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Apple iTV kommt am 9. September

von Reto Hartinger

Die Anzeichen verdichten sich, dass Apple mit dem iTV ernst macht. Die Inhalte-Strategie und Partnerschaften stehen, die Displaytechnologie hat Fortschritte gemacht und Apple hat gleich mit 3 Firmen Produktionsverträge mit exklusiven Apple-Teams (denn alle Lieferanten sind auch gleichzeitig Konkurrenten und da soll nichts an die Mutterfirma geleakt werden). Und für den 9. September hat Apple ein 10x grösseren Raum reserviert als gewöhnlich für die Neuvorstellung der iPhones, welche zu diesem Zeitpunkt erwartet werden. Es ist also logisch, dass ein wirklich neues Produkt kommt.

Was ändert sich mit dem iTV?

Apple bringt kein Gerät auf den Markt, ohne dass es ein Gamechanger wird. Was also wird sich ändern, wenn Apple ins Wohnzimmer kommt?

Beginnen wir bei den weniger offensichtlichen Änderungen. Hast Du dich schon einmal gefragt, was passiert wenn auf Deinem Fernseher Dein iTunes Account verfügbar ist?

Du bist schon einmal  identifiziert mit all Deinen Soziodemografischen Daten, mit allem was Apple über Dich weiss und Deine Kreditkarte ist hinterlegt. Alle Apple-Geräte sind synchronisiert.

Ist ja toll, die auf im iPhone geschossenen Bilder auf dem Telefon zu sehen, aber ohne dass Du irgendetwas machst, sind sie auch auf dem extrem scharfen Bildschirm (es gibt eine Bildschirmtechnologie, welche HDTV-Auflösung alt aussehen lässt) in voller Grösse ansehen und bearbeiten kannst. Dasselbe natürlich mit den Videos.

Du kannst wenn Du fern gesehen hast und weg musst, den Film an dem Ort auf dem Tablett unterwegs ansehen, an dem Du auf dem TV aufgehört hast.

Neues Einkaufserlebnis

Noch schicker ist aber, dass Du auf dem Fernseher schoppen kannst. Du hast im Büro die Reisen angesehen, die Du Deinem Partner am Abend auf dem Fernseher präsentierst und klick, bestellst. Du blätterst von einer Seite zur andern auf dem Handy oder gar der Uhr und siehst das gleiche Bild auf dem Fernseher. Du kannst Dir Notizen machen indem Du auf dem Tablett schreibst, alle das Resultat aber auf dem TV ansehen.

Wieso soll ich nicht auch das Telefongespräch auf den TV-Bildschirm werfen? Videoconferenceing ist da nur eine Anwendung. Es ist auch schön, wenn Grosi die ganze Familie sieht und mit ihr spricht.

Split/Screen

Mit dem iTV wird es möglich sein fern zu sehen und gleichzeitig Rodger Federer zu sehen, eine Präs zu machen und jemanden via Skype einzuspielen. Alles dank Splitscreen.

Siri auf dem Fernseher

Mit dem Fernseher kann man sprechen. Wenn es angenehm ist, mit der Uhr zu sprechen, ohne dass immer das Telefon herausrücken muss so ist es auch angenehm, dem Fernseher die Fragen zu stellen, die man sonst Siri auf dem Telefon stellt. Ich möchte heute Abend einen Spielfilm sehen. Siri weiss, was für Dich heute Abend bedeutet, weiss auch, dass Du am liebsten Actionfilme hast.

Gesten steuern den Fernseher

Der Fernseher wird durch Gesten gesteuert, etwa so wie das Microsoft schon lange mit dem Kinect macht. Das ist nicht nur für Gaming spannend. Du wischt mit der Hand in der Luft und der Kanal wird gewechselt. Mit den zwei Händen die auseinandergehen kannst du reinzoomen usw.

Die Apple Watch als Mutmacher

Apple musste zuerst mit der Uhr ausprobieren, ob es gefragt ist Geräte mit den Vorteilen andere Bildschirmgrösse vorzustellen und diese in das Ökosystem einzubetten. So wird ein Gerät erst im Zusammenspiel der Geräte im Ökosystem vollständig benutzbar. Wieso nicht die Daten, den Chip und den Speicherplatz des iPhones nutzen, um Dinge auf dem TV möglich zu machen? Und dies nicht nur von einer Person, sondern von allen Anwesenden. Wieso nicht auf dem Fernseher den Vergleich der Fitness-App mit allen Anwesenden machen? Wieso nicht das iPhone als Zwischenspeicher oder dessen Chip als Rechenpower nutzen? Nur so kann die iTV Hardware günstiger sein und das Ökosystem noch wichtiger werden.

Hätte sich die Apple Watch nicht gut verkäuft, niemals hätte es Apple gewagt, den Apple TV zu bringen. Aber die Apple Watch war proof of concept, dass man inskünftig nicht mehr Geräte anbieten muss, die alles können sondern im Verbund arbeiten.

Neue Dienste

Der Apple TV bringt nicht nur die Computerpower auf den Fernseher, er definiert auch Fernsehen neu. Apple bietet selber Chanels an, welche im Monatsabo gekauft werden können. Und Apple hat Exklusivverträge mit den Hollywood Studios für eigene Kanäle. Man hat alles auf allen iOS Geräten für eine monatliche Gebühr zur Verfügung.

Internet/Fernsehen/Telefonie-Abos werden es schwer haben

Swisscom und Cablecom werden es mit ihren Internet/Fernsehen/Telefonie-Abos schwer haben. Telefonieren kann man mit dem iTV sogar mit dem Bild des Gegenübers. Kostenlos natürlich. Apple kann die Fernseh- und Videokanäle viel günstiger und umfangreicher anbieten. Aber vor allem mit dem Interface auch tatsächlich nutzbar machen. Wer möchte schon durch 500 Fernsehkanäle zappen? Und live-TV wird immer in Konkurrenz zum Archiv stehen. Das macht es für Hollywood interessant, Apple seine Inhalte Exklusiv zu geben – vorerst. Hollywood rechnet damit, dass dadurch mehr ihrer Produktionen (Filme und Serien) angesehen werden.

