erst wer fertig lesen will muss bezahlen. Er könnte die Kapitel einzeln bezahlen. Das könnte ich so machen, dass man 1 Kapitel gratis lesen kann, dann könnte man sich entscheiden ob man jedes Kapitel einzeln bezahlt oder bis Kapitel 3  gratis weiter liest und dann das ganze Buch kauft oder nicht. Vielleicht enthalten die ersten 3 Kapitle Werbung und ich kann mich entscheiden, das Buch gleich zu kaufen und muss dann keine Werbung hinnehmen.

Enorm viele Gratisveröffentlichungen machen den iPad attraktiv für Autoren und User

In Deutsch werden pro Jahr 110 000 Bücher veröffentlicht (inklusive Uebersetzungen ausländischer Werke). Viel viel mehr finden aber nie einen Verlage. Es könnte also sein, dass der Markt der Gratis oder Billigbücher bzw direktvermarkteten Bücher auf dem iPad viel grösser sein wird als jener der Verlage. Es kann sein, dass ein Autor viel mehr an einem selbstvermarkteten Buch verdient, als über einen Verlag.

Beispiel: Andreas Fischers animierten Gedichte “Kutschenfahren”

Ich habe Andreas Fischers Posie CD-ROM “Kutschenfahren” verlegt. Als Buch hätte er keinen Velag gefunden und wenn, hätte er 200 Stück verkauft (bei einer Erstauflage von 300 Stück). Das sind seine Aussagen. Bei einem anderen CD-ROM Verlag, hätte er vielleicht keine 100 CDs verkaut, denn die wollten einen Enduser-Preis von mindesten 60 Franken. Ich habe “Kutschenfahren” für 28 Franken angeboten und ca 800 Stück verkauft. Andreas Fischer hat etwas dran verdient, den Buchverlag hätte er wahrscheinlich bezahlen müssen. Mit dem iPad hätte Andreas seine animierte Poesie selber vermarktet und wahrscheinlich gratis in den Shop gestellt. Es ging ihm ja nicht darum viel zu verdienen, sondern viel gelesen zu werden. Ich schätze, dass er so mehrere 1000 Downloads erreichen würde. Alle gewinnen dabei, obwohl kein Rappen Geld geflossen ist. Für Apple werden die gratis Bücher ein wichtiges Verkaufsargument, der Buchverlag hat keinen Verlust gemacht, Andreas Fischer hat allen seinen Kontakten einen Link auf sein Werk geschickt und wurde viel beachtet und der  Konsument hat gute animiert Poesie erhalten.

Das iPad macht Jörg Eugster wird zum viel gelesenen Experten auch in Deutschland und Oesterreich

Jörg Eugster gibt jährlich ein Buch über Online Marketing via Marketing & Kommunikation heraus. Als Autor verdient er dabei nichts. Ist ihm nicht wichtig. Das Buch ist für ihn ein gutes Marketinginstrument. Für M+K ist es eine Möglichkeit Inserate zu verkaufen. Das Buch hat zwar einen Verkaufspreis, wird aber gratis verteilt. Alle sind happy. Jörg wird sich in Zukunft überlegen, ob er sein Buch nicht über den iPad anbieten soll. Er ist ein guter Selbstvermarkter – deshalb schreibt er es ja. Mit dem iPad hätte Jörg sofort auch Oesterreich und Deutschland erschlossen und würde wahrscheinlich mehr Downloads erreichen. Er könnte sein Buch gratis oder für gerademal Fr. 1.- bis Fr. 3.- anbieten. Bei 10 000 Downloads verdiente er 7′000 Franken. Er wird die erste Version gratis anbieten und die nächste Version vielleicht kapitelweise verkaufen.

Achtung Verlage: Befreit von Einschränkungen, werden Bücher anders (multimedialer) daherkommen (müssen)!

Ja, Apple macht den Büchermarkt kaputt. Falsch, Apple macht den Verlagsmarkt kaputt. Schliesslich hat Apple auch nicht den Musikmarkt kaputt gemacht. Wir hören jetzt sicher mehr Musik als früher, gehen immer noch an Konzerte (vielleicht werden die auch einmal billiger) und ein Bandsterben haben wir auch keines erlebt.

