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Regional TV ist ein Auslaufmodell

von Reto Hartinger

Tamedia hat TeleZüri verkauft, jetzt verkauft Edipress seine Regionalsender. Wieso? Das Konzept Regionalfernsehen ist aus dem letzten Jahrhundert. Interaktive Konzepte können kaum eingeführt werden. Die regionale Beschränkung is ein zusätzlicher Klotz am Vermarktungsbein. Wer heute TV via Internet fährt der hat diese Beschränkung nicht. Zudem ist das Verlagshaus der Zukunft kein Print-, Radio- und TV- sondern ein Multimedia-Unternehmen. Unter einer Marke kann alles angeboten und auf verschiedene Kanäle gepusht oder in einem vereint werden. Wieso soll auf einem iPad nicht Text und Video vermischt sein? Tagesanzeiger (ok der Name ist bereits ein Hindernis) könnte als Marke für TV, Print, Magazin einfach alles sein – das in einem iPad Format das alles integriert. Auf einem alten TV würde man dann halt nur das Fernsehen sehen, auf modernen TVs unterscheidet sich der Inhalt zwischen iPad und TV kaum mehr. Etc. nur noch das Device bestimmt in welcher Einschränkung ich etwas sehen kann. Der Jugendsender Joiz macht vor, wie die Kommunikation mit den Inhaltekonsumenten über alle Kanäle  zu bewerkstelligen ist.

Zudem ist die derzeitige Messung von TV Einschaltquoten ein Witz. Allein schon die Altersspanne ist zu gross. Ok, bei dem Leistungsangebot von 50 bis 100 Programmen wiese ein Panel für 20-25jährige auf vielen Sendern gar keine Zuschauer aus. Das ändert sich schlagartig wenn nicht mehr hochgerechnet werden muss, sondern die realen Zugriffe gemessen werden. So wird auch die Fernsehwerbung und deren Konzepte mehr unter Druck kommen. Sender welche diese Innovation nicht mitmachen, werden mittelfristig auf der Strecke bleiben.

Auch deshalb versuchen die Verlage zu verhindern, dass sich die öffentlichrechtlichen Sender im Internet ausbreiten. Sie wollen verhindern, dass diese moderne Konzepte aufziehen.

Die Konferenzdaten für 2012 stehen

von Reto Hartinger

Traditionsgemäss finden im März eine grosse E-Commerce und im April eine Social Media Marketing Konferenz statt. Jetzt stehen die Daten:

27. März 2012 E-Commerce Konferenz

19. April 2012 Social Media Marketing Konfernz

Die Schwierigkeit bei jährlich wiederkommenden Konferenze ist, sich nicht zu wiederholen und den letztjährigen Anlass noch zu toppen.

Mehrwert für das tägliche Business

Damit sich eine solche Konferenz auf jeden Fall lohnt, müssen sie praktisch umsetzbare Hinweise enthalten. Lieber einen Tag zuhören, was schief gelaufen ist und was funktioniert hat, als selber in die Falle laufen. Deshalb sollte man dabei sein. Aber wir möchten keine Hurra-Veranstaltungen machen, unsere Referenten beweisen an konkreten Beispielen was sie berichten.

Am  27. März 2012 findet wieder die jährliche E-Commerce Konferenz im Kongresshaus statt. Es ist schwierig jährlich ein Programm zusammenzustellen das nicht immer gleich aussieht wie jedes Jahr. zerbreche mir jetzt den Kopf um die Themen und Referenten, damit wir die Vorjahre noch toppen können. Wir müssen sehr gute Insights, praktisch anwendebare Tipps  und neue Trends bringen. Echte Erkenntnisse mit Zahlen und Fakten unterlegt, die man in seinem eigenen Betrieb anwenden kann. Unsere Teilnehmer sind Profis, keine Einsteiger. Hättest Du Referatsvorschläge für mich? Gib mir doch kurz ein Feedback.

Sie müssen gute Insights, praktisch anwendebare Tipps  und neue Trends bringen. Echte Erkenntnisse mit Zahlen und Fakten unterlegen, die man in seinem eigenen Betrieb anwenden kann.

Vielleicht möchtest Du Deine Erfahrungen mit den Mitgliedern des Internet Briefings teilen. Kannst Du die definierten Anforderungen erfüllen? Traust Du Dir das zu? Dann fülle das Call for Speakers Formular mit Deinem Referatsvorschlag aus.

Blockiere aber auf immer den 1. Dienstag im Monat für die regulären Internet Briefings sowie den 27.3. und 19.4. für die Konferenzen.

