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Cloud Computing: Hoppla, jetzt steigen grosse Firmen auf!

von Reto Hartinger

Die Cloud wird für Entwickler interessant

Als Entwickler muss man sich heute die Frage stellen, ob man eine Desktopsoftware, eine iPhone bzw. Mobile App oder einen cloudbasierte Software as a Service entwickelt. Für mich ist Desktopsoftware tod. Microsoft hat ein Monopol darauf, wogegen anzutreten sich eine kleine Softwareschmiede nicht leisten kann. Mit einer iPhone App kann man sicher Geld verdienen, aber ist das nicht auch eine Falle? Da bleibt die Cloud und nachdem ja gute Websites auch auf mobilen Devices funktionieren, müsste ein SaaS für Etnwickler die erste Wahl sein. Welche Tücken sich dahinter verbergen, besprechen zwei Vorträge der Cloudkonferenz vom 6.7.

Die Cloud wird für Anwender langsam erwachsen

Cloudsoftware ist doch immer noch eine Nische. Fast niemand wendet sie an. Hm, tatsächlich? Privatanwender setzen kaum mehr auf nicht cloudbasiertes E-Mail. Hotmail, Gmail und Co erobern die Privatanwender im Sturm. David Nücheler, CTO von Day Software meint, dass er für Day schon länger keinen E-Mailserver mehr betreibt. Zu aufwändig, zu teuer. Soll sich Google für ihn mit Viren, Serverkapazitäten, Downtime etc ärgern. Man kann nicht sagen, dass Day dies nicht alles selber könnte, aber es ist einfach zu teuer. Salesforce.com wir oft als das Paradebeispiel eines gut funktionierender Cloudsoftwareangebotes herumgereicht. Sicher, es ist ziemlich verbreitet, aber ich empfinde es für KMUs als zu teuer, wie die meisten B2B Angebote.

Ich selber habe mich von Office schon lange verabschiedet, empfinde aber Google Docs noch als unvollständig (die neue Version bringts aber) in den Features der einzelnen Programme und Docs braucht unbedingt ein File-System. Ich schätze aber die Collaboration-Features und den Umstand, dass ich von  überall her mit den Dokumenten arbeiten und meine Dokumente mit anderen teilen kann. Neuerdings auch auf dem iPad. Cool. Das steigert meine Produktivität enorm. Deshalb verzichte ich trotzdem lieber auf einige wichtige Features.

Jetzt geht auch Ringier den Schritt und ersetzt Office Schritt für Schritt. Die Cloud wird erwachsen, die Produktivitätsfortschritte und die Kosteneispahrung sind gewaltig.

An der Cloudcomputing Konferenz geben wir einen Überblick über den Stand der Dinge. Wir singen kein Loblied, wir stellen die Facts dar und zwar aus Entwickler- wie auch aus Anwendersicht. Da solltest Du dabei sein:

Cloud Computing Konferenz
6.7.2010 – 11.00-20.00
Restaurant Falcone, Zürich

10.45-11.30 Registrierung
11.30-12.15 Planung und Aufbau eines SaaS-Dienstes
12.15-13.15 Diskussion
13.15-13.45 Mittagessen
13.15-14.00 Registrierung
14.00-14.40 Cloudangebote im Vergleich
14.40-15.00 Wer die Finger von der Cloud lassen sollte
15.00-15.30 Cloud Computing juristisches Niemandsland?
15.30-15.50 Pause
15.50-16.50 Software as a Service – Ein Paradigmenwechsel
16.50-17.15 Diskussion
17.15-17.45 Registration
17.45-18.45 Ringier in der Google-Wolke: Wieso sich Ringier von Office verabschiedet
20.00 gemeinsames Essen

Anmeldung Anlass: http://internet-briefing.ch/cloudKonf

Kosten:  Für Mitglieder Fr. 60.-, Gäste bezahlen Fr. 180.- für die Vorträge plus Konsumationen

Planung und Aufbau eines SaaS-Dienstes
Andreas Jacob, Managing Partner, DataInherit
Dr. Tobias Christen, CTO, Datainherit

Der Desktop ist tot! Macht es heute überhaupt noch Sinn, Software für Desktop zu entwickeln? Andreas Jacob und Tobias Christen haben sich dagegen entschieden und schildern uns die Gründe dafür anhand von DataInherit, eines Schweizer SaaS-Dienstes für den weltweiten B2C-Markt

  • Planung/Entscheidung für SaaS statt Software
  • Kostenvergleich bei Entwicklung und Unterhalt
  • Was unterscheidet SaaS- von Software-Projekt
  • Technologien
  • Schwierigkeiten
  • Skalierbarkeit
  • Kundenkontakt/-feedback
  • Internationales Roll-out
  • Akzeptanz der SaaS Idee bei den Kunden

Cloudangebote im Vergleich
Dr. Wibke Sudholt, Associate, Board CloudBroker GmbH

Die Cloud liefert skalierbare Infrastrukturressourcen, Entwicklungsplattformen und Softwareanwendungen nach Bedarf, die nur
nach der tatsächlich genutzten Leistung bezahlt werden. Wibke
beschreibt Anforderungen und Lösungsansätze für Cloud und SaaS und
gibt ein Überblick über verschiedene Cloud Computing-Anbieter.

  • Die spezifischen Probleme und Anforderungen der Cloud
  • Wann normales Hosting, wann Cloud
  • Die Lösungen verschiedener Cloud-Anbieter: Amazon Web Services (AWS), Microsoft, Google, Salesforce.com, Cloud Sigma u.a.

Cloud Computing & SaaS: Wer die Finger davon lassen sollte
Daniel Niklaus, CEO, Netlive

Achtung Gefahr! Die IT-Welt hat ein neues Schlagwort: Cloud Computing. Wir versprechen Ihnen das blaue vom Himmel und lassen Sie von 1′000 Möglichkeiten träumen. Verschweigen tun wir Ihnen, dass der Himmel sich dunkelrot färben kann und 1′000 Fallstricken im Cloud Computing stecken. Werfen Sie einen Blick auf die ungeschminkte Wahrheit hinter dem neuen Schlagwort. Denn die Technik steckt noch in den Kinderschuhen. Den meisten Anbieter fehlt jeder Erfahrungswert und es ist gut möglich, dass Ihr Projekt das lang ersehnte Versuchskaninchen ist, bei dem das Experiment (vielleicht) klappen könnte…

Software as a Service & Cloud Computing – Ein Paradigmenwechsel
Andreas Von Gunten, PARX AG, Cloud Computing Evangelist & Blogger

Sofware as a Service (SaaS) ist nicht ASP, nicht Mietsoftware und ist auch nicht einfach ein Hype, sondern beschreibt einen Paradigmenwechsel in der Informatikindustrie der in vollem Gange und wohl nicht mehr aufzuhalten ist. Andreas erklärt die Gründe für den Erfolg zeigt die Fakten über die Verbreitung des Models, anhand von verschiedenen Beispielen. Insbesondere zeit ger welche Vorteile das Model für Organisationen und Unternehmen jeder Grösse und Branche bringt und auf welche Kriterien bei einer Evaluation besonders zu achten ist.