Realtime Werbung

Apple kann ganz neue Werbeprodukte anbieten. Apple weiss, wieviele und welche Personen vor dem Bildschirm sitzen und weiss auch, wenn jemand eine Werbung am Fernseher sieht, aber auf dem Tablett dann das Produkt ansieht. Apple hat umfangreiche Profile und eine ganze Historie zu den Leuten vor dem Fernseher sitzen. Endlich wird auch am Fernseher ein genaues Targeting möglich und man muss auch nicht mehr auf den nächsten Tag warten bis eine Hochrechnung einer ausgewählten Gruppe angeboten wird. Apple erfasst alle tatsächlichen Geräte (ausser die, die mit einem Androide-Geräte herumsitzen). Es ist also möglich, nicht mehr Werbung einer Sendung zu vergeben sondern Zielgruppen zu buchen.

Packt Apple den Werbemarkt endlich?

Apple war eigentlich noch nie gut im Verkaufen von Werbung. Wird sich das ändern? Wird Apple zu einen Self-Service Werbesystem übergehen, wie es Facebook und Google hat? Es wäre zu hoffen.

 

 

 

Super Firmen an der Social Media Konferenz

von Reto Hartinger

In zwei Wochen ist wieder das grosse Treffen der Social Media Spezialisten 14 Praktiker geben ihre Best Practices bekannt. Du solltest an der Konferenz 4 Personen kennen lernen. Die Social Media Speialisten dieser Firmen kannst du zum Beispiel kennen lernen:

AKAD Business,ARP, AXA Winterthur,BLKB, Cornèr Banca, Credit Suisse, Debrunner Koenig, Doodle, Galenica,, Helsana, Helvetia, HORISEN, Jucker Farm AG,Kanebo Cosmetics,  McDonald’s, Media Focus, Migros, Neue Aargauer Bank, Neue Zürcher Zeitung , Oswald Nahrungsmittel, PAVATEX,
Postfinance,, RehaClinic AG, Rhätische Bahn, Samsung, SBB, Schweizer Radio und FernsehenSchweizer Milchproduzenten SMPSuva, Schweizerische Post, Swisscanto, Swisscom, UBS, upc cablecom, XING Zürcher Verkehrsverbund

Lerne von den Besten und lerne sie kennen.

Donnerstag 27.03.2014 08.30–17.45 , Kongresshaus Zürich, Gotthardstrasse 5

Social Media Marketing Konferenz 2014

08.30-09.20
Social Media Zukunfts-Szenarien: Big Data, Smart Agents und Artificial Intelligence, und Marketing als… Content
Gerd Leonhard, Futurist, Autor, Blogger, CEO The Futures Agency
09.20-10.00
Wie Social Media für das KMU machbar wird
Dani Niklaus, CEO, Netlive
10.00-10.25
Social Media auf Führungsebene
Salomé Wagner, Founder, Sparkling Stream AG und Christophe Truchet, Gründer/Inhaber Webrelaunch GmbH
10.50-11.20
Social Media Governance
Barbara Müry, Leiterin Social Media Competence Center, Credit Suisse
11.20-11.50
Raiffeisen: Über Geld spricht man nicht. Oder doch?
Dr. Nadine Stutz, Social Media Managerin, Raiffeisen Schweiz
11.20-11.50
Community Building eines Startup: in 7 Monaten zu 4000 Facebook Aktivitäten täglich 
Gian-Franco Salvato, CEO, Attrackting
13.30-
14.00
 
14.00
14.30
Ein Blick hinter das ewig fröhliche SocialMedia Gesicht
Marcel Meier, Inhaber, sutter//meier coaching
Das CRM mit Social Media Daten anreichern
Bruno Jennrich, Geschäftsführender Gesellschafter, Dirage GmbH
14.30-15.00
Co-Creation: The Good, the Bad and the Ugly!
Markus Maurer, Projektleiter Social Media, Customer und Web Intelligence, Migros-Genossenschafts-Bund
16.00-16.30
Vom B2B-Blog zu Social Media
Martin Tobler, Direktor Marketing & Entwicklung, PAVATEX SA
16.30-17.00
Wie aus Usern Superuser werden
Jan Biller, Business owner Social Media / Community Manager, Swisscom
17.00-17.45
AskMcDo: McDonalds Dialog Offensive
Aglaë Strachwitz, Communications Manager, McDonalds
Für Mitglieder Fr. 485.–, Nichtmitglieder Fr. 645.–
Alle Abstracts und Anmeldung: http://internet-briefing.ch/smm14

Ticket Social Media Konferenz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Programm Social Media Konferenz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt anmelden : http://internet-briefing.ch/smm14

 

 

Neue Produkte von Google

von Reto Hartinger

Ich habe vor ca 1 Jahr behauptet, dass Apple vor Google auf 1000 Dollar steigen werde. Begründet habe ich das, dass Google vorwiegend eine One Product Company sei und Apple immer wieder in der Lage sei, neue Produkte zu lancieren. Apple hat nur ihre alten Produkte renoviert, kein neues lanciert. Ich habe behauptet, dass Google eigentlich nur mit Werbung auf der Suchmaschine bzw mit Adwords und Adsense Geld verdient. Stimmt, denn Microsoft macht mit Android mehr Kohle als Google selber. Jetzt hat Google begonnen, die weltweit zweitgrösste Suchmaschine massiv mit Werbung zu bestücken. Niemand kann die Werbung auf Youtube übersehen und die Innovation von Werbemöglichkeiten auf Youtube wie deren Vermarktung stehen erst am Anfang. 2015 erwartet Google, dass 60 % aller Suchresultate auf einem Mobilen Device angezeigt werden. Es ist also so, dass die Cashcow in Gefahr ist. Deshalb diese massive Investition in Youtube-Werbung. Facebook macht es vor, wie man mit Mobilewerbung Geld verdienen kann. Ganz so einfach wird das für Google nicht sein. Herzstück für neue Werbemöglichkeiten ist Google+ bzw. das Google Account. Daraus lassen sich elegant viele soziodemografische Daten und Preferenzen fischen, um den Werbekunden Zielgruppen anbieten zu können.

