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ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

In 4 Minuten 10 000 User mehr

von Reto Hartinger
PR war schon immer die beste Möglichkeit um an mehr User zu kommen. Hinter Produkten müssen Geschichten stehen. Bei Webpages, Software oder Apps sind nicht Features die Zählen sondern deren Nutzen. Wer gar den Wert des Nutzens für den einzelnen sichtbar machen kann, der hat gewonnen. Webpages und neu natürlich auch Smartphone Apps müssen erlebbar sein. Meist dümpeln die Zugriffszahlen bzw. Downloads vor sich hin, bis die Initialzündung durch einen Artikel in einer grossen Zeitung oder ein Fernsehbeitrag ausgestrahlt wird. So ist es dem  Start-up  Spontacts ergangen. Hier und da mal ein kleine Erwähnung und in 6 Monaten 10 000 Downloads. Bist gestern, 10 vor 10. Ja die Nachrichtensendung hat einen 4minütigen Beitrag über Spontacts gemacht. Der Beitrag gleich 10 000 neue Downloads gemacht und Spontacts im Schweizer App Store  auf Platz 2, vor Facebook & co, gehieft. Spontacts ist eine App mit der man sich zu etwas verabreden kann. Jemand postet auf was er Lust hat und andere mit gleichen Interessen schliessen sich an. Wahrscheinlich braucht Spontacs noch viel mehr Downloads um die nötige Traction zu bekommen. Ich schätze mal allein im Grossraum Zürich müssten es 100 000 Downloads sein. Deshalb ist es wichtig, dass Spontacts jetzt dran bleibt, PRmässig. Jetzt nicht die Hosen in den Sack, sondern die Finger aus dem A. nehmen und eine weitere Erfolgsmeldung schreiben. Hat einmal ein Medium berichtet, ist es einfacher dass andere die Story aufnehmen. Jetzt sollte Blick & Co aufspringen. Bitte jetzt mit der Erfolgsmeldung raus, dass der 10vor10 Beitrag die User verdoppelt hat, was daraus entstanden ist. Zahlen, Fakten, Emotionen und Ambitionen. Geschichten müssen auch an Menschen aufgemacht werden. Das können die Gründer oder die User sein. Am besten beides. In diesem Sinne, warte ich mehr von Spontacts zu hören.
Mit dieser Story lassen sich auch Partner anschnallen. Wieso sollen die nicht Spontacts im grossen Stil nutzen um z.B. Premieren, Konzerte und andere Veranstaltungen zu pushen? Gas geben Jungs und über jeden weiteren Schritt informieren.

Social Media Strategie

von Reto Hartinger

Die Slides der Vortrag für die 2. Social Media Marketing Konferenz trudeln ein und ich bin begeistert. Vor allem auch vom Vortrag von Sandra Stirnemann, Brand Manager Ovomaltine bei der WANDER AG. Sie bespricht Organisation: Strategie, Prozess-Standardisierung, Optimierung

und gibt Einblicke in das was sich bewährt hat und auch was sie bei Ovomaltiene wieder abgeschossen haben. Es ist einfach spannend die Learnings anderer zu hören. Social Media ist noch so jung, dass die meisten noch gar nicht über entsprechendes Zahlenmaterial verfügen. Man kann seine Erfahrungen schlecht mit anderen vergleichen. Ovomaltine präsentiert ihre Überlegungen und Resultate. Spannend. Da musst Du dabei sein. Melde Dich zur

2. Social Media Marketing Konferenz

24.03.2011 08.30-17.30
Kongresshaus Zürich
hashtag smmk11

an.

Mission Accomplished – warum Microsoft abgehängt wird

von Daniel Niklaus

We started with a vision of a computer on every desk and in every home… Every day, we’re finding new ways for technology to enhance and enrich people’s lives. We’re really just getting started.”
Bill Gates, Chairman and Chief Software Architect 2002.