In 4 Minuten 10 000 User mehr

von Reto Hartinger
PR war schon immer die beste Möglichkeit um an mehr User zu kommen. Hinter Produkten müssen Geschichten stehen. Bei Webpages, Software oder Apps sind nicht Features die Zählen sondern deren Nutzen. Wer gar den Wert des Nutzens für den einzelnen sichtbar machen kann, der hat gewonnen. Webpages und neu natürlich auch Smartphone Apps müssen erlebbar sein. Meist dümpeln die Zugriffszahlen bzw. Downloads vor sich hin, bis die Initialzündung durch einen Artikel in einer grossen Zeitung oder ein Fernsehbeitrag ausgestrahlt wird. So ist es dem  Start-up  Spontacts ergangen. Hier und da mal ein kleine Erwähnung und in 6 Monaten 10 000 Downloads. Bist gestern, 10 vor 10. Ja die Nachrichtensendung hat einen 4minütigen Beitrag über Spontacts gemacht. Der Beitrag gleich 10 000 neue Downloads gemacht und Spontacts im Schweizer App Store  auf Platz 2, vor Facebook & co, gehieft. Spontacts ist eine App mit der man sich zu etwas verabreden kann. Jemand postet auf was er Lust hat und andere mit gleichen Interessen schliessen sich an. Wahrscheinlich braucht Spontacs noch viel mehr Downloads um die nötige Traction zu bekommen. Ich schätze mal allein im Grossraum Zürich müssten es 100 000 Downloads sein. Deshalb ist es wichtig, dass Spontacts jetzt dran bleibt, PRmässig. Jetzt nicht die Hosen in den Sack, sondern die Finger aus dem A. nehmen und eine weitere Erfolgsmeldung schreiben. Hat einmal ein Medium berichtet, ist es einfacher dass andere die Story aufnehmen. Jetzt sollte Blick & Co aufspringen. Bitte jetzt mit der Erfolgsmeldung raus, dass der 10vor10 Beitrag die User verdoppelt hat, was daraus entstanden ist. Zahlen, Fakten, Emotionen und Ambitionen. Geschichten müssen auch an Menschen aufgemacht werden. Das können die Gründer oder die User sein. Am besten beides. In diesem Sinne, warte ich mehr von Spontacts zu hören.
Mit dieser Story lassen sich auch Partner anschnallen. Wieso sollen die nicht Spontacts im grossen Stil nutzen um z.B. Premieren, Konzerte und andere Veranstaltungen zu pushen? Gas geben Jungs und über jeden weiteren Schritt informieren.

Online Marketing Konferenz

von Reto Hartinger

Online Marketing trotzt jeder Krise. Mehr noch, sie kann in der Krise zulegen, weil ihr Erfolg kalkuliert werden kann. Daraus sind aber richtige Metiers geworden. Es reicht nicht einfach die Tools zu benutzen, man muss sie beherrschen. Vieles ist nicht offensichtlich und kann nur durch Erfahrung erarbeitet werden. Oder man besucht diese Konferenz. Namhafte Referenten besprechen die Erfolgsfaktoren anhand konkreter Beispiele. Sie belegen die erfolgreichen Vorgehensweisen und erläutern, was Du auf gar keinen Fall tun sollst. Da musst Du dabei sein, melde Dich an:


Online Marketing Konferenz
1.11.2011  11.30-20.00

11.00 – 11.30 Registrierung und Networking

11.30 – 13.15 Google Analytics für Techies

12.15 – 14.00 Essen

14.00 – 14.20 Registrierung und Networking

14.20 – 15.10 Adwords vs Facebook-Ads

15.10 – 15.50 3 Todesichere Wege für mehr Conversions

15.50 – 16.00 Pause

16.00 – 16.40 SEA für grosse Accounts

16.40 – 17.15 Kein Goal ohne Assists: Google Analytics Multi-Channel Funels

17.30 – 20.00 Welcher Touchpoint verkauft wirklich?

Kosten: Mitglieder Fr. 90.-, Gäste bezahlen Fr. 280.-


Anmeldung: SEM Konferenz

Google Analytics für Techies
Michael Heimbeck, Senior Consultant Web Analytics, Unic AG


Michael erläutert, wie Google Analytics richtig integriert wird. Am Ende dieses Slots sind die Teilnehmer in der Lage ihre Webseite mit Google Analytics zu messen.

Neben dem Verständnis für die Funktionsweise der Messung und den Aufbau eines Google Accounts, werden zusätzliche Messungen wie Social Tracking, Events, Suche, Commerce und Benutzervariablen erklärt. Tipps und best practices helfen das Optimum aus dem Tracking herauszuholen. Zudem werden Tools beschrieben, womit die Integration überprüft werden kann oder das Tracking erleichtert wird.

Adwords vs Facebook-Ads

Bonus: Was bringen Google Analytics Echtzeit-Berichte?

Lucia Yapi, Search Business Consultant , Migros
Remo Gisler, Projektleiter Customer and Web Intelligence, Migros

Neben Google Adwords wird Facebook als Trafficlieferant für Websites immer beliebter und wichtiger. Wie holt man am meisten aus beiden Werbeformen heraus und wie ist der Performance-Vergleich zwischen den beiden, erläutern Lucia und Remo anhand der Migipedia Website

- Allg Unterschied AdWords vs Facebook-Ads
- Grober Performance Overview Adwords für Migipedia
- Evt Vergleich zu Facebook-Ads für Migipedia
- Learnings und daraus abgeleitete Empfehlungen

3 Todesichere Wege für mehr Conversions
David Kuruc, Geschäftsführer, Valuestream WebAnalytics GmbH


Websites sollten vor allem eines tun: Die Ziele eines Unternehmens optimal unterstützen. Egal ob die Conversions Umsätze, Anfragen oder die Vermittlung von bestimmten Informationen sind. Alle diese Web-Ziele sind messbar und somit auch optimierbar.·

· Wie nutze ich Google Analytics um Stärken und Schwächen meiner Website zu identifizieren?

· Was sagt mir die digitale Körpersprache der Besucher?

· Wie kann ich auf verhältnismässig einfache Art und Weise quasi Marktforschung auf der eigenen Website betreiben um mehr Umsatz und Gewinn zu erzielen?

