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Was sind Sportler nur für Dopinpfeiffen. Es gibt effizienteres

von Reto Hartinger

Keine Tour de France ohne Dopingskandal. In den letzten 50 Jahren hat wohl kein Sportler die Bouclé ohne aufputschendes Mittel gewonnen. Dabei sind die Sportler eigentlich Anfänger oder sie sprechen mit den falschen Leuten. Ärzte haben keine Ahnung, was Technologie heute leisten kann um den Menschen stärker, schneller und intelligenter zu machen. Also zum Beispiel könnte man den Radrennfahrern Nano-Socken verpassen, welche den Muskel unterstützen und diesen gleich 7x mehr Leistung geben. Müde? Nö wird der Radprofi dabei nicht und wenn, dann könnte man ihn mit Hirnströmen pushen. Ein Chip im Hirn (er nimmt seine Leistung aus dem Herzen) gibt bestimmten Hirnregionen Stromstösse ab. Keine unerlaubten Botenstoffe und wenn, sind es körpereigene.

Ich garantiere Euch, solches Doping kommt bald an den Arbeitsplatz. Der Bauarbeiter hat auch einen Bagger zur Verfügung, wieso soll also der Sachbearbeiter oder der Knowledgeworker nicht auch mit mehr Konzentration, mehr Gedächtnis und schnellerem Denken hochgerüstet werden?

Upgrade Mensch, das Internet Briefing vom 9. September in Zürich befasst sich mit dieser Thematik, wie der Mensch in den nächsten Jahren aufgerüstet werden kann. Ich freue mich auf eine spannende Diskussion danach. Das Thema betrifft jeden oder willst Du, dass Dein Kind das einzige ist, das kein Mathegenie ist? Komm, es werden Dir die Augen und der Mund geöffnet.

Best Practice in Softwareentwicklung

von Reto Hartinger

Softwareentwicklung ist ganz einfach. Es gibt verschiedene Best Practice Methoden und entsprechende Software. Leider gibt es in der Realität mehr Parameter als in der Theorie und Hindernisse kommen in allen Variationen vor. Eine Methode kennen und sie richtig umsetzen ist auch wieder eine ganz andere Geschichte. Deshalb ist es spannend von anderen Teams oder Firmen zu erfahren, wie sie entwickeln, wie sie konkret mit den Herausforderungen umgehen. Das hat mich motiviert, eine Serie von Developerkonferenzen mit dem Titel

How we develop @

zu lancieren. Vier Firmen schildern, wie sie entwickeln, wie sie Herausforderungen meistern. Nach jedem Referat gibt es viel Zeit um Fragen zu beantworten und konkrete Problemstellungen zu diskutieren. Den Anfang machen ganz verschieden gelagerte Firmen. Vomm innovativen Startup bis zu Google. Du wirst auf jeden Fall Deine Problemstellungen in dieser Konferenz finden. Melde Dich an und bringe Dich ein.

Möchtest Du selber einmal aufzeigen, wie bei Euch entwickelt wird? Melde Dich bei mir unter Insider@vtx.ch

5.11.2013   11.30-20.00      Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, Zürich 

Developer Konferenz: How we develop @

 

Lean development for bootstrapping startups
Valentin Binnendijk, Founder & CTO, TrekkSoft AG
Wie entwickelt ein Software-as-a-Service Start-up mit extrem beschränkten Ressourcen eine skalierbare Buchungslösung, die pro Jahr 600’000 Buchungen und über 8 Mio. Transaktionsvolumen abwickelt? TrekkSoft gibt einen Einblick, wie sie mit virtuellen Teams, near-shoring Entwicklern und diversen online Tools ihr Product Management, Development, Support und Knowledge Management optimiert und die ständige Herausforderung zwischen grossen Innovationen und individuellen Kundenwünschen löst.

  • Virtuelle Entwicklerteam
  • Near-shoring Entwickler
  • Kanban / Scrum Entwicklungsmethologie
  • Trello als Projektmanagementool
  • Zendesk als Support / Knowledge Management
  • Optimierung vs. Innovation
  • Features vs. Performance
  • Service-oriented-Architecture

How we develop @ Google
Jos Visser, staff software engineer, Google Zurich

For all the advances in computer hardware one thing has remained constant in the last fifty years: Computers are still spectacularly stupid machines that need to be told *exactly* what to do. Make the slightest mistake in doing that and your code will (in the best case) crash or (in the worst case) subtly alter your precious data. At Google we develop some of the world’s most complicated software systems in a distributed environment (I work with groups in Mountain View, San Bruno, Los Angeles, Paris and Zurich). How do we do that? How do we make sure that these millions of lines of code that we write are correct, fast and compatible with the millions of lines of the other teams that we interface with? In this talk I will explain some of the most important software engineering practices that we employ to make sure that Google’s sites are always up, running and fast. Apart from the various technical aspects I will also explain the social aspects of developing good software and how you can replicate these techniques in your own organization.
* Getting it right from the start
* The knowing-doing gap
* Documentation is fiction, code is fact
* Why transparency matters
* Can’t code => No decision power
* Testing rocks, debugging sucks
* Trust your people (not your vendors)
* Four eyes are better than two
* “Green with errors” means Red
* Nine women can’t make a baby in one month
* Correctness or Performance?
Jos Visser is a staff software engineer in Google’s site reliability engineering group in Zurich, working on YouTube. Jos has over 20 years of experience in developing and maintaining mission critical systems. Jos has been at Google since 2006 and has worked on Google Maps, Orkut, Google’s internal tape backup and cloud computering platform. Jos is currently working on YouTube’s internal infrastructure.
Entwickeln in unterschiedlichsten Spannungsfeldern zwischen Anforderungen, Budget und Zeit
Jonas Weibel, Head of Engineering, Allgeier (Schweiz) AG (vormals 1 eEurope)

