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ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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iTV – das ist zu erwarten

von Reto Hartinger

Jetzt hat bald jeder über das TV-Set von Apple berichtet und dennoch ist fast nichts konkret. Ich schaue auch in die Kristallkugel:

Bedienung

Apple kann kaum mit einem besseren Display punkten. Der iTV müsste auch mehr als 3 Geräte in einem sein. Es muss eine bessere, einfachere Bedinung her. Das kann über Gesten oder Sprache geschehen. Eine Fernbedienung entfällt, aber jedes iOS Device kann diese Funktion übernehmen, so gewünscht. Der iTV erkennt über die Kamera und Gesichtserkennung wer vor dem Fernseher sitzt. Mit Gesten wie flippen kann von einem zum nächsten Kanal gezappt werden oder man sagt einfach zdf und  siri lässt den TV zum richtigen Sender springen. Multitouch Apps können sich mit Gesten bedient werden. So ist es möglich, dass zwei Personen gleichzeitig eine App bedienen (vielleicht noch nicht in Version 1). Ich kann einen Film am iTV ansehen, muss aus dem Haus und sehe an der gleiche Stelle auf dem iPad oder iPhone unterwegs weiter. Am neuen Ort angekommen schaue ich auf dessen iTV oder PC weiter.

So hässlich wird der iTV kaum aussehen. Aber mit diesem Gerät beherrscht Apple das die Wohnung

So hässlich wird der iTV kaum aussehen. Aber mit diesem Gerät beherrscht Apple das die Wohnung

Hardware

Der iTV kommt mit einem eigenen Chip. Entweder eine abgespeckte Version derer, die zurzeit in den iOS Geräten sind oder gleich der neueste Chip. Eine Preis/Feature-Frage. Er kann mit allen anderen Geräten kommunizieren, diese steuern oder von diesen gesteuert werden. Der Sound des iTVs lässt sich so über die Stereoanlage hören und das auch in anderen Zimmern. Umgekehrt können alle anderen Devices Daten und Befehle an den iTV übergeben. Natürlich kann der iTV alles was ein iOS Gerät kann, also Harddsicrecording, Internet , iOS-Apps und FaceTime. Man kann gleichzeitig fernsehen und eine App ein einem Fenster laufen lassen (z.B. FaceTime). So wird der TV auch zum live Kommunikationskanal mit dem Sender.

Content

Es ist davon auszugehen, dass Apple auch hier unique sein will. So kann man nicht nur aus zig Sendern auswählen, sondern sich Kanäle selber zusammenstellen. Z.B. eine Serie von CBS zwei andere von ABC und so weiter und das für eine monatliche Gebühr. Das Problem ist, dass die Leute dann nur noch die Renner schauen und die Sender auf dem weiteren Mist hocken bleiben. Das wollen sie natürlich nicht und daran klemmts. Das müssten sich die Sender hoch entschädigen lassen oder ablehnen und Apple im Gegenzug will eine günstigen Montasgebühr. Apple hätte die Möglichkeit solche TV-Shows zeitversetzt anzubieten. Dann könnte Apple diese werbefrei oder mit eigener Werbung bespielt in eigenen Sende-Gefässen streamen. Apple hat den Sendern angeboten, ihre Inhalte via Werbeeinnahmensplitting zu refinanzieren. Mit der Gesichtserkennung weiss das iAd wer und wieviele Personen das jeweilige Programm ansehen. Ein starkes Angebot für Werbetreibende. Der TV wäre plötzlich noch messbarer als das Internet. Sender können den Screen splitten und eine eigene App laufen lassen. Z.B. mit Hintergrunddaten während eines Tennis-Matches oder man zeigt sowas wie eine Twitterwall mit dem was Andere über die Sendung meinen. Das hätte über Apple PING gehen können. Schade, dass PING im Musikbereich gefloppt hat. Vielleicht ist Apple klug genug um fremde Apps zuulassen. Auch diese Interaktivität könne sich messen lassen und den Profilen der einzelnen Zuschauern zugeordnet werden. Profile wie wir sie im Internet kennen, wären nur noch ein Abklatsch der iTV Möglichkeiten. Die Werbeprofile könnten auch die anderen iOS Devices übertragen werden. Damit würde iAd endlich abheben. Man sieht, iTV hat noch viele Baustellen, die nicht mit der Hardware zutun haben. Erinnern wir uns an den Launch des iPhones. Da gab es noch gar kein Oekosystem, keine Apps und trotzdem hat das Teil abgehoben. Eine erste Version muss noch nicht alles können.