  • Das SaaS Model, die Unterschiede zu ASP und Mietsoftware
  • Die Multi-Tenant Architektur und die 3 Cloud Computing Schichten
  • Die heutigen Möglichkeiten des Customizings und Integration von State-of-the-Art SaaS Lösungen
  • Beispiele von SaaS & Cloud Computing Anwendungen
  • Erfahrungsberichte aus diversen SaaS & Cloud Computing Projekte

Cloud Computing juristisches Niemandsland?
Lic. iur. David Rosenthal, Counsel, HOMBURGER AG

Immer mehr Unternehmen wollen Cloud-Computing-Dienste nutzen, haben aber rechtliche Bedenken. Wie heikel ist die Cloud aus juristischer Sicht
wirklich?  Welche Verantwortlichkeit übernehmen die Anbieter und was bedeutet das für ihre Kunden? Wie verhält es sich insbesondere mit dem Datenschutz? David Rosenthal gibt Antworten und zeigt Lösungswege für die Praxis auf.

Ringier in der Google-Wolke: Wieso sich Ringier von Office verabschiedet
Samuel Hügli, Group CFO/CIO, Mitglied der Konzernleitung Ringier AG

Immer mehr Firmen verlegen ihre Software in die Cloud. Nach einer einjährigen Evaluation mit dem Einsatz von Prototypen unterschiedlicher Hersteller hat das multinationale Medienhaus Ringier entschieden, weltweit alle 8 unterschiedlichen Mail- und Kalendersysteme mit einem zentralen, web –und cloud-basierten System von Google (GAPS) zu ersetzen. Ringier Group CFO/CIO Samuel Hügli erläutert uns die Beweggründe.

Ringier wird Schritt für Schritt die Office-Applikationen ablösen. Ziel ist es, Informations- statt Dokument-basiert zu arbeiten. Mit diesem Projekt werden in allen 10 Ländern mehr als 8000 Arbeitsplätze umgerüstet, in einer ersten Phase wird das Mail- und Kalendersystem sowie die Handy-Synchronisation ersetzt, später folgen weitere Projekte auf Basis der Technologie-Plattform von Google Apps (www.google.com/a) Nebst der Kosteneinsparungen durch die Vereinheitlichung war ein wesentlicher Grund der „Change of Mindset“, den die Firmenleitung mit diesem Schritt einleiten wollte, hin zu mehr interner und externer Vernetzung, grenzüberschreitender Zusammenarbeit von Experten sowie einer höheren Selbständigkeit der Anwender.

  • Ausgangslage Ringier IT-Landschaft
  • Warum ein Medienhaus Collaboration fördern muss
  • Ringier’s IT-Strategie „asset-less, web-based, cloud-based“
  • Evaluation und Entscheidungskriterien
  • Ziele, Aufbau und Ablauf Change-Management-Projektes
  • Kulturelle und demografische Voraussetzungen für Collaboration
  • Vor- und Nachteile für die Firma, die Benutzer und die IT-Abteilung
  • Do’s and Dont’s Einführung GAPS
  • Einfluss auf Portal-Lösungen und MS Office-Nutzung
  • Wie sieht’s aus mit Datenschutz, Sicherheit, BCM und Skalierung?
  • Strategie Ringier Google Expert Team (Telefonie, Videoconferencing, Redaktionssysteme)
  • Kooperation mit „Mitbewerber“ ja/nein? / Art der Zusammenarbeit
  • Erstes Fazit nach der Migration von 4 Ländern (China, Vietnam, Ungarn, Slowakei)
  • Offene Baustellen (SSO, Einsatz Web-Tools für Produktionsprozesse)

Anmeldung Cloud Computing Konferenz

iPad-Konferenz

von Reto Hartinger

Das iPad eröffent neue Möglichkeiten und es verkauft sich vor allem besser als alle erwartet haben. Es verkauft sich noch schneller als damals das iPhone und die weltweite verbreitung ist natürlich auch nochmals zügiger als dies beim Smartphone der Fall war. Das iPad wird ein Erfolg. Am 1. Juni habe ich deshalb eine Konferenz zu diesem Thema auf die Beine gestellt und zwar für Entwickler, Projektleiter und Strategen. Das darfst Du nicht verapssen.

Mobile Konferenz: Strategien für iPad & Co

Anmeldung hier

11.00-11.30 Registrierung
11.30-12.15 Entwicklung von Software für Mobile Plattformen
Jakob Magun, Managing Partner, mp technology consulting
12.15-13.00 Diskussion
13.00 -13.45 Essen
14.00-15.00 Entwickeln für den iPad
Roger Bösch, CEO iAgentur GmbH
15.00-15.30 Diskussion
15.30-16.30 Geld verdienen mit iPad und iPhone: Businessmodelle, Vermarktung und Einsatzmöglichkeiten
Daniel Ritschard, CEO, Webgearing
16.30-17.00 iPad Business Apps – die Entscheidungskriterien
Denis Nordamnn, Geschäftsführer cognita AG
17.30-19.00 News auf dem iPad – Strategien und Gestaltungsansätze
Christoph Lüscher, Partner, Information Architects Zürich
19.00-20.00 Diskussion
20.00 – gemeinsames Essen

Entwicklung von Software für Mobile Plattformen
Jakob Magun, Managing Partner, mp technology consulting

Die Entwicklung von Cutting Edge Software für Mobile Applikationen und Services wird immer wichtiger und stellt den Entwickler heute vor vollständig neue Probleme, bietet aber auch einmalige Chancen. In der Session zeigt Jakob Magun, Managing Partner bei mp technology consulting, wie heute Software effizient für Mobile Plattformen entwickelt werden kann und wo die Stärken und Schwächen der Vorgaben und der Entwicklungsumgebungen von iPhone, Android, BlackBerry, Palm und Nokia Series 60 Platformen liegen.