Bill Gates hatte seiner Firma einen klaren und unmissverständlichen Auftrag gegeben. Auf jeden Bürotisch und in jeden Haushalt gehört ein Computer. Als Microsoft vor mehr als 35 Jahren startete, eine scheinbar unmögliche Vision. Im Jahr 2002 war sie weitgehend Realität. Microsoft hat seine Vision vollendet und kurz darauf schlief die Entwicklung ein. Steve Ballmer war nicht in der Lage, eine neue Vision für Microsoft zu entwickeln und so haben wir heute einen schlafenden Riesen, der zwar immer noch viel Geld verdient, aber zusehends abgehängt wird.

Dagegen trumpfte die Vision “des anderen” Computer Nerds wieder auf

Steve Jobs steigerte von 1997 bis heute den Marktwert seines Unternehmens um sagenhafte 150 Milliarden Dollar. Kein anderer Manager schaffte mehr. Jobs Vision war und ist “think different”. Diese Vision ist so stark, dass sie in Zeiten von Veränderung zu unglaublichem Erfolg führen kann. Einst veränderte Apple mit dem Macintosh, die Art wie wir mit Computer umgehen. Apple hatte aber “nur” die Revolution im Auge, Microsoft dagegen den Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Haushalt. Jobs musste Apple wegen Misserfolg verlassen und es dauerte Jahre, bis er wieder zurückkam. Als Apple 1997 in der grössten Firmenkrise steckte, holten sie den Gründer zurück an Board und mit ihm kam auch wieder die Vision “think different” zu Apple zurück. Auf einmal bauten sie farbige Computer, wo alle Anderen grau waren. Sie bauten Computer, die Filmfiguren nachempfunden sind und Sympathien wecken. Apple Computer wirken elegant, wo andere im Bauarbeiter-Look daherkommen. Und Apple dachte über den Computer hinaus. An Musikspieler, an Computer, die man in Telefone einbaut und Computer, die auf einmal keine Computer mehr sind. Apple rief die Zeit der Revolution aus und gewann. Sie verwirklichten ihre Vision.

Aber Apple wächst nur, wenn die Revolution anhält

Schon einmal überholte die Geschichte Apple. Apple wurde durch die Anzahl Mittbewerbern ausgeknockt. IBM, Siemens, NCR, Olivetti, Samsung, NEC, Fujitsu. Alle verkauften sie Computer mit dem Betriebssystem von Microsoft. Dagegen kann keine einzelne Firma mit einem eigenen System ankommen. So überrascht es mich nicht, dass Android in den USA das iPhone überholt. Denn Android wird verkauft von Acer, Dell, HTC, LG, Motorola, Samsung, Sony… Apple will die Revolution, nicht das Tagesgeschäft.

Die Vision ist ein starkes Mittel. Sie kann eine Firma antreiben. Sie kann aus einer Dreimannbude in Seattle einen Weltkonzern machen. Sie kann tot geglaubten Konzernen wieder leben einhauchen. Visionen sind kein Marketingblabla, Visionen zielen direkt auf unsere Gefühle. Dabei geht es nicht um Geld. Dass Leute heute typo3 und joomla! einsetzen, liegt nicht daran, dass diese Tools gratis oder etwa gut sind. Im Gegenteil, es ist die reine Folter damit zurecht zu kommen. Aber sie bauen auf der Vision von freier Software und gemeinsamer Mitarbeit auf. Es sind die Visionen, die uns antreiben. Die Vision von der Computerrevolution, auf jedem Schreibtisch ein PC oder die Vision von freier Software. Jede gute Firmenstrategie beginnt mit einem Traum.

Manchmal muss man den Leuten einen Floh ins Ohr setzen.

Wird Social Media überschätzt?

von Reto Hartinger

Jaja wir kennen das Prinzip. Einer postet es, die anderen lesen es und retwittern oder liken dass und deren Freunde lesen und retwittern es wieder. Und das gibt dann einen schneeballähnliche Wirkung. Aha. Stimmt das wirklkich? Es kann stimmen, tut es aber in den meisten Fällen nicht. Die meisten Firmen oder Personen verfügen schlicht nicht über die kritische Masse, damit sich ein Schneeball überhaupt auslösen kann. Auch nicht jede Message eines Überbloggers wie der Leu oder Bloggingtom schafft dies.

Was braucht es für eine Message damit sie retweetet wird?

