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Redesign Konferenz

von Reto Hartinger

Die meisten Projekte starten nicht auf einer grünen Wiese. Zwei Tage betrachten wir alle Aspekte eines Redesigns von Websites und Applikationen. Dieses Thema ist noch nie so behandelt worden. Es erwarten Dich zwei spannende Tage mit tollen Referenten aus der Praxis an der Redesign Konferenz in der Messe Zürich

Mittwoch      15.05.2013 Redesign Konferenz 1 Tag

08:45-12.00 Projekt richtig aufsetzen

08.45-09.25 Die Hebel des Redesigns
Mike Müller, CTO, Mysign
09.20-10.00 Was soll eigentlich umgesetzt werden?
Sam Müller, Convertical GmbH
10.20-11.00 Analytics, ERP und CRM-Daten als Grundlage für’s Redesign
Reto Joller-Schuler, Leiter Business Analyse & Development Mitglied der Geschäftsleitung, INM AG
11.15-12.00 Design, Technologie, Content – worin sollte man bei Websites investieren?

13:00-16.00 Agil entwickeln

13.00-13.45 Der Weg zu Scrum und Radical Management
Arnaud L’Hôte, Director IT Delivery Services, UPC Cablecom
13.45-14.25 Agil entwickeln auch bei kleinen Projekten
Jonas Hager, Projektleiter, iBrows
14.45-15.15 Best Practice Web Development und Rapid Prototyping
Philipp von Criegern, CTO, White Label E-Commerce AG
15.15-16.00 Agilität säen – Teams ernten
Philipp Engstler, Founder peerUp!, ehemaliger CTO der ricardo.ch AG

Donnerstag  16.5.2013  Redesign Konferenz 2 Tag

08:45-12.00 Entwicklungsmethoden

08.45-09.30 Warum ihre Firma ein API braucht
Corsin Decurtins, Chief Technology Officer, Netcetera
09.30-10.10 Prototyping-Methoden beim Redesign einer Website
Adrian Stauffer, soultank AG, Dr. Marcel B.F. Uhr, soultank AG
10.30-11.15 Integrierte GUI-Entwicklung
Philipp Klett, Senior Usability-Engineer & UX Consultant, Die Ergonomen
11.15-12.00 Re-Design Case Swisscom: IT- „Landschaften“ konsolidieren
Martin Rechsteiner, Lead Architekt für Telekom Lösungen bei Ergon Informatik AG Tiberiu Füstös, Lead Architekt für Corporate Business, Enterprise Architecture,

13.00-16.00 Best Pratice für Entwickler und Designer 

13.00-13.45 Mobile first – Redesign für das mobile, soziale Web
Philipp Murkowsky, Senior User Experience Consultant, Puzzle ITC GmbH
13.45-14.30 Responsive Web Design: Dos and Don’ts nach 10 gelaunchten Responsive Web Design Webseiten
Michael Schmid Head Technology Amazee Labs
14.50-15.15 Ästhetische Kriterien für das Design von Web-Interfaces
Dr. des. Oliver Emch, User Experience Architect, Zeix AG Thomas Ehrat, Senior User Interface Designer, Zeix AG
15.15-16. Was User lieben, was sie hassen
Benedikt Heil und Sibylle Peuker, Senior User Experience Architect,i Zeix,
Wie anmelden. Bitte alle Events einzeln anmelden, wir werden dann den Betrag entsprechend korrigieren.
Anmeldung und alle Abstracts http://internet-briefing.ch/ONE
Du kannst die ganzen zwei Tage oder Ausschnitte daraus buchen. Dann musst Du zur Anmeldung den einzelnen Halbtagestrack anklicken.
1.+2. Tag Für Mitglieder des Internet Briefings CHF 595 Nichtmitglieder CHF 720 Anmeldung
1, Tag Für Mitglieder des Internet Briefings CHF 380, Nichtmitglieder CHF 520 Anmeldung
1/2 Tag Für Mitglieder des Internet Briefings CHF225 Nichtmitglieder CHF 295 Anmeldung
Es lohnt sich allenfalls auch gleich eine Mitgliedschaft zu beantragen, um günstiger an der Konferenz teilnehmen zu können und jeden Monat gratis an die Internet Briefings und den TechTalk zu können.
http://internet-briefing.ch/mitglied

Alle Abstracts:

Die Hebel des Redesigns
Mike Müller, CTO, Mysign
Usability wird vernachlässigt und unterschätzt und dies obwohl Usability heute in nahezu jedem Pflichtenheft erwähnt wird. Dabei wird gerade das richtige Design zum Erfolgsfaktor und Umsatztreiber der Zukunft. Gewaltige Hebel wirken in Kleinigkeiten. Gutgemeintes und Schönes erweist sich bei Redesigns später oft als nicht optimal, im Falle eines Onlineshops wirkt sich das 1:1 auf den Umsatz aus. Mike Müller zeigt auf, wie man wie man als Projektteam diese Klippen umschiffen kann und ein Redesign zum Erfolg führen kann.

  • Warum beim Redesign oft falsch entschieden wird
  • Konkrete Fallbeispiele
  • Wie sich Projektteams vor Fehlentscheiden schützen können
  • Featuritis versus Usability
  • Wie der Ansatz „Mobile First“ helfen kann

Was soll eigentlich umgesetzt werden?
Sam Müller, Convertical GmbH

Bei einem Redesignprojekt sind die Interessenkonflikte unvermeidbar. Das Management hat eine Vorstellung, die Produktverantwortlichen eine andere, Designer und Entwickler ticken nochmal anders. Was soll eigentlich umgesetzt werden? Sam legt dar, wie man das Projektziel im Auge behält und vorgehen kann, um sich nicht in Diskussionen zu verlieren:

  • Wie fokussiere ich aufs Wesentliche?
  • Wie priorisiere ich die Interessen?
  • Welches sind die grössten Interessenkonflikte?
  • Welche Interessenvertreter bringen die schwierigen Widersprüche?
  • Wer gewinnt welchen Streit?

Analytics, ERP und CRM-Daten als Grundlage für’s Redesign
Reto Joller-Schuler, Leiter Business Analyse & Development Mitglied der Geschäftsleitung, INM AG

Wie analysiere ich vor dem Redesign die Daten? Nicht nur Web-Daten aus Analytics-Tools sondern auch Daten aus ERP/CRM, Mitarbeiter/Kunden Kollaboration oder eine Vielzahl anderer Quellen. Nach dem GoLive dann entsprechend das Tracking, Reports, Reviews, SEO, SEA, SMM.
Bei einem Redesign ist es immens wichtig, die Bedürfnisse der bestehenden Kunden und der potenzielle Zielgruppe zu treffen. Oft fehlt es aber an den notwendigen Grundlagen, da Online-Daten aus Analytics-Tools entweder ganz fehlen oder nur beschränkt verwendet werden können. Was nun? In vielen Fällen sind aber dennoch wichtige Ansatzpunkte vorhanden. Zum Beispiel können auch Statistiken aus ERP und CRM Anwendungen oder Groupwaresystemen für das Redesign von hoher Wichtigkeit werden. Aber nicht nur technische Daten sind wichtig, auch die Mitarbeiter oder bestehenden Kunden können wertvolle Inputs liefern. So ist die Mitarbeit bzw. Zusammenarbeit mit diesen Personen oder Gruppen äusserst sinnvoll und effektiv. Auch Marktbeobachtungen können helfen, die eigene Webseite im Vorfeld zu beurteilen. Auch Google hilft, denn eine Vielzahl an Daten können auch dann abgefragt werden, wenn man kein GoogleAnalytics einsetzt.
In meinem Referat zeige ich auf, wie man diese Informationen organisiert, strukturiert und auswertet. Wie man technische Daten mit menschlichen Faktoren kombiniert und überprüft. Wie Erkenntnisse festgehalten werden und wo Vorsicht bei der Beurteilung gegeben ist. Ebenso zeige ich auf, weshalb man bei einem Redesign gleich Analyse-Tools integrieren sollte und welche Optimierungen und Reviews man nach dem GoLive durchführen sollte, so dass man danach nicht von neuen Einflüssen und Techniken überrascht wird.