Preis

Billig kann das iTV nicht sein. Zurzeit werden in den USA 44 Mio TVs verkauft, meist 38 Zoll TVs, durchschnittlich kostet ein TV 460 Dollar.  Der iMac startet bei 1200 Dollar mit 21 Zoll Bildschirm und  2000 Dollar für 27 Zoll. Ein iTV könnte in verschiedenen Grössen zwischen 1500-3000 Dollar kosten. Ich glaube nicht, dass Apple mit einem 3D Bildschirm kommt. Es braucht noch Raum für den iTV 2.

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One more Thing zu Steve Jobs Geburtstag? Apple wird bis April 2012 alle Geräte generalüberholt haben.

Verfügbarkeit

Von der Hardware her gibt es keinen Grund wieso man das Teil nicht bereits im März anbieten könnte. Quellen meinen dass es Herbst oder gar Ende 2012 wird. Augst/September war früher der Termin um Fernseher zu lancieren. Noch rechtzeitig für den Handel um im Weihnachstgeschäft voll abzuschopfen. Heute ist der Treiber nicht mehr der Weihnachtsmann, es sind sportliche Grossanlässe wie die Olympiade in Londen im 2012 oder eine Fussball-WM so das Gerät international einschlagen soll. Ist eine Lancierung erstmal für die USA vorgesehn, müsste der iTV vor dem SuperBowl kommen. Im 2012 wird Apple  a l l e  Geräte generalüberholt haben. Sie alle werden in die “Wir sind zu einem Oekosystem verschweisst” Strategie eingepasst. Die neuen Intel-Chips sind im April verfügbar. There is one more Thing könnte dannzumal der iTV sein oder, meine Vermutung, Apple bringt das iPhone 5 bereits im Januar und den iTV zu Steve Jobs Geburtstag am  24. Februar zusammen mit dem iPad 3 und neuen iPods. Hätte Steve in seinen Memoiren den iTV erwähnt, hätte nicht ein fixer Termin bestanden? Zudem hat Apple einen Pressetermin für Ende Januar in New York reserviert. New York ist eine Neuheit (könnte auch bedeuten, dass Siri für andere Sprachen lanciert wird. Drum mit New York die Nähe zu Europa).

Was heisst das für die hiesige TV-oder gar Medien-Industrie?

Ganz streng genommen entstehen neue Sendeplätze. War es früher wichtig bei der Cablecom auf den ersten 4 Plätzen zu sein, wird hier ein neues Gerangel losgehen, das eher der Suchmaschinenoptimierung ähnlich ist als dem Verhandeln mit der Cablecom. Der User entscheidet, wo ich lande oder vielleicht noch Apple. Die Auswahl von den Chanels wird so laufen wie die Vorschläge im App-Store, nach Themen und Beliebtheit und mit Genius-Vorschlägen. Es wird eine Boggisierung des TVs stattfinden. Wenn einzelne Sendungen und nicht mehr Sender wichtig werden, können sich plötzlich spezialisierte Kleinstanbieter einen Platz an der Sonne ergattern. Wieso muss das unbedingt TV sein. Eine Tageszeitung kann genauso in den Newskanal kommen wie 10vor10. Es gibt ein ganz neues Wettrennen und die Grossen werden nicht unbedingt die Gewinner sein. Tamedia hat rechtzeitig das Lokalfernsehen verkauft, ob sie aber in ihrer Strategie bereits soweit sind, interaktives Community-Fernsehen anzubieten, wage ich zu bezweifeln. Heute ist erst Joiz.ch bereit. Fernsehen der Zukunft muss für jede Zielgruppe kultig sein! Und Fernsehen wird nicht mehr gleichzeitig geschaut. Ein Kanal kann wochenalte Sendungen beinhalten, die ich jederzeit abrufen kann.