Die Entwicklung von Anwendungen auf Basis von umfangreichen Produktivitätsplattformen wie z.B. bei uns SharePoint stellen besondere Anforderungen an die Entwicklerteams. Diese Teams brauchen sehr genaue Kenntnisse aller gewünschten Funktionen des Zielsystems, der Konzepte und Möglichkeiten der Applikationsplattform genauso wie der darunterliegenden Progarmmierumgebung. Sehr viele Bedürfnisse können durch entsprechende Konfiguration und Integration der vorhandenen Funktionen abgedeckt werden. Wiederum andere können durch Programmierung von Addons unterschiedlichster Ausprägung und Art auf die Bedürfnisse der Benutzer optimiert werden.

Die notwendige Breite des Know Hows kann durch einen Mitarbeiter alleine nicht abgedeckt werden.  Dadurch wird die Kommunikation im Team und mit dem Kunden/Benutzern wesentlich komplexer. In den unterschiedlichen Kundenumfeldern, in denen wir uns bewegen, sind standardisierte Basisstrukturen im Entwicklungsprozess entscheidende Erfolgsgfaktoren. Die Allgeier (Schweiz) AG unterstützt ihre Projektteams bei dieser anspruchsvollen Tätigkeit nicht nur mit Vorgaben zu Prozessen und effizienten Templates sondern auch mit einer Knowlege Management Organisation, mit welcher die Wissenserarbeitung gemanaged und Verantwortungen verteilt werden. Ein KMS welches aus Best Pratices, How To‘s und Erfahrungsberichten besteht und regelmässig durchgeführte Knowledge Circles sorgen für eine breite Verteilung dieses Wissens.

Unsere Kernelemente im Entwicklungsprozess:

•       Zusammenspiel Projektorganisation & Knowledge Management Organisation

•       Basisstrukturen im Entwicklungsprozess, weniger ist mehr

•       Wie baue ich eine Lösung? Warum das Rad nochmals erfinden?

•       Entwickeln mit Wirtschaftlichkeit und Kundenmehrwert im Fokus

Jonas Weibel arbeitet seit 7 Jahren bei der Allgeier (Schweiz) AG, mittlerweile in der Rolle als Head of Engineering. Als Managing Consultant hat er bereits mehrere SharePoint Projekte bei verschiedenen Firmen und jeweils individuellen Teamkonstellationen von Anfang bis zum Schluss begleitet.”

Corporate Site-Relaunch: Herausforderungen, Erfahrunge, Best Practice
Désirée Hilscher, CEO und Rafael Azzati, Senior Partner, immacon

12’000 Inhaltsseiten, gewachsene Strukturen, komplexe Plattform-Architektur: Für staatliche Institutionen mit Publikationsauftrag gelten besonders strenge Regeln beim Relaunch oder Neubau der Enterprise Solution. Die Suva hat den letzen Relaunch 2011 erfolgreich ausgerollt und plant jetzt bereits den nächsten grossen Schritt, die Ablösung des WCMS aus dem letzten Jahrzehnt. Was hat man gelernt, was wurde vergessen, was würde man nie mehr so machen, wie sieht die Zukunft von suva.ch aus?

•         Ziele des Relaunchs (wo man hinwollte)

•         Ausganglage (Plattformen & Technik, Inhalte & Darstellung, Organisation & Prozesse)

•         Strategie und Plan (wie man was umzusetzen vorhatte)

•         Umsetzung (wie man es um- und durchgesetzt hat)

•         Ergebnis (wie es rauskam)

•         Challenges, Erfahrungen, Anekdoten, Fallstricke und Learnings (Menschen, Technik, Prozesse)

Rafael Azzati und Désirée Hilscher von Intermission Management Consulting diskutieren die Umsetzung dieses komplexen Fallbeispiels im Spannungsfeld zwischen Auftraggeber, Stakeholdern und Dienstleister.