Zum Beispeil: http://twitter.com/#!/mhegi/status/12776985495339008

Freedom of expression is priceless. For everything else, there’s MasterCard.#wikileaks @anon_operation

Fast immer braucht es Ironie und praktisch immer Aktualität. Das gilt auch für Facebook Posts. Ich selber bin in der glücklichen Lage, dass fast jeder meiner Facebook-Meldungen diskutiert wird, wobei ich praktisch immer an die obigen Kriterien halte. Manchmal twittere ich auch einfach etwas, dass ich in einer Skypeunterhaltung mit jemanden geschrieben habe und ich es für eine allgemein gültige “Erkenntinss” halte.

Daraus wird gefolgert, dass es keine Kampagnen mehr gibt und ein ständiger Dialog mit seinen Kunden aufrecht erhalten werden muss. Aha. Aber welche Firma kann sich überhaupt so spontan und aktuell verhalten? Die Postfinance konnte dies und hat via Facebook auf die Kontoschliessung des Wikileakgründers Assanage und der Ddos-Attake reagiert.

PostFinance Seit Bekanntgabe der Schliessung des Kontos von Julian Assange wird postfinance.ch durch Überbelastung teilweise lahmgelegt. Es handelt sich dabei nicht um einen Hackerangriff, sondern um eine durch viele externe Zugriffe verursachte Überbelastung.

Die Sicherheit der Kundendaten ist nicht beeinträchtigt. Der Zugriff ist nur beschränkt oder langsam möglich. Unsere Informatik arbeitet mit Hochdruck an der Behebung.

Die Postfinance hat 835 Fans. Dieser Post hat ganze  4 Likes und 18 Kommentare ausgelöst.

Auszug:

Petra Lutz Also mal ernsthaft: Ich würde hier Patchen, und nicht mit dem Hochdruckreiniger dahinter. Merkwürdige Sitten, bei der Postfinance…

Dienstag um 12:21 ·  3 Personen · 

Michael Caviglia Denke um das Problem zu beheben solltet ihr besser euer Verhalten anpassen anstatt eure IT-Abteilung zu bemühen!

Dienstag um 12:37 ·  7 Personen · 

Eine engagierte Diskussion mit Tipps was zu machen wäre und Kritik an der Postfinance. Die Postfinance hat auch auf die Kritik reagiert, dass man überhaupt die Kundenbeziehung mit Assange veröffentlich hat

PostFinance Julian Assange hat die Kundenbeziehung zu PostFinance im Internet publiziert. Dies führte zu vielen Medienanfragen aus dem In- und Ausland. Deshalb hat PostFinance die Schliessung des Kontos publik gemacht.

Dies hat 70 Kommentare ausgelöst. Auch nicht viel

Wall für Posts von Freunden oder gar allen offen halten?

Die Postfinance wagt nicht, dass man Kommentare auf ihre Wall posten kann. Ein Fehler? Die Inhalte wären wohl dieselben einfach um das 100fache mehr. Gilt bei Social Media dasselbe wie beim Buch? Egal was über ein Buch geschrieben wird, die Hauptsache es wird geschrieben? Beim Buch werden mit Erwähungen ob negativ oder postiv Verkäufe generiert bei den Social Media die nötige Traction. Man würde darauf hoffen, dass das Negative später verklingt und man mit dazugewonnen “Fans” auf spätere Kommunikation aufbauen kann. Marcel Bernet hat dazu  Überlegungen gemacht, wie sich ein Unternehmen verhalten soll.

