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Wie Entwickler viel Zeit, Ärger und Geld sparen

von Reto Hartinger

Manch ein Entwickler denkt, dass er aus Büchern oder dem Web alles lernen kann, um seine aktuellen Probleme bei der Entwicklung von Software oder einer Webapplikation lösen kann. Stimmt. Nur, diese Methode braucht oft sehr sehr viel Zeit. Deshalb habe ich mir gedacht, wie wäre es, wenn der Entwickler die häufigsten Knacknüsse der Softwareentwicklung und deren Lösung kompackt an der ONE Konferenz präsentiert bekommt. Dasselbe mit dem Interface Design. Endlose Diskussionen könnten nach dieser Session ein schnelles Ende finden. Abgerundet wird der Track für Entwickler mit einem Einblick in Test Driven Development und der Cloud Datenbank von Amazon. Diese Session erspart dir viel Zeit, Ärger und Geld. Ein Muss für den modernen Entwickler und Projektleiter.

Web-Development – ONE Kongress

10.05.2012 – 08.45 – 11.45 , Messe Zürich

08.45-09.20 Die 8 grössten Knacknüsse bei der Softwareentwicklung und wie sie gelöst werden
Lukas Eppler, Simplificator
09.20-10.00 7 goldene Regeln für den Aufbau eines funktionalen Interfaces: Konzeption, Technik, Sicherheit, Praxisbeispiele
Ivan Schwab-Germann, CEO, Intersim AG
10.00-10.40 Amazon SimpleDB – Chancen einer Cloud-Datenbank
Louis Brauer, CEO, PIXELTEX
10.40-11.30 Test Driven Development in der Praxis
Markus Gallagher, Entwickler, Edorex Informatik AG

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/onedev


Die 8 grössten Knacknüsse bei der Softwareentwicklung und wie sie gelöst werden
Lukas Eppler, Simplificator
Probleme kennen wir alle, Lösungen müssen her. Lukas bespricht wie wir die 8 grössten Erfolgshindernisse bei der Softwareentwicklung in den Griff bekommen:
– Erwartungshaltung: Implizite Anforderungen
– Brainstorming vs Ausführung
– Sichtbarkeit von Problemen für Coder / Kunden
– Aufwandsschätzungen: 80/20 – Paretoverteilung
– Automatisierte Qualitätssicherung
– Outsourcing als Kostenfalle
– Kanäle der Kommunikation: Brief, Mail, Telefon, Skype, face to face
– Unterbrechungen / The State of Flow

7 goldene Regeln für den Aufbau eines funktionalen Interfaces: Konzeption, Technik, Sicherheit, Praxisbeispiele
Ivan Schwab-Germann, CEO, Intersim AG
Wir nehmen eine bekannte und weit verbreitete Problemstellung: Zwei Software-Komponenten brauchen eine Schnittstelle. Leider ist dieses Szenario in vielen Fällen problembehaftet. Die Gründe sind vielfältig, liegen aber oft nicht an der technischen Umsetzung, sondern an der Konzeption, der Performance, der Verfügbarkeit und anderem. Um das zu vermeiden, müssen konkrete Antworten auf folgende Fragen her:

  • Konzeption der Schnittstelle
  • Performance-Aspekte
  • Sicherheits-Aspekte
  • Transport-Layer, Architektur (SOAP, REST)
  • Datenformat (JSON, XML)
  • Change Management

Amazon SimpleDB – Chancen einer Cloud-Datenbank
Louis Brauer, CEO, PIXELTEX
Die Anforderungen an die Einfachkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit von Web-Datenbanken steigen ständig, während aber gleichzeitig die Budgets für Know-How, Administration und Redundanz enger werden. Die Amazon SimpleDB, Teil der Amazon Web Services, kann hier eine interessante Lösung darstellen. Ohne Fixkosten, Setups und Administration bietet SimpleDB eine einfache, aber sehr schnellen Key/Value-Datenbank an, welche dank umfangreichen SDKs sehr einfach in bestehende oder neue Web-Applikationen eingebunden werden kann. Neben zahlreichen “For-Free”-Features gibt jedoch auch Einschränkungen, welche berücksichtigt werden müssen. Ein Key/Value-Storage erfordert ausserdem ein “Umdenken” in der Anwendungsentwicklung. Das Referat möchte einerseits aufzeigen, wie heute Dank SimpleDB Web-Applikationen in kürzester Zeit entwickelt werden können, ohne dass auf spezialiertes Datenbank- oder IT-Know-How aufgebaut werden muss. Egal ob Tausend oder 1 Millarde Datensätze, SimpleDB wächste automatisch mit. Anderseits kann SimpleDB einfach in bestehende Applikationen integriert werden um bestehende Infrastrukturen zu entlasten und Entwickler wie DB-Admins das Leben erleichtern.

