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Call for Speakers ONE Konferenz

von Reto Hartinger
Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe ausrichtet. Jetzt bist Du als Referent gefragt. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:
Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:
Web of Things
3D Druck
Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für
Redesign für Management
Redesign für Developer
und natürlich die Klassiker
Mobile
E-Commerce
Social Media
Online Marketing
Strategien
Technologien
Best Pratices
… und natürlich Deine Themen
Wie vorgehen?
bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an Insider@vtx.ch senden
und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers
Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.
Moderator statt Referent
Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden
Track Sponsor
Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Ich freue mich, dass das Internet Briefing wieder die Konferenz an der ONE Messe am 15 und 16. Mai in der Messe Zürich ausrichtet. Der Call for Speakers ist eröffnet. Bringe Deine Themen ein, präsentiere Dich einem fachkundigem Publikum das am Evaluieren neuer Lösungen und Partner ist:

Mit diesen neuen Themen will ich Akzente setzen:

Web of Things

3D Druck

Die technischen Themen wollen wir ganz in den Fokus des Redesign von Websites und Applikationen und zwar für

Redesign für Management

Redesign für Developer

und natürlich die Klassiker

Mobile

E-Commerce

Social Media

Online Marketing

Strategien

Technologien

Best Pratices

… und natürlich Deine Themen

Wie vorgehen?

bis zum 10 März mit einer Themenliste und Kurzabstracts per Mail an insider@vtx.ch senden

und bis spätestens 22. März den call for speakers vollständig ausfüllen und zwar hier: http://internet-briefing.ch/call_for_speakers

Sollte ich Deinen Vorschlag nicht berücksichtigen können, werde ich ihn für die normalen Internet Briefings oder weitere Konferenzen in Betracht ziehen. Zögere also nicht, jetzt Deine Vorschläge einzureichen.

Moderator statt Referent

Möchtest Du keinen Vortrag halten aber zu einem Thema doch präsent sein, kannst Du Dich als Moderator melden

Track Sponsor

Mehr Sichtbarkeit an der Konferenz und in der Promotion? Für jeden Track nehme ich 2 Sponsoren an. Frag mich doch nach den Sponsor-Möglichkeiten

Internet Briefing wird sein Angebot mit Webinaren ergänzen – Call for Papers

von Reto Hartinger

Vor 2 Wochen habe ich die Idee lanciert, das Internet Briefing mit Webinaren zu ergänzen. Mir ist natürlich klar, dass das Internet Briefing vom persönlichen Kontakt und von der Diskussion nach dem Referat lebt und sich dadurch von manch anderer Veranstaltung abhebt. Für viele wird es aber immer schwieriger zu den Events anzureisen. Der zweite Grund für mich, und das ist der wichtigere, immer wieder finde ich in einem Vortrag Teilaspekte auf die man gründlicher eingehen sollte, sie aber für ein Internet Briefing zu speziell sind. Auch schon deshalb, weil es danach kaum eine Diskussion gäbe, weil es eher “Wie geht das eigentlich” bzw. “Wie macht man das konkret” Seminare wären. Genau damit könnte man die Internet Briefings ideal ergänzen.

Eine Umfrage bei den Mitgliedern hat ergeben, dass sie grösstenteils von der Idee begeistert sind. Ich habe mögliche Themen identifiziert und schon potenzielle Referenten angeschrieben.

- Google Adsens aufsetzen
- Banner-Kreation
- Social Media in WordPress integrieren
- Linkbuilding
- Flashpage zu HTML5 mitrieten
- Die optimale Navigation / Informationsarchitektur
- Social Recommendation Optimisation
- Social Media in WordPress integrieren
- Tatsachen hinter Öffnungsraten und Spamfilter
- Wie mache ich meinen Blog multimedial
- 5 der besten WordPress Tools
- Wie setze ich ein Wiki auf
- 5 Tools für Profitwitterer
- Webseiteninhalte in Facebook Page einbauen
- Facebook App bauen
- Yahoo Pipes
- Social Media Monitoring

Die Themenliste liesse sich beliebig fortsetzen. Was wichtig ist, dass man immer ganz konkret am Bildschirm zeigt, wie die Dinge genau funktionieren. Steht bei einem Vortrag das Slide im Mittelpunkt, so ist es hier die Demo am Objekt. Mit ist klar, dass das Webinar andere Anforderungen an die Referenten stellt. Nebenher läuft ja auch gerade noch der Chat auf welchen der Referent auch ab und an einen Blick werfen muss um auf die Fragen der Teilnehmenden eingehen zu können. Die Teilnehmenden können sich aber gegenseitig auch die Fragen beantworten.

Das schöne an den Webinaren ist, dass sie auch nachher noch als Video zur Verfügung stehen.

Möchtest Du als Webinar-Referent dabei sein? Welches sind Deine Themen? Muss ja nicht in der obgenannten Themenliste sein. Sende mir ein Mail an insider@vtx.ch. Ich freu mich.

