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ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

Glasfaser (FTTH) einfach erklärt

von Daniel Niklaus

Wenns wirklich schnell gehen muss im Internet, ist Glasfaser die richtige Antwort. Bei all den verschiedenen Formaten hilft dieses Video einen Überblick zu erhalten, was der Unterschied der verschiedenen Technologien ist.

Glasfasern oder auch FTTH genannt, ist Datenübertragung per Licht. Obwohl nur die wenigsten von uns die Formel E=mc2 verstehen, wissen wir doch, Licht ist schneller als alles andere (zumindest bis heute). Und so ist auch das Surfen mit Glasfasern enorm schnell. Dazu kommt, dass die Übertragungsrate beinahe unbegrenzt ist.

Der konsequente Glasfaserausbau ist für die Schweiz ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Gewinn. Schnelle Internetleitungen lassen uns neue Wege in der Telemedizin gehen, reduzieren die nötigen Fahrkilometer, um Bekannte und Verwandte zu besuchen, vereinfachen die Zusammenarbeit in Unternehmen und ermöglicht uns neue Bildungsformen zu finden. Dazu kommt, es macht Spass, im schnellen Internet zu surfen.

Was kostet dieser Ausbau? Nach Schätzungen des Bakoms kostet es zwischen 8 und 9 Milliarden, um 60% bis 70% der Schweizer Haushalte und Betriebe wirtschaftlich bezahlbar an das Netz anzuhängen. Für die Schweizer Haushalte und Wirtschaft eine tragbare Investition. Vor allem in Hinblick auf die möglichen Einsparungen und neuen Unternehmen sowie Dienstleistungen, die daraus entstehen.

Glasfasern sind der Gotthard-Durchstich des neuen Jahrtausends.

Mehr Infos auf Wikipedia

Google kauft Motorola Mobility

von Reto Hartinger

Das Patentegezänkt um Android könnte ein Ende haben. Google kauft Motorola Mobility und steigt damit ins Hardwarebusiness ein. Nun bringt Motorola nicht nur eine gute Distribution ein, sondern auch einige Patente. Vor allem aber muss jetzt Microsoft und Apple gegen Google/Motorola direkt prozessieren.

Mit dem Kauf von Motorola kann Google wie Apple Betriebsystem und Hardware aufeinander abstimmen. Vielleicht sogar auch beim Prozessordesign mitreden. Gleich lange Spiesse um das beste Produkt hervorzubringen. Google kann so auch endlich mit Android direkt Geld verdienen.

Was passiert mit HTC & Co wenn Google einen eigenen Hardwareproduzenten hat? Werden sie Android noch stärker ändern müssen? Werden sie sich vermehrt in Microsofts Arme begeben? Beides. Sie könnten theoretisch im Patentstreit noch geschwächter dastehen. Zugang zum Betriebssystem erhalten sie gegenüber Motorola viel zu spät und müssen die optimale Hardware nachbauen.

Eine Chance für Microsoft doch noch signifikant Marktanteile zu erhalten. Sollte dies nicht aufgehen, kann Microsoft immer noch Nokia kaufen. Dann hätten alle Betriebssysteme ihre eigene Hardware. Der Rest würde zwischen den Fronten aufgerieben.

Für Apple ändert sich kaum etwas, ausser dass Android besser wird. Gerade im Tablet-Bereich ist wohl nur ein Hardware/Software-Anbieter in der Lage mit Apple zu konkurrenzieren.

Android wird immer weniger gratis

von Reto Hartinger

Firmen die Android verwenden zahlen bereits bis zu 10 $ Lizenzgebühren pro Gerät. Nein nicht an Google, sondern an Microsoft! Microsoft macht entsprechende Patente geltend. Dazu kommt eine Klage von Apple wegen Patentrechtsverletzung. Auch hier könnte HTC verlieren. Dann drohen allen Android-Nutzern entsprechende Gebühren. Nun hat ein Konsortium zu dem Apple, Ericson und Microsoft gehören, für 2.5 Mio 600 Patente aus der Konkursmasse von Nortel gekauft. Leer ausgegangen ist Mitbieter Google. Das versprichts nichts Gutes für HTC & Co. Viele Firmen können eigene Patente ins Spiel bringen, um sich vor Patentabzocke von Apple und Co zu schützen. Dazu ist Google zu jung und hat wenig Patente. Um das ganz zu umgehen, greifen Microsoft und Apple gar nicht Google an, sondern die Handyhersteller die Android verwenden.