Design, Technologie, Content – worin sollte man bei Websites investieren?
Gustavo Salami ist Managing Partner von Kuble AG und Mitgründer von SOMEXCLOUD. Christoph Hess ist Head of Community

Management bei Kuble AG und kümmert sich um Content Services, Community Management und Monitoring.
Bei einem Redesign stehen Komponenten des Social Media immer mehr in Vordergrund. Social by Design ist kein Hype mehr sondern Voraussetzung. Im Social Web hängen die Erfolgsfaktoren von Websites immer häufiger mit Content und immer seltener mit Design und Technologie zusammen. Es lohnt sich deshalb in eine Content Strategy zu investieren, die gleichzeitig mit Community Management und Monitoring verknüpft ist. Demgegenüber können das Design und die Technologie von Websites mit schnellen, flexiblen und kostengünstigen Instrumenten realisiert werden.

  • Nutzen einer Content Strategy im Social Web
  • Erfolgsfaktoren von Content gegenüber Design und Technologie Schnelle, flexible und kostengünstige Instrumente für Design und Technologie von Websites

Der Weg zu Scrum und Radical Management
Arnaud L’Hôte, Director IT Delivery Services, UPC Cablecom
Scrum zu verstehen ist einfach – Scrum zu implementieren aber schwierig. Dazu brauchen wir einen Kulturwandel innerhalb der Entwicklungsabteilungen und in dessen Umfeld. Der Versuch Scrum in einer „Command and Control“ Umgebung einzupflanzen ist sogar noch schwieriger. Früher oder später entsteht Chaos – es muss einen besseren Weg geben. Die Gruppe die sich im Januar 2012 auf dem Stoos in der Schweiz traf, hat einen Vorschlag erarbeitet wie dieser Weg zwischen „Radical Management“ und Management 3.0 aussehen könnte.
Bei upc-cablecom hat die Transformation der Organisation vor ca. anderthalb Jahren angefangen. Das Ziel ist eine Umgebung zu schaffen in der die Agilen Teams zufrieden und befähigt sind unsere Fachabteilungen und Kunden begeistern. Die Vorgehensweise basiert auf Inspirationen, Erfahrungen und Experimenten von Management 3.0 und SEMCO.
Von Arnaud erfahrt ihr wie weit Cablecom auf diesem Weg ist. Hoffentlich entsteht daraus einen reger Austausch an Erfahrungen und Ideen.

Agil entwickeln auch bei kleinen Projekten
Jonas Hager, Projektleiter, iBrows
Bei kleineren Projekten lässt es der Projektumfang oft nicht zu strikt nach den bekannten agilen Projekmanagement Methoden wie z.B. Scrum zu arbeitet. Anhand von Praxisbeispielen soll aufgezeigt werden, wie die Ideen hinter agilen Projektmanagement Methoden auch bei kleineren Projekten erfolgreich zum tragen kommen können.

Best Practice Web Development und Rapid Prototyping
Philipp von Criegern, CTO, White Label E-Commerce AG

Mit der richtigen Kombination aus den besten Frameworks, Tools und Architektur- und Development-Methoden funktionsfähige Prototypen in kürzester Zeit umsetzen und produktionsreif weiterentwickeln
Zu den beleuchteten Themen gehören Methoden wie Rapid- und Extreme Prototyping, Iteratives Prototyping und Scrum, agile Datenbank-Architekturen, Entwicklungs-Frameworks wie Bootstrap, jQuery, Prototype, GMap und Design Themen wie Sass, Responsive Design, Mobile- und Web-Templating unter Verwendung fertiger Themes.

Agilität säen – Teams ernten
Philipp Engstler, Founder peerUp!, ehemaliger CTO der ricardo.chAG

Die Entwicklung einer Organisation zur agilen Organisation ist ein herausfordernder und toller Weg – die Resultate bereiten einfach Spass! Unterwegs  stehen viele Hürden, die situativ gelöst werden können und je weiter die Organisation sich entwickelt hat, je mehr verändern sich die Aufgaben der leitenden Mitarbeiter hin zur Bereitstellung der Rahmenbedingungen, die Teams übernehmen die Verteilung der Aufgaben. Genau darin liegt die Kraft der Agilen Organisationsform. An Beispielen sehen Sie wie mit kleinen Tools viele Hürden übersprungen werden können und Teams daran erstarken.

Warum ihre Firma ein API braucht
Corsin Decurtins, Chief Technology Officer, Netcetera
In den letzten Jahren wurden in Firmen immer mehr Prozesse und Abläufedigitalisiert und durch IT-Systeme unterstützt. Vorrangiges Ziel dieser Massnahmen sind Standardisierung, Qualitäts- und Effizienzsteigerungenetc. IT-Firmen sind ganz besonders gut in dieser Disziplin. Ein Nebeneffekt dieses Trends ist es, dass Firmen immer mehrstrukturierte Daten über ihr Geschäft sammeln und speichern. Diese Daten sind eine wahre Goldgrube, welche aber von den meisten Firmen komplettignoriert wird.

In diesem Vortrag wollen wir aufzeigen, wie wertvoll diese Daten sein können und was man damit anstellen kann. Wir wollen motivieren, wiewichtig es ist, Daten aus verschiedenen Quellen zu integrieren, zuverknüpfen, über APIs verfügbar zu machen und in Reports und Dashboardszu integrieren.

Prototyping-Methoden beim Redesign einer Website
Adrian Stauffer, soultank AG, Dr. Marcel B.F. Uhr, soultank AG
Prototyping ist zwar in aller Munde, doch werden die verschiedenen Methoden und Möglichkeiten oft falsch eingesetzt. Es wird aufgezeigt, was beim Einsatz von Prototyping-Methoden zu beachten ist und wie das Ganze in ein verständliches und einfaches Vorgehensmodell integriert wird.

Integrierte GUI-Entwicklung
Philipp Klett, Senior Usability-Engineer & UX Consultant, Die Ergonomen
Qualität, Bedienbarkeit und Look&Feel einer Software-Oberfläche werden immer wichtigere Verkaufsargumente. Neue Entwicklungsmodelle und Herangehensweisen sind gefragt. Aktuelle Softwareentwicklungsprozesse lassen sich grob in 4 Phasen unterteilen: Analyse, Konzeption, Entwicklung und Einführung. In jeder Phase werden spezielle Werkzeuge verwendet, um ein für die entsprechende Phase und aus der Sicht des jeweiligen Spezialisten möglichst optimales Ergebnis zu erhalten. Durch diese klare Trennung der Phasen entstehen sogenannte „Gaps“ – nicht klar definierte Übergabe-Bereiche zwischen zwei Phasen. Jeder Gap ist eine potentielle Fehlerquelle. Am Ende einer Phase werden die Ergebnisse in die nächste Phase übergeben.Oft kann man aber einen oder sogar zwei Schritte weiter gehen. Nicht nur Dokumente produzieren, die das Ergebnis möglichst genau beschreiben sollen und doch nicht können, sondern direkt Usability-optimierte GUIs entwickeln. Mit dem Benutzer-Input aus der Evaluation im Hinterkopf. Aus einer Hand direkt auf der Zielplattform.Durch klar definierte Schnittstellen wird die Kommunikation weniger fehleranfällig. Es muss weniger interpretiert werden und die Entwickler können sich endlich „auf das Wesentliche konzentrieren“ – ihre Arbeit. Die Ziele und Anforderungen sind klarer definiert, die Projektsicherheit wird deutlich gesteigert. Und Sie sparen letztlich Zeit, Geld und Nerven – darum geht’s!

