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Apple iTV kommt am 9. September

von Reto Hartinger

Die Anzeichen verdichten sich, dass Apple mit dem iTV ernst macht. Die Inhalte-Strategie und Partnerschaften stehen, die Displaytechnologie hat Fortschritte gemacht und Apple hat gleich mit 3 Firmen Produktionsverträge mit exklusiven Apple-Teams (denn alle Lieferanten sind auch gleichzeitig Konkurrenten und da soll nichts an die Mutterfirma geleakt werden). Und für den 9. September hat Apple ein 10x grösseren Raum reserviert als gewöhnlich für die Neuvorstellung der iPhones, welche zu diesem Zeitpunkt erwartet werden. Es ist also logisch, dass ein wirklich neues Produkt kommt.

Was ändert sich mit dem iTV?

Apple bringt kein Gerät auf den Markt, ohne dass es ein Gamechanger wird. Was also wird sich ändern, wenn Apple ins Wohnzimmer kommt?

Beginnen wir bei den weniger offensichtlichen Änderungen. Hast Du dich schon einmal gefragt, was passiert wenn auf Deinem Fernseher Dein iTunes Account verfügbar ist?

Du bist schon einmal  identifiziert mit all Deinen Soziodemografischen Daten, mit allem was Apple über Dich weiss und Deine Kreditkarte ist hinterlegt. Alle Apple-Geräte sind synchronisiert.

Ist ja toll, die auf im iPhone geschossenen Bilder auf dem Telefon zu sehen, aber ohne dass Du irgendetwas machst, sind sie auch auf dem extrem scharfen Bildschirm (es gibt eine Bildschirmtechnologie, welche HDTV-Auflösung alt aussehen lässt) in voller Grösse ansehen und bearbeiten kannst. Dasselbe natürlich mit den Videos.

Du kannst wenn Du fern gesehen hast und weg musst, den Film an dem Ort auf dem Tablett unterwegs ansehen, an dem Du auf dem TV aufgehört hast.

Neues Einkaufserlebnis

Noch schicker ist aber, dass Du auf dem Fernseher schoppen kannst. Du hast im Büro die Reisen angesehen, die Du Deinem Partner am Abend auf dem Fernseher präsentierst und klick, bestellst. Du blätterst von einer Seite zur andern auf dem Handy oder gar der Uhr und siehst das gleiche Bild auf dem Fernseher. Du kannst Dir Notizen machen indem Du auf dem Tablett schreibst, alle das Resultat aber auf dem TV ansehen.

Wieso soll ich nicht auch das Telefongespräch auf den TV-Bildschirm werfen? Videoconferenceing ist da nur eine Anwendung. Es ist auch schön, wenn Grosi die ganze Familie sieht und mit ihr spricht.

Split/Screen

Mit dem iTV wird es möglich sein fern zu sehen und gleichzeitig Rodger Federer zu sehen, eine Präs zu machen und jemanden via Skype einzuspielen. Alles dank Splitscreen.

Siri auf dem Fernseher

Mit dem Fernseher kann man sprechen. Wenn es angenehm ist, mit der Uhr zu sprechen, ohne dass immer das Telefon herausrücken muss so ist es auch angenehm, dem Fernseher die Fragen zu stellen, die man sonst Siri auf dem Telefon stellt. Ich möchte heute Abend einen Spielfilm sehen. Siri weiss, was für Dich heute Abend bedeutet, weiss auch, dass Du am liebsten Actionfilme hast.

Gesten steuern den Fernseher

Der Fernseher wird durch Gesten gesteuert, etwa so wie das Microsoft schon lange mit dem Kinect macht. Das ist nicht nur für Gaming spannend. Du wischt mit der Hand in der Luft und der Kanal wird gewechselt. Mit den zwei Händen die auseinandergehen kannst du reinzoomen usw.

