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Internationales Internet-Marketing

von Beat Z'graggen

Milko van Rijn von Mettler-Toledo International ging in seinem Vortrag am gestrigen Internet-Briefing der Frage nach, wie man internationales Internet Marketing aufzieht und wo kulturelle Unterschiede Probleme bereiten. Er gab interessante Einblicke in die Kundengewinnung des führenden Herstellers von Präzisionswaagen, wo immerhin 40 % aller Leads über das Internet angezogen werden.

Dass Internet-Marketing auch für Industriefirmen wie Mettler-Toledo entscheidend ist, wurde am gestrigen Internet-Briefing Vortrag in Zürich gezeigt. Milko van Rijn zeigte dabei einige der Aktivitäten auf, welche dazu führen, dass Mettler-Toledo 40 % aller Leads über das Internet anzieht. Gemäss von Rijn kommen 50 % der Internet-Leads über Suchmaschinen-Marketing und 16 % über E-Mail Marketing. Der Schwerpunkt des Vortrages lag beim internationalen E-Mail Marketing.

Mettler-Toledo setzt Email Marketing international sehr gezielt ein, um effizient Märkte zu bearbeiten sowie Kunden zu informieren. Alleine letztes Jahr wurden 10 Millionen Mails in 5′500 Kampagnen versandt. 66 Prozent dieser Kampagnen liefen dabei über die einzelnen Ländergesellschaften und der Rest wurde von der Zentrale aus versandt.

Wie bei lokalen E-Mail Kampagnen sind der Inhalt und die Datenqualität entscheidend für den Erfolg internationaler E-Mail Kampagnen. Bei Mettler-Toledo geht man aber noch nicht so weit wie bei anderen internationalen Firmen, welche zum Beispiel die Betreffzeile den unterschiedlichen Vorlieben der einzelnen Märkte anpassen. Vielmehr werden – zumindest bei den internationalen Kampagnen – die Inhalte übersetzt und von den Ländergesellschaften nur auf Inhalt und Wortwahl überprüft.

Bei der Auswahl der Plattform für den E-Mail Versand müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden wie

  • Sprach- und Ländercodes in den Adressen
  • Dual Byte Möglichkeiten, um alle Schriftzeichen korrekt anzuzeigen
  • Abbildung der unterschiedlichen Permission-Regeln:
    • In Deutschland, China, Kanada und Italien gilt z.B. das op-in: Nur bestellte Newsletter dürfen versandt werden.
    • In den USA, Frankreich und Grossbritannien gilt opt-out: E-Mails dürfen versandt werden, bis sie abbestellt werden.

Internationales Internet-Marketing verlangt die Zentralisierung und Homogenisierung von Prozessen, Tools, Inhalten und Datenstrukturen. Vor allem wenn man auch von der Zentrale aus E-Mails versenden will. Beim Versand der E-Mail muss natürlich länderspezifisch vorgegangen werden, damit der für die jeweilige Zeitzone optimale Versandzeitpunkt gewählt werden kann (siehe auch Prime Time im Internet: Tageszeiten der Internetnutzung in Europa).

Kulturelle Unterschiede beachten
Je nach Land und Kultur kommt nicht jede Botschaft gleich gut an. Es bestehen unterschiedliche Ansprüche:

  • Unterschiedliche Designansprüche (siehe auch Einsatz von Flash in Deutschland, Schweiz und China und Kundensprache sprechen und globale Botschaft für lokale Konsumenten anpassen).
  • Unterschiedliche Anforderungen an die Tonalität
  • Kulturelle Akzeptanz von aggressiven und unpersönlichen Verkaufstaktiken (so ist zum Beispiel Hard selling in vielen Märkten verpönt).
  • Unterschiedliche Schmerzgrenzen bei der Kontakthäufigkeit
  • Eigenes Distributionsnetz und entsprechende Kontakthäufigkeit
  • E-Mail Maturität (Folge: in den USA sind die Klickraten nur etwas halb so hoch wie in Europa und in Asien sind sie 1 1/2 mal so hoch wie in Europa).



Crossposting von http://news.worldsites-schweiz.ch/internationales-internet-marketing.htm

Kriterien für die Suchmaschinenoptimerung

von Beat Z'graggen

Das Internet Advertising Bureau Switzerland lud 14 Schweizer Experten dazu ein, über 100 Ranking-Kriterien von Google einem umfassenden Rating zu unterziehen. Im Ergebnis liegt damit ein profunder Überblick vor, was bei einer Suchmaschinenoptimierung zu beachten ist.