Heutzutage geht es vor allem darum, die Effizienz von Websites zu erhöhen. Zur Verdeutlichung: Was bedeutet es für Ihr Unternehmen wenn Sie bei 3% Zielerreichung auch nur ein einziges Prozent mehr Conversions (Ziele) erreichen?

SEA für grosse Accounts

Tim Riepenhausen,Partner / Head of SEM, adisfaction GmbH


Tim bespricht, wie grosse Konten aufgesetzt und  optimiert werden – Neben der Struktur geht er vorallendingen auf den Einsatz von Tools ein:

- Strategien für intelligente Kontenstrukturen und –organisation

- Controlling von vielen Keywords und Anzeigentexten durch Cluster

- Optimierungsansätze bei 500.000 Keywords und mehr

- Welche Tools sollte man einsetzen (Erstellung von Anzeigen, Markenschutz)

- Wie hilft ein Bid Management System

- Google-Erweiterungen und Updates der Anzeigentext-Struktur- Website und Werbeziele Migipedia

Kein Goal ohne Assists – Google Analytics Multi-Channel Funnels

Beat Muttenzer / Geschäftsführer Yourposition GmbH


In der Vergangenheit wurde der Erfokg von Google AdWords und anderen Kampagnen auf der Basis “Last Click Wins” gezählt. Mit der Lancierung der Multi-Channel Funnels in Google Analytics ist Schluss mit dieser unvollständigen Betrachtung: Die Touchpoints und die Beeinflussung der Werbe- und Kontaktkanäle im Customer Journey können visualisiert und analysiert werden. So wird der tatsächliche Wert von Kampagnen und Besucherquellen sichtbar. Beat zeigt wie die Multi-Channel Funnels in der Praxis angewendet und verfeinert werden, um Werbeausgaben besser zu steuern.

Welcher Touchpoint verkauft wirklich? Braucht meine Marke ein Twitter-Account?

Christoph Spengler,  Managing Director, Accelerom AG


Webseite, Suchmaschinenoptimierung, Social Media, Newsletter, Beratergespräch, Kundenzeitschrift, Inserat, Seminar, Hotline, Sponsoring. Die Fülle und Bandbreite an Möglichkeiten und Instrumenten für Multichannel-Marketing sind heute überwältigender denn je. Doch die Wirkung der einzelnen Berührungspunkte (Touchpoints) zwischen Unternehmen und Kunden bleibt häufig unklar, weswegen das Risiko steigt, in die falschen Touchpoints zu investieren. Die schweizrepräsentative Marktstudie 360° Touchpoint Efficiency Valuator (360TEV) zeigt erstmals das Leistungsvermögen von 70 unterschiedlichen Touchpoints im Kaufentscheidungsprozess auf: Wie Konsumenten aufmerksam werden, sich informieren und mit welchen Kontaktpunkten sie dabei in Berührung kommen. Erstmalig ist die Wirkung dieser Touchpoints nun nicht nur messbar, sondern vor allem vergleichbar.    Christoph bespricht, welche die effektivsten Instrumente und Kanäle für die Marktbearbeitung sind und an welchen Punkten Einsparpotenzial besteht, wie das Verfahren individualisiert auf ein spezifisches Unternehmen angewendet wird.:Die 360° Touchpoint-Analyse liefert auf Basis wissenschaftlich fundierter Methodik ein Instrument, das eine ganzheitliche Betrachtung und vor allem Bewertung der relevanten Touchpoints ermöglicht. So wird Wirkungstransparenz geschaffen und wertvolle Management Insights werden generiert, was eine effektive Zielgruppenansprache durch den optimalen Marktbearbeitungsmix ermöglicht.

