Suchen:

Kuble Score – nützliches Werkzeug und offen für Partnerschaften

von Gustavo Salami

Wer Dialog erzeugen und Multiplikatoren erreichen möchte, stellt sich früher oder später die Frage: Wer ist einflussreich? Mit den Rankings auf www.einflussreich.ch liefert die Kuble AG nützliche Antworten für das Community Management, die Content Strategy und das Monitoring.


einflussreich.ch



Umfangreiche Daten

Beim Kuble Score, der über die Position im Ranking entscheidet, handelt es sich um den Mittelwert aus Klout und Kred. Beide Services stellen umfangreiche Daten zur Verfügung, die über eine API weiterverwendet werden können. Klout analysiert die Reaktionen anderer Leute auf die Aktivitäten einer Person mit Twitter, Facebook, Linkedin, Foursquare, Google+ und Wikipedia. Obschon jedes Ranking als Twitter-Liste administriert wird, fliessen demnach nicht nur Twitter-Daten in den Score ein. Im Unterschied zu Klout berücksichtigt Kred auch die eigenen Aktivitäten einer Person, woraus ein Wert für den Einfluss und ein Wert für die Reichweite resultiert. Wir verwenden nur denjenigen für den Einfluss.

Neben der Position im Ranking, die dynamisch ist und sich täglich verändert, werden für die Top 5 jedes Rankings auch Trend-Daten dargestellt. Dadurch ist im Zeitverlauf ersichtlich wie sich die Positionen verändert haben, hier zum Beispiel im Ranking der Social-Media-Agenturen.


Partner werden?

Es gibt Rankings zu verschiedenen Branchen und Themen: Brands, Politik, Medien, Musik, Tourismus, Kultur, Werbeagenturen, Kommunikationsbranche, Social-Media-Agenturen, Bildung, Mobile Apps, NGO & NPO, Web-Agenturen, CEOs, Community Managers. Eines der Rankings zeigt die Speakers der Social Media Marketing Konferenz 2013.

Fast alle Listen werden zurzeit noch von der Kuble AG administriert. Auf der Website ist ein Formular zu finden, mit dem die Rankings vervollständigt werden können. Nun werden aber interessierte Personen, Firmen und Organisationen gesucht, die bereit sind die Administration eines Rankings zu übernehmen, welches zu ihrem Fachgebiet passt. Im Gegenzug werden sie so wie in diesem Beispiel mit dem Musik-Ranking und Bewegungsmelder Zürich als Partner aufgeführt. Interessierte können sich hier eintragen.

Robert Basic spricht an der Social Media Marketing Konferenz

von Reto Hartinger

Der deutsche Blogger und Twitterer Robert Basic spricht an der Social Media Marketing Konferenz vom 26. März in Zürich über drei Thesen, die für das Social Media Marketing als nobrainer gelten.  Aber aufgepasst, man kann viel falsch machen. Deshalb empfehle  ich, hört Euch diesen Vortrag an:

Social Media Realitätscheck – lernen von den Besten

Robert Basic, Blogger und Inhaber von Buzzriders
Der Blog-Pionier Robert Basic schaut in die Vergangenheit und Zukunft und überprüft 3 Thesen von Social Media die wir ja eigentlich alle kennen und für richtig halten. Nur, ist schon manch eine Firma damit prächtig an die Wand gefahren. Robert hebt nicht nur den Finger, er beweist anhand von international erfolgreichen Beispielen, worauf es ankommt und was die Besten besser machen.

One Channel does not fit it all

Es reicht heute nicht mehr aus, als Unternehmen eine Facebook-Page auf die Beine zu stellen und dann zu glauben “man sei Social Media”-fit. Unternehmen wie Microsoft exerzieren eine ganze Palette von Social Media Aktivitäten. Die sämtliche Produktbereiche abdecken, Services anbieten und damit weltweit jeden Kunden hochindividuell erreichen. Wie macht das Microsoft?