Neue Produkte von Google? 

Das selbstfahrende Auto, das schon in vielen Staaten der USA zugelassen ist, könnte sich zu einem neuen Produkt entwickeln. Wilde Gerüchte gehen sogar davon aus, dass Google selbst ein Auto baut. Kaum, aber möglich. Bosch zeigt, dass man mit Zündkerzen im Auto sehr viel Geld verdienen kann ohne dass man ein eigenes Auto bauen muss. Aber was hat Google denn genau anzubieten? Es ist nicht das selbstfahrende Auto, es ist das Auto-Betriebssystem!

Das Auto-Betriebssystem

Es hätte von Steve Jobs ausgedacht sein können, denn es wird nicht irgendeine Technik ins Auto eingebaut, welches dieses selbst fahren lässt, das Auto bekommt ein ganz neues Benutzererlebnis. Es wird stressfrei. Man stelle sich das so vor. Ich steige ins Auto und sage, wir fahren zur Arbeit (ist eigentlich auch nicht nötig, denn das Auto merkt sich um welche Zeit wohin gefahren wird und fragt beim Einsteigen, fahren wir zur Arbeit?) oder wir fahren zu Hugo Meier. In diesem Falle sucht sich das Betriebssystem aus der Agenda die Adresse von Hugo und sagt, Freiestrasse 11 in Zürich? Ja. Wir sind in ca 25 Minuten dort. Jetzt kann das System Musik abspielen etc. Je nach Ausstattung verfügt das Auto über mehrere Touchbildschirme (Tablets) welche als onbeard Entertainment  funktionieren oder man unterhält sich oder benutz die selber mitgebrachten Devices.

Es sind wiederum nur Apple und Microsoft, die ein solches System anbieten könnten. Beide sind aber mächtig im Hintertreffen. Microsoft und Apple versuchen das Wohnzimmer zu erobern, Google fährt mit dem Auto an ihnen vorbei. Es kann sein, dass Google einen eigenen Concpetcar baut, um die Industrie unter Druck zu setzen. Welche Rolle kann Motorola hier spielen? Baut Motorola eine Hardware, welche das Betriebssystem beinhaltet? Wieviel Hardware kommt von Google/Motorola? Ganz spannend.

Wo bleibt Apple?

2013 war ein Totalausfall. Doch, doch, die Produkte sind nett. Also mir gefällt vor allem der neue, runde Mac. Wirklich ein guter Wurf, aber ein Nischenprodukt aus vergangener Zeit. Alle Produkte auf Retina Display zu bringen ist auch schön, aber nicht innovativ. Wo bleibt der Fernseher? Wo bleiben die IoT Produkte? Apple muss 2014 liefern! Microsoft und Apple waren und sind noch zu stark mit sich selber beschäftigt, als dass sie neue Produkte auf den Markt bringen konnten.

So drehe ich also meine Empfehlung, Google wird nächstes Jahr der Renner, Apple der Herausforderer und Microsoft wird immer noch um die Rolle kämpfen, die es zu spielen gedenkt.

Innovations-Trends für 2014

Ubiquitous Computing. Allgegenwärtiges Computing. Geht davon aus, dass wir nicht wie bisher ein Gerät hatten, mit welchem wir alles machen (PC/Laptop), sondern die Intelligenz geht in alle Produkte über. Wenn wir das Beispiel mit dem Auto nehmen, dann weiss das Auto wer einsteigt, da es mich am Handy erkennt. Das On-Board Unterhaltungssystem weiss, dass ich auf dem Fernseher gerade eine Serie geschaut habe und wird also, so ich am On-Board Unterhaltungssystem die Funktion Video wähle, den Film an dem Ort abspielen wo ich am Fernseher aufgehört habe. Oder ich schaue die Serie auf der Brille weiter.

Wearable Computing mit möglichen Produkten: Uhr, Brille, Schuhe, Kleider

Internet of Things: Jedes Produkt bekommt einen Chip und einen sensor, wird ansprech-, programmierbar. Dinge können untereinander Daten austauschen, interagieren und selbständig befehle geben bzw ausführen. Wir haben oben bereits das Autobeispiel gesehen, das natürlich mit IoT funktioniert.

Identitätsträger wird entscheidend

Die Schlüsselrolle, man könnte auch sagen das Lock-in, bei diesen Systemen ist der Identitätsträger. Das was mich ausweist als Reto Hartinger. Ich kann nicht jedes mal ein Passwort eingeben wenn ohne mein Hinzutun Dinge etwas für mich erledigen sollten. Bei Apple ist dies die Apple-ID, das i-Tunes Account, bei Google die Google ID bzw. Google+. Da hat Apple auf Google einen Vorsprung. Die Systeme werden untereinander sicher inkompatibel sein. Ich werde nicht mit einer Apple-ID auf einem Androidbasierenden System, oder was auch immer dem Auto für ein Betriebssystem unterliegt, identifizieren können. Die Hardware dazu wird das Handy oder Tablett sein (einfach das Gerät was die ID herumträgt). Ein kleines Schmankerl, natürlich setzen sich 5 Geräte mit 3 verschiedenen IDs ins Auto, aber nur 2 Personen. Aber das ist lösbar. Dämmerts, wieso Google+ ein so zentrales Produkt für Google ist, egal ob auf der Plattform wirklich etwas läuft oder nicht? Hast Du ein Google Produkt, hast Du Google+

Es werden spannende kommende Jahre. 2014 wird der Beginn dieser Produkte sein. Wenn das Tablet die Industrie verändert hat, dann werden es die obigen Technologien noch mehr.

Suchmaschinen Konferenz

04.02.2014 14.00-20.00
Falcone Konferenzsaal, Zürich

Mehr Infos

 

Wie aus Usern Superuser werden

von Reto Hartinger

Wir haben User, Followers und Likers, vielleicht sogar massenhaft durch Wettbewerbe und Events generiert. Bravo. Was machen wir jetzt damit?

