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Die SuisseEMEX bremst die Orbit, Aiciti etc aus

von Reto Hartinger

Wie immer eine ComputerMesse in der Schweiz heisst ob Orbit oder Aiciti, die diesjährise SuisseEMEX wartet mit den Namen auf, welche bei den Computermessen fehlen: Post, XING, Google, Canon und Microsoft zum Beispiel. Dabei handelt es sich bei der EMEX nicht um eine ComputerMesse, es ist eine Marketingmesse. Nicht nur bei den Tablets werden Mäuse unwichtiger, auch die Aussteller verstehen sich nicht mehr als EDV-Produktanbieter. Sie suchen nicht mehr den EDV-Leiter zu beeindrucken und wenden sich direkt an die Marketiers. Elektronische Datenverarbeitung ist passe und gilt nicht mehr als Bindeglied für einzelne Disziplinen. Aiciti & Co sind für die modernen EDV-Firmen deshalb uninteressant. Mit 13000 Besuchern stellt die SuissEMES die Aiciti auch in den Schatten.


Für den Unternehmer in Dir

von Reto Hartinger

Die  Startup-Szene in der Schweiz kommt immer mehr in Fahrt. Es gibt schon sehr viele Unterstützungsprogramme. Kürzlich hat mir ein Business Angel erklärt, dass sich ihr Business Angel Club verkleinern wird. Nicht etwa weil es zu wenig Geld habe oder zu wenig zu finanzierende Startups. Nein. Bei den guten Startups kommen die Business Angel nicht mehr zum Zuge! Sie möchten sich deshalb weiter professionalieren und bauen bei ihren Mitgliedern grössere Hürden auf. Wer nicht investiert soll rausfliegen. Damit wollen sie mehr Gewicht im Markt bekommen.

Finanzierer bieten sich mit einer Messe am 07. Juni 2011 im Kongresshaus Zürich, Gotthardstrasse 5, 8022 Zürich an. Die Start Messe ist eine Tischmesse ergänzt mit Kurzreferaten ums Thema Selbständigkeit, Firmengründung, Firmenübernahme.

Es ist spannen die ganze Szene in Walking-Distance zu haben.

Zeit: Vortragsraum:
13.15-13.45 So gründen Sie ihre Firma!
Thomas Koller, OBT AG
14.00-14.30 Finanzierung eines Startups
Andreas Schweizer, ZKB
14.45-15.15 Stolpersteine bei der Firmenübernahme
Désirée Schiess, ZHAW
15.30-16.00 Worauf muss ein Franchisenehmer achten?
Dr. Christoph Wildhaber, Schweizer Franchise Verband
16.15-16.45 Selbständigkeit “fast” ohne Risiken
Oliver Odermatt, Unternehmeragentur Piunti
17.00-17.30 Von der Geschäftsidee zum Businessplan
Simon May, Institut für Jungunternehmen

Topsoft plus

von Reto Hartinger

Eine anständige Schweizer ICT Messe wird es wohl nicht mehr geben, auch wenn der nächste Versuch sogar so heisst. Oder eben die etwas kindische Version davon Aiciti. Schwächlich kommt sie dann auch daher. 65 bis 70 Aussteller will die Exhibit vom 10. bis 12. Mai in der Halle 4 der Messe Zürich zusammen bringen. Imposanter wirkt daneben die TopSoft, die über 200 Aussteller vorweisen wird. Nachdem Rene Meiers Community Building Company sich vom Projekt Aiciti wieder verabschiedet hat, kann die  Messe nur noch als Topsoft+ durchgehen. Ob Kongress und Messe genügend Leute nach Oerlikon pilgern lässt, lässt sich bezweifeln. Die Topsoft zieht 2500 Personen an. Wieviele werden die 70 weiteren Aussteller anlocken? Der Kongress hat schon die letzten Jahre nicht die Massen erreicht. In den Glanzzeiten der iEx, muss man fairerweise sagen, hat der Kongress immer von der starken Messe profitiert. Heute müsste der Kongress die Messe stützen. Das wird er kaum können. Messe und Kongress werden dahindümpeln. Einziger Gewinner: Topsoft, sie kann endlich in der Messe Zürich stattfinden.