Neues Geschäftsmodell für Apple

von Reto Hartinger

Apple hat mit iTunes und den AppStores ein geniales Oekosystem über alle seine Devices aufgezogen. Ausser den kleinen iPods. Schön. Nun hat Apple aber ein neues Geschäftsmodell entdeckt, das die grössten Probleme des Handymarktes lösen könnte.

Vielleicht zuerst die Vorgeschichte: Apple hat ein vertragsfreies Handy gebaut, bei welchem der User selber  ad hoc von einem Anbieter zum anderen wechseln kann. Das ist vor allem auf Reisen ein Segen. Kein teures Roaming mehr, man wählt sich einfach in das Handynetz des lokalen Anbieters ein und kauft sich dort Minute, Monate, oder was weiss immer. Aufschrei der Carrier – so nicht. Schliesslich subventionieren sie das iPhone mit langen Aboverträgen. Kundenbindung ist das A und O im Markt. Also niet.

So schnell gibt Apple Pläne nicht auf, die ein zentrales Bedürfniss des Kunden befriedigen. Kann der Kunde einfach von einem Anbieter zum nächsten switchen, geraten auch die Datentarife ins Rutschen. Viele User in den USA möchten nicht 60-120 Dollar pro Monat für ihr Abo bezahlen. Damit ist das iPhone nur für die Besserverdiener. Mit einem Billig-iPhone könnte Apple seinen Marktanteil, das Oekosystem und den Hallo-Effekt für Macintosh PCs verstärken.

Der Plan ist, dass Apple im ganz grossen Stil weltweit Daten und Telefonminuten einkauft und somit ein günstiges prepaid iPhone Nano auf den Markt bringt. Das Mobile könnte sich via iTunes automatisch wieder aufladen sobald der Kredit aufgebraucht ist. Das iPhone würde auch automatisch nach dem günstigsten Anbieter suchen.

Apple setzt seine Einkaufsmacht ein. Genügend Geld in der Portokasse wäre vorhanden. Zudem da Prepaid, gäbe es kaum eine grosse Finanzierungslücke. Ich vermute mal, dass Apple eine Marge von sagen wir einmal 30 % auf die Tarife rechnen könnte, vielleicht sogar via Tarife die Hardware subventionieren könnte.

Damit das angestammte Geschäft nicht gefährdet wird, muss es ein anderes iPhone sein – was genau wird Apple weglassen? Die Kamera. Hm, nein – Facetime soll ja ein Hit werden. Kleinerer Screen? Doof, denn dann müssten die Entwickler ihre Produkte wieder neu Designen. Wer hilft spekulieren?

Abwägig? Sag Deine Meinung

Das iPad 2 – ein Gamechanger

von Reto Hartinger

So jetzt wissen wir, was die Apple Konkurrenz als Antwort auf das iPad bereit hält. Es reisst einem richtiggehend vom Hocker. Da sind die 7 Zoll Winzlinge die dafür mit Flash umgehen können und deren Batterie sich bei zwei Mal einatmen entleeren und dann gibt es noch grössere Modelle mit und ohne Kamera. Geil. Aber sie alle kommen trotzdem nicht ganz an das existierende iPad heran und kämpfen noch mit etwelchen technischen Problemen und vor allem mit dem Preis. Sie kommen auch erst dann auf den Markt, wenn Apple das neue iPad 2 ankündigt. Es interessiert also, was das iPad 2 zu bieten hat.

Front- und Back-Kamera?

Macht es Sinn, mit einem so grossen Teil zu fotografieren? Hm, kaum. Ich tippe, dass das iPad sicher eine Frontkamera zum Kommunizieren hat. Facetime und Skype-Telefonate über WiFi sind drin – auch über die GSM-Netze? Das werden die Telco-Anbieter entscheiden müssen. Apple zieht hier mit der Konkurrenz gleich.