Letzte Woche war ich an der Sobu Geburtstagsparty im Vis-a-Vis in Zürich. Zwischen 500 und 700 Personen sind gekommen. Nicht schlecht für eine einjährige Firma. Der Aufbau einer Community ist nicht einfach – diese am Leben zu erhalten noch schwieriger.

Eine der eindrücklichsten Communities unterhält die Swisscom. Jan Biller, Business owner Social Media und Community Manager bei der Swisscom wird uns an der Social Media Marketing Konferenz vom 27. März 2014 berichten, wie man aus Community- Member Super-User werden und wie man diese bei Laune hält.

Swisscom Support Community.jpg

Wie aus Usern Superuser werden 

Jan Biller, Business owner Social Media / Community Manager, Swisscom

Das Herzstück einer funktionierenden Community sind die sogenannten Superuser. Diese Stellen den grössten Teil des Contents, haben das ausgeprägteste Fachwissen und verbringen hunderte von Stunden auf “Ihrer” Community.

  • Wer sind diese Superuser?
  • Wie finde ich Sie?
  • Was motiviert oder demotiviert Sie?
  • Wieviel Superuser braucht eine Community?

Jedes Jahr pilgern 250-300 Social Media Spezialisten ins Kongresshaus und holen sich dien neuesten Tipps und Best Practices und sie vernetzen sich untereinander.

Social Media Marketing Konferenz 2014

Donnerstag 27.03.2014
Kongresshaus Zürich, Gotthardstrasse 5Mehr Infos

Social Media Zukunfts-Szenarien: Big Data, Smart Agents und Artificial Intelligence, und Marketing als… Content”

Gerd Leonhard, Futurist, Autor, Blogger, CEO The Futures Agency
Social Media auf Führungsebene
Salomé Wagner, Founder, Sparkling Stream AG
Christophe Truchet, Gründer/Inhaber Webrelaunch GmbH
Social Media Governance
Barbara Müry, Web Strategy Manager, Credit Suisse
AskMcDo: Transparente und authentische Kommunikation
Aglaë Strachwitz, Communications Manager, McDonalds
Wie aus Usern Superuser werden
Jan Biller, Business owner Social Media / Community Manager, Swisscom
Das CRM mit Social Media Daten anreichern
Bruno Jennrich, Geschäftsführender Gesellschafter, Dirage GmbH
Social Media Aggregatoren
Beat Hürlimann, Werber, Social Media Stratege, Publizist, On Search
Ein Blick hinter das ewig fröhliche SocialMedia Gesicht
Marcel Meier, Inhaber, sutter//meier coaching
Co-Creation – The Good, the Bad and the Ugly!
Markus Maurer, Projektleiter Social Media, Customer und Web Intelligence, Migros-Genossenschafts-Bund

Da solltest Du nicht fehlen melde dich jezt an zur:  Social Media Marketing Konferenz 2014

 

Topspeaker Gerd Leonhard spricht an der Social Media Marketing Konferenz

von Reto Hartinger

Gerd Leonhard ist ein weltweit vielbeachteter Redner, und bekannt für seine provokativ-direkten und gleichzeitig inspirierenden Keynotes. Vom Wall Street Journal als “einer der führenden Medienfuturisten der Welt” bezeichnet, gilt Leinhard als Experte für die Zukunft der Medien und deren Inhalte, für Technologie, Marketing, Werbung, Markenaufbau, Kommunikation und Kultur. Während der vergangenen 10 Jahre hat Leonhard vor mehr als 200’000 Führungskräften und Fachleuten an 1’300+ Veranstaltungen in 43 Ländern referiert. Leonhards Domizil ist in Basel.  Gerd wird an der Social Media Marketing Konferenz vom  Donnerstag 27. März 2014 einen Blick in die Zukunft der Sozialen Medien werfen und die derzeitigen Trends beleuchten:

Social Media Zukunfts-Szenarien: Big Data, Smart Agents und Artificial Intelligence, und Marketing als… Content”

gerd leonhard.jpg

  • Die erste Social Media Welle ist vorbei und ‘SoLoMo’ (social local mobile) gehört nun zur Standard Strategie bei jedermann, ob B2C oder B2B. Die nächsten Innovationen im Bereich Social Media kommen aus dem Bereich Big Data / Business Intelligence; zusammen mit dem klaren Trend das Marketing und Advertising selbst zu ‘Inhalt’ ie Content werden, und das Produkte selber zu Content und zu ‘Experience’ mutieren. Social Media bedeutet in der Zunkunft nicht einfach nur ‘Likeonomics’ (siehe das gleichnamige Buch von meinem Kollegen Rohit Bhagarva), sondern auch AI (artificial intelligence) und smart agenting technology. Daten sind in der Tat das neue Öl. und auch hier wird es ohne einige ‘Daten-Kriege’ nicht abgehen.
  • Was müssen Brands und Agenturen in der Zukunft beachten, wenn sie Big Data mit Social Media und Mobile/Lokal verknüpfen?Was sind die Zukunftsperspektiven von Marketing als Content?Was genau bedeutet dieser Trends für Personen, KMUs, Brands, Institutionen und grosse Marken?
  • Gerd Leonhard wird die wichtigsten Zukunftsszenarien der nächsten 3-5 Jahre aufzeigen, die wichtigsten Trends beleuchten und …die Zukunft von Social Media dabei neu definieren. Von Mausefalle zu Magnet, von dumm zu intelligent, von independent zu interdependent:

Er macht den Auftackt zu einer spannenden Konferenz, melde dich jetzt schon an:

Social Media Marketing Konferenz 2014

Donnerstag 27.03.2014
Kongresshaus Zürich, Gotthardstrasse 5Mehr Infos

Social Media Zukunfts-Szenarien: Big Data, Smart Agents und Artificial Intelligence, und Marketing als… Content”