Vergleich der Plattformen iPhone, Android, BlackBerry, Palm und Nokia Series 60
Wie wird am besten auf diesen Plattformen Software entwickelt
Vorteile und Nachteile der Implementierung als Native App oder Web Based App
Wie kann man mit Apps Geld verdienen – Werbung oder Verkauf über die App Store(s)
Vergleich von Frameworks und Tools für die plattformübergreifende Software Entwicklung

Entwickeln für den iPad
Roger Bösch, CEO iAgentur GmbH

Mit dem neuen iPad erhält der Entwickler die Möglichkeit Multi-Touch Applikationen auf einem grösseren Device zu realisieren und erlaubt damit im Endeffekt eine neue Art von Applikationen die noch näher an digitale Metaphern von “real-life” Objekten wie Zeitungen, Notizblock etc. herankommen
und dabei weit darüber hinaus gehen können.
Diese Session richtet sich an Entwickler mit Erfahrung in der Entwicklung von iPhone Applikationen und zeigt anhand einer Live-Demo auf, wie in mehreren Schritten aus einer iApp eine echte iPad Software wird.

  • Migration von bestehendem Code und Projekten
  • Die neue Usability
  • Möglichkeiten und Herausforderungen
  • Views und View Controller: Was ist anders?
  • Endlich: Komplexes Gesture Handling
  • Text Processing: Mehr als nur SimpleText
  • Portieren des Media Players “Leider” notwendig, aber es lohnt sich

Geld verdienen mit iPad und iPhone: Businessmodelle, Vermarktung und Einsatzmöglichkeiten
Daniel Ritschard, Senior Consultant, Webgearing

iPad und iPhone Applikationen sind schnell entwickelt, aber wie machen wir daraus ein Business? Wer sind unsere Zielgruppen und wie ticken diese? Daniel zeigt uns mögliche Strategien und Erfolgskriterien auf.

  • Welche Businessmodelle machen Sinn?
  • Kann man mit Apps Geld verdienen?
  • Lohnt sind die Integration von Werbung?
  • Konzeption und Integration in Kommunikation Aspekte zum Pricing (Höhe, Strategien) und Userverhalten
  • Wer nutzt das iPad
  • Wie/in welchem Umfeld wird das iPad genutzt?
  • Welche Apps/Geschäftsmodelle sind sind erfolgreich und welche nicht (Erfahrung aus den USA)?
  • fallstudien (geschäftsbericht, vanity fair, sports illustrated, wired)
  • Einsatzgebiete iPad Apps
  • Ideen für iPad Apps
  • Die 7 Erfolgsfaktoren
  • Spezielle Herausforderungen für Medienhäuser

iPad Business Apps – die Entscheidungskriterien
Denis Nordmann, Geschäftsführer der cognita AG, Zürich/Berlin

Die Stärke des iPads liegt Wort wörtlich auf bzw. in der Hand: Als modernes Gerät für den mobilen und stationären Konsum von multimedialen Inhalten wie News, Videos, Musik wird es bestimmt unsere Gewohnheiten im Medienkonsum verändern. Entscheidender Erfolgsfaktor ist die Usability: Fast alles ist mit einem Touch möglich, ob das online Newsportal, der Videopodcast meiner Lieblingssendung oder der TV-Livestream vom WM-Finalspiel. Unabhängig davon, ob das iPad nun ein Fluch oder ein Segen für die Medienverlage sein wird, steht fest, dass diese neue Plattform auch Auswirkungen auf andere Märkte haben wird.

Als Anbieter für Medienbeobachtung sind wir überzeugt, dass das iPad auch im Geschäftsumfeld als interaktive, schnelle und mobile Plattform wichtige eine Rolle einnehmen wird. Für cognita stellte sich die Frage: Wie bringen wir unser Produkt blueReport so auf das iPad, dass unsere Kunden einen Mehrwert haben? Wo sind die Stärken dieser Plattform und wie haben wir diese eingesetzt? Ein Bericht über die ersten Erfahrungen soll zeigen, wo das Potential von iPad Business Apps liegt und wie cogntia vorgegangen ist:

- Plattformwahl: Wieso das iPad und nicht der Kindle?
- Kundennutzen: Wie hilft die App dem Kunden?
- Kernfunktionen: Was ist der iPad Usecase meiner Dienstleistung?
- Applikationsdesign: Wie funktioniert meine App?
- Entwicklungsressourcen: Welche Zeit und Kosten soll ich budgetieren?
- Distribution: Was muss ich über den Apple App Store wissen?


News auf dem iPad – Strategien und Gestaltungsansätze
Christoph Lüscher, Partner, Information Architects Zürich

In der Verlagsbranche hat das iPad schon vor dem offiziellen Verkaufsstart mächtig Staub aufgewirbelt. Das Tablet von Apple ist ein Brückengerät. Ein Objekt der Begierde für Leute, deren Denken im Print verwurzelt ist und doch durch und durch digital. Es spricht auch Personen an, die nicht viel Sympathien für PCs entwickeln können und bietet dennoch viele Funktionen eines ausgewachsenen Laptops. Dem Nutzer steht das Internet offen, die Konstruktion des Geräts verleitet ihn aber zu Passivität. Das iPad ist der erste Vorbote einer neuen Mediengattung und deshalb machen sich die Verlage, wie damals bei der Gründung der Online-Abteilungen, erneut grundlegende Gedanken über die Art und Weise, wie sie ihre Inhalte zu den Kunden bringen. Doch wie geht man an ein neues Medium heran? Welche strategischen und inhaltlichen Fragen muss man klären, bevor man mit der Gestaltung beginnen kann? Welche gestalterischen Chancen und Risiken bietet das iPad?

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Wieso haben wir nicht? Wie schnell können wir? Was kostet das?

von Reto Hartinger

Irgendwann werden alle nervös, vor allem dann, wenn der Konkurrent etwas Neues gemacht hat vor dem man überrascht wurde. Dann gibt es eine Kaskade – Die Geschäftsleitung geht zum CTO, der zum Projektleiter und dieser wiederum zu seinen Entwicklern. Wieso haben wir nicht? Wie schnell können wir? Was kostet das? Und was antworten die? Wer keinen schlechten Eindruck machen will, sondern eine konkrete kompetente Antwort, für den habe ich den Developer Summit mit den Themen bespickt die in den nächsten 12 Monaten auf CTOs, Projektleiter oder Entwickler zukommen könnten.