Die Apple Watch als Mutmacher

Apple musste zuerst mit der Uhr ausprobieren, ob es gefragt ist Geräte mit den Vorteilen andere Bildschirmgrösse vorzustellen und diese in das Ökosystem einzubetten. So wird ein Gerät erst im Zusammenspiel der Geräte im Ökosystem vollständig benutzbar. Wieso nicht die Daten, den Chip und den Speicherplatz des iPhones nutzen, um Dinge auf dem TV möglich zu machen? Und dies nicht nur von einer Person, sondern von allen Anwesenden. Wieso nicht auf dem Fernseher den Vergleich der Fitness-App mit allen Anwesenden machen? Wieso nicht das iPhone als Zwischenspeicher oder dessen Chip als Rechenpower nutzen? Nur so kann die iTV Hardware günstiger sein und das Ökosystem noch wichtiger werden.

Hätte sich die Apple Watch nicht gut verkäuft, niemals hätte es Apple gewagt, den Apple TV zu bringen. Aber die Apple Watch war proof of concept, dass man inskünftig nicht mehr Geräte anbieten muss, die alles können sondern im Verbund arbeiten.

Neue Dienste

Der Apple TV bringt nicht nur die Computerpower auf den Fernseher, er definiert auch Fernsehen neu. Apple bietet selber Chanels an, welche im Monatsabo gekauft werden können. Und Apple hat Exklusivverträge mit den Hollywood Studios für eigene Kanäle. Man hat alles auf allen iOS Geräten für eine monatliche Gebühr zur Verfügung.

Internet/Fernsehen/Telefonie-Abos werden es schwer haben

Swisscom und Cablecom werden es mit ihren Internet/Fernsehen/Telefonie-Abos schwer haben. Telefonieren kann man mit dem iTV sogar mit dem Bild des Gegenübers. Kostenlos natürlich. Apple kann die Fernseh- und Videokanäle viel günstiger und umfangreicher anbieten. Aber vor allem mit dem Interface auch tatsächlich nutzbar machen. Wer möchte schon durch 500 Fernsehkanäle zappen? Und live-TV wird immer in Konkurrenz zum Archiv stehen. Das macht es für Hollywood interessant, Apple seine Inhalte Exklusiv zu geben – vorerst. Hollywood rechnet damit, dass dadurch mehr ihrer Produktionen (Filme und Serien) angesehen werden.

Realtime Werbung

Apple kann ganz neue Werbeprodukte anbieten. Apple weiss, wieviele und welche Personen vor dem Bildschirm sitzen und weiss auch, wenn jemand eine Werbung am Fernseher sieht, aber auf dem Tablett dann das Produkt ansieht. Apple hat umfangreiche Profile und eine ganze Historie zu den Leuten vor dem Fernseher sitzen. Endlich wird auch am Fernseher ein genaues Targeting möglich und man muss auch nicht mehr auf den nächsten Tag warten bis eine Hochrechnung einer ausgewählten Gruppe angeboten wird. Apple erfasst alle tatsächlichen Geräte (ausser die, die mit einem Androide-Geräte herumsitzen). Es ist also möglich, nicht mehr Werbung einer Sendung zu vergeben sondern Zielgruppen zu buchen.

Packt Apple den Werbemarkt endlich?

Apple war eigentlich noch nie gut im Verkaufen von Werbung. Wird sich das ändern? Wird Apple zu einen Self-Service Werbesystem übergehen, wie es Facebook und Google hat? Es wäre zu hoffen.

 

 

 

Gerigate – ein sozialmediales Missverständnis (mit 2 Nachträgen)