5 Jahre Internet Briefing Konferenz: Call for Speakers

von Reto Hartinger

 

Nächstes Jahr wird das Internet Briefing fünf Jahre alt. Wir kommen in den ersten Chindsgi oder im Internet-Zeitalter stehen wir wohl eher vor der Matura.
Ich möchte das Jubiläum mit zwei grossen Konferenzen begehen (die auch einen sozialen Teil mit Musik und Showeinlagen unserer Mitglieder beinhalten).
Die Konferenzen plane ich für März und September. Deshalb suche ich heute schon Speaker, künstlerische Taltente und Sponsoren. 
Call for speakers
Promotion: Social Media Marketing (wird ein Morgen gewidmet sein), Onlinemarketing, E-CRM, Mobilemarketing etc.
Trends: Userverhalten, Märkte, Businessmodelle, Technologien, E-Business, E-Commerce, Wisdom of the Crowds etc.
Best Cases: Suchmaschinenoptimierung, Usability, Web-Design, Markenführung, Mobile etc.
Mobile: iPhone & Android Trends, Businessmodelle, Ubiquitous Computing, Locationbased Konzepte etc.
Technologie: Cloud Computing, Collaboration, Virtualisierung, SaaS, Open Source, Pervasive Computing, 3D Web, HTML5 etc.
Development: Ajax, Automatisation, Webapplikationsdesign, P2P Architekturen, Agile Methoden, Model driven design, Computational Intelligence etc
und natürlich Deine eigene Idee eines Referates.
Keine Angst, sollte Dein Vorschlag an den Konferenzen nicht unterkommen – werde ich sie an normalen Briefings berücksichtigen können.

ERP-Systeme – das Getriebe im E-Commerce

von Thomas Lang

Sie gehen oft vergessen, wenn heute über neue E-Commerce-Trends und -Geschäftsmodelle geschrieben wird. Die Systeme, die das gesamte Fulfillment orchestrieren. In der Regel sind das Anwendungen, die zur Gattung der ERP-Systeme zählen, die sog. Enterprise Resouce Planning Applikationen.

Während die Shop-Systeme die Produkte ins rechte Licht rücken, für die optimale Indexierung in den Suchmaschinen sorgen und auch selber ein ausgeklügeltes Sucherlebnis bieten, die Kommunikation mit und v.a. auch zwischen den Usern ermöglichen und Checkout-Optionen und Zahlungsmethoden anbieten, die von den Benutzern bedienbar und akzeptiert sind, sorgen die Umsysteme für die effiziente Abwicklung der Aufträge.

Erst ERP-Anwendungen ermöglichen den betriebswirtschaftlichen Erfolg im Onlinevertrieb. Unabhängig, ob Pure-Internet-Player oder Multi-Channel-Anbieter, Produktsortimente müssen gepflegt, Lieferanten und Lager bewirtschaftet und v.a. Aufträge und Debitoren angelegt werden. “Kommerz” entsteht v.a. auch erst dort, wo Umsätze erzielt werden, was die Organisation der Zahlungsströme voraussetzt. Debitoren-Kontrolle, Forderungsmanagement, Mahnwesen und die Koordination der Gutschriften aus den unterschiedlichen Zahlungsmethoden wie Rechnungen, Kreditkarte, Nachnahme oder Drittsysteme wie Paypal und vieles mehr.

Wie man “aus Fremden Freunde macht und wie Freunde zu treuen Kunden werden” hat Seth Godin in seinem Standardwerk beschrieben. Aus Kunden werden aber erst Stammkunden, wenn das Fulfillment stimmt. Kein Käufer wird jemals wieder in einem Shop einkaufen, wenn die Lieferung falsch ist oder gar verschleppt wird, die Zusammenarbeit mit dem Logistikpartner nicht klappt, die Belege irritieren, die Rechnungen nicht korrekt sind oder gar irrtümlich gemahnt werden.