Test Driven Development in der Praxis
Markus Gallagher, Entwickler, Edorex Informatik AG
Die testgetriebene Entwicklung erlaubt das Erstellen von Software welche die Anforderungen durch minimalen Code erfüllt. Analog zu SCRUM zeichnet sich TDD durch das iterative Vorgehen aus und resultiert in Software von hoher Qualität. Markus bespricht die Grundlagen, dessen Vorteile und zeigt die dazu benötigen Werkzeuge auf. Er erläutert welche Stolpersteine bei der Umsetzung von TDD zu bewältigen sind.

  • Grundlagen und Motivation
  • Was ist Test Driven Development?
  • Wieso sollte man es anwenden?
  • Werkzeuge welche den Prozess erleichtern
  • Komplexe Situation: Isolation der Testfälle mit Stubs und Mocks
  • Gängige Fehler beim Test Driven Development?

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/onedev

ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

Für bessereren Verkehr dank offenen Daten.

von Hannes Gassert

Die Schweiz pul­siert im Rhyth­mus der Ver­kehrs­adern: Strasse und Bahn, Velo­fah­rer, Auto­mo­bi­lis­ten und ÖV-Benutzer erzeu­gen nicht nur grosse Men­gen von Daten, ihr Ver­hal­ten wird auch mass­geb­lich durch diese gesteu­ert – Ver­kehrs­leit­sys­te­men und Echt­zeit­fahr­plä­nen sei Dank. Am anstehenden Mobi­lity Hack­day will make.opendata.ch Ende März das Inno­va­ti­ons­po­tential aus­lo­ten.

Mobi­li­täts­da­ten sind eine gefragte Grund­lage für tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tio­nen wie poli­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zesse. Anders als in andern Län­dern sind sie in der Schweiz aber allzu oft nicht öffent­lich ver­füg­bar oder frei ver­wend­bar – für ein Land mit einer ver­kehrs­tech­ni­schen Inge­nieur­stra­di­tion wie der Schweiz ein Kurio­sum. Seit eini­ger Zeit beginnt sich die Situa­tion jedoch zu ändern: Soft­ware­ent­wick­ler und Desi­gner, Mobi­li­täts­pla­ner und andere Exper­ten arbei­ten mehr und mehr an offe­nen Sys­te­men für bes­se­ren Verkehr.

make.opendata.ch hackdays 2012 - let's go!

Am 30. und 31. März tref­fen sich zeit­gleich in Zürich (Fal­cone – der Internet Briefing Community bestens bekannt) und Genf (Haute école d’art et de design HEAD) im Rah­men der zwei­ten make.opendata.ch–Hack­days Gestal­ter, Den­ker und Macher, um zusam­men der Frage nach­zu­ge­hen, wie sich mit offe­nen Daten ein­fa­chere, freund­li­chere oder prak­ti­schere Nut­zungs­mög­lich­kei­ten unse­rer Ver­kehrs­in­fra­struk­tur erschlies­sen las­sen. In kur­zen Refe­ra­ten und offe­nen Work­shops wer­den Mobile Apps, Visua­li­sie­run­gen, Webap­pli­ka­tio­nen und Mas­h­ups kon­zi­piert und ent­wi­ckelt, gemein­sam von Nut­zern, Anbie­tern und Exper­ten.

Die Hackdays dau­ern von Frei­tag 9 Uhr bis Sams­tag 17 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos – doch um früh­zei­tige Anmel­dung wird gebe­ten. Die SBB wird vor Ort vertreten sein, Politik und Verwaltung ebenso, dazu kommen zahlreiche Innovatoren und Kreative aller Couleur. Auch du solltest dabei sein, denn hier wird Zukunft gebaut.