Ich bin auch sicher, dass Du an einigen Themen bereits dran bist. Die Entwickler-Konferenz hilft Dir nicht nur aus der Patsche, sie gibt die Inspiration, Wissensvorsprung und gibt konkrete Lösungen.

Internet Briefing Entwickler Konferenz

7. April 2010    Hotel Widder Zürich

  • Real-Time Web: Technische Standards und Herausforderungen
  • Twitterapplikationen programmieren
  • Single Sign on mit Facebook, Twitter, und Google-ID
  • Facebook Applikationen entwicklen
  • Implementierung einer State of the Art iPhone App
  • Entwickeln für den iPad
  • Programmieren für The Web of Things
  • NoSQL oder Not only SQL
  • Skalierbare Applikationen mit HTTP
  • Atomisierung von Komplexen Systemen – Software-Architekturen für die Web-2.0-Welt
  • Boosting Requirements Analysis
  • Software Estimation: The impossible task?
  • “One Web”
  • Für Mitglieder und Sponsoren Fr. 440.-
    Nichtmitglieder bezahlen        Fr. 580.-

    Anmeldung: Entwicklerkonferenz

    Real-Time Web: Technische Standards und Herausforderungen
    Jürg Stuker, CEO namcis AG

    Die Veränderung des Userverhalten und erfolgreiche Anwendungen im sozialen Internet haben einen massiven Einfluss auf Anwendungen, Infrastruktur und Anwendungsentwicklung. Der Beitrag zeigt die wichtigsten Entwicklungen zusammen mit Standards und Entwicklungsaspekten. Inbs. betroffen davon ist Caching, die Datenspeicherung und Benachrichtigungsmechanismen.
    Real-Time Web anhand von typischen Anwendungen erkärt:

    • Wie verändern sich die Erwartungen der User und neue Herausforderungen
    • Geschwindigkeit
    • Aggregation
    • Relevanzgewichtung / Filterung
    • Technische Implikationen inkl. Sicht auf Lösungsansätze
    • Benachrichtungssysteme
    • Aktualisierung von Datenbeständen
    • Aggregation von Quellen
    • Deduplizierung
    • Clients

    Twitterapplikationen programmieren
    Christian Stocker, Partner Liip AG

    Information in Echtzeit gehört zu den wichtigsten neueren
    Entwicklungen im Webbereich – Twitter ist dafür das Paradebeispiel.
    Anhand eines konkreten Beispiels und echter Use Cases besprechen Hannes und Christian wie man eine Twitter App programmiert:

    • Twitter Tools und Libraries für PHP, JS usw.
    • Relevante Standards in der praktischen Anwendung, oAuth & friends
    • SUP und FriendFeed
    • PubSubHubbub & Co.
    • Realtime, Geolocation und Mobile
    • Ausblick: Comet und node.js

    Single Sign on mit Facebook, Twitter und Google-ID
    Dani Niklaus, CEO Netlive GmbH

    In diesem Seminar erhalten Sie einen Überblick zu den aktuellen sozialen Netzwerken und was diese den Entwicklern für Möglichkeiten bieten. So feiert Single-Sign on mit Google Friend Connect und Facebook Connect Auferstehung. Wer einen neuen Dienst startet und User gewinnen will, tut gut daran, dass die User kein neues Passwort anlegen müssen, sondern gleich mit ihrem Google und Facebook Account anmelden. Lernen Sie in diesem Workshop welche Anforderungen an Ihre Applikation gestellt werden und wie Sie Userdaten und Inhalte über API mit Google und Facebook austauschen.

    • Überblick zu den Möglichkeiten der Integration mit Google, Facebook und Twitter
    • Facebook Connect und Google Friend Connect, wie der Login von fremden Diensten genutzt wird
    • API für Datenaustausch mit Facebook

    Facebook Applikationen entwickeln

    Lukas Fischer, CEO netnode IT services GmbH
    Mit über 400 Millionen Mitgliedern ist Facebook das grösste soziale Netzwerk der heutigen Zeit. Facebook stellt zahlreiche Schnittstellen und Möglichkeiten zur Verfügung um eigene Inhalte und Funktionen auf der Facebook Plattform zu realisieren. Dieser Vortrag erklärt was heute möglich ist und wie eine Facebook App entwickelt werden kann. Anhand eines konkreten Beispieles wird erklärt wie eine Facebook App funktioniert und was berücksichtigt werden muss.

  • Was sind Facebook Apps?
  • Was kann ich mit Facebook Apps machen?
  • Architektur von Facebook Apps
  • Was ist Facebook Connect?
  • Verschiedene Integrationsmöglichkeiten von Facebook
  • Die Grenzen von Facebook Integration?
  • Business Aspekte: – Warum überhaupt eine Facebook App?
  • Wie kann ich meine Facebook App promoten?
  • Skalierbare Applikationen mit HTTP
    Patrice Neff, Mitgründer memonic.com

    Dank HTTP konnte das Web auf nie gekannte Grössen erweitert werden. In diesem Vortrag zeigt Patrice Neff, wie Sie mit den gleichen Technologien auch ihre eigene Applikation erfolgreich skalieren können. Mit REST Web Services und Cloud Services ist es heute möglich, schnell und günstig stabile und zukunftsgerichtete Applikationen zu bauen. Die präsentierten Technologien bilden die Grundbausteine von memonic.com undlocal.ch.

    Patrice Neff ist Mitgründer von memonic.com, ihrem persönlichen digitalem Notizbuch. Davor war er als Frontend Lead bei local.ch tätig und hat dort ebenfalls beim Aufbau der Plattform mitgeholfen.

    Boosting Requirements Analysis

    Marcel Altherr, CEO beck et al projects ag

    Agile Methoden unterscheiden sich in der Erfassung und Beschreibung von Anforderungen deutlich von traditionellen Vorgehensweisen. Wir zeigen in unserem Vortrag ein Vorgehen, das uns erlaubt, ein initiales Product Backlog innert drei Tagen gemeinsam allen Anspruchsgruppen priorisiert und sprintfähig zu erstellen. Die von uns angewandte Methode ermöglicht eine synergetische Interaktion der Stakeholder und erlaubt uns eine effiziente Zusammenführung der verschiedenen Perspektiven in umsetzbare User Stories.