Die Kundenloyalität nachhaltig beeinflussen auch die After-Sales-Services wie z.B. der Umgang mit Retouren und Reparaturen. Es muss nicht weiter erwähnt werden, dass die Wirtschaftlichkeit von Onlineanbietern unmittelbar von der Effizienz der nachgelagerten Prozesse abhängig ist.

Wenn also von erfolgreichen E-Commerce Playern die Rede ist, dann sind nicht nur die (für die Zielgruppe sichtbaren) Shopsysteme alleinig dafür verantwortlich. Einen sehr grossen Anteil am kommerziellen Erfolg haben v.a. auch die ERP-Systeme, die für die effiziente Abwicklung der Aufträge besorgt sind.

Doch welche ERP-Systeme eigenen sich besonders gut für den Onlinevertrieb? E-Commerce ist eine vielschichtige Disziplin – auch aus diesem Grunde organisiere ich erstmals im Rahmen der grössten ERP- und Business-Software-Messe topsoft einen eigenen E-Commerce Track mit vier spannenden Referaten.

E-Commerce Track an der topsoft in Winterthur, Donnerstagmorgen 24. September 2009Messe-Eintritt und Referate sind übrigens kostenlos!

(Crossposting)

Kein neues iPhone zur MacWorld

von Reto Hartinger

Heute hatte ich fast einen Herzstillstand. Steve Jobs wird an der nächsten MacWorld die Keynote nicht halten. Ins Rennen wird Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing, geschickt. Das heisst nichts Gutes für die Proudktepräsentationen. The next big thing wird wohl nicht darunter sein. Würde sich das Steve Jobs entgehen lassen. Anscheinend kommt ein iPhone G4 erst gegen April auf den Markt. Wie peinlich für Steve, wenn er eine Keynote hielte und nicht “just another thing” ankündigen könnte.

Apple will auch 2010 nicht mehr mit einem Stand dabei sein. Die offizielle Begründung:

Apple erreicht immer mehr Menschen über immer vielfältigere Wege, sodass Messeauftritte – wie für andere Unternehmen auch – nur noch einen sehr kleinen Anteil an der Kundenansprache von Apple haben. Die stetig wachsende Popularität der Apple Retail Stores, die mittlerweile mehr als 3,5 Millionen Besucher jede Woche verzeichnen, als auch die Website Apple.com ermöglichen es Apple auf innovative Art und Weise Hunderte von Millionen Kunden auf der ganzen Welt direkt zu erreichen.

Apple hat seine Beteiligung an Messen in den letzten Jahren systematisch zurückgefahren, unter anderem auf Messen wie der NAB, Macworld New York, Macworld Tokyo oder der Apple Expo in Paris.

Mit eigenen Events glaubt Apple grössere Wirkung erzielen zu können. Das wiederum glaube ich nicht. Schon eher, dass Apple einfach nicht auf den Termin einer Messe gebunden sein will um neue Produkte auf den Markt zu bringen. Eine Messe kann zu früh oder zu spät sein. Es ist doch tödlich, ein iPhone anzukündigen, dass man erst 2 Monate später liefern kann. Der Umsatz sackt völlig ein.

Messen sind ein teures Instrument. Aber gerade für Apple lohnt sich die San Francisco MacWorld wie für keine andere Firma oder andere Messe. Die Lancierung des iPhones hätte niemals so viel Aufmerksamkeit an einem eigenen Event erhalten. Nie wären so viele Journalisten gekommen, niemals wäre so massiv darüber berichtet worden.

