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Für die Medienwelt wirds brutal

von Reto Hartinger

Jetzt üben wir schon mehr als 10 Jahre und es ist noch keine vernünftige Antwort auf den schleichenen Tod des Papiers in der Medienwelt herausgekommen. Haben das die Verlage überhaupt nötig? Sie melden Rekordgewinne. Ist die Chefetage bei dieser Ausgangslage überhaupt noch nervös genug, um radikale Veränderungen anzugehen? Der Kleinanzeigenmarkt war ein Schlachtfeld das viel Geld gekostet und praktisch nichts eingebracht hat. Es ist zu erwarten, dass dasselbe bei den durch Tablet und iTV ausgelösten Veränderungen der Medien wieder passieren wird. Welches Konzept auch immer – es wird um Geschwindigkeit und Interaktivität gehen. Aus Abonennten werden Communities. Verlage müssen lernen dass es keine Kundenbindung Medien zu Konsument mehr geben wird sondern eine Konsument zu Konsument auf der Plattform des bzw der Medien. Diese Community muss sich über alle Devices auf der Plattform austauschen können. Der Redakteur wird zum Dompteur – Joiz macht es vor. Das Medium an sich gibt es auch nicht mehr, das Medium generiert zur Marke das sich über verschiedene Kanäle an seine Community richtet. Radio, TV, Print, Internet verschmelzen zu einer einzigen Marke über Transportkanäle. Eine Zeitung wird auch am TV gelesen und enthält Videos und es ist fast nicht mehr zu unterscheiden ist das jetzt ein TV-Kanal oder Internet oder weiss Gott was. Zugegriffen wird via Handy, Tablet, PC und TV – ja und es gibt ein Abo für alles. Die Medium-Marke, nennen wir sie mal Blick,  wird 24 Stunden News haben – auf allen Kanälen. Sie werden irgendwann einfach als Print (gratis am Abend für alle, für Abonennten eine Version am Morgen, am Donnerstag als Magazin mit mehr Hintergründen und Community Beiträgen und eine Version am Sonntag) zusammengefasst und ebenso als Nachrichten-Sendung auf de TV. Jedes Ressort wird ständig auf allen Kanälen präsent sein. Man kann Beiträge immer ansehen – auch wenn sie vor zwei Monaten gemacht wurden. Das ergibt neue Berufsbilder:

Der Themen-Manager

Weil der Blick nicht mehr einfach ein Durchlauferhitzer ist, gibt es für jedes Ressort Themen-Manager. Diese stellen Dossiers zusammen die Bestand haben und jederzeit aus jedem Medium abgerufen werden können. Schalte ich den Fernseher ein und gehe ich auf den Blick Kanal – sehe ich sowas wie die Frontpage. Das heisst das was gerade live läuft und ich habe Menüpunkte zu anderen Ressorts. Es kann sein, dass diese auch gerade live etwas im Programm haben, sonst kommt eine Konserve oder zum Beispiel nur grade aktueller Text. Fernsehen heisst inskünftig nicht nur bewegte Bilder sehen. Der Themenmanager bereitet Dossier aus Video, Audio und Print so auf, dass immer etwas spannendes zu sehen ist. Zu allem was läuft kann man auch zu Dossiers springen, während oder nach der Sendung. Der Themenmanager gibt Journalisten den Auftrag kurz eine Stellungnahme von einem Spezialisten via Skype zu machen und speist dieses in die Kanäle ein.

Der Community Redaktor

Er lässt Versionen von guten Kommentaren aus dem Live-Chat oder Kommentarfeld (wie bei Blogs) in die verschiedenen Kanäle einfliessen. Er bereitet diese Kanalgerecht auf. So erscheinen Live-Statements von Zuschauern im TV oder im Donnerstag-Magazin kommen grössere Kommentare oder deren Zusammenfassungen kommen in die Print und Internet/Tablet Versionen. Er ist dafür zuständig, dass nichtssagende Kommentare keine Bedeutung erhalten. Überwacht die Likes und gibt Ranglisten aus und macht Umfragen, deren Resultat er den TV Moderatoren oder Themenmanagern weiter gibt. Der Community Manager ist auch besorgt, dass die Sozialen Medien mit Inhalten befeuert werden und so Traffic auf die einzelnen Themen locken.

Die Leser

Der Leser baut eine Bindung zur Marke auf. Blick begleitet ihn über den ganzen Tag. Er kann sich sein Medienkonsum und die Inhalte individualisieren. Das Medium Blick könnte stärker werden als ein TV-Sender oder eine Tageszeitung. Das Packet wird er abonnieren wollen oder Einzelteile daraus.

Der Webemarkt

Für den Werbemarkt heisst das, ganz ganz genau dort sein, wo das Publikum affin ist. Blöd, jetzt wird auch TV Werbung aufwändig zu buchen und es gibt plötzlich präzise Einschalt und Aktivitätsquoten. Es müssen auch für Auftraggeber Abos her. Key-Account-Manager können im besten Sinne des Werbeauftraggebers auf den verschiedenen Medien Werbung platzieren. Schliesslich entsteht laufend neuer Content, der Werbefläche beinhaltet. Er ist befugt verschiedene Werbemittel ohne Rücksprache mit dem Werbeauftraggeber austesten.

Das Geschäftsmodell

Einnahmequellen sind Abos über alle Kanäle und einzeln, Einzelverkäufe von Beiträgen (eventuell über alle Kanäle aber mit x Artikel, Video gratis – danach bezahlt), Werbung, Werbeadministration, Contentpartnerschaften. Richtig gemacht, könnten TVs in arge Schwierigkeiten geraten, gegen eine solche Marke Blick konkurrenzieren zu können. Wie dramatisch sich das Business-Modell in den USA verändert hat, zeigt diese Grafik.

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Realisierbar?