Anmeldung hier

Mysterium Intranet gelöst

von Reto Hartinger
Wir haben alle ein Intranet, bestehend aus einer Sammlung von Tools, eine Portal oder einer selbst entwickelten Lösung. Anders als beim Internet, können wir nicht einfach im Internet Surfen und sehen, wer es besonders gut macht. Wir bekommen die Intranets der Konkurrenz nicht zu Gesicht, eine Best Practice können wir nur erahnen. Deshalb ist unsere Konferenz so wichtig. Sie zeigt mit welchen Problemen andere Firmen kämpfen und wie sie diese gelöst haben. Mach die Intranet Verantwortlichen in Deiner Firma auf die Konferenz aufmerksam und melde Dich an:

Intranet Best Practice Konferenz

03.07.2013 14.00-20.00
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern

Mehr Infos

13.30-14.00 Registration und Networking
Benutze die Gelegenheit Dich zu vernetzen. Du musst 4 Personen kennen lernen die Du noch nicht gekannt hast. Wir sind alle per Du, sprich die Leute einfach an. Komme frühzeitig.
14.00-14.40 Standardisierte Intranetumgebung in einer heterogenen Unternehmensgruppe
Harald Brunner, Verantwortlicher Intranet, Extranet und Telefonie, fenaco
14.40-15.25 Social Intranet bei Ringier AG
Prisca Wolfensberger, Corp. Communications Ringier AG und Martin Wulff, CEO, bitvoodoo ag
15.45-16.25 Warum Intranet-Suchmaschinen unbrauchbar sind … und was dagegen getan werden kann
Corsin Decurtins, CTO, Netcetera
16.25-17.15 SBB oneIntranet – Blick in die Werkstatt
Theo Keusch, Leiter Interne e-Medien, SBB und David Schneider, Technischer Projektleiter, Infocentric
17.50-19.00 Intranet der Mobiliar: Erfolg dank User-Centered Design
Björn Böller, Projektleiter u. Verantwortlicher Intranet, Die Mobiliar Versicherungen & Vorsorge und Marcel Uhr, CEO, Soultank
19.00-20.00 Best Practice Diskussion
Teilnehmer des Events. Nehme aktiv an der Diskussion teil, Dein Input ist für uns wertvoll. Vielleicht schreibst Du bereits vorher die Punkte und Themen auf, die Du besprechen willst (im Facebook Event siehe unten)

Jetzt anmelden

Wen kannst Du kennenlernen?

Internet Briefing Veranstaltungen sind immer auch Networking Events. Du solltest 4 Personen kennen lernen und wir sind alle per Du. Aus dem Auszug der Teilnehmerliste siehst, wird es viele Intranetverantwortliche interessante Firmen aus Branchen haben, die Du kennenlernen kannst.

Basler Versicherungen
Berner Kantonalbank
Brack Electronics AG
Coop Rechtsschutz AG
ETH Zürich
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule Luzern – Wirtschaft
Krebsliga Schweiz
Liechtensteinische Landesbank
Less A Mess
MCH Group AG
namics
Neue Luzerner Zeitung AG
Pädagogische Hochschule Zürich
Previon AG
finnova AG Bankware
Galexis AG
Spitalzentrum Biel
SRG
Stadt Zürich Human Resources Management
Schweizerische Bundesbahnen SBB
Schweizer Milchproduzenten SMP
Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft
Swisscom AG
SWITCH
tpc switzerland ag
Universität Bern
Zeix AG
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Zühlke Engineering AG
Zurich Versicherungs-Gesellschaft AG

Wenn Dinge eine Seele erhalten

von Reto Hartinger
Du wachst auf und gehst duschen. Sensoren in der Dusche melden der Kaffeemaschine und dem Toaster, dass du gleich Frühstücken wirst. Der Toaster weiss das du den Toast gerne knuspriger hast und wärmt ihn deshalb auf 180 Grad. Die Temperatur wird nicht über die rudimentäre Einstellung am Toaster geregelt, sondern via Sensor die tatsächliche Temperatur. Am Kleiderschrank meldet dir ein Display das erwartete Wetter und Temperatur von Zuhause und an deinem heutigen Arbeitsort in einer anderen Stadt. Die Information dazu kommt aus deinem Kalender. Nach dem Frühstück machst Du dich auf dem Weg. Da niemand Zuhause ist wird die Temperatur der Wohnung nach unten gestellt. Am Nachmittag startet der Geschirsspüler der dank Sensoren merkt, dass er voll ist und zu diesem Zeitpunkt die Solaranlage in der Region gerade genügend Strom liefert der genutzt werden soll.
Utopie?  Was hier besprochen wird, ist das Internet der Dinge oder auch Web der Dinge. Stell Dir vor, jedes Objekt hat eine URL, eventuell einen Sensor und einen Microship und ist mit dem Internet verbunden.  Das Internet der Dinge ist eines der faszinierendsten Themen heute, weil diese Technologie unser Leben bestimmen wird. Weit sind wir davon nicht mehr entfernt oder doch?

