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Wie Entwickler viel Zeit, Ärger und Geld sparen

von Reto Hartinger

Manch ein Entwickler denkt, dass er aus Büchern oder dem Web alles lernen kann, um seine aktuellen Probleme bei der Entwicklung von Software oder einer Webapplikation lösen kann. Stimmt. Nur, diese Methode braucht oft sehr sehr viel Zeit. Deshalb habe ich mir gedacht, wie wäre es, wenn der Entwickler die häufigsten Knacknüsse der Softwareentwicklung und deren Lösung kompackt an der ONE Konferenz präsentiert bekommt. Dasselbe mit dem Interface Design. Endlose Diskussionen könnten nach dieser Session ein schnelles Ende finden. Abgerundet wird der Track für Entwickler mit einem Einblick in Test Driven Development und der Cloud Datenbank von Amazon. Diese Session erspart dir viel Zeit, Ärger und Geld. Ein Muss für den modernen Entwickler und Projektleiter.

Web-Development – ONE Kongress

10.05.2012 – 08.45 – 11.45 , Messe Zürich

08.45-09.20 Die 8 grössten Knacknüsse bei der Softwareentwicklung und wie sie gelöst werden
Lukas Eppler, Simplificator
09.20-10.00 7 goldene Regeln für den Aufbau eines funktionalen Interfaces: Konzeption, Technik, Sicherheit, Praxisbeispiele
Ivan Schwab-Germann, CEO, Intersim AG
10.00-10.40 Amazon SimpleDB – Chancen einer Cloud-Datenbank
Louis Brauer, CEO, PIXELTEX
10.40-11.30 Test Driven Development in der Praxis
Markus Gallagher, Entwickler, Edorex Informatik AG

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/onedev


Die 8 grössten Knacknüsse bei der Softwareentwicklung und wie sie gelöst werden
Lukas Eppler, Simplificator
Probleme kennen wir alle, Lösungen müssen her. Lukas bespricht wie wir die 8 grössten Erfolgshindernisse bei der Softwareentwicklung in den Griff bekommen:
– Erwartungshaltung: Implizite Anforderungen
– Brainstorming vs Ausführung
– Sichtbarkeit von Problemen für Coder / Kunden
– Aufwandsschätzungen: 80/20 – Paretoverteilung
– Automatisierte Qualitätssicherung
– Outsourcing als Kostenfalle
– Kanäle der Kommunikation: Brief, Mail, Telefon, Skype, face to face
– Unterbrechungen / The State of Flow

7 goldene Regeln für den Aufbau eines funktionalen Interfaces: Konzeption, Technik, Sicherheit, Praxisbeispiele
Ivan Schwab-Germann, CEO, Intersim AG
Wir nehmen eine bekannte und weit verbreitete Problemstellung: Zwei Software-Komponenten brauchen eine Schnittstelle. Leider ist dieses Szenario in vielen Fällen problembehaftet. Die Gründe sind vielfältig, liegen aber oft nicht an der technischen Umsetzung, sondern an der Konzeption, der Performance, der Verfügbarkeit und anderem. Um das zu vermeiden, müssen konkrete Antworten auf folgende Fragen her:

  • Konzeption der Schnittstelle
  • Performance-Aspekte
  • Sicherheits-Aspekte
  • Transport-Layer, Architektur (SOAP, REST)
  • Datenformat (JSON, XML)
  • Change Management