Wie Traction aufbauen

Es gibt Firmen, die in ihren Märkten die nötige Traction aufgebaut haben. Über Facebook, Twitter und Blog. Zum Beispiel Namics. Da ist zwar das Firmen Facebook Profil auch nicht der Reisser – 65 Fans. Aber der Blog und Twitter haben ihre Wirkung. Alle Mitarbeiter dürfen unter dem Firmen und eigenen Namen facen, twittern und bloggen. Nicht nur der CEO, auch einzelne Mitarbeiter haben es in ihrer Branche zu hoher Reputation gebracht. Die Kommunikationsverantwortliche Su Franke übersteigt mit ihren Tweets und Posts die Wirkung der Postfinance locker. Namics hat sicher 20 Mitarbeiter (von 280) die in ihrer Branche gewicht haben, weil sie gelesen werden. Nun ist natürlich auch das Umfeld von Namics affin zu neuen Medien, aber auch bei anderen Firmen könnten einzelne Personen zu ihren Kunden eine äusserst privilegierte Kommunikationsbeziehung aufbauen. Schwierig wird es dann, wenn eine solche Person die Stelle wechselt. Sie nimmt diese Beziehungen mit. So geht Su von Namics zu Goldbach Interactive. Das wäre für viele Firmen eine Horrorvision. Hat man mühsam Social Media Kommunikation aufgebaut und dann geht die Identifikationsfigur zur Konkurrenz. Namics kommuniziet dies transparent und macht sich auch gleich gleich Gedanken dazu, was passiert wenn der Coroprate Blogger geht.

Mein Fazit. Social Media entfaltet in den Firmen noch nicht die richtige Wirkung und die mögliche Wirkung wird zurzeit überschätzt. Social Media wird aber stattfinden, ob die Firma dies will oder nicht, denn es geht um Personen und Meinungen und Mitarbeiter haben Meinungen und sie werden diese auch immer mehr kund tun – egal ob das eine Firma kanalisiert oder nicht. Die Key Kommunikatoren in einer Firma werden an Gewicht gewinnen, auch wenn diese nichts mit Kommunikation am Hut haben oder nicht. Es wird ja auch diskutiert, diese Personen bilanztechnisch zu bewerten (womit ein Transferwert einer Su Franke entstünde),  was ich für hochgradig fragwürdig halte. Bei der Auswahl von Personen wird dieser Soziale Wert in gewissen Positionen eine Rolle spielen. Ganz geschickt hat das die Migros gemacht. Sie hat nicht nur einfach Personen angestellt die  Social Media machen sollen, sondern Personen mit grossem Social Media Wert, daraus resultiert natürlich auch automatisch, dass diese davon auch etwas verstehen. Sie haben nicht einfach eine solche Person eingestellt sondern überall gleich einige Stars. Möglich, dass sie das nicht so bewusst gemacht haben.

Damit eine Firma überhaupt eine gewisse Tracktion erreicht, muss sie eben doch beides machen, bewusste Kampagnen in Social Medias fahren und ständig kommunizieren. Sie muss Personen mit Sozialem Wert einstellen und weitere Personen mit Sozialem Wert in den Linien aufbauen oder deren Wert erhöhen (was ja nur über Kommunikation in den Sozialen Medien geht)

Am 24. März 2011 plane ich die 2 Social Media Marketing Konferenz. Da werden wir die einzelen Punkte diskutieren und best practices aus der Schweiz kennen lernen. Trage dieses Datum bereits ein. Hast Du vielleicht einen Referatsvorschlag zu diesem Event’

Wie Journalisten eine Story wählen oder was passiert mit deinem PR

von Reto Hartinger

Gibt es schlechtere PR als die von IT-Firmen? Ich glaube kaum. Ich habe immer wieder Diskussionen mit Start-ups die ich unterstüzte, wie sie PR machen sollen. Vieles glaubten sie mir nicht und manches das sie mir glaubten, konnten sie kaum in die Praxis umsetzen, zu verkrustet sind die Ansichten, wie ein PR auszusehen hat. Was sie nicht können, was eine PR Agentur nicht kann, sind Stories erzählen. Sie können sich einfach nicht vorstellen, was ein Journalist will, was für ihne eine Story ist und wie er sie auswählt.

Ein anderes leidiges Thema. Ich habe immer behauptet man soll einen PR so schreiben, dass er druckfertig ist. Nein, die Journalisten möchten das selber machen – hiess die Antwort. Aha. Viele Redaktionen haben einfach keine Zeit um stundenlang über einen nichtssagenden Text zu brüten und ihn ins Lesbare umzuarbeiten. Bei vielen Tageszeitungen gibt es gar niemanden der IT oder Internetartikel schreiben könnte, ist etwas gut geschrieben und es interessiert, nehmen sie es aber 1zu1.