von Reto Hartinger

Geri Müller hat etwas getan, was mit den neuen Kommunikationsmedien bzw, den Sozialen Medien öfters vorkommt. Er hat sich in eine Onlinebekanntschaft verliebt oder in etwas verstiegen, was ihn zu Dingen verleiten liess, die er im normalen Leben kaum gemacht hätte. Z.B. hat er Nacktselfies von sich gemacht und versandt. Verwerflich? Wenn die Cyberwelt realer werden soll, dann wird man dazu verleitet. Quasi wie ein Online-Shoppingerlebnis das wir herbeiführen wollen, damit wir online nicht verkümmern, ist ein Nackselfie oder Camsex ein probates Mittel. Wie gefährlich das ist, so solche Beziehungen asymmetrisch empfunden werden oder in die Brüche gehen, musste er selber erleben. Dann kommt schnell einmal die Drohung, dieses Material zu veröffentlichen. Was das für einen Politiker heisst, können wir der heute gezeigten Empörung ablesen. Deshalb tut auch ein Politiker, was bei Normalbürger bei Nötigung oder Erpressung auch tun würde. Er geht zur Polizei. Amtsmissbrauch wird da schnell geschriehen. Aber hallo? Jedem wird geraten sich bei Cyberkriminalität sofort an die Polizei zu wenden. Das darf und kann man einem Politiker nicht absprechen. Und die Empörung über die Nacktselfies kann ich auch nicht verstehen (aber nachvollziehen), der Geri ist Mann und Mensch. Dass Qualitätsmedien hier ein öffentliches Interesse sehen, kann ich auch nicht nachvollziehen aber bei dem Abwärtstrend in dem die Printmedien stecken, verstehen. Es werfe der erste einen Artikel, dem das nicht auch passieren könnte. Praktisch jede bzw. jeder kann in eine solche Situation kommen. Wehe denen, die an einen Betrüger geraten, der dies mit voller Absicht provoziert. Nicht umsonst sind genau diese Nachtbilder bei Jugendlichen das grösste Problem. Den Umgang mit den sozialen Medien/Kommunikationsmitteln muss erst gelernt sein. Der Geri hat nicht viel falsch gemacht, so lange diese Beziehung noch eine Symmetrie hatte. Das Desaster kommt mit dem Einzug der Realität in die Köpfe der Protagonisten.

Nachtrag

Ganz spannend ist, was persönlich.com gemacht hat. Sie hat alle Chefredaktoren der Schweiz befragt, wie sie die Sache beurteilen und ob sie die Story auch gebracht hätten. Nur der Blick hat die Geschichte abgelehnt! Sie wurde ihr bereits Mitte Jun zugespielt. Damit ist klar, dass Geri Müller erpresst wurde. Ihm wird jetzt ein Strick um den Hals gezogen, dass er die Frau nicht strafrechtlich belangt hat. Ich finde einfach peinlich, wie die “Qualitätsmedien” mit dem Fall umgehen. Aber lest die Begründung von

René Lüchinger, Chefredaktor “Blick”
Ich kann dazu folgendes sagen: Wir wissen detailliert von der Geschichte seit Wochen, exakt seit Mitte Juni. Wir haben aus zwei Gründen auf eine Publikation verzichtet:

– ohne in die Details zu gehen: Trotz Chats und Fotos war die Zeugen-Lage und das Verhältnis unter den Beteiligten nicht einwandfrei zu klären.
– es ist ein Grenzfall, was den Persönlichkeitsschutz anbelangt. In den Chats wurde zwar geschrieben, dass die Selfies aus dem Büro des Badener Stadtammanns geschossen wurden. Beweisbar war das aus dem vorhandenen Material nicht einwandfrei.

und natürlich hier noch was die anderen Chefredaktoren geantwortet haben.

Ein spannender Gedanke kommt von Bruno Bucher

Die WeWo via Baur versprach in einem Tweet: “zu gegebener Zeit darüber zu berichten, warum sie die Story nicht gebracht haben.” Bereits im Juni wurde über das Schicksal von Müller wie eine Ware gehandelt. Es gibt also einen Händler. Wie ist er zu dieser Ware gekommen? Hat er sie bestellt? Ich kenne Müller nicht. Aber ist er sexuell hyperaktiv, wie leicht ist es dann, ihn in eine Falle zu locken? War es so, dann ist es eine Social-Media-Geschichte am Ende…

Wenn Brunos Vermutungen richtig sind, dann wird auf GeriGate ein Mediengate und keiner wird sich entschuldigen, dass sie eine Karriere vernichtet haben. Eine andere Frage, ist jetzt nicht die Freundin erst recht suizidgefährdet, wenn alles aus dem Ruder läuft. Es nimmt vielleicht einen ähnlichen Verlauf wie beim Sarasin-Angestellten.