  • User Experience als Verkaufsargument
  • Die vier Projektphasen
  • Gaps als Fehlerquellen
  • Schnittstellen zu Schnittmengen machen
  • Projektsicherheit fördern
  • Gaps erkennen und verkleinern
  • Andere Fachbereiche verstehen und Schnittstellen finden
  • Effizient benutzungsoptimierte GUIs entwickeln

Re-Design Case Swisscom: IT- „Landschaften“ konsolidieren
Martin Rechsteiner, Lead Architekt für Telekom Lösungen bei Ergon Informatik AG Tiberiu Füstös, Lead Architekt für Corporate Business, Enterprise Architecture
Die herkömmliche Telekommunikationswelt ist in einer ständigen Transformation. Neben der „inside-out“-Transformation der historisch gewachsenen Produkt-, Prozess- und IT- „Landschaften“ wirkt zusätzlich die „outside-in“-Transformation durch neuen Wettbewerb von OTTs, Cloud- und Managed-Services-Anbietern als Katalysator und führt zu notwendigen und weitreichenden Änderungen der IT-Systeme. Der Vortrag zeigt wie Swisscoms Grossunternehmen-Sparte, in Partnerschaft mit Ergon Informatik, die notwendige Transformation des Order-Managements für die neuen Swisscom Managed-Services vorangetrieben hat.
Inhalt:
Nach einer kurzen Einführung in den Business-Kontext zeigen wir auf, wie wir basierend auf einen Capabilities-driven Ansatz die bestehende IT-Lösung in Richtung der Ziel-Architektur transformiert haben. Wir identifizieren die wichtigsten technischen Komponenten und stellen die Architektur für ein Katalog-getriebenes Order-Entry- und Order-Management-Systems vor. Wir berichten von unseren Erfahrungen mit der Einführung eines Industriestandard-Datenmodells, sprechen über die Grenzen der “Generizität” im Order-Entry-GUI und der Order-Dekomposition und erzählen von den Challenges in der Migration und im Testing.
Mobile first – Redesign für das mobile, soziale Web
Philipp Murkowsky, Senior User Experience Consultant, Puzzle ITC GmbH

2012 waren zum ersten Mal mehr User mit dem Smartphone im Web als mit einem Laptop oder Desktop. Dennoch sind viele Sites noch nicht für die Darstellung auf mobilen Geräten optimiert. Bei einer Neuentwicklung oder einem Redesign ist es daher zwingend, mobile Geräte von Anfang an zu berücksichtigen.Mobiles Web erfordert eine ganz neue Konzentration auf die relevanten Inhalte. Vorbei sind die Zeiten, in denen immer mehr konkurrierende Elemente auf die Startseiten gepackt wurden. Schlichtheit, hervorragende Usability und ansprechendes Design sind zentrale Aspekte moderner Websites.Gleichzeitig sind auch die technischen Voraussetzungen alles andere als trivial: verschiedene Browser auf zahlreichen Endgeräten mit unterschiedlichen Bildschirmgrössen müssen unterstützt werden.Wir zeigen auf, welche Punkte aus konzeptioneller, inhaltlicher und technischer Sicht beachtet werden müssen, damit Ihre Website auf allen Plattformen zum Erfolg wird. Unter anderem mit diesen Themen:- User Experience – wie das mobile Web die Erwartungen der User verändert
– Mobile first – Websites vom Mobile her konzipieren
– Channel Hopping – wenn der selbe User verschiedene Geräte nutzt
– Minimal Design – die neue Schlichtheit
– Social is mobile – Soziale Medien sinnvoll integrieren
– Geräteübergreifende Navigationskonzepte für umfangreiche Sites
– Mobile Website oder Responsive Design?
– Informationsarchitektur und Content Strategy im mobilen Zeitalter
– Die neuen Browser Kriege: Blink, Webkit und Firefox OS
– CSS Preprocessors – wie Sie Design und Inhalt entkoppeln

Responsive Web Design: Dos and Don’ts nach 10 gelaunchten Responsive Web Design Webseiten
Michael Schmid Head Technology Amazee Labs

Responsive Web Design ist keine Hexerei und manch ein Webentwickler bietet es an. Wie jede neue Technologie bringt auch Responsive Web Design Kinderkrankheiten mit sich. Best Practices existieren noch keine. Umso wichtiger, dass man von den führenden Experten lernt, bevor man sich in ein neues Web-Abenteuer wagt. Amazee Labs hat bereits zehn Kunden mit Responsive Web Design-Webseiten bedient, vom Firmenauftritt bis hin zum Online Marktplatz. Michael Schmid (Head Technology) präsentiert die wichtigsten Dos and Don’ts für Ihr Responsive Web Design-Projekt.

Ästhetische Kriterien für das Design von Web-Interfaces
Dr. des. Oliver Emch, User Experience Architect, Zeix AG Thomas Ehrat, Senior User Interface Designer, Zeix AG

Usability und die ästhetische Attraktivität von Interfaces stehen in Beziehung zueinander. Allerdings haben Webauftritte nur 50 Millisekunden Zeit, um beim User einen guten und professionellen Eindruck zu hinterlassen – nur welche Gestaltungsmerkmale beeinflussen diesen ersten Eindruck?Oliver Emch identifizierte mittels eines Online-Experiments die relevanten Merkmale positiver Wahrnehmung und ihre Beziehungen zueinander. Er und Senior Designer Thomas Ehrat zeigen die Studienergebnisse auf und erläutern anhand von Praxisbeispielen, wie diese Prinzipien wirken.

  • Das Set an Kriterien für ästhetisches Webdesign
  • Die Störfaktoren von Ästhetik und Usability
  • Ist aufgeräumt = gut? Wieviel Ordnung verträgt eine Webseite?
  • Der Einfluss der Farbe(n)
  • Grosse Bilder gefallen – stimmt das immer?
  • Inhalt trifft Design: wie Sie mit Text umgehen sollten

Was User lieben, was sie hassen
Benedict Heil und Sibylle Peuker, Senior User Experience Architect,i Zeix
Nichts hassen User so sehr, wie sich mühsam die relevanten Informationen auf einer Website zusammensuchen zu müssen. Lange Texte sind out, Visualisierungen sind in: Bilder, Karten, Infografiken, riesige Buttons, etc. Beispiele von Websites mit Visualisierungen, die mehr nerven als helfen und wie man es besser machen kann:

  • Visualisieren, was der Content hergibt
  • Geografischen Content richtig verpacken: vom Sinn und Unsinn von Karten
  • Emotionen schüren, aber die Richtigen
  • Wie verpacke ich meine Information richtig?
  • Welche Informationen stelle ich überhaupt dar und welche verstecke ich lieber?

iOS 6: New Opportunities for Developers and Business

von Reto Hartinger

Talk with Vikram Kriplaney at the ONE Conference within the Mobile Trends Session.