Eine oder doch mehr Fragen an den Leutschenbach.

Ist SF darauf vorbereitet, dass z.B. die Abteilung Unterhaltung gar nicht mehr in Konkurrenz mit der gleichzeitig ausstrahlenden ARD steht sondern vielleicht sogar mit sich selber, Sendung A die erstmals am Mittwoch im Abendprogramm war mit Sendung B die jetzt gerade läuft? Wie geht man mit Communities um? Pflegt man die? Wie? Könnte es sein, dass plötzlich Verlage doch zur Konkurrenz werden?

Eine Frage an die Publigroup: Nachdem man die letze Reorganisation verdaut hat und die nächste vorbereitet, verfügt man über das Personal um mit den Kunden über solche interaktiven Konzepte zu diskutieren?

Im Druckgewerbe musste man alle 4 Jahre einen neuen Beruf erlernen, weil es den alten einfach nicht mehr gab. Jetzt geht dasselbe bei den Inhalten los. Lieber Journalist, lieber Verlagsleiter, lieber Produzent, lieber Werbeverkäufer etc dein Wissen, deine Erfahrung und dein Instinkt darfst du vergessen, je schneller desto besser. Die Zukunft wird gerade erfunden und sie wird maximal vier Jahre gültig sein. Du wirst sie mitgestalten oder andere werden es tun. Welche Strategie sticht, ist im nachhinein sehr logisch erklärbar. Zurzeit tüfteln noch alle am Businessmodel herum. Paid versus Free oder zieht Freemium? Unabhängig vom Businessmodel muss sich das Angebot an die sich ändernden technologischen Möglichkeiten und den sich daraus ergebenden neuen Verhalten der Konsumenten richten.

Ich werde mit dem Internet Briefing diese Entwicklung begleiten. Ein erstes Event wird es am 9. und 10. Mai dazu an der ONE Konferenz geben. Stay tuned.

OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

Regional TV ist ein Auslaufmodell

von Reto Hartinger

Tamedia hat TeleZüri verkauft, jetzt verkauft Edipress seine Regionalsender. Wieso? Das Konzept Regionalfernsehen ist aus dem letzten Jahrhundert. Interaktive Konzepte können kaum eingeführt werden. Die regionale Beschränkung is ein zusätzlicher Klotz am Vermarktungsbein. Wer heute TV via Internet fährt der hat diese Beschränkung nicht. Zudem ist das Verlagshaus der Zukunft kein Print-, Radio- und TV- sondern ein Multimedia-Unternehmen. Unter einer Marke kann alles angeboten und auf verschiedene Kanäle gepusht oder in einem vereint werden. Wieso soll auf einem iPad nicht Text und Video vermischt sein? Tagesanzeiger (ok der Name ist bereits ein Hindernis) könnte als Marke für TV, Print, Magazin einfach alles sein – das in einem iPad Format das alles integriert. Auf einem alten TV würde man dann halt nur das Fernsehen sehen, auf modernen TVs unterscheidet sich der Inhalt zwischen iPad und TV kaum mehr. Etc. nur noch das Device bestimmt in welcher Einschränkung ich etwas sehen kann. Der Jugendsender Joiz macht vor, wie die Kommunikation mit den Inhaltekonsumenten über alle Kanäle  zu bewerkstelligen ist.

Zudem ist die derzeitige Messung von TV Einschaltquoten ein Witz. Allein schon die Altersspanne ist zu gross. Ok, bei dem Leistungsangebot von 50 bis 100 Programmen wiese ein Panel für 20-25jährige auf vielen Sendern gar keine Zuschauer aus. Das ändert sich schlagartig wenn nicht mehr hochgerechnet werden muss, sondern die realen Zugriffe gemessen werden. So wird auch die Fernsehwerbung und deren Konzepte mehr unter Druck kommen. Sender welche diese Innovation nicht mitmachen, werden mittelfristig auf der Strecke bleiben.