Im Blogpost Pe Är – oder wie ich die Presse richtig bediene habe ich meine Weisheiten zum Thema in einem 10-Punkte ToDos dargestellt. Naja langer Rede kurzer Sinn. Ich habe Thomas Benkö, Nachrichten-Chef von Blick am Abend, aufgeboten, uns seine Sicht der Dinge am Internet Briefing zu erläutern. Erfahren wir aus Erster Hand, was wir tun müssen, um gegen PR-Maschinen von Apple, Microsoft und Co an- und in die Medien hineinzukommen. Das wird sicher nachher auch noch eine gute Diskussion geben.

2.03 Wie schaffen es IT-Themen in die Medien

Irgendwie kommen immer nur die Anderen in die Zeitung und wieso hat gerade der Konkurrent ein ellenlanges Interview? Als kleine Firma haben wir gegen Microsoft und Apple eh keine Chance in die Medien zu kommen. H i l f e – wir sind klein und müssen bekannt werden. Kommt Euch das bekannt vor? Blick am Abend Nachrichten-Chef Thomas Benkö bespricht, wie und wieso eine Medienmitteilung in die Medien schafft oder nicht.

- IT-Themen in den Schweizer Medien : Umfang-Entwicklung in den letzten 10 Jahren

- Kleine (Schweizer) Firmen vs. internationale Brands

- Was macht ein (IT-)Journalist den ganzen Tag?

- Informationsflut aus Journalisten-Sicht (PR-Schwemme in der Inbox, Was schreiben die anderen?, Alles schon mal gesehen, gehört…)

- Was wollen Journalisten? vs. Was wollen IT-Firmen?

- Was ist die Meta-Ebene einer Story?

- Wieso wollen alle möglichst positiv an ein möglichst breites Publikum?

- Wie verpacke ich Produkte/Dienste in eine Geschichte und wie verkaufe ich sie den Medien?

- Gute und schlechte Beispiele

- Tipps zum Vorgehen

- Fachpublikum vs. breite Masse

- “Exklusiv” oder alle angehen?

- Wer spricht mit den Medien? Wer nicht.

- Tabuthemen?

- Option PK. Vor- und Nachteile.

- Was bewirken Agenturen, was nicht?

- Kontaktaufnahme. E-Mail vs. Telefon, bzw. Kombination. Persönlich vs. Generisch. – - Welche Infos müssen mit, was wäre Overkill?

- Welche Kontrolle habe ich darüber, was geschrieben wird? Rechte und Pflichten des Journis.

Melde dich jetzt an

Internationales Internet-Marketing

von Beat Z'graggen

Milko van Rijn von Mettler-Toledo International ging in seinem Vortrag am gestrigen Internet-Briefing der Frage nach, wie man internationales Internet Marketing aufzieht und wo kulturelle Unterschiede Probleme bereiten. Er gab interessante Einblicke in die Kundengewinnung des führenden Herstellers von Präzisionswaagen, wo immerhin 40 % aller Leads über das Internet angezogen werden.

Dass Internet-Marketing auch für Industriefirmen wie Mettler-Toledo entscheidend ist, wurde am gestrigen Internet-Briefing Vortrag in Zürich gezeigt. Milko van Rijn zeigte dabei einige der Aktivitäten auf, welche dazu führen, dass Mettler-Toledo 40 % aller Leads über das Internet anzieht. Gemäss von Rijn kommen 50 % der Internet-Leads über Suchmaschinen-Marketing und 16 % über E-Mail Marketing. Der Schwerpunkt des Vortrages lag beim internationalen E-Mail Marketing.

Mettler-Toledo setzt Email Marketing international sehr gezielt ein, um effizient Märkte zu bearbeiten sowie Kunden zu informieren. Alleine letztes Jahr wurden 10 Millionen Mails in 5′500 Kampagnen versandt. 66 Prozent dieser Kampagnen liefen dabei über die einzelnen Ländergesellschaften und der Rest wurde von der Zentrale aus versandt.