Bildschirmgrösse

Sicher 7 Zoll ist handlicher aber doch etwas nahe an den Smartphones dran. Es gibt sicher Leute, die das kleinere Format vorziehen. Apple kommt sicher mit einem Bildschirm in jetziger Grösse. Aber halt. Der neue Bildschirm hat die vierfache Pixeldichte und doppelte Auflösung: 2048×1536. Das iPad hat “fast” die Retina-Display-Qualität die iPhones. Es ist jetzt bereits ein Genuss, Videos auf dem iPad anzusehen. Man stelle sich vor, wie das mit dieser Auflösung und dieser Pixeldichte wird. Damit sehen alle Konkurrenten aus wie Spielzeuge. Am stelle sich den 7 Zoll Konkurrenten gegen den iPad mit doppelter Auflösung vor. Und das bei 200 Franken Preisdifferenz.

Preis

Ich nehme an, dass Apple seiner Tradition gehorchend, den Preis belässt wo er war und einfach mehr Features reinpackt. Die Frage bleibt, wieviele Versionen oder Optionen es geben wird? Gibt es eine Variante ohne Kamera? Kaum. Aber vielleicht geht Apple den iPhone Weg und bietet das alte iPad zu einem Bruchteil des Preises an. Dann sieht die Konkurrenz definitiv alt aus.

Prozessorleistung

Apple braucht einen stärkeren Prozessor. Die neuen Features brauchen deutlich mehr Leistung. Man kann einfach die Taktrate des Prozessors hochschrauben. Dann wird das Ding heisser und die Batterielaufzeit geht in die Knie. Oder man benutzt einen besseren Chip der für die verschiedenen Tasks mit Hardwareoptimierung aufwartet. Der neue A5 oder A8 Prozessor wird die doppelte Leistung bei gleicher Taktrate bringen. Das genügt noch nicht. Das ganze Chipdesign muss verbessert werden. Alles in einem Chip geht nicht mehr. Es wird auf jeden Fall ein Graphik-Chip geben. Das heisst deren 4 die wie einer arbeiten. Die werden etwas die vierfache Leistung des heutigen A4 Chips bringen. Die Entwicklung des A4 Chips hat Apple ca 1 Mia Dollar gekostet. Der nachfolger kostet sicher nochmals so viel und ist wahrscheinlich ein Multiple-Core-Prozessor. Dass Apple die Chips selber entwickelt hat den entscheidenden Vorteil, dass damit auch alle anderen Komponenten beeinflusst werden können. Zum Beispiel die

Batterielaufzeit

Die Frage ist berechtig, ob damit die Batterielaufzeit nicht doch drastisch abnimmt? Apple ist aber bewusst, dass eine hohe Autonomität ein entscheidendes Merkmals dieses Gerätetyps ist. Ich glaube nicht, dass Apple dies aufs Spiel setzt. Baut Apple mehr Batterie ein? Das ginge auf Gewicht und Grösse. Ich erwarte das iPad 2 etwas dünner. Es ist anzunehmen, dass Apple die Konkurrenz auch bei der Batterielaufzeit überflügelt.

Betriebsystem

Amdroid 3.0 sieht gut aus. Das iOs wirkt wie ein holpriger Greis. Multitasking ist schlecht gelöst. Da und bei vielen anderen Punkten muss Apple aufrüsten. Das iOS 4.3 liegt in einer Betaversion vor. Ich gehe einmal davon aus, dass Android 3.0 dass bessere Betriebssystem für Tablett Computer sein wird, da es nur für Tabletts designt ist und elegant daher kommt.

Oekosystem

Android hat was die Apps anbelangt extrem aufgehohlt. Es ist zurzeit in Android mehr Tempo drin als beim iOS. Das kann man aber nicht einfach so auf die Tabletts übertragen. Entwickerl verdienen mit iOS Applikationen immer noch viel mehr Geld aus mit Android Software. Das wird bei den Tabletts noch extremer sein. Verlage werden sich hüten Versionen für den Displaywirrwar zu schreiben. Google versucht zurzeit, dem von Apple und Microsoft bevorguten Videoformat H.264 den Garaus zu machen und verbannt dieses aus Chrome. Naja. Ob das funktioniert? Es geht dabei tatsächlich um die Brauchbarkeit von Tabletts im Web. Sollte niemand das Appleformat unterstützen, sieht der iPad User noch weniger Videos. Es werden die Verlage sein, die dieses Rennen bestimmen. Die meisten Videos der grossen Rechteanbieter wird Apple aus seinem Datencenter selber streamen. In welchem Format aber Newsvideos gestreamt werden, wird entscheidend sein. Ob die Verlage da Google gegenüber Apple den Vorzug geben und sich damit die Chance auf eine iPad-Version ihrer Produkte vergamen?

