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Werden Deine Social Media Aktivitäten von der Presse wahrgenommen?

von Reto Hartinger

Beim Berner Internet Briefing zum Thema Facebook im Business hat während der anschliessenden Diskussion hat Monika Dellenbach vom Kursaal Bern eine spannende Story erzählt. Sie hatten nicht viel Geld um das Asiatische Restaurant im Kursaal zu pushen, dafür eine gute Idee. Sie haben während einigen Wochen via Facebook Fanpage. Testesser eingeladen. Diese haben fleissig getestet und gepostet. Das hat dem Kursaal nicht nur viele Sympathien eingebracht, die Presse ist auf die Aktion aufmerksam geworden und alle lokalen Zeitungen und Telebärn haben darüber berichtet. Im Verlaufe der diskussion sind immer mehr erfolgreiche Beispiele erwähnt worden, bei welchem die Presse via Sozialen Medien auf ein Unternehmen oder eine Aktivität des Unternehmens aufmerksam geworden ist. An der Social Media Marketing Konferenz spricht der Blogger und BlickamAbend Blattmacher Thomas Benkö, wie Journalisten auf Stories aufmerksam werden , notabene via Twitter.

Wie Journalisten Twitter nutzen
Thomas Benkö, Blogger und Blattmacher bei BlickamAbend

Twitter hat sich zur Breaking-News-Promi-Quote-Fettnäpfchen-Tritt-Schleuder entwickelt. Egal, dass Facebook eine grössere Nutzerzahl hat als Twitter. Hier sind die Opinion-Leaders. Die Sendungsbewussten. Die Selbstdarsteller. Die oberen 10‘000 des Social Webs. Während man früher Reporter auf die Pirsch nach Quotes von Prominenten oder heissen Storys schickte, flattern sie nun dank Twitter frei Haus in die Redaktion. Es gilt nur, sie zu finden. Dies geschieht auf zwei Arten: Entweder zufällig bei der Sichtung des Twitter-Streams. Oder durch aktive Suche. Aber natürlich gibt es für die einschlägige Klientel Tricks, damit Journalisten eher auf die richtigen Tweets aufmerksam werden.

  • Fallbeispielen, wie Journalisten auf eine Story aufmerksam wurden
  • Wie Viktor Giacobbos Strandung in Capetown medial ausgeschlachtet wurde
  • Wie Politiker dank Twitter ihre Statements losbringen
  • Wie Firmen ohne PR-Agentur Messages rüberbringen
  • Wie man bei Breaking-News zur Quelle kommt
  • Welchen Leuten man folgen soll und welchen nicht
  • Wie man in der Twitter-Spähre selbst wahrgenommen wird
  • Und: Ab wie vielen Followern bin ich cool?
  • Da solltest Du dabei sein – melde Dich zur Social Media Marketing Konferenz an! Es gibt eine ganze Reihe von Journalisten die ein Twitter Account haben. Hier eine Liste von Twitter-Journis.


    ONE Konferenz ist online und buchbar

    von Reto Hartinger

    Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

    Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

    Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

    Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

    Referate an der ONE Konferenz

    von Reto Hartinger

    Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

    Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

    Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

    Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

    Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

    Die ONE Konferenz

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    Facebook hat Dich ins Aus gefiltert