Einige Verleger sehen Geri als nicht mehr tragbar, weil er durch sein Verhalten erpressbar wurde. Hallo? Bei Altbundesrat Delamuraz selig war in allen Redaktionsstuben bekannt, dass er alles vögelt was möglich war. War er dadurch erpressbar? Nein, denn die Presse hat seine Privatsphäre geschützt. Dasselbe gilt für Mitterand – immerhin ein Staatschef mit Atombombenköfferchen. Erpressbar wird ein Politiker nur, wenn wir keine Qualitätspresse haben (ohne Anführungszeichen).

2. Nachtrag: Es geht gar nicht um Pimmel sondern um Politik doch auch unter der Gürtellinie

Bruno hatte voll ins Schwarze getroffen, wie der Tagi jetzt enthüllt

 Ein Spindoktor, der die Frau instruierte, welchen Medien sie ihr Material anbieten soll, ihr zeigte, wie man dabei vorgeht. Dies bestätigte die Frau nun gegenüber dem TA. Sie sei von «Leuten einer Organisation» gedrängt worden, ihnen das Material auszuhändigen. «Vor diesen Leuten hatte ich viel mehr Angst als vor Geri Müller. Sie haben mich stark unter Druck gesetzt.»

Sacha Wigdorovits soll mehrmals versucht haben, Chatprotokolle (an die Fotos ist er anscheinend nicht rangekommen), herumgebogen haben. Davon hat wahrscheinlich Geri Müller auch Wind bekommen.

Die Geschichte war dem «Blick», der «Weltwoche» und der «SonntagsZeitung» im Juli angeboten worden, sie publizierten sie aber nicht. Dann enthüllte die «Neue Zürcher Zeitung» die Affäre um die sogenannte Pornosekretärin in der Bundesverwaltung. Kurz darauf war das Chatprotokoll von Geri Müller wieder im Umlauf.

Dass er daraufhin alles versucht hat diese Veröffentlichungen zu verhindern ist verständlich auch wenn er das ungeschickt gemacht hat. Denn,

Die Zeitung «Schweiz am Sonntag» publizierte die Geschichte nach dem Polizeieinsatz vom 13. August, ohne eine ausführliche Stellungnahme Müllers abzuwarten. Die Chatpartnerin gibt an, dass sie zu dem Zeitpunkt nicht mehr an die Medien gelangen wollte, aber dazu gedrängt worden sei. Sie habe das Material – es handelte sich um Screenshots von Chatprotokollen – der «Schweiz am Sonntag» nicht direkt ausgehändigt.

also nachdem er Druck aufgesetzt hatte. Hätte er kühlen Kopf bewahrt, wäre vielleicht gar nix passiert. Aber was hat Sacha damit zu tun? Es geht nicht um Moral, Sacha zielt auf den Mann, nicht auf sein bestes Stück.

Wigdorovits sitzt im Stiftungsrat der Audiatur-Stiftung, die sich gemäss Darstellung auf ihrer Website «in der öffentlichen Debatte um Israel und den Nahostkonflikt als konstruktive Stimme» versteht. «Sie will im Interesse des Dialogs zu einer ausgewogenen Berichterstattung beitragen.»

Wigdorovits und Müller geraten nicht zum ersten Mal aneinander. In öffentlichen Diskussionssendungen um den Nahostkonflikt traten der Israel-Vertreter und der Palästinenser-Freund wiederholt als Kontrahenten an.

Es geht in Sachen Regionalpolitiker um Weltpolitik, um den Gaza nicht um einen Sexstreifen. Was ziehen wir für einen Schluss? Jeder versuchte für sich etwas herauszuholen und am Ende haben alle verloren. Alle haben sich lächerlich gemacht. Der intrigante kleinliche Strippenzieher, die “Qualitäts”-Medien haben sich wieder instrumentalisieren lassen statt sorgfältiger zu arbeiten.  Die Verleger, weil sie mit vorschnellen Verurteilungen ihre Kompetenz unter Beweis gestellt haben.

Gewonnen haben wir Leser. Endlich blieben wir eine Woche von Blocher und Israel verschont. Israel kommt aber doch wieder mit dieser Story in die Schlagzeilen und Blocher droht mit einem Nacktselfie nachzudoppeln sollten die Medien sich nicht wieder den Ausländernthemen zuwenden

 

 

 

iOS 6: New Opportunities for Developers and Business

von Reto Hartinger

Talk with Vikram Kriplaney at the ONE Conference within the Mobile Trends Session.