Am 2. Juli gibt unsere Web of Things Konferenz einen realistischen Uberblick zum Thema mit allen Aspekten. Es zeigt Dir auf, ob und wie Du einsteigen kannst. Genauso in die Programmierung, Produktentwicklung oder das Business und natürlich, was es für Dich und Deine Arbeitswelt bedeuten wird. Lass Dich inspirieren, melde Dich jetzt an:

02.07.2013 11.30-20.00 , Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, Zürich

Web of Things Konferenz

Mitglieder Internet Briefing CHF 75 Nichtmitglieder CHF 175

11.30-13.20 Für das Internet der Dinge entwickeln
Max Kleiner, Inhaber, kleiner kommunikation
14.20-15.10 Internet of Things Hardware – Get started
Thomas Amberg, Gründer, Yaler GmbH
15.10-15.50 Web of Things Produkte und Markenerlebnisse
Roland Sailer. Partner, Head of Interaction Design, Nose
16.10-16.30 Das Internet der Dinge und die Zukunft der Arbeit in Organisationen
Dr. Daniel Boos, Senior User Research Consultant, Swisscom (Schweiz) AG
16.30-17.15 Internet der Dinge: Geschäftsmodelle, Potenziale und Stolpersteine
Katja Moser, Senior Consultant, Core Information Consult AG
18.00-20.00 Das Internet der Dinge – Erste „Lessons Learned“
Dr. Cuno Pfister, Geschäftsführer, Oberon microsystems AG

Alle Abstracts und Infos

Schon für unsere nächste Konferenzen angemeldet?

Online Marketing Konferenz

04.06.2013 14.00-20.00
Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, ZürichMehr Infos

Intranet Best Practice Konferenz

03.07.2013 14.00-20.00
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 BernMehr Infos

 

Spannende Diskussion zu läuft hier: https://www.facebook.com/reto.hartinger/posts/10152284188492841? Diskutiere mit

iOS 6: New Opportunities for Developers and Business

von Reto Hartinger

Talk with Vikram Kriplaney at the ONE Conference within the Mobile Trends Session.

 

OS 6: New Opportunities for Developers and Business
Vikram Kriplaney, local.ch

The iOS 6 has several new opportunities for developers and businesses Vikram will talk about:
1. Integration with Maps for transit directions. 
With iOS 6, Apple decided to discontinue the built-in maps functionality provided by Google. At he same time, they opened up entry points for users to discover and use third-party apps. How can you get your apps into this brand new ecosystem?
2. Passbook
Passes are a digital representation of information that might otherwise be printed on small pieces of paper or plastic. They let users take an action in the physical world. Passes can contain images and a barcode, and you can update passes using push notifications. Use-cases include tickets, loyalty cards and coupons. How can your company leverage this technology?
3. Sharing
New APIs in iOS 6 bring a deeper integration of social networks like Facebook, not just making it almost trivial to add social capabilities to your app, but also providing single sign-on services that allow you to identify your users and personalise your app with little effort.

more information about the event

 

 

 

Facebook Apps – ein Case

von Reto Hartinger

Mit Facebook Apps wollen wir Kunden und Interessenten an uns binden. Die App hat den Vorteil, dass wir auch Daten über die Appnutzer erhalten. Kein zu unterschätzender Vorteil. Gut gemachte Apps verbreiten sich auch viral. Das tönt nach Schlaraffenland, kämpfen wir doch immer mehr überhaupt noch in den Social Graphunserer Followers zu kommen. Wir müssen immer mehr Geld ausgeben um überhaupt noch sichtbar zu sein. Da erscheint die virale App wie  der Schlüssel zum Erfolg. Möglich, aber nicht ganz einfach. Hier ein Case wie das gelingt

Virale Apps: Magic fürs Marketing? 
Tilman Eberle, Viewster AG

Viewster ist ein globaler Video on Demand Anbieter. Die Firma nutzt virale Apps für Facebook und Mobilgeräte, um eine wachsende, wiederkehrende Nutzerschaft anzusprechen. Seit letztem Jahr bringt die Filmrate-App “Qster” eine Community von Cineasten zusammen, bald wird die nächste App lanciert. Tilman spricht über den Wert von viralen Apps im Marketingmix. Er analysiert Erfolgs- und Misserfolgsgeschichten und legt dar, wie Viewster mit einem indischen Partner schnell und flexibel genug ist, um immer wieder etwas Neues auszuprobieren.
·         Virale App: Tops und Flops
·         Das Rad neu erfinden vs. Adaptieren von Erfolgsgeschichten
·         Zahlen und Fakten aus der Qster-Kampagne
·         Erfahrungen mit App-Entwicklung in Indien

Da musst Du dabei sein. Anmeldung hier: http://internet-briefing.ch/Qster

 

Bruce Tate, USA, gibt TechTalk am Internet Briefing

von Reto Hartinger

Nicht jeden Tag können wir einen so renomierten Speaker aus den USA am Internet Briefing hören. Bruce Tate wird über die Programmiersprachen Ruby, Io, Prolog, Scala, Erlang, Clojure, und Haskell sprechen und deren spezifischen Eigenheiten und Fähigkeiten ein Problem zu lösen, besprechen. Bruce ist Buchautor von über zehn Büchern und hat gleich zwei Mal den JOLT Award gewonnen. Zu seinen letzten Büchern gehören “Seven Languages in Seven Weeks” und “Seven Databases in Seven Weeks” Bruce ist CTO von iCanMakeItBetter und hat 13 Jahre bei IBM an Datenbank Technologien undObjektorientierten Infrastrukturen gearbeitet.