First Sell Than Produce
Immer kürzere Marktzyklen stellen Unternehmen vor große Probleme im Wettbewerb. Wie kann ein Unternehmen sicherstellen, das richtige Produkt so schnell wie nur möglich zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, gümnstiger zu vermarkten und schneller zu verkaufen? Moderne Ansätze existieren und werden erfolgreich umgesetzt. Procter Gamble hat womöglich den Stein des Weisen gefunden. Wie sieht er aus?

Inhale The Customer
Kommunikation ist keine Einbahnstraße mehr. Das sagt und stellt sich leicht fest. Aber welche Unternehmen haben ihre Kunden bis an den Schreibtisch eines jeden Mitarbeiters herangeführt? Was sagen Kunden, was denken Kunden, was wollen Kunden, was gefällt Kunden nicht? Dell hat erhebliche Mühen aufgenommen, um tagtäglich 2 Millionen Kundenstimmen durch den Konzern fließen zu lassen. Wie macht das Dell und was bringt es Dell? Und was sind

Da solltest Du dabei sein. Robert ist ein brillanter  Redner

Melde Dich an: http://internet-briefing.ch/smm13

Internet Briefing wird sein Angebot mit Webinaren ergänzen – Call for Papers

von Reto Hartinger

Vor 2 Wochen habe ich die Idee lanciert, das Internet Briefing mit Webinaren zu ergänzen. Mir ist natürlich klar, dass das Internet Briefing vom persönlichen Kontakt und von der Diskussion nach dem Referat lebt und sich dadurch von manch anderer Veranstaltung abhebt. Für viele wird es aber immer schwieriger zu den Events anzureisen. Der zweite Grund für mich, und das ist der wichtigere, immer wieder finde ich in einem Vortrag Teilaspekte auf die man gründlicher eingehen sollte, sie aber für ein Internet Briefing zu speziell sind. Auch schon deshalb, weil es danach kaum eine Diskussion gäbe, weil es eher “Wie geht das eigentlich” bzw. “Wie macht man das konkret” Seminare wären. Genau damit könnte man die Internet Briefings ideal ergänzen.

Eine Umfrage bei den Mitgliedern hat ergeben, dass sie grösstenteils von der Idee begeistert sind. Ich habe mögliche Themen identifiziert und schon potenzielle Referenten angeschrieben.

– Google Adsens aufsetzen
– Banner-Kreation
– Social Media in WordPress integrieren
– Linkbuilding
– Flashpage zu HTML5 mitrieten
– Die optimale Navigation / Informationsarchitektur
– Social Recommendation Optimisation
– Social Media in WordPress integrieren
– Tatsachen hinter Öffnungsraten und Spamfilter
– Wie mache ich meinen Blog multimedial
– 5 der besten WordPress Tools
– Wie setze ich ein Wiki auf
– 5 Tools für Profitwitterer
– Webseiteninhalte in Facebook Page einbauen
– Facebook App bauen
– Yahoo Pipes
– Social Media Monitoring

Die Themenliste liesse sich beliebig fortsetzen. Was wichtig ist, dass man immer ganz konkret am Bildschirm zeigt, wie die Dinge genau funktionieren. Steht bei einem Vortrag das Slide im Mittelpunkt, so ist es hier die Demo am Objekt. Mit ist klar, dass das Webinar andere Anforderungen an die Referenten stellt. Nebenher läuft ja auch gerade noch der Chat auf welchen der Referent auch ab und an einen Blick werfen muss um auf die Fragen der Teilnehmenden eingehen zu können. Die Teilnehmenden können sich aber gegenseitig auch die Fragen beantworten.

Das schöne an den Webinaren ist, dass sie auch nachher noch als Video zur Verfügung stehen.

Möchtest Du als Webinar-Referent dabei sein? Welches sind Deine Themen? Muss ja nicht in der obgenannten Themenliste sein. Sende mir ein Mail an insider@vtx.ch. Ich freu mich.

ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

View Results

Loading ... Loading ...
Bitte schreibe Deine Beurteilung als Kommentar und auch welche Themen Dir noch fehlen.

OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

In 4 Minuten 10 000 User mehr

von Reto Hartinger
PR war schon immer die beste Möglichkeit um an mehr User zu kommen. Hinter Produkten müssen Geschichten stehen. Bei Webpages, Software oder Apps sind nicht Features die Zählen sondern deren Nutzen. Wer gar den Wert des Nutzens für den einzelnen sichtbar machen kann, der hat gewonnen. Webpages und neu natürlich auch Smartphone Apps müssen erlebbar sein. Meist dümpeln die Zugriffszahlen bzw. Downloads vor sich hin, bis die Initialzündung durch einen Artikel in einer grossen Zeitung oder ein Fernsehbeitrag ausgestrahlt wird. So ist es dem  Start-up  Spontacts ergangen. Hier und da mal ein kleine Erwähnung und in 6 Monaten 10 000 Downloads. Bist gestern, 10 vor 10. Ja die Nachrichtensendung hat einen 4minütigen Beitrag über Spontacts gemacht. Der Beitrag gleich 10 000 neue Downloads gemacht und Spontacts im Schweizer App Store  auf Platz 2, vor Facebook & co, gehieft. Spontacts ist eine App mit der man sich zu etwas verabreden kann. Jemand postet auf was er Lust hat und andere mit gleichen Interessen schliessen sich an. Wahrscheinlich braucht Spontacs noch viel mehr Downloads um die nötige Traction zu bekommen. Ich schätze mal allein im Grossraum Zürich müssten es 100 000 Downloads sein. Deshalb ist es wichtig, dass Spontacts jetzt dran bleibt, PRmässig. Jetzt nicht die Hosen in den Sack, sondern die Finger aus dem A. nehmen und eine weitere Erfolgsmeldung schreiben. Hat einmal ein Medium berichtet, ist es einfacher dass andere die Story aufnehmen. Jetzt sollte Blick & Co aufspringen. Bitte jetzt mit der Erfolgsmeldung raus, dass der 10vor10 Beitrag die User verdoppelt hat, was daraus entstanden ist. Zahlen, Fakten, Emotionen und Ambitionen. Geschichten müssen auch an Menschen aufgemacht werden. Das können die Gründer oder die User sein. Am besten beides. In diesem Sinne, warte ich mehr von Spontacts zu hören.
Mit dieser Story lassen sich auch Partner anschnallen. Wieso sollen die nicht Spontacts im grossen Stil nutzen um z.B. Premieren, Konzerte und andere Veranstaltungen zu pushen? Gas geben Jungs und über jeden weiteren Schritt informieren.

Social Media Strategie

von Reto Hartinger

Die Slides der Vortrag für die 2. Social Media Marketing Konferenz trudeln ein und ich bin begeistert. Vor allem auch vom Vortrag von Sandra Stirnemann, Brand Manager Ovomaltine bei der WANDER AG. Sie bespricht Organisation: Strategie, Prozess-Standardisierung, Optimierung

und gibt Einblicke in das was sich bewährt hat und auch was sie bei Ovomaltiene wieder abgeschossen haben. Es ist einfach spannend die Learnings anderer zu hören. Social Media ist noch so jung, dass die meisten noch gar nicht über entsprechendes Zahlenmaterial verfügen. Man kann seine Erfahrungen schlecht mit anderen vergleichen. Ovomaltine präsentiert ihre Überlegungen und Resultate. Spannend. Da musst Du dabei sein. Melde Dich zur

2. Social Media Marketing Konferenz

24.03.2011 08.30-17.30
Kongresshaus Zürich
hashtag smmk11

an.

