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Facebook, Google, Apple verändern wie wir suchen

von Reto Hartinger

1 Es ist rasant, wie Google sich in den letzten beiden Jahren verändert hat. Google hat zwar in Europa noch einen Marktanteil von 90 % und kann sich in den USA auf einem hohen Niveau halten, doch nie war Google dermassen unter Druck. Dementsprechend schnell walzt Google neue Initiativen aus. Um Facebook/Bing etwas entgegenzustellen, hat Google mit Google+ einen Dienst entwickelt welcher das was meine Freunde gut finden für mich sichtbarer zu machen. Leider läuft nichts in Google+ und damit kommt das “noch” nicht in Fahrt. Es kommt noch schlimmer, Facebook wird im Zug des Börsengangs eine eigene Suchmaschine ankündigen. Dass Facebook ernst zu nehme ist, ist klar, denn im Februar wurde in Facebook 336 Millionen Mal gesucht. Ok, Google bringts im gleichen Zeitraum auf 11,7 Mia. Sollte die Facebook-Suche mehr als nur Facebook Inhalte beinhalten, ändert sich das drastisch.

Apples Siri sorgt dafür, dass es weniger Suchabfragen gibt, denn es wird nicht mehr nach einer Liste, sondern nach einer Antwort gesucht. Wieso sollte eine Suchmaschine auf die Frage , “wie warm ist es in Madrid?”, eine Liste mit Websites liefern? Siri sagt, 24 Grad, Punkt. Kein Eintippen, kein Klicken und vor allem, keine Werbung. Google wird nun auch semantische Suchresultate bringen. Mardid 24 Grad, Karte – Trefferliste. So kann das zukünftige Resultat in Googe aussehen.

Bing bringt auf Branchen wie z.B. Tourismus spezialisierte Resultate und damit die viel relevanteren Resultate. Auch Google kennt Shopping-Resultate und wird noch mehr solche spezialisierte Resultate anbieten.

Das alles hat Implikationen auf das Suchmaschinenmarketing und auf die Suchmaschinenoptimierung. An der ONE Konferenz betrachten wir die Zukunft der Suchmaschinen und wie SEOs damit umgehen sollten. Internationale Speaker und ausgewiesene schweizer Profis geben die Best Practicies bekannt.

10.05.2012 – 13.00 – 15.50 , Messe Zürich

Suchmaschinen-Optimierung – ONE Kongress

13.00-14.00 Future of Search
Niels Doerje und Marcus Tandler, Partner, Tandler.Doerje.Partner, München
14.00-14.40 Wie hat sich SEO mit dem Panda- und anderen Updates verändert?
Philipp Sauber, CEO & Inhaber, INM Inter Network Marketing AG
14.45-15.15 Optimierungspotenzial mit Searchmetrics erkennen
Matthias Schmid, Project Manager, Unic
15.15-15.50 SEO Controlling zur Sicherung und Ausweitung der Erfolge
Beat Z’graggen, CEO, Worldsites GmbH
15.50-16.25 Google und die semantische Suche
Patrick Price, CEO, Idealizer AG
16.25-17.00 SEO: Internes Linking
Daniel Houghton, Partner, etaktiker

Für Internet Briefing Mitglieder und Gäste Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

Anmeldung hier klicken

Future of Search
Niels Doerje und Marcus Tandler, Partner, Tandler.Doerje.Partner, München
Marcus Tandler und Niels Dörje betreiben heute selber  Websites/digitale Projekte. Niels hat viele Jahre international für Google gearbeitet, Marcus ist SEO-Interessierten als Mediadonis
bekannt. Niels und Marcus einen fundierten Überblick über die derzeitige Entwicklung bei Google, und die Implikationen auf die Arbeit moderner SEOs. Sie besprechen u.a. :

  • Die Evolution von Google´s Universal Search
  • Social Signals als Rankingfaktor
  • User Intent
  • Aktuelle Search-Patente

Wie hat sich SEO mit dem Panda- und anderen Updates verändert?
Philipp Sauber, CEO & Inhaber, INM Inter Network Marketing AG
Google räumt seinen Such-Algorithmus auf. Mit Panda und anderen Updates zählt Content immer mehr. Was bedeutet das? Der Zusammenhang ist klar: Die besten Conversion Rates erzielt man mit einer guten Platzierung bei Google. Deshalb wird SEO als Marketing-Instrument im Online-Mix immer wichtiger. Die Top-Position beim entsprechenden Keyword erobert man sicher mit gutem Inhalt. Daraus ergeben sich bei der Suchmaschinenoptimierung folgende Fragen