Auch deshalb versuchen die Verlage zu verhindern, dass sich die öffentlichrechtlichen Sender im Internet ausbreiten. Sie wollen verhindern, dass diese moderne Konzepte aufziehen.

Und tschüss Tagi

von Reto Hartinger

Ich habe die Tagesanzeiger iPad App geliebt. Sie war mit ein Grund weshalb das iPad für mich so wertvoll war. Im Hause Tamedia ist man aber einem Bären aufgesessen. Man glaubt, dass man die Zeitung auf das iPad übertragen kann und damit einerseits Abogebühren verlagen und Kosten sparen kann. Drum kommt der Tagi neu quasi als Zeitung auf das iPad. Und dies sogar 2x pro Tag. Wow. Toll, genial. Ich soll also jetzt für etwas bezahlen, das ich aktueller gratis im Internet aus dem gleichem Haus lesen kann? Ich habe von NZZ Online RSS Feed auf die TagiApp gewechselt obwohl ich den Tagiinhalt für schlechter hielt, das Lesevergnügen auf der App viel grösser war. Die neue App ist für mich schrott – genau wie bei einer Zeitung lese ich in allen Ressorts nur die Überschriften und kaum einen Artikel. Beim RSS-Feed und der alten Tagi-App habe ich sofort die ganzen Artikel gelesen. Zudem habe ich den ganzen Tag immer wieder Artikel gelesen. Ich bin sicher 6 x pro Tag in die Tagi-App. Tamedia hätte mir also 6x eine 1/1-Seitige Werbung präsentieren können, die mich gar nicht gestört hätte, wäre es immer wieder eine andere gewesen. Die Tagi-Strategie geht auch deshalb nicht auf, weil ich jetzt den Tagi-Inhalt (Newsnetz) mit der alten Tagi-App einfach von der Berner Zeitung lese. So sage ich nur, und tschüss Tagi. Schade. Ich möchte nicht bezhaupten, dass das neue Konzept keine Erfolg haben kann, es ist aber doch ziemlich einfach zu schlagen. Nein, von der NZZ wahrscheinlich nicht. So wie ich die Schweizer Verlage kenne, werden sie versuchen das bezahlte Abo und Redaktionsschlüsse (2 Tag?) durchzudrücken.

iTV kommt mit iCloud

von Reto Hartinger

Es war schon erstaunlich wie ruhig es war um Video-Content bei der Vorstellung von iCloud. Da ging es nur um Musik. Hm. Dabei wurde gemunkelt, dass Apple mit ganz Hollywood Verträge unterzeichnet hat. Das besträckt mich zur Annahme, dass der iTV von Apple diesen Herbst endlich kommt.

Das Offering von Apple schien eigentlich nie den TV zu konkurrenzieren. Es gab einfach nichts Neues. Auch mir ist die Revoltion nicht wirklich in den Sinn gekommen. Bis jetzt. Aber schauen wir doch einmal an, was der iTV bis jetzt leistet

1. Apps. Damit wird der TV zur Arbeits- und Spielkonsole

2. TV mit Hard-Diskrecording

3. Hollywood – man kann die Filme mieten

.4 Internet kommt ins Wohnzimmer und kann mit der ganzen Familie geteilt werden

5. iCloud. Alles kann aus der Cloud bezogen und mit allen anderen Devices geteilt werden. Also ich kann ein Film auf dem TV sehen, dann fahre ich zur Arbeit und schaue mir den Film an der Stelle wo ich angehalten habe auf dem iPhone weiter an.

6. und …. das erkläre ich gleich

Das hatten wir doch alles irgendwie schon. Das gibt mir zwar ein nettes Gefühl, ändert aber nicht so wahnsinnig viel für mich.