Anmeldung: SEM Konferenz

Online Marketing trotzt jeder Krise. Mehr noch, sie kann in der Krise zulegen, weil ihr Erfolg kalkuliert werden kann. Daraus sind aber richtige Metiers geworden. Es reicht nicht einfach die Tools zu benutzen, man muss sie beherrschen. Vieles ist nicht offensichtlich und kann nur durch Erfahrung erarbeitet werden. Oder man besucht diese Konferenz. Namhafte Referenten besprechen die Erfolgsfaktoren anhand konkreter Beispiele. Sie belegen die erfolgreichen Vorgehensweisen und erläutern, was Du auf gar keinen Fall tun sollst. Da musst Du dabei sein, melde Dich an:
Online Marketing Konferenz
1.11.2011  11.30-20.00
Programm:
11.00 – 11.30 Registrierung und Networking
11.30 – 13.15 Google Analytics für Techies
12.15 – 14.00 Essen
14.00 – 14.20 Registrierung und Networking
14.20 – 15.10 Adwords vs Facebook-Ads
15.10 – 15.50 3 Todesichere Wege für mehr Conversions
15.50 – 16.00 Pause
16.00 – 16.40 SEA für grosse Accounts
16.40 – 17.15 Kein Goal ohne Assists: Google Analytics Multi-Channel Funels
17.30 – 20.00 Welcher Touchpoint verkauft wirklich?
Kosten: Mitglieder Fr. 90.-, Gäste bezahlen Fr. 280.-
Anmeldung: SEM Konferenz
Google Analytics für Techies
Michael Heimbeck, Senior Consultant Web Analytics, Unic AG
Michael erläutert, wie Google Analytics richtig integriert wird. Am Ende dieses Slots sind die Teilnehmer in der Lage ihre Webseite mit Google Analytics zu messen.
Neben dem Verständnis für die Funktionsweise der Messung und den Aufbau eines Google Accounts, werden zusätzliche Messungen wie Social Tracking, Events, Suche, Commerce und Benutzervariablen erklärt. Tipps und best practices helfen das Optimum aus dem Tracking herauszuholen. Zudem werden Tools beschrieben, womit die Integration überprüft werden kann oder das Tracking erleichtert wird.
Adwords vs Facebook-Ads
Bonus: Was bringen Google Analytics Echtzeit-Berichte?
Lucia Yapi, Search Business Consultant , Migros 
Remo Gisler, Projektleiter Customer and Web Intelligence, Migros
Neben Google Adwords wird Facebook als Trafficlieferant für Websites immer beliebter und wichtiger. Wie holt man am meisten aus beiden Werbeformen heraus und wie ist der Performance-Vergleich zwischen den beiden, erläutern Lucia und Remo anhand der Migipedia Website
- Allg Unterschied AdWords vs Facebook-Ads
- Grober Performance Overview Adwords für Migipedia
- Evt Vergleich zu Facebook-Ads für Migipedia
- Learnings und daraus abgeleitete Empfehlungen
3 Todesichere Wege für mehr Conversions
David Kuruc, Geschäftsführer, Valuestream WebAnalytics GmbH
Websites sollten vor allem eines tun: Die Ziele eines Unternehmens optimal unterstützen. Egal ob die Conversions Umsätze, Anfragen oder die Vermittlung von bestimmten Informationen sind. Alle diese Web-Ziele sind messbar und somit auch optimierbar.·
· Wie nutze ich Google Analytics um Stärken und Schwächen meiner Website zu identifizieren?
· Was sagt mir die digitale Körpersprache der Besucher?
· Wie kann ich auf verhältnismässig einfache Art und Weise quasi Marktforschung auf der eigenen Website betreiben um mehr Umsatz und Gewinn zu erzielen?
Heutzutage geht es vor allem darum, die Effizienz von Websites zu erhöhen. Zur Verdeutlichung: Was bedeutet es für Ihr Unternehmen wenn Sie bei 3% Zielerreichung auch nur ein einziges Prozent mehr Conversions (Ziele) erreichen?
SEA für grosse Accounts
Tim Riepenhausen,Partner / Head of SEM, adisfaction GmbH
Tim bespricht, wie grosse Konten aufgesetzt und  optimiert werden – Neben der Struktur geht er vorallendingen auf den Einsatz von Tools ein:
- Strategien für intelligente Kontenstrukturen und –organisation
- Controlling von vielen Keywords und Anzeigentexten durch Cluster
- Optimierungsansätze bei 500.000 Keywords und mehr
- Welche Tools sollte man einsetzen (Erstellung von Anzeigen, Markenschutz)
- Wie hilft ein Bid Management System
- Google-Erweiterungen und Updates der Anzeigentext-Struktur- Website und Werbeziele Migipedia
Kein Goal ohne Assists – Google Analytics Multi-Channel Funnels
Beat Muttenzer / Geschäftsführer Yourposition GmbH
In der Vergangenheit wurde der Erfokg von Google AdWords und anderen Kampagnen auf der Basis “Last Click Wins” gezählt. Mit der Lancierung der Multi-Channel Funnels in Google Analytics ist Schluss mit dieser unvollständigen Betrachtung: Die Touchpoints und die Beeinflussung der Werbe- und Kontaktkanäle im Customer Journey können visualisiert und analysiert werden. So wird der tatsächliche Wert von Kampagnen und Besucherquellen sichtbar. Beat zeigt wie die Multi-Channel Funnels in der Praxis angewendet und verfeinert werden, um Werbeausgaben besser zu steuern.
Welcher Touchpoint verkauft wirklich? Braucht meine Marke ein Twitter-Account?
Christoph Spengler,  Managing Director, Accelerom AG
Webseite, Suchmaschinenoptimierung, Social Media, Newsletter, Beratergespräch, Kundenzeitschrift, Inserat, Seminar, Hotline, Sponsoring. Die Fülle und Bandbreite an Möglichkeiten und Instrumenten für Multichannel-Marketing sind heute überwältigender denn je. Doch die Wirkung der einzelnen Berührungspunkte (Touchpoints) zwischen Unternehmen und Kunden bleibt häufig unklar, weswegen das Risiko steigt, in die falschen Touchpoints zu investieren. Die schweizrepräsentative Marktstudie 360° Touchpoint Efficiency Valuator (360TEV) zeigt erstmals das Leistungsvermögen von 70 unterschiedlichen Touchpoints im Kaufentscheidungsprozess auf: Wie Konsumenten aufmerksam werden, sich informieren und mit welchen Kontaktpunkten sie dabei in Berührung kommen. Erstmalig ist die Wirkung dieser Touchpoints nun nicht nur messbar, sondern vor allem vergleichbar.    Christoph bespricht, welche die effektivsten Instrumente und Kanäle für die Marktbearbeitung sind und an welchen Punkten Einsparpotenzial besteht, wie das Verfahren individualisiert auf ein spezifisches Unternehmen angewendet wird.:Die 360° Touchpoint-Analyse liefert auf Basis wissenschaftlich fundierter Methodik ein Instrument, das eine ganzheitliche Betrachtung und vor allem Bewertung der relevanten Touchpoints ermöglicht. So wird Wirkungstransparenz geschaffen und wertvolle Management Insights werden generiert, was eine effektive Zielgruppenansprache durch den optimalen Marktbearbeitungsmix ermöglicht.
