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ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

The Best Possible Webapplication

von Reto Hartinger

Ich staune immer wieder wie schnell zum Beispiel Google und Facebook sind. Bis eine Resultatseite bei Google aufgebaut werden kann gibt es eine Menge zu rechnen. Wahrscheinlich mehr noch um die idealen Textanzeigen anzuzeigen als beim organischen Index. Facebook hat nicht nur viel Multimedia, es baut für wirklich jeden User eine eigene Seite, ohne Latenz. Das Wohlfühlfeeling hat sehr viel mit Geschwindigkeit einer Seite zu tun. Gute Webseiten sind nicht nur schnell sie sind auch robust und auf allen Devices verfügbar. Auch bei uns werden nicht mehr einfach Webseiten gebaut. Hinter praktisch jeder Website steht eine Webapplikation.Ich habe mir überlegt, welches diese Kompontenten der besten Websites sind, bezüglich Architektur, eingesetze Technologien und Methoden.

1. Die Software braucht eine Architektur welche für Grids ideal ist. Sie quasi in ganz kleine Teile atomisiert werden. Das hat nicht nur den Vorteil, dass sie von mehrere Prozessoren paralell ausgeführt werden kann, neue Versionen können laufend hinzugefügt werden.

2. Die Rechenleistung muss weg von Server hin zum Client. Ganze Applikationen sollten beim Client-Browser laufen.

3. Was eine Applikation und können wird, hängt vom Datenbankmodell ab. Anforderungen ändern sich laufend, man muss schnell reagieren können. Ein Datenbankmodell in einer SQL Datenbank zu ändern ist schwierig, braucht für Kleinigkeiten oft ein totales Redesign. Da springen NoSQL Datenbank in die Presche. Sie bringen die nötige Flexibilität, sind schneller aber es ist nicht 100% sichergestellt, dass alle gleichzeitig das Gleiche sehen. Geschwindigkeit und Flexibiltät gegen Integrität. Trotzdem werden immer mehr Applikationen mit NoSQL gebaut. Könnte man beides kombinieren? Wo setze ich was ein?

3. HTML5 bringt neue Möglichkeiten. Fertig die Diskussion ob HTML5 schon so weit sein dass man es einsetzen soll. Bei einer modernen Website führt kein Weg an HTML5 vorbei.

4. Alle guten Webseiten sind heute personalisiert. Das Web gibt es nicht mehr – es gibt nur noch ein Personal Web, mein Web, Steve Jobs würde es wohl iWeb nennen (aber das hat er ja schon für ein Produkt gebraucht). Wer nicht persönliche Relevanz für seine User schafft, wird abgehängt.

5. Man muss Komplexität vor dem User verstecken. Ideal ist, ihm immer nur diese Brocken zu zeigen die er im Moment gebrauchen kann und die auf dem gelernten aufbauen.

6. Das Web gibt es nicht mehr ohne Mobile. Man kann den Usern nicht vorschreiben mit welchem Device sie mit uns interagieren sollen. Alles muss im Web und Mobile auf allen Geräten funktionieren

Vielleicht gibt es noch mehr Thesen für die gute Webapplikation. Ich habe aufgrunde dieser Überlegungen eine Konferenz zusammengestellt. Schau dir das Programm an, es enthält praktisch für alle oben beschriebenen Aspekte. Melde Dich an, mach deine Entwickler darauf aufmerksam (als Internet Briefing Mitglied kannst du dein Umfeld von Mitgliederkonditionen profitieren lassen. Sie müssen bei der Anmeldung einfach ins Bemerkungsfeld “Gast von DeinName” schreiben. Das gilt für unendlich viele und du musst selber nicht an der Konferenz teilnehmen damit sie vom Rabatt, Fr. 190.- statt Fr. 390.-, profitieren können. Blogge, tweete und facebooke über die Konferenz, damit die Schweiz bessere Webseiten bekommt.