Amazon SimpleDB – Chancen einer Cloud-Datenbank
Louis Brauer, CEO, PIXELTEX
Die Anforderungen an die Einfachkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit von Web-Datenbanken steigen ständig, während aber gleichzeitig die Budgets für Know-How, Administration und Redundanz enger werden. Die Amazon SimpleDB, Teil der Amazon Web Services, kann hier eine interessante Lösung darstellen. Ohne Fixkosten, Setups und Administration bietet SimpleDB eine einfache, aber sehr schnellen Key/Value-Datenbank an, welche dank umfangreichen SDKs sehr einfach in bestehende oder neue Web-Applikationen eingebunden werden kann. Neben zahlreichen “For-Free”-Features gibt jedoch auch Einschränkungen, welche berücksichtigt werden müssen. Ein Key/Value-Storage erfordert ausserdem ein “Umdenken” in der Anwendungsentwicklung. Das Referat möchte einerseits aufzeigen, wie heute Dank SimpleDB Web-Applikationen in kürzester Zeit entwickelt werden können, ohne dass auf spezialiertes Datenbank- oder IT-Know-How aufgebaut werden muss. Egal ob Tausend oder 1 Millarde Datensätze, SimpleDB wächste automatisch mit. Anderseits kann SimpleDB einfach in bestehende Applikationen integriert werden um bestehende Infrastrukturen zu entlasten und Entwickler wie DB-Admins das Leben erleichtern.

Test Driven Development in der Praxis
Markus Gallagher, Entwickler, Edorex Informatik AG
Die testgetriebene Entwicklung erlaubt das Erstellen von Software welche die Anforderungen durch minimalen Code erfüllt. Analog zu SCRUM zeichnet sich TDD durch das iterative Vorgehen aus und resultiert in Software von hoher Qualität. Markus bespricht die Grundlagen, dessen Vorteile und zeigt die dazu benötigen Werkzeuge auf. Er erläutert welche Stolpersteine bei der Umsetzung von TDD zu bewältigen sind.

  • Grundlagen und Motivation
  • Was ist Test Driven Development?
  • Wieso sollte man es anwenden?
  • Werkzeuge welche den Prozess erleichtern
  • Komplexe Situation: Isolation der Testfälle mit Stubs und Mocks
  • Gängige Fehler beim Test Driven Development?

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/onedev

ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

Virus in iGoogle (Nachtrag)

von Reto Hartinger

Ich habe ständig meine personalisierte iGoogle Seite offen. Seit ca 1 Monat erhalte ich mehrmals täglich ein Spam Popup. Eine iGoogle Seite geht auf und zusätzlich ein kleines Pop-up (kein Browserfenster) mit der Meldung:

ata.ro  Do you have a social profile, like Facebook, Myspace, Tagged etc? Would you consider making money with it, if you will have the chance?

Nun bin ich ja nicht so blöd und besuche die Site sondern klicke auf abbreche. Ok auch keine Lösung, denn hinter diesem Button könnte sich auch eine schlechte Aktion verbergen. Da es sich um kein Browserfenster handelt, werde ich das Popup nicht durch wegklicken los sondern nur durch klicken eines der beiden Buttons. Im Internet finde ich aber “noch” keine Meldungen über Probleme mit der Site. Wahrscheinlich führt ein Klick gar nicht dort hin. Keine Ahnung wie ich das Virus eingefangen habe. Es ist über 1 Jahr her, dass ich eine neue iGoogle Gadget eingerichtet habe. Ist Euch mehr dazu bekannt? Ich hab mal das Cookie entfernt, hats aber nicht gebracht. Auf meinem Mac habe ich noch nie einen Virus eingefangen, peinlich dass dies jetzt via Internet passiert.

Nachtrag:

Es ist kein Virus, sondern eine Bildwerbung auf iGoogle, welche das PopUp erzeugt. Die Werbung heisst Make Money on Facebook Soc der Rest ist abgeschnitten. So lernt auch Google, dass dynamische Werbe Formate (Flash, DHTML) Pfui sind. Und das auf einer Google eigenen Seite, wo ich doch mal mit einem Google Mitarbeiter gewettet hatte, dass Google auch Bildwerbung zulassen wird und er mich für verrückt erklärt hat. So ändern sich die Zeiten.

Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

How Safe are the new Facebook Messages?

von Markus Hegi

Facebook heavily advertises its new private messaging features. But how safe are these messages? The many current hacking cases and a recent NZZ article about fake identities with FB messages made me think, and the below experiences leaves some doubts: is it possible, that FB messages are read by someone else? What are your views?