Alles viel zu teuer, alles viel zu weit in die Zukunft gedacht. Ich weiss. Aber wie lange werden die Verlage für solche Konzepte brauchen? Ich beschreibe die Medien 3.0. Wer Strategien will, die heute umsetzbar sind, der besucht:

09.05.2012 – 13.00 – 15.45 , Messe Zürich

Medien 2.0 – ONE Kongress

http://internet-briefing.ch/onemedien

13.00-13.40 Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
13.40-14.30 Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
14.30.15.20 Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
15.20-16.00 Round Table

Für Internet Briefing Mitglieder und Gäste Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

Anmeldung

Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
Durch die fortschreitende Digitalisierung und der immer höheren Reichweite von Smartphones und Tablet-PCs sei – vergleichbar mit der Entwicklung in USA – ein großes Titelsterben zu erwarten.  
Die Generation der über 40-jährigen bleibt den Kernpublikationen der Verlage (insbesondere den Tageszeitungen) treu – und hinter dieser Lesergruppe verbirgt sich bei den meisten Tageszeitungen mehr als 80 Prozent der Auflage. Im Gegensatz dazu ist die Bindung der jungen Zielgruppen an die Printprodukte nicht gelungen. Die Hoffnung, dass die Jugend „später“ zu den Printprodukten findet, hat sich als Illusion erwiesen. Das Ertrags- problem einer „aussterbenden“ Leserschaft wird bei den Verlagen über Vertriebspreiserhöhungen kompensiert.
Bei den Anzeigenmärkten scheint die Lage leider noch hoffnungsloser: Die Print-Rubrikenmärkte sind weitestgehend verloren. Auch die nationalen Werbebudgets schrumpfen und wandern in Richtung Online-Media. Das größte Risiko für die Verlage liegt bei den Einzelhändlern, die verstärkt Alternativen zur Print-Anzeige testen. Dies liegt zum Einen an neuen digitalen Geschäftsmodellen (z.B. Couponing, Rabattaktionen), aber auch verstärkt an dem Aufbau von eigenen e-Commerce Plattformen, bei denen nun performanceorientierte Online Werbung geschaltet wird, um die Kunden auf die Portale zu locken und zum Kauf auf der Plattform zu bewegen. Marcus bespricht mögliche Lösungsansätze:

  • Kerngeschäft: „More of the same – digitally“
  • (Warum die Einführung von Paid Content so schwierig ist)
  • Hybride Geschäftsmodelle: „Less of the same – digitally “
  • (Medien und Live-Entertainment – eine spannende Kombination für Anzeigenkunden und Leser)
  • Neue Geschäftsmodelle: „Something really new – digitally“
  • (Warum nicht Betten vermieten oder Hundefutter verkaufen?)

Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
Unser Informationsverhalten verändert sich rasant mit der explosiven Ausbreitung von Social Media und mobilen Lesegeräten. Wie aber verhalten sich junge Mediennutzer heute tatsächlich? Haben die klassischen Medienhäuser noch eine Chance bei ihnen? Und wie werden der Medienkonsum und die Medieninhalte in Zukunft aussehen? Antworten darauf geben die Referentinnen u.a. anhand einer qualitativen Studie, in der Zeix junge Leute über ihren Medienkonsum befragt hat.
Gestützt auf das Userverhalten wird erläutert, inwiefern klassische Medien in den Dialog eintreten und ihre Themenführerschaft bewahren können. Müssen sich Medienhäuser dazu zu IT- Unternehmen wandeln? Jacqueline und  Andrea bieten eine Auslegeordnung für Handlungsbedarf und – spielraum und zeigen auf, welche Konsequenzen die neuen Kanäle für die Inhalte, Datenhaltung und die Interfacegestaltung der klassischen Medien haben. Anhand konkreter Beispiele gewinnt das Publikum einen Eindruck von Trends und Best Practices. Der Vortrag richtet sich an Medienverantwortliche aller Branchen.

  • Die neuen Medienkonsumenten
  • Welche Strategievarianten stehen Medien offen?
  • Was bedeutet dies für die (Web-)Geschäftsmodelle?
  • Wodurch wird eine gute User Experience erreicht, wenn Medien die Kontrolle über die Kanäle abgeben (müssen)?

Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
Die Medienindustrie befindet sich in einer doppelten Krise. Zum einen in einer wirtschaftlichen, weil das klassische Businessmodell der Werbe- und Anzeigenfinanzierung wegbricht und zum andern in einer strukturellen Krise aufgrund des verändernden Mediennutzungsverhaltens.

Oft kann im klassischen Kerngeschäft keine ausreichende Wertschöpfung mehr generiert werden, was neue Geschäftsmodelle verlangt. Durch die rasante Entwicklung der Digitalisierung und dem Aufschwung von neuen Technologien entstehen neue Marktchancen und die Herausforderung diese neue Technik mit Bestehendem zu verknüpfen.

In diesem Referat werden die Rahmenbedingungen dieses Wandels aufgezeigt und die Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen untersucht. Die grund­legenden Eigenschaften von personalisierbaren Mediensystemen werden aufgezeigt.

Es werden Aspekte betrachtet, welche im heutigen Medien­nutzungs­verhalten berücksichtigt werden müssen:

  • Individualisierung
  • Personalisierung
  • Targeting
  • Im Geschäftsmodell der individualisierten Tageszeitung wird auf diese Aspekte und Veränderungen eingegangen.

Round Table

Die verschiedenen angesprochenen Thesen werden mit den Teilnehmern diskutiert.

Anmeldung


Die Zukunft des Bankings

von Reto Hartinger

Die Schweizer Banken sitzen auf ihren E-Banking-Koloss-Lösungen. Das sind mächige Dinger, sie können viel, auch wenn die Usability hier und dort besser sein könnte und nicht alle Dienste und Daten untereinander optimal verlinkt sind. Aber ich frage mich, sind die Schweizer Banken zu ihren zukünftigen Kunden noch kompatibel? Heute wird gutes Geld mit den potenten älteren Kunden verdient. Es wächst eine Generation nach, die sich anders informiert, verhält und nach anderen Werten tickt. Wird es ein Social Media Bankkunden geben? Unterschätzen die Banken die Macht der Crowd? So lassen sich doch Kredite für Privaten oder gar Unternehmen jenseits der Banken für viel bessere Konditionen in kleinen Tranchen von Sparern oder Anlegern direkt besorgen. Eine Win-Win Situation, weil der Anleger wie auch der Kreditnehmer bessere Konditionen erhalten. Die Überprüfung der Seriösität des Angebots übernimmt die Crowd. Fertig Bank. Bei praktisch jeder Bankdienstleistung lässt sich die Bank umgehen. Es ist noch kein Massenphänomen, aber es kann rasch eines werden. Bedenken wir, dass eine Bank, so das Problem erkannt ist, fünf Jahre braucht um eine Lösung hinzustellen, könnte die eine oder andere Bank in ziemliche Schwierigkeiten geraten, falls sie diesen Trend verpasst.
Die Silver-Bankkunden haben eine Bankbeziehung seit 30 und mehr Jahren und sind damit fest in der Hand von einer oder zwei Banken. Das Vertrauensverhältnis ist ungebrochen. Ist es das? Wenn Banken Banken nicht mehr über den Weg trauen, ihnen kein Geld mehr anvertrauen, liegt dann nicht auch der Schluss nahe, dass dieser Zweifel auch auf ihre Kunden überspringen könnte? Ist es nicht möglich, dass die Kunden auf die Idee kommen könnten, einen Teil ihrer Werte ausserhalb des Bankzugriffs zu platzieren? Sollte der Immobilienmarkt tatsächlich ins Schleudern kommen, wäre ich lieber durch viele kleinere Kreditgeber finanziert als durch eine Grossbank die mir Knall auf Fall die Hypothek kündet. Es könnte also auch sein, dass sogar die Kunden mit denen heute das grosse Geld verdient wird, in den nächsten Jahren auf andere Geschäftsform abspringen könnten.
Die Silver-Bankkunden
Wie sich Banken für dieses Segement aufstellen muss, besprechen in der Konferenz “Die Zukunfts des Bankings” fünf renomierte Referenten im Rahmen des ONE Kongresses.
Die Zukunft des Bankings
9. Mai 08.45-11.45 – Messe Zürich
http://internet-briefing.ch/onebanking