Jetzt hat Apple aber die Voraussetzungen, dass sich doch etwas entscheidendes ändert. Nachdem nun alle Software auf iOS übertragen sind, könnte der iTV dazu genutzt werden die eigenen Filme zu schneiden und diese auf die iCloud zu laden und mit anderen zu Teilen. Es wäre in Youtube Konkurrenz mit voller Länge und HD Qualität geboren.

Was die Konkurrenz nun wieder nicht machen könnte, wäre die Videoschnittsoftware und die Verteilplattform zur Verfügung stellen.  Das Geschäftsmodell von Apple ist wieder einmal viel einfacher als jenes von Googles Youtube. Youtube ist fast nicht mehr zu gebrauchen, dermassen zugepflastert von Werbung. Apple braucht keine Werbung, die Hardware birgt genügend Marge. Die Konkurrenz schaut wieder einmal in die Wäsche, weil ein entsprechnd umfassendes Angebot fehlt. GoogleTV ist ja glänzend gescheitert und die entsprechende Hardware dazu auch.

Mit dem iPad hat Apple erstmals auch die Massenmarkt-Vermarktung begriffen. Was Premium ist, muss keinen Premium-Preis haben. Alle Komponenten zusammen kosten bei der Konkurrenz heute 2000 Dollar, Apple könnte den iTV zum selben Preis anbieten. Die Konkurrenz wäre auch da machtlos. Apple verdient am Oekosystem. Es wird wieder extrem lukrativer für die iOS Plattform zu entwickeln. Noch mehr Software für iOS verkauft auch mehr andere iOS Devices.

Faules Geschacher um Werbegelder

von Daniel Niklaus

Verlegerpräsident Lebrument haut heute im Sonntagsblick auf die Pauke. Dabei ist offensichtlich, entweder er versteht nichts vom Onlinemarkt oder er kämpft für die Pfründe seiner Klientel. Dass der erfolgreiche Lebrument nichts von online versteht, glaube ich nicht…im Gegenteil, hier geht es um die Verteilung von Milliarden.

Ausgangslage

Der Reihe nach. Auf sf.tv und drs.ch gibt es heute keine Werbung, weil sie per Gesetz verboten ist. Die SRG möchte dies aus verständlichen Gründen ändern. Davon halten aber die Verleger nichts – ebenfalls verständlich. Denn wenn heute – geschätzt von Herr Lebrument – Ringier, Tamedia und die NZZ pro Jahr 100 Millionen Franken einnehmen, gibt es keinen Grund, der SRG etwas vom Kuchen zu überlassen. Also wird mit grossen Kanonen gegen die SRG geschossen.

Vom Bund verordnete Übereinkunft

Wie es sich gehört, sucht man in der Schweiz gerne den Kompromiss. Entsprechend will der Bundesrat, dass sich die SRG und die Verleger einig werden, wie alle Parteien in der Zukunft von der Verteilung profitieren. Beide Seiten gehen in Stellung und versuchen die beste Ausgangsposition für die Verhandlungen zu erlangen. Dabei werden durchaus auch schräge Zahlen gehandelt. Lebrument geht davon aus, dass bis 2020 der online Werbemarkt auf 500 Millionen wächst und die SRG die Hälfte davon “abkassiert”. Er kommt zum Schluss:

    “Die SRG kann mit den Gebühren und diesen zusätzlichen Werbemillionen einen wesentlich besseren Internetauftritt als die privaten Medien anbieten. Letztlich würden die Privaten aus dem Markt gedrängt.”

Realitätscheck

Wenn im Jahr 2020 der Onlinewerbekuchen bei 500 Millionen ist, dann hat die Internetwirtschaft versagt. Aktuell werden etwas mehr als 200 Millionen umgesetzt. Eine Verdoppelung bis 2020 wäre ein Armutszeugnis für uns Onliner. Heute noch geben die Werber knapp 50% der 4 Milliarden Werbefranken für Zeitungsinserate aus und nur 5% für Onlinewerbung. Dies, obschon die Menschen mehr Zeit im Internet verbringen, als mit Zeitunglesen.