Gerd Leonhard, Futurist, Autor, Blogger, CEO The Futures Agency
Social Media auf Führungsebene
Salomé Wagner, Founder, Sparkling Stream AG
Christophe Truchet, Gründer/Inhaber Webrelaunch GmbH
Social Media Governance
Barbara Müry, Web Strategy Manager, Credit Suisse
AskMcDo: Transparente und authentische Kommunikation
Aglaë Strachwitz, Communications Manager, McDonalds
Wie aus Usern Superuser werden
Jan Biller, Business owner Social Media / Community Manager, Swisscom
Das CRM mit Social Media Daten anreichern
Bruno Jennrich, Geschäftsführender Gesellschafter, Dirage GmbH
Social Media Aggregatoren
Beat Hürlimann, Werber, Social Media Stratege, Publizist, On Search
Ein Blick hinter das ewig fröhliche SocialMedia Gesicht
Marcel Meier, Inhaber, sutter//meier coaching
Co-Creation – The Good, the Bad and the Ugly!
Markus Maurer, Projektleiter Social Media, Customer und Web Intelligence, Migros-Genossenschafts-Bund

Jedes Jahr pilgern 250-300 Social Media Spezialisten ins Kongresshaus und holen sich dien neuesten Tipps und Best Practices und sie vernetzen sich untereinander. Da solltest Du nicht fehlen melde dich jezt an zur:  Social Media Marketing Konferenz 2014

Call for Speakers ONE Konferenz

von Reto Hartinger
Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe ausrichtet. Jetzt bist Du als Referent gefragt. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:
Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:
Web of Things
3D Druck
Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für
Redesign für Management
Redesign für Developer
und natürlich die Klassiker
Mobile
E-Commerce
Social Media
Online Marketing
Strategien
Technologien
Best Pratices
… und natürlich Deine Themen
Wie vorgehen?
bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an Insider@vtx.ch senden
und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers
Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.
Moderator statt Referent
Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden
Track Sponsor
Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe am 15 und 16. Mai in der Messe Zürich ausrichtet. Der Call for Speakers ist eröffnet. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:

Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:

Web of Things

3D Druck

Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für

Redesign für Management

Redesign für Developer

und natürlich die Klassiker

Mobile

E-Commerce

Social Media

Online Marketing

Strategien

Technologien

Best Pratices

… und natürlich Deine Themen

Wie vorgehen?

bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an insider@vtx.ch senden

und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers

Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.

Moderator statt Referent

Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden

Track Sponsor

Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Internet Briefing wird sein Angebot mit Webinaren ergänzen – Call for Papers

von Reto Hartinger

Vor 2 Wochen habe ich die Idee lanciert, das Internet Briefing mit Webinaren zu ergänzen. Mir ist natürlich klar, dass das Internet Briefing vom persönlichen Kontakt und von der Diskussion nach dem Referat lebt und sich dadurch von manch anderer Veranstaltung abhebt. Für viele wird es aber immer schwieriger zu den Events anzureisen. Der zweite Grund für mich, und das ist der wichtigere, immer wieder finde ich in einem Vortrag Teilaspekte auf die man gründlicher eingehen sollte, sie aber für ein Internet Briefing zu speziell sind. Auch schon deshalb, weil es danach kaum eine Diskussion gäbe, weil es eher “Wie geht das eigentlich” bzw. “Wie macht man das konkret” Seminare wären. Genau damit könnte man die Internet Briefings ideal ergänzen.

Eine Umfrage bei den Mitgliedern hat ergeben, dass sie grösstenteils von der Idee begeistert sind. Ich habe mögliche Themen identifiziert und schon potenzielle Referenten angeschrieben.

– Google Adsens aufsetzen
– Banner-Kreation
– Social Media in WordPress integrieren
– Linkbuilding
– Flashpage zu HTML5 mitrieten
– Die optimale Navigation / Informationsarchitektur
– Social Recommendation Optimisation
– Social Media in WordPress integrieren
– Tatsachen hinter Öffnungsraten und Spamfilter
– Wie mache ich meinen Blog multimedial
– 5 der besten WordPress Tools
– Wie setze ich ein Wiki auf
– 5 Tools für Profitwitterer
– Webseiteninhalte in Facebook Page einbauen
– Facebook App bauen
– Yahoo Pipes
– Social Media Monitoring

Die Themenliste liesse sich beliebig fortsetzen. Was wichtig ist, dass man immer ganz konkret am Bildschirm zeigt, wie die Dinge genau funktionieren. Steht bei einem Vortrag das Slide im Mittelpunkt, so ist es hier die Demo am Objekt. Mit ist klar, dass das Webinar andere Anforderungen an die Referenten stellt. Nebenher läuft ja auch gerade noch der Chat auf welchen der Referent auch ab und an einen Blick werfen muss um auf die Fragen der Teilnehmenden eingehen zu können. Die Teilnehmenden können sich aber gegenseitig auch die Fragen beantworten.

Das schöne an den Webinaren ist, dass sie auch nachher noch als Video zur Verfügung stehen.

Möchtest Du als Webinar-Referent dabei sein? Welches sind Deine Themen? Muss ja nicht in der obgenannten Themenliste sein. Sende mir ein Mail an insider@vtx.ch. Ich freu mich.