Die Studie beschreibt über 100 Kriterien für die Suchmaschinenoptimierung in einer verständlichen Sprache und zeigt auch auf, bei welchen Themen unter den Experten ein Konsens herrscht. Die Kriterien werden in der Studie, welche immerhin 65 Seiten umfasst, auch in einzelnen Kategorien verdichtet und kommentiert.

Die 10 wichtigsten Ranking-Kriterien
Auch wenn sich die Kriterien grösstenteils mit einer internationalen Umfrage bei weltweit führenden Experten für Suchmaschinenoptimierung decken (von SEOMOZ zuletzt im vergangenen Jahr aktualisiert) – es sind doch auch einige Unterschiede zur internationalen Studie sichtbar. Während in der internationalen Studie die drei wichtigsten Kriterien nur mit der Verlinkung zusammenhängen, ist das Top-Kriterium der Schweizer Studie der Inhalt der Seite (Einzigartiger Content; Rating: 4.64 von 5).

Natürlich haben auch bei der Schweizer Studie 7 der Top-10 Kriterien mit der externen Verlinkung zu tun. Es ist aber auffällig, dass neben dem gemäss Expertenpanel wichtigsten Kriterium auch zwei weitere Kriterien in den Top-6 sind, welche nichts mit der externen Verlinkung zu tun haben.

Da ich mich als teilnehmender Experte intensiv mit der Studie beschäftigt habe, kann ich mir den Unterschied zur internationalen Studie nur so erklären, dass von vielen Experten die Kriterien anhand von Schweizer Auftritten bewertet wurden. Im kleinen Schweizer Markt reicht es oft aus, die Inhalte zu optimieren, um besser gefunden zu werden (siehe auch Ranking-Kriterien für Suchmaschinenoptimierung).

Bei vielen Punkten folgt die Einschätzung der Studie aber der internationalen Umfrage. Die neue Schweizer Studie hat vor allem den Vorteil, dass sie eine gute Zusammenfassung über die wichtigen Kriterien gibt.

Die 5 Kriterien mit dem höchsten Konsens
Nicht überraschend war, dass der Keyword-Gebrauch im Meta Keywords Tag den letzten Platz belegte (Rating 1.21, Konsens: 83%). Obwohl es heute noch Webdesigner gibt, welche ihren Kunden erzählen, sie hätten den Auftritt für Google optimiert und damit meinen, sie hätten Meta-Keywords eingetragen – Google ignoriert den Meta Keywords Tag seit 2002 (siehe auch Mythen für die Suchmaschinenoptimierung: Anmelden, Pagerank, Metatags).

Den zweithöchsten Konsens (Rating 4.0, Konsens 79 %) hatte die Keyword-Varianz in externen Links. Den meisten Personen mit grundlegenden Google-Kenntnissen ist klar, dass Links wichtig sind. Wer aber einen künstlichen Link-Aufbau betreibt, tendiert dazu, mit grosser Mehrzahl die paar wenigen, aber sehr wichtigen Keywords in externen Links zu platzieren. Dabei wird die “Intelligenz” von Google oft unterschätzt. Sobald der Linkaufbau von Google als künstlich betrachtet wird, werden die entsprechenden Links abgestraft.

Im weiteren herrschte grosser Konsens beim Keyword-Gebrauch in den ersten 50 bis 100 Wörtern des HTML-Texts (Rating 3,79, Konsens: 78 %), beim Fakt, dass eine Adwords-Kampagne keinen Einfluss auf die Positionen bei den eigentlichen Suchergebnissen hat (Rating 1.29, Konsens: 78%) und dass Links von Social Media Plattformen wie Xing für die Suchmaschinenoptimierung nichts bringen (Rating 2.00, Konsens: 77%).