Developer Konferenz
Falcone Konferenzzentrum Zürich
8.12.2011  08.20-17.30

08.00-08.20 Registrierung und Networking
08.20-09.15 Mobile Developement – fight the fragmentation
Christoph Ebert & Tobias Ebnöther, Liip
09.15-10.15 Architektur der kleinen Bausteine & Wie baue ich eine komplette Anwendung im Browser
Jens-Christian Fischer , CEO, invisible
10.15-10.45 Robuste Web-Applikationen bauen
Patrice Neff, CTO, memonic.com
10.45-11.00 Pause
11.00-11.40 NoSQL für MySQL
Oliver Sennhauser, Senior MySQL Consultant, FromDual
11.40-12.10 NoSQL lessons learned at Doodle
Malte Schiebelmann, Doodle
12.10-13.00 Optimale Integration von Webapplikationen mit Content Management Systemen
Wolfgang Habicht, Senior Software Engineer, Netcetera AG
13.00-14.00 Mittagessen
14.00-14.40 HTML5 und CSS3 – die nächste Stufe der Webentwicklung ist gezündet
Reto Aebersold, Leiter Entwicklung, Atizo AG
14.40-15.20 Clientseitiges Last- und Performancetesting Jürg Stuker, CEO, namics
15.20-15.35 Pause
15.35-16.20 Tracking und Personalisierung
Michael Wechner, Wyona Research and Development, Member at Apache Software Foundation
16.20-16.55 3D: Einführung in WebGL
Jonas Wagner, Local.ch
16.55-17.10 Faceted Search: Websites mit Guided Navigation
Daniel Nydegger, Search Architect, CEO buzzamite GmbH und Walter Schärer, Jobup AG

Datawunder.com Beta-Test Einladung & Contest

von Falk Wolsky

Datawunder ist ein Online-Tool (Claud-Service) für Excel & Spreadsheet Daten Visualisierung (Übersichten, Charts), für Selektion und Filterung von Daten – und es wird eine Webanwendung für Social Datamining.

Die Idee ist einfach: Man nimmt sein Excel, lädt es auf den Webservice hoch und erhält innerhalb von etwa 30 Sekunden alle Charts und eine interaktive Übersicht. Diese Übersicht und die Chart-Segmente können angeklickt – und damit die Daten gefiltert werden. Das bedeutet, „Übersicht und Selektion“ in einem Tool in dem man nichts anderes tun muss „als in die Daten hinein zu klicken“.

Wir haben am 15.01.2011 die erste – von drei – Beta-Phasen begonnen. Wer das beste Feedback gibt, bekommt von uns einen iPod Nano geschenkt!

Jeder der am Beta-Test teilnimmt erhält zusätzlich später 50% Discount auf den regulären Preis der Datawunder Claud-Services.

Unser Beta-Test-Programm gliedert sich in drei Teile. Am Ende jeder der drei Phasen verlosen wir einen iPod für das qualitativ beste Feedback in der jeweiligen Online-Betatest-Survey.

Phase 1 begann am 15.01 und endet  am 15.02. In der ersten Phase geht es darum das BackEnd (Dashboard) für das Hochladen, Konfigurieren und Verwalten der Spreadsheets und Data-Views.

Phase 2 beginnt am 1. Februar und bietet die Möglichkeit Öffentliche Data-Views zu erstellen. Die beste View (die interessantesten Daten) werden bewertet. Ebenso versuchen wir gemeinsam herauszufinden, was wir an der Daten-Visualisierung an sich (das Plug-In) verbessern können.

In Phase 3 möchten wir wissen, welche Features noch gewünscht werden und wie die aktuellen Features bewertet werden.

Ich würde mich freuen dich beim Beta-Test Programm dabei zu haben.

Informationen und Anmeldung findest du hier:

http://www.datawunder.com/beta_test.html

Und vielen Dank an Reto!