 

OS 6: New Opportunities for Developers and Business
Vikram Kriplaney, local.ch

The iOS 6 has several new opportunities for developers and businesses Vikram will talk about:
1. Integration with Maps for transit directions. 
With iOS 6, Apple decided to discontinue the built-in maps functionality provided by Google. At he same time, they opened up entry points for users to discover and use third-party apps. How can you get your apps into this brand new ecosystem?
2. Passbook
Passes are a digital representation of information that might otherwise be printed on small pieces of paper or plastic. They let users take an action in the physical world. Passes can contain images and a barcode, and you can update passes using push notifications. Use-cases include tickets, loyalty cards and coupons. How can your company leverage this technology?
3. Sharing
New APIs in iOS 6 bring a deeper integration of social networks like Facebook, not just making it almost trivial to add social capabilities to your app, but also providing single sign-on services that allow you to identify your users and personalise your app with little effort.

more information about the event

 

 

 

IT-Landschaften konsolidieren

von Reto Hartinger

Wenn wir ein Redesign einer Website oder Applikation machen, haben wir immer bestehende IT-Landschaften die meist nicht optimal sind und konsolidiert werden sollten. Die Swisscom hat dies gemacht und bespricht ihre Erfahrung hier:

Re-Design Case Swisscom: IT- „Landschaften“ konsolidieren
Martin Rechsteiner, Lead Architekt für Telekom Lösungen, Ergon Informatik AG
Tiberiu Füstös, Lead Architekt für Corporate Business, Enterprise Architecture
Die herkömmliche Telekommunikationswelt ist in einer ständigen Transformation. Neben der „inside-out“-Transformation der historisch gewachsenen Produkt-, Prozess- und IT- „Landschaften“ wirkt zusätzlich die „outside-in“-Transformation durch neuen Wettbewerb von OTTs, Cloud- und Managed-Services-Anbietern als Katalysator und führt zu notwendigen und weitreichenden Änderungen der IT-Systeme. Der Vortrag zeigt wie Swisscoms Grossunternehmen-Sparte, in Partnerschaft mit Ergon Informatik, die notwendige Transformation des Order-Managements für die neuen Swisscom Managed-Services vorangetrieben hat.
Inhalt:
Nach einer kurzen Einführung in den Business-Kontext zeigen wir auf, wie wir basierend auf einen Capabilities-driven Ansatz die bestehende IT-Lösung in Richtung der Ziel-Architektur transformiert haben. Wir identifizieren die wichtigsten technischen Komponenten und stellen die Architektur für ein Katalog-getriebenes Order-Entry- und Order-Management-Systems vor. Wir berichten von unseren Erfahrungen mit der Einführung eines Industriestandard-Datenmodells, sprechen über die Grenzen der “Generizität” im Order-Entry-GUI und der Order-Dekomposition und erzählen von den Challenges in der Migration und im Testing.

Mehr Infos hier: http://www.internet-briefing.ch/ONE13Methoden

3D Druck Konferenz

von Reto Hartinger

Stell dir vor, statt Papier kommt ein fertiges Produkt aus einem Drucker. Diese Idee wird unser Zukunft genau so auf den Kopf stellen wie es der PC getan hat. Die Frage ist heute “Wer wird das Microsoft des 3D Drucks?”. Wer hat die Vision, in jedem Haushalt, in jedem Betrieb ein 3D Drucker. 3D Printing hat Entwicklungs-Potenzial in Chemie, Nanotechnologie, Maschinenbau, Mechanik, Medizin, industrieller Fertigung, Konsumgüter und vielen wissenschaftlichen Gebieten. In allen Bereichen werden sich IBMs, Apples, Oracles und Googles entwickeln. Wird Deine Firma dabei sein? Hat Deine Firma heute schon das Potenzial dazu, mit 3D Druck etwas anzufangen, einzusetzen? Wir wollen es wissen, am 16. Mai an der

3D Druck Konferenz

http://internet-briefing.ch/3dONE

Mitglieder Internet Briefing CHF 225 Nichtmitglieder CHF 295

08.45-09.25 Der wirtschaftliche Impact von 3D Druck: Chancen, Verlierer, Businessmodelle
Prof. Dr. Frédéric Thiesse, Professor, Julius-Maximilians-Universität Würzburg
09.25-10.10 3D Druck konkret: Wer sollte einsteigen, was ist ausserhalb des industriellen Segments möglich
Jochen Hanselmann, Inhaber, HanCon, 3D Druck Consulting
10.35-11.20 Additive Manufacturing: flexibel produzieren – Schicht für Schicht
Ralf Schindel, Ing. FH / MAS Med. Physics, Head of Institute, Inspire AG
11.20-12.00 Reverse-Engineering mittels 3D Druck
Cyrill Weiss, 3d FX artist, sinneszellen AG

Der wirtschaftliche Impact von 3D Druck: Chancen, Verlierer, Businessmodelle
Prof. Dr. Frédéric Thiesse, Professor, Julius-Maximilians-Universität Würzburg 

Frédéric diskutiert den ökonomischen Impact additiver Fertigungsverfahren wie 3D Druck und deren Auswirkungen auf Wertschöpfungsketten, Produkte und Geschäftsmodelle. Anhand verschiedener Beispiele von 3D-Druck-Protagonisten und -Anwendungsbereichen zeigte Frédéric die wirtschaftlichen Chancen und Risiken dieser “emerging technologies” auf.
  • Welches sind die Makroökonomischen Verschiebungen die sich durch den 3D-Druck ergeben
  • Wer sind meine Zukunftigen Konkurrenten?
  • Die neue Wertschöpfungskette, die neuen Players und Verlieren
  • 3D-Druck Technologie in Beziehung zu verschiedenen Konzepten des strategischen Managements.
  • Was ist der “Impact” auf Deine eigene Branche bzw. das eigene Unternehmen?
  • Beispiele für Geschäftsmodelle (u.a. Shapeways, Sculpteo, Thingiverse, 3D Systems)
  • Anwendungsbeispiele (u.a. Nike, Nokia, Medizintechnik)

3D Druck konkret: Wer sollte einsteigen, was ist ausserhalb des industriellen Segments möglich
Jochen Hanselmann, Inhaber, HanCon, 3D Druck Consulting 

Jochen spricht über Anwendungsfelder und Potential von 3D Druck im Consumer Bereich:

    • Aktuelle Situation 3D Druck im Consumer Bereich
    • Möglichkeiten und Limitationen
    • Anwendungsfelder und Services von 3D Druck heute und in Zukunft
    • Wer sollte heute in 3D Druck einsteigen (Anwender und Dienstleister)

Additive Manufacturing: flexibel produzieren – Schicht für Schicht
Ralf Schindel, Ing. FH / MAS Med. Physics, Head of Institute, Inspire AG
Im Gegensatz zu konventionellen Fertigungsverfahren werden mit den Additive Manufacturing Technologien (AM) Bauteile nicht abtragend, sondern aufbauend, also additiv gefertigt. Diese spezielle Produktionsmethode hat den Vorteil, komplexeste Geometrien in einem Produktionsschritt aufbauen zu können. Hinterschnitte oder gar Hohlräume können so in jeder erdenklichen Geometrie gefertigt werden. Über die Funktionsintegration wird die Stückliste minimiert und Montagezeit eingespart. Mit AM wird extremer Leichtbau möglich – AM definiert das Produktdesign neu!

Reverse-Engineering mittels 3D Druck
Cyrill Weiss, 3d FX artist, sinneszellen AG

3D Druck braucht 3D Modelle. Diese können konstruiert oder gescannt und weiter bearbeitet werden. Diese Technologie ist bereits sehr ausgereift, so können gar Objekte oder Lebewesen in Bewegung gesannt werden und in ein 3D Modell umgewandelt werden. Die Anwendungsmöglichkeiten sind manigfaltig. Hauptanwendung wird das Reverse Engineering sein, wo ein Produkt gescannt und in ein Modell umgewandelt wird.

3D Scanning Verfahren für Industrie oder Film
Einsatz von 3D Druckern für Reverse-Engineering im Industrie- oder Produkte Design
Wie bereitet man ein gescanntes Modell für den 3D Druck auf
Typische Fehler von 3D Modellen nach dem Scanning

Anmeldung hier

Wagst Du es zukünftig agil zu entwickeln?

von Reto Hartinger

Wer ein Redesign oder ein neues Projekt plant, fragt sich, agil oder so wie immer entwickeln. Man verspricht sich schnellere Entwicklungszeiten, günstiger und bessere Software. Wir haben das Thema am Internet Briefing behandelt und wissen, dass vor allem beim ersten Projekt kaum die gewünschten Effekte eintreten. Was auch herausgekommen ist, man muss auf moderne Sprachen/Tools setzen um auch die besten Entwickler an sich zu binden oder zu bekommen. Dann muss man eben nicht nur die Entwickler, auch das Management muss beübt werden.