Wir haben mit ihm einen Abend-TechTalk vereinbart, damit so viele wie möglich kommen können.

09.04.2013 17.30-20.00  Mary Poppins Meets the Matrix

Every foreign language you learn makes you a little smarter, and even shapes the way you think. In the Pragmatic Programmer, Dave Thomas and Andy Hunt say that a developer should learn a new programming language every year. In the book Seven Languages in Seven Weeks, Bruce takes this challenging advice to the extreme. The book walks aspiring developers through the process of solving a nontrivial problem in each of seven different programming languages, spanning four different programming paradigms. In this talk, Bruce will take a light hearted look through the evolution of programming languages, paying special attention to the seven languages in his book, Ruby, Io, Prolog, Scala, Erlang, Clojure, and Haskell.

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/matrix

Bruce ist Speaker an der zweitägigen internationalen Entwicklerkonferenz GOTO die am 10. und 11. April im Hotel Marriot in Zürich stattfindet. Wir sind Partner der GOTO und können deshalb den Internet Briefing Mitglieder einen Rabatt von  130 Franken für die GOTO Konferenz Zürich anbieten.Es freut mich, dass die internation renomierte Konferenz GOTO nun auch in Zürich stattfindet. Viele internationale Speakers und Teilnehmer warten auf Dich. Damit Du vom Rabatt profitieren kannst, musst Du einfach bei der Anmeldung

internetbriefing

angeben

Die Konferenz hat zwei Zielgruppen, Entwickler und das Management.

GOTO Entwickler Konferenz

http://gotocon.com/zurich-2013/

GOTO Management Konferenz:

http://gotocon.com/zurich-leaders-2013

WordPress Konferenz

von Reto Hartinger

Bei WordPress denkt man unweigerlich an Blogs und Blogger. WordPress eignet sich für umfangreiche Webprojekte und Businesswebsites. WordPress ist das meist eingesetzte CMS weltweit und spielt dort seine Stärken aus, wo manch grosses CMS Schwächen hat. Für WordPress stehen tausende von Applikationen zur Verfügung. Im technischen Teil zeigen wir auf, wie man dies macht, danach besprechen wir Best Practices von WordPress für Business-Websites.

5.3.2013 11.30-20.00
WordPress Konferenz

Die ganze Konferenz kostet für Mitglieder CHF 70
Gäste bezahlen CHF 170,

11.30-11.50 Registrierung und Networking
11.50-13.00 Entwickeln für WordPress: Do’s and Dont’s
Silvan Hagen, Frontend und WordPress Entwickler. equired+
13.00-14.00 Mittagessen und Networking
13.45-14.00 Registration Teilnehmer Nachmittagssession
(Nachmittagsession. Bitte in Bemerkungsfeld schreiben “ab 14.10” wenn Du erst am Nachmittag teilnimmst)
14.00-14.30 Responsive Webdesign mit WordPress – Vom Desktop zum Smartphone und wieder zurück
Michael Oeser, DER PRINZ WordPress Themes and digital Media
14.30-15.30 WordPress als Firmenwebsite – Moglichkeiten und Best Practices
Karin Friedli und Michael Sebel, Blogwerk
15.45-16.45 Eine Website auf Basis eines WordPress-Themes
Verena Parzer-Epp, Avenir Suisse
16.45-17.15 Diskussion
17.15-18.00 Networking und Registration Abendsession
18.00-19.00 Dialogkultur im Unternehmen
Anika Kannler, Social Media & Corporate Blogging, und Julia Löffelsend, Pressesprecherin Wirtschafts- und Finanzen & Corporate Blogging, Tognum AG

Entwickeln für WordPress: Do’s and Dont’s
Silvan Hagen, Frontend und WordPress Entwickler. equired+
WordPress ist viel mehr als nur ein einfaches Blogging Tool für die Massen. Mit einem Marktanteil von ca. 15% Prozent ist es das verbreitetste CMS auf dem Markt. Die Einstiegshürden sind klein und die grosse Community macht es einem einfach für WordPress zu entwickeln. Allerdings gibt es einige Fallen die den Unterschied zwischen gutem Code mit einfacher Wartbarkeit und Albträumen in Themes und Plugins ausmachen. Silvan bespricht den Einstieg ins Entwickeln von Themes und Plugins. Richtig. Fehler die er gemacht hat, dienen als Learnings und helfen den Einstieg als Entwickler in die grossartige WordPress Community zu erleichtern.
Theme Entwicklung:

  • Wo anfangen?
  • Wie lädt man Bilder, JavaScript und CSS
  • Child Theme oder nicht? Welcher Code gehört ins Theme oder PluginRessourcen
  • Plugin Entwicklung:
  • Wo anfangen?
  • Plugins, Setting und Transients API
  • Eine Art UI Guidelines
  • Die Guten und die Bösen
  • Ressourcen

Responsive Webdesign mit WordPress – Vom Desktop zum Smartphone und wieder zurück
Michael Oeser, DER PRINZ WordPress Themes and digital Media
Das Smartphone ist das Lieblingsspielzeug des modernen Menschen. Die mobile Internetnutzung entwickelt sich rasant. Eine Vielzahl neuer Geräte und Bildschirmauflösungen erfordern eine flexible Gestaltung von Webinhalten, damit diese auf den verschiedenen Devices auch gut konsumierbar ankommen.