Internet Briefing beginnt gleich mit einem Rekord!

von Reto Hartinger

Mehr als 2 Wochen vor dem nächsten Internet Briefing vom 1. Februar hat die Session

Formulare die besser verkaufen

bereits 65 Anmeldungen. Das ist Rekord. Über Mittag können wir maximal 80 Personen aufnehmen. Diese werden ganz sicher erreicht, wohl locker überschritten. Möchtest Du also unbedingt dabei sein, musst Du Dich sofort anmelden. Ich werde dieses Referat von Dani Niklaus in angepasster Form auch an der E-Commerce Konferenz bringen.

Es würde mich freuen, wenn Du Dich zu den weiteren Briefings auch bereits anmelden und vor allem, wenn Du die Konferenzen bei Deinen Kontakten bekannt machen würdest.

Hier das weitere Programm

1.02.2011 17.30-20.00 Dos and dont’s im Performance Marketing

2.02.2011 17.30-20.00  Working in the cloud – Wie arbeitet man im Netz

Konferenzen:
01.02.2011      Affiliate Marketing Konferenz

15.03.2011      E-Commerce Konferenz

24.03.2011      2. Social Media Marketing Konferenz
Zu den Konferenzen können Deine Kontakte zu Mitgliederkonditionen kommen, wenn sie ins Bemerkungsfeld “Gast von DeinName” schreiben. Es können auch unbegrenzt viele kommen. Du musst dazu bei einer Konferenz nicht selber anwesend sein. Zu den normalen Briefings kannst eine Person gratis mitnehmen, Du selber musst aber anwesend sein und es muss Platz haben.

Stirbt das MacOS?

von Reto Hartinger

Der Macintosh war schon mehrmals in Gefahr – bis auf einen Marktanteil von 2 % ist er gesunken. Das hat sich geändert. Der Mac verkauft sich immer besser. Dennoch, das MacOS ist ein Auslaufmodell. Hä? Nein, nicht Windows macht das Rennen gegen das MacOS  sondern Apples iOS. Dieses unterstützt Toucscreens, kommt mit weniger Power aus und läuft auf allen Devices, ausser eben dem Macintosh selber. Apple ist daran, seine ganze iLife Linie auf das iOS zu portieren, iWorks mit Textverarbeitung/Layout und Tabellenkalkulation ist schon auf iPad & Co erhältlich sowie ein Video-Schnitt-Programm. Das iOS ist eng mit dem Cloudcomputing-Konzept verbunden und deshalb auch hoch mobil und macht geräteunabhängiges Arbeiten möglich. Apple ist überzeugt, dass Software nur noch auf zwei Arten überleben wird – als App oder als Internet SaaS.Einzige Firmen die dafür gewappnet sind: Adobe, Apple, Google und HP. Später wird Microsoft dazustossen.  Die Musik machen aber Apple und Google. Apple ist beim App-Konzept besser aufgestellt, Goolge besser bei den Web-Apps bzw. SaaS.

Wir werden sicher beide Konzepte noch einige Jahre benutzen. Ich glaube, dass sich das Web und damit Chrome OS, durchsetzen wird.

Werden Java & Android verschwinden?

von Markus Hegi

Wird ChromeOS das einzige Betriebssystem von Google? – Gibt Palm das grosse Comeback?

In English

Interessant, was gegenwärtig in der Entwicklergemeinde diskutiert wird über die Zukunft der Programmierung & von Betriebssystemen – Ich höre immer mehr skeptische Meinungen über Java & Android.

So gibt es zum Beispiel zunehmend die Ansicht, dass Java bald nicht mehr eine bevorzugte Technologie sein wird. Wahrscheinlich wird Java noch lange überleben, genauso wie Cobol – Und vor allem in grossen Unternehmen wird auch die Entwicklung noch einige Zeit weitergehen. Aber für neue Projekte wird Java immer weniger verwendet. Gründe, warum der Glaube an Java abnimmt:
> Java ist ein Teil von Oracle: kulturell kein guter fit.