Der Unterschied zwischen Apple und Google

von Reto Hartinger

Heute haben sich die Börsenkurse von Apple  und Google angeglichen. Dabei war der Googlekurs früher einiges höher als jener von Apple, jetzt liegt Apple vorne.  Google hat ganze 1,5 Produkte in seinem Arsenal. Die Suchmaschine mit Adwords und Android mit Onlinewerbung Admob. Richtig Kohle verdient Google mit Adwords auf der Suchmaschine. Die anderen Dienste werfen nur Brosamen ab. Schon besser ist die Onlinewerbung Adsense auf fremden Sites. Google schafft es auch nicht weitere Plattformen zu etablieren, die richtig gutes Geld verdienen. Android macht eigentlich auch kein Geld. So verdient Google mit Mobile-Werbung auf der Apple Plattform iOS mehr als auf Android, obwohl das Android Betriebssystem viel stärker verbreitet ist als das iOS. Für Google ist es schlicht nicht möglich, ein weiteres Produkt hinzuzufügen, das mit Adwords oder der Suchmaschine einigermassen mithalten könnte. Zudem nehmen die Kosten um Traffic auf die Google Suche zu lenken (Mozilla, Telcos und OEMs) immer mehr zu (6,4 % im letzten Quartal). Damit Androide nicht zum Flopp wird, musste Google Motorla kaufen, der Patente wegen. Nun hat Google einen Klotz am Bein das zur Gewinnbremse oder zum Strategiedesaster mutiert. Google muss Motorola stärker und damit gewinnbringend machen, sonst ist Motorola ein Geldvernichter. Je stärker Motorola bevorzugt wird, desto mehr Probleme bekommt Google mit seinen Android-Partnern. Ein Balanceakt mit einem oder mehreren Verlierern.

Apple kann mit jeder neuen Produktelancierung einen Multimilliarden-Markt mit satten Margen öffnen. Einige Analysten gehen davon aus, dass Apple demnächst mehr iPads als iPhones verkaufen wird. Die Begründung: Die Firmen steigen viel schneller auf den iPad-Zug auf, als sie das mit dem iPhone und iPhone tun bzw getan haben. Auf fast allen Produkten (ausser dem iPod) hat Apple weiteres Wachstumspotenzial. Nennt Apple den iPad Mini iPod, kann das iPod Segment sogar wachsen. Sogar die Macs können weiter wachsen und wenn das iPhone in China richtig lanciert wird, dann geht auch dort wieder die Post ab. Apple hat in China ein grosses Potenzial. Man kann heute bereits das iPhone 5 zu einem fixen Preis bestellen, obwohl es keine Specs zum Gerät gibt.

Jedes weitere Produkt das Apple hinzufügt stärkt sein Ökosystem. Auch ein Apple Fernsehgerät, das nun endlich diesen Herbst kommen soll, bedient das das Ökosystem das aus Software, Services und weiterer Hardware besteht. Es kommt alles aus einem Guss.Wovor Apple nicht gefeit ist, ist ein Produkteflopp. Schlägt der iPanel oder iTV nicht ein, könnte das einen riesigen Abschreiber mit sich bringen und die Appleaktie ins Jammertal reissen.Die mussten die Firmen die auf GoogleTV gesetzt haben schmerzlich erfahren. Wie gross ist diese Gefahr? Schon längst hätte Apple einen Fernseher lancieren können. Er hätte sich auch leidlich oder gar gut verkauft. Apple bringt aber erst ein Produkt in einen neuen Markt, wenn Apple den Markt wirklich verändern kann. Tim Cook hat kürzlich wieder Film- und Fernsehrechteinhaber getroffen. Der Knackpunkt ist und bleibt das inhaltliche Angebot. Apple weiss, dass es die beste Hardware bringen kann, ohne ein grundlegendes neues Modell beim Inhalteangebot bleibt iTV nur ein nettes Stück Hardware das kopiert werden kann. Mit der Hardware braucht es ein Ökosystem-Innovation. Dann wird aus dem Hobby ein Business das genauso gross oder grösser sein kann als das iPhone.

Aber fehlt da nicht Microsoft in der ganzen Betrachtung? Ich diskutiere das gar nicht mehr. Ich zitiere mal nur Microsoft selber

Windows 8 covers all the computing needs of users

We believe Apple has it wrong

Apple makes great hardware but the point of view, the tablet and PC being different is completely incorrect

Windows 8 is the new era for PC plus, which combines all the devices users need to accomplish all the things they want in a single push of a button

Apple sagt: Microsoft’s Windows 8 is poorly conceived. You can converge a toaster and a refrigerator, but  those things are probably not going to be pleasing to the user.

Die letzen Jahre lag Microsoft immer falsch und Apple immer richtig.

Update Google Zahlen

Google hat gegenüber dem Vorjahr 11 % mehr Gewinn gemacht. Motorola drückt das Jahresergebnis um 233 Millionen Dollar, steigert aber Googles Umsatz um 25 %. Sollte das nicht ändern, gewärtigt Google in den nächsten Jahren eine gewaltige Wertberichtigung auf der Motorola Position. Microsoft hat dieses Quartal aus diesem Grunde erstmals einen Quartalsverlust hinnehmen müssen.