Apple kann ganz neue Economics in diese Märkte einführen, denn Apple verdient an den Geräten gutes Geld. Jeder Hardwareanbieter kann das. Es wird für Apple nicht so einfach, diesen Markt zu dominieren. Aber Apple wird der einzige Hardware-Anbieter sein, der diesen Gratis-Markt  erschafft. Goolge wird das für die anderen Geräte übernehmen (wollen). Wetten dass der Google Markt kleiner sein wird als der Apple Book Store obwohl es mehr Reader auf Android oder Chrome Basis gibt? Chrome wird ziemlich sicher den App-Markt versieben – daran haben die Entwickler höchstwarscheinlich nicht gedacht.

Ich bin gespannt wie Du den Markt einschätzt. Diskutiere mit.

Ich überlege gerade, ob ich ein Konzept das ich für CD-ROMs hatte für iPads anbieten soll. Wenn Appentwickler Interesse haben eine gaaaanz cooole App zu entwickeln, bitte melden. Wer einen iPad Verlag aufziehen möchte, sollte sich auch melden und Autoren mit guter Idee sowieso.

Internet Briefing 2010

von Reto Hartinger

Irgendwie bin ich optimistisch, dass das 2010 innhaltlich das beste Internet Briefing Jahr wird. Zum fünfährigen Bestehen des Internet Briefings habe ich eine Konferenzreihe vorgesehen, die mit 3 Konferenzen im März und April zu den Themen E- und Mobile-Commerce, den wichtigsten Developper-Themen und Social Media beginnen. Im Herbst folgen voraussichtlich wieder 3 Konferenz. Mindestens eine davon in Bern.

Es könnte sein, dass wir im April wieder einen Geschäftsleitungsmitglied eines renomierten amerikanischen Webunternehmens bei einem Internet Briefing begrüssen dürfen. Ich sehe sowieso mehr englische Briefings vor, damit sich die englischsprachigen Internetler mit uns besser vermischen.

Wenn Du weisst, dass irgendeine Persönlichkeit aus den USA in die Schweiz kommt, teile es mir doch bitte mit. Ich werde mich bemühen, dass diese vor dem Internet Briefing spricht.

Melde Dich jetzt zu den zu den nächsten Veranstaltungen an:


2.02.2010 11.30-14.00 Internationales Email Marketing
Email Marketing ist auch international d a s Tool um effizient Märkte zu bearbeiten sowie Kunden zu informieren. Aber wie erreichen wir unsere Branding-Ziele und bringen Promotions über verschiedene Sprachen, Kulturen, Zeitzonen an den Mann? Milko van Rijn von Mettler-Toledo International geht der Frage nach, wie man ein Internationales Email Marketing 

2.02.2010 17.30-20.00 User Experience and Application Design at Google
Usability is key in web applications. Simon Raess works as UX Designer at Google Docs in New York. He shares his views on how to create genuine user experiences for the web.

Dieses Event ist auf Englisch – wer es auf Deutsch haben will, geht nach Bern:

3.02.2010 17.30-20.00 User Experience und Application Design bei Google (Deutsch)
Bern: Ristorante La Gioia, Bärenplatz 7 map
Benutzerfreundlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg von Web-Applikationen. Simon Raess arbeitet als UX Designer im Google Docs Team in New York. Er spricht über die Gestaltung von Benutzer-Erlebnissen im Web.

Es warten spannende Konferenz auf Dich – melde Dich jetzt an zu:

15.03.2010 08.30-17.30 Konferenz:

E-Commerce & Mobile Commerce

E-Commerce Trens: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing

Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality

Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co, Social Media Kampagnen

Mobile Commerce: M-Commerce Möglichkeiten und Beispiele, Preisvergleiche,

… und mehr Themen


6.4.2010 08.30-17.30 Konferenz:

Social Media Marketing Summit

Kommunikationsstrategien: Facebook, Twitter, Youtube Kampagnen

Inhalte verbreiten:  Webapps, Page, Gruppe und Facebookinhalte auf eigener Page

Twitter: Twitter in Business, Virale Twitter-Applicationen

Mobile: Möglichkeiten und Aussichten

Social Media managen : Aktivitäten monitoren und auslösen, Social Media und CRM


Provisorisches Programm:
- Neue Kommunikationsstrategien mit Botschaften und Botschafter
- Social Media Aktivitäten monitoren und aktivieren
- Webapps, Page, Gruppe: Inhalt er eigenen Website auf Facebook publizieren
- Werbung in Sozialen Netzwerken
- Facebook Gruppe, Facebook Fanpage
- Virale Twitter-Applicationen: Wie man in 4 Wochen 600′000 Benutzer gewinnt
- Social Media goes mobile
- Twitter für Business: selbstreferenzielle Spielerei oder “the next big thing”
- Vom Dialog zum Lead – Social Media Marketing und CRM im Zusammenspiel