Die Schweizer Banken sitzen auf ihren E-Banking-Koloss-Lösungen. Das sind mächige Dinger, sie können viel, auch wenn die Usability hier und dort besser sein könnte und nicht alle Dienste und Daten untereinander optimal verlinkt sind. Aber ich frage mich, sind die Schweizer Banken zu ihren zukünftigen Kunden noch kompatibel? Heute wird gutes Geld mit den potenten älteren Kunden verdient. Es wächst eine Generation nach, die sich anders informiert, verhält und nach anderen Werten tickt. Wird es ein Social Media Bankkunden geben? Unterschätzen die Banken die Macht der Crowd? So lassen sich doch Kredite für Privaten oder gar Unternehmen jenseits der Banken für viel bessere Konditionen in kleinen Tranchen von Sparern oder Anlegern direkt besorgen. Eine Win-Win Situation, weil der Anleger wie auch der Kreditnehmer bessere Konditionen erhalten. Die Überprüfung der Seriösität des Angebots übernimmt die Crowd. Fertig Bank. Bei praktisch jeder Bankdienstleistung lässt sich die Bank umgehen. Es ist noch kein Massenphänomen, aber es kann rasch eines werden. Bedenken wir, dass eine Bank, so das Problem erkannt ist, fünf Jahre braucht um eine Lösung hinzustellen, könnte die eine oder andere Bank in ziemliche Schwierigkeiten geraten, falls sie diesen Trend verpasst.

Die Silver-Bankkunden haben eine Bankbeziehung seit 30 und mehr Jahren und sind damit fest in der Hand von einer oder zwei Banken. Das Vertrauensverhältnis ist ungebrochen. Ist es das? Wenn Banken Banken nicht mehr über den Weg trauen, ihnen kein Geld mehr anvertrauen, liegt dann nicht auch der Schluss nahe, dass dieser Zweifel auch auf ihre Kunden überspringen könnte? Ist es nicht möglich, dass die Kunden auf die Idee kommen könnten, einen Teil ihrer Werte ausserhalb des Bankzugriffs zu platzieren? Sollte der Immobilienmarkt tatsächlich ins Schleudern kommen, wäre ich lieber durch viele kleinere Kreditgeber finanziert als durch eine Grossbank die mir Knall auf Fall die Hypothek kündet. Es könnte also auch sein, dass sogar die Kunden mit denen heute das grosse Geld verdient wird, in den nächsten Jahren auf andere Geschäftsform abspringen könnten.

Wie sich Banken für dieses neue Segement aufstellen muss, besprechen am 9. Mai in der Konferenz “Die Zukunfts des Bankings” fünf renomierte Referenten im Rahmen des ONE Kongresses.

Herausforderung Banking 3.0
Daniel Lütolf, Online-Stratege Marktmanagement, PostfFinance
Das Vertrauen der Kunden gegenüber Finanzinstituten und Banken schmilzt dahin wie Schnee an der Sonne. Laut Berufsprestige-Skala sind sogar Politiker in der Öffentlichkeit beliebter als Bankangestellte! Um diesem Negativtrend entgegenzuwirken, investieren Bankinstitute viel Geld, um ihre Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. Leider bleibt es insbesondere beim Thema “Transparenz” meistens bei einer Wortwolke, obwohl gerade Social-Media-Anwendungen geradezu optimal wären, um einen glaubwürdigen Dialog führen zu können. Banken scheuen jedoch den professionellen Einsatz von Social-Media-Tools wie der Teufel das Weihwasser. Erschwerend kommt hinzu, dass branchenfremde Firmen das angestammte Kerngeschäft der Retail-Banken angreifen und mit innovativen Dienstleistungen auf Kundenfang gehen.

Daniel Lütolf erläutert anhand von 5 konkreten Thesen, wie sich Schweizer Retail-Banken in Bezug auf Banking 3.0 optimal strategisch aufstellen können und welche Trends bis 2020 in diesem Umfeld zu erwarten sind.

  • In der “Bank der Zukunft” sprechen wir alles, ausser der Sprache des Kunden!
  • Social-Media-Einbindung und deren aktive Nutzung ist ein nachhaltiger Werttreiber!
  • Kunden wollen auch ein Wörtchen mitreden und mitgestalten, und zwar auf Augenhöhe!
  • Der 0815-Kunde braucht mittelfristig keine Bank mehr!
  • Die künftige Grossbank wird Google, Facebook und Co. sein!


Bank 2.0: Von der Vision zur Realität – echt schweizerisch
Dr. Richard Dratva, Strategiechef, CREALOGIX
Bank 2.0: Von der Vision zur Realität – echt schweizerischDr. Richard Dratva, Strategiechef, CREALOGIX
Die Ausgangslage für das Referat ist das neue und veränderte Verhalten der Bankkunden, welches durch die neuesten Technologie-Entwicklungen getrieben wird.Im ersten Teil des Vortrages wird anhand einiger Trends kurz aufgezeigt, wie es auf technologischer und gesellschaftlicher Ebene zu dieser Umwälzung gekommen ist und warum nun endlich auch die Finanzbranche in der „2.0“-Ära angekommen ist.
Im zweiten Teil wird vorgestellt, wie die Banken konkret auf solche Herausforderungen reagieren können und wie eine moderne E-Bank 2.0 IT-Architektur aussehen sollte.Im dritten Teil wird der Fokus auf ein hochattraktives Bank 2.0 Teil-Angebot gelegt: PFM (Personal Finance Management), ein neuer Ansatz zur Verwaltung der persönlichen Finanzen.
Themen in der Übersicht:· Ist Bank 2.0 wieder nur ein Hype?