Wie bei lokalen E-Mail Kampagnen sind der Inhalt und die Datenqualität entscheidend für den Erfolg internationaler E-Mail Kampagnen. Bei Mettler-Toledo geht man aber noch nicht so weit wie bei anderen internationalen Firmen, welche zum Beispiel die Betreffzeile den unterschiedlichen Vorlieben der einzelnen Märkte anpassen. Vielmehr werden – zumindest bei den internationalen Kampagnen – die Inhalte übersetzt und von den Ländergesellschaften nur auf Inhalt und Wortwahl überprüft.

Bei der Auswahl der Plattform für den E-Mail Versand müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden wie

  • Sprach- und Ländercodes in den Adressen
  • Dual Byte Möglichkeiten, um alle Schriftzeichen korrekt anzuzeigen
  • Abbildung der unterschiedlichen Permission-Regeln:
    • In Deutschland, China, Kanada und Italien gilt z.B. das op-in: Nur bestellte Newsletter dürfen versandt werden.
    • In den USA, Frankreich und Grossbritannien gilt opt-out: E-Mails dürfen versandt werden, bis sie abbestellt werden.

Internationales Internet-Marketing verlangt die Zentralisierung und Homogenisierung von Prozessen, Tools, Inhalten und Datenstrukturen. Vor allem wenn man auch von der Zentrale aus E-Mails versenden will. Beim Versand der E-Mail muss natürlich länderspezifisch vorgegangen werden, damit der für die jeweilige Zeitzone optimale Versandzeitpunkt gewählt werden kann (siehe auch Prime Time im Internet: Tageszeiten der Internetnutzung in Europa).

Kulturelle Unterschiede beachten
Je nach Land und Kultur kommt nicht jede Botschaft gleich gut an. Es bestehen unterschiedliche Ansprüche:

  • Unterschiedliche Designansprüche (siehe auch Einsatz von Flash in Deutschland, Schweiz und China und Kundensprache sprechen und globale Botschaft für lokale Konsumenten anpassen).
  • Unterschiedliche Anforderungen an die Tonalität
  • Kulturelle Akzeptanz von aggressiven und unpersönlichen Verkaufstaktiken (so ist zum Beispiel Hard selling in vielen Märkten verpönt).
  • Unterschiedliche Schmerzgrenzen bei der Kontakthäufigkeit
  • Eigenes Distributionsnetz und entsprechende Kontakthäufigkeit
  • E-Mail Maturität (Folge: in den USA sind die Klickraten nur etwas halb so hoch wie in Europa und in Asien sind sie 1 1/2 mal so hoch wie in Europa).



Crossposting von http://news.worldsites-schweiz.ch/internationales-internet-marketing.htm

Kriterien für die Suchmaschinenoptimerung

von Beat Z'graggen

Das Internet Advertising Bureau Switzerland lud 14 Schweizer Experten dazu ein, über 100 Ranking-Kriterien von Google einem umfassenden Rating zu unterziehen. Im Ergebnis liegt damit ein profunder Überblick vor, was bei einer Suchmaschinenoptimierung zu beachten ist.

Die Studie beschreibt über 100 Kriterien für die Suchmaschinenoptimierung in einer verständlichen Sprache und zeigt auch auf, bei welchen Themen unter den Experten ein Konsens herrscht. Die Kriterien werden in der Studie, welche immerhin 65 Seiten umfasst, auch in einzelnen Kategorien verdichtet und kommentiert.

Die 10 wichtigsten Ranking-Kriterien
Auch wenn sich die Kriterien grösstenteils mit einer internationalen Umfrage bei weltweit führenden Experten für Suchmaschinenoptimierung decken (von SEOMOZ zuletzt im vergangenen Jahr aktualisiert) – es sind doch auch einige Unterschiede zur internationalen Studie sichtbar. Während in der internationalen Studie die drei wichtigsten Kriterien nur mit der Verlinkung zusammenhängen, ist das Top-Kriterium der Schweizer Studie der Inhalt der Seite (Einzigartiger Content; Rating: 4.64 von 5).

Natürlich haben auch bei der Schweizer Studie 7 der Top-10 Kriterien mit der externen Verlinkung zu tun. Es ist aber auffällig, dass neben dem gemäss Expertenpanel wichtigsten Kriterium auch zwei weitere Kriterien in den Top-6 sind, welche nichts mit der externen Verlinkung zu tun haben.