Update Apple Zahlen

Apple hat zwar den Gewinn doppelt so stark gesteigert wie Google, aber Wallstreet dennoch enttäuscht mit kleineren Verkäufen des iPhones (+ 28%) und iPads (+84 %), die Marge stieg von 41,7 auf  42,8 Prozent. So gut die Zahlen tönen, sie sind zwar im Vergleich zur Vorjahresperiode höher, zum letzten Quartal aber tiefer. Das iPhone trägt 60 % zu den Gesamtzahlen bei. So gesehen ist Apple auch stark von einem Produkt abhängig. Das iPad hat im letzten Quartal Marktanteile gewonnen. Um die Börse zu überzeugen braucht Apple dringend den iTV bzw. den iPanel.

Der Aktienkurs von Google steigt, jener von Apple fällt. Ich bleibe bei meiner Analyse, Google ist mit einem P/E von 18 gegenüber von 14 von Apple überbewertet. Zudem sitzt Apple noch auf riesigen Barreserven. Und wie früher erwähnt, bringt eine Ausschüttung einer Dividende dem Apple  (2,65 Dollar je Aktie) dem Aktienkurs gar nix. Meine Prognose: Ende Jahr wird der Applekurs den von Google uneinholbar abgehängt haben.

Internet Briefings im Juli und September

von Reto Hartinger

Nächsten Dienstag und Mittwoch sind wieder Internet Briefing und ich hoffe, Du hast Dich bereits angemeldet zu:

3.7.2012 11.30-14.00
Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, Zürich


3.7.2012 17.30-20.00
Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, Zürich
Mehr Infos und Anmeldung: http://internet-briefing.ch/adsem

Wie macht man aus einer klassischen Werbekampagne eine crossmediale
4.7.2012 17.30-20.00
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/werbe
Sehr spannende Briefings finden auch im September statt, melde Dich doch bereits an:
HolidayCheck: Wie manage ich eine Community
4.9.2012 17.30-20.00
Falcone Konferenzsall, Birmensdorferstrasse 155, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/HolidayCheck

3D Printing: Die nächste Revoltution?
04.09.2012 11.30-14.00
Falcone Konferenzsall, Birmensdorferstrasse 155, Zürich
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/3dprinting

Google+ für Firmen: Was bringts? – Best Practicies
05.09.2012 17.30-20.00
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 Bern 22
Mehr Infos: http://internet-briefing.ch/googleplus

Im August finden keine Briefings statt.

Für die Medienwelt wirds brutal

von Reto Hartinger

Jetzt üben wir schon mehr als 10 Jahre und es ist noch keine vernünftige Antwort auf den schleichenen Tod des Papiers in der Medienwelt herausgekommen. Haben das die Verlage überhaupt nötig? Sie melden Rekordgewinne. Ist die Chefetage bei dieser Ausgangslage überhaupt noch nervös genug, um radikale Veränderungen anzugehen? Der Kleinanzeigenmarkt war ein Schlachtfeld das viel Geld gekostet und praktisch nichts eingebracht hat. Es ist zu erwarten, dass dasselbe bei den durch Tablet und iTV ausgelösten Veränderungen der Medien wieder passieren wird. Welches Konzept auch immer – es wird um Geschwindigkeit und Interaktivität gehen. Aus Abonennten werden Communities. Verlage müssen lernen dass es keine Kundenbindung Medien zu Konsument mehr geben wird sondern eine Konsument zu Konsument auf der Plattform des bzw der Medien. Diese Community muss sich über alle Devices auf der Plattform austauschen können. Der Redakteur wird zum Dompteur – Joiz macht es vor. Das Medium an sich gibt es auch nicht mehr, das Medium generiert zur Marke das sich über verschiedene Kanäle an seine Community richtet. Radio, TV, Print, Internet verschmelzen zu einer einzigen Marke über Transportkanäle. Eine Zeitung wird auch am TV gelesen und enthält Videos und es ist fast nicht mehr zu unterscheiden ist das jetzt ein TV-Kanal oder Internet oder weiss Gott was. Zugegriffen wird via Handy, Tablet, PC und TV – ja und es gibt ein Abo für alles. Die Medium-Marke, nennen wir sie mal Blick,  wird 24 Stunden News haben – auf allen Kanälen. Sie werden irgendwann einfach als Print (gratis am Abend für alle, für Abonennten eine Version am Morgen, am Donnerstag als Magazin mit mehr Hintergründen und Community Beiträgen und eine Version am Sonntag) zusammengefasst und ebenso als Nachrichten-Sendung auf de TV. Jedes Ressort wird ständig auf allen Kanälen präsent sein. Man kann Beiträge immer ansehen – auch wenn sie vor zwei Monaten gemacht wurden. Das ergibt neue Berufsbilder:

Der Themen-Manager

Weil der Blick nicht mehr einfach ein Durchlauferhitzer ist, gibt es für jedes Ressort Themen-Manager. Diese stellen Dossiers zusammen die Bestand haben und jederzeit aus jedem Medium abgerufen werden können. Schalte ich den Fernseher ein und gehe ich auf den Blick Kanal – sehe ich sowas wie die Frontpage. Das heisst das was gerade live läuft und ich habe Menüpunkte zu anderen Ressorts. Es kann sein, dass diese auch gerade live etwas im Programm haben, sonst kommt eine Konserve oder zum Beispiel nur grade aktueller Text. Fernsehen heisst inskünftig nicht nur bewegte Bilder sehen. Der Themenmanager bereitet Dossier aus Video, Audio und Print so auf, dass immer etwas spannendes zu sehen ist. Zu allem was läuft kann man auch zu Dossiers springen, während oder nach der Sendung. Der Themenmanager gibt Journalisten den Auftrag kurz eine Stellungnahme von einem Spezialisten via Skype zu machen und speist dieses in die Kanäle ein.

Der Community Redaktor

Er lässt Versionen von guten Kommentaren aus dem Live-Chat oder Kommentarfeld (wie bei Blogs) in die verschiedenen Kanäle einfliessen. Er bereitet diese Kanalgerecht auf. So erscheinen Live-Statements von Zuschauern im TV oder im Donnerstag-Magazin kommen grössere Kommentare oder deren Zusammenfassungen kommen in die Print und Internet/Tablet Versionen. Er ist dafür zuständig, dass nichtssagende Kommentare keine Bedeutung erhalten. Überwacht die Likes und gibt Ranglisten aus und macht Umfragen, deren Resultat er den TV Moderatoren oder Themenmanagern weiter gibt. Der Community Manager ist auch besorgt, dass die Sozialen Medien mit Inhalten befeuert werden und so Traffic auf die einzelnen Themen locken.

Die Leser

Der Leser baut eine Bindung zur Marke auf. Blick begleitet ihn über den ganzen Tag. Er kann sich sein Medienkonsum und die Inhalte individualisieren. Das Medium Blick könnte stärker werden als ein TV-Sender oder eine Tageszeitung. Das Packet wird er abonnieren wollen oder Einzelteile daraus.

Der Webemarkt

Für den Werbemarkt heisst das, ganz ganz genau dort sein, wo das Publikum affin ist. Blöd, jetzt wird auch TV Werbung aufwändig zu buchen und es gibt plötzlich präzise Einschalt und Aktivitätsquoten. Es müssen auch für Auftraggeber Abos her. Key-Account-Manager können im besten Sinne des Werbeauftraggebers auf den verschiedenen Medien Werbung platzieren. Schliesslich entsteht laufend neuer Content, der Werbefläche beinhaltet. Er ist befugt verschiedene Werbemittel ohne Rücksprache mit dem Werbeauftraggeber austesten.

Das Geschäftsmodell

Einnahmequellen sind Abos über alle Kanäle und einzeln, Einzelverkäufe von Beiträgen (eventuell über alle Kanäle aber mit x Artikel, Video gratis – danach bezahlt), Werbung, Werbeadministration, Contentpartnerschaften. Richtig gemacht, könnten TVs in arge Schwierigkeiten geraten, gegen eine solche Marke Blick konkurrenzieren zu können. Wie dramatisch sich das Business-Modell in den USA verändert hat, zeigt diese Grafik.

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Realisierbar?

Alles viel zu teuer, alles viel zu weit in die Zukunft gedacht. Ich weiss. Aber wie lange werden die Verlage für solche Konzepte brauchen? Ich beschreibe die Medien 3.0. Wer Strategien will, die heute umsetzbar sind, der besucht:

09.05.2012 – 13.00 – 15.45 , Messe Zürich

Medien 2.0 – ONE Kongress

http://internet-briefing.ch/onemedien

13.00-13.40 Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
13.40-14.30 Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
14.30.15.20 Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
15.20-16.00 Round Table

Für Internet Briefing Mitglieder und Gäste Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

Anmeldung

Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
Durch die fortschreitende Digitalisierung und der immer höheren Reichweite von Smartphones und Tablet-PCs sei – vergleichbar mit der Entwicklung in USA – ein großes Titelsterben zu erwarten.  
Die Generation der über 40-jährigen bleibt den Kernpublikationen der Verlage (insbesondere den Tageszeitungen) treu – und hinter dieser Lesergruppe verbirgt sich bei den meisten Tageszeitungen mehr als 80 Prozent der Auflage. Im Gegensatz dazu ist die Bindung der jungen Zielgruppen an die Printprodukte nicht gelungen. Die Hoffnung, dass die Jugend „später“ zu den Printprodukten findet, hat sich als Illusion erwiesen. Das Ertrags- problem einer „aussterbenden“ Leserschaft wird bei den Verlagen über Vertriebspreiserhöhungen kompensiert.
Bei den Anzeigenmärkten scheint die Lage leider noch hoffnungsloser: Die Print-Rubrikenmärkte sind weitestgehend verloren. Auch die nationalen Werbebudgets schrumpfen und wandern in Richtung Online-Media. Das größte Risiko für die Verlage liegt bei den Einzelhändlern, die verstärkt Alternativen zur Print-Anzeige testen. Dies liegt zum Einen an neuen digitalen Geschäftsmodellen (z.B. Couponing, Rabattaktionen), aber auch verstärkt an dem Aufbau von eigenen e-Commerce Plattformen, bei denen nun performanceorientierte Online Werbung geschaltet wird, um die Kunden auf die Portale zu locken und zum Kauf auf der Plattform zu bewegen. Marcus bespricht mögliche Lösungsansätze:

  • Kerngeschäft: „More of the same – digitally“
  • (Warum die Einführung von Paid Content so schwierig ist)
  • Hybride Geschäftsmodelle: „Less of the same – digitally “
  • (Medien und Live-Entertainment – eine spannende Kombination für Anzeigenkunden und Leser)
  • Neue Geschäftsmodelle: „Something really new – digitally“
  • (Warum nicht Betten vermieten oder Hundefutter verkaufen?)

Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
Unser Informationsverhalten verändert sich rasant mit der explosiven Ausbreitung von Social Media und mobilen Lesegeräten. Wie aber verhalten sich junge Mediennutzer heute tatsächlich? Haben die klassischen Medienhäuser noch eine Chance bei ihnen? Und wie werden der Medienkonsum und die Medieninhalte in Zukunft aussehen? Antworten darauf geben die Referentinnen u.a. anhand einer qualitativen Studie, in der Zeix junge Leute über ihren Medienkonsum befragt hat.
Gestützt auf das Userverhalten wird erläutert, inwiefern klassische Medien in den Dialog eintreten und ihre Themenführerschaft bewahren können. Müssen sich Medienhäuser dazu zu IT- Unternehmen wandeln? Jacqueline und  Andrea bieten eine Auslegeordnung für Handlungsbedarf und – spielraum und zeigen auf, welche Konsequenzen die neuen Kanäle für die Inhalte, Datenhaltung und die Interfacegestaltung der klassischen Medien haben. Anhand konkreter Beispiele gewinnt das Publikum einen Eindruck von Trends und Best Practices. Der Vortrag richtet sich an Medienverantwortliche aller Branchen.

  • Die neuen Medienkonsumenten
  • Welche Strategievarianten stehen Medien offen?
  • Was bedeutet dies für die (Web-)Geschäftsmodelle?
  • Wodurch wird eine gute User Experience erreicht, wenn Medien die Kontrolle über die Kanäle abgeben (müssen)?

Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
Die Medienindustrie befindet sich in einer doppelten Krise. Zum einen in einer wirtschaftlichen, weil das klassische Businessmodell der Werbe- und Anzeigenfinanzierung wegbricht und zum andern in einer strukturellen Krise aufgrund des verändernden Mediennutzungsverhaltens.

Oft kann im klassischen Kerngeschäft keine ausreichende Wertschöpfung mehr generiert werden, was neue Geschäftsmodelle verlangt. Durch die rasante Entwicklung der Digitalisierung und dem Aufschwung von neuen Technologien entstehen neue Marktchancen und die Herausforderung diese neue Technik mit Bestehendem zu verknüpfen.

In diesem Referat werden die Rahmenbedingungen dieses Wandels aufgezeigt und die Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen untersucht. Die grund­legenden Eigenschaften von personalisierbaren Mediensystemen werden aufgezeigt.

Es werden Aspekte betrachtet, welche im heutigen Medien­nutzungs­verhalten berücksichtigt werden müssen:

  • Individualisierung
  • Personalisierung
  • Targeting
  • Im Geschäftsmodell der individualisierten Tageszeitung wird auf diese Aspekte und Veränderungen eingegangen.

Round Table

Die verschiedenen angesprochenen Thesen werden mit den Teilnehmern diskutiert.

Anmeldung


Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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iTV – das ist zu erwarten

von Reto Hartinger

Jetzt hat bald jeder über das TV-Set von Apple berichtet und dennoch ist fast nichts konkret. Ich schaue auch in die Kristallkugel:

Bedienung

Apple kann kaum mit einem besseren Display punkten. Der iTV müsste auch mehr als 3 Geräte in einem sein. Es muss eine bessere, einfachere Bedinung her. Das kann über Gesten oder Sprache geschehen. Eine Fernbedienung entfällt, aber jedes iOS Device kann diese Funktion übernehmen, so gewünscht. Der iTV erkennt über die Kamera und Gesichtserkennung wer vor dem Fernseher sitzt. Mit Gesten wie flippen kann von einem zum nächsten Kanal gezappt werden oder man sagt einfach zdf und  siri lässt den TV zum richtigen Sender springen. Multitouch Apps können sich mit Gesten bedient werden. So ist es möglich, dass zwei Personen gleichzeitig eine App bedienen (vielleicht noch nicht in Version 1). Ich kann einen Film am iTV ansehen, muss aus dem Haus und sehe an der gleiche Stelle auf dem iPad oder iPhone unterwegs weiter. Am neuen Ort angekommen schaue ich auf dessen iTV oder PC weiter.