We were looking for a new name for followerrate.org. We are extending features and the current name doesn’t fit anymore. After a brainstorming a small group of us decided to go ahead with one name. I wanted to double check the name with @hofrat - he knows followerrate well & I wanted an outside opinion on the name. I DMed the name to him, and for clarification, I wrote him a Facebook message & explained him the changes & extensions of services we are working on.

Someone else registered the Twitter name

Tuesday morning, we started the registration process and were very surprised, that the Twitter handle was not available anymore: A new account was created just a few hours after I sent the FB message.

What may have happened?

- It can probably not be a coincidence -
- The second thought is, that an employee of us (Colayer India) registered or leaked the name. For a number of reasons I think this is unlikely. Only a few knew about it. And it would not be of any use to them, as they know, that we would not go ahead without the twitter handle. Also, the registration time was 2.45am local Indian time – unlikely, as all of them were at work in the morning.

- More likely is a registration in Europe (23.15) or US (early evening). But neither me nor @hofrat talked about the name with anyone else.

- Or is it possible, that someone else, a spammer or hacker has read the twitter DM or the FB message? – In my FB message, I mentioned that we plan to register the url, but nothing about Twitter. A reader could  have thought, it would be smart to register the Twitter handle – If he would have registered the url, we would probably have gone for a different name. A plan could have been, to let us build our app on the new name & then sell us the Twitter handle, or use it for spamming.

But is this likely? -

Just a few days ago, @hofrat was the target of a spammer attack – a different case and probably not related – but the amount of recent cases in the world as well as in my network is increasing: and most of the cases are not even public!

Access to message content is not just possible, if someone has a password or a troyan. Also some FB apps are able to read messages in inboxes – Which gives employees (and alumnis?) not only of Facebook, but of many app companies the possibility to get access to messages – Could it be that someone scans messages & tries to use information? -

What would you do?

The twitter account is registered without any public information. No tweets, no bio, no location, no following, no followers. Would you contact Twitter and try, if they re-assign the handle to us? Or would you contact both, Twitter & Facebook because there may be hacking involved, and ask them to investigate the case further? They could see the IP & location of the registrant & ev find out his identity – and in case it was an employee or someone related to us, we should know! -

SociallyPay sucht Developer

von Falk Wolsky

Auf der Zugfahrt zurück von Wien nach Einsiedeln streikt der Tomcat auf meinem Rechner. Ich kann stundenlang nichts programmieren. Mist. Das geht für mich eigentlich gar nicht. Also setze ich mich an ein anderes Thema was mir seit Wochen durch den Kopf geht und schaffe es, die gesamte Patent-Anmeldung für SociallyPay im Zug zu schreiben. Das ist knapp 3 Wochen her.

Inzwischen gibt es Website (www.sociallypay.com), Facebook-Page mit schon 100 Likes (www.facebook.com/SociallyPay) und Twitter (www.twitter.com/sociallypay) mit 550 Followern. Das spornt an. Irgendwie hat es diese Erfindung “eiliger” als meine anderen…

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Worum geht es eigentlich:

Ausgangspunkt war ein hochinteressantes Gespräch mit Frau Schneider, einer Verlagsleiterin in Bern (wieder im Zug…). Aus meiner Sicht müssen Verlage in Zukunft aufhören ausschließlich ganze Werke zu verkaufen. Verlage haben in Ihrer “Produktion” bereits Zugriff auf die thematischen Einzelteile. Also sollten sie diese Einzelteile für die kommenden jüngeren Zielgruppen ebenso zugänglich machen und die Zusammenstellung eigener Werke aus diesen “Snippets” für die Kunden möglich machen… Damit verbunden muss es aber eine einfache Möglichkeit geben, paid Content auch ohne Hürden bezahlen zu können. Und die jüngere Zielgruppe ist natürlich im Social Media Space zuhause. Womit die Idee schon gut umrissen ist…