 

OS 6: New Opportunities for Developers and Business
Vikram Kriplaney, local.ch

The iOS 6 has several new opportunities for developers and businesses Vikram will talk about:
1. Integration with Maps for transit directions. 
With iOS 6, Apple decided to discontinue the built-in maps functionality provided by Google. At he same time, they opened up entry points for users to discover and use third-party apps. How can you get your apps into this brand new ecosystem?
2. Passbook
Passes are a digital representation of information that might otherwise be printed on small pieces of paper or plastic. They let users take an action in the physical world. Passes can contain images and a barcode, and you can update passes using push notifications. Use-cases include tickets, loyalty cards and coupons. How can your company leverage this technology?
3. Sharing
New APIs in iOS 6 bring a deeper integration of social networks like Facebook, not just making it almost trivial to add social capabilities to your app, but also providing single sign-on services that allow you to identify your users and personalise your app with little effort.

more information about the event

 

 

 

Call for Speakers ONE Konferenz

von Reto Hartinger
Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe ausrichtet. Jetzt bist Du als Referent gefragt. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:
Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:
Web of Things
3D Druck
Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für
Redesign für Management
Redesign für Developer
und natürlich die Klassiker
Mobile
E-Commerce
Social Media
Online Marketing
Strategien
Technologien
Best Pratices
… und natürlich Deine Themen
Wie vorgehen?
bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an Insider@vtx.ch senden
und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers
Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.
Moderator statt Referent
Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden
Track Sponsor
Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe am 15 und 16. Mai in der Messe Zürich ausrichtet. Der Call for Speakers ist eröffnet. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:

Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:

Web of Things

3D Druck

Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für

Redesign für Management

Redesign für Developer

und natürlich die Klassiker

Mobile

E-Commerce

Social Media

Online Marketing

Strategien

Technologien

Best Pratices

… und natürlich Deine Themen

Wie vorgehen?

bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an insider@vtx.ch senden

und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers

Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.

Moderator statt Referent

Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden

Track Sponsor

Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Internet Briefing wird sein Angebot mit Webinaren ergänzen – Call for Papers

von Reto Hartinger

Vor 2 Wochen habe ich die Idee lanciert, das Internet Briefing mit Webinaren zu ergänzen. Mir ist natürlich klar, dass das Internet Briefing vom persönlichen Kontakt und von der Diskussion nach dem Referat lebt und sich dadurch von manch anderer Veranstaltung abhebt. Für viele wird es aber immer schwieriger zu den Events anzureisen. Der zweite Grund für mich, und das ist der wichtigere, immer wieder finde ich in einem Vortrag Teilaspekte auf die man gründlicher eingehen sollte, sie aber für ein Internet Briefing zu speziell sind. Auch schon deshalb, weil es danach kaum eine Diskussion gäbe, weil es eher “Wie geht das eigentlich” bzw. “Wie macht man das konkret” Seminare wären. Genau damit könnte man die Internet Briefings ideal ergänzen.

Eine Umfrage bei den Mitgliedern hat ergeben, dass sie grösstenteils von der Idee begeistert sind. Ich habe mögliche Themen identifiziert und schon potenzielle Referenten angeschrieben.

– Google Adsens aufsetzen
– Banner-Kreation
– Social Media in WordPress integrieren
– Linkbuilding
– Flashpage zu HTML5 mitrieten
– Die optimale Navigation / Informationsarchitektur
– Social Recommendation Optimisation
– Social Media in WordPress integrieren
– Tatsachen hinter Öffnungsraten und Spamfilter
– Wie mache ich meinen Blog multimedial
– 5 der besten WordPress Tools
– Wie setze ich ein Wiki auf
– 5 Tools für Profitwitterer
– Webseiteninhalte in Facebook Page einbauen
– Facebook App bauen
– Yahoo Pipes
– Social Media Monitoring

Die Themenliste liesse sich beliebig fortsetzen. Was wichtig ist, dass man immer ganz konkret am Bildschirm zeigt, wie die Dinge genau funktionieren. Steht bei einem Vortrag das Slide im Mittelpunkt, so ist es hier die Demo am Objekt. Mit ist klar, dass das Webinar andere Anforderungen an die Referenten stellt. Nebenher läuft ja auch gerade noch der Chat auf welchen der Referent auch ab und an einen Blick werfen muss um auf die Fragen der Teilnehmenden eingehen zu können. Die Teilnehmenden können sich aber gegenseitig auch die Fragen beantworten.