So hässlich wird der iTV kaum aussehen. Aber mit diesem Gerät beherrscht Apple das die Wohnung

So hässlich wird der iTV kaum aussehen. Aber mit diesem Gerät beherrscht Apple das die Wohnung

Hardware

Der iTV kommt mit einem eigenen Chip. Entweder eine abgespeckte Version derer, die zurzeit in den iOS Geräten sind oder gleich der neueste Chip. Eine Preis/Feature-Frage. Er kann mit allen anderen Geräten kommunizieren, diese steuern oder von diesen gesteuert werden. Der Sound des iTVs lässt sich so über die Stereoanlage hören und das auch in anderen Zimmern. Umgekehrt können alle anderen Devices Daten und Befehle an den iTV übergeben. Natürlich kann der iTV alles was ein iOS Gerät kann, also Harddsicrecording, Internet , iOS-Apps und FaceTime. Man kann gleichzeitig fernsehen und eine App ein einem Fenster laufen lassen (z.B. FaceTime). So wird der TV auch zum live Kommunikationskanal mit dem Sender.

Content

Es ist davon auszugehen, dass Apple auch hier unique sein will. So kann man nicht nur aus zig Sendern auswählen, sondern sich Kanäle selber zusammenstellen. Z.B. eine Serie von CBS zwei andere von ABC und so weiter und das für eine monatliche Gebühr. Das Problem ist, dass die Leute dann nur noch die Renner schauen und die Sender auf dem weiteren Mist hocken bleiben. Das wollen sie natürlich nicht und daran klemmts. Das müssten sich die Sender hoch entschädigen lassen oder ablehnen und Apple im Gegenzug will eine günstigen Montasgebühr. Apple hätte die Möglichkeit solche TV-Shows zeitversetzt anzubieten. Dann könnte Apple diese werbefrei oder mit eigener Werbung bespielt in eigenen Sende-Gefässen streamen. Apple hat den Sendern angeboten, ihre Inhalte via Werbeeinnahmensplitting zu refinanzieren. Mit der Gesichtserkennung weiss das iAd wer und wieviele Personen das jeweilige Programm ansehen. Ein starkes Angebot für Werbetreibende. Der TV wäre plötzlich noch messbarer als das Internet. Sender können den Screen splitten und eine eigene App laufen lassen. Z.B. mit Hintergrunddaten während eines Tennis-Matches oder man zeigt sowas wie eine Twitterwall mit dem was Andere über die Sendung meinen. Das hätte über Apple PING gehen können. Schade, dass PING im Musikbereich gefloppt hat. Vielleicht ist Apple klug genug um fremde Apps zuulassen. Auch diese Interaktivität könne sich messen lassen und den Profilen der einzelnen Zuschauern zugeordnet werden. Profile wie wir sie im Internet kennen, wären nur noch ein Abklatsch der iTV Möglichkeiten. Die Werbeprofile könnten auch die anderen iOS Devices übertragen werden. Damit würde iAd endlich abheben. Man sieht, iTV hat noch viele Baustellen, die nicht mit der Hardware zutun haben. Erinnern wir uns an den Launch des iPhones. Da gab es noch gar kein Oekosystem, keine Apps und trotzdem hat das Teil abgehoben. Eine erste Version muss noch nicht alles können.

Preis

Billig kann das iTV nicht sein. Zurzeit werden in den USA 44 Mio TVs verkauft, meist 38 Zoll TVs, durchschnittlich kostet ein TV 460 Dollar.  Der iMac startet bei 1200 Dollar mit 21 Zoll Bildschirm und  2000 Dollar für 27 Zoll. Ein iTV könnte in verschiedenen Grössen zwischen 1500-3000 Dollar kosten. Ich glaube nicht, dass Apple mit einem 3D Bildschirm kommt. Es braucht noch Raum für den iTV 2.

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One more Thing zu Steve Jobs Geburtstag? Apple wird bis April 2012 alle Geräte generalüberholt haben.

Verfügbarkeit

Von der Hardware her gibt es keinen Grund wieso man das Teil nicht bereits im März anbieten könnte. Quellen meinen dass es Herbst oder gar Ende 2012 wird. Augst/September war früher der Termin um Fernseher zu lancieren. Noch rechtzeitig für den Handel um im Weihnachstgeschäft voll abzuschopfen. Heute ist der Treiber nicht mehr der Weihnachtsmann, es sind sportliche Grossanlässe wie die Olympiade in Londen im 2012 oder eine Fussball-WM so das Gerät international einschlagen soll. Ist eine Lancierung erstmal für die USA vorgesehn, müsste der iTV vor dem SuperBowl kommen. Im 2012 wird Apple  a l l e  Geräte generalüberholt haben. Sie alle werden in die “Wir sind zu einem Oekosystem verschweisst” Strategie eingepasst. Die neuen Intel-Chips sind im April verfügbar. There is one more Thing könnte dannzumal der iTV sein oder, meine Vermutung, Apple bringt das iPhone 5 bereits im Januar und den iTV zu Steve Jobs Geburtstag am  24. Februar zusammen mit dem iPad 3 und neuen iPods. Hätte Steve in seinen Memoiren den iTV erwähnt, hätte nicht ein fixer Termin bestanden? Zudem hat Apple einen Pressetermin für Ende Januar in New York reserviert. New York ist eine Neuheit (könnte auch bedeuten, dass Siri für andere Sprachen lanciert wird. Drum mit New York die Nähe zu Europa).