  • Warum bei Bank 2.0 die IT-Welt Kopf steht
  • Die neuen 2 Ebenen des E-Banking 2.0
  • Von der Transaktions- zur Kundenbetreuungsplattform
  • Das neue Kunden-Cockpit
  • PFM: attraktive Einstiegschance für Banken ins Thema Social Media
  • Wie lässt sich „Social Curiosity“ im Online Banking nutzen?


Content 2.0 – Corporate Rockstars auf die Bühne
Ralph Hutter, Programm Manager e-Channels., Finnova Bankware AG
Der Social Media Hype und das App-Fieber der vergangenen Jahre haben Spuren hinterlassen. Spuren von ersten Gehversuchen: Iconflut auf Corporate Websites, Smartphone Apps mit Crap-Features, verwaiste Twitteraccounts und lahme Facebook Corporate Pages. Ist das alles, was von den visionären Strategien übrig geblieben ist?

Die Geschichte wiederholt sich. Einmal mehr ist es nicht die Technologie sondern die Inhalte und deren zeitgemässe Adaption auf den elektronischen Kanälen. Dabei sitzen viele Unternehmen auf Goldschätzen. Professioneller Content, hochwertige Publikationen und kompetente Autoren verbleiben oftmals auf Hochglanzpapier oder hinter passwortgeschützten Wällen.

Ralph Hutter skizziert eine Vorwärtsstrategie mit den 3 Erfolgsfaktoren für eine zeitgemässes Content Marketing und fordert: “Corporate Rockstars auf die Bühne”.


Welche Bank wünscht sich die nächste Kundengeneration
Dr. Andrej Vckovski, CEO, Netcetera
Die neue Generation von Bankkunden stellt Banken und ihre IT vor neue Herausforderungen. Sie beschäftigen sich mit anderen Finanzfragen, sind aktive Benutzer neuer Technologien, wollen schnelles Feedback, fordern stärkere Interaktion und Transparenz, haben punkto Geheimhaltung und Datensicherheit neue Vorstellungen und konsultieren auch für Finanzfragen Blogs und Foren.

Die Banken von heute sind mit Systemkomplexitäten, Komponenten & Daten-Redundanzen und fehlender Agilität konfrontiert, propagieren Self-Service Portale, können ihre Services nicht über alle Kanäle anbieten und zeichnen sich durch eine fehlende service-orientierte Architekturstrategie aus. Die User Experience leidet aufgrund rigider Frameworks und Manuals, Altlasten diktieren den IT-Alltag und beeinträchtigen die rund um die Uhr Verfügbarkeit.

In diesem Referat geht Andrej Vckovski den Umwälzungen in der Finanzbranche auf die Spur und analysiert die Herausforderungen im Bereich IT im Detail. Er bespricht Lösungsszenarien und zeigt konkrete Empfehlungen auf, wie Banken und ihre IT den Anforderungen der Generation „Y and beyond“ erfolgreich begegnen können.

Cloud Computing für Anbieter und Anwender hinterfragt

von Reto Hartinger

Am nächsten Zürcher Internet Briefing, das ausnahmsweise nicht am ersten Dienstag des Monats stattfindet – wegen Feiertags – sondern am 9. Mai an der ONE Konferenz, analysiert Ronnie Brunner was Cloud Computing heute dem Anbieter und dem Anwender bringen. Ich habe die Slides gesehen und bin beieindruckt wie Ronnie Vor- und Nachteile von Cloud Computing den normalen Anwendungen gegenüberstellt und berechnet, wie und wieso sich ein Cloud-Dienst für Anwender wie auch für Anbieter rechnet. Zum Beispiel rechnet er Grenzkosten, Opportunitätskosten und den Zeitwert des Geldes. Minuziös betrachtet er alle Aspekte, Versprechen und Risiken und zeigt deren Konsequenzen auf. Das solltest du dir nicht entgehen lassen, melde dich an

Danach werden wichtige Cloud-Dienste und deren praktischer Nutzen vorgestellt.

Wie Entwickler viel Zeit, Ärger und Geld sparen

von Reto Hartinger

Manch ein Entwickler denkt, dass er aus Büchern oder dem Web alles lernen kann, um seine aktuellen Probleme bei der Entwicklung von Software oder einer Webapplikation lösen kann. Stimmt. Nur, diese Methode braucht oft sehr sehr viel Zeit. Deshalb habe ich mir gedacht, wie wäre es, wenn der Entwickler die häufigsten Knacknüsse der Softwareentwicklung und deren Lösung kompackt an der ONE Konferenz präsentiert bekommt. Dasselbe mit dem Interface Design. Endlose Diskussionen könnten nach dieser Session ein schnelles Ende finden. Abgerundet wird der Track für Entwickler mit einem Einblick in Test Driven Development und der Cloud Datenbank von Amazon. Diese Session erspart dir viel Zeit, Ärger und Geld. Ein Muss für den modernen Entwickler und Projektleiter.

Web-Development – ONE Kongress

10.05.2012 – 08.45 – 11.45 , Messe Zürich

08.45-09.20 Die 8 grössten Knacknüsse bei der Softwareentwicklung und wie sie gelöst werden
Lukas Eppler, Simplificator
09.20-10.00 7 goldene Regeln für den Aufbau eines funktionalen Interfaces: Konzeption, Technik, Sicherheit, Praxisbeispiele
Ivan Schwab-Germann, CEO, Intersim AG
10.00-10.40 Amazon SimpleDB – Chancen einer Cloud-Datenbank
Louis Brauer, CEO, PIXELTEX
10.40-11.30 Test Driven Development in der Praxis
Markus Gallagher, Entwickler, Edorex Informatik AG

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/onedev


Die 8 grössten Knacknüsse bei der Softwareentwicklung und wie sie gelöst werden
Lukas Eppler, Simplificator
Probleme kennen wir alle, Lösungen müssen her. Lukas bespricht wie wir die 8 grössten Erfolgshindernisse bei der Softwareentwicklung in den Griff bekommen:
– Erwartungshaltung: Implizite Anforderungen
– Brainstorming vs Ausführung
– Sichtbarkeit von Problemen für Coder / Kunden
– Aufwandsschätzungen: 80/20 – Paretoverteilung
– Automatisierte Qualitätssicherung
– Outsourcing als Kostenfalle
– Kanäle der Kommunikation: Brief, Mail, Telefon, Skype, face to face
– Unterbrechungen / The State of Flow