> Java ist komplex – Und das Web 2.0 hat ein klarer Trend zur Einfachheit. Im rasch sich verändernden geschäftlichen Umfeld müssen Web-Anwendungen schnell anpassbar sein und ‘Rapid Prototyping’ und agile Methoden unterstützen. Die Trends gehen in Richtung dynamischen Sprachen, Scripting, reinem http, NoSQL , Cloud Computing & nur Browser-basierte Applikationen.

Auch glauben immer mehr, dass Android mit der Zeit durch ChromeOS ersetzt wird. Dass also ChromeOS langfristig das einzige Betriebssystem von Google wird. Hauptgründe können sein:
> Android basiert zu einem großen Teil auf Java – Wenn also Java immer weniger benutzt wird, hat auch Android ein Problem.
> Der Desktop wird verschwinden, und der Browser wird die universelle Benutzeroberfläche – Wie es ja für ChromeOS angekündigt ist. Software wird immer mehr auf ‘leichteren’ Technologien entwickelt – vermutlich JavaScript, da es eine sehr grosse Entwicklergemeinde gibt.
> Google wird langfristig nicht in der Lage sein, zwei verschiedene Betriebssysteme zu unterstützen – Und wird Android stoppen … genau so wie Wave.
Falls dies eintrifft, wie würden dann in Zukunft Betriebssysteme für Clients aussehen? – Neben Apple, die wohl auch weiterhin einen guten Marktanteil halten werden, scheint es noch nicht klar, wer den Markt dominieren wird. Apple wohl kaum, da zu geschlossen um einen dominanten Marktanteil zu erhalten.
Der Desktop und lokale apps werden wahrscheinlich verschwinden – Ganz einfach deshalb, weil ein Browser leichter zu bedienen ist, und die Wartung & das Handling der Geräte viel einfacher wird ohne lokale apps und Daten. Google hat mit ChromeOS sicher eine sehr gute Chance. Aber ChromeOS ist noch nicht im Markt, und die Zukunft wird zeigen, ob das Google richtig hinkriegt.
Es gibt aber heute schon ein Betriebssystem auf dem Markt, welches dem Betriebssystem der Zukunft ziemlich nahe kommt: WebOS - von einer Firma, die wir alle schon fast vergessen hatten: Palm. @twtomcat dazu: “WebOS ist schon jetzt, was ChromeOS verspricht”: Es basiert vollständig auf Web-Technologien, hat die Google-V8 JavaScript Engine integriert (die wahrscheinlich beste JS-Engine). Es gibt zwar noch Client Apps, diese werden jedoch vollständig auf JavaScript und HTML entwickelt.

Cloud Computing: Hoppla, jetzt steigen grosse Firmen auf!

von Reto Hartinger

Die Cloud wird für Entwickler interessant

Als Entwickler muss man sich heute die Frage stellen, ob man eine Desktopsoftware, eine iPhone bzw. Mobile App oder einen cloudbasierte Software as a Service entwickelt. Für mich ist Desktopsoftware tod. Microsoft hat ein Monopol darauf, wogegen anzutreten sich eine kleine Softwareschmiede nicht leisten kann. Mit einer iPhone App kann man sicher Geld verdienen, aber ist das nicht auch eine Falle? Da bleibt die Cloud und nachdem ja gute Websites auch auf mobilen Devices funktionieren, müsste ein SaaS für Etnwickler die erste Wahl sein. Welche Tücken sich dahinter verbergen, besprechen zwei Vorträge der Cloudkonferenz vom 6.7.

Die Cloud wird für Anwender langsam erwachsen

Cloudsoftware ist doch immer noch eine Nische. Fast niemand wendet sie an. Hm, tatsächlich? Privatanwender setzen kaum mehr auf nicht cloudbasiertes E-Mail. Hotmail, Gmail und Co erobern die Privatanwender im Sturm. David Nücheler, CTO von Day Software meint, dass er für Day schon länger keinen E-Mailserver mehr betreibt. Zu aufwändig, zu teuer. Soll sich Google für ihn mit Viren, Serverkapazitäten, Downtime etc ärgern. Man kann nicht sagen, dass Day dies nicht alles selber könnte, aber es ist einfach zu teuer. Salesforce.com wir oft als das Paradebeispiel eines gut funktionierender Cloudsoftwareangebotes herumgereicht. Sicher, es ist ziemlich verbreitet, aber ich empfinde es für KMUs als zu teuer, wie die meisten B2B Angebote.