Anmeldung: SEM KonferenzMarketing trotzt jeder Krise. Mehr noch, sie kann in der Krise zulegen, weil ihr Erfolg kalkuliert werden kann. Daraus sind aber richtige Metiers geworden. Es reicht nicht einfach die Tools zu benutzen, man muss sie beherrschen. Vieles ist nicht offensichtlich und kann nur durch Erfahrung erarbeitet werden. Oder man besucht diese Konferenz. Namhafte Referenten besprechen die Erfolgsfaktoren anhand konkreter Beispiele. Sie belegen die erfolgreichen Vorgehensweisen und erläutern, was Du auf gar keinen Fall tun sollst. Da musst Du dabei sein, melde Dich an:
Online Marketing Konferenz
1.11.2011  11.30-20.00
Programm:
11.00 – 11.30 Registrierung und Networking
11.30 – 13.15 Google Analytics für Techies
12.15 – 14.00 Essen
14.00 – 14.20 Registrierung und Networking
14.20 – 15.10 Adwords vs Facebook-Ads
15.10 – 15.50 3 Todesichere Wege für mehr Conversions
15.50 – 16.00 Pause
16.00 – 16.40 SEA für grosse Accounts
16.40 – 17.15 Kein Goal ohne Assists: Google Analytics Multi-Channel Funels
17.30 – 20.00 Welcher Touchpoint verkauft wirklich?
Kosten: Mitglieder Fr. 90.-, Gäste bezahlen Fr. 280.-
Anmeldung: SEM Konferenz
Google Analytics für Techies
Michael Heimbeck, Senior Consultant Web Analytics, Unic AG
Michael erläutert, wie Google Analytics richtig integriert wird. Am Ende dieses Slots sind die Teilnehmer in der Lage ihre Webseite mit Google Analytics zu messen.
Neben dem Verständnis für die Funktionsweise der Messung und den Aufbau eines Google Accounts, werden zusätzliche Messungen wie Social Tracking, Events, Suche, Commerce und Benutzervariablen erklärt. Tipps und best practices helfen das Optimum aus dem Tracking herauszuholen. Zudem werden Tools beschrieben, womit die Integration überprüft werden kann oder das Tracking erleichtert wird.
Adwords vs Facebook-Ads
Bonus: Was bringen Google Analytics Echtzeit-Berichte?
Lucia Yapi, Search Business Consultant , Migros 
Remo Gisler, Projektleiter Customer and Web Intelligence, Migros
Neben Google Adwords wird Facebook als Trafficlieferant für Websites immer beliebter und wichtiger. Wie holt man am meisten aus beiden Werbeformen heraus und wie ist der Performance-Vergleich zwischen den beiden, erläutern Lucia und Remo anhand der Migipedia Website
- Allg Unterschied AdWords vs Facebook-Ads
- Grober Performance Overview Adwords für Migipedia
- Evt Vergleich zu Facebook-Ads für Migipedia
- Learnings und daraus abgeleitete Empfehlungen
3 Todesichere Wege für mehr Conversions
David Kuruc, Geschäftsführer, Valuestream WebAnalytics GmbH
Websites sollten vor allem eines tun: Die Ziele eines Unternehmens optimal unterstützen. Egal ob die Conversions Umsätze, Anfragen oder die Vermittlung von bestimmten Informationen sind. Alle diese Web-Ziele sind messbar und somit auch optimierbar.·
· Wie nutze ich Google Analytics um Stärken und Schwächen meiner Website zu identifizieren?
· Was sagt mir die digitale Körpersprache der Besucher?
· Wie kann ich auf verhältnismässig einfache Art und Weise quasi Marktforschung auf der eigenen Website betreiben um mehr Umsatz und Gewinn zu erzielen?
Heutzutage geht es vor allem darum, die Effizienz von Websites zu erhöhen. Zur Verdeutlichung: Was bedeutet es für Ihr Unternehmen wenn Sie bei 3% Zielerreichung auch nur ein einziges Prozent mehr Conversions (Ziele) erreichen?
SEA für grosse Accounts
Tim Riepenhausen,Partner / Head of SEM, adisfaction GmbH
Tim bespricht, wie grosse Konten aufgesetzt und  optimiert werden – Neben der Struktur geht er vorallendingen auf den Einsatz von Tools ein:
- Strategien für intelligente Kontenstrukturen und –organisation
- Controlling von vielen Keywords und Anzeigentexten durch Cluster
- Optimierungsansätze bei 500.000 Keywords und mehr
- Welche Tools sollte man einsetzen (Erstellung von Anzeigen, Markenschutz)
- Wie hilft ein Bid Management System
- Google-Erweiterungen und Updates der Anzeigentext-Struktur- Website und Werbeziele Migipedia
Kein Goal ohne Assists – Google Analytics Multi-Channel Funnels
Beat Muttenzer / Geschäftsführer Yourposition GmbH
In der Vergangenheit wurde der Erfokg von Google AdWords und anderen Kampagnen auf der Basis “Last Click Wins” gezählt. Mit der Lancierung der Multi-Channel Funnels in Google Analytics ist Schluss mit dieser unvollständigen Betrachtung: Die Touchpoints und die Beeinflussung der Werbe- und Kontaktkanäle im Customer Journey können visualisiert und analysiert werden. So wird der tatsächliche Wert von Kampagnen und Besucherquellen sichtbar. Beat zeigt wie die Multi-Channel Funnels in der Praxis angewendet und verfeinert werden, um Werbeausgaben besser zu steuern.
Welcher Touchpoint verkauft wirklich? Braucht meine Marke ein Twitter-Account?
Christoph Spengler,  Managing Director, Accelerom AG
Webseite, Suchmaschinenoptimierung, Social Media, Newsletter, Beratergespräch, Kundenzeitschrift, Inserat, Seminar, Hotline, Sponsoring. Die Fülle und Bandbreite an Möglichkeiten und Instrumenten für Multichannel-Marketing sind heute überwältigender denn je. Doch die Wirkung der einzelnen Berührungspunkte (Touchpoints) zwischen Unternehmen und Kunden bleibt häufig unklar, weswegen das Risiko steigt, in die falschen Touchpoints zu investieren. Die schweizrepräsentative Marktstudie 360° Touchpoint Efficiency Valuator (360TEV) zeigt erstmals das Leistungsvermögen von 70 unterschiedlichen Touchpoints im Kaufentscheidungsprozess auf: Wie Konsumenten aufmerksam werden, sich informieren und mit welchen Kontaktpunkten sie dabei in Berührung kommen. Erstmalig ist die Wirkung dieser Touchpoints nun nicht nur messbar, sondern vor allem vergleichbar.    Christoph bespricht, welche die effektivsten Instrumente und Kanäle für die Marktbearbeitung sind und an welchen Punkten Einsparpotenzial besteht, wie das Verfahren individualisiert auf ein spezifisches Unternehmen angewendet wird.:Die 360° Touchpoint-Analyse liefert auf Basis wissenschaftlich fundierter Methodik ein Instrument, das eine ganzheitliche Betrachtung und vor allem Bewertung der relevanten Touchpoints ermöglicht. So wird Wirkungstransparenz geschaffen und wertvolle Management Insights werden generiert, was eine effektive Zielgruppenansprache durch den optimalen Marktbearbeitungsmix ermöglicht.
Anmeldung: SEM Konferenz