    Software Estimation: The impossible task?

    Aaron Across, Techlead Developer, Google Inc.

    Aaron has learned a lot about software estimation in these past years. The more
    I learn the more “inaccurate” my estimates become, ;-), not really. Actually, I am
    getting better at dealing with uncertainty and have developed some basic techniques
    that are useful for software estimation.
    The most important thing that I’ve learned is that you have to become good at
    “measuring” software efforts. Without past metrics it is just impossible to come
    up with good predictions. The same is valid in other forecasting fields: weather,
    finance, etc. The more past data you have the better your predictions become.

    • Simple techniques to collect past data
    • How to come up with better estimates than just “educated” guesses.
    • Combination of Agile estimation methods and traditional techniques: story points, lines of code, recording change lists and times, triangulation, velocity, scopecreep factors, etc.

    One Web
    Yoan Blanc, CEO doSimple

    Tims Berner Lee said: “Whatever the device you use for getting your information out, it should be the same information.” Browser war is back with the very strong pression from Google with its excellent Google Chrome. But now, the devices range where it happens it wider and more complex. Mobile phones, Netbooks, PDA, as well as the usual so-called PC and the now ubiquitous laptops. Web widgets (Netvibes, iGoogle), Platform-specific applications (Facebook), Phone applications (iPhone, Android, Pre), … are or were hype, depends on your point of view. Developing specific application is a dead-end. Like Microsoft Internet Explorer 5 only was a dead-end, iPhone only is one too nowadays. This presentation aims to show what kind of simple things can be done to offer a great experience on even more devices than the usual ones we think about. Making a mind shift from “I need an iPhone app for my website” to “I need to offer a valuable experience of my website on any devices to anyone”
    Titel des Referates

    - Get to know the technologies available to seamlessly degrade a traditional desktop experience to a netbook, mobile phone experience. But also the ones that can enhance it as well.

    NoSQL not only SQL
    Dr. Michael Marth, Inhaber marth.software.services

    Im Umfeld der Datenspeicherung zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab: weg vom Monopol der relationalen Datenbanken hin zu einer Vielzahl verschiedener Ansätze, die für bestimmte Anwendungen besser geeignet sind.
    Diese alternativen Ansätze umfassen Dokument-orientierte Speicher (z.B. Apache CouchDB), Content-orientierte Systeme (z.B. Apache Jackrabbit) oder Key-Value Stores (z.B. Amazon SimpleDB oder Project Voldemort).
    Neben nicht-relationalen Datenmodellen steht hohe Skalierbarkeit (”Web Scale”) im Fokus einiger dieser Projekte. Im Hinblick auf “Web-Tauglichkeit” wird der Kompromiss zwischen Daten-Konsistenz und Skalierbarkeit neu bewertet. Ein anderer Fokus ist der Verzicht auf Daten-Schemata und die daraus resultierende Agilität bei der Entwicklung.
    Michael bietet einen Überblick über die Landschaft der vielen RDBMS Alternativen, die sich derzeit unter der Bezeichnung “NoSQL” formiert.

    • Überblick über NoSQL: neues Denken bei den Datenbanken
    • NoSQL-Themen: Eventually consistent (statt ACID), Web Scale (sehr hohe Skalierbarkeit) und Schemafreiheit (agile Entwicklung)
    • Beispiele für NoSQL Datenbanken: Apache CouchDB, Redis, Voldemort, Apache Jackrabbit
    • NoSQL und relationelle Datenbanken: anders, besser, gegeneinander oder miteinander

    The Web of Things: Extending the Web to the Real World
    Vlad Trifa, Co-Founder Web of Things

    Learn how to connect the real-world to the Web and how to reuse common Web patterns in the context of physical computing, sensor networks, and mobile ad-hoc interaction.

    Thanks to the stunning progress in the field of embedded devices, physical objects such as home appliances, industrial machines and wireless sensor and actuator networks can now embed powerful computers that can connect to the Internet from anywhere. In the meanwhile, broadband and cheap Internet connectivity is very likely to become a commodity accessible from anywhere and many real-world objects will soon possess direct connectivity to the Internet. This convergence of physical computing devices (Wireless Sensor Networks, mobile phones, embedded computers, etc.) and the Internet provides new design opportunities for interactive applications and tangible artifacts, as digital communication networks will soon not only contain static documents, but also real-time information about places and objects from the real world. We will focus on the development of composite applications on top of the open and simple standards that made the Web so successful (REST, XML, HTTP, or Atom) to interconnect physical devices. Reuse of existing Web standards will allow any device to finally “speak” the same language as other resources on Web, therefore making it much easier to integrate physical devices with any other Web content.

    Implementierung einer State of the Art iPhone App
    Andreas Weder, mp technology consulting GmbH

    Am Beispiel der für Starticket entwickelten iPhone Applikation wird aufgezeigt, wie man effizient eine überzeugende App für das iPhone designen und entwickeln kann, worauf man achten muss bei der Entwicklung und wie man die App im Apple App Store erfolgreich platzieren kann. Es werden alle notwendigen Schritte von der Idee bis zum Launch aus Technischer- und Business Sicht aufgezeigt. Weiter wird aufgezeigt wie man eine solche bestehende App auf das neue Apple iPad erfolgreich portieren kann und was dabei beachtet werden muss

    • App Architektur
    • GUI Design
    • On/Offline Support, Local Storage
    • Vorstellung von Third Party Libraries (Three20, XML Parsing)
    • Performance
    • Backend Anbindung
    • Vorgehen bei der Portierung der Starticket App auf das Apple iPad
    • Ticketing mit dem iPhone
    • App Store and App Approval

    Entwickeln für den iPad
    Roger Bösch, CEO iAgentur GmbH

    Mit dem neuen iPad erhält der Entwickler die Möglichkeit Multi-Touch Applikationen auf einem grösseren Device zu realisieren und erlaubt damit im Endeffekt eine neue Art von Applikationen die noch näher an digitale Metaphern von “real-life” Objekten wie Zeitungen, Notizblock etc. herankommen
    und dabei weit darüber hinaus gehen können.
    Diese Session richtet sich an Entwickler mit Erfahrung in der Entwicklung von iPhone Applikationen und zeigt anhand einer Live-Demo auf, wie in mehreren Schritten aus einer iApp eine echte iPad Software wird.