Das Ziel ist klar: wir nutzen loten aus was “ÖV 2.0″ heisst, wir bauen Anwendungen um datengetriebenen Individualverkehr, wir gönnen uns und unserer Mobilität einen Innovationsschub. Let’s go!

OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

Android schlägt Android

von Reto Hartinger

Der Tablet Markt ist ein Schlachtfeld bei dem es bis jetzt nur Tote gegeben hat. Ausser natürlich Apple, der Gegner von allen. Ob basierend auf  WebOS, BlackBerry PlayBook OS oder Android, die Tablet-Hersteller haben hohe Verluste eingefahren. Jetzt musste auch RIM die Lager bei den Händler zurücknehmen und 500 Mio Dollar abschreiben.. Dies kurz vor dem Weihnachtsgeschäft. Wenn überhaupt, liess sich die Hardware nur mit massiven Preisnachlässen verkaufen. Nur Amazon konnte mit seinem Tablet gute Verkaufszahlen liefern. Amazon legt zwar ca 50 Dollar bei jedem verkauften Tablet drauf, verdient aber danach über den Verkauf von Büchern und Software. Der Hohn ist, das Amazon Fire Tablet läuft auf Android, hat aber eine eigene Benutzeroberläche, einen eigenen Browser und einen eignen App-Store. Das ganze Geschäft läuft am Betriebssystemlieferanten Google vorbei. Weil der Fire unter Produktionskosten angeboten wird, kanibalisiert er sogar noch das Geschäft jener Kunden an denen Google etwas verdienen würde. Sollten andere Hersteller diesen Weg auch versuchen, bedeutet das, dass Android zwar gratis aber nicht mehr Open Source sein wird. Dann wird Google  bestimmen wie man Android benutzen darf. Amazon müsste Lizenzen bezahlen oder kann das Betriebssystem nicht mehr upgraden.

Internet Briefing Developer Konferenz

von Reto Hartinger

Jedes Jahr mache ich eine Entwickler Konferenz mit den brennensten Themen und besten Referenten. Da hoffe ich, dass ich es diesmal auch getroffen habe. Mein Augenmerk ist dabei, dass man zum Teil Techniken lernt – wie z.B. den Code in ganz kleine Stücke zu teilen die miteinander sprechen (das müssen heute alle drauf haben die Programme in der Cloud stellen wollen) , neue Best Practicies wie z.B. Wie man robuste Web-Applikationen bauen oder Erfahrungberichte wie z.B. HTML5, da wird ja meist nur berichtet ob es ready ist oder nicht – bei uns, welche Erfahrung damit gemacht wurden. Dann soll es aber auch Referate haben die dich inspirieren sollen wie z.B.  Tracking und Personalisierung, 3D oder Faceted Navigation. Schau in das Programm hinein, melde dich an und vor allem – sage es in deinem Umfeld weiter. Vielleicht bist du nicht Techie, aber ein Problem im Programm ist bei euchauf der Agenda, dann sende den Techie in die Konferenz, es wird dir viel Kosten sparen. Es gibt nichts Günstigeres als von den Besten zu lernen.

Developer Konferenz
Falcone Konferenzzentrum Zürich
8.12.2011  08.30-17.30

08.00-08.20 Registrierung und Networking
08.20-09.15 Mobile Developement – fight the fragmentation
Christoph Ebert & Tobias Ebnöther, Liip
09.15-10.15 Architektur der kleinen Bausteine & Wie baue ich eine komplette Anwendung im Browser
Jens-Christian Fischer , CEO, invisible
10.15-10.45 Robuste Web-Applikationen bauen
Patrice Neff, CTO, memonic.com
10.45-11.00 Pause
11.00-11.10 NoSQL für MySQL
Oliver Sennhauser, Senior MySQL Consultant, FromDual
11.10-12.10 CMS Integration: CMS vendors vs. application developers
Corsin Decurtins, netcetera
12.10-12.10 A/B Testing
Reto Lämmler & Paul Sevinç, CTO, Doodle AG
12.10-13.10 Mittagessen
14.00-14.40 HTML5 und CSS3 – die nächste Stufe der Webentwicklung ist gezündet
Reto Aebersold, Leiter Entwicklung, Atizo AG
14.40-15.20 Clientseitiges Last- und Performancetesting Jürg Stuker, CEO, namics
15.20-15.35 Pause
15.35-16.20 Tracking und Personalisierung
Michael Wechner, Wyona Research and Development, Member at Apache Software Foundation
16.20-16.55 3D: Einführung in WebGL
Jonas Wagner, Local.ch
16.55-17.10 Faceted Search: Websites mit Guided Navigation
Walter Schärer, Jobup AG