Die 10 schädlichsten Faktoren
Bei den 10 schädlichsten Faktoren mit grossem Potential, bei Google den Ruf zu verlieren, war der Konsens zwar nicht so eindeutig, aber die Liste von schädlichen Faktoren ist sicherlich lesenswert:

  • Cloaking (Schädlichkeit: 4.50, Konsens: 64%); also alle Techniken, mit denen man den
    Suchmaschinen andere Inhalte liefert als dem normalen Besucher (siehe auch Geolocation – Wie Google unterschiedliche Inhalte für verschiedene Länder akzeptiert).
  • Versteckter Text (Schädlichkeit: 4.14, Konsens: 63%)
  • Link-Kauf bei bekannten Link Brokers (Schädlichkeit: 3.86, Konsens: 56%)
  • Ausgehende Links zu Spam Sites (Schädlichkeit: 3.64, Konsens: 68%)
  • Server Downtime (Schädlichkeit: 3.50, Konsens: 64%)
  • Hohe Keyword-Dichte im sichtbaren Text (Schädlichkeit: 3.43, Konsens: 71%)
  • Hohe Keyword-Dichte im Title Tag (Schädlichkeit: 3.43, Konsens: 68%)
  • Starke Verlinkung mit Domains auf dem selben C-Block (Schädlichkeit: 3.23
    Konsens: 47%)
  • Stark parametrisierte URLs (Schädlichkeit: 3.07, Konsens: 53%)
  • Eingehende Links von Spam Sites (Schädlichkeit: 2.93, Konsens: 59%)

Hier die Ranking-Kriterien für Suchmaschinenoptimierung herunterladen.

Cross-Posting von Studie: Ranking-Kriterien für die Suchmaschinenoptimierung

GRYPS Offertenportal geht in die Registrierungsphase!

von GabyStaeheli

GRYPS Offertenportal sucht Anbieter von professionellem  IT & Office Equipment, sowie von Dienstleistungen für KMU in der Schweiz. Der Startschuss für die Lancierung des neuen Offertenservices ist für Ende Januar 2010 geplant.

Das Geschäftsmodell von GRYPS basiert auf der Vermittlung von Leads. Sucht ein Unternehmer z.B. eine Webagentur zur Erstellung  einer neuen  e-commerce Site,  so gibt er sein Kaufinteresse in wenigen Minuten kostenlos bei GRYPS ein.  Durch einen kurzen Online-Fragebogen, sowie einen Rückruf von GRYPS wird die Kaufabsicht verifiziert und qualifiziert.  Dieses sog. “Lead” wird dann an 3 passende Anbieter vermittelt, damit diese dem Kaufinteressent ein individualisiertes Angebot erstellen können.

Anbieter der verschiedensten Kategorien von Webservices über Telefonanlagen bis hin zu ERP-Software können sich kostenlos bei GRYPS registrieren und bezahlen nur für die gewünschten Leads (nach vorheriger Einsicht in den ausgefüllten Fragebogen). Die Kaufabwicklung selbst erfolgt nicht über die Plattform.

Der Nutzen für den Einkäufer liegt in der Zeitersparnis bei der Recherche nach geeigneten Anbietern und in der Möglichkeit rasch gleichwertige massgeschneiderte Offerten zu erhalten um damit auch das beste Preis-Leistungsverhältnis zu erzielen.
Der Nutzen für die Anbieter liegt in der Erschliessung neuer Absatzwege, sowie dem Erhalt von vorqualifizierten, konkreten Leads ohne Streuverlust.

Interessierte Anbieter, die sich bis zum 31.12.2009 unter www.gryps.ch registrieren erhalten Leads in den ersten 2 Monaten kostenlos. Die Anmeldung ist ebenfalls kostenlos und unverbindlich.  Testet uns! Weitere Infos gibt’s auf unserer Homepage www.gryps.ch oder direkt von mir: gaby.staeheli@gryps.ch

Google macht TV-Werbeoptimierung in Echtzeit möglich

von Reto Hartinger

Die ganz grosse Schwäche der traditionellen Werbung gegenüber des Internet ist ihre geringe Flexibilität. Eine Kampagne wird lange geplant, lange Produziert und läuft unverändert lange. Ob was dabei heraus kommt weiss man noch länger nicht oder gar nicht. Onlinewerbung ist da viel flexibler. Einfach zu erstellen und sie kann während der Kampagne optimiert werden.

Google will mehr als nur das Online-Geschäft

Google will ja nicht nur der King im Internet sein und will den automatisierten Verkauf von Radio, TV und Printwerbung forcieren, den Onlineerfolg auch offline anstreben. Ausflüge in Print, Radio und TV Werbung sind meist missglückt und Google hat sich aus Print und Radiowerbung zurückgezogen.  Zu wenig hat Google zu bieten gehabt. Aber Google will mehr als nur das Onlinegeschäft – Google möchte  d i e  Anlaufstelle für Werbung sein und das unter Ausschaltung der traditionellen Mediaplanung. Google bietet dafür die Tools für die Werbeschaltung und Erfolgsmessung bzw -Optimierung  und mit dem Auktionsmechanismus auch noch das optimale Mediabuying.