Werden Filmstudios und Fernsehanbieter ob des neuen Displays endlich in Apples Arme fallen und Streaming ihrer Inhalte zulassen? Google hat es mit GoogleTV versucht und ist gescheitert.

Apple ist sich seines Oekosystems sicher und tritt extrem selbstbewusst auf und hat ipad Gratisversionen in Zusemmenhang mit einem Printabo mit einem klaren Niet abgeschmettert. Der Heilsbringer diktiert die Bedingungen. Ich bin jetzt wieder überzeugt, dass Apple 40, vielleicht sogar 60 Mio iPads im 2011 absetzen kann. Wer wagt es dann, diesen Markt zu ignorieren?

Den Dritten Weg gibt es irgendwie gar nicht. Das Apple-Offering iPad, iTunes, iAd oder Android und dessen Werbeplattform Admob. Und Microsoft? Wer bitte? Und die Verlage selber? Wie das?

Ankündigung und Verfügbarkeit

Das iPad wurde am 27 Januar 2010 angekündigt und  wurde am 12. April asugeliefert. Am 18. Januar veröffentlicht Apple seinen Geschäftsbericht und für den 19. Januar war die Veröffentlchung von Ruport Murdochs iPad only Tageszeitung Daily angekündigt. Dieser Termin ist auf unbestimmte Zeit nach hinten geschoben worden. Ich nehme an, dass das iPad und Daily gleichzeitig angekündigt werden. Steve Jobs wird Daily benutzen, um den Verlegern mächtig Druck zu machen. Kommt Daily mit der neuen Grösse und 2 Wochen gratis, dann wird dies eine ganz ganz grosse Konkurrenz für alle Verlage sein und genau das Druckmittel, das Steve braucht damit es keine iPad-Gratis-Version mit einem Printabo geben kann. Murdoch verliert jeden Tag Geld mit dem das iPad 2 nicht erscheint bzw. sein Daily, denn alles steht bereit.

Das iPad 2 wird ein Gamechanger. Die Inhalteanbieter werden aufspringen müssen. Da liegt die Stärke des Offerings.

Tablett – wer macht 2011 das Rennen?

von Reto Hartinger

Kaum ein Jahr war schwieriger zu planen als 2011. Wird der Netbook Markt total zusammenbrechen? Welche Tablettgrösse wird sich durchsetzen? 7 oder 10 Zoll? Für die Komponentenhersteller eine schwierige Angelegenheit. Apple hat letztes Jahr so viele iPhones verkauft wie es Displays bekommen hat, also weit weniger als die Nachfrage für iPhones da war. Dasselbe Problem könnte wieder auftreten und zwar bei den Tabletts. Es wird geschäftzt, dass 60 Mio Displays hergestellt werden können. Davon sollen 70 % an Apple gehen. Apple schätzt, dass es 40 Mio Tabletts von der 10 Zoll Grösse verkaufen wird – und hat vorsorglich 60 Mio 10 Zoll Displays bestellt. RIM hat 1 Mio  7 Zoll Displays für das erste Verkaufsquartal bestellt und HP lanciert sein Tablett mit 700 000 für denselben Zeitraum.

Preise werden wohl nach Volumen abgerechnet. Damit wird klar, wieso die Apple-Konkurrenz so viel Mühe hat den iPad-Preis zu halten. Trotz wesentlich tieferer Marge. Wieviel Stück bestellen die übrigen 40 iPad Konkurrenten? Welchen Preis werden sie dafür erhalten? Für die Komponennten-Hersteller ist dies ein schwieriges Abwägen. Ich nehme an, dass Apple eine Option hat die es ziehen kann. Sagen wir mal 30 Mio fix bestellt, eine Option von 20 Mio zu Preis X und 10 Mio zu einem Preis y. Könnte sein, dass es Preispenalties gibt, so der Lieferant nicht liefern kann. Noch hat Apple den Tablett-Markt mit seiner Einkaufsmacht in der Hand, beim Handy-Markt ist dies nicht der Fall. Apple wird seine Muskeln spielen lassen.