Was heisst das für die hiesige TV-oder gar Medien-Industrie?

Ganz streng genommen entstehen neue Sendeplätze. War es früher wichtig bei der Cablecom auf den ersten 4 Plätzen zu sein, wird hier ein neues Gerangel losgehen, das eher der Suchmaschinenoptimierung ähnlich ist als dem Verhandeln mit der Cablecom. Der User entscheidet, wo ich lande oder vielleicht noch Apple. Die Auswahl von den Chanels wird so laufen wie die Vorschläge im App-Store, nach Themen und Beliebtheit und mit Genius-Vorschlägen. Es wird eine Boggisierung des TVs stattfinden. Wenn einzelne Sendungen und nicht mehr Sender wichtig werden, können sich plötzlich spezialisierte Kleinstanbieter einen Platz an der Sonne ergattern. Wieso muss das unbedingt TV sein. Eine Tageszeitung kann genauso in den Newskanal kommen wie 10vor10. Es gibt ein ganz neues Wettrennen und die Grossen werden nicht unbedingt die Gewinner sein. Tamedia hat rechtzeitig das Lokalfernsehen verkauft, ob sie aber in ihrer Strategie bereits soweit sind, interaktives Community-Fernsehen anzubieten, wage ich zu bezweifeln. Heute ist erst Joiz.ch bereit. Fernsehen der Zukunft muss für jede Zielgruppe kultig sein! Und Fernsehen wird nicht mehr gleichzeitig geschaut. Ein Kanal kann wochenalte Sendungen beinhalten, die ich jederzeit abrufen kann.

Eine oder doch mehr Fragen an den Leutschenbach.

Ist SF darauf vorbereitet, dass z.B. die Abteilung Unterhaltung gar nicht mehr in Konkurrenz mit der gleichzeitig ausstrahlenden ARD steht sondern vielleicht sogar mit sich selber, Sendung A die erstmals am Mittwoch im Abendprogramm war mit Sendung B die jetzt gerade läuft? Wie geht man mit Communities um? Pflegt man die? Wie? Könnte es sein, dass plötzlich Verlage doch zur Konkurrenz werden?

Eine Frage an die Publigroup: Nachdem man die letze Reorganisation verdaut hat und die nächste vorbereitet, verfügt man über das Personal um mit den Kunden über solche interaktiven Konzepte zu diskutieren?

Im Druckgewerbe musste man alle 4 Jahre einen neuen Beruf erlernen, weil es den alten einfach nicht mehr gab. Jetzt geht dasselbe bei den Inhalten los. Lieber Journalist, lieber Verlagsleiter, lieber Produzent, lieber Werbeverkäufer etc dein Wissen, deine Erfahrung und dein Instinkt darfst du vergessen, je schneller desto besser. Die Zukunft wird gerade erfunden und sie wird maximal vier Jahre gültig sein. Du wirst sie mitgestalten oder andere werden es tun. Welche Strategie sticht, ist im nachhinein sehr logisch erklärbar. Zurzeit tüfteln noch alle am Businessmodel herum. Paid versus Free oder zieht Freemium? Unabhängig vom Businessmodel muss sich das Angebot an die sich ändernden technologischen Möglichkeiten und den sich daraus ergebenden neuen Verhalten der Konsumenten richten.

Ich werde mit dem Internet Briefing diese Entwicklung begleiten. Ein erstes Event wird es am 9. und 10. Mai dazu an der ONE Konferenz geben. Stay tuned.

OnE: Messe, Konferenz und Beratungshilfe

von Reto Hartinger

Eigentlich braucht es ja gar keine Messe. Man kann sich schneller und jederzeit im Internet informieren, möchte man den persönlichen Kontakt, kommen die Anbieter auch gerne zu einem Beratungsgespräch. Es ist auch noch keine Agentur konkurs gegangen, weil sie nicht an einer Messe auftrat. Wieso berichtet die Presse, dass der Hartinger mit seinem Internet Briefing ein so veraltetes Vehikel mitorganisiert?

Sicht der Besucher

Evaluation hat mit Wissen und Spüren etwas zu tun. Man muss sich Wissen aneignen um richtig evaluieren und entscheiden zu können. Dazu sind Referate geeignet. Man kann von den Best Practices Anderer profitieren und Fehler vermeiden. Das ist bares Geld wert. Ist man inspiriert, möchte man auch die möglichen Angebote und Anbieter sowie Umsetzer kennen lernen. Das gehört zum Spüren. Man möchte spüren, ob der potenzielle Partner zu einem passt. Und man kann erste Abklärungen vornehmen ohne sich outen zu müssen.