Messeflaute? Internet Briefing geht wieder nach Bern

von Reto Hartinger

Die Systems in München schliesst die Türen, das Finance Forum verzeichnet weniger Besucher etc. Ich kann mich noch erinnern, als das Platzen der Internetblase die iEX-Konferenz durchgeschüttelt hat. Plötzlich fehlten die Banker, dann die Chemiefirmen. Das Internet war nicht mehr “in”, man konnte keine Karriere mehr machen mit einem Internetprojekt im Rucksack. Statt aufwärts ging der Karrierelift abwärts. Diesmal wird es ander – E-Business ist zu einem wichtigen Pfeiler in der Geschäftsstrategie geworden.

Aber wieso gibt es an Messen immer weniger Besucher und Aussteller? 

Man könnte nicht behaupten, dass das Finance Forum zu wenig fokussiert wäre. Das ist eher das Problem der Orbit. Ehrlich gesagt, ich weiss es nicht und genauso ratlos sind wohl auch der eine oder andere Veranstalter selber. Vielleicht gibt es einfach eine Eventschwemme. Da zählt dann brutal die Qualität. Falsch und richtig. Das Finance Form ist qualitativ hochstehend – Messe und Kongress. Dem Orbitkongress fehlt es da eher an Profil und der Messe fehlen die Marktführer. Ich bin immernoch ratlos. Denn alles was ich bei der Orbit kritisieren könnte macht das Finance Forum besser, verzeichnet aber auch einen Zuschauer und Ausstellerschwund (ok das Finance Forum hat eine Warteliste, nicht alle die wollen dürfen ausstellen. Ist das aber immer noch so?).

Rezept Internet-Briefing@Bern

Und wieso machen wir mit dem Internet Briefing in Bern einen Kongress mit Ausstellung (äh, ist nicht das das Konzept auf das die Systems jetzt hinaus will?). Ich sehe das einfach. Wir müssen ganz einfach inhaltlich den besten Kongress machen. Punkt. Dann klappt das. Letztes Jahr hat es dies auch und zwar ohne Marketingmassnahmen – nur mit der Kraft welches die Mitglieder des Internet Briefings entfalten (bei jeder Veranstaltung in der Schweiz sind eh mindesten 25 % der Besucher Internet Briefing Mitglieder). Zum diesjährigen Internet Briefing@Bern sind Firmenvertreter aus der ganzen Schweiz gekommen

  Teilnehmende Internetverantwortliche der Firmen (Auszug):
   Autoglobal Betty Bossi   BK   FMB Energie DCL Data Care     buch.ch
   Car4you   Credit Suisse   CSS     Die Schweizerische Post  ebookers
   EDA Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten   Emil Frey 
   Elektrizitätswerke Kanton Zürich    ExtraFilm AG      GE Money Bank 
   Honda Automobiles       John Lay Electronics   Kerzenfabrik Hongler 
   Limmatdruck     MAZ Die Schweizer Journalistenschule   MEDEWO 
   Nestlé Suisse     Orell Füssli Buchhandlung  Oswald Nahrungsmittel 
   Pavatex SA    Postfinance Publicitas   Publisuisse   Ringier    SBB
Schindler Scout24 Swisscom   Swisscom Directories & IT Services UBS 

Hier die Infos zum Internet-Briefing@BERN 2009 
Wieso eine Ausstellung
Um sich intensiver über ein Thema informieren zu können, auch Produkte vorgestellt zu bekommen, braucht es die Messe. Wir verbannen Produktepräsentationen aus der Konferenz. Wer also einen Anbieter sucht und nicht nur Know-how, der braucht die Aussteller. Unser Konzept bevorteilt nun nicht die grossen, die mit Monsterständen den Markt über eine Geldschlacht an sich reissen können. Wir setzen auf Normstände, die alle gleich erscheinen lassen. Nix da mit zweistöckigen Bauten mit Lift :-)
Aussteller sind bereits mit Fr. 4400.- dabei. Ein Betrag, den sich auch kleine Anbieter leisten können. Für Mayoris war das Internet-Briefing@BERN 2008 die erfolgreichste Messe mit den besten Leads und den meisten Abschlüssen und dies auch ohne Referat am Kongress (das hat Qris Ryner von der Konkurrenz gehalten). Zugegen, die Ausstellung war noch sehr klein und hat nicht einmal alle Bereiche des Internets abgebildet.  Das möchten wir 2009 ändern. Schau Dir unsere Ausstellerausschreibung Internet Briefing@Bern an. Ich hoffe, Deine Firma ist auch dabei. Durch die Messehallen strömen an den beiden Tagen mehr als 3000 Personen! Das Internet Briefing alleine zog ca 500 Internetverantwortliche an. Bern ist der zweitwichtigste ICT-Raum der Schweiz mit vielen KMUs und potenten Grossfirmen.
Hätte ich Obama in meinem Team würde er Dir wohl sagen: yes you can. Dabei sein ist nicht alles – wichtig ist, das Kosten und Abschlüsse stimmen. Da sind wir mit unserem Konzept auf der richtigen Seite. Deckt Deine Firma eine dieser Bereiche ab?