7 goldene Regeln für den Aufbau eines funktionalen Interfaces: Konzeption, Technik, Sicherheit, Praxisbeispiele
Ivan Schwab-Germann, CEO, Intersim AG
Wir nehmen eine bekannte und weit verbreitete Problemstellung: Zwei Software-Komponenten brauchen eine Schnittstelle. Leider ist dieses Szenario in vielen Fällen problembehaftet. Die Gründe sind vielfältig, liegen aber oft nicht an der technischen Umsetzung, sondern an der Konzeption, der Performance, der Verfügbarkeit und anderem. Um das zu vermeiden, müssen konkrete Antworten auf folgende Fragen her:

  • Konzeption der Schnittstelle
  • Performance-Aspekte
  • Sicherheits-Aspekte
  • Transport-Layer, Architektur (SOAP, REST)
  • Datenformat (JSON, XML)
  • Change Management

Amazon SimpleDB – Chancen einer Cloud-Datenbank
Louis Brauer, CEO, PIXELTEX
Die Anforderungen an die Einfachkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit von Web-Datenbanken steigen ständig, während aber gleichzeitig die Budgets für Know-How, Administration und Redundanz enger werden. Die Amazon SimpleDB, Teil der Amazon Web Services, kann hier eine interessante Lösung darstellen. Ohne Fixkosten, Setups und Administration bietet SimpleDB eine einfache, aber sehr schnellen Key/Value-Datenbank an, welche dank umfangreichen SDKs sehr einfach in bestehende oder neue Web-Applikationen eingebunden werden kann. Neben zahlreichen “For-Free”-Features gibt jedoch auch Einschränkungen, welche berücksichtigt werden müssen. Ein Key/Value-Storage erfordert ausserdem ein “Umdenken” in der Anwendungsentwicklung. Das Referat möchte einerseits aufzeigen, wie heute Dank SimpleDB Web-Applikationen in kürzester Zeit entwickelt werden können, ohne dass auf spezialiertes Datenbank- oder IT-Know-How aufgebaut werden muss. Egal ob Tausend oder 1 Millarde Datensätze, SimpleDB wächste automatisch mit. Anderseits kann SimpleDB einfach in bestehende Applikationen integriert werden um bestehende Infrastrukturen zu entlasten und Entwickler wie DB-Admins das Leben erleichtern.

Test Driven Development in der Praxis
Markus Gallagher, Entwickler, Edorex Informatik AG
Die testgetriebene Entwicklung erlaubt das Erstellen von Software welche die Anforderungen durch minimalen Code erfüllt. Analog zu SCRUM zeichnet sich TDD durch das iterative Vorgehen aus und resultiert in Software von hoher Qualität. Markus bespricht die Grundlagen, dessen Vorteile und zeigt die dazu benötigen Werkzeuge auf. Er erläutert welche Stolpersteine bei der Umsetzung von TDD zu bewältigen sind.

  • Grundlagen und Motivation
  • Was ist Test Driven Development?
  • Wieso sollte man es anwenden?
  • Werkzeuge welche den Prozess erleichtern
  • Komplexe Situation: Isolation der Testfälle mit Stubs und Mocks
  • Gängige Fehler beim Test Driven Development?

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/onedev

Internet Briefings am 1. Mai?

von Reto Hartinger

Ich habe mal fröhlich mit Referenten Briefings für den 1. Mai in Zürich abgemacht. Ja, bis ich gemerkt habe, dass der Tag der Arbeit heilig ist. Was machen? Da komme ich doch auf Entzug. So habe ich TechTalk und Briefings einfach an die ONE Konferenz in die Messe Zürich verlegt. Als Mitglied bist Du wie immer gratis dabei. Die ONE Besucher können für CHF 80 teilnehmen. Also wie gehabt, einfach an einem anderen Ort und einem etwas anderen Format. Melde Dich jetzt an, damit Du sicher einen Platz hast, weil diese Sessions mit dem ONE Konferenzprogramm beworben werden.

Internet Breifing

09.05.2012 – 16.30-19.00 , Messe Zürich

Cloud Computing

http://internet-briefing.ch/onecloud

16.30-17.10 Wirtschaftlichkeit von Cloud Computing
Ronnie Brunner, Mitglied der Geschäftsleitung, Head of Solutions, Netcetera
Salesforce Chatter – Eine neue Art der Zusammenarbeit in Unternehmen
Michael Gisiger, Online Communication & Marketing Manager, PARX
17.10-19.00 Cloud-Dienste die den Business-Alltag erleichern
SecureSafe – die hochsichere zentrale Ablage für alle wichtigen Dokumenten
Dr. Tobias Christen, CTO, DSwiss AG
Google Apps for Business – Collaboration in der Cloud mit Google
Beat Käch, Managing Partner, PARX
connex.io: Schluss mit Adressdatenchaos
Marcus Kuhn, CEO und Gründer von connex.io GmbH h
Run my Accounts: Die Cloud-Buchhaltungs-Maschine
Thomas Brändle, CEO, Run my Accounts AG

Für Internet Briefing Mitglieder gratis, Nichtmitglieder Fr. 80.-

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/onecloud

Wirtschaftlichkeit von Cloud Computing
Ronnie Brunner, Mitglied der Geschäftsleitung, Head of Solutions, Netcetera
Einer der Haupttreiber, der das wirtschaftliche Potential von Cloud Computing bestimmt, ist der Skaleneffekt. Die Kombination von sehr grossen, dicht gepackten und automatisierten Daten-Zentren, die virtualisiert und standardisiert in Selbst-Bedienung verwendet werden können, mit statisch geglätteter Nachfrage von potentiell Millionen von Benutzern, reduziert die jährlichen Kosten pro Benutzer soweit, dass sie allenfalls sogar durch Werbeeinnahmen gedeckt werden können und somit im Extremfall für den Kunden gratis angeboten werden können.

In diesem Vortrag werden die wichtigen Konzepte aus den verschiedenen Perspektiven vorgestellt. Auf der Anbieterseite: “pay-as-you-go” (keine langen Verträge, Kosten gemäss tatsächlicher Nutzung), Mandantenfähigkeit, Automatisierung; auf der Kundenseite: Verlagerung von Investitionskosten in direkte Ausgaben, verbesserte Aufnahme von ”Best Practices”, einfachere Zusammenarbeit mit Partnern; und auf der Markt-Seite: vom “Freemium” Business-Modell zu behördlichen Auflagen und Datenschutz-Gesetzen im Markt.

Nach einem zusammenfassenden Blick auf das fundamentale Wirtschaftsmodell, das Cloud Computing so attraktiv macht, werden die ökonomischen Konsequenzen aufgezeigt, die eine Verlagerung von IT Dienstleistungen in die Cloud bedeuten, aus der Perspektive sowohl der Benutzer, als auch der Anbieter.