Der Unterschied zwischen Apple und Google

von Reto Hartinger

Heute haben sich die Börsenkurse von Apple  und Google angeglichen. Dabei war der Googlekurs früher einiges höher als jener von Apple, jetzt liegt Apple vorne.  Google hat ganze 1,5 Produkte in seinem Arsenal. Die Suchmaschine mit Adwords und Android mit Onlinewerbung Admob. Richtig Kohle verdient Google mit Adwords auf der Suchmaschine. Die anderen Dienste werfen nur Brosamen ab. Schon besser ist die Onlinewerbung Adsense auf fremden Sites. Google schafft es auch nicht weitere Plattformen zu etablieren, die richtig gutes Geld verdienen. Android macht eigentlich auch kein Geld. So verdient Google mit Mobile-Werbung auf der Apple Plattform iOS mehr als auf Android, obwohl das Android Betriebssystem viel stärker verbreitet ist als das iOS. Für Google ist es schlicht nicht möglich, ein weiteres Produkt hinzuzufügen, das mit Adwords oder der Suchmaschine einigermassen mithalten könnte. Zudem nehmen die Kosten um Traffic auf die Google Suche zu lenken (Mozilla, Telcos und OEMs) immer mehr zu (6,4 % im letzten Quartal). Damit Androide nicht zum Flopp wird, musste Google Motorla kaufen, der Patente wegen. Nun hat Google einen Klotz am Bein das zur Gewinnbremse oder zum Strategiedesaster mutiert. Google muss Motorola stärker und damit gewinnbringend machen, sonst ist Motorola ein Geldvernichter. Je stärker Motorola bevorzugt wird, desto mehr Probleme bekommt Google mit seinen Android-Partnern. Ein Balanceakt mit einem oder mehreren Verlierern.

Apple kann mit jeder neuen Produktelancierung einen Multimilliarden-Markt mit satten Margen öffnen. Einige Analysten gehen davon aus, dass Apple demnächst mehr iPads als iPhones verkaufen wird. Die Begründung: Die Firmen steigen viel schneller auf den iPad-Zug auf, als sie das mit dem iPhone und iPhone tun bzw getan haben. Auf fast allen Produkten (ausser dem iPod) hat Apple weiteres Wachstumspotenzial. Nennt Apple den iPad Mini iPod, kann das iPod Segment sogar wachsen. Sogar die Macs können weiter wachsen und wenn das iPhone in China richtig lanciert wird, dann geht auch dort wieder die Post ab. Apple hat in China ein grosses Potenzial. Man kann heute bereits das iPhone 5 zu einem fixen Preis bestellen, obwohl es keine Specs zum Gerät gibt.

Jedes weitere Produkt das Apple hinzufügt stärkt sein Ökosystem. Auch ein Apple Fernsehgerät, das nun endlich diesen Herbst kommen soll, bedient das das Ökosystem das aus Software, Services und weiterer Hardware besteht. Es kommt alles aus einem Guss.Wovor Apple nicht gefeit ist, ist ein Produkteflopp. Schlägt der iPanel oder iTV nicht ein, könnte das einen riesigen Abschreiber mit sich bringen und die Appleaktie ins Jammertal reissen.Die mussten die Firmen die auf GoogleTV gesetzt haben schmerzlich erfahren. Wie gross ist diese Gefahr? Schon längst hätte Apple einen Fernseher lancieren können. Er hätte sich auch leidlich oder gar gut verkauft. Apple bringt aber erst ein Produkt in einen neuen Markt, wenn Apple den Markt wirklich verändern kann. Tim Cook hat kürzlich wieder Film- und Fernsehrechteinhaber getroffen. Der Knackpunkt ist und bleibt das inhaltliche Angebot. Apple weiss, dass es die beste Hardware bringen kann, ohne ein grundlegendes neues Modell beim Inhalteangebot bleibt iTV nur ein nettes Stück Hardware das kopiert werden kann. Mit der Hardware braucht es ein Ökosystem-Innovation. Dann wird aus dem Hobby ein Business das genauso gross oder grösser sein kann als das iPhone.

Aber fehlt da nicht Microsoft in der ganzen Betrachtung? Ich diskutiere das gar nicht mehr. Ich zitiere mal nur Microsoft selber

Windows 8 covers all the computing needs of users

We believe Apple has it wrong

Apple makes great hardware but the point of view, the tablet and PC being different is completely incorrect

Windows 8 is the new era for PC plus, which combines all the devices users need to accomplish all the things they want in a single push of a button

Apple sagt: Microsoft’s Windows 8 is poorly conceived. You can converge a toaster and a refrigerator, but  those things are probably not going to be pleasing to the user.

Die letzen Jahre lag Microsoft immer falsch und Apple immer richtig.

Update Google Zahlen

Google hat gegenüber dem Vorjahr 11 % mehr Gewinn gemacht. Motorola drückt das Jahresergebnis um 233 Millionen Dollar, steigert aber Googles Umsatz um 25 %. Sollte das nicht ändern, gewärtigt Google in den nächsten Jahren eine gewaltige Wertberichtigung auf der Motorola Position. Microsoft hat dieses Quartal aus diesem Grunde erstmals einen Quartalsverlust hinnehmen müssen.

Update Apple Zahlen

Apple hat zwar den Gewinn doppelt so stark gesteigert wie Google, aber Wallstreet dennoch enttäuscht mit kleineren Verkäufen des iPhones (+ 28%) und iPads (+84 %), die Marge stieg von 41,7 auf  42,8 Prozent. So gut die Zahlen tönen, sie sind zwar im Vergleich zur Vorjahresperiode höher, zum letzten Quartal aber tiefer. Das iPhone trägt 60 % zu den Gesamtzahlen bei. So gesehen ist Apple auch stark von einem Produkt abhängig. Das iPad hat im letzten Quartal Marktanteile gewonnen. Um die Börse zu überzeugen braucht Apple dringend den iTV bzw. den iPanel.

Der Aktienkurs von Google steigt, jener von Apple fällt. Ich bleibe bei meiner Analyse, Google ist mit einem P/E von 18 gegenüber von 14 von Apple überbewertet. Zudem sitzt Apple noch auf riesigen Barreserven. Und wie früher erwähnt, bringt eine Ausschüttung einer Dividende dem Apple  (2,65 Dollar je Aktie) dem Aktienkurs gar nix. Meine Prognose: Ende Jahr wird der Applekurs den von Google uneinholbar abgehängt haben.