Im Rahmen der Redesign Konferenz besprechen wir verschiedene Aspekte des agilen Entwickeln.

 

Redesign Konferenz: Agil entwickeln

http://internet-briefing.ch/one13agil
15.05.2013 13:00-16.00

Der Weg zu Scrum und Radical Management

Arnaud L’Hôte, Director IT Delivery Services, UPC Cablecom

Agil entwickeln auch bei kleinen Projekten

Jonas Hager, Projektleiter, iBrows

Best Practice Web Development und Rapid Prototyping

Philipp von Criegern, CTO, White Label E-Commerce AG

Agilität säen – Teams ernten

Philipp Engstler, Founder peerUp!, ehemaliger CTO der ricardo.chAG

Alle Abstracts und Infos: http://internet-briefing.ch/one13agil

 

 

 

Direktlinks zu den ONE Konferenz-Tracks

von Reto Hartinger

Möchtest Du die einzelnen Konferenzen der ONE Konferenz weiter empfehlen, dann verwende nicht die URL die Du auf der Website siehst, sondern die sprechende URL die Du hier findest.

Möchtest Du den ONE Kongress an sich bewerben dann verwende diese URL:

ONE Kongress Gesamtübersicht

http://internet-briefing.ch/one

Möchtest Du eine einzelne Konferenz bewerben, verwende die entsprechende URL:

Mittwoch 15.05.2013 08.45-12.00

Mobile Trends Konferenz
URL: http://internet-briefing.ch/ONE13mobile

Mittwoch 15.6.2013 13.00 bis 16.00

Ecommerce Best Practice Konferenz
URL: http://www.internet-briefing.ch/ONE13ecommerce

Mittwoch 15.05.2013 08.45-12.00

Redesign Konferenz: Projekt richtig aufsetzen
URL: http://www.internet-briefing.ch/ONE13projekt

Mittwoch 15.05.2013 13:00-16.00

Redesign Konferenz: Agil entwickeln

URL: http://www.internet-briefing.ch/ONE13Agil

Donnerstag 16.05.2013 08.45-12.00

3D Druck Konferenz

URL: http://www.internet-briefing.ch/3dONE

Donnerstag 16.05.2013 08.45-12.00

Redesign Konferenz: Entwicklungsmethoden

URL: http://www.internet-briefing.ch/ONE13Methoden

Donnerstag 16.5.13 13.00-16.00

Suchmaschinen Optimierung Kongress

URL: http://www.internet-briefing.ch/ONE13SEO

Donnerstag 16.05.2013 13.00-16.00

Redesign Konferenz für Entwickler und Designer

URL: http://WWW.INternet-briefing.ch/ONE13Entwickler

 Eine Konferenz dauert am Morgen 3h15 und am Nachmittag 3 Stunden und kostet:

CHF 225 für Mitglieder des Internet Briefings

CHF 295 für Nichtmitglieder

Mitglieder des Internet Briefings, Referenten, Sponsoren, Verbände oder Aussteller de ONE oder Topsoft Messe dürfen ihre Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen. Das heiss einen Rabatt von CHF 70 pro Konferenz anbieten bzw CHF 280 für alle Konferenzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kongress Suchmaschinen-Optimierung

von Reto Hartinger

Fast monatlich werden die Karten im Suchmaschinenbereich neu gemischt, denn täglich spielt Google neuen Softwarecode ein. Bis die Auswirkungen und Best Practices bekannt sind, dauert es eine Weile, auch bei grossen Updates. Kein Wunder also, dass es weltweit ständig grosse Konferenzen zum Themo Suchmaschinen-Optimierung, denn Google und Co sind grosse Lieferanten von qualifiziertem Gratis-Traffic. Patrick C. Price ist Speaker oder Moderator an vielen dieser internationalen Events. Er wird direkt von der SES London kommen und uns die neuesten Updates geben. Das Programm unser Konferenz ist mit den wichtigsten weiteren Themen abgerundet. Zum Beispiel geht an den Konferenzen das Thema, was bei einem Redesign zu beachten ist, vergessen. Beat Z’graggen bringt die Rezepte. Melde Dich jetzt an zu:

Suchmaschinen Optimierung Kongress
Donnerstag 16.5.13 13.00-16.00

Worldwide SEO Update, alles was Du 2013 über SEO wissen musst

Patrick C. Price, Managing Director EMEA, BlueGlass Interactive

Warum bei vielen Webseite-Redesigns die Google Positionen verloren gehen

Beat Z’graggen, CEO, Worldsites

Wie SEO-Erfolg gemessen werden muss

Lukas Stuber, CEO, Yourposition GmbH

Link Building Management

Joe Spencer, CEO, Spencer e-Strategies

Mitglieder Internet Briefing CHF 225 Nichtmitglieder CHF 295

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/ONE13SEO

Worldwide SEO Update, alles was Du 2013 über SEO wissen musst
Patrick C. Price, Managing Director EMEA, BlueGlass Interactive
Patrick bespricht was 2013 funktioniert, was nicht mehr, und wie man sich SEO-mässig korrekt aufstellt. Patrick ist ein international anerkannter Speaker, er wird uns über die neuesten internationalen Trends berichten

Slides werden nicht abgegeben und es herrscht ein striktes Tweet-Verbot. Wer dabei ist, ist dabei. Dieses Wissen soll nicht verbreitet werden und ist nur exklusiv für die Teilnehmer dieser Session

Warum bei vielen Webseite-Redesigns die Google Positionen verloren gehen
Beat Z’graggen, CEO, Worldsites
Auch heute noch bemerken viele Firmen erst nach einem Redesign und einem damit verbundenen Rücklauf der Bestellungen oder Anfragen, wie viel Umsatz ihnen Google brachte – nachdem die Bestellungen oder Anfragen stark rückläufig sind. Erfahre, auf was Du für einen reibungslosen Übergang achten musst und welches die häufigsten Redesign-Fehler sind. Die Migrationen muss geplant werden aber wie? Beat Z’graggen zeigt in seinem Vortrag auf…

  • was nötig ist, um die Positionen der alten Website zu erhalten
  • wie man den jahrelang aufgebauten Ruf einer Seite auf die neue Seite übertragen kann
  • was man tun muss, um Google nicht zu verunsichern
  • wie man mit verschiedenen Länder- und Sprachversionen umgeht
  • wie eine Website durch ein Redesign die Besucherzahlen verdoppeln konnte
  • welche Controlling-Massnahmen in den Tagen nach der Online-Schaltung wichtig sind.

Wie SEO-Erfolg gemessen werden muss
Lukas Stuber, CEO, Yourposition GmbH
Noch immer stützen sich zahlreiche Unternehmen bei der SEO-Erfolgsmessung vor allem auf Ranking Reports, auf Zugriffszahlen und auf Last-Click-Messungen. Tatsächlich aber muss SEO-Erfolg sehr viel differenzierter gemessen werden, um den tatsächlichen Wert und ungenutztes Potenzial erkennen zu können. Denn SEO-Zugriffe decken oftmals nur bestimmte Momente des Entscheidungszyklus’ von Usern ab. Ein sinnvolles Mess-Setup muss dem Rechnung tragen.
Sichtbarkeit
Indexierungstiefe
Keyword-Tiefe
Landing Pages
Conversions und Umsätze via Generic Keywords
SEO vs. AdWords
Multi Channel Tracking und Attribution: Der tatsächliche Wert von SEO-Klicks

Link Building Management
Joe Spencer, CEO, Spencer e-Strategies
A lot of things have been changing in the SEO industry. I’m interested speaking about the changes toward link building projects at your ONE Konferenz.