Kommt dazu, wenn die Privaten sich die Hälfte der Werbeeinnahmen von der SRG wegschnappen lassen, sind sie schlicht unfähig. Das Ringier/Scout24-Netzwerk hat pro Monat knapp 600 Millionen Pageviews. Newsnetz mit 20 Minuten kommt auf 380 Millionen und da ist search.ch & Co. noch nicht eingerechnet. Gegen diese über eine Milliarde Pageviews pro Monat macht sf.tv 75 Millionen und drs.ch schlappe 7 Millionen. Wie sollen die Privaten da die Hälfte an die mickrige SRG verlieren?

Nationaler Verlegerschutz zulasten der Schweizer

Im TV-Bereich gab es ein ähnliches Geschacher um Werbegelder. Die Verleger wollten an die Gebührentöpfe der SRG und sich nicht dem freien Wettbewerb stellen. Dazu einigten sie sich mit dem Staatsbetrieb, dass einzelne Verleger Konzessionen für Regionalfernsehen erhalten. Im Gegenzug erhielt die SRG eine “Garantie”, dass kein Verleger eine grosse TV-Station gegen die SRG stellt. So haben wir heute ein paar mehr oder weniger gute Regionalstationen mit je einem 5-15 Millionen Budget. Zwei/drei nationale TV-Sender, die sich in etwa derselben Grösse über Wasser halten und ausländische TV-Stationen, die mit ihren Schweizer Werbefenster schönes Geld verdienen.

Anstatt einen starken Gegensender zur SRG zu lancieren, leben die Regionalfürste vom Gebührentopf der SRG. In schöner Regelmässigkeit rufen sie zwar lautstark aus, aber das gehört wohl eher zum Spiel. Es scheint, als ob die Schweizer Verleger im Internet dieses Spiel nochmals durchziehen wollen.

Erbärmlich.

Gewonnen und zerronnen – Ringier stellt Vanilla ein

von Thomas Lang

Die Ringier Konzernleitung hatte gerade Mal knapp 8 Monate Geduld, die mobile Payment, Loyality und Couponing Lösung vanilla am Leben zu erhalten. Heute wurde diese Dienstleistung völlig überraschend eingestellt. 3 Wochen nach der Auszeichnung mit Gold in der Kategorie “Innovation” am Best of Swiss Web 2011.

Wir waren ja von Anfang an kritisch eingestellt gegenüber Vanilla, weil sie keinen klaren Fokus aufwies. Das Konzept war nicht zu Ende gedacht, der Business-Case war nicht schlüssig. Technologisch überzeugend umgesetzt war die Anwendung überladen, sie wollte zu viel. Weniger wäre mehr gewesen. Vor allem aber fehlt ihr eines; die Community!

Vanilla ist war eine “take it or leave it” Anwendung, oder wie es unlängst auch formuliert wurde; “buy or fuck off”. Ganz im Stil von; das ist das Angebot, bedien Dich. Aber sag uns auf keinen Fall, was Du magst, von was Du mehr möchtest und wo wir falsch liegen.

Völlig unverständlich ist das Aus zum jetzigen Zeitpunkt. Um uns herum boomen mobile Couponing Lösungen, Location Based Deals und vieles mehr. Unlängst haben wir an einer Konferenz die Frage aufgeworfen, ob die Groupon-Klone das mobile Rennen machen werden oder doch Facebook mit Deals und Places. Ersteres hat sich zwischenzeitlich konkretisiert, Groupon hat Whrrl übernommen.

Dass Ringier Vanilla den Stecker gezogen hat zeigt einmal mehr, dass man beim Medien Konzern das E-Business einfach nicht verstehen will oder kann. Mit Vanilla war man bzgl. mobile Lösung in der Poleposition, hätte die einmalige Chance gehabt, das Couponing-Geschäft aufzubauen und den Markt strategisch zu besetzen. Mit Ringier einen starken bekannten Partner im Hintergrund der für Vertrauen steht. Man hätte etwas mehr Geduld benötigt – Geduld, die man wohl bei der Lancierung eines Printproduktes gerne mal 3-5 Jahre walten lässt.