Internet Briefings im Juli und September

von Reto Hartinger

Nächsten Dienstag und Mittwoch sind wieder Internet Briefing und ich hoffe, Du hast Dich bereits angemeldet zu:

3.7.2012 11.30-14.00
Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, Zürich


3.7.2012 17.30-20.00
Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, Zürich
Mehr Infos und Anmeldung: http://internet-briefing.ch/adsem

Wie macht man aus einer klassischen Werbekampagne eine crossmediale
4.7.2012 17.30-20.00
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/werbe
Sehr spannende Briefings finden auch im September statt, melde Dich doch bereits an:
HolidayCheck: Wie manage ich eine Community
4.9.2012 17.30-20.00
Falcone Konferenzsall, Birmensdorferstrasse 155, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/HolidayCheck

3D Printing: Die nächste Revoltution?
04.09.2012 11.30-14.00
Falcone Konferenzsall, Birmensdorferstrasse 155, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/3dprinting

Google+ für Firmen: Was bringts? – Best Practicies
05.09.2012 17.30-20.00
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/googleplus

Im August finden keine Briefings statt.

Für die Medienwelt wirds brutal

von Reto Hartinger

Jetzt üben wir schon mehr als 10 Jahre und es ist noch keine vernünftige Antwort auf den schleichenen Tod des Papiers in der Medienwelt herausgekommen. Haben das die Verlage überhaupt nötig? Sie melden Rekordgewinne. Ist die Chefetage bei dieser Ausgangslage überhaupt noch nervös genug, um radikale Veränderungen anzugehen? Der Kleinanzeigenmarkt war ein Schlachtfeld das viel Geld gekostet und praktisch nichts eingebracht hat. Es ist zu erwarten, dass dasselbe bei den durch Tablet und iTV ausgelösten Veränderungen der Medien wieder passieren wird. Welches Konzept auch immer – es wird um Geschwindigkeit und Interaktivität gehen. Aus Abonennten werden Communities. Verlage müssen lernen dass es keine Kundenbindung Medien zu Konsument mehr geben wird sondern eine Konsument zu Konsument auf der Plattform des bzw der Medien. Diese Community muss sich über alle Devices auf der Plattform austauschen können. Der Redakteur wird zum Dompteur – Joiz macht es vor. Das Medium an sich gibt es auch nicht mehr, das Medium generiert zur Marke das sich über verschiedene Kanäle an seine Community richtet. Radio, TV, Print, Internet verschmelzen zu einer einzigen Marke über Transportkanäle. Eine Zeitung wird auch am TV gelesen und enthält Videos und es ist fast nicht mehr zu unterscheiden ist das jetzt ein TV-Kanal oder Internet oder weiss Gott was. Zugegriffen wird via Handy, Tablet, PC und TV – ja und es gibt ein Abo für alles. Die Medium-Marke, nennen wir sie mal Blick,  wird 24 Stunden News haben – auf allen Kanälen. Sie werden irgendwann einfach als Print (gratis am Abend für alle, für Abonennten eine Version am Morgen, am Donnerstag als Magazin mit mehr Hintergründen und Community Beiträgen und eine Version am Sonntag) zusammengefasst und ebenso als Nachrichten-Sendung auf de TV. Jedes Ressort wird ständig auf allen Kanälen präsent sein. Man kann Beiträge immer ansehen – auch wenn sie vor zwei Monaten gemacht wurden. Das ergibt neue Berufsbilder:

Der Themen-Manager

Weil der Blick nicht mehr einfach ein Durchlauferhitzer ist, gibt es für jedes Ressort Themen-Manager. Diese stellen Dossiers zusammen die Bestand haben und jederzeit aus jedem Medium abgerufen werden können. Schalte ich den Fernseher ein und gehe ich auf den Blick Kanal – sehe ich sowas wie die Frontpage. Das heisst das was gerade live läuft und ich habe Menüpunkte zu anderen Ressorts. Es kann sein, dass diese auch gerade live etwas im Programm haben, sonst kommt eine Konserve oder zum Beispiel nur grade aktueller Text. Fernsehen heisst inskünftig nicht nur bewegte Bilder sehen. Der Themenmanager bereitet Dossier aus Video, Audio und Print so auf, dass immer etwas spannendes zu sehen ist. Zu allem was läuft kann man auch zu Dossiers springen, während oder nach der Sendung. Der Themenmanager gibt Journalisten den Auftrag kurz eine Stellungnahme von einem Spezialisten via Skype zu machen und speist dieses in die Kanäle ein.

Der Community Redaktor

Er lässt Versionen von guten Kommentaren aus dem Live-Chat oder Kommentarfeld (wie bei Blogs) in die verschiedenen Kanäle einfliessen. Er bereitet diese Kanalgerecht auf. So erscheinen Live-Statements von Zuschauern im TV oder im Donnerstag-Magazin kommen grössere Kommentare oder deren Zusammenfassungen kommen in die Print und Internet/Tablet Versionen. Er ist dafür zuständig, dass nichtssagende Kommentare keine Bedeutung erhalten. Überwacht die Likes und gibt Ranglisten aus und macht Umfragen, deren Resultat er den TV Moderatoren oder Themenmanagern weiter gibt. Der Community Manager ist auch besorgt, dass die Sozialen Medien mit Inhalten befeuert werden und so Traffic auf die einzelnen Themen locken.

Die Leser

Der Leser baut eine Bindung zur Marke auf. Blick begleitet ihn über den ganzen Tag. Er kann sich sein Medienkonsum und die Inhalte individualisieren. Das Medium Blick könnte stärker werden als ein TV-Sender oder eine Tageszeitung. Das Packet wird er abonnieren wollen oder Einzelteile daraus.

Der Webemarkt

Für den Werbemarkt heisst das, ganz ganz genau dort sein, wo das Publikum affin ist. Blöd, jetzt wird auch TV Werbung aufwändig zu buchen und es gibt plötzlich präzise Einschalt und Aktivitätsquoten. Es müssen auch für Auftraggeber Abos her. Key-Account-Manager können im besten Sinne des Werbeauftraggebers auf den verschiedenen Medien Werbung platzieren. Schliesslich entsteht laufend neuer Content, der Werbefläche beinhaltet. Er ist befugt verschiedene Werbemittel ohne Rücksprache mit dem Werbeauftraggeber austesten.