  • Time of Links
  • Link Building Strategies
  • Link Building Profile
  • Disavow Request
  • Negative SEO Protection

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/ONE13SEO

Call for Speakers ONE Konferenz

von Reto Hartinger
Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe ausrichtet. Jetzt bist Du als Referent gefragt. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:
Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:
Web of Things
3D Druck
Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für
Redesign für Management
Redesign für Developer
und natürlich die Klassiker
Mobile
E-Commerce
Social Media
Online Marketing
Strategien
Technologien
Best Pratices
… und natürlich Deine Themen
Wie vorgehen?
bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an Insider@vtx.ch senden
und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers
Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.
Moderator statt Referent
Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden
Track Sponsor
Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe am 15 und 16. Mai in der Messe Zürich ausrichtet. Der Call for Speakers ist eröffnet. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:

Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:

Web of Things

3D Druck

Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für

Redesign für Management

Redesign für Developer

und natürlich die Klassiker

Mobile

E-Commerce

Social Media

Online Marketing

Strategien

Technologien

Best Pratices

… und natürlich Deine Themen

Wie vorgehen?

bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an insider@vtx.ch senden

und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers

Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.

Moderator statt Referent

Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden

Track Sponsor

Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Für die Medienwelt wirds brutal

von Reto Hartinger

Jetzt üben wir schon mehr als 10 Jahre und es ist noch keine vernünftige Antwort auf den schleichenen Tod des Papiers in der Medienwelt herausgekommen. Haben das die Verlage überhaupt nötig? Sie melden Rekordgewinne. Ist die Chefetage bei dieser Ausgangslage überhaupt noch nervös genug, um radikale Veränderungen anzugehen? Der Kleinanzeigenmarkt war ein Schlachtfeld das viel Geld gekostet und praktisch nichts eingebracht hat. Es ist zu erwarten, dass dasselbe bei den durch Tablet und iTV ausgelösten Veränderungen der Medien wieder passieren wird. Welches Konzept auch immer – es wird um Geschwindigkeit und Interaktivität gehen. Aus Abonennten werden Communities. Verlage müssen lernen dass es keine Kundenbindung Medien zu Konsument mehr geben wird sondern eine Konsument zu Konsument auf der Plattform des bzw der Medien. Diese Community muss sich über alle Devices auf der Plattform austauschen können. Der Redakteur wird zum Dompteur – Joiz macht es vor. Das Medium an sich gibt es auch nicht mehr, das Medium generiert zur Marke das sich über verschiedene Kanäle an seine Community richtet. Radio, TV, Print, Internet verschmelzen zu einer einzigen Marke über Transportkanäle. Eine Zeitung wird auch am TV gelesen und enthält Videos und es ist fast nicht mehr zu unterscheiden ist das jetzt ein TV-Kanal oder Internet oder weiss Gott was. Zugegriffen wird via Handy, Tablet, PC und TV – ja und es gibt ein Abo für alles. Die Medium-Marke, nennen wir sie mal Blick,  wird 24 Stunden News haben – auf allen Kanälen. Sie werden irgendwann einfach als Print (gratis am Abend für alle, für Abonennten eine Version am Morgen, am Donnerstag als Magazin mit mehr Hintergründen und Community Beiträgen und eine Version am Sonntag) zusammengefasst und ebenso als Nachrichten-Sendung auf de TV. Jedes Ressort wird ständig auf allen Kanälen präsent sein. Man kann Beiträge immer ansehen – auch wenn sie vor zwei Monaten gemacht wurden. Das ergibt neue Berufsbilder:

Der Themen-Manager

Weil der Blick nicht mehr einfach ein Durchlauferhitzer ist, gibt es für jedes Ressort Themen-Manager. Diese stellen Dossiers zusammen die Bestand haben und jederzeit aus jedem Medium abgerufen werden können. Schalte ich den Fernseher ein und gehe ich auf den Blick Kanal – sehe ich sowas wie die Frontpage. Das heisst das was gerade live läuft und ich habe Menüpunkte zu anderen Ressorts. Es kann sein, dass diese auch gerade live etwas im Programm haben, sonst kommt eine Konserve oder zum Beispiel nur grade aktueller Text. Fernsehen heisst inskünftig nicht nur bewegte Bilder sehen. Der Themenmanager bereitet Dossier aus Video, Audio und Print so auf, dass immer etwas spannendes zu sehen ist. Zu allem was läuft kann man auch zu Dossiers springen, während oder nach der Sendung. Der Themenmanager gibt Journalisten den Auftrag kurz eine Stellungnahme von einem Spezialisten via Skype zu machen und speist dieses in die Kanäle ein.

Der Community Redaktor

Er lässt Versionen von guten Kommentaren aus dem Live-Chat oder Kommentarfeld (wie bei Blogs) in die verschiedenen Kanäle einfliessen. Er bereitet diese Kanalgerecht auf. So erscheinen Live-Statements von Zuschauern im TV oder im Donnerstag-Magazin kommen grössere Kommentare oder deren Zusammenfassungen kommen in die Print und Internet/Tablet Versionen. Er ist dafür zuständig, dass nichtssagende Kommentare keine Bedeutung erhalten. Überwacht die Likes und gibt Ranglisten aus und macht Umfragen, deren Resultat er den TV Moderatoren oder Themenmanagern weiter gibt. Der Community Manager ist auch besorgt, dass die Sozialen Medien mit Inhalten befeuert werden und so Traffic auf die einzelnen Themen locken.

Die Leser

Der Leser baut eine Bindung zur Marke auf. Blick begleitet ihn über den ganzen Tag. Er kann sich sein Medienkonsum und die Inhalte individualisieren. Das Medium Blick könnte stärker werden als ein TV-Sender oder eine Tageszeitung. Das Packet wird er abonnieren wollen oder Einzelteile daraus.

Der Webemarkt

Für den Werbemarkt heisst das, ganz ganz genau dort sein, wo das Publikum affin ist. Blöd, jetzt wird auch TV Werbung aufwändig zu buchen und es gibt plötzlich präzise Einschalt und Aktivitätsquoten. Es müssen auch für Auftraggeber Abos her. Key-Account-Manager können im besten Sinne des Werbeauftraggebers auf den verschiedenen Medien Werbung platzieren. Schliesslich entsteht laufend neuer Content, der Werbefläche beinhaltet. Er ist befugt verschiedene Werbemittel ohne Rücksprache mit dem Werbeauftraggeber austesten.

Das Geschäftsmodell

Einnahmequellen sind Abos über alle Kanäle und einzeln, Einzelverkäufe von Beiträgen (eventuell über alle Kanäle aber mit x Artikel, Video gratis – danach bezahlt), Werbung, Werbeadministration, Contentpartnerschaften. Richtig gemacht, könnten TVs in arge Schwierigkeiten geraten, gegen eine solche Marke Blick konkurrenzieren zu können. Wie dramatisch sich das Business-Modell in den USA verändert hat, zeigt diese Grafik.

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Realisierbar?