Ich selber habe mich von Office schon lange verabschiedet, empfinde aber Google Docs noch als unvollständig (die neue Version bringts aber) in den Features der einzelnen Programme und Docs braucht unbedingt ein File-System. Ich schätze aber die Collaboration-Features und den Umstand, dass ich von  überall her mit den Dokumenten arbeiten und meine Dokumente mit anderen teilen kann. Neuerdings auch auf dem iPad. Cool. Das steigert meine Produktivität enorm. Deshalb verzichte ich trotzdem lieber auf einige wichtige Features.

Jetzt geht auch Ringier den Schritt und ersetzt Office Schritt für Schritt. Die Cloud wird erwachsen, die Produktivitätsfortschritte und die Kosteneispahrung sind gewaltig.

An der Cloudcomputing Konferenz geben wir einen Überblick über den Stand der Dinge. Wir singen kein Loblied, wir stellen die Facts dar und zwar aus Entwickler- wie auch aus Anwendersicht. Da solltest Du dabei sein:

Cloud Computing Konferenz
6.7.2010 – 11.00-20.00
Restaurant Falcone, Zürich

10.45-11.30 Registrierung
11.30-12.15 Planung und Aufbau eines SaaS-Dienstes
12.15-13.15 Diskussion
13.15-13.45 Mittagessen
13.15-14.00 Registrierung
14.00-14.40 Cloudangebote im Vergleich
14.40-15.00 Wer die Finger von der Cloud lassen sollte
15.00-15.30 Cloud Computing juristisches Niemandsland?
15.30-15.50 Pause
15.50-16.50 Software as a Service – Ein Paradigmenwechsel
16.50-17.15 Diskussion
17.15-17.45 Registration
17.45-18.45 Ringier in der Google-Wolke: Wieso sich Ringier von Office verabschiedet
20.00 gemeinsames Essen

Anmeldung Anlass: http://internet-briefing.ch/cloudKonf

Kosten:  Für Mitglieder Fr. 60.-, Gäste bezahlen Fr. 180.- für die Vorträge plus Konsumationen

Planung und Aufbau eines SaaS-Dienstes
Andreas Jacob, Managing Partner, DataInherit
Dr. Tobias Christen, CTO, Datainherit

Der Desktop ist tot! Macht es heute überhaupt noch Sinn, Software für Desktop zu entwickeln? Andreas Jacob und Tobias Christen haben sich dagegen entschieden und schildern uns die Gründe dafür anhand von DataInherit, eines Schweizer SaaS-Dienstes für den weltweiten B2C-Markt

  • Planung/Entscheidung für SaaS statt Software
  • Kostenvergleich bei Entwicklung und Unterhalt
  • Was unterscheidet SaaS- von Software-Projekt
  • Technologien
  • Schwierigkeiten
  • Skalierbarkeit
  • Kundenkontakt/-feedback
  • Internationales Roll-out
  • Akzeptanz der SaaS Idee bei den Kunden

Cloudangebote im Vergleich
Dr. Wibke Sudholt, Associate, Board CloudBroker GmbH

Die Cloud liefert skalierbare Infrastrukturressourcen, Entwicklungsplattformen und Softwareanwendungen nach Bedarf, die nur
nach der tatsächlich genutzten Leistung bezahlt werden. Wibke
beschreibt Anforderungen und Lösungsansätze für Cloud und SaaS und
gibt ein Überblick über verschiedene Cloud Computing-Anbieter.

  • Die spezifischen Probleme und Anforderungen der Cloud
  • Wann normales Hosting, wann Cloud
  • Die Lösungen verschiedener Cloud-Anbieter: Amazon Web Services (AWS), Microsoft, Google, Salesforce.com, Cloud Sigma u.a.