Online-Marketing: Onlinewerbung, E-Mail-, Affiliate-, Moblie-, In-Game-, SMS-, Suchmaschinen-Marketing …

Online-Produktion: Webagenturen, Content-Management, E-Shop-Anbieter, Podcast, Video ..

Kreation und Entwicklung: Entwicklungs- und Designwerkzeuge, Design-Agenturen …

Infrastruktur:  IP-TV, VoIP, Streaming, Netconferencing, Hardware …

Content: Content-Provider, Content-Management Systeme …

Security: Beratung, Software …

 

Ja? Dann nimm mit mir Kontakt auf: 044 310 31 40 oder insider@vtx.ch

MobileMonday – endlich auch ein Chapter Zürich

von MarcSteffen

Den MobileMonday, eine weltweite Community von Visionären, Entwicklern und Meinungsbildnern im Bereich Mobile, gibt es mittlerweile in über 60 Städten auf der Welt. Die Gemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, durch Netzwerk-Events Ideen, Anwendungsbeispiele und Trends der globalen Mobilfunk-Märkte auszutauschen.

Endlich hat auch Zürich ein MobileMonday Chapter! Anlässlich der grössten Marketing- und Eventmesse SuisseEMEX’08 findet am 27. August 2008 von 17-18 Uhr im Startup-Park der Kick-off Event statt (auch wenns für das erste Mal ausnahmsweise ein Mittwoch ist ;).

Anschliessend an die Vorträge – die Speakers werden bald auf MobileMonday.ch bekanntgegeben – wird ein Apéro offeriert.

Achtung: Die Anzahl der Plätze ist auf nur 80 limitiert. Bestellen Sie am Besten gleich jetzt Ihr kostenloses Ticket!

Stell Dir vor, morgen beginnt die Orbit und keiner bloggt darüber…

von Thomas Lang

Orbit-iEX Blogging-CommunityIm letzten Jahr wurde vor, während und (kurz) nach der Orbit fleissig auf Veranstalterseite gebloggt. Auch in diesem Jahr findet sich auf der Startseite der Messe-Website ein prominent platzierter entsprechender Hinweis.

Im Blog selber herrscht leider gähnende Leere. Nach Retos Zusammenfassung vom Mai 2007 ist nur noch eine Ankündigung vom Januar 2008 publiziert, die einen neuen fleissigen Blogger ankündigt.

Auch dies bleibt leider eine leere Versprechung:

“Normalerweise wird auf diesem Blog nur kurz vor, während und nach der Orbit-iEX geschrieben.”

Wie “kurz davor” darf’s denn sein oder leidet nach Hollywood nun der Orbit-iEX Blog unter einem Autorenstreik?

Aktualisierung: Gerade Mal 162 Minuten nach diesem Posting ist Dornröschen erwacht und drüben bei Orbit-iEX wird ab sofort wieder gebloggt. Ja genau, morgen geht’s los.