iPad als Beratungstool – Top oder Flopp

von Reto Hartinger

Du kannst dich sicher noch an die lustigen Videos erinnern die zum Start de iPhones kursierten, was man mit einem iPhone alles machen kann. Genauso ein Alleskönner soll jetzt das iPad sein, dabei hat es ja gar keine richtige Tastatur, es ist zwar leicht aber man muss Hanteltraining machen will man es zum Bücher lesen brauchen etc. etc.

Was kann das iPad wirklich? Bringt das iPad etwas im Beratungsalltag von Verkäufern? Aussendienstler hassen den Schlepptop, lieben sie plötzlich das iPad? Die Postfinance hat gewagt, ihre Kundenberater mit iPads auszurüsten und macht zu diesem Thema auch am 5. Oktober eine Präsentation am Internet Briefing.

Vorab möchten die Postfinace aber bereits diese Thesen diskutieren um in den Vortrag einfliessen zu lassen:

-       Das iPad hat den Fokus auf Privatkunden und bringt keinen nachhaltigen Mehrwert für eine Unternehmung
-       Eine Finanzberatung braucht Papier und Bleistift, um eine gemeinsame und akzeptierte Lösung für den Kunden zu finden
-       iApps sind für eine closed user group im Business Kontext nicht geeignet

Gib doch im Kommentar Deine Meinung ab. Wir wären Dir dankbar.

50% Rabatt beim Customer Service Summit 2011

von Reto Hartinger
Am 28. September findet der YukonDaylight Customer Service Summit 2011 statt. Die Internet Briefing Mitglieder profitierne von 50% Rabatt auf der Teilnahmegebühr (CHF 40, statt 80). Im Hotel Holiday Inn in Zürich-Oerlikon stehen die neueste Entwicklungen in den Bereichen CRM, Customer Service und Contact Center zur Debatte.
YukonDaylight Customer Service Summit 2011 am 28. September 2011.
Programm:
Den Kundendienst strategisch im Unternehmen positionieren
Kundenservice als Unique Selling Proposition
Tom Buser, Managing Partner & CEO YukonDaylight AG
Operationelle Exzellenz im Service erzielen
Das Qualitäts- und Managementsystem im Kundenservice bei Helsana
Michael Meier, Leiter Kompetenzzentrum Kundenservice Helsana
Die Power von Telefon und Internet im Kundenkontakt nutzen
Guided Support – mit CoBrowsing den Kunden gezielt lenken und Servicezeiten reduzieren
Urs Christen, Executive Director, Leiter UBS Customer Service Center Management
Die Kunden in den Service Prozess einbeziehen
Gute Fragen. Gute Antworten. Kunden helfen Kunden im Kundenforum der Avanex Gesundheitsversicherung
Marco A. Nierlich, Community Manager Avanex
Lesen Sie dazu die Referenzgeschichte:http://www.tombuser.ch/article/Avanex_Kundenforum
Als Highlight wird ein erfolgreich realisiertes Grossprojekt beim Touring Club Schweiz (TCS) vorgestellt:
Best Practice: Aufbau des Customer Interaction Center beim TCSZentralisierung der Kundeninteraktion bei Touring Club Schweiz als strategische Chance und Herausforderung
Thomas Canonica, Head Customer Interaction Center TCS, Mitglied der Geschäftsleitung
Lesen Sie dazu die Referenzgeschichte:
http://www.tombuser.ch/article/TCS_erschliesst_neues_Effizienzpotenzial
YukonDaylight Customer Service Summit 2011
28. September 2011 ab 13.00 Uhr
Holiday Inn Messe Zürich
Wallisellenstrasse 48
8050 Zürich
Eintritt CHF 80.-
Mitglieder des Swiss CRM Business Club gratis; Mitglieder von Swiss ICT, Swiss Marketing (SMC) und Internet Briefing bezahlen lediglich die Hälfte.
Anmeldeschluss: 19. September 2011

Am 28. September findet der YukonDaylight Customer Service Summit 2011 statt. Die Internet Briefing Mitglieder profitierne von 50% Rabatt auf der Teilnahmegebühr (CHF 40, statt 80). Im Hotel Holiday Inn in Zürich-Oerlikon stehen die neueste Entwicklungen in den Bereichen CRM, Customer Service und Contact Center zur Debatte.