Das schöne an den Webinaren ist, dass sie auch nachher noch als Video zur Verfügung stehen.

Möchtest Du als Webinar-Referent dabei sein? Welches sind Deine Themen? Muss ja nicht in der obgenannten Themenliste sein. Sende mir ein Mail an insider@vtx.ch. Ich freu mich.

ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

Glasfaser (FTTH) einfach erklärt

von Daniel Niklaus

Wenns wirklich schnell gehen muss im Internet, ist Glasfaser die richtige Antwort. Bei all den verschiedenen Formaten hilft dieses Video einen Überblick zu erhalten, was der Unterschied der verschiedenen Technologien ist.

Glasfasern oder auch FTTH genannt, ist Datenübertragung per Licht. Obwohl nur die wenigsten von uns die Formel E=mc2 verstehen, wissen wir doch, Licht ist schneller als alles andere (zumindest bis heute). Und so ist auch das Surfen mit Glasfasern enorm schnell. Dazu kommt, dass die Übertragungsrate beinahe unbegrenzt ist.

Der konsequente Glasfaserausbau ist für die Schweiz ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Gewinn. Schnelle Internetleitungen lassen uns neue Wege in der Telemedizin gehen, reduzieren die nötigen Fahrkilometer, um Bekannte und Verwandte zu besuchen, vereinfachen die Zusammenarbeit in Unternehmen und ermöglicht uns neue Bildungsformen zu finden. Dazu kommt, es macht Spass, im schnellen Internet zu surfen.

Was kostet dieser Ausbau? Nach Schätzungen des Bakoms kostet es zwischen 8 und 9 Milliarden, um 60% bis 70% der Schweizer Haushalte und Betriebe wirtschaftlich bezahlbar an das Netz anzuhängen. Für die Schweizer Haushalte und Wirtschaft eine tragbare Investition. Vor allem in Hinblick auf die möglichen Einsparungen und neuen Unternehmen sowie Dienstleistungen, die daraus entstehen.

Glasfasern sind der Gotthard-Durchstich des neuen Jahrtausends.

Mehr Infos auf Wikipedia

Google kauft Motorola Mobility

von Reto Hartinger

Das Patentegezänkt um Android könnte ein Ende haben. Google kauft Motorola Mobility und steigt damit ins Hardwarebusiness ein. Nun bringt Motorola nicht nur eine gute Distribution ein, sondern auch einige Patente. Vor allem aber muss jetzt Microsoft und Apple gegen Google/Motorola direkt prozessieren.

Mit dem Kauf von Motorola kann Google wie Apple Betriebsystem und Hardware aufeinander abstimmen. Vielleicht sogar auch beim Prozessordesign mitreden. Gleich lange Spiesse um das beste Produkt hervorzubringen. Google kann so auch endlich mit Android direkt Geld verdienen.

Was passiert mit HTC & Co wenn Google einen eigenen Hardwareproduzenten hat? Werden sie Android noch stärker ändern müssen? Werden sie sich vermehrt in Microsofts Arme begeben? Beides. Sie könnten theoretisch im Patentstreit noch geschwächter dastehen. Zugang zum Betriebssystem erhalten sie gegenüber Motorola viel zu spät und müssen die optimale Hardware nachbauen.

Eine Chance für Microsoft doch noch signifikant Marktanteile zu erhalten. Sollte dies nicht aufgehen, kann Microsoft immer noch Nokia kaufen. Dann hätten alle Betriebssysteme ihre eigene Hardware. Der Rest würde zwischen den Fronten aufgerieben.

Für Apple ändert sich kaum etwas, ausser dass Android besser wird. Gerade im Tablet-Bereich ist wohl nur ein Hardware/Software-Anbieter in der Lage mit Apple zu konkurrenzieren.

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