Da ich mich als teilnehmender Experte intensiv mit der Studie beschäftigt habe, kann ich mir den Unterschied zur internationalen Studie nur so erklären, dass von vielen Experten die Kriterien anhand von Schweizer Auftritten bewertet wurden. Im kleinen Schweizer Markt reicht es oft aus, die Inhalte zu optimieren, um besser gefunden zu werden (siehe auch Ranking-Kriterien für Suchmaschinenoptimierung).

Bei vielen Punkten folgt die Einschätzung der Studie aber der internationalen Umfrage. Die neue Schweizer Studie hat vor allem den Vorteil, dass sie eine gute Zusammenfassung über die wichtigen Kriterien gibt.

Die 5 Kriterien mit dem höchsten Konsens
Nicht überraschend war, dass der Keyword-Gebrauch im Meta Keywords Tag den letzten Platz belegte (Rating 1.21, Konsens: 83%). Obwohl es heute noch Webdesigner gibt, welche ihren Kunden erzählen, sie hätten den Auftritt für Google optimiert und damit meinen, sie hätten Meta-Keywords eingetragen – Google ignoriert den Meta Keywords Tag seit 2002 (siehe auch Mythen für die Suchmaschinenoptimierung: Anmelden, Pagerank, Metatags).

Den zweithöchsten Konsens (Rating 4.0, Konsens 79 %) hatte die Keyword-Varianz in externen Links. Den meisten Personen mit grundlegenden Google-Kenntnissen ist klar, dass Links wichtig sind. Wer aber einen künstlichen Link-Aufbau betreibt, tendiert dazu, mit grosser Mehrzahl die paar wenigen, aber sehr wichtigen Keywords in externen Links zu platzieren. Dabei wird die “Intelligenz” von Google oft unterschätzt. Sobald der Linkaufbau von Google als künstlich betrachtet wird, werden die entsprechenden Links abgestraft.

Im weiteren herrschte grosser Konsens beim Keyword-Gebrauch in den ersten 50 bis 100 Wörtern des HTML-Texts (Rating 3,79, Konsens: 78 %), beim Fakt, dass eine Adwords-Kampagne keinen Einfluss auf die Positionen bei den eigentlichen Suchergebnissen hat (Rating 1.29, Konsens: 78%) und dass Links von Social Media Plattformen wie Xing für die Suchmaschinenoptimierung nichts bringen (Rating 2.00, Konsens: 77%).

Die 10 schädlichsten Faktoren
Bei den 10 schädlichsten Faktoren mit grossem Potential, bei Google den Ruf zu verlieren, war der Konsens zwar nicht so eindeutig, aber die Liste von schädlichen Faktoren ist sicherlich lesenswert:

  • Cloaking (Schädlichkeit: 4.50, Konsens: 64%); also alle Techniken, mit denen man den
    Suchmaschinen andere Inhalte liefert als dem normalen Besucher (siehe auch Geolocation – Wie Google unterschiedliche Inhalte für verschiedene Länder akzeptiert).
  • Versteckter Text (Schädlichkeit: 4.14, Konsens: 63%)
  • Link-Kauf bei bekannten Link Brokers (Schädlichkeit: 3.86, Konsens: 56%)
  • Ausgehende Links zu Spam Sites (Schädlichkeit: 3.64, Konsens: 68%)
  • Server Downtime (Schädlichkeit: 3.50, Konsens: 64%)
  • Hohe Keyword-Dichte im sichtbaren Text (Schädlichkeit: 3.43, Konsens: 71%)
  • Hohe Keyword-Dichte im Title Tag (Schädlichkeit: 3.43, Konsens: 68%)
  • Starke Verlinkung mit Domains auf dem selben C-Block (Schädlichkeit: 3.23
    Konsens: 47%)
  • Stark parametrisierte URLs (Schädlichkeit: 3.07, Konsens: 53%)
  • Eingehende Links von Spam Sites (Schädlichkeit: 2.93, Konsens: 59%)

Hier die Ranking-Kriterien für Suchmaschinenoptimierung herunterladen.

Cross-Posting von Studie: Ranking-Kriterien für die Suchmaschinenoptimierung

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