Mission Accomplished – warum Microsoft abgehängt wird

von Daniel Niklaus

We started with a vision of a computer on every desk and in every home… Every day, we’re finding new ways for technology to enhance and enrich people’s lives. We’re really just getting started.”
Bill Gates, Chairman and Chief Software Architect 2002.

Bill Gates hatte seiner Firma einen klaren und unmissverständlichen Auftrag gegeben. Auf jeden Bürotisch und in jeden Haushalt gehört ein Computer. Als Microsoft vor mehr als 35 Jahren startete, eine scheinbar unmögliche Vision. Im Jahr 2002 war sie weitgehend Realität. Microsoft hat seine Vision vollendet und kurz darauf schlief die Entwicklung ein. Steve Ballmer war nicht in der Lage, eine neue Vision für Microsoft zu entwickeln und so haben wir heute einen schlafenden Riesen, der zwar immer noch viel Geld verdient, aber zusehends abgehängt wird.

Dagegen trumpfte die Vision “des anderen” Computer Nerds wieder auf

Steve Jobs steigerte von 1997 bis heute den Marktwert seines Unternehmens um sagenhafte 150 Milliarden Dollar. Kein anderer Manager schaffte mehr. Jobs Vision war und ist “think different”. Diese Vision ist so stark, dass sie in Zeiten von Veränderung zu unglaublichem Erfolg führen kann. Einst veränderte Apple mit dem Macintosh, die Art wie wir mit Computer umgehen. Apple hatte aber “nur” die Revolution im Auge, Microsoft dagegen den Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Haushalt. Jobs musste Apple wegen Misserfolg verlassen und es dauerte Jahre, bis er wieder zurückkam. Als Apple 1997 in der grössten Firmenkrise steckte, holten sie den Gründer zurück an Board und mit ihm kam auch wieder die Vision “think different” zu Apple zurück. Auf einmal bauten sie farbige Computer, wo alle Anderen grau waren. Sie bauten Computer, die Filmfiguren nachempfunden sind und Sympathien wecken. Apple Computer wirken elegant, wo andere im Bauarbeiter-Look daherkommen. Und Apple dachte über den Computer hinaus. An Musikspieler, an Computer, die man in Telefone einbaut und Computer, die auf einmal keine Computer mehr sind. Apple rief die Zeit der Revolution aus und gewann. Sie verwirklichten ihre Vision.

Aber Apple wächst nur, wenn die Revolution anhält

Schon einmal überholte die Geschichte Apple. Apple wurde durch die Anzahl Mittbewerbern ausgeknockt. IBM, Siemens, NCR, Olivetti, Samsung, NEC, Fujitsu. Alle verkauften sie Computer mit dem Betriebssystem von Microsoft. Dagegen kann keine einzelne Firma mit einem eigenen System ankommen. So überrascht es mich nicht, dass Android in den USA das iPhone überholt. Denn Android wird verkauft von Acer, Dell, HTC, LG, Motorola, Samsung, Sony… Apple will die Revolution, nicht das Tagesgeschäft.

Die Vision ist ein starkes Mittel. Sie kann eine Firma antreiben. Sie kann aus einer Dreimannbude in Seattle einen Weltkonzern machen. Sie kann tot geglaubten Konzernen wieder leben einhauchen. Visionen sind kein Marketingblabla, Visionen zielen direkt auf unsere Gefühle. Dabei geht es nicht um Geld. Dass Leute heute typo3 und joomla! einsetzen, liegt nicht daran, dass diese Tools gratis oder etwa gut sind. Im Gegenteil, es ist die reine Folter damit zurecht zu kommen. Aber sie bauen auf der Vision von freier Software und gemeinsamer Mitarbeit auf. Es sind die Visionen, die uns antreiben. Die Vision von der Computerrevolution, auf jedem Schreibtisch ein PC oder die Vision von freier Software. Jede gute Firmenstrategie beginnt mit einem Traum.

Manchmal muss man den Leuten einen Floh ins Ohr setzen.