Google Deal mit Tivo

Hinter diesem Hintergrund habe ich immer darauf spekuliert, dass Google Tivo übernehmen wird. Tivo ist ein TV Harddiscrecorder. Damit würde Google über die tatsächlichen Sehgewohnheiten verfügen und könnte seine Tools entsprechend Füttern. Das gelingt Google jetzt nicht mit einer Firmenübernahme sondern mit einem Vertrag – Google kauft die Daten ein.

Reale echtzeit Erfolgsmessung

Tivo übergibt die Nutzerdaten in Echtzeit an Google. So kann erstmals in Echtzeit die Audience hochgerechnet und die Demographie bestimmt werden. Zusammen mit Googles Analyse und Werbeschalt-Tools kann der Werbetreibende den Erfolg seiner Kampagne in verfolgen und blitzschnell reagieren. Er sieht wieviele Menschen die TV-Spots anschauen oder bei Werbeeinblendungen auf einen anderen Kanal umschalten.

Telecontrol liefert über Nacht

Bis anhin konnte der Werbetreibende nicht einmal wirkliche Nutzerzahlen einsehen – nur wie oft eine ganze Sendung oder ein Block geschaut wurde, ist ihm im Nachhinein mitgeteilt worden. Wieviele Leute umgeschaltet haben, sobald Werbung über den Bildschirm flimmerte, blieb das Geheimnis der GFK (Telecontrol) die ein Messgerät bei ca 2000 Haushalten in der Schweiz installiert haben. welches über Nacht Daten liefert.

Leider (noch) nicht für die Schweiz

Schade, dass Tivo in der Schweiz nicht verbreitet ist und deshalb keine Daten zur Verfügung stehen. Wir sehen aber, wohin der Trend wirklich geht. Bluewin und vor allem Zattoo könnten die Daten liefern. Zattoo ist ja nicht nur in der Schweiz aktiv und hat sehr hohe Nutzerzahlen.

5 Jahre Internet Briefing Konferenz: Call for Speakers

von Reto Hartinger

 

Nächstes Jahr wird das Internet Briefing fünf Jahre alt. Wir kommen in den ersten Chindsgi oder im Internet-Zeitalter stehen wir wohl eher vor der Matura.
Ich möchte das Jubiläum mit zwei grossen Konferenzen begehen (die auch einen sozialen Teil mit Musik und Showeinlagen unserer Mitglieder beinhalten).
Die Konferenzen plane ich für März und September. Deshalb suche ich heute schon Speaker, künstlerische Taltente und Sponsoren. 
Call for speakers
Promotion: Social Media Marketing (wird ein Morgen gewidmet sein), Onlinemarketing, E-CRM, Mobilemarketing etc.
Trends: Userverhalten, Märkte, Businessmodelle, Technologien, E-Business, E-Commerce, Wisdom of the Crowds etc.
Best Cases: Suchmaschinenoptimierung, Usability, Web-Design, Markenführung, Mobile etc.
Mobile: iPhone & Android Trends, Businessmodelle, Ubiquitous Computing, Locationbased Konzepte etc.
Technologie: Cloud Computing, Collaboration, Virtualisierung, SaaS, Open Source, Pervasive Computing, 3D Web, HTML5 etc.
Development: Ajax, Automatisation, Webapplikationsdesign, P2P Architekturen, Agile Methoden, Model driven design, Computational Intelligence etc
und natürlich Deine eigene Idee eines Referates.
Keine Angst, sollte Dein Vorschlag an den Konferenzen nicht unterkommen – werde ich sie an normalen Briefings berücksichtigen können.

Onlinewerbung wie sie sein sollte

von Daniel Niklaus

Werbung ist langweilig, Werbung ist bähh, dank Ad-Blocker sehe ich gar keine Werbung… Kein Wunder, wenn man sich unsere Schweizer Onlinewerbung ansieht. Entweder bieder oder sonst nervig. Dabei könnte Onlinewerbung ein richtiges Erlebnis sein. Wetten.