    von Reto Hartinger

    Soziale Medien sind Dialoge. Ha, diese Binsenweisheit wissen wir schon lange. Leider stimmt es nicht (mehr). Wäre das so, müsste man so viele Fans wie möglich ergattern und die Hebelwirkung steigert sich mit jedem neu dazugewonnenen Fan. Reto komm zur Sache, das ist bekannt. Bekannt ist es, es stimmt leider nicht (mehr) oder wenigstens nicht im vermuteten Ausmass. Facebook hat mit der Zeit immer bessere Verbreitungsmechanismen eingeführt. Wobei besser nicht heisst, dass sich Messages noch breiter, noch viraler verbreiten. Das Gegenteil ist der Fall. Damit User nur Relevantes zu sehen bekommen, wird die Flut, die der Einzelne von seinem Sozial Graph zu Gesicht bekommt, eingedämt, gefiltert. Erster Filtermechnismus. Private Posts werden besser verbreitet als Posts von Firmenfanpages. Eine Firmenfanpage kann 2000 Likers haben, ein Post wird trotzdem nicht mehr angezeigt als der einer Privatpweaon mit nur 300 Freunden. Aber Facebook unterschlägt auch Posts von Freunden und zwar je mehr Freunde du hast desto mehr unterschlägt es. Hat jemand 30 Freunde, bekommt er wahrscheinlich die Posts von all seinen Freunden zu Gesicht. Bei 500 sind es schon nur noch die Hälfte und bei 1000 vielleicht noch ein Drittel (reine Schätzungen). Bei 2000 sind es nur weniger als 20 Prozent. Früher konnte man den Link alle Aktualisierungen anzeigen klicken und es gab mehr zu sehen, es waren trotzdem nicht alle. Heute kann man diese Einstellung pro Freund machen. Könnte man. Soll ich jetzt alle meine 2000 Freunde durchgehen und bei ihnen “alle Aktualisierungen” anklicken? Nein Danke. Ich habe Gott sei Dank früher bereits meine Freunde getagged und kann mir die Post in Facebook ganz Google+ like Gruppenweise ansehen z.B. von den Journalisten, von Privat-Freunden, von VCs etc. Das löst aber immer noch nicht mein Problem der Verbreitung meiner Posts. Früher hat es immer eine Diskussion zu jedem Post in meinem Privatprofil gegeben. Heute ist diese Aktivität eingebrochen, wohl weil Facebook auch jenen Leuten meine Posts nicht mehr zeigt, die früher häufig kommentiert haben. So hat mir kürzlich Peter Helfenstein geschrieben, endlich sehe ich wieder einen Post von dir. Er war einmal einer meiner regelmässigen Kommentatoren. Facebook hat mich bei ihm ausgefiltert. Wie der Mechnismus genau funktioniert ist wohl genauso schwierig zu ergründen wie der Rankingalgorythmus von Google. Ich werde jetzt mehr in Google+ posten. Dort ist der Filter noch nicht so ausgeklügelt.

    OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

    von Reto Hartinger

    Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

    Sicht der Besucher

    Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

    Sicht der Aussteller

    Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

    Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

    Die Konferenz

    Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

    Die Sicht der Macher

    Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

    Kongress

    Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

    In 4 Minuten 10 000 User mehr

    von Reto Hartinger
    PR war schon immer die beste Möglichkeit um an mehr User zu kommen. Hinter Produkten müssen Geschichten stehen. Bei Webpages, Software oder Apps sind nicht Features die Zählen sondern deren Nutzen. Wer gar den Wert des Nutzens für den einzelnen sichtbar machen kann, der hat gewonnen. Webpages und neu natürlich auch Smartphone Apps müssen erlebbar sein. Meist dümpeln die Zugriffszahlen bzw. Downloads vor sich hin, bis die Initialzündung durch einen Artikel in einer grossen Zeitung oder ein Fernsehbeitrag ausgestrahlt wird. So ist es dem  Start-up  Spontacts ergangen. Hier und da mal ein kleine Erwähnung und in 6 Monaten 10 000 Downloads. Bist gestern, 10 vor 10. Ja die Nachrichtensendung hat einen 4minütigen Beitrag über Spontacts gemacht. Der Beitrag gleich 10 000 neue Downloads gemacht und Spontacts im Schweizer App Store  auf Platz 2, vor Facebook & co, gehieft. Spontacts ist eine App mit der man sich zu etwas verabreden kann. Jemand postet auf was er Lust hat und andere mit gleichen Interessen schliessen sich an. Wahrscheinlich braucht Spontacs noch viel mehr Downloads um die nötige Traction zu bekommen. Ich schätze mal allein im Grossraum Zürich müssten es 100 000 Downloads sein. Deshalb ist es wichtig, dass Spontacts jetzt dran bleibt, PRmässig. Jetzt nicht die Hosen in den Sack, sondern die Finger aus dem A. nehmen und eine weitere Erfolgsmeldung schreiben. Hat einmal ein Medium berichtet, ist es einfacher dass andere die Story aufnehmen. Jetzt sollte Blick & Co aufspringen. Bitte jetzt mit der Erfolgsmeldung raus, dass der 10vor10 Beitrag die User verdoppelt hat, was daraus entstanden ist. Zahlen, Fakten, Emotionen und Ambitionen. Geschichten müssen auch an Menschen aufgemacht werden. Das können die Gründer oder die User sein. Am besten beides. In diesem Sinne, warte ich mehr von Spontacts zu hören.
    Mit dieser Story lassen sich auch Partner anschnallen. Wieso sollen die nicht Spontacts im grossen Stil nutzen um z.B. Premieren, Konzerte und andere Veranstaltungen zu pushen? Gas geben Jungs und über jeden weiteren Schritt informieren.