Cloud Computing & SaaS: Wer die Finger davon lassen sollte
Daniel Niklaus, CEO, Netlive

Achtung Gefahr! Die IT-Welt hat ein neues Schlagwort: Cloud Computing. Wir versprechen Ihnen das blaue vom Himmel und lassen Sie von 1′000 Möglichkeiten träumen. Verschweigen tun wir Ihnen, dass der Himmel sich dunkelrot färben kann und 1′000 Fallstricken im Cloud Computing stecken. Werfen Sie einen Blick auf die ungeschminkte Wahrheit hinter dem neuen Schlagwort. Denn die Technik steckt noch in den Kinderschuhen. Den meisten Anbieter fehlt jeder Erfahrungswert und es ist gut möglich, dass Ihr Projekt das lang ersehnte Versuchskaninchen ist, bei dem das Experiment (vielleicht) klappen könnte…

Software as a Service & Cloud Computing – Ein Paradigmenwechsel
Andreas Von Gunten, PARX AG, Cloud Computing Evangelist & Blogger

Sofware as a Service (SaaS) ist nicht ASP, nicht Mietsoftware und ist auch nicht einfach ein Hype, sondern beschreibt einen Paradigmenwechsel in der Informatikindustrie der in vollem Gange und wohl nicht mehr aufzuhalten ist. Andreas erklärt die Gründe für den Erfolg zeigt die Fakten über die Verbreitung des Models, anhand von verschiedenen Beispielen. Insbesondere zeit ger welche Vorteile das Model für Organisationen und Unternehmen jeder Grösse und Branche bringt und auf welche Kriterien bei einer Evaluation besonders zu achten ist.

  • Das SaaS Model, die Unterschiede zu ASP und Mietsoftware
  • Die Multi-Tenant Architektur und die 3 Cloud Computing Schichten
  • Die heutigen Möglichkeiten des Customizings und Integration von State-of-the-Art SaaS Lösungen
  • Beispiele von SaaS & Cloud Computing Anwendungen
  • Erfahrungsberichte aus diversen SaaS & Cloud Computing Projekte

Cloud Computing juristisches Niemandsland?
Lic. iur. David Rosenthal, Counsel, HOMBURGER AG

Immer mehr Unternehmen wollen Cloud-Computing-Dienste nutzen, haben aber rechtliche Bedenken. Wie heikel ist die Cloud aus juristischer Sicht
wirklich?  Welche Verantwortlichkeit übernehmen die Anbieter und was bedeutet das für ihre Kunden? Wie verhält es sich insbesondere mit dem Datenschutz? David Rosenthal gibt Antworten und zeigt Lösungswege für die Praxis auf.

Ringier in der Google-Wolke: Wieso sich Ringier von Office verabschiedet
Samuel Hügli, Group CFO/CIO, Mitglied der Konzernleitung Ringier AG

Immer mehr Firmen verlegen ihre Software in die Cloud. Nach einer einjährigen Evaluation mit dem Einsatz von Prototypen unterschiedlicher Hersteller hat das multinationale Medienhaus Ringier entschieden, weltweit alle 8 unterschiedlichen Mail- und Kalendersysteme mit einem zentralen, web –und cloud-basierten System von Google (GAPS) zu ersetzen. Ringier Group CFO/CIO Samuel Hügli erläutert uns die Beweggründe.

Ringier wird Schritt für Schritt die Office-Applikationen ablösen. Ziel ist es, Informations- statt Dokument-basiert zu arbeiten. Mit diesem Projekt werden in allen 10 Ländern mehr als 8000 Arbeitsplätze umgerüstet, in einer ersten Phase wird das Mail- und Kalendersystem sowie die Handy-Synchronisation ersetzt, später folgen weitere Projekte auf Basis der Technologie-Plattform von Google Apps (www.google.com/a) Nebst der Kosteneinsparungen durch die Vereinheitlichung war ein wesentlicher Grund der „Change of Mindset“, den die Firmenleitung mit diesem Schritt einleiten wollte, hin zu mehr interner und externer Vernetzung, grenzüberschreitender Zusammenarbeit von Experten sowie einer höheren Selbständigkeit der Anwender.