Hier greift die Idee des responsive Webdesign (RWD). Die Inhalte werden so aufbereitet, dass sie auf jedem Gerät optimal ausgegeben werden. Was aber steckt genau hinter Fluid Grids, Mediaqueries und responsive Images? Was muss man bereits bei der Konzeption einer RWD Website beachten und wo liegen die Fallstricke?

Was bedeutet RWD?
Die Bausteine des RWD kurz erklärt
Überlegungen in der Konzeptionsphase
Umsetzung von RWD in WordPress
Mobile First – Was ist das nun wieder?
Dos and Don´ts des RWD
What´s next? Wohin geht die Reise?

WordPress als Firmenwebsite – Moglichkeiten und Best Practices
Karin Friedli und Michael Sebel, Blogwerk
WordPress ist viel mehr als eine reine Blog-Software. xx fliegen einmal um die WordPress-Welt und präsentieren die verschiedene Einsatzmöglichkeiten des OpenSource-CMS: von der Nutzung als Newszentrale bis hin zur komplexen Website mit umfangreichen Kategorien und Filtermöglichkeiten. Dabei wird auch ein Blick unter die Haube geworfen: Möglichkeiten und Gefahren von Plugins, Suchmaschinenoptimierung und eigene Weiterentwicklungen wie etwa das Blogwerk Newsletter-Tool.

  • Umsetzung von Corporate Blogs
  • /Komplexe Webseite mit duzenden Kategorien und Filtermöglichkeiten:
  • Integration von WordPress in das bestehende CMS
  • Sicht ins Backend
  • Plugins installieren und nutzen und wo Vorsicht geboten ist
  • SEO Features die bei grossen CMS nicht immer Standard sind
  • Spezial Plugins
  • Aufwand und Projektzeiten

Eine Website auf Basis eines WordPress-Themes
Verena Parzer-Epp, Avenir Suisse
Wer vor einem Redesign steht, macht meist einen grossen Anforderungskatalog, der an einem bestimmten Zeitpunkt fertig werden soll, und dann wird die neue Website mit grossem Pomp lanciert. Das heisst, alles muss ganz genau überlegt und geplant werden. Verena Parzer Epp, Projektleiterin für Online-Kommunikation beim Think-Tank Avenir Suisse versteht eine Website als ein “Ongoing Project”. Eine Website lebt, die Betreuung muss geübt werden, Probleme sind möglich, ohne dass sie das Gesamtprojekt gefährden. Sie setzt auch nicht auf die teure Mega-Software.
Avenir Suisse hat für den Relaunch der Website im Mai 2011 ein bereits bestehendes WordPress-Theme weiterentwickelt. Diese Strategie erwies sich im Nachhinein als erfolgreich, weil bei der eigentlichen Entwicklung viel Zeit gespart wurde, die dann für die Contentpflege zur Verfügung stand.
Ein neuer Webauftritt kann in der Kommunikation einer Organisation viel verändern: Schrittweises Vorgehen erleichtert es dem ganzen Team, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen.
Eine aktiv betreute Website wird regelmässig modernisiert und braucht praktisch ständig Support. Entwickler, die im Team arbeiten und gut kommunizieren können, sind da klar im Vorteil.

Dialogkultur im Unternehmen
Anika Kannler, Social Media & Corporate Blogging, und Julia Löffelsend, Pressesprecherin Wirtschafts- und Finanzen & Corporate Blogging, Tognum AG
Die Tognum AG hat im Januar 2012 einen internen Blog für mehr als 10.000 Mitarbeiter eingeführt. Das Blogziel: Mitarbeiter geben aus ihrer Perspektive einen Blick hinter die Kulissen und regen so eine Dialogkultur im Unternehmen an. Anika und Julia besprechen den hügeligen Weg dahin:

  • Akzeptanz des Blogs fördern
  • den Kulturwandel in der Kommunikation anstoßen,
  • zum Mitmachen anregen
  • Do’s und Dont’s

Das Resultat nach einem Jahr: Fast 100 Artikel, fast 200 Kommentare, 75 Autoren und 110.000 Seitenaufrufe.