Vanilla wurde lanciert als “strategischen Stossrichtung zum Ausbau der Internet-Aktivitäten im Bereich transaktionsbasierter Plattformen”, so der Wortlaut aus der Medienmitteilung vom 15.9.2010. Das Ende nach 8 Monaten zeugt wenig von strategischer Stossrichtung oder vielmehr, dass es nach wie vor keine Strategie beim Medienhaus gibt. Geschenkidee.ch bleibt nach wie vor die einzige funktionierende Transaktionsplattform im Ringier-Portfolio die sich nicht um totes Holz dreht – notabene hat man den Geschenke E-Commerce Pionier für gutes Geld eingekauft. Auch dort muss man aufpassen, dass man den Zug nicht verpasst. Die Plattform mutet immer “Eins-Nulliger” an.

Schade, mit Vanilla vergibt man eine einmalige Chance und wirft eine technologische Innovation weg. Aber evtl. haben wir doch noch recht, und Vanilla wird mit SI-Style verschmolzen, dem Augmented Reality Shop-Finder aus dem selben Haus. Anfangs Oktober 2010 haben wir schon prognostiziert:

“Während die SI-App mehr auf die lokalen Stores und die Integration von Augmented Reality setzt, ergänzt Vanilla das Shopping-Vergnügen mit der mobilen Payment Anwendung. Gut möglich, dass diese Apps in naher Zukunft verschmelzen werden.”

(Crossposting)

Die Tablett Lüge

von Reto Hartinger

Apple hat bis Ende 2010 14.8 Mio iPads verkauft und möchte 2011 weitere 40 Mio verkaufen. Über 100 weitere Konkurrenten wollen 2011 Apple mit ihren Tabletts  Konkurrenz machen. Schon gross herausposaunt wieviel sie verkauft haben, hat Samsung. 2 Millionen Stück, was den Apple Marktanteil auf ca 70 % herunter gedrück hätte. Hätte! Samsung hat die 2 Millionen Tabletts an die Händler geliefert, tatsächlich abverkauft wurden fast keine. Der weltweite Handel kann 2 Mio Stück aufnehmen, das haben wir schon bei Windows Mobile 7 Handys gehört. Auch eine grosse Werbekampagne hat aber nicht dazu geführt, dass die Windows Handys Käufer gefunden hat. Der Kanal wird die Nase gestrichen voll haben von unverkäuflicher Ware. Die 99 anderen Tabletts werden es sogar schwer haben, überhaupt in die Regale zu kommen. Wer nicht wie HP über einige Argumente gegenüber dem Kanal und einem eigenen Vertriebsnetz verfügt, wird kaum bis zum Konsumenten dringen. Es wird nochmals massive Werbeanstrengungen brauchen, um auch die Endkunden zu überzeugen.

Schulen und Universitäten

Ein anderer Weg wäre Nischen zu bearbeiten. Zum Beispiel eignet sich ein Tablett hervorragend für Schulungseinrichtungen, die jährlich pro Schüler mehrere Tausend Dollar in Form von Unterrichtsmaterial und Büchern ausgeben, die sich zwecks Amortisation 7 bis 10 Jahre behalten müssen. Ein Tablett könnte da einfacher auf dem neuesten Stand gehalten werden. Apple besetzt diesen Markt schon. Hat eine eigene Abteilung aufgebaut und gibt massive Rabatte.