Wird Social Media überschätzt?

von Reto Hartinger

Jaja wir kennen das Prinzip. Einer postet es, die anderen lesen es und retwittern oder liken dass und deren Freunde lesen und retwittern es wieder. Und das gibt dann einen schneeballähnliche Wirkung. Aha. Stimmt das wirklkich? Es kann stimmen, tut es aber in den meisten Fällen nicht. Die meisten Firmen oder Personen verfügen schlicht nicht über die kritische Masse, damit sich ein Schneeball überhaupt auslösen kann. Auch nicht jede Message eines Überbloggers wie der Leu oder Bloggingtom schafft dies.

Was braucht es für eine Message damit sie retweetet wird?

Zum Beispeil: http://twitter.com/#!/mhegi/status/12776985495339008

Freedom of expression is priceless. For everything else, there’s MasterCard.#wikileaks @anon_operation

Fast immer braucht es Ironie und praktisch immer Aktualität. Das gilt auch für Facebook Posts. Ich selber bin in der glücklichen Lage, dass fast jeder meiner Facebook-Meldungen diskutiert wird, wobei ich praktisch immer an die obigen Kriterien halte. Manchmal twittere ich auch einfach etwas, dass ich in einer Skypeunterhaltung mit jemanden geschrieben habe und ich es für eine allgemein gültige “Erkenntinss” halte.

Daraus wird gefolgert, dass es keine Kampagnen mehr gibt und ein ständiger Dialog mit seinen Kunden aufrecht erhalten werden muss. Aha. Aber welche Firma kann sich überhaupt so spontan und aktuell verhalten? Die Postfinance konnte dies und hat via Facebook auf die Kontoschliessung des Wikileakgründers Assanage und der Ddos-Attake reagiert.

PostFinance Seit Bekanntgabe der Schliessung des Kontos von Julian Assange wird postfinance.ch durch Überbelastung teilweise lahmgelegt. Es handelt sich dabei nicht um einen Hackerangriff, sondern um eine durch viele externe Zugriffe verursachte Überbelastung.

Die Sicherheit der Kundendaten ist nicht beeinträchtigt. Der Zugriff ist nur beschränkt oder langsam möglich. Unsere Informatik arbeitet mit Hochdruck an der Behebung.

Die Postfinance hat 835 Fans. Dieser Post hat ganze  4 Likes und 18 Kommentare ausgelöst.

Auszug:

Petra Lutz Also mal ernsthaft: Ich würde hier Patchen, und nicht mit dem Hochdruckreiniger dahinter. Merkwürdige Sitten, bei der Postfinance…

Dienstag um 12:21 ·  3 Personen · 

Michael Caviglia Denke um das Problem zu beheben solltet ihr besser euer Verhalten anpassen anstatt eure IT-Abteilung zu bemühen!

Dienstag um 12:37 ·  7 Personen · 

Eine engagierte Diskussion mit Tipps was zu machen wäre und Kritik an der Postfinance. Die Postfinance hat auch auf die Kritik reagiert, dass man überhaupt die Kundenbeziehung mit Assange veröffentlich hat

PostFinance Julian Assange hat die Kundenbeziehung zu PostFinance im Internet publiziert. Dies führte zu vielen Medienanfragen aus dem In- und Ausland. Deshalb hat PostFinance die Schliessung des Kontos publik gemacht.

Dies hat 70 Kommentare ausgelöst. Auch nicht viel

Wall für Posts von Freunden oder gar allen offen halten?

Die Postfinance wagt nicht, dass man Kommentare auf ihre Wall posten kann. Ein Fehler? Die Inhalte wären wohl dieselben einfach um das 100fache mehr. Gilt bei Social Media dasselbe wie beim Buch? Egal was über ein Buch geschrieben wird, die Hauptsache es wird geschrieben? Beim Buch werden mit Erwähungen ob negativ oder postiv Verkäufe generiert bei den Social Media die nötige Traction. Man würde darauf hoffen, dass das Negative später verklingt und man mit dazugewonnen “Fans” auf spätere Kommunikation aufbauen kann. Marcel Bernet hat dazu  Überlegungen gemacht, wie sich ein Unternehmen verhalten soll.