Alle Abstracts und Anmeldung hier

Die Crux mit Open Source Software

von Reto Hartinger

Open Source Software ist eine gute Sache, wir profitieren alle davon. Das ist ein Wordpress Blog – Open Source – gratis – einfach zu bedienen und eine riesige Entwicklergemeinde pflegt das Teil. Alles in Butter also. So oberflächlich betrachtet schon. Meist krankt aber Open Source Software nach einer gewissen Zeit. Die Tendenz bei Open Source ist, dass sie an einen Punkt gelangt wo sie nicht mehr “in” ist. Plötzlich gibt’s ein besseres Tool und alle springen darauf. Die meisten Open Source Programme bringen es auch nicht auf einen fertigen Stand – es bleibt ein Gebastel, das zwar willig von vielen noch angepasst wird, plötzlich zerfällt sie aber in viele Einzelversionen und kann genau deshalb nicht mehr weiter entwickelt werden. Gratis muss nicht Open Source sein. Gmail und Hotmail sind auch gratis, sie sind aber nicht Open Source. Chrome und Internet Explorer sind gratis und ebenfalls nicht Open Source. Erstaunlich ist, dass sich gegen dieses Duo mit Firefox ein Open Source Projekt halten kann. Firefox/Mozilla hat aber via Google, das pro Suche via Firefox einen Obolus bezahlt, einen stetigen Geldfluss hat. Der wird aber weniger in dem Masse als Chrome an Marktanteil gewinnt.

Deine Meinung interessiert uns. Du kannst zwei Antworten geben:

Will ich als Firma eine Software einsetzen auf was verwette ich lieber meine Zukunft

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Drupal Commerce

von Reto Hartinger
(ps) Vom 2.-4. September 2011 findet an der Fachhochschule Luzern das
Drupal Commerce Camp statt. Der Event-Fokus liegt auf dem wirtschaftlichen
Nutzen dieser Open-Source-Softwarelösung — so widmet sich der erste Tag
den Business-Aspekten. Technisches wird an den Folgetagen behandelt. Ein
weiterer Höhepunkt sind die permanenten Ausstellungen nationaler und
internationaler Dienstleister im grossen Foyer.
Internet-Briefing-Mitglieder zahlen für das Tagesticket nur 99 statt 150
Franken. Drei Tage kosten 198 statt 300 Franken. Der Partnercode für die
Reduktion lautet DRUPAL11.
Die Content Management Plattform Drupal gewinnt seit dem Jahr 2001
weltweit an Bedeutung. So setzt mittlerweile nicht nur Amnesty
International auf die Websoftware, sondern auch der Schweizerische
Versicherungsverband (SVV).
www.drupalcommercecamp.ch

Drupal ist zurzeit eines der beliebtesten Open-Source CMS. Mit diversen Zusatz-Tools kann man fast jedes Bedürfnis abdecken, sogar E-Commerce. Dazu findet vom 2.-4. September 2011 an der Fachhochschule Luzern das Drupal Commerce Camp statt. Der Event-Fokus liegt auf dem wirtschaftlichen Nutzen dieser Open-Source-Softwarelösung — so widmet sich der erste Tag den Business-Aspekten. Technisches wird an den Folgetagen behandelt. Ein weiterer Höhepunkt sind die permanenten Ausstellungen nationaler und internationaler Dienstleister im grossen Foyer. Internet-Briefing-Mitglieder zahlen für das Tagesticket nur 99 statt 150 Franken. Drei Tage kosten 198 statt 300 Franken. Der Partnercode für die Reduktion lautet DRUPAL11.

Die Content Management Plattform Drupal gewinnt seit dem Jahr 2001 weltweit an Bedeutung. So setzt mittlerweile nicht nur Amnesty International auf die Websoftware, sondern auch der Schweizerische Versicherungsverband (SVV).