SociallyPay ist ein Web-Button auf dem ein Preis steht, mit dem man sich an einem “Dienst” wie Facebook, Twitter, Google oder Yahoo anmeldet und genau mit dieser Anmeldung eine Zahlung autorisiert. Wenn man SociallyPay das erste mal benutzt, gibt man die Verbindung und einige Einstellungen zu einem Payment Provider wie PayPal oder Google Checkout an. Später können SociallyPay Benutzer einfach mit ihrem SocialNetwork Login bezahlen und müssen keine sensiblen Daten mehr eingeben. Da viele ohnehin den ganzen Tag eingeloggt bleiben, reduziert sich das bezahlen im Web im besten Fall auf einen einzigen Klick. Aus der Perspektive der eCommerce Betreiber oder Content Anbieter – die nur den Button integrieren müssen – eine geniale Kombination. Man vereinfacht die Zahlung für die Kunden und kann deren Social Media Profil erhalten, wenn die Kunden es “freigeben”. Damit erhält man eine direkte Bindung von Produkten und Social-Media Profilen!

Kurze Rede, langer Sinn: Ich suche Entwickler, die sich mit Payment Provider APIs – natürlich am Anfang vor allem mit PayPal und Google Checkout auskennen. Bei Interesse bitte einfach eine Mail an falk.wolsky@sociallypay.com senden.

Und wie immer: Vielen Dank an Reto!

Die Achillesverse des Cloud Computings

von Reto Hartinger

Cloud Computing wird nicht zu verhindern sein. Es entspricht einem fundamentalen Bedürfniss: die Daten von überall her egal mit welchem Device immer und überall zur Verfügung zu haben. Punkt. Das wird den Durchbruch sein. Alle Bedenken gegen die Cloud wiegen diesen Vorteil nicht auf. Die Hardware wird günstig und austauschbar. Administration von Hardware entfällt, für Datensicherung verschwenden wir heute schon zu wenig Gedanken, mit Cloudcomputing gar keine mehr.

Dennoch. Cloud Computing hat eine entscheidende Achillesverse. Es entspricht nicht dem Grundgedanken des Internets. Hä? Des Internets, nicht des WWW. Das Internet wurde erfunden, damit die USA auch nach einem atomaren Teilschlag auf z.B. Washington noch weiter funktionieren kann. Deshalb hat man die IT-Infrastruktur so gemacht, dass sie von keinem physischen Punkt abhängig ist. Fällt die gesamt Infrastruktur in der Hauptstadt aus, bricht die Kommunikation nicht zusammen und alle nicht betroffenen Systeme können weiter arbeiten.

Mit ist der kalte Schauer über den Rücken gelaufen als ich Apples Datensilo aus der Vogelperspektive gesehen habe. Das Milliardending liegt irgendwo im Niemandsland der amerikanischen Provinz, ein Helikopter flog darüber und hat es gefilmt. Fabrikgebäude. Genauo sieht das bei Microsoft und Google aus. Es wäre ein Einfaches ein mit Sprengstoff beladenens Flugzeug hineinzuknallen.

Wenn alle sensiblen Daten in solchen offen gelegenen Fabrikhallen gespeichert sind, dann könnte ein gezielter Anschlag darauf die grösseren Konsequenzen haben als das Einstürzen der TwinTowers. Mit dem Virenangriff auf Bushehr ist der virtuelle Cyberkrieg ausgebrochen, dem dem Anschlag auf eines oder mehrer Datenzentren wäre der physische Cyberkrieg da.

Microsoft, Google, Apple und Co müssten eine Antwort auf die Frage haben, was passiert bei einem Totalausfall eines Datenzenters. Sie sind to big to fail. Welche Gedanken hat sich die amerikanische Regierung zu diesem Thema gemacht?

Microsoft hat einen alten Armeebunker in ein Datencenter umgebaut. Vielleicht sollten wir doch noch mit dem Rückbau der Bunker zuwarten. Der könnte von den neuen Betreibern übernommen werden.  Johann N. Schneider-Ammann, der neue Bundesrat für Wirtschaft könnte in dieser Sache aktiv werden (oder soll es gar der Ueli?).