    • Migration von bestehendem Code und Projekten
    • Die neue Usability
    • Möglichkeiten und Herausforderungen
    • Views und View Controller: Was ist anders?
    • Endlich: Komplexes Gesture Handling
    • Text Processing: Mehr als nur SimpleText
    • Portieren des Media Players ”Leider” notwendig, aber es lohnt sich

    Internet Briefing 2010

    von Reto Hartinger

    Irgendwie bin ich optimistisch, dass das 2010 innhaltlich das beste Internet Briefing Jahr wird. Zum fünfährigen Bestehen des Internet Briefings habe ich eine Konferenzreihe vorgesehen, die mit 3 Konferenzen im März und April zu den Themen E- und Mobile-Commerce, den wichtigsten Developper-Themen und Social Media beginnen. Im Herbst folgen voraussichtlich wieder 3 Konferenz. Mindestens eine davon in Bern.

    Es könnte sein, dass wir im April wieder einen Geschäftsleitungsmitglied eines renomierten amerikanischen Webunternehmens bei einem Internet Briefing begrüssen dürfen. Ich sehe sowieso mehr englische Briefings vor, damit sich die englischsprachigen Internetler mit uns besser vermischen.

    Wenn Du weisst, dass irgendeine Persönlichkeit aus den USA in die Schweiz kommt, teile es mir doch bitte mit. Ich werde mich bemühen, dass diese vor dem Internet Briefing spricht.

    Melde Dich jetzt zu den zu den nächsten Veranstaltungen an:


    2.02.2010 11.30-14.00 Internationales Email Marketing
    Email Marketing ist auch international d a s Tool um effizient Märkte zu bearbeiten sowie Kunden zu informieren. Aber wie erreichen wir unsere Branding-Ziele und bringen Promotions über verschiedene Sprachen, Kulturen, Zeitzonen an den Mann? Milko van Rijn von Mettler-Toledo International geht der Frage nach, wie man ein Internationales Email Marketing 

    2.02.2010 17.30-20.00 User Experience and Application Design at Google
    Usability is key in web applications. Simon Raess works as UX Designer at Google Docs in New York. He shares his views on how to create genuine user experiences for the web.

    Dieses Event ist auf Englisch – wer es auf Deutsch haben will, geht nach Bern:

    3.02.2010 17.30-20.00 User Experience und Application Design bei Google (Deutsch)
    Bern: Ristorante La Gioia, Bärenplatz 7 map
    Benutzerfreundlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg von Web-Applikationen. Simon Raess arbeitet als UX Designer im Google Docs Team in New York. Er spricht über die Gestaltung von Benutzer-Erlebnissen im Web.

    Es warten spannende Konferenz auf Dich – melde Dich jetzt an zu:

    15.03.2010 08.30-17.30 Konferenz:

    E-Commerce & Mobile Commerce

    E-Commerce Trens: Liveshopping, clubshopping, masscustomizing, crowdsourcing

    Moderne Produktepräsentatin: Videos, Konfiguratioren, Augmented Reality

    Social Commerce: Geld verdienen mit Facebook, Youtube, Twitter & Co, Social Media Kampagnen

    Mobile Commerce: M-Commerce Möglichkeiten und Beispiele, Preisvergleiche,

    … und mehr Themen


    6.4.2010 08.30-17.30 Konferenz:

    Social Media Marketing Summit

    Kommunikationsstrategien: Facebook, Twitter, Youtube Kampagnen

    Inhalte verbreiten:  Webapps, Page, Gruppe und Facebookinhalte auf eigener Page

    Twitter: Twitter in Business, Virale Twitter-Applicationen

    Mobile: Möglichkeiten und Aussichten

    Social Media managen : Aktivitäten monitoren und auslösen, Social Media und CRM


    Provisorisches Programm:
    - Neue Kommunikationsstrategien mit Botschaften und Botschafter
    - Social Media Aktivitäten monitoren und aktivieren
    - Webapps, Page, Gruppe: Inhalt er eigenen Website auf Facebook publizieren
    - Werbung in Sozialen Netzwerken
    - Facebook Gruppe, Facebook Fanpage
    - Virale Twitter-Applicationen: Wie man in 4 Wochen 600′000 Benutzer gewinnt
    - Social Media goes mobile
    - Twitter für Business: selbstreferenzielle Spielerei oder “the next big thing”
    - Vom Dialog zum Lead – Social Media Marketing und CRM im Zusammenspiel

    7.4.2010 08.30-17.30 Entwickler-Konferenz

    Developer Summit

    Entwicklen für/von: Twitterapplikationen, Facebook , iPhone und iSlate

    Single Sing on mit Facebook, Twitter, und Google-ID

    Web & Cloud verschnellern: Skalierbare Applikationen, Atomisierung von Komplexen Systemen

    Trends: NoSQL , One Web, Web of Things

    Projektmanagement: Boosting Requirements Analysis, Better Software Estimation

    Real-Time Web: Standards und Herausforderungen,  Software-Architekturen für die Web-2.0-Welt

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    Wie kreiere ich ein positives Weberlebnis

    von Reto Hartinger

    Ein Weberlebnis war früher gleichbedeutend mit Fots, Videos und Flash. Tja – und das hat meist nicht wirklich etwas gebracht – das ist Internet Prospektdenken.

    Im Zeichen von Web 2.0 ist ein Weberlebnis etwas anderes und erfodert mehr als nur Multimedia oder Animation. Dorian Selz zeigt uns, mit welchen Technologien und Massnahmen wir ein ganz neues Weberlebnis schaffen können. Komm zum nächsten Internet Briefing:

    Neue Technologien für interessanteres Web-Erlebnis

    Immer wieder müssen wir neue Technolgien und best practicies im Auge behalten, damit wir nich von der Konkurrenz links überhohlt werden. Wer für Surfer ein besseres Erlebnis kreiert, wird sie an sich binden können. Dorian Selz, CEO von nektoon.com, zeigt auf wie neue Technologien Deinen Websites den entscheidenden Vorsprung verschaffen

    Am konkreten Beispiel zeigt Dorian mit Rich-Browsern, Friend-Feeding sich bestehende und neue Informationsquellen verknüpfen und neu verwenden lassen.  Aber auch wie mit geschicktem Technologieeinsatz hinter den Kulissen wie Shared Nothing Architecture, Automation und Virtualization hoch skalierbare Sites geschaffen werden können.