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. (damit es Zeilenumbruch für das Video gibt. br’s funktionieren nicht…aber niemanden sagen)
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Apple versucht den klassischen Banner aufzubrechen. Oben sehen wir einen klassischen Werbebanner und auf der Seite macht sich PC-Guy an die Arbeit…

Klappt’s nicht mit dem Banner macht sich PC Guy in der New York Times gleich an den Inhalt

Es scheint, als ob Apple auch gute Werbung machen kann ;-)
In diesem Fall lässt eine Werbung den iPod touch fühlen

Aus dem Format fallen, ist sowieso eine gute Idee, wenn nicht der Inhalt überspielt wird. Da müsste man die Werbeproduzenten schlagen. Aber hier ein schönes Beispiel

Ganz ordentlich auch ein Takeover für Star Trek.

Übrigens, den Takeover kann man auch nach einem Klick machen.

Gratis Songs gibt es für virales weitergeben von Tweets bei Jack Johnson…

Zum Abschluss ein besonderer Leckerbissen. Samsung nutzt die Klickmöglichkeit auf Youtube, um eine interaktive Story zu machen. Vielleicht kommen so die klassischen Point & Click Adventure wieder zurück ;-)

Die Kraft des Netzes

von Reto Hartinger

Heute erreicht mich dieses Mail. Eigentlich wäre es ja Spam weil ich den Absender nicht kenne und der Absender und die Antwortadresse nicht übereinstimmen.

Aber es geht letztendlich darum, einem Konzern der sich nicht ethisch verhält, die Stirn zu bieten. Es wird so wohl nicht verfangen – denn sie werden die Reaktionen mit gleichem Inhalt kübeln. Scheint mir auch etwas kindisch aufgesetzt.

Wahrscheinlich hast du das Mail auch bekommen, sonst lies selbst

Hallo,
wir alle regen uns über die Abmahnwelle von Jack Wolfskin auf.

Wirklich Eindruck machen aber nur reale Aktionen, die man nicht per Filterregel in den virtuellen Papierkorb befördern kann. Unten findest Du den Text für eine Unterlassungserklärung ganz im Stil, wie Jack Wolfskin sie gerne haben würde. Nur eben ein kleines bischen anders. :)

Kopiere sie in Word, drucke sie aus und faxe sie, oder verschicke sie per Post. Wenn Säcke voll Erklärungen in der Zentrale eingehen, dann wirkt das auf jeden Fall. Der Clou: Es könnte auch eine echte Unterlassungserklärung eines Abmahnopfers sein. Also MUSS Jack Wolfskin jede einzeln prüfen.

Wie immer: Leite die Mail bitte weiter, blogge die Idee, stell es in Foren ein und helfe mit.

Der Haken an der Sache: Es muss jetzt ganz schnell gehen!

———schnipp———-

Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung

Name:
Anschrift:

verpflichtet sich hiermit gegenüber

Jack Wolfskin Ausrüstung für Draussen GmbH & Co KGaA
Jack Wolfskin Kreisel 1, 65510 Idstein / Ts.,Telefax: 06126 954-159

ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht, gleichwohl mit ewigem Bindungswillen

1.      keine Produkte der Marke „Jack Wolfskin“ mehr zu kaufen
2.      keine Produkte der Marke „Jack „Wolfskin“ mehr zu verkaufen
3.      keine Produkte der Marke „Jack Wolfskin“ mehr zu verschenken, oder solche  anzunehmen
4.      jeden an die Abmahnwelle von “Jack Wolfskin” zu erinnern, der die Produkte kaufen, verkaufen, oder anderweitig in Verkehr bringen will.

Für jeden Fall der Zuwiderhandlung soll mich der Blitz treffen.

Ort, Datum, Unterschrift

Die Frage die ich mir Stelle ist, ob Jack Wolfskin den Druck des Webs zu spühren bekommt so dass sie reagieren müssen. Zurzeit läuft im Schweizer Fernsehen eine grosse Fernsehkampagne, die könnte darunter leiden oder aber auch so wirken, dass sie den Imageschaden aufhebt

Gib uns Deine Meinung – mit Einschätzung im Kommentar

Drei Antworten sind zulässig

Was glaubst Du wird mit/um Jack Wolfskin passieren

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Onlinewerbung rückläufig

von Reto Hartinger

Jubelmeldung aus England, dort hat Onlinewerbung TV-Werbung überholt. Aus dem Mutterland der Onlinewerbung kommt jetzt eine schlechte Nachricht: Onlinewerbung geht im ersten Halbjahr 2009 um 5.3 % zurück, weltweit geht es 3.4 % bergab.