  • Was genau hat der Panda-Update bewirkt, wieso korrigiert Google weiterhin
  • Welche Sites haben davon profitiert und welche an Boden verloren
  • Welche Auswirkungen hat das auf die Onpage-Optimierung
  • Welche Optimierungsfaktoren werden neu stärker gewichtet, welche weniger
  • Welche Bedeutung haben Backlinks, konnte Google den Linkfarmen den Garaus machen

Optimierungspotenzial mit Searchmetrics erkennen
Matthias Schmid, Project Manager, Unic
Es geht um weit mehr, als für ein bestimmtes Keyword auf dem ersten Platz zu sein. Inhalte müssen optimiert werden, Suchresultate ansprechend gestaltet werden und nicht zuletzt muss der HTML-Code maschinenlesbar sein. Searchmetrics liefert die notwendigen Analysedaten – nicht nur für die eigene Website, sondern auch für Konkurrenz-Websites. Damit Entscheidungen datenbasiert getroffen werden können. In diesem Referat wird aufgezeigt, wie mit der mächtigen SEO-Software Searchmetrics Optimierungsmöglichkeiten eruiert werden können und wie die Software für eine systematische Konkurrenzanalyse genutzt werden kann.

SEO Controlling zur Sicherung und Ausweitung der Erfolge
Beat Z’graggen, CEO, Worldsites GmbH
Google-Positionen mit irgendwelchen Tricks zu erreichen wird immer schwieriger. Was ist nötig, um die Positionen auch langfristig zu halten? Welche Controlling-Möglichkeiten gibt es um herauszufinden, wie über die organische Google-Suche mehr Umsatz erzielt wird? Es gibt viele, die immer wieder aufgrund der neusten Vorlieben von Google Anpassungen vornehmen. Später muss das wieder geändert werden, weil Google nicht mehr positiv darauf reagiert oder die Massnahme sogar bestraft. Wie können aber Positionen bei Google langfristig gehalten werden? Was hat sich bewährt? Welche Möglichkeiten bestehen, um den Erfolg zu messen und frühzeitig zu merken, dass Google Probleme mit dem eigenen Auftritt hat?

  • Worauf Google wirklich achtet
  • Wie Positionen langfristig gesichert werden
  • Wie erkenne ich in welche Richtung Google sich bewegt und was das für mich bedeutet
  • Wie der Google Roboter richtig behandelt wird
  • Möglichkeiten für ein auf den langfristigen Erfolg ausgerichtetes Controlling der SEO-Massnahmen

Google und die semantische Suche
Patrick Price, CEO, Idealizer AG
Im März hat Google bekannt gegeben, dass dieses Jahr die grösste Umstellung des Such-Algorythmus in der Geschichte von Google stattfinden wird. Dabei soll Google von der Such-Maschine zur Antwort-Maschine weiter entwickelt werden. Welche Auswirkungen sind davon zu erwarten und wie können Sie ihre eigene Website semantisch strukturieren, damit dieser historische Wechsel von Google für Sie zur Chance, statt zum Risiko wird. Patrick bespricht die semantische Interpretation von Google, damit Du danach Deine eigene Website gezielt auf eine semantische Indexierung hin optimieren kannst

Google und Bing unterstützen seit kurzem offiziell schema.org (semantische microformate), womit Inhalte als Entitäten markiert und somit in einen semantischen Zusammenhang gebracht werden können. Du wirst Microformats und deren Bedeutung verstehen, um deren Implementation in die eigene Website gezielt angehen zu können. So bringen Dir die neuen Entwicklungen in Googles Suchalgorythmus mehr Traffic

SEO: Internes Linking
Daniel Houghton, Partner, etaktiker
Wir wissen, dass viele externe Links gut fürs Ranking in Google sind. Dasselbe gilt aber auch für interne Links. Daniel bespricht anhand des Fallbeispiels Ricardo.ch die Best Practicies der Verlinkung.

  • Was sind interne Links für Google?
  • Was ist „Link Juice“
  • Onpage SEO einen Schritt weiter denken als , meta description und Content.
  • Anzahl interne Links pro Seite. 100-150 wirklich best practice?
  • Bedeutung von Homepage Links.
  • Platzierung der Links
  • Beispiel Tag-Clouds
  • Footer Links / Über Uns Seiten
  • Internes Nofollow => sinnvoll
  • Korrekte Verwendung von Anchor Text
  • Internes Linking bei der Pagination

ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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Google was?

von Reto Hartinger

Die meisten User von Google+ sind nur selten drauf. Gähnende leere herrscht. Es sind die Geeks und Journis, genau die die auch zu Beginn bei Twitter waren. Eine grosse Welle hat Google+ nicht ausgelöst. Trotz gigantischem Marktanteil von Google gelingt es dem Konzern nicht, einen, seinem Marktanteil entsprechenden, viralen Effekt auszulösen. Was keinen Einfluss auf das Suchresultat hat, wird von den Usern weitgehend ignoriert. Es war vorauszusehen, dass Google+ irgendeinmal bevorzugt in die Resultate integriert wird. Spätestens als der Vertrag mit Twitter nicht mehr erneuert wurde (anscheinend weil Twitter nicht mehr wollte). Google+ personal Search soll es nun richten. Deutlicher kann man Google+ nicht in den meistbenutzten Google Dienst einbauen.