    Social Media Strategie

    von Reto Hartinger

    Die Slides der Vortrag für die 2. Social Media Marketing Konferenz trudeln ein und ich bin begeistert. Vor allem auch vom Vortrag von Sandra Stirnemann, Brand Manager Ovomaltine bei der WANDER AG. Sie bespricht Organisation: Strategie, Prozess-Standardisierung, Optimierung

    und gibt Einblicke in das was sich bewährt hat und auch was sie bei Ovomaltiene wieder abgeschossen haben. Es ist einfach spannend die Learnings anderer zu hören. Social Media ist noch so jung, dass die meisten noch gar nicht über entsprechendes Zahlenmaterial verfügen. Man kann seine Erfahrungen schlecht mit anderen vergleichen. Ovomaltine präsentiert ihre Überlegungen und Resultate. Spannend. Da musst Du dabei sein. Melde Dich zur

    2. Social Media Marketing Konferenz

    24.03.2011 08.30-17.30
    Kongresshaus Zürich
    hashtag smmk11

    an.

    Wie Journalisten eine Story wählen oder was passiert mit deinem PR

    von Reto Hartinger

    Gibt es schlechtere PR als die von IT-Firmen? Ich glaube kaum. Ich habe immer wieder Diskussionen mit Start-ups die ich unterstüzte, wie sie PR machen sollen. Vieles glaubten sie mir nicht und manches das sie mir glaubten, konnten sie kaum in die Praxis umsetzen, zu verkrustet sind die Ansichten, wie ein PR auszusehen hat. Was sie nicht können, was eine PR Agentur nicht kann, sind Stories erzählen. Sie können sich einfach nicht vorstellen, was ein Journalist will, was für ihne eine Story ist und wie er sie auswählt.

    Ein anderes leidiges Thema. Ich habe immer behauptet man soll einen PR so schreiben, dass er druckfertig ist. Nein, die Journalisten möchten das selber machen – hiess die Antwort. Aha. Viele Redaktionen haben einfach keine Zeit um stundenlang über einen nichtssagenden Text zu brüten und ihn ins Lesbare umzuarbeiten. Bei vielen Tageszeitungen gibt es gar niemanden der IT oder Internetartikel schreiben könnte, ist etwas gut geschrieben und es interessiert, nehmen sie es aber 1zu1.

    Im Blogpost Pe Är – oder wie ich die Presse richtig bediene habe ich meine Weisheiten zum Thema in einem 10-Punkte ToDos dargestellt. Naja langer Rede kurzer Sinn. Ich habe Thomas Benkö, Nachrichten-Chef von Blick am Abend, aufgeboten, uns seine Sicht der Dinge am Internet Briefing zu erläutern. Erfahren wir aus Erster Hand, was wir tun müssen, um gegen PR-Maschinen von Apple, Microsoft und Co an- und in die Medien hineinzukommen. Das wird sicher nachher auch noch eine gute Diskussion geben.