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/onecloud

Techtalk:

09.05.2012 16.45-18.00 , Messe Zürich

How to fail at Agile

http://internet-briefing.ch/onefail

This english session is free for internet briefing members, others CHF 80


Scrum is not going to solve your problems, it’s just going to make all of them in-your-face obvious, every day. The challenge of Agile software development lies not in perfection, but in addressing failure. Fail early. Fail often. Don’t to fail the same way twice. Discover concrete ways to inspect and adapt your system. Fail at something new.
Be transparent. Identify failure, and react to it (a wise Texan once said, “The first rule of holes: when you’re in one, stop digging.”)
No-one wants to work on a failing project. Nearly everyone wants to be on a creative project. Make failure OK for your project teams in ways that promote innovation. Show improvements.
It’s not your job as Agile Coach to prevent the team from making mistakes.
It’s your job as Management to be prepared to meet failure head-on.

Registration/Anmeldung

Agile Softwareentwicklung

von Reto Hartinger

Die Wasserfallmethode hat ausgedient, aber SCRUM oder andere agile Methoden sind vielerorts noch schrecklich im Experimentierstadium. Die Methoden sind einleuchtend, glasklar und mit vielen Tools breit unterstützt. Trotzdem – Scrum ist gewöhnungsbedürftig. Alle müssen zuerst ihre Rollen lernen und einige Probleme sind zu Beginn eher ungelöst. Ich behaupte, dass die meisten ersten SCRUM-Projekte irgendwann und irgendwo in eine Sackgasse geraten, einfach weil vieles noch nicht wie nach Theorie läuft und Best Practices noch unbekannt sind. Ich habe mir überlegt, welches wohl die Probleme sind, die auch bei den Agenturen und Auftraggeber die bereits Scrum im Einsatz haben, noch weitgehend ungelöst sind. So ist die Session SCRUM Einsteiger und SCRUM Erfahrene spannend und zwar für alle Rollen.

Herausforderungen agiler Softwareentwicklung

09.05.2012 – 13.00 – 15.45 , Messe Zürich

Für Internet Briefing Mitglieder und Gäste Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

13.00-13.45 SCRUM und Agile Software Entwicklung
Aniello Bove, COO & Partner, INM AG
13.45-14.35 Agile User Experience
Philipp Murkowsky, Senior User Experience Consultant, Puzzle ITC, Bern
14.30-15.00 Wie passt Agile Entwicklung in starre Budgets?
Timo Bezjak, Projektleiter, Liip AG
15.00-15.45 Fallstudie: Funktioniert Agile Entwicklung in verteilten Teams?
Arthur Hefti, CEO,CATsoft Development GmbH

Facebook, Google, Apple verändern wie wir suchen

von Reto Hartinger

1 Es ist rasant, wie Google sich in den letzten beiden Jahren verändert hat. Google hat zwar in Europa noch einen Marktanteil von 90 % und kann sich in den USA auf einem hohen Niveau halten, doch nie war Google dermassen unter Druck. Dementsprechend schnell walzt Google neue Initiativen aus. Um Facebook/Bing etwas entgegenzustellen, hat Google mit Google+ einen Dienst entwickelt welcher das was meine Freunde gut finden für mich sichtbarer zu machen. Leider läuft nichts in Google+ und damit kommt das “noch” nicht in Fahrt. Es kommt noch schlimmer, Facebook wird im Zug des Börsengangs eine eigene Suchmaschine ankündigen. Dass Facebook ernst zu nehme ist, ist klar, denn im Februar wurde in Facebook 336 Millionen Mal gesucht. Ok, Google bringts im gleichen Zeitraum auf 11,7 Mia. Sollte die Facebook-Suche mehr als nur Facebook Inhalte beinhalten, ändert sich das drastisch.

Apples Siri sorgt dafür, dass es weniger Suchabfragen gibt, denn es wird nicht mehr nach einer Liste, sondern nach einer Antwort gesucht. Wieso sollte eine Suchmaschine auf die Frage , “wie warm ist es in Madrid?”, eine Liste mit Websites liefern? Siri sagt, 24 Grad, Punkt. Kein Eintippen, kein Klicken und vor allem, keine Werbung. Google wird nun auch semantische Suchresultate bringen. Mardid 24 Grad, Karte – Trefferliste. So kann das zukünftige Resultat in Googe aussehen.

Bing bringt auf Branchen wie z.B. Tourismus spezialisierte Resultate und damit die viel relevanteren Resultate. Auch Google kennt Shopping-Resultate und wird noch mehr solche spezialisierte Resultate anbieten.

Das alles hat Implikationen auf das Suchmaschinenmarketing und auf die Suchmaschinenoptimierung. An der ONE Konferenz betrachten wir die Zukunft der Suchmaschinen und wie SEOs damit umgehen sollten. Internationale Speaker und ausgewiesene schweizer Profis geben die Best Practicies bekannt.

10.05.2012 – 13.00 – 15.50 , Messe Zürich

Suchmaschinen-Optimierung – ONE Kongress

13.00-14.00 Future of Search
Niels Doerje und Marcus Tandler, Partner, Tandler.Doerje.Partner, München
14.00-14.40 Wie hat sich SEO mit dem Panda- und anderen Updates verändert?
Philipp Sauber, CEO & Inhaber, INM Inter Network Marketing AG
14.45-15.15 Optimierungspotenzial mit Searchmetrics erkennen
Matthias Schmid, Project Manager, Unic
15.15-15.50 SEO Controlling zur Sicherung und Ausweitung der Erfolge
Beat Z’graggen, CEO, Worldsites GmbH
15.50-16.25 Google und die semantische Suche
Patrick Price, CEO, Idealizer AG
16.25-17.00 SEO: Internes Linking
Daniel Houghton, Partner, etaktiker

Für Internet Briefing Mitglieder und Gäste Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

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Future of Search
Niels Doerje und Marcus Tandler, Partner, Tandler.Doerje.Partner, München
Marcus Tandler und Niels Dörje betreiben heute selber  Websites/digitale Projekte. Niels hat viele Jahre international für Google gearbeitet, Marcus ist SEO-Interessierten als Mediadonis
bekannt. Niels und Marcus einen fundierten Überblick über die derzeitige Entwicklung bei Google, und die Implikationen auf die Arbeit moderner SEOs. Sie besprechen u.a. :

  • Die Evolution von Google´s Universal Search
  • Social Signals als Rankingfaktor
  • User Intent
  • Aktuelle Search-Patente