Wie Traction aufbauen

Es gibt Firmen, die in ihren Märkten die nötige Traction aufgebaut haben. Über Facebook, Twitter und Blog. Zum Beispiel Namics. Da ist zwar das Firmen Facebook Profil auch nicht der Reisser – 65 Fans. Aber der Blog und Twitter haben ihre Wirkung. Alle Mitarbeiter dürfen unter dem Firmen und eigenen Namen facen, twittern und bloggen. Nicht nur der CEO, auch einzelne Mitarbeiter haben es in ihrer Branche zu hoher Reputation gebracht. Die Kommunikationsverantwortliche Su Franke übersteigt mit ihren Tweets und Posts die Wirkung der Postfinance locker. Namics hat sicher 20 Mitarbeiter (von 280) die in ihrer Branche gewicht haben, weil sie gelesen werden. Nun ist natürlich auch das Umfeld von Namics affin zu neuen Medien, aber auch bei anderen Firmen könnten einzelne Personen zu ihren Kunden eine äusserst privilegierte Kommunikationsbeziehung aufbauen. Schwierig wird es dann, wenn eine solche Person die Stelle wechselt. Sie nimmt diese Beziehungen mit. So geht Su von Namics zu Goldbach Interactive. Das wäre für viele Firmen eine Horrorvision. Hat man mühsam Social Media Kommunikation aufgebaut und dann geht die Identifikationsfigur zur Konkurrenz. Namics kommuniziet dies transparent und macht sich auch gleich gleich Gedanken dazu, was passiert wenn der Coroprate Blogger geht.

Mein Fazit. Social Media entfaltet in den Firmen noch nicht die richtige Wirkung und die mögliche Wirkung wird zurzeit überschätzt. Social Media wird aber stattfinden, ob die Firma dies will oder nicht, denn es geht um Personen und Meinungen und Mitarbeiter haben Meinungen und sie werden diese auch immer mehr kund tun – egal ob das eine Firma kanalisiert oder nicht. Die Key Kommunikatoren in einer Firma werden an Gewicht gewinnen, auch wenn diese nichts mit Kommunikation am Hut haben oder nicht. Es wird ja auch diskutiert, diese Personen bilanztechnisch zu bewerten (womit ein Transferwert einer Su Franke entstünde),  was ich für hochgradig fragwürdig halte. Bei der Auswahl von Personen wird dieser Soziale Wert in gewissen Positionen eine Rolle spielen. Ganz geschickt hat das die Migros gemacht. Sie hat nicht nur einfach Personen angestellt die  Social Media machen sollen, sondern Personen mit grossem Social Media Wert, daraus resultiert natürlich auch automatisch, dass diese davon auch etwas verstehen. Sie haben nicht einfach eine solche Person eingestellt sondern überall gleich einige Stars. Möglich, dass sie das nicht so bewusst gemacht haben.

Damit eine Firma überhaupt eine gewisse Tracktion erreicht, muss sie eben doch beides machen, bewusste Kampagnen in Social Medias fahren und ständig kommunizieren. Sie muss Personen mit Sozialem Wert einstellen und weitere Personen mit Sozialem Wert in den Linien aufbauen oder deren Wert erhöhen (was ja nur über Kommunikation in den Sozialen Medien geht)

Am 24. März 2011 plane ich die 2 Social Media Marketing Konferenz. Da werden wir die einzelen Punkte diskutieren und best practices aus der Schweiz kennen lernen. Trage dieses Datum bereits ein. Hast Du vielleicht einen Referatsvorschlag zu diesem Event’

Recent Artikel

Recent Kommentare

Letzte Trackbacks