Ich frage mich, ob dies genügt. Social Media für Google Suche hätte es gebracht. Aber solange niemand auf Google+ publiziert, erscheint auch nichts in den Google Resultaten und damit ist Google+ für  die Google Suche auch nicht interessant. Google+ für personal Search wird keine grosse Welle auslösen. Die Idee dahinter ist gut, aber gefunden kann nur das werden was existiert. Wie oft geht man in einen Laden nicht das drin hat was man möchte? Eben.

Google hat einen langen Weg vor sich. Aber auch Facebook scheint mir am Ende angelangt. Es könnte wieder ein neues Soziales Netzwerk geben. Facebook hat sich aus dem Rennen gefiltert und sollte die Welle bei Google+ tatsächlich kommen, dann wird Google+ auch unbrauchbar. Es wird zu einem reinen Publishing-Kanal und niemand liest mehr darin. Man wird von noch unrelevanteren Leuten als heute eingekreist. Google+ ist zu offen, Facebook zu geschlossen.

Googles neuer Konkurrent ist ein API

von Reto Hartinger

Es gibt viele Entwürfe für Google-Killer. Nur schon beim Wort Killer kommt mir ein müdes Lächeln über die Lippen und meine Ohren beginnen einzudösen. Es gibt kein Konzept das besser ist als jenes von Google oder es bekommt nicht die Aufmerksamkeit, um Google auch nur im Ansatz einzuschüchtern.

Welches Konzept könnte besser sein als die 10 000 Programmierer, die sich schon jahrelang um die Qualität der Trefferlisten von google.com kümmern? Ganz einfach. Google ist mit einer besseren Trefferliste nicht zu schlagen. Durch keine Methode. Es geht nur, wenn man die Trefferliste ganz weglässt. Auch den Suchschlitz.

Die Kombination von Wolfram Alpha und Siri macht Google obsolet und man merkt es gar nicht, dass man Google nicht benutzt hat. Ich habe dieses Jahr einen 24 Zoll Bildschirm, der sich drehen lässt, gesucht. Ich hatte keinen blassen Dunst, welche Kriterien wichtig sind und wie ich suchen soll. So habe ich 24 Zoll Bildschirm gesucht und dann in der Google Trefferliste nach Testberichten durchstöbert. Ich hätte natürlich auch (zurzeit nur in Englisch in den USA) einfach in ein iPhone 4S sagen könen: “Welches ist der beste 24 Zoll Bildschirm bis 300 Franken” und Siri hätte mir das mitgeteilt, basierend auf einer Wolfram Alpha Suche. Wolfram Alpha bietet ein API mit dem Shops struktuiert Daten liefern können. So könnte ich auch zusätzlich sagen, welche innerhalb von 3 Tagen lieferbar sind und vieles mehr. Kein Durchwühlen der Webseiten mehr. Auf Wolfram Alpha hätte ich das nie gesucht. Wäre mir nie in den Sinn gekommen. Da aber Siri sowas wie eine Maus ist, die ich ständig als Interface benutze, stelle ich ihm diese Art von Fragen. Siri wird das Interface zu Informationen beim iOS.

Anbieter von Produkten und Dienstleistungen werden gerne auf diesen Zug aufspringen und Wolfram Alpha via APIs mit Produktdaten füttern. Statt Suchmaschinenmarketing wird plötzlich die automatisierte Datenlieferung wichtig.

Google sieht Siri als Bedrohung. Nicht nur für die Suchmaschine sondern die Attraktivität von Android und ist dabei einen Konkurrenten zu Siri zu entwickeln. Google hat nurn selber ein Kanibalisierungsproblem. Google VR-Präsident Eric Schmidt geht davon aus, dass in Bälde 50 % der Suchanfragen über portable Devices erfolgen werden. Siri und Androids Siri Konkurrent könnten also das angestammt Google-Geschäft tatsächlich bedrohen.

OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

Wieso ich aus Google Analytics Reports nicht gescheiter werde

von Reto Hartinger

Immer wenn ich in Google Analytics schaue habe ich mehr Fragen als Antworten. Ich bin deshalb frustriet statt erleuchtet und kann kaum Massnahmen aus den geringen Erkenntnissen ableiten. Ich denke es geht vielen so. So gebe ich mir und dem Tool Schuld, dass ich Google Analytics eigentlich gar nicht wirklich brauchen kann.

Das Internet ist gespickt von Halbwissen. Man hat für mich beim Internet Briefing und dem Blog Google Analytics eingerichtet. Cool. Was ich nicht weiss und nicht nachprüfen kann, ob dies richtig gemacht wurde. Wie alle Manager, die für das Internet verantwortlich sind, muss ich annehmen, dass es richtig gemacht wurde. Schliesslich hat der Techie der es implementiert hat einmal sich im Internet über Google Analytics informiert. Mit vielen Themen ist das so, Techies befassen sich einfach nur  rudimentär mit den Dingen, sie bauen lieber Funktionen. Seit ich die Slides zum TechTalk Google Analytics für Techies gesehen habe, weiss ich, dass Analytics auf meinen Seiten nur rudimentär eingebaut sind. Und ich schätze wieder einmal den Wert Internet Briefing auch für Manager. Dieser TechTalk ist nicht nur für Techies interessant. Wie sollen wir als Manager wissen was man machen kann und wie man es machen kann wenn wir nicht solche TechTalks besucht haben. Wer diese Session besucht hat, lässt sich nicht mehr abspeisen mit einer rudimentären Installation und kann die Technies auch briefen, was und wie sie es machen sollen.

Umgekehrt wird das Thema von den Techies unterschätzt. Eigentlich sollten alle diesen TechTalk besuchen. Innerhalb von kürzester Zeit sind sie mit den best practicies vertraut. Aber halt, Analytics ist für Anfänger, ein richtig guter Coder liest sich da rasch ein, so er dann mal gezwungen wird es zu implementieren – genauso wie bei Securtiy, Performance, Testing und weiteren Themen.

Sorry, diesen Frust musste ich mir wegschreiben. Komm an diesen TechTalk und am besten nimm deinen Techie gleich mit oder verdonnere ihn wenigstens zu kommen. Anmeldungen hier:

Google Analytics für Techies
01.11.2011 11.30-14.00
Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, Zürich

Trotzen Internet-Investments der Rezession?

von Reto Hartinger

Die Börse crasht, der Dollar sackt ab, die Firmen entlassen. Kein gutes Szenario für Anleger. Firmen wie Linkedin haben einen fulminanten Börsenstart hinter sich (und die erste Delle) und es zeichnet sich ein neuerlicher Internet-Hype ab. Wenn wir aus der Vergangenheit gelernt haben, dann müssten jetzt die Internet-Aktien ins Bodenlose fallen. Müssten, tun sie nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Gestern hat Linkedin eine Umsatzverdoppelung und eine Gewinnexplosion vermeldet. Auch Priceline meldete gestern über 40 % mehr Umsatz. Ein gutes Zeichen für den E-Commerce. Wie wir von Google wissen, ist ihr Geschäft mit Werbung fast resistent gegen die Wirtschaftsflaute. Ganz im Gegensatz zur traditionellen Werbung. Facebook konnte den Umsatz-per-Click markant steigern und ist heute sogar höher als jener von Google. Es würde mich nicht wundern, wenn die Internet-Aktien weiterhin mit soliden Zahlen aufwarten. Weil performancebasierte Internetwerbung nicht an ein Budget sondern an die entsprechende Metric gebunden ist, werden noch mehr Firmen auf dieses Modell umsteigen (müssen). Wishfull Thinking? Was meint ihr.

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Sind Internet-Investments gegen die Wirtschaftsflaute imun?

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Neuer Google Algorythmus straft low value brutal ab

von Reto Hartinger

Die Doktorarbeit von Herrn Guttenberg würde in der Google Rangliste trotz magna cum laudum neuerdings in den Hinteren Plätzen dahinkümmern.

Der neue Google Algorythmus straft Websites mit wenig eigenem Text oder Site die wenig Sinn machen gnadenlos ab und bevorzugt dafür Sites mit tiefgreifenden Analysen, Berichten und viel originärem Text.

Es sind als nicht Seiten sondern Sites – also ein neuer Siterank wird geführt. Schlaue SEOs haben riesige Sites mit irgendwelchem Inhalt zu Themen gemacht und täglich ja stündlich automatisch durch semantische algorythmen verändert. Das hat viel Traffic von Suchmaschinen auf die Seiten gelockt, der womöglich sofort zu Kunden umgeleitet wurde. Genau dies hatte Google im Visier. Auch Sites mit wenig Inhalt und vielen Links werden zurückgebunden wie zum Beispiel die Adresssites die zu Millionen von Namen gerade reihenweise Links auf ihre Adresstreffer platzieren konnten. Weg.