Wie hat sich SEO mit dem Panda- und anderen Updates verändert?
Philipp Sauber, CEO & Inhaber, INM Inter Network Marketing AG
Google räumt seinen Such-Algorithmus auf. Mit Panda und anderen Updates zählt Content immer mehr. Was bedeutet das? Der Zusammenhang ist klar: Die besten Conversion Rates erzielt man mit einer guten Platzierung bei Google. Deshalb wird SEO als Marketing-Instrument im Online-Mix immer wichtiger. Die Top-Position beim entsprechenden Keyword erobert man sicher mit gutem Inhalt. Daraus ergeben sich bei der Suchmaschinenoptimierung folgende Fragen

  • Was genau hat der Panda-Update bewirkt, wieso korrigiert Google weiterhin
  • Welche Sites haben davon profitiert und welche an Boden verloren
  • Welche Auswirkungen hat das auf die Onpage-Optimierung
  • Welche Optimierungsfaktoren werden neu stärker gewichtet, welche weniger
  • Welche Bedeutung haben Backlinks, konnte Google den Linkfarmen den Garaus machen

Optimierungspotenzial mit Searchmetrics erkennen
Matthias Schmid, Project Manager, Unic
Es geht um weit mehr, als für ein bestimmtes Keyword auf dem ersten Platz zu sein. Inhalte müssen optimiert werden, Suchresultate ansprechend gestaltet werden und nicht zuletzt muss der HTML-Code maschinenlesbar sein. Searchmetrics liefert die notwendigen Analysedaten – nicht nur für die eigene Website, sondern auch für Konkurrenz-Websites. Damit Entscheidungen datenbasiert getroffen werden können. In diesem Referat wird aufgezeigt, wie mit der mächtigen SEO-Software Searchmetrics Optimierungsmöglichkeiten eruiert werden können und wie die Software für eine systematische Konkurrenzanalyse genutzt werden kann.

SEO Controlling zur Sicherung und Ausweitung der Erfolge
Beat Z’graggen, CEO, Worldsites GmbH
Google-Positionen mit irgendwelchen Tricks zu erreichen wird immer schwieriger. Was ist nötig, um die Positionen auch langfristig zu halten? Welche Controlling-Möglichkeiten gibt es um herauszufinden, wie über die organische Google-Suche mehr Umsatz erzielt wird? Es gibt viele, die immer wieder aufgrund der neusten Vorlieben von Google Anpassungen vornehmen. Später muss das wieder geändert werden, weil Google nicht mehr positiv darauf reagiert oder die Massnahme sogar bestraft. Wie können aber Positionen bei Google langfristig gehalten werden? Was hat sich bewährt? Welche Möglichkeiten bestehen, um den Erfolg zu messen und frühzeitig zu merken, dass Google Probleme mit dem eigenen Auftritt hat?

  • Worauf Google wirklich achtet
  • Wie Positionen langfristig gesichert werden
  • Wie erkenne ich in welche Richtung Google sich bewegt und was das für mich bedeutet
  • Wie der Google Roboter richtig behandelt wird
  • Möglichkeiten für ein auf den langfristigen Erfolg ausgerichtetes Controlling der SEO-Massnahmen

Google und die semantische Suche
Patrick Price, CEO, Idealizer AG
Im März hat Google bekannt gegeben, dass dieses Jahr die grösste Umstellung des Such-Algorythmus in der Geschichte von Google stattfinden wird. Dabei soll Google von der Such-Maschine zur Antwort-Maschine weiter entwickelt werden. Welche Auswirkungen sind davon zu erwarten und wie können Sie ihre eigene Website semantisch strukturieren, damit dieser historische Wechsel von Google für Sie zur Chance, statt zum Risiko wird. Patrick bespricht die semantische Interpretation von Google, damit Du danach Deine eigene Website gezielt auf eine semantische Indexierung hin optimieren kannst

Google und Bing unterstützen seit kurzem offiziell schema.org (semantische microformate), womit Inhalte als Entitäten markiert und somit in einen semantischen Zusammenhang gebracht werden können. Du wirst Microformats und deren Bedeutung verstehen, um deren Implementation in die eigene Website gezielt angehen zu können. So bringen Dir die neuen Entwicklungen in Googles Suchalgorythmus mehr Traffic

SEO: Internes Linking
Daniel Houghton, Partner, etaktiker
Wir wissen, dass viele externe Links gut fürs Ranking in Google sind. Dasselbe gilt aber auch für interne Links. Daniel bespricht anhand des Fallbeispiels Ricardo.ch die Best Practicies der Verlinkung.

  • Was sind interne Links für Google?
  • Was ist „Link Juice“
  • Onpage SEO einen Schritt weiter denken als , meta description und Content.
  • Anzahl interne Links pro Seite. 100-150 wirklich best practice?
  • Bedeutung von Homepage Links.
  • Platzierung der Links
  • Beispiel Tag-Clouds
  • Footer Links / Über Uns Seiten
  • Internes Nofollow => sinnvoll
  • Korrekte Verwendung von Anchor Text
  • Internes Linking bei der Pagination

Start-up Strategie

von Reto Hartinger

Als Firmengründer oder Startup solltest Du diese Session an der ONE Konferenz nicht verpassen. Melde Dich an

Start-up Strategie, Finanzierung, Markteroberung

9. Mai: Messe Zürich, ONE Konferenz

08.45-09.15 Werft den Business Plan weg! Gründet das Richtige
Dr. Patrick Stähler, Partner, fluidminds
‘09.15-10.00 Startupfinanzierung – Erfahrungsbericht von der Front
Dorian Selz, Mitgründer und CEO, Memonic
10.15-11.00 Wie entwickle ich mein Start-up im Schnellzugstempo. 10 Lessons learnd
Amir Suissa, Gründer & CEO, DeinDeal
11.00-11.45 Wie erobere ich den US Markt
Walter Buschta, Walter Buschta CMO & Head of Americas, The Thingle Group LLC / Thingle (US) Inc.
11.45-12.15 Wie komme ich zu Venture Capital? – auf welche Faktoren es wirklich ankommt
Cedric Köhler, Leiter Creathor Venture Schweiz

Für Mitglieder Internet Briefing und IFJ Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

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Werft den Business Plan weg! Gründet das Richtige
Dr. Patrick Stähler, Partner, fluidminds

Gründer verbringen unendlich viel Zeit mit dem Schreiben von Business Plänen. Dabei übersteht der Business Plan nicht den ersten Kundenkontakt. Deshalb werfen Sie alle Business Planvorlagen weg. Papierkorb auf und rein. Wums! Besser ist, dass Gründer aus ihrer Idee ein kundenzentriertes Geschäftsmodell entwickeln und dieses frühzeitig mit Kunden testen. Im Referat zeige ich auf, welche Bestandteile ein gutes Geschäftsmodell hat und in welchem Prozess Gründer ein richtiges, kundenorientiertes Geschäftsmodell entwickelt. Zu jedem guten Geschäftsmodell gehört natürlich auch ein Ertragsmodell, das überzeugt.