Das Geschäftsmodell

Einnahmequellen sind Abos über alle Kanäle und einzeln, Einzelverkäufe von Beiträgen (eventuell über alle Kanäle aber mit x Artikel, Video gratis – danach bezahlt), Werbung, Werbeadministration, Contentpartnerschaften. Richtig gemacht, könnten TVs in arge Schwierigkeiten geraten, gegen eine solche Marke Blick konkurrenzieren zu können. Wie dramatisch sich das Business-Modell in den USA verändert hat, zeigt diese Grafik.

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Realisierbar?

Alles viel zu teuer, alles viel zu weit in die Zukunft gedacht. Ich weiss. Aber wie lange werden die Verlage für solche Konzepte brauchen? Ich beschreibe die Medien 3.0. Wer Strategien will, die heute umsetzbar sind, der besucht:

09.05.2012 – 13.00 – 15.45 , Messe Zürich

Medien 2.0 – ONE Kongress

http://internet-briefing.ch/onemedien

13.00-13.40 Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
13.40-14.30 Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
14.30.15.20 Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
15.20-16.00 Round Table

Für Internet Briefing Mitglieder und Gäste Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

Anmeldung

Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
Durch die fortschreitende Digitalisierung und der immer höheren Reichweite von Smartphones und Tablet-PCs sei – vergleichbar mit der Entwicklung in USA – ein großes Titelsterben zu erwarten.  
Die Generation der über 40-jährigen bleibt den Kernpublikationen der Verlage (insbesondere den Tageszeitungen) treu – und hinter dieser Lesergruppe verbirgt sich bei den meisten Tageszeitungen mehr als 80 Prozent der Auflage. Im Gegensatz dazu ist die Bindung der jungen Zielgruppen an die Printprodukte nicht gelungen. Die Hoffnung, dass die Jugend „später“ zu den Printprodukten findet, hat sich als Illusion erwiesen. Das Ertrags- problem einer „aussterbenden“ Leserschaft wird bei den Verlagen über Vertriebspreiserhöhungen kompensiert.
Bei den Anzeigenmärkten scheint die Lage leider noch hoffnungsloser: Die Print-Rubrikenmärkte sind weitestgehend verloren. Auch die nationalen Werbebudgets schrumpfen und wandern in Richtung Online-Media. Das größte Risiko für die Verlage liegt bei den Einzelhändlern, die verstärkt Alternativen zur Print-Anzeige testen. Dies liegt zum Einen an neuen digitalen Geschäftsmodellen (z.B. Couponing, Rabattaktionen), aber auch verstärkt an dem Aufbau von eigenen e-Commerce Plattformen, bei denen nun performanceorientierte Online Werbung geschaltet wird, um die Kunden auf die Portale zu locken und zum Kauf auf der Plattform zu bewegen. Marcus bespricht mögliche Lösungsansätze:

  • Kerngeschäft: „More of the same – digitally“
  • (Warum die Einführung von Paid Content so schwierig ist)
  • Hybride Geschäftsmodelle: „Less of the same – digitally “
  • (Medien und Live-Entertainment – eine spannende Kombination für Anzeigenkunden und Leser)
  • Neue Geschäftsmodelle: „Something really new – digitally“
  • (Warum nicht Betten vermieten oder Hundefutter verkaufen?)

Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
Unser Informationsverhalten verändert sich rasant mit der explosiven Ausbreitung von Social Media und mobilen Lesegeräten. Wie aber verhalten sich junge Mediennutzer heute tatsächlich? Haben die klassischen Medienhäuser noch eine Chance bei ihnen? Und wie werden der Medienkonsum und die Medieninhalte in Zukunft aussehen? Antworten darauf geben die Referentinnen u.a. anhand einer qualitativen Studie, in der Zeix junge Leute über ihren Medienkonsum befragt hat.
Gestützt auf das Userverhalten wird erläutert, inwiefern klassische Medien in den Dialog eintreten und ihre Themenführerschaft bewahren können. Müssen sich Medienhäuser dazu zu IT- Unternehmen wandeln? Jacqueline und  Andrea bieten eine Auslegeordnung für Handlungsbedarf und – spielraum und zeigen auf, welche Konsequenzen die neuen Kanäle für die Inhalte, Datenhaltung und die Interfacegestaltung der klassischen Medien haben. Anhand konkreter Beispiele gewinnt das Publikum einen Eindruck von Trends und Best Practices. Der Vortrag richtet sich an Medienverantwortliche aller Branchen.

  • Die neuen Medienkonsumenten
  • Welche Strategievarianten stehen Medien offen?
  • Was bedeutet dies für die (Web-)Geschäftsmodelle?
  • Wodurch wird eine gute User Experience erreicht, wenn Medien die Kontrolle über die Kanäle abgeben (müssen)?

Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
Die Medienindustrie befindet sich in einer doppelten Krise. Zum einen in einer wirtschaftlichen, weil das klassische Businessmodell der Werbe- und Anzeigenfinanzierung wegbricht und zum andern in einer strukturellen Krise aufgrund des verändernden Mediennutzungsverhaltens.

Oft kann im klassischen Kerngeschäft keine ausreichende Wertschöpfung mehr generiert werden, was neue Geschäftsmodelle verlangt. Durch die rasante Entwicklung der Digitalisierung und dem Aufschwung von neuen Technologien entstehen neue Marktchancen und die Herausforderung diese neue Technik mit Bestehendem zu verknüpfen.

In diesem Referat werden die Rahmenbedingungen dieses Wandels aufgezeigt und die Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen untersucht. Die grund­legenden Eigenschaften von personalisierbaren Mediensystemen werden aufgezeigt.

Es werden Aspekte betrachtet, welche im heutigen Medien­nutzungs­verhalten berücksichtigt werden müssen:

  • Individualisierung
  • Personalisierung
  • Targeting
  • Im Geschäftsmodell der individualisierten Tageszeitung wird auf diese Aspekte und Veränderungen eingegangen.

Round Table

Die verschiedenen angesprochenen Thesen werden mit den Teilnehmern diskutiert.

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