Was bedeutet das für Crossposting bei Blogs? Ich nehme an, dass dies nicht so stark ins Gewicht fällt, wenn der originäre Anteil noch genügend gross ist. Google wird auch hier einen Anteil tolerieren, denn mit gleichem Inhalte auf andere Sites zu zeigen ist manchmal schlicht nicht zu vermeiden. Vielleicht gibt es auch sowas wie ein Prozentsatz von Text zu Link. Ist dieser zu klein, wirkt sich das negativ auf das Ranking aus.

SEOs und ihre Kunden werden wieder ins Schwitzen kommen. Wer hat noch mehr konkrete Beispiele von Auswirkungen?

Dos and dont’s im Performance Marketing

von Beat Z'graggen

Noemi Alvarez fasste ihre zehnjährige Erfahrung, die sie unter anderem bei eBay und Kuoni mit allen online Marketing Kanälen (SEM, SEO, Display und Affiliates Marketing) gewonnen hat, in konkrete Tipps zusammen. Sie präsentierte die Dos and Dont’s des Performance Marketings.

Hier eine Zusammenfassung des Internet-Briefing Vortrages von Noemi Alvarez. Sie ist bei Kuoni für online Marketing zuständig und gab Ihre Erfahrungen mit Performance Marketing weiter.

Messen Sie alles und identifizieren Sie die besten Deals, damit Sie Ihr Budget optimal verteilen können
Zuerst muss sichergestellt werden, dass das Tracking funktioniert. Es gibt Deals mit vielen Konversionen und solche mit geringen Kosten pro Konversion. Wichtig ist es, den Erfolg zu messen.

Interessant zu vermerken: Im Saal waren sich fast alle Anwesenden einig, dass die Suchmaschinenoptimierung am meisten Umsatz pro investiertem Franken bringt und die beste Performance aufweist.
Performance von Deals

Testen Sie alles bevor Sie Entscheidungen treffen
Sollen Sie Urlaub als Keyword für Ihre SEM Kampagne buchen?
Welches Landingpage generiert am meisten Buchungen?

  • Seite mit Angeboten
  • Möglichst viele Inhalte
  • Emotionale Seite mit Videos und Bildern

Welche Ihrer Produkte werden am besten online verkaufen?

Entdecken Sie Nachfrage und gewinnen Sie Kunden
Die Nachfrage sollte immer analysiert werden. So kann es sein, dass viele Suchende nach den Malediven am Schluss Mallorca buchen. Diese Erkenntnis kann genutzt werden, um mehr Besucher zu Kunden zu machen. Es ist auch wichtig zu erkennen, woher die hochpreisigen Buchungen kommen und nicht nur auf die Anzahl der Konversionen zu sehen.

Erkennen und vermeiden Sie die Doppelmessung von Konversionen
Die meisten Analysetools wie Google Analytics messen standardmässig nur den letzten Besuch, der zur Konversion geführt hat. Der Besucher war aber vorher zum Beispiel zuerst bei einem Affiliate, kam dann wieder über Google AdWords und buchte dann bei einem Besuch, wo er direkt über einen Bookmark auf das Angebot gekommen ist.
Erkennen und vermeiden Sie die Doppelmessung von Konversionen

Performance Marketing bedingt ein stetiges optimieren
Je nach Ressourcen und Volumen sollten alle Massnahmen im Performance Marketing ständig optimiert werden. Analysieren Sie die Suchmaschinenoptimierung mit den gleichen Kennzahlen wie die anderen bezahlten Kanäle. Zu optimierende Suchbegriffe anhand von Besucherzahlen zu definieren anstatt auf die daraus resultierenden Konversionen zu achten ist ein grosser Fehler.
Performance Marketing bedingt ein stetiges optimieren

Verhandeln Sie ständig und erarbeiten Sie sich gute Deals
Mit Google kann man zwar nicht verhandeln aber bei Affiliate-Systemen oder Portalen liegt je nach Verhandlungsmacht viel drin. So können die Provisionen von Affiliate-Systemen von 30 % bis auf 20 % heruntergehandelt werden. Dazu muss man aber sicherlich auch ein grösserer Kunde sein, der mindestens CHF 100’000 Umsatz pro Monat bringt.
Verhandeln Sie ständig und erarbeiten Sie sich gute Deals

Weitere Tipps im Performance Marketing

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