Das RIM Tablett Betriebssystem scheint in Schwiergkeiten zu sein und erst gegen Ende des 2 Quartals auf den Markt zu kommen. Die Android-Tabletts machen erst dann dem iPad Konkurrenz, wenn sie mit dem Android 3 Betriebssystem kommen. Dieses sieht ganz gut aus. HP wird mit seinem WebOS am schnellsten einen valablen Konkurrenten liefern. Wo bleibt Windows 7 für Tabletts? Wer wird darauf setzen? Es werden sich wohl alle verschätzen. Niemand kann heute sagen welches Tablett sich tatsächlich verkauft. Möglich, dass es für den Star gar keine Hardware gibt und dass die Looser auf zuvielen Displays sitzen bleiben.

Android, Chrome OS: Eine Wand baut sich auf!

von Reto Hartinger

Kannst Du Monopoly spielen? Am Anfang möchten sich alle so viel wie möglich vom Kuchen ergattern und irgendwann ist er verteilt und es ist offensichtlich wer das Spiel gewinnen kann und wer es voraussichtlich verlieren wird. Um seine Gewinnchancen zu erhöhen, muss man Allianzen schliessen. So ist das in der Informatik auch, einmal alle gegen IBM, dann alle gegen Microsoft. Gewinner und Looser schliessen sich zusammen um andere zu bekämpfen und sich in eine bessere Position zu hiefen. Da war mal Apple am Boden und Microsoft hat geholfen. Die Karten sind heute wieder ganz neu gemischt worden und die Players beziehen ihre Positionen. Alle gegen Google. Die dicken Freunde Apple und Google können es nicht mehr zusammen und Apple muss jetzt Microsoft helfen, wieder ins Spiel zu kommen. Dabei geht es um zwei Schlaftfelder bei denen alle (alten) Players gegen Google sind erstens der

Mobile Markt

Microsoft hat ihn verschlafen und Apple drückt sich in eine Nische. Das offene Betriebssystem Android von Google kann beiden den Rang ablaufen.

Desktop vs Cloud

Microsoft ist der König des alten Computing, Google jener des Cloud Computing. Das Schlaftfeld heisst: wird es inskünftig noch einen Harddisk und ein Betriebssystem brauchen oder übernimmt dies das Internet?Microsoft hat den ersten Versuch in diese Richtung schon erfolgreich bekämpft und Netscape mit der Gratisversion seines Browsers in den Konkurs getrieben. Bei Google gelingt dies nicht, weil Google ein Geschäftsmodell fährt, dem Microsoft nichts dagegensetzen kann.

Auch Apple ist in der Cloud noch nicht richtig angekommen, auch wenn Apple da wenigstens besser aufgestellt ist als Microsoft wäre es für Apple gut, würden Desktop-Applikationen und -Betriebssysteme länger leben.

Mein Patent ist besser als Deines

Jetzt kann mann den Markt einnehmen indem man bessere Produkte macht als der Konkurrent oder man macht es wie Apple, EMC, Oracle und Microsoft. Die haben gemeinsam die Patente von Novel gekauft und in eine Verwertungsgesellschaft gesteckt. Das dienst zum Schutz gegen Attacken  von Nokia und anderen Rechtebesitzern aber zur Einschüchterung von Firmen die Android oder Chrome OS in ihren Produkten einsetzen wollen. Das Ziel ist nicht, Google an seiner Arbeit zu hindern, sondern Googles Kunden auszuhungern. Wenn die Rechtsunsicherheit grösser ist und eine Prozesslawine mehr kostet als eine Windows Mobile bzw. Windows 8 Lizenz, dann entzieht das Konsortium Google das Geschäftsmodell.

Ob das wirklich aufgeht? Das Konsortium (CPTN) hat 900 Patente für 450 Millionen Dollar gekauft. Novel hat Netzwerkbetriebssysteme gemacht. Da wird doch einiges an Basis-Technologie patentiert sein. Auch das konkursite Nortel könnte für  CPTN aus den gleichen Gründen spannend sein.


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