Alles viel zu teuer, alles viel zu weit in die Zukunft gedacht. Ich weiss. Aber wie lange werden die Verlage für solche Konzepte brauchen? Ich beschreibe die Medien 3.0. Wer Strategien will, die heute umsetzbar sind, der besucht:

09.05.2012 – 13.00 – 15.45 , Messe Zürich

Medien 2.0 – ONE Kongress

http://internet-briefing.ch/onemedien

13.00-13.40 Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
13.40-14.30 Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
14.30.15.20 Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
15.20-16.00 Round Table

Für Internet Briefing Mitglieder und Gäste Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

Anmeldung

Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
Durch die fortschreitende Digitalisierung und der immer höheren Reichweite von Smartphones und Tablet-PCs sei – vergleichbar mit der Entwicklung in USA – ein großes Titelsterben zu erwarten.  
Die Generation der über 40-jährigen bleibt den Kernpublikationen der Verlage (insbesondere den Tageszeitungen) treu – und hinter dieser Lesergruppe verbirgt sich bei den meisten Tageszeitungen mehr als 80 Prozent der Auflage. Im Gegensatz dazu ist die Bindung der jungen Zielgruppen an die Printprodukte nicht gelungen. Die Hoffnung, dass die Jugend „später“ zu den Printprodukten findet, hat sich als Illusion erwiesen. Das Ertrags- problem einer „aussterbenden“ Leserschaft wird bei den Verlagen über Vertriebspreiserhöhungen kompensiert.
Bei den Anzeigenmärkten scheint die Lage leider noch hoffnungsloser: Die Print-Rubrikenmärkte sind weitestgehend verloren. Auch die nationalen Werbebudgets schrumpfen und wandern in Richtung Online-Media. Das größte Risiko für die Verlage liegt bei den Einzelhändlern, die verstärkt Alternativen zur Print-Anzeige testen. Dies liegt zum Einen an neuen digitalen Geschäftsmodellen (z.B. Couponing, Rabattaktionen), aber auch verstärkt an dem Aufbau von eigenen e-Commerce Plattformen, bei denen nun performanceorientierte Online Werbung geschaltet wird, um die Kunden auf die Portale zu locken und zum Kauf auf der Plattform zu bewegen. Marcus bespricht mögliche Lösungsansätze:

  • Kerngeschäft: „More of the same – digitally“
  • (Warum die Einführung von Paid Content so schwierig ist)
  • Hybride Geschäftsmodelle: „Less of the same – digitally “
  • (Medien und Live-Entertainment – eine spannende Kombination für Anzeigenkunden und Leser)
  • Neue Geschäftsmodelle: „Something really new – digitally“
  • (Warum nicht Betten vermieten oder Hundefutter verkaufen?)

Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
Unser Informationsverhalten verändert sich rasant mit der explosiven Ausbreitung von Social Media und mobilen Lesegeräten. Wie aber verhalten sich junge Mediennutzer heute tatsächlich? Haben die klassischen Medienhäuser noch eine Chance bei ihnen? Und wie werden der Medienkonsum und die Medieninhalte in Zukunft aussehen? Antworten darauf geben die Referentinnen u.a. anhand einer qualitativen Studie, in der Zeix junge Leute über ihren Medienkonsum befragt hat.
Gestützt auf das Userverhalten wird erläutert, inwiefern klassische Medien in den Dialog eintreten und ihre Themenführerschaft bewahren können. Müssen sich Medienhäuser dazu zu IT- Unternehmen wandeln? Jacqueline und  Andrea bieten eine Auslegeordnung für Handlungsbedarf und – spielraum und zeigen auf, welche Konsequenzen die neuen Kanäle für die Inhalte, Datenhaltung und die Interfacegestaltung der klassischen Medien haben. Anhand konkreter Beispiele gewinnt das Publikum einen Eindruck von Trends und Best Practices. Der Vortrag richtet sich an Medienverantwortliche aller Branchen.

  • Die neuen Medienkonsumenten
  • Welche Strategievarianten stehen Medien offen?
  • Was bedeutet dies für die (Web-)Geschäftsmodelle?
  • Wodurch wird eine gute User Experience erreicht, wenn Medien die Kontrolle über die Kanäle abgeben (müssen)?

Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
Die Medienindustrie befindet sich in einer doppelten Krise. Zum einen in einer wirtschaftlichen, weil das klassische Businessmodell der Werbe- und Anzeigenfinanzierung wegbricht und zum andern in einer strukturellen Krise aufgrund des verändernden Mediennutzungsverhaltens.

Oft kann im klassischen Kerngeschäft keine ausreichende Wertschöpfung mehr generiert werden, was neue Geschäftsmodelle verlangt. Durch die rasante Entwicklung der Digitalisierung und dem Aufschwung von neuen Technologien entstehen neue Marktchancen und die Herausforderung diese neue Technik mit Bestehendem zu verknüpfen.

In diesem Referat werden die Rahmenbedingungen dieses Wandels aufgezeigt und die Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen untersucht. Die grund­legenden Eigenschaften von personalisierbaren Mediensystemen werden aufgezeigt.

Es werden Aspekte betrachtet, welche im heutigen Medien­nutzungs­verhalten berücksichtigt werden müssen:

  • Individualisierung
  • Personalisierung
  • Targeting
  • Im Geschäftsmodell der individualisierten Tageszeitung wird auf diese Aspekte und Veränderungen eingegangen.

Round Table

Die verschiedenen angesprochenen Thesen werden mit den Teilnehmern diskutiert.

Anmeldung


Die Zukunft des Bankings

von Reto Hartinger

Die Schweizer Banken sitzen auf ihren E-Banking-Koloss-Lösungen. Das sind mächige Dinger, sie können viel, auch wenn die Usability hier und dort besser sein könnte und nicht alle Dienste und Daten untereinander optimal verlinkt sind. Aber ich frage mich, sind die Schweizer Banken zu ihren zukünftigen Kunden noch kompatibel? Heute wird gutes Geld mit den potenten älteren Kunden verdient. Es wächst eine Generation nach, die sich anders informiert, verhält und nach anderen Werten tickt. Wird es ein Social Media Bankkunden geben? Unterschätzen die Banken die Macht der Crowd? So lassen sich doch Kredite für Privaten oder gar Unternehmen jenseits der Banken für viel bessere Konditionen in kleinen Tranchen von Sparern oder Anlegern direkt besorgen. Eine Win-Win Situation, weil der Anleger wie auch der Kreditnehmer bessere Konditionen erhalten. Die Überprüfung der Seriösität des Angebots übernimmt die Crowd. Fertig Bank. Bei praktisch jeder Bankdienstleistung lässt sich die Bank umgehen. Es ist noch kein Massenphänomen, aber es kann rasch eines werden. Bedenken wir, dass eine Bank, so das Problem erkannt ist, fünf Jahre braucht um eine Lösung hinzustellen, könnte die eine oder andere Bank in ziemliche Schwierigkeiten geraten, falls sie diesen Trend verpasst.
Die Silver-Bankkunden haben eine Bankbeziehung seit 30 und mehr Jahren und sind damit fest in der Hand von einer oder zwei Banken. Das Vertrauensverhältnis ist ungebrochen. Ist es das? Wenn Banken Banken nicht mehr über den Weg trauen, ihnen kein Geld mehr anvertrauen, liegt dann nicht auch der Schluss nahe, dass dieser Zweifel auch auf ihre Kunden überspringen könnte? Ist es nicht möglich, dass die Kunden auf die Idee kommen könnten, einen Teil ihrer Werte ausserhalb des Bankzugriffs zu platzieren? Sollte der Immobilienmarkt tatsächlich ins Schleudern kommen, wäre ich lieber durch viele kleinere Kreditgeber finanziert als durch eine Grossbank die mir Knall auf Fall die Hypothek kündet. Es könnte also auch sein, dass sogar die Kunden mit denen heute das grosse Geld verdient wird, in den nächsten Jahren auf andere Geschäftsform abspringen könnten.
Die Silver-Bankkunden
Wie sich Banken für dieses Segement aufstellen muss, besprechen in der Konferenz “Die Zukunfts des Bankings” fünf renomierte Referenten im Rahmen des ONE Kongresses.
Die Zukunft des Bankings
9. Mai 08.45-11.45 – Messe Zürich
http://internet-briefing.ch/onebanking

Die Schweizer Banken sitzen auf ihren E-Banking-Koloss-Lösungen. Das sind mächige Dinger, sie können viel, auch wenn die Usability hier und dort besser sein könnte und nicht alle Dienste und Daten untereinander optimal verlinkt sind. Aber ich frage mich, sind die Schweizer Banken zu ihren zukünftigen Kunden noch kompatibel? Heute wird gutes Geld mit den potenten älteren Kunden verdient. Es wächst eine Generation nach, die sich anders informiert, verhält und nach anderen Werten tickt. Wird es ein Social Media Bankkunden geben? Unterschätzen die Banken die Macht der Crowd? So lassen sich doch Kredite für Privaten oder gar Unternehmen jenseits der Banken für viel bessere Konditionen in kleinen Tranchen von Sparern oder Anlegern direkt besorgen. Eine Win-Win Situation, weil der Anleger wie auch der Kreditnehmer bessere Konditionen erhalten. Die Überprüfung der Seriösität des Angebots übernimmt die Crowd. Fertig Bank. Bei praktisch jeder Bankdienstleistung lässt sich die Bank umgehen. Es ist noch kein Massenphänomen, aber es kann rasch eines werden. Bedenken wir, dass eine Bank, so das Problem erkannt ist, fünf Jahre braucht um eine Lösung hinzustellen, könnte die eine oder andere Bank in ziemliche Schwierigkeiten geraten, falls sie diesen Trend verpasst.