7.4.2010 08.30-17.30 Entwickler-Konferenz

Developer Summit

Entwicklen für/von: Twitterapplikationen, Facebook , iPhone und iSlate

Single Sing on mit Facebook, Twitter, und Google-ID

Web & Cloud verschnellern: Skalierbare Applikationen, Atomisierung von Komplexen Systemen

Trends: NoSQL , One Web, Web of Things

Projektmanagement: Boosting Requirements Analysis, Better Software Estimation

Real-Time Web: Standards und Herausforderungen,  Software-Architekturen für die Web-2.0-Welt

Melde Dich bereits jetzt an

5 Jahre Internet Briefing Konferenz: Call for Speakers

von Reto Hartinger

 

Nächstes Jahr wird das Internet Briefing fünf Jahre alt. Wir kommen in den ersten Chindsgi oder im Internet-Zeitalter stehen wir wohl eher vor der Matura.
Ich möchte das Jubiläum mit zwei grossen Konferenzen begehen (die auch einen sozialen Teil mit Musik und Showeinlagen unserer Mitglieder beinhalten).
Die Konferenzen plane ich für März und September. Deshalb suche ich heute schon Speaker, künstlerische Taltente und Sponsoren. 
Call for speakers
Promotion: Social Media Marketing (wird ein Morgen gewidmet sein), Onlinemarketing, E-CRM, Mobilemarketing etc.
Trends: Userverhalten, Märkte, Businessmodelle, Technologien, E-Business, E-Commerce, Wisdom of the Crowds etc.
Best Cases: Suchmaschinenoptimierung, Usability, Web-Design, Markenführung, Mobile etc.
Mobile: iPhone & Android Trends, Businessmodelle, Ubiquitous Computing, Locationbased Konzepte etc.
Technologie: Cloud Computing, Collaboration, Virtualisierung, SaaS, Open Source, Pervasive Computing, 3D Web, HTML5 etc.
Development: Ajax, Automatisation, Webapplikationsdesign, P2P Architekturen, Agile Methoden, Model driven design, Computational Intelligence etc
und natürlich Deine eigene Idee eines Referates.
Keine Angst, sollte Dein Vorschlag an den Konferenzen nicht unterkommen – werde ich sie an normalen Briefings berücksichtigen können.

Portals

von RobBetgem

Why this Blogpost;
In the recent couple of years Portal technology has become increasingly popular concept discussed about in IT and many organisations. Portal technology has been significantly matured since the introduction of first generation portals. From start on introducing of portals, one of the main problems for companies was to get a clear understanding on the concept and the way how to benefit from this technology and how to fit this concept onto their business processes. The expectation is that in the near future more than half of the companies will be owner of some kind of portal implementation. A good reason to have a more closer look on what portal technology is about. Hopefully this Blog is a starting point for an active discussion about issues like, basic architecture,  the major portal contenders, future trends, best practises on setting up portals in your organization, what is the impact on integrating portals with your existing application and database infrastructure, and when to decide between commercial product or open source, and so on.

What is Portal
In general, a portal is basically a web site containing a set of modules (portlets) exposing content to the user from different sources. On top of this, offering users the ability to create a site that is personalized for individual interests.
Evolution of portals
First generation portal technologies were mainly supporting internet search and navigation capabilities, providing start point for web consumers for exploring the web. Meanwhile the market for portal technology focuses increasingly on delivering better cooperative information to dedicated user groups. 
The next step was offering instrumentation for allowing personalization, notification, collaboration, workflow, knowledge management, groupware and integration of business applications. The general idea is to collect information from different sources, creating a single secured point of access to this information as a library of categorized and personalized content.

When is there a need for a portal
Nowadays lots of companies depend on the information and services they provide to their users via web technologies, say internal staff members, external customers, business partners, etc… In organizational environments where users increasingly make extensive use of web applications, users might be easily get exposed to information overload and find it difficult to locate the needed information or services, in this case there is an obvious need in streamlining and grouping information. To eliminate problems described it would be desirable to set up a portal infrastructure for streamlining and organizing the large flow of information in an effective and efficient manner, so that different type of data owners can be identified by the portal, personalized information is serviced out on relevance and interests of the users according a profile that can be centrally managed by the supporting organization. In this case portal technology can fit in the needs on supplying these kind of services.