    2.03 Wie schaffen es IT-Themen in die Medien

    Irgendwie kommen immer nur die Anderen in die Zeitung und wieso hat gerade der Konkurrent ein ellenlanges Interview? Als kleine Firma haben wir gegen Microsoft und Apple eh keine Chance in die Medien zu kommen. H i l f e – wir sind klein und müssen bekannt werden. Kommt Euch das bekannt vor? Blick am Abend Nachrichten-Chef Thomas Benkö bespricht, wie und wieso eine Medienmitteilung in die Medien schafft oder nicht.

    - IT-Themen in den Schweizer Medien : Umfang-Entwicklung in den letzten 10 Jahren

    - Kleine (Schweizer) Firmen vs. internationale Brands

    - Was macht ein (IT-)Journalist den ganzen Tag?

    - Informationsflut aus Journalisten-Sicht (PR-Schwemme in der Inbox, Was schreiben die anderen?, Alles schon mal gesehen, gehört…)

    - Was wollen Journalisten? vs. Was wollen IT-Firmen?

    - Was ist die Meta-Ebene einer Story?

    - Wieso wollen alle möglichst positiv an ein möglichst breites Publikum?

    - Wie verpacke ich Produkte/Dienste in eine Geschichte und wie verkaufe ich sie den Medien?

    - Gute und schlechte Beispiele

    - Tipps zum Vorgehen

    - Fachpublikum vs. breite Masse

    - “Exklusiv” oder alle angehen?

    - Wer spricht mit den Medien? Wer nicht.

    - Tabuthemen?

    - Option PK. Vor- und Nachteile.

    - Was bewirken Agenturen, was nicht?

    - Kontaktaufnahme. E-Mail vs. Telefon, bzw. Kombination. Persönlich vs. Generisch. – - Welche Infos müssen mit, was wäre Overkill?

    - Welche Kontrolle habe ich darüber, was geschrieben wird? Rechte und Pflichten des Journis.

    Melde dich jetzt an

    Internationales Internet-Marketing

    von Beat Z'graggen

    Milko van Rijn von Mettler-Toledo International ging in seinem Vortrag am gestrigen Internet-Briefing der Frage nach, wie man internationales Internet Marketing aufzieht und wo kulturelle Unterschiede Probleme bereiten. Er gab interessante Einblicke in die Kundengewinnung des führenden Herstellers von Präzisionswaagen, wo immerhin 40 % aller Leads über das Internet angezogen werden.

    Dass Internet-Marketing auch für Industriefirmen wie Mettler-Toledo entscheidend ist, wurde am gestrigen Internet-Briefing Vortrag in Zürich gezeigt. Milko van Rijn zeigte dabei einige der Aktivitäten auf, welche dazu führen, dass Mettler-Toledo 40 % aller Leads über das Internet anzieht. Gemäss von Rijn kommen 50 % der Internet-Leads über Suchmaschinen-Marketing und 16 % über E-Mail Marketing. Der Schwerpunkt des Vortrages lag beim internationalen E-Mail Marketing.

    Mettler-Toledo setzt Email Marketing international sehr gezielt ein, um effizient Märkte zu bearbeiten sowie Kunden zu informieren. Alleine letztes Jahr wurden 10 Millionen Mails in 5′500 Kampagnen versandt. 66 Prozent dieser Kampagnen liefen dabei über die einzelnen Ländergesellschaften und der Rest wurde von der Zentrale aus versandt.

    Wie bei lokalen E-Mail Kampagnen sind der Inhalt und die Datenqualität entscheidend für den Erfolg internationaler E-Mail Kampagnen. Bei Mettler-Toledo geht man aber noch nicht so weit wie bei anderen internationalen Firmen, welche zum Beispiel die Betreffzeile den unterschiedlichen Vorlieben der einzelnen Märkte anpassen. Vielmehr werden – zumindest bei den internationalen Kampagnen – die Inhalte übersetzt und von den Ländergesellschaften nur auf Inhalt und Wortwahl überprüft.