Cyberwar gegen Iran: Gut oder schlecht?

von Reto Hartinger

Viele Rechner auf der Welt sind mit dem Virus Stuxnet infizier. Der Troyaner hat nun begonnen, die Steuerungen von Industrieanlagen (vor allem von Siemens) zu übernehmen. Die Angreifer haben es vor allem (oder ausschliesslich) auf das iranische Atomkraftwerk abgesehen, das diesen Monat seinen Betrieb aufnehmen sollte. Geht nicht – die Maschinen haben sich anscheinend durch Fehlmanipulation selber zerstört. Eine solch komplexe Attacke traut man eigentlich nur Israel und den USA zu. Wahrscheinlich wären auch Russland und China, vielleicht auch noch Indien in der Lage dazu.

Wir können uns vorerst einmal freuen, dass keine israelischen Kampfbomber die Anlagen zerschossen haben. Das hätte wohl einen imensen politischen Druck in der Region ausgelöst. Die Region bleibt im Gleichgewicht. Alles in Butter also?

Der Angriff führt uns vor Augen wie verletzlich wir letztendlich sind. Saudiarabien hat diesen Monat den grössten Rüstungsauftrag der Gesischte in den USA platziert. Inskünftig werden sie wohl weniger Flieger, aber mehr Computerspezialisten einkaufen. Es wird ein Wettrüsten stattfinden und jeder PC in jedem Haushalt könnte als Waffe missbraucht werden. Es braucht nicht viel Ressourcen um im Cyberkrieg mitzuspielen. Was einige Hacker und Spammer können, kann ein Staat mit etwas Willen auch hinkriegen. China betreibt schon länger im grossen Stil Industriespionage via Computerviren.

Staaten wie die Schweiz und Deutschland platzieren gleich selber Troyaner bei ihren Bürgern. Natürlich mit den besten Absichten. Hallo? Die Eskalation des Cyberkrieges wird Formen annehmen die das Jahr2000Problem bei weitem übersteigt. Jetzt kommt Druck auf bei allen Firmen, nochmals massiv in Sicherheit zu investieren. Es wird nichts nützen. Schädlinge gelangen durch Standardsoftware und angesurfte Internetseiten in die Systeme.

Google findet dich scheisse

von Reto Hartinger

Ich möchte kurz auf kiosk.vtx.ch, mein Mail und Internet Provider, eine bezahlte SMS abschicken. Das habe ich schon oft gemacht, neu ist, dass mich google vor kiosk.vtx.ch warnt.

Diese Seite könnte gefährlich sein. Hm. Ich lese den Google Report zur Seite:

Safe Browsing

Diagnostic page for vtx.ch

What is the current listing status for vtx.ch?

Site is listed as suspicious – visiting this web site may harm your computer.

Part of this site was listed for suspicious activity 2 time(s) over the past 90 days.

What happened when Google visited this site?

Of the 39 pages we tested on the site over the past 90 days, 6 page(s) resulted in malicious software being downloaded and installed without user consent. The last time Google visited this site was on 2010-08-26, and the last time suspicious content was found on this site was on 2010-08-25.Malicious software is hosted on 1 domain(s), including rzurpur.co.cc/.

1 domain(s) appear to be functioning as intermediaries for distributing malware to visitors of this site, includingvtxnet.ch/.

This site was hosted on 1 network(s) including AS12350 (VTX).

Has this site acted as an intermediary resulting in further distribution of malware?

Over the past 90 days, vtx.ch did not appear to function as an intermediary for the infection of any sites.

Has this site hosted malware?

No, this site has not hosted malicious software over the past 90 days.

How did this happen?

In some cases, third parties can add malicious code to legitimate sites, which would cause us to show the warning message.

Next steps:

Nun frage ich mich, ist sich VTX diese Problems überhaupt bewusst? Hat es tatsächlich Malware auf der Site gehabt oder waren das einfach irgendwelche blöden Prozesse die etwas heruntergelanden haben ohne dass der User das weiss oder hat Google ganz einfach eine Meise und versteht es nicht?

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