Key factors and desired functionality:

  • In general portals should support the following list of features.
  • Enable single secured access to one look and feel entry point, enabling the user to gain access to different information and services that are offered via different systems.
  • Information integration (CMS), enabling different departments to setup and update tailored information for different user groups according a common user profile.
  • Personalization, allowing individual users to select the information that are of his interest, able to customize the presentation of this information.
  • Task management and workflow, business process modeling . Collaboration and groupware facilities, enabling plugin facilities for enriching the portal environment with all nowadays groupware wikis, IM, alerts, RSS, etc..
  • Integration technology to other systems, and other portals via WSRP

Platform and product considerations;
Multiple commercial software vendors have been delivering portal solutions, products from IBM, Oracle (BEA), MS and other solutions all come with relatively high license fees. The costs of integration and implementing can add considerably high investments on top of these license costs. Most of these commercial products have highly advanced application integration features allowing quick linking in with ERP, back offices platforms, CMS, etc.. For many small to medium companies this is far too much than needed and not even desired for. Alternatively there is a large number of OS portal software initiatives enabling ease setup of all needed basic portal facilities, almost out of the box, which can than be customized to individual needs. Aspects to be considered when starting the OS selection process are, easiness of managing and setting up the product, the quality of documentation, the size of community (users and developers), what features come out of the box without requiring additional development, is the product based on nowadays standards, has the product any features beyond authentication and site administration, like CMS, collaboration, and much more things to be considered.

Hope this short introduction will lead to an active discussion on this complex but highly interesting topic.

Bringt ein App-Store endlich den Durchbruch für Open Source?

von Reto Hartinger

Apple hat es vorgemacht. Das iPhone hat für ein neues Gerät eine neue Applikationswelt erschaffen und mit dem äusserst erfolgreichen App-Store für die verbreitung der Software gesorgt. Erstaunlich, dass die Apple gelungen ist, denn gerade für Apple wurde in den letzten 10 Jahren einfach nichts mehr entwickelt. Aber halt, auch für die Windowswelt ist kaum mehr eine neue Standardsoftware entstanden. Wieso?

Standardsoftware hatte ein Innovations- und Distributionsproblem

Microsoft geht in jeden Softwarebereich. Lange vernachlässigt wurden CMS, Business- und Grafitk-Software. Microsoft ist schon längst drin. Meist eher mit weniger Erfolg. Sie können aber Innovation erfolgreich plattwalzen indem

- Microsoft kündigt an, “nächstes Jahr” mit einer XY-Software auf den Markt zu kommen. Die Konkurrenz verliert sofort an Schwung. Viele Kunden warten nun auf das Microsoft-Produkt welches frühestens in 2 Jahren mehr als Beat-Version denn als anständiges Produkt auf den Markt geworfen wird.

- Microsoft kauft sich in den Markt ein. Microsoft hat noch nie den Besten oder Zweitbesten eines Marktes gekauft. Meist ist es die Nr. 4. Ein ziemlich rudimentäres Stück Software das aber mit der oben beschriebenen Methode gepusht wird.

- Hat auch das keinen Erfolg, wird die Software einfach Office beigefügt. Dann ist es um die Konkurrenz defintiv geschehen. Denn damit ist das Produkt quasi gratis und verfügt über eine grosse Verbreitung. Die Konkurrenzprodukte sterben, die Innovation ist tot.

Dieses Problem hätte Open-Source Software nicht. Sie ist gratis, wird von vielen Entwicklern getragen und schert sich eigentlich nicht um die Konkurrenz, denn Open-Source Software kennt schon im eigenen Lager viel Wettbewerb. Open-Source Software fehlt es aber an Distribution.

Apple hat es vorgemacht. Niemand hat mehr für das Macintosh Betriebssystem entwickelt. Für das iPhone hat Apple aber eine enorme Anzahl Entwickler hinter sich gebracht, dem AppStore sei Dank. Die Entwickler haben eine Plattform um bei den Usern bekannt zu werden.

Dasselbe versucht nun Sun mit einen AppStore für Open-Source Software auf Java-Basis. Die schwindelerregenden Zahlen über das Potenzial mit dem Sun sich den Erfolg bereits vorgerechnet hat, möchte ich euch ersparen. Es ist einfach obsolet. Das Problem des Java AppStores ist, das ihm selbst das Distributionsmodell fehlt.

Ich bin skeptisch. Da messe ich Goolges AppStore für Android bessere Chancen aus sowie dem AppStore der voraussichtlich dem Chrome OS zugrunde liegt. Aber die haben mit Java oder Open Source selber nichts am Hut und richten sich auch eher an Cloud Computing den an Desktop Software.

Suns Initiative ist aber sicher zu begrüssen.

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