Customer Service Summit

28. September 2011.


Moderation:
Werner De Schepper, Stv. Chefredaktor und Blattmacher Aargauer Zeitung, Moderator Tele M1

13.00 –13.30 
Registrierung & Begrüssung

13.30 –14.00
Den Kundendienst strategisch im Unternehmen positionieren
Kundenservice als Unique Selling Proposition
Tom Buser, Managing Partner & CEO YukonDaylight AG

14.00 –14.45
Operationelle Exzellenz im Service erzielen
Das Qualitäts- und Managementsystem im Kundenservice bei Helsana

Michael Meier, Leiter Kompetenzzentrum Kundenservice Helsana

14.45 –15.30
Die Power von Telefon und Internet im Kundenkontakt nutzen 
Guided Support – mit CoBrowsing den Kunden gezielt lenken und Servicezeiten reduzieren

Urs Christen, Executive Director, Leiter UBS Customer Service Center Management

15.30 –16.00
Pause & Networking

16.00 -16.45
Die Kunden in den Service Prozess einbeziehen
Guten Fragen. Gute Antworten. Kunden helfen Kunden im Kundenforum der Avanex Gesundheitsversicherung

Marco A. Nierlich, Community Manager Avanex

16.45 -17.30
Best Practice: Aufbau des Customer Interaction Center beim TCS
Zentralisierung der Kundeninteraktion bei Touring Club Schweiz als strategische Chance und Herausforderung
Thomas Canonica, Head Customer Interaction Center TCS, Mitglied der Geschäftsleitung

anschliessend Apero & Networking mit Live Musik

Anmeldung

Zukunft der TV-Inhalte: Schweiz zeigt sich innovativ

von Reto Hartinger

Die Schweiz war schon immer innovativ wenn es um neue TV-Formate ging. So war das Karusell bahnbrechend – ja weltweit. Dann gab es die 24stundenreportagen etc. etc. Ziemlich einzigartig ist der TV-Sender für Jugendliche Joiz. Er richtet sich radikal auf seine Zielgruppe aus und zwar nicht nur inhaltlich, das Internet wird auch voll einbezogen. Man kann Joiz eigentlich gar nicht sehen wenn man nicht gleichzeitig im Internet ist. Neu stellen Joiz und die Migros eine Reality-Show auf die Beine: Die «M-Budget WG».

Eine Jury hat fünf Wohngemeinschaften ausgewählt, die eine Wochenaufgabe lösen müssen, die von der Community via Internet bestimmt wird. Täglich werden Clips darüber auf Joiz ausgesstrahlt. Die Zuschauer entscheiden wöchentlich mittels Internet-Voting, welche WG die Aufgabe am besten gelöst hat. Die WG mit den wenigsten Stimmen scheidet aus. Die Gewinner-WG wohnt ein Jahr lang gratis, erhält kostenlos M-Budget-Produkte und feiert auf Rechnung der Migros eine grosse WG-Party.

Neben den täglichen Clips, zeigt Joiz jeden Donnerstag in einer Live-Sendung die besten Clips der Woche und die Entscheidung,

welche WGs eine Woche weitermachen dürfen.

Für die Migros ist die Sendung ein starkes Branding. Wieviel der Detailhandelsgigant das Engagement kostet, wurde nicht bekannt gegeben.

Trotzen Internet-Investments der Rezession?

von Reto Hartinger

Die Börse crasht, der Dollar sackt ab, die Firmen entlassen. Kein gutes Szenario für Anleger. Firmen wie Linkedin haben einen fulminanten Börsenstart hinter sich (und die erste Delle) und es zeichnet sich ein neuerlicher Internet-Hype ab. Wenn wir aus der Vergangenheit gelernt haben, dann müssten jetzt die Internet-Aktien ins Bodenlose fallen. Müssten, tun sie nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Gestern hat Linkedin eine Umsatzverdoppelung und eine Gewinnexplosion vermeldet. Auch Priceline meldete gestern über 40 % mehr Umsatz. Ein gutes Zeichen für den E-Commerce. Wie wir von Google wissen, ist ihr Geschäft mit Werbung fast resistent gegen die Wirtschaftsflaute. Ganz im Gegensatz zur traditionellen Werbung. Facebook konnte den Umsatz-per-Click markant steigern und ist heute sogar höher als jener von Google. Es würde mich nicht wundern, wenn die Internet-Aktien weiterhin mit soliden Zahlen aufwarten. Weil performancebasierte Internetwerbung nicht an ein Budget sondern an die entsprechende Metric gebunden ist, werden noch mehr Firmen auf dieses Modell umsteigen (müssen). Wishfull Thinking? Was meint ihr.