    Bei der Auswahl der Plattform für den E-Mail Versand müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden wie

    • Sprach- und Ländercodes in den Adressen
    • Dual Byte Möglichkeiten, um alle Schriftzeichen korrekt anzuzeigen
    • Abbildung der unterschiedlichen Permission-Regeln:
      • In Deutschland, China, Kanada und Italien gilt z.B. das op-in: Nur bestellte Newsletter dürfen versandt werden.
      • In den USA, Frankreich und Grossbritannien gilt opt-out: E-Mails dürfen versandt werden, bis sie abbestellt werden.

    Internationales Internet-Marketing verlangt die Zentralisierung und Homogenisierung von Prozessen, Tools, Inhalten und Datenstrukturen. Vor allem wenn man auch von der Zentrale aus E-Mails versenden will. Beim Versand der E-Mail muss natürlich länderspezifisch vorgegangen werden, damit der für die jeweilige Zeitzone optimale Versandzeitpunkt gewählt werden kann (siehe auch Prime Time im Internet: Tageszeiten der Internetnutzung in Europa).

    Kulturelle Unterschiede beachten
    Je nach Land und Kultur kommt nicht jede Botschaft gleich gut an. Es bestehen unterschiedliche Ansprüche:

    • Unterschiedliche Designansprüche (siehe auch Einsatz von Flash in Deutschland, Schweiz und China und Kundensprache sprechen und globale Botschaft für lokale Konsumenten anpassen).
    • Unterschiedliche Anforderungen an die Tonalität
    • Kulturelle Akzeptanz von aggressiven und unpersönlichen Verkaufstaktiken (so ist zum Beispiel Hard selling in vielen Märkten verpönt).
    • Unterschiedliche Schmerzgrenzen bei der Kontakthäufigkeit
    • Eigenes Distributionsnetz und entsprechende Kontakthäufigkeit
    • E-Mail Maturität (Folge: in den USA sind die Klickraten nur etwas halb so hoch wie in Europa und in Asien sind sie 1 1/2 mal so hoch wie in Europa).



    Crossposting von http://news.worldsites-schweiz.ch/internationales-internet-marketing.htm

    Kriterien für die Suchmaschinenoptimerung

    von Beat Z'graggen

    Das Internet Advertising Bureau Switzerland lud 14 Schweizer Experten dazu ein, über 100 Ranking-Kriterien von Google einem umfassenden Rating zu unterziehen. Im Ergebnis liegt damit ein profunder Überblick vor, was bei einer Suchmaschinenoptimierung zu beachten ist.

    Die Studie beschreibt über 100 Kriterien für die Suchmaschinenoptimierung in einer verständlichen Sprache und zeigt auch auf, bei welchen Themen unter den Experten ein Konsens herrscht. Die Kriterien werden in der Studie, welche immerhin 65 Seiten umfasst, auch in einzelnen Kategorien verdichtet und kommentiert.

    Die 10 wichtigsten Ranking-Kriterien
    Auch wenn sich die Kriterien grösstenteils mit einer internationalen Umfrage bei weltweit führenden Experten für Suchmaschinenoptimierung decken (von SEOMOZ zuletzt im vergangenen Jahr aktualisiert) – es sind doch auch einige Unterschiede zur internationalen Studie sichtbar. Während in der internationalen Studie die drei wichtigsten Kriterien nur mit der Verlinkung zusammenhängen, ist das Top-Kriterium der Schweizer Studie der Inhalt der Seite (Einzigartiger Content; Rating: 4.64 von 5).

    Natürlich haben auch bei der Schweizer Studie 7 der Top-10 Kriterien mit der externen Verlinkung zu tun. Es ist aber auffällig, dass neben dem gemäss Expertenpanel wichtigsten Kriterium auch zwei weitere Kriterien in den Top-6 sind, welche nichts mit der externen Verlinkung zu tun haben.