Startupfinanzierung – Erfahrungsbericht von der Front
Dorian Selz, Mitgründer und CEO, Memonic
Memonic hat in zwei Runden rund 1.5 Mio. Franken aufgenommen. Dorian Selz, Mitgründer und CEO von Memonic, erzählt über seine Erfahrungen bei der Suche nach Kapital. Was hat funktioniert, auf was haben die Investoren angebissen, was sind Fallen, die zu vermeiden sind, welche Investoren und Investorennetzwerke sind sie angegangen. Er erzählt aber auch über Erfahrungen die eher nachdenklich stimmen im Zusammenhang mit der Kapitalsuche. Nach diesem Vortrag haben Sie gelernt, was es heisst eine Kapitalrunde erfolgreich aufzugleisen.

  • Wie haben wir Memonic über 2 Runden finanziert
  • Was hat funktioniert – was nicht
  • Warum haben wir uns für Business Angels und gegen VCs entschieden
  • Welche Erfahrungen haben wir mit den externen Geldgebern gemacht
  • Wie schaut ein externer Kapitalgeber auf das eigene Startup
  • Lohnt es sich externes Kapital aufzunehmen?

Wie entwickle ich mein Start-up im Schnellzugstempo. 10 Lessons learnd
Amir Suissa, Gründer & CEO, DeinDeal
Kaum ein Internet Venture in der Schweiz hat einen so fulminanten Start hingelegt wie Deindeal, eine Kopie von Groupon. Die Truppe um Amir Suissa ist innerhalb von 2 Jahren von 5 auf 160 Mitarbeiter gewachsen, hat Venture Capital gefunden und nach etwas mehr als einem Jahr in Ringier einen Käufer gefunden. Amir bespricht, was wir von DeinDeal lernen können:

  • Unternehmertum in der Schweizer Internetszene
  • Startup Do’s and Dont’s
  • Wachstum Management im Schweizer eCommerce
  • Wie haben wir gestartet?
  • Was hatten wir vor?
  • Wo sind wir jetzt?
  • Wohin geht der Weg?
  • Die 10 wichtigsten Erkenntnisse
  • DeinDeal.ch
  • Online Marketing
  • Business Development
  • Ecommerce

Wie erobere ich den US Markt
Walter Buschta, Walter Buschta CMO & Head of Americas, The Thingle Group LLC / Thingle (US) Inc.
Viele gute Ideen von Schweizer Internetprojekten scheitern am zu kleinen Schweizer Markt, ja oft ist sogar DACH oder Europa zu kompliziert und zu klein. Man sollte solche Ventures in den USA hochziehen und finanzieren. Viele sind aber auch daran gescheitert. Walter bespricht wie sie diese Herausforderungen mit dem Social Netwok thingle.com angegangen sind und welche Probleme und Erfolge sich eingestellt haben:

  • Gründe für eine Standortentscheidung USA, insb. für Unternehmen im Bereich E- Commerce & Social Media
  • Herausforderungen für Schweizer Unternehmen für den Eintritt in den US Markt
  • Unterschiede zwischen CH/Europa und USA (Arbeitsweise/Geschäftsgebaren, VC,
  • Talents/Rekrutierung, Markt, …)
  • Erfahrungsbericht: Aufbau der Social Media Unternehmung Thingle (US) Inc. in New York

Wie komme ich zu Venture Capital? – auf welche Faktoren es wirklich ankommt
Cedric Köhler, Leiter Creathor Venture Schweiz
Creathor Venture ist einer der wenigen Paneuropäischen Venture Capital Fonds, die eine Niederlassung in Zürich haben und aktiv in Schweizer Start-Ups investieren. Über 1000 Businesspläne erhält Creathor jedes Jahr, wovon es nur eine Handvoll schaffen, tatsächlich Kapital zu bekommen. Cédric Köhler, Managing Director von Creathor Venture Schweiz gibt Einblicke, auf welche Faktoren Venture Capitalisten schauen und welche Faktoren oftmals irrelevant sind. Fallbeispiele aus dem aktuellen und ehemaligen Portfolio illustrieren den Vortrag.
Vorstellung Creathor (Investment Focus)

  • Ziele eines VCS
  • Gründer vs Unternehmer
  • Techno-Centric View vs Customer Centric View
  • Deal Breaker – was Vcs gar nicht mögen
  • Was Vcs mögen
  • Venutre Capital Alternativen
  • Die CREATHOR Matrix

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ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

ONE Messe – das Angebot

von Reto Hartinger


Als ich bei den Teilnehmer der Internet Briefings in Bern gefragt hatte wer von der ONE gehört hatten, waren es satte 90 %. Jetzt könnten wir stolz sein. Bei der Nachfrage, wer darüber mit jemand anderem gesprochen hat, waren es nur noch 5 %.  Kein Wunder, es gibt für die Messe zwar eine Page, für den Kongress aber noch keine, nur ein Google Doc mit den geplanten Themen. Es gab auch noch kein Stand-Angebot. Das haben wir jetzt nachgeholt.

Standangebot

Die ONE bieten ein “Rund-um-Sorglos-Paket”, damit Sie sich nicht um den Standbau kümmern müssen. Das Grundmodul ist 9 m2 gross. Falls Sie zusätzliche Fläche benötigen, lässt sich aber das Grundmodul problemlos skalieren.

Modulstand (9m2) CHF 5’900.00

  • Bodenbelag, Seitenwand
  • weiss, Korpus, 1 Barhocker, Strom, Beleuchtung
  • Zusatzfläche pro m2 CHF 300.00
  • Mitaussteller CHF 700.00

Ich hätte einen höheren Preis erwartet. Den W-Lan Anschluss mit 300 Franken find ich teuer. Das werden die Aussteller über mobile Anschlüsse lösen oder wir bekommen einen WiFi Sponsoring eines Telcos. Bitte vortreten und mir mailen an insider@vtx.ch

Überzeugt Dich das Angebot? Es würde mich freuen, Dich als Aussteller dabei zu haben oder, dass nun die ONE Messe zum Gesprächsthema wird. Frag Dein Umfeld ob sie dabei sind.

Hier gehts zum Vertrag oder bei Vorschlägen und Kritik bitte ein Kommentar schreiben.

Schau dir auch die Themen der Konferenz an. Für weiteren Input bin ich dankbar.

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