Die Silver-Bankkunden haben eine Bankbeziehung seit 30 und mehr Jahren und sind damit fest in der Hand von einer oder zwei Banken. Das Vertrauensverhältnis ist ungebrochen. Ist es das? Wenn Banken Banken nicht mehr über den Weg trauen, ihnen kein Geld mehr anvertrauen, liegt dann nicht auch der Schluss nahe, dass dieser Zweifel auch auf ihre Kunden überspringen könnte? Ist es nicht möglich, dass die Kunden auf die Idee kommen könnten, einen Teil ihrer Werte ausserhalb des Bankzugriffs zu platzieren? Sollte der Immobilienmarkt tatsächlich ins Schleudern kommen, wäre ich lieber durch viele kleinere Kreditgeber finanziert als durch eine Grossbank die mir Knall auf Fall die Hypothek kündet. Es könnte also auch sein, dass sogar die Kunden mit denen heute das grosse Geld verdient wird, in den nächsten Jahren auf andere Geschäftsform abspringen könnten.

Wie sich Banken für dieses neue Segement aufstellen muss, besprechen am 9. Mai in der Konferenz “Die Zukunfts des Bankings” fünf renomierte Referenten im Rahmen des ONE Kongresses.

Herausforderung Banking 3.0
Daniel Lütolf, Online-Stratege Marktmanagement, PostfFinance
Das Vertrauen der Kunden gegenüber Finanzinstituten und Banken schmilzt dahin wie Schnee an der Sonne. Laut Berufsprestige-Skala sind sogar Politiker in der Öffentlichkeit beliebter als Bankangestellte! Um diesem Negativtrend entgegenzuwirken, investieren Bankinstitute viel Geld, um ihre Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. Leider bleibt es insbesondere beim Thema “Transparenz” meistens bei einer Wortwolke, obwohl gerade Social-Media-Anwendungen geradezu optimal wären, um einen glaubwürdigen Dialog führen zu können. Banken scheuen jedoch den professionellen Einsatz von Social-Media-Tools wie der Teufel das Weihwasser. Erschwerend kommt hinzu, dass branchenfremde Firmen das angestammte Kerngeschäft der Retail-Banken angreifen und mit innovativen Dienstleistungen auf Kundenfang gehen.

Daniel Lütolf erläutert anhand von 5 konkreten Thesen, wie sich Schweizer Retail-Banken in Bezug auf Banking 3.0 optimal strategisch aufstellen können und welche Trends bis 2020 in diesem Umfeld zu erwarten sind.

  • In der “Bank der Zukunft” sprechen wir alles, ausser der Sprache des Kunden!
  • Social-Media-Einbindung und deren aktive Nutzung ist ein nachhaltiger Werttreiber!
  • Kunden wollen auch ein Wörtchen mitreden und mitgestalten, und zwar auf Augenhöhe!
  • Der 0815-Kunde braucht mittelfristig keine Bank mehr!
  • Die künftige Grossbank wird Google, Facebook und Co. sein!


Bank 2.0: Von der Vision zur Realität – echt schweizerisch
Dr. Richard Dratva, Strategiechef, CREALOGIX
Bank 2.0: Von der Vision zur Realität – echt schweizerischDr. Richard Dratva, Strategiechef, CREALOGIX
Die Ausgangslage für das Referat ist das neue und veränderte Verhalten der Bankkunden, welches durch die neuesten Technologie-Entwicklungen getrieben wird.Im ersten Teil des Vortrages wird anhand einiger Trends kurz aufgezeigt, wie es auf technologischer und gesellschaftlicher Ebene zu dieser Umwälzung gekommen ist und warum nun endlich auch die Finanzbranche in der „2.0“-Ära angekommen ist.
Im zweiten Teil wird vorgestellt, wie die Banken konkret auf solche Herausforderungen reagieren können und wie eine moderne E-Bank 2.0 IT-Architektur aussehen sollte.Im dritten Teil wird der Fokus auf ein hochattraktives Bank 2.0 Teil-Angebot gelegt: PFM (Personal Finance Management), ein neuer Ansatz zur Verwaltung der persönlichen Finanzen.
Themen in der Übersicht:· Ist Bank 2.0 wieder nur ein Hype?

  • Warum bei Bank 2.0 die IT-Welt Kopf steht
  • Die neuen 2 Ebenen des E-Banking 2.0
  • Von der Transaktions- zur Kundenbetreuungsplattform
  • Das neue Kunden-Cockpit
  • PFM: attraktive Einstiegschance für Banken ins Thema Social Media
  • Wie lässt sich „Social Curiosity“ im Online Banking nutzen?


Content 2.0 – Corporate Rockstars auf die Bühne
Ralph Hutter, Programm Manager e-Channels., Finnova Bankware AG
Der Social Media Hype und das App-Fieber der vergangenen Jahre haben Spuren hinterlassen. Spuren von ersten Gehversuchen: Iconflut auf Corporate Websites, Smartphone Apps mit Crap-Features, verwaiste Twitteraccounts und lahme Facebook Corporate Pages. Ist das alles, was von den visionären Strategien übrig geblieben ist?

Die Geschichte wiederholt sich. Einmal mehr ist es nicht die Technologie sondern die Inhalte und deren zeitgemässe Adaption auf den elektronischen Kanälen. Dabei sitzen viele Unternehmen auf Goldschätzen. Professioneller Content, hochwertige Publikationen und kompetente Autoren verbleiben oftmals auf Hochglanzpapier oder hinter passwortgeschützten Wällen.

Ralph Hutter skizziert eine Vorwärtsstrategie mit den 3 Erfolgsfaktoren für eine zeitgemässes Content Marketing und fordert: “Corporate Rockstars auf die Bühne”.


Welche Bank wünscht sich die nächste Kundengeneration
Dr. Andrej Vckovski, CEO, Netcetera
Die neue Generation von Bankkunden stellt Banken und ihre IT vor neue Herausforderungen. Sie beschäftigen sich mit anderen Finanzfragen, sind aktive Benutzer neuer Technologien, wollen schnelles Feedback, fordern stärkere Interaktion und Transparenz, haben punkto Geheimhaltung und Datensicherheit neue Vorstellungen und konsultieren auch für Finanzfragen Blogs und Foren.

Die Banken von heute sind mit Systemkomplexitäten, Komponenten & Daten-Redundanzen und fehlender Agilität konfrontiert, propagieren Self-Service Portale, können ihre Services nicht über alle Kanäle anbieten und zeichnen sich durch eine fehlende service-orientierte Architekturstrategie aus. Die User Experience leidet aufgrund rigider Frameworks und Manuals, Altlasten diktieren den IT-Alltag und beeinträchtigen die rund um die Uhr Verfügbarkeit.

In diesem Referat geht Andrej Vckovski den Umwälzungen in der Finanzbranche auf die Spur und analysiert die Herausforderungen im Bereich IT im Detail. Er bespricht Lösungsszenarien und zeigt konkrete Empfehlungen auf, wie Banken und ihre IT den Anforderungen der Generation „Y and beyond“ erfolgreich begegnen können.

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