Die grössten US-Online-Werber waren:

Ecommerce 20%

Telecom 16%

Reisen 6%

Banken und Finanz 12%

Auto 11%

EDV 10%

Lebensmittel 6%

Das ist wohl in der Schweiz ganz anderes. Wer hat die genauen Branchenzahlen? Ich würde EDV an erster Stelle vermuten, gefolgt von Telekom. E-Commerce ist bei uns marginal.

 

Die Verteilung auf die Werbeformen scheint schon ähnlicher. Auch bei uns sollte Google die Hälfte der Onlinewerbung für sich verbuchen.Dabei hat sich dessen Marktanteil  in den USA von 44 % auf 47 % gesteigert.

 

Textads in Suchmaschinen 47%

Banner 34%

Kleinanzeigen 10%

Performance-Werbung 7%

Email  1%

Bei uns sollten Kleinanzeigen einen grösseren Stellenwert haben.

 

Totale, Halbtotale, Grossaufnahme

von Daniel Niklaus

Wer die Kamera in der Hand hält, besitzt die Macht. Videos sind Bildergeschichten, Bilder hauchen der Geschichte ihr Leben ein. Sie geben Objekten Raum oder lassen beim Zuschauer beklemmende Gefühle hoch kommen. Ob wir jemanden Sympathisch finden, ob wir eine Situation gleich verstehen oder noch im dunklen gehalten werden, kann die richtige Kameraperspektive und Einstellung entscheiden.

Frosch oder Vogelperspektive?
Möchten wir unseren Darsteller adeln, erheben wir ihn mit der Froschperspektive auf ein Podest. Wollen wir ihn hingegen klein und verloren zeigen, setzten wir die Vogelperspektive ein. Ein einfacher Trick um Spannung zu erzeugen.

perspektive
Wie Perspektiven richtig eingesetzt werden, erklärt der Fotolergang im Internet hervorragend.

Totale, Halbtotale, Grossaufnahme
Ein weiteres Stilelement ist die Kameraeinstellung. Sie bestimmt, wie der Zuschauer eine Situation erfassen kann. Im ersten Beispiel sehen wir den Indianer in einer Grossaufnahme. Noch wissen wir nicht, was los ist. Ist er ängstlich oder wütend? Mit dem Wechsel zur Nahaufnahme ist klar, er ist auf der Jagd oder im Kampf. Aber wogegen kämpft er an? Die Totale löst die Szene auf. Indianer gegen Cowboy.

einstellung_01

Eine andere Geschichte erzählt das zweite Beispiel mit demselben Bild. Die Szene fängt mit einer Totale an, der Zuschauer erfasst sofort, hier sehen wir ein Duell. Die Grossaufnahme zeigt uns den Indianer, er ist bereit selbst in die ewigen Jagdgründe zu gehen oder seinen Widersacher dorthin zu schicken. Mit der Halbtotale bereiten wir unser Publikum darauf vor, jetzt geht es los.

Einstellung_02

Ist Ihnen aufgefallen, dass alle Bilder immer dieselbe Szene zeigen? Der einzige Unterschied ist die Kameraeinstellung. Mit ihr erzählen wir dieselbe Geschichte auf unterschiedliche Art. Wie lange dauert eine Einstellung, bis sie zur nächsten wechselt? Wenn Sie nicht gerade ein modernes Musikvideo erstellen, gilt die Faustregel mindestens 3 Sekunden, damit der Zuschauer sich ein Bild von der Szene machen kann. Eine weitere Faustregel, nur wechseln, wenn es einen Grund gibt.

Zum Abschluss ein gutes Beispiel, wie verschiedene Einstellungen Dynamik erzeugen.

PhotoshopSupermodelTricks

von Daniel Niklaus

Schön, schöner am schönsten. Die Modeindustrie verkauft uns täglich dünne, perfekte und gut aussehende Menschen. Zähne sind so weiss, als ob sie täglich von Clementine persönlich gewaschen werden. Runzeln, Falten oder Hautunebenheiten sind einzig als “Vorher” Beispiele zu sehen. “Echte” Menschen gibt es gar nicht. Wo all diese perfekten Menschen herkommen? Werfen wir dazu mal einen Blick auf youtube… ;-)

Wie Pfunde purzeln

Der Zahnarzt Arbeitslos wird

Augen strahlen

Zeitmaschinen funktionieren

und Haare gefärbt werden

Irgendwo gibt es noch ein Video, wo in 3 Minuten eine Dame live geschminkt wird und sich in ein Beauty verwandelt. Dieses habe ich nicht mehr gefunden, wer den Link kennt…

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