Verlage ringen nach einer Non-Apple Lösung

Gestrichen die Schnauze voll haben vor allem die europäischen Verlage. Sie prangern Apple an, dass ihnen das App-Vertriebsmodell ihr Business-Modell kaputt macht. Es ist ja zwar schön, dass bei einer App die Distributions und Druckkosten wegfallen, aber wenn bei jedem Verkauf 30 % an Apple abgedrückt werden muss, geht der Vorteil verloren. Zudem können die Verlage mit ihren Kunden keine direkte Geschäftsbeziehung mehr aufbauen worüber sich noch anderes abverkaufen liesse. Auch eine Kombiangebot Print und iPad stösst an seine Grenzen, das Apple immer die hohle Hand aufmacht und die iPad-Version nicht gratis oder massivst verbilligt zulässt. Die Verlage suchen nach einer Alternative. Android-Tabletts können es nicht sein. Zu wirr ist gerade der Formfaktor bei den Android-Geräten und so es nicht sicher ist, dass sie sich am Markt nicht durchsetzen, gleicht die Investition in Android einem Russischen Roulett. Werden die Verlagen in den Apfel beissen (müssen). Auch wenn Apple bis Ende 2011 50 Mio iPads weltweit verkauft hat, gibt es zwei Probleme. Die Stückzahlen in den einzelnen Regionen werden immer noch klein sein und der First-Mover Daily mit einem Abo-Preis von 40 Dollärchen pro Jahr vermiest seinen Konkurrenten die Preise. Daily setzt die Latte. Hoch?

Ist die Daily Kalkulation realistisch?

Das Initial-Investment war 30 Mio und die laufenden Kosten liegen bei 26 Mio jährlich. Bei dieser Burnrate braucht Daily 1 Mio Abos um den Breakeven zu schaffen ohne auf Werbung angewiesen zu sein. Wie lange braucht Daily um auf 1 Mio Leser zu kommen? The Washington Post Print hat 550 000,  The New York Times 913 000 Leser. Daily hat als Firstmover nicht einen regionalen Markt, sondern könnte den gesamten englischsprachigen Markt vereinnahmen. Vor allem so lange, bis die Lokalmatadoren nicht mit valablen Produkten auf den Markt kommen.

Daily schafft es in 2 Jahren

Bei der Lancierung der Sonntagszeitung hat Tamedia eine Summe von 150 Mio angesetz, die sie bereit war auszugeben bis die Sonntagszeitung aus den Roten kommt. Die Sonntagszeitung hat es viel früher geschafft. Murdoch Geldpolster wird grösser sein, aber seine Geduld wird bei 2 Jahen budgetiert sein, der Stecker wird vor 3 Jahren sicher nicht herausgezogen . Das ist zu schaffen. Anders als beim Print, muss er auch keine sprungfixen Kosten befürchten, sollte die Auflage immer grösser werden. Beim Print gibt es eine maximale bzw ideale Auflage, wird diese überschritten, muss nochmals massiv in eine Druckzentrum investiert werden.

Globaler Werbemarkt

Daily wird wohl auch in Sachen Werbung mit Apple gemeinsame Sache machen. Es ist nicht einfach, eine eigene weltweite Werbeplatz-Vertriebsorganisation für eine einzige Publikation aufzubauen. Diese Investition wird Murdoch auch Apple überlassen und Apple verfügt über ein Zugpferd bei seinen Werbekunden, um iAd zu pushen. Für Apple ist es genauso wichtig, dass Daily ein Erfolg wird. Nur damit lassen sich die anderen Verleger züchtigen. Diese formieren sich bereits zu einer Front gegen Apple.

Aufstand der Verleger

An einem Kriesengipfel der Europäischen Verleger wird eine gemeinsame Strategie gegenüber Apple formuliert. Je mehr Verleger an den Tisch sitzen, desto mehr Macht haben sie gegenüber Apple. Denkste. Es wird ihnen bewusst werden, wie klein der gemeinsame Nenner sein wird. Sie werden bei Apple nur in Sachen Herausgabe von Kundendaten und vielleicht noch bei einem Satz unter 30 % vorstellig werden. Eine gemeinsame Vertriebsstruktur für Werbung ist genauso ein Wunschtraum wie ein eigenes Verleger Tablett. Lässt sich Apple darauf ein? Sicher wird es Verleger geben, die mit Google gemeinsame Sache machen. Es wird kaum mehr als 10 Mio Android Tabletts auf dem Markt geben.

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