  • Ausgangslage Ringier IT-Landschaft
  • Warum ein Medienhaus Collaboration fördern muss
  • Ringier’s IT-Strategie „asset-less, web-based, cloud-based“
  • Evaluation und Entscheidungskriterien
  • Ziele, Aufbau und Ablauf Change-Management-Projektes
  • Kulturelle und demografische Voraussetzungen für Collaboration
  • Vor- und Nachteile für die Firma, die Benutzer und die IT-Abteilung
  • Do’s and Dont’s Einführung GAPS
  • Einfluss auf Portal-Lösungen und MS Office-Nutzung
  • Wie sieht’s aus mit Datenschutz, Sicherheit, BCM und Skalierung?
  • Strategie Ringier Google Expert Team (Telefonie, Videoconferencing, Redaktionssysteme)
  • Kooperation mit „Mitbewerber“ ja/nein? / Art der Zusammenarbeit
  • Erstes Fazit nach der Migration von 4 Ländern (China, Vietnam, Ungarn, Slowakei)
  • Offene Baustellen (SSO, Einsatz Web-Tools für Produktionsprozesse)

Anmeldung Cloud Computing Konferenz

Nacktscanner für unsere E-Mails: US-Regierung liest bei Gmail mit, China auch

von Reto Hartinger

Oder die Achse des Bösen

Vorbehalte, wieso Software as a Service nicht verwendet werden sollte, wird uns bitter bewusst mit Chinas-Hacker-Attacke. Je mehr darüber berichtet wird desto desaströser wird die Sache für alle Beteiligten. Haben wir einmal die Rollen von Gut und Böse verteilt, erscheint doch auf der Internet-Achse des Bösen China und auf der guten Seite die USA. China zensuriert – pfui und die USA kämpft für ein freies Internet. Bravo. Denkste. Es ist ja schon lange bekannt, dass z.B. Virenschutzprogramme für die NSA (Amerikanischer Militärgeheimdienst) unsere Computer abhören und Bots installieren. Nun kommts noch dicker:

In order to comply with government search warrants on user data,Google created a backdoor access system into Gmail accounts. This feature is what the Chinese hackers exploited to gain access. (siehe hier)

Nacktscanner für unsere E-Mails

Also hat auch Google einen Packt mit der Regierung und wieso sollte das nicht mit Hotmail und Yahoo Mail so sein? Wenn es eine verbreitete SaaS-Anwendung gibt, dann ist es E-Mail. Die Sicherheitsparanoia  erlaubt es den Regierungen unsere Privatspähre völlig aufzulösen – und wir Stimmbürger geben dem mit dem Ja zum Biometrischen Pass und der zentralen Datenbank sogar noch die Absolution.

Bundestrojaner soll bald überall legalisiert werden

Dass auch die Deutschen ihre Bürger auf Vorrat überwachen wollen ist bekannt und diskutiert. Das Vorgehen wird globalisiert:

Google’s system isn’t unique. Democratic governments around the world — in SwedenCanada and the UK, for example — are rushing to pass laws giving their police new powers of Internet surveillance, in many cases requiring communications system providers to redesign products and services they sell.

Auch die Schweiz misch bei diesem Spiel munter mit, die Schweizer Regierung möchte seine Bürger in Echtzeit bespitzeln.

Ein Fall für Thür und Tor

Herr Thür – ich habe keine Bedenken, dass man mich beim Urinieren auf der Strasse in Steetview publiziert – da kann ich das Malheur einsehen uns selber korrigieren. Wir sollten dem Tun einen Riegel vorschieben und die Gläsernheit des Bürgers aufzeigen und hoffentlich Politik, Wirtschaft und Volk aufrütteln. Ich werde ein entsprechendes Internet Briefing organisieren.

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