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Streit um offene oder geschlossene Codecs in HTML 5

von Michael Gisiger

Mit YouTube und Vimeo haben bereits zwei Videoplattformen damit begonnen, mit dem für HTML 5 geplanten <video>-Tag zu experimentieren. Dieser neue Tag ermöglicht es, Videos ohne ressourcenbelastende Plug-ins von Drittanbietern wie zum Beispiel Flash direkt im Browser abzuspielen. Diese ersten Schritte sorgten aber bei Mozilla und Opera für rote Köpfe. Der Grund: YouTube und Vimeo setzen den geschlossenen, lizenzpflichtigen Video-Codec H.264. Die bisherigen Umsetzungen von HTML 5 in Firefox und Opera setzen aber auf den offenen Theora-Codec des Ogg-Containerformats. Nutzer der beiden Browser können also die HTML 5-Seiten der Videoplattformen nicht darstellen.

Kein offenes Internet mehr

Mozilla begrüsste zwar die HTML 5-Experimente von YouTube, verurteilte aber gleichzeitig die Verwendung eines geschlossenen Codecs. Für Mozilla ist klar: Der Einsatz eines solchen Codecs birgt eine Reihe von Problemen für Browserhersteller, Content-Erzeuger und User und widerspricht zudem der Vision eines offenen Internets. Aus diesem Grund favorisiert Mozilla Theora.

“Opera ist davon überzeugt, dass das Web auf offenen Standards aufbauen sollte. Die Verwendung des proprietären Codecs H.264 für die native Videowiedergabe in HTML5 beurteilen wir daher kritisch”, erklärt Opera-Web-Evangelist Bruce Lawson. Wie Mozilla plädiert also auch Opera für den offenen und lizenzfreien Codec. Nach dem derzeitigen Lizenzmodell würde eine Unterstützung des H.264-Codecs die Browserhersteller fünf Mio. Dollar pro Jahr kosten.

Unterstützung erhalten beide diesbezüglich von der Videoplattform Dailymotion, die bereits im Mai vergangenen Jahres mit einem Theora-Ogg-basierten HTML5-Experiment auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Lizenzfragen ungeklärt

Für Entwickler wie Opera oder Mozilla ist der Browser das Kerngeschäft. Da fällt ein solcher Betrag stärker ins Gewicht, als zum Beispiel bei Konzernen wie Google, Apple oder Microsoft. Die Lizenzkosten könnten zudem eine kaum überbrückbare Hürde für neue Browser- und Applikations-Entwickler darstellen.

Weitaus schwerwiegender könnte aber das unklare Lizenzmodell die User betreffend. Es ist möglich, dass ab 2011 auch für das Bereitstellen und Produzieren von Video-Inhalten mit dem H.264-Codec Gebühren anfallen könnten. Da werden Erinnerungen an einen vorübergehenden Lizenzstreit rund um das GIF-Format wach, der in den 1990er-Jahren aufgrund kolportierter Zahlungsaufforderungen für Verunsicherung bei Webseiten-Betreibern gesorgt hatte. Für semi-professionelle und professionelle Content-Anbieter könnte das alles also teuer werden.

Google beschwichtigt

Google war indes bemüht, der ganzen Angelegenheit etwas Wind aus den Segeln zu nehmen. Die Unterstützung für HTML5 auf YouTube sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur ein Experiment. Der zukünftigen Einbindung anderer Codecs stehe nichts im Wege. Tatsächlich ist Chrome derzeit auch der einzige Browser, der sowohl H.264 als auch Theora für das Video-Element in HTML5 unterstützt. Firefox ab 3.5 und Opera ab 10.5 setzen hingegen nur auf Theora/Ogg. Apple, welches offenbar gemeinsam mit Microsoft an den Patenten am H.264-Codec beteiligt ist, unterstützt mit Safari natürlich nur diesen. Ganz aussen vor steht Microsoft – der Internet Explorer versteht kein HTML 5.