Warum Sie beim Suchmaschinen Marketing nicht auf Gerüchte hören sollten

von Beat Z'graggen

“Gerüchte sind Lügen, die wir zu Wahrheiten machen und danach leben!” So ist es nicht nur im wahren Leben, nein, auch im Suchmaschinen Marketing. Darum sollte man nicht allem Bedeutung schenken, was man irgendwo liest. Hier einige der häufigsten Gerüchte über Google.

Vielleicht kennt der eine oder andere die Geschichte von Ed Moses. Er war zu seiner Zeit ein Hürdenläufer, der von niemandem geschlagen werden konnte. Die 400-Meter-Hürden-Legende errang 121 Siege in Folge. Dies führte dazu, dass man alles kopieren wollte, was er tat (oder auch nicht tat). Nun war es aber ein Athlet, der am liebsten bei McDonald`s ass und einen Lebenswandel hatte, der für einen Sportler eigentlich nicht besonders förderlich ist. Es kam wie es kommen musste – die Sportler, welche versuchten, Ed Moses zu kopieren, wurden dadurch schlechter statt sich zu verbessern!

Ed MosesWas hat das nun mit Suchmaschinen Marketing zu tun? Leider gehen immer noch viele auf Gerüchte ein, welche von irgend jemanden irgendwann in die Welt gesetzt wurden. Nur weil jemand berichtet, er hätte auf seinem Auftritt etwas geändert und dies habe ein bestimmte Auswirkung auf Google gehabt, heisst dies nicht, dass damit eine Ursache aufgedeckt wurde. Auch wenn 10 dasselbe sagen, kann man nicht ohne wirkliche statistisch relevante Tests aussagen, ob etwas hinter der Beobachtung ist oder nicht.

Hier eine Liste von beliebten Gerüchte, welche immer wieder die Runde machen:

  • Je mehr Links man hat, desto weiter oben erscheint man bei Google (in Wahrheit kann das Gegenteil der Fall sein, wenn man nicht auf die Qualität der Links achtet).

  • Die Ausgaben für Suchmaschinen Werbung beeinflussen das Ranking bei Google.
  • Die Meta Keywords beeinflussen das Ranking bei Google.
  • Durch weissen Text auf weissem Hintergrund kann man Suchmaschinen überlisten.
  • Wenn ich mehrere Domains registriere, werde ich besser gefunden.
  • Seit dem Pagerank Update habe ich schlechtere Positionen.
  • Je häufiger jemand auf Google auf meinen Auftritt klickt, desto besser wird meine Position.
  • Google hat Technikprobleme (wird vor allem dann gerne verwendet, wenn Webmaster erklären müssen, dass ihr Auftritt Positionen bei Google verloren hat).
  • Man kann heute mit einem Flash Auftritt in die Top Positionen gelangen wie bei einem statischen Auftritt.
  • Niemand kann Sie bei Google unter die Ersten bringen.

Natürlich gibt es bei Suchmaschinen wie Google immer Änderungen und ein Gerücht könnte auch einmal einen Kern Wahrheit in sich tragen. Deshalb habe ich seit Jahren die Philosophie, potentielle Änderungen bei Google mit Hilfe von Hunderten von Testdomains (echte Internetauftritte, welche für die Besucher interessante Inhalte haben) zu überprüfen, bevor wir etwas bei Internetauftritten von Kunden einsetzen. Zudem gilt die Grundphilosophie: Was im Interesse des Suchenden ist, hat auch bei Google langfristig Bestand. Ich habe zu oft Fälle erlebt, wo jemand aufgrund eines Gerüchts Änderungen vorgenommen hat, und wie im Beispiel von Ed Moses am Schluss schlechter dastand, als wenn er nichts gemacht hätte.

Wer mehr über Suchmaschinen Marketing erfahren will und darüber, was ein Gerücht ist und worauf Google wirklich reagiert, am kommenden Mittwoch ist dies ein Thema am Internet Briefing Kongress in Bern.

Der Artikel wurde ursprünglich unter
http://news.worldsites-schweiz.ch/warum-sie-beim-suchmaschinen-marketing-nicht-auf-geruechte-hoeren-sollten.htm
publiziert.

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