Es haben sich bereits  Wordpress-Spezialisten von sehr interessanten Firmen angemeldet (Auszug aus der Teilenhmerliste)

Angelink AG
cloudWEB
Codecentric GmbH
cubetech GmbH
Dishy! AG
Dynamic Solution AG
Escapenet GmbH
Geschäftsstelle sozialinfo.ch
get public
INM
Migros-Genossenschafts-Bund
Nemuk AG
netpulse AG
Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft
Stämpfli Publikationen AG
swissreporter
UBS
Varian Medical Systems Int. AG
xeit GmbH

Angelink AG

cloudWEB

Codecentric GmbH

cubetech GmbH

Dishy! AG

Dynamic Solution AG

Escapenet GmbH

Geschäftsstelle sozialinfo.ch

get public

LerNetz AG

Infocentric Research AG

INM

mclinsen.ch

Migros-Genossenschafts-Bund

Museum Aargau

Nemuk AG

NetriX

netpulse AG

ScreenLab

Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft

Stämpfli Publikationen AG

swissreporter

UBS

Varian Medical Systems Int. AG

xeit GmbH

Nächste Internet Briefings

von Reto Hartinger

Melde Dich jetzt bereits zu den nächsten Internet Briefings an. Wir sind wieder in der Brasserie Lipp an der Uraniastrasse 9 was heisst, maximal 80 Personen können teilnehmen. Wir haben schon viele Anmeldungen, zögere als nicht, sonst sind die Events ausgebucht.

6.11.2012 17.30-20.00 Google und die semantische Suche
Patrick Price, Idealizer AG – Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, Zürich

06.11.2012 11.30-14.00 Web Grafik Technologien
Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/webgrafik

Bern: 07.11.2012 17.30-20.00 Wie entwickle ich eine Content Strategie
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22

Webinar: 13.11.2012 19.00-19.40 In 5 Schritten den eigenen A/B Test aufsetzen
http://www.edudip.com/webinar/In-5-Schritten-den-eigenen-A-B…
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/ABTesting

04.12.2012 – 17.30-20.00 Social Media ROI berechnen
Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/roi

04.12.2012 11.30-14.00 Beyond HTML: Scriptsprachen, Frameworks, Templatesprachen und vieles mehr
Brasserie Lipp, Uraniastrasse 9, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/beyondhtml

Bern: 05.12.2012 17.30-20.00 Mobile: Funktionieren In-App-Käufe?
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/inapp

Beam me up, Scotty

von Reto Hartinger

3D Printing ist auf dem Hype-Cycle-Höhepunkt bei Gartner und das Wired Magazin titelt «Atome sind die neuen Bits» und meint damit die 3D Drucker oder das herstellen von Produkten. Stell dir vor, statt Papier kommt ein fertiges Produkt aus einem Drucker. 3D Drucker gibt es für die Industrie aber auch für Haushalte, bereits unter 2000 Franken, zu haben. Je mehr ich mich mit der Materie befasse, desto mehr sehe ich dessen Potenzial und wie 3D Printing die Welt verändern wird. Und zwar gewaltig.

Nicht ganz unlogisch erschien mir, wenn im Raumschiff Entreprise Kapitän Kirk sagte “Beam me up, Scotty”. Ein Mensch wurde in seine atomare Einzelteile zerlegt und dann an einer anderer Stelle wieder aufgebaut. Wenn es einen Grundbaustein und einen exakten Plan gibt, wie ein Objekt aufgebaut ist, dann kann es möglich sein, das Objekt genau so wie im Raumschiff Entreprise Stück für Stück wieder aufzubauen. Obwohl das Objekt aus mehreren Teilen besteht, muss man es nicht zusammensetzen und es funktioniert sofort. Dies ist Realität geworden und nennt sich 3D Printing.

Stell dir vor, statt Papier kommt ein fertiges Produkt aus einem Drucker. 3D Drucker gibt es für die Industrie aber auch für Haushalte, bereits unter 2000 Franken, zu haben. Je mehr ich mich mit der Materie befasse, desto mehr sehe ich dessen Potenzial und wie 3D Printing die Welt verändern wird.

Es gibt verschiedene Verfahren wie 3D-Drucker anhand eines 3D Modells Dinge herstellen. Manche tun dies mit einer einzigen Komponente, andere können verschiedene Teile aus einem Arsenal von Materien erschaffen. Damit Du Dir die Funktionsweise besser vorstellen kannst, hier zwei Verfahrensbeschreibungen.

SLS, Selektives Lasern

SLS steht für Selektives Lasersintern. Bei diesem Verfahren wird Polyamid-Pulver mit einem Laserstrahl angeschmolzen und dadurch verhärtet. Durch Absenken des Bauteils und Aufbringen neuen Materials wird dieses mit dem darunter liegenden verbunden. Dieser Prozess lässt sich mit vielen Thermoplasten, aber auch mit niedrigschmelzenden Metallen durchführen. Ein Vorteil ist, es lassen sich auch Filigranteile bis 0,6mm Stärke herstellen. SLS ist vorteilhaft wenn mechanische Eigenschaften gefordert sind. Ein Nachteil sind die sehr hohen Anschaffungs- und Materialkosten von Maschine und Modell.