(Crosspost von www.wortgefecht.net)

Internet Briefing 2010

von Reto Hartinger

Irgendwie bin ich optimistisch, dass das 2010 innhaltlich das beste Internet Briefing Jahr wird. Zum fünfährigen Bestehen des Internet Briefings habe ich eine Konferenzreihe vorgesehen, die mit 3 Konferenzen im März und April zu den Themen E- und Mobile-Commerce, den wichtigsten Developper-Themen und Social Media beginnen. Im Herbst folgen voraussichtlich wieder 3 Konferenz. Mindestens eine davon in Bern.

Es könnte sein, dass wir im April wieder einen Geschäftsleitungsmitglied eines renomierten amerikanischen Webunternehmens bei einem Internet Briefing begrüssen dürfen. Ich sehe sowieso mehr englische Briefings vor, damit sich die englischsprachigen Internetler mit uns besser vermischen.

Wenn Du weisst, dass irgendeine Persönlichkeit aus den USA in die Schweiz kommt, teile es mir doch bitte mit. Ich werde mich bemühen, dass diese vor dem Internet Briefing spricht.

Melde Dich jetzt zu den zu den nächsten Veranstaltungen an:


2.02.2010 11.30-14.00 Internationales Email Marketing
Email Marketing ist auch international d a s Tool um effizient Märkte zu bearbeiten sowie Kunden zu informieren. Aber wie erreichen wir unsere Branding-Ziele und bringen Promotions über verschiedene Sprachen, Kulturen, Zeitzonen an den Mann? Milko van Rijn von Mettler-Toledo International geht der Frage nach, wie man ein Internationales Email Marketing 

2.02.2010 17.30-20.00 User Experience and Application Design at Google
Usability is key in web applications. Simon Raess works as UX Designer at Google Docs in New York. He shares his views on how to create genuine user experiences for the web.

Dieses Event ist auf Englisch – wer es auf Deutsch haben will, geht nach Bern:

3.02.2010 17.30-20.00 User Experience und Application Design bei Google (Deutsch)
Bern: Ristorante La Gioia, Bärenplatz 7 map
Benutzerfreundlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg von Web-Applikationen. Simon Raess arbeitet als UX Designer im Google Docs Team in New York. Er spricht über die Gestaltung von Benutzer-Erlebnissen im Web.

Es warten spannende Konferenz auf Dich – melde Dich jetzt an zu:

15.03.2010 08.30-17.30 Konferenz:

E-Commerce & Mobile Commerce

E-Commerce Trens: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing

Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality

Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co, Social Media Kampagnen

Mobile Commerce: M-Commerce Möglichkeiten und Beispiele, Preisvergleiche,

… und mehr Themen


6.4.2010 08.30-17.30 Konferenz:

Social Media Marketing Summit

Kommunikationsstrategien: Facebook, Twitter, Youtube Kampagnen

Inhalte verbreiten:  Webapps, Page, Gruppe und Facebookinhalte auf eigener Page

Twitter: Twitter in Business, Virale Twitter-Applicationen

Mobile: Möglichkeiten und Aussichten

Social Media managen : Aktivitäten monitoren und auslösen, Social Media und CRM


Provisorisches Programm:
- Neue Kommunikationsstrategien mit Botschaften und Botschafter
- Social Media Aktivitäten monitoren und aktivieren
- Webapps, Page, Gruppe: Inhalt er eigenen Website auf Facebook publizieren
- Werbung in Sozialen Netzwerken
- Facebook Gruppe, Facebook Fanpage
- Virale Twitter-Applicationen: Wie man in 4 Wochen 600′000 Benutzer gewinnt
- Social Media goes mobile
- Twitter für Business: selbstreferenzielle Spielerei oder “the next big thing”
- Vom Dialog zum Lead – Social Media Marketing und CRM im Zusammenspiel

7.4.2010 08.30-17.30 Entwickler-Konferenz

Developer Summit

Entwicklen für/von: Twitterapplikationen, Facebook , iPhone und iSlate

Single Sing on mit Facebook, Twitter, und Google-ID

Web & Cloud verschnellern: Skalierbare Applikationen, Atomisierung von Komplexen Systemen

Trends: NoSQL , One Web, Web of Things

Projektmanagement: Boosting Requirements Analysis, Better Software Estimation

Real-Time Web: Standards und Herausforderungen,  Software-Architekturen für die Web-2.0-Welt

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