    Es entsteht ein für den Nutzer interessanteres Web-Erlebnis. Und konsequenterweise mehr Nutzer für Dich als Site Betreiber. Mit aktuellen Anwendungen zeigt er auch wie der Social Graph die Interaktion auf dem Web in den nächsten Jahren ziemlich rasant verändern wird. Direkt am Beispiel zeigt er, weswegen das für Dich wichtig ist.

    Doch den aktuellen Buzzwords zum Trotz: Letztlich zählt eine gut umgesetzte und gut nutzbare Site. Neue Technologien verlangen in ihrer Einführung Fingerspitzengefühl. Am Beispiel der eigenen Erfahrung erläutert Dorian, worauf zu achten ist, welche Erfahrungen er z.B. bei local.ch und jetzt bei Nektoon macht.

    Beispiele, Tips und Hintergrundinformationen zu:

    - Friend-Feeding
    - Social Graph
    - Remix the web
    - Rich Browsers
    - Rasch skalierbare Infrastruktur
    - Automation
    - Shared Nothing Architecture

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    Go or no go for Google go

    von Reto Hartinger

    Ich habe einmal gelästert, dass Google nicht wirklich innovativ sei. Alles Neue werde dazugekauft. Das hat sich gewaltig geändert. An allen Fronten bringt Google zurzeit Initiativen heraus. Nein es sind meist gar keine Produkte sondern Plattformen auf denen Entwickler aufsetzen können. So hätte Google mit Wave einfach ein cooles Produkt lancieren können. Nö. Es ist ein Produkt aber vor allem ist es eine Technologie auf welcher Andere weitere Produkte aufbauen können. Wieso soll ich mich um Collaborationfeatures kümmern, wenn ich meine Software doch einfach auf Basis von Wave erstellen kann und dann alle Wavefeatures in meinem Produkt habe? Android und Google Chrome sind weitere Beispiele.

    Neu baut Google sogar eine neue Programmiersprache: Go. Google bringt Neues schon sehr früh an die Öffentlichkeit. So ist Wave noch ziemlich unausgegoren. Auch Go ist auf diesem Level und wie Wave setzen Googler selber auch noch nicht darauf. Google selbst sagt, Go ist im Experimentierstadium.

    Was macht Go eigentlich, was wir noch nicht haben? Go soll schneller und sicherer sein. Beides Probleme die wir im Netz haben. Aber haben Programmierer da draussen auf Go gewartet? Wer hat sich das angesehen? Bitte gebt Eure Kommentare dazu. Gibt es jemanden der Go an einem TechTalk präsentieren möchte?

    Aus Datenbergen Erkenntnisse gewinnen

    von Reto Hartinger
    Dynamische Visualisierungen
    Kurzbeschreibung       Wie generieren wir aus Datenbergen Erkenntnisse? Dynamische Visualisierungen sind ein wichtiges Werkzeug im Umgang mit grossen Datenmengen. Wir erfreuen uns alle am Informationsreichtum des Internets und ertrinken gleichzeitig in einer Informationsflut. Zudem sind abstrakte und komplexe Themen für viele schwierig zu erfassen. Komplexe Daten können in Bildern einfach verständlich gemacht. Sie bieten dem Betrachter eine Vogelperspektive, um sich besser zu orientieren.
    Datum 01.12.2009
    Zeit 11.30-14.00
    Ort Brasserie Lipp, Zürich
    Kosten Für Mitglieder gratis, Gäste bezahlen Fr. 80.- für den Vortrag, plus Essen
    Abstract Das Internet als globales Archiv liefert viele unterschiedliche Datensätze. Dazu bieten die technologischen Möglichkeiten ideale Bedingungen für dynamische Visualisierungen. In der Folge hat sich das junge Medium rasant entwickelt: Von dynamischen Karten, die das aktuelle Weltgeschehen beliebig filtern, bis hinzu Visualisierungen der eigenen Firmendaten auf dem iPhone. Grosse Player wie Google oder IBM stellen mit Google Visualization API und Many Eyes Tools zur Visualisierung zur Verfügung. Und die amerikanische Regierung bietet mit Data.gov freien Zugang zu ihren Daten, damit durch Visualisierungen mehr Transparenz entsteht.
    Dynamische Visualisierungen eröffnen neue Möglichkeiten. Es entstehen neue Anwendungen, Tools und Ressourcen, die sich online Services zu Nutze machen können. Der Fokus des Referats ist der funktionale und kommunikative Mehrwert, den dynamische Visualisierungen bieten können.
    - Entwicklung neuer Darstellungsformen
    - aktuelle Anwendungsbeispiele von dynamischen Visualisierungen
    - Kommunikativer Nutzen für Firmen und User
    - Tools und Ressourcen für Visualisierungen
    - Was gilt es zu beachten bei einem Visualisierung-Projekt

    Information ist nicht das Problem. Oder doch. Wir haben zuviel davon. Das Internet, das Intranet und unsere Mailbox und unsere Website quellen nur so über. Information ist aber sinnlos, wenn wir sie nicht werten, gewichten und auseinanderhalten können.

    Wie führen wir unsere Websitebenutzer zum richtigen Resultat. Keine leichte Aufgabe. Kürzlich hat mir ein Mitglied eine ganz revoluzionäre Art gezeigt. Alle Kriterien waren mit Zahlen hinterlegt – d.h. die ganze Datenbank war so auf einem Screen vollständig abgebildet. Nun konnte man innerhalb einzelner Kriterien Fokus legen (und damit die anderen gleichen ausblenden). So konnte man auf die Farbe “rot 16040) klicken und es zeigt nun von allen Kriterien nur noch die an die auch zu den 16040 roten gehörten. So gab es dann auch noch 4061 runde. Klickte man darauf schränkte es auf runde rote ein und davon gabs in Frankfurt noch 16. Interessanter Ansatz.

    In unserem Mittagsbriefing vom 1. Dezember befassen wir uns mit dem Thema dynamische Visualisierungen oder eben, wie generieren wir aus Datenbergen Erkenntnisse? ne Vogelperspektive, um sich besser zu orientieren.