Begründe Deine Meinung im Kommentar:

Sind Internet-Investments gegen die Wirtschaftsflaute imun?

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Bitte noch diese Abstimmungs-App herunterladen

von Reto Hartinger

Während des Vortrag “Verhaltensökonomie und Social Media” musst Du mehrmals abstimmen, wie Du Dich in gewissen Situationen verhalten würdest. Bitte lade dazu diese App herunter. Du wirst an Deinem eigenen Verhalten die Muster erkennen, wie und wann Menschen bereits sind mit anderen zu Kooperieren. Wer auf den Sozialen Medien erfolgreich sein will, muss genau dies erreichen. Sandro wird darauf eingehen, wie sich Dein Unternehmen verhalten muss um kooperativ zu sein.

Google+ hat in den letzten Tagen auch einige Wellen (nein kein Wave) geworfen und ist ziemlich überschwänglich aufgenommen worden. Sandro bespricht, wieso es Google schwer haben könnte, mit Google+ einen Volltreffer zu landen. Danach gibt es auf jeden Fall eine gute Diskussion. Ich habe die Slides gesehen und kann dir versprechen, dass das ein erkenntnissreicher Abend wird.

Faules Geschacher um Werbegelder

von Daniel Niklaus

Verlegerpräsident Lebrument haut heute im Sonntagsblick auf die Pauke. Dabei ist offensichtlich, entweder er versteht nichts vom Onlinemarkt oder er kämpft für die Pfründe seiner Klientel. Dass der erfolgreiche Lebrument nichts von online versteht, glaube ich nicht…im Gegenteil, hier geht es um die Verteilung von Milliarden.

Ausgangslage

Der Reihe nach. Auf sf.tv und drs.ch gibt es heute keine Werbung, weil sie per Gesetz verboten ist. Die SRG möchte dies aus verständlichen Gründen ändern. Davon halten aber die Verleger nichts – ebenfalls verständlich. Denn wenn heute – geschätzt von Herr Lebrument – Ringier, Tamedia und die NZZ pro Jahr 100 Millionen Franken einnehmen, gibt es keinen Grund, der SRG etwas vom Kuchen zu überlassen. Also wird mit grossen Kanonen gegen die SRG geschossen.

Vom Bund verordnete Übereinkunft

Wie es sich gehört, sucht man in der Schweiz gerne den Kompromiss. Entsprechend will der Bundesrat, dass sich die SRG und die Verleger einig werden, wie alle Parteien in der Zukunft von der Verteilung profitieren. Beide Seiten gehen in Stellung und versuchen die beste Ausgangsposition für die Verhandlungen zu erlangen. Dabei werden durchaus auch schräge Zahlen gehandelt. Lebrument geht davon aus, dass bis 2020 der online Werbemarkt auf 500 Millionen wächst und die SRG die Hälfte davon “abkassiert”. Er kommt zum Schluss:

    “Die SRG kann mit den Gebühren und diesen zusätzlichen Werbemillionen einen wesentlich besseren Internetauftritt als die privaten Medien anbieten. Letztlich würden die Privaten aus dem Markt gedrängt.”

Realitätscheck

Wenn im Jahr 2020 der Onlinewerbekuchen bei 500 Millionen ist, dann hat die Internetwirtschaft versagt. Aktuell werden etwas mehr als 200 Millionen umgesetzt. Eine Verdoppelung bis 2020 wäre ein Armutszeugnis für uns Onliner. Heute noch geben die Werber knapp 50% der 4 Milliarden Werbefranken für Zeitungsinserate aus und nur 5% für Onlinewerbung. Dies, obschon die Menschen mehr Zeit im Internet verbringen, als mit Zeitunglesen.

Kommt dazu, wenn die Privaten sich die Hälfte der Werbeeinnahmen von der SRG wegschnappen lassen, sind sie schlicht unfähig. Das Ringier/Scout24-Netzwerk hat pro Monat knapp 600 Millionen Pageviews. Newsnetz mit 20 Minuten kommt auf 380 Millionen und da ist search.ch & Co. noch nicht eingerechnet. Gegen diese über eine Milliarde Pageviews pro Monat macht sf.tv 75 Millionen und drs.ch schlappe 7 Millionen. Wie sollen die Privaten da die Hälfte an die mickrige SRG verlieren?

Nationaler Verlegerschutz zulasten der Schweizer

Im TV-Bereich gab es ein ähnliches Geschacher um Werbegelder. Die Verleger wollten an die Gebührentöpfe der SRG und sich nicht dem freien Wettbewerb stellen. Dazu einigten sie sich mit dem Staatsbetrieb, dass einzelne Verleger Konzessionen für Regionalfernsehen erhalten. Im Gegenzug erhielt die SRG eine “Garantie”, dass kein Verleger eine grosse TV-Station gegen die SRG stellt. So haben wir heute ein paar mehr oder weniger gute Regionalstationen mit je einem 5-15 Millionen Budget. Zwei/drei nationale TV-Sender, die sich in etwa derselben Grösse über Wasser halten und ausländische TV-Stationen, die mit ihren Schweizer Werbefenster schönes Geld verdienen.

Anstatt einen starken Gegensender zur SRG zu lancieren, leben die Regionalfürste vom Gebührentopf der SRG. In schöner Regelmässigkeit rufen sie zwar lautstark aus, aber das gehört wohl eher zum Spiel. Es scheint, als ob die Schweizer Verleger im Internet dieses Spiel nochmals durchziehen wollen.

Erbärmlich.

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