Stereolithografie

STL steht für Stereolithografie. Bei diesem verfahren wird flüssiges UV-empfindliches Epoxydharz (Monomere) in ein Becken eingebracht. In diesem bewegt sich eine Bauplattform, welche zu Beginn des Bauprozesses ganz oben steht. Ein über Umlenkspiegel geführter UV-Laser überstreift die zu bauende Kontur. Dabei vernetzt sich der Monomer zu einem Polymer und härtet aus. Die Bauplattform wird abgesenkt, ein Abstreifer fährt über das Becken, um die definierte Schichtdicke zu erzeugen. Der Prozess beginnt von neuem. STL ist vorteilhaft bei höchsten Genauigkeitsansprüchen. Maßgenauigkeit: +/- 0,1mm Nachteil: sehr teuer und keine Mehrfarbmodelle möglich.

Wo kann es eingesetzt werden?

Industrie

Der Airbus Ingenieur Bastian Schafer meint, dass es 2050 hangargrosse 3D Printer geben wird. 3D Printing soll für uns günstiger werden und die Teile könnten auch 65% leichter sein. Dass gerade Airbus über 3D Printing nachdenkt ist klar. Irgendwo entwickelte Teile müssen in verschiedenen Fabriken rund um den Globus produziert oder zusammengebaut werden. Heute transportiert Airbus riesige Teile über grosse Distanzen. Das dauert alles sehr lange und ist teuer.

Gewerbe

Wieso sollte eine Autowerkstatt Ersatzteile auf Lager halten, die zuerst produziert, transportiert und gelagert werden müssen. Das dauert, kostet Geld und bindet auf der ganzen Kette Geld. Der kluge Autobauer macht Teile so, dass sie 3D gedruckt werden können. Vielleicht liefert er den Vertrags-Werkstätten den Printer und die Materialien. Damit wäre dann auch die Garantie sichergestellt.

Privathaushalt

Wenn ich heute etwas kaufen möchte, durchstöbere ich das Netz, besuche E-Commerce Sites oder Läden. Inskünftig lade ich von dem Geschirr das mir gefällt die Pläne in meinen 3D Printer und drucke sie aus. Ich bezahle dem Verkäufer nicht mehr die Ware und den Transport, sondern das Design, die Idee und die Marke. Ein Teil der Wertschöpfung entfällt gänzlich, aber ich habe für immer die Möglichkeit eine weitere Tasse nachzudrucken wenn eine kaputt gehen sollte.

Globalisierung

Eigentlich kann heute jeder, egal wo er sitzt, ein Produkt erschaffen, welches im 3D-Verfahren ausgedruckt werden kann. Der Tüftler in Indonesien, zusammen mit einem Designer in Deutschland, bauen einen Veloständer, eine schicke Lampen-Kollektion oder Spielzeug. Das ist die Konkurrenz zu den heutigen “Made in China” Produkten. Die Konsequenzen können brutal sein. Genauso für Marken und Distributoren wie für die Hersteller in China, Vietnam oder anderen Billiglohnländern.

Wo steht die Schweiz? Wo stehen wir? Wo stehst Du?

Es gab die industrielle Revolution, jetzt wird sie nochmals neu erfunden. Sie wird mindestens genauso dramatisch wie dazumal. Wenn wir geschickt sind, können Schweizer KMUs und Schweizer Universitäten rechtzeitig diese Entwicklung gestalten, verhindern können wir sie so oder so nicht.

Die Dimensionen

3D Printing hat Entwicklungs-Potenzial in Chemie, Nanotechnologie, Maschinenbau, Mechanik und weiteren wissenschaftlichen Gebieten. Da sollte geforscht werden und die Schweiz muss jetzt die Weichen stellen. Man sollte an Wirtschaftsunis auch über die wirtschaftlichen und sozialpolitischen Konsequenzen nachdenken.

Das Thema beleuchten wir am nächsten TechTalk. Sei dabei, diskutiere mit. Anmeldung: http://internet-briefing.ch/3dprinting

04.09.2012 11.30-14.00 , Falcone Konferenzsall, Birmensdorferstrasse 155, Zürich

3D Printing – die nächste Revolution?

Peter Troxler, Square One

«Atome sind die neuen Bits», titelt das Wired Magazin und meint damit die 3D Drucker oder das Herstellen von Produkten. das genau so funktioniert wie drucken. Piratebay verbreitet als «Physibles» digitalisierte Baupläne über das Internet, auf Thingiverse findet man digitale Files für fast alles, von Legosteinen bis zu Autoersatzteilen. Wer selbst keinen 3D Drucker hat, findet in öffentlichen Labs die nötige Infrastruktur für das Personal Digital Manufacturing. 2011 öffnete das erste FabLab der Schweiz in Luzern seine Türen für die Öffentlichkeit. 2012 werden es schweizweit bereits fünf Labs in Luzern, Lugano, Neuchâtel, Zürich, Bern eröffnet. Was bedeutet es für «herkömmliche» Hersteller, wenn Maker Produkte aus dem Internet herunterladen können? Hören wir wieder der Aufschrei gegen Piraterie? Oder sind Chancen zu erkennen, zu nutzen?

Für Mitglieder gratis, Mitglieder SwissICT CHF 30, Gäste CHF 80

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