    Das Internet als globales Archiv liefert viele unterschiedliche Datensätze. Dazu bieten die technologischen Möglichkeiten ideale Bedingungen für dynamische Visualisierungen. In der Folge hat sich das junge Medium rasant entwickelt: Von dynamischen Karten, die das aktuelle Weltgeschehen beliebig filtern, bis hinzu Visualisierungen der eigenen Firmendaten auf dem iPhone. Grosse Player wie Google oder IBM stellen mit Google Visualization API und Many Eyes Tools zur Visualisierung zur Verfügung. Und die amerikanische Regierung bietet mit Data.gov freien Zugang zu ihren Daten, damit durch Visualisierungen mehr Transparenz entsteht.

    Dynamische Visualisierungen eröffnen neue Möglichkeiten. Es entstehen neue Anwendungen, Tools und Ressourcen, die sich online Services zu Nutze machen können. Der Fokus des Referats ist der funktionale und kommunikative Mehrwert, den dynamische Visualisierungen bieten können.

    - Entwicklung neuer Darstellungsformen

    - aktuelle Anwendungsbeispiele von dynamischen Visualisierungen

    - Kommunikativer Nutzen für Firmen und User

    - Tools und Ressourcen für Visualisierungen

    - Was gilt es zu beachten bei einem Visualisierung-Projekt

    Mehr Infos und Anmeldung zu Dynamische Visualisierungen

    Kazaa @ the Internet Briefing: Lessons learnt

    von Reto Hartinger

    A speacial Internet Briefing with a special guest from Australia.

    How to Build Web Businesses – Lessons Learned from Kazaa
    03.12.2009 18.00-20.00 anschliessend gehen wir in ein Restaurant
    Achtung: Liip, Feldstrasse 133, 8004 Zürich http://map.search.ch/zuerich/feldstr.133

    Learn from pioneers and big international projects. Mick Liubinskas, ex-Head of Marketing at Kazaa will talk about the lessons learned from the P2P network Kazaa. Kazaa had over 300 million downloads and 5 million users With more than 50 web businesses Mick helped them understand where they are now and what is the most important thing to focus on. He developed a methodology for building web businesses and helping startups grow.

    At Kazaa we went through all phases of a product life cycle – right up to 5 million users online at any one time and 300 million users that downloaded clients.

    Thinking, developing, testing, building a foundation, driving growth, managing mega-growth and managing market change.

    - What are the differences and lessons at each stage?
    - How do you get focused and stay focused on what you need to do next?
    - How to balance Design, Product, Technology, Business Development
    - Insights on particularity of online services, desktop software, subscription, search, affiliate, digital content, advertising, freemium and lead generation.

    Mick Liubinskas
    Mick co-founded Pollenizer with Phil and heads up the strategy/marketing team. Working as a web strategist, Mick brings together the customers, technology and business model to create a profitable business. Known as ‘Mr Focus’, he helps companies concentrate their resources on creating exceptional value to a small segment and then exploding growth. Mick headed up the marketing and business development teams for the enormous and notorious Kazaa file-sharing application. Together, Mick and Phil helped take Kazaa to four million downloads a week, 300 million total downloads and 5 million people online. Mick has also raised investment and run his own startup and worked in Europe, North America and Asia with Zapr & Tangler as CMO. With Pollenizer, Mick has worked with a number of outstanding management teams from around the globe including 3eep, Lingopal, GetPrice, Xumii, Photo Art and sits on the board of MoGeneration.

    Vortrag: Umfassendes automatisiertes Code-Testing

    von Patrice Neff

    (Fast) alle Entwickler finden Testing sinnvoll. Viele Entwickler sind sich aber unsicher wie starten. Besonders bei bestehenden Web Applikationen stellt sich aber oft die Frage, wie hier Testing richtig eingeführt werden kann.

    Im Rahmen des Internet Briefings werde ich am 3. November über Testing sprechen. Als Mitarbeiter bei local.ch, der grössten lokalen Suche Website in der Schweiz, habe ich früh im Bereich Frontend-Entwicklung eine komplette Testing-Suite eingeführt. In meinem neuen Startup Nektoon, haben wir von Beginn weg stark auf Testing gesetzt.

    Im Rahmen eine längeren Serie von Blog-Beiträgen lege ich auf meinem Weblog unseren Ansatz dar (Mit Links = erschienen):

    Ich freue mich darüber persönlich im Rahmen des Vortrags am 3. November sprechen zu können.

    Berner Internet Briefing zügelt

    von Reto Hartinger

    Wir haben in Bern einen neuen Veranstaltungsort gefunden:
    Ristorante La Gioia, Bärenplatz 7, Bern
    http://map.search.ch/bern/baerenplatz-7

    Die Briefings vom 7.10. und 4.11 finden dort statt:

    7.10.09 10 Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche iPhone-Applikation
    http://internet-briefing.ch/iappErfolg
    Ristorante La Gioia, Bärenplatz 7, Bern

    4.11.09 SocialWeb – Erfolg ist nicht programmierbar!
    http://internet-briefing.ch/youme
    Ristorante La Gioia, Bärenplatz 7, Bern

    Die Zürcher Termine finden wie gehabt in der Brasserie Lipp statt

    HTML 5.0 und was der neue Standard bringt
    06.10.2009 11.30-14.00
    Brasserie Lipp, Zürich
    http://internet-briefing.ch/html5

    Videos in Websites: Storytelling, wie aufnehmen und schneiden (ausgebucht)
    06.10.2009 17.30-20.00 anschliessend gemeinsames Abendessen
    Brasserie Lipp, Zürich
    http://internet-briefing.ch/videonik

    Umfassendes automatisiertes Code-Testing
    03.11.2009 11.30-14.00
    Brasserie Lipp, Zürich
    http://internet-briefing.ch/codetest

    Werbung in Social Media und Web 2.0
    03.11.2009 18.30-20.00 anschliessend Abendessen
    Brasserie Lipp, Zürich
    http://internet-briefing.ch/websau

    Dynamische Visualisierungen
    01.12.2009 11.30-14.00
    Brasserie Lipp, Zürich
    http://internet-briefing.ch/dynvisual

    Neue Technologien richtig eingesetzt
    01.12.2009 17.30-20.00 anschliessend gemeinsames Abendessen
    Brasserie Lipp, Zürich
    http://internet-briefing.ch/nt

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