    Da ich mich als teilnehmender Experte intensiv mit der Studie beschäftigt habe, kann ich mir den Unterschied zur internationalen Studie nur so erklären, dass von vielen Experten die Kriterien anhand von Schweizer Auftritten bewertet wurden. Im kleinen Schweizer Markt reicht es oft aus, die Inhalte zu optimieren, um besser gefunden zu werden (siehe auch Ranking-Kriterien für Suchmaschinenoptimierung).

    Bei vielen Punkten folgt die Einschätzung der Studie aber der internationalen Umfrage. Die neue Schweizer Studie hat vor allem den Vorteil, dass sie eine gute Zusammenfassung über die wichtigen Kriterien gibt.

    Die 5 Kriterien mit dem höchsten Konsens
    Nicht überraschend war, dass der Keyword-Gebrauch im Meta Keywords Tag den letzten Platz belegte (Rating 1.21, Konsens: 83%). Obwohl es heute noch Webdesigner gibt, welche ihren Kunden erzählen, sie hätten den Auftritt für Google optimiert und damit meinen, sie hätten Meta-Keywords eingetragen – Google ignoriert den Meta Keywords Tag seit 2002 (siehe auch Mythen für die Suchmaschinenoptimierung: Anmelden, Pagerank, Metatags).

    Den zweithöchsten Konsens (Rating 4.0, Konsens 79 %) hatte die Keyword-Varianz in externen Links. Den meisten Personen mit grundlegenden Google-Kenntnissen ist klar, dass Links wichtig sind. Wer aber einen künstlichen Link-Aufbau betreibt, tendiert dazu, mit grosser Mehrzahl die paar wenigen, aber sehr wichtigen Keywords in externen Links zu platzieren. Dabei wird die “Intelligenz” von Google oft unterschätzt. Sobald der Linkaufbau von Google als künstlich betrachtet wird, werden die entsprechenden Links abgestraft.

    Im weiteren herrschte grosser Konsens beim Keyword-Gebrauch in den ersten 50 bis 100 Wörtern des HTML-Texts (Rating 3,79, Konsens: 78 %), beim Fakt, dass eine Adwords-Kampagne keinen Einfluss auf die Positionen bei den eigentlichen Suchergebnissen hat (Rating 1.29, Konsens: 78%) und dass Links von Social Media Plattformen wie Xing für die Suchmaschinenoptimierung nichts bringen (Rating 2.00, Konsens: 77%).

    Die 10 schädlichsten Faktoren
    Bei den 10 schädlichsten Faktoren mit grossem Potential, bei Google den Ruf zu verlieren, war der Konsens zwar nicht so eindeutig, aber die Liste von schädlichen Faktoren ist sicherlich lesenswert:

    • Cloaking (Schädlichkeit: 4.50, Konsens: 64%); also alle Techniken, mit denen man den
      Suchmaschinen andere Inhalte liefert als dem normalen Besucher (siehe auch Geolocation – Wie Google unterschiedliche Inhalte für verschiedene Länder akzeptiert).
    • Versteckter Text (Schädlichkeit: 4.14, Konsens: 63%)
    • Link-Kauf bei bekannten Link Brokers (Schädlichkeit: 3.86, Konsens: 56%)
    • Ausgehende Links zu Spam Sites (Schädlichkeit: 3.64, Konsens: 68%)
    • Server Downtime (Schädlichkeit: 3.50, Konsens: 64%)
    • Hohe Keyword-Dichte im sichtbaren Text (Schädlichkeit: 3.43, Konsens: 71%)
    • Hohe Keyword-Dichte im Title Tag (Schädlichkeit: 3.43, Konsens: 68%)
    • Starke Verlinkung mit Domains auf dem selben C-Block (Schädlichkeit: 3.23
      Konsens: 47%)
    • Stark parametrisierte URLs (Schädlichkeit: 3.07, Konsens: 53%)
    • Eingehende Links von Spam Sites (Schädlichkeit: 2.93, Konsens: 59%)

    Hier die Ranking-Kriterien für Suchmaschinenoptimierung herunterladen.

    Cross-Posting von Studie: Ranking-Kriterien für die Suchmaschinenoptimierung

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