Sicht der Aussteller

Ich habe Messen als Besucher gehasst, aber als Aussteller geliebt. Da kommt doch tatsächlich ein potenzieller Kunde als Bittsteller. Ich muss nicht die Klinke bei ihm putzen, er kommt mit einem Anliegen zu mir. Eine tolle Situation, die man ausnützen sollte. Jetzt habe ich den Wohlfühlgrad in der Hand. Ich habe es in der Hand wie willkommen und aufgehoben sich der Kunde fühlt. Bei einem Beratungsgespräch beim Kunden bestimmt dieser wie stark er den Berater an sich ran lässt. Kommt er zu mir, bestimme ich die Inszenierung, ich kann ihn beraten, bewirten und pflegen. Das kann ich mit Neukunden und mit bestehenden Kunden machen. Aber damit nicht genug. Ich kann im Vorfeld der Messe alle Kunden anschreiben, kann ihnen Anreize geben oder wichtiges Mitteilen ohne dass es Spam ist. Das war auch ein wichtiger Punkt für mich. Ich erhöhe die Anzahl Touchpoints und wenn ich es richtig mache, finde ich heraus wer gerade an welchem Thema dran ist. Unbezahlbar.

Der Erfolg eines Messeauftrittes hängt als vor allem mit der Vorbereitung und wie ich die Kundenbeziehung konzipiere. Wie ich diese Kommunikation inszeniere. Ich helfe Dir gerne mit Tipps.

Die Konferenz

Mit der Konferenz bestimmen wir weitgehend, für welche Themen wir auf welchem Level Besucher anlocken. Auch wenn diese dann nur die Messe besuchen. Die Konferenzthemen, deren Gehalt und Nutzwert bestimmt, was wir von einem Messebesuch erwarten können. Wir müssen also die bestmöglichen Referate anbieten. Dann hat nicht nur der Kongress Erfolg, sondern auch die Messe. Es geht also nicht darum, Messeaussteller ihre Prospekte vorlesen zu lassen, sondern es geht um Nutzwert für Internet-Entscheider. Dafür stehe ich ein. Hier bist Du nochmals gefordert, hast Du einen guten Referatsvorschlag? Fülle das Formular Call for Speakers aus

Die Sicht der Macher

Zum Messeerfolg braucht es auch ein Messeteam das etwas vom Inhalt versteht. Michael von Babo hat immer gute Messen gemacht, weil er die Themen gelebt hat. Ich glaube hier ist es wieder der Fall. Ich verstehe ja einiges vom Internet, aber von E-Commerce versteht Thomas Lang von Carpathia einiges mehr. Er hat die nötigen Kontakte und Wissen um den E-Commerce Bereich inhaltlich bestens zu füllen und die Macher von Blogwerk verstehen Bogging, Medienproduktion und Social Media und dann sollten sich auch die Mitglieder des Internet Briefings einbringen. Wer möchte seinen Bereich einbringen? Zum Beispiel Mobile, Webentwicklung, Outsorcing, Cloud Services, Online Marketing oder Security? Themen gibt es noch genug zu besetzen. Jetzt seid ihr dran. Mach mit bei der OnE, als Mitorganisator, als Aussteller, als Referent oder als Besucher am 9. und 10. Mai in der Messe Zürich.

Kongress

Es wird 2 – 4 Slots gleichzeitig geben. Jeweils von 08.45-12.00 und von 13.00-15.45. Themenblöcke von 3 Stunden mit 3 – 4 Referenten.

Regional TV ist ein Auslaufmodell

von Reto Hartinger

Tamedia hat TeleZüri verkauft, jetzt verkauft Edipress seine Regionalsender. Wieso? Das Konzept Regionalfernsehen ist aus dem letzten Jahrhundert. Interaktive Konzepte können kaum eingeführt werden. Die regionale Beschränkung is ein zusätzlicher Klotz am Vermarktungsbein. Wer heute TV via Internet fährt der hat diese Beschränkung nicht. Zudem ist das Verlagshaus der Zukunft kein Print-, Radio- und TV- sondern ein Multimedia-Unternehmen. Unter einer Marke kann alles angeboten und auf verschiedene Kanäle gepusht oder in einem vereint werden. Wieso soll auf einem iPad nicht Text und Video vermischt sein? Tagesanzeiger (ok der Name ist bereits ein Hindernis) könnte als Marke für TV, Print, Magazin einfach alles sein – das in einem iPad Format das alles integriert. Auf einem alten TV würde man dann halt nur das Fernsehen sehen, auf modernen TVs unterscheidet sich der Inhalt zwischen iPad und TV kaum mehr. Etc. nur noch das Device bestimmt in welcher Einschränkung ich etwas sehen kann. Der Jugendsender Joiz macht vor, wie die Kommunikation mit den Inhaltekonsumenten über alle Kanäle  zu bewerkstelligen ist.

Zudem ist die derzeitige Messung von TV Einschaltquoten ein Witz. Allein schon die Altersspanne ist zu gross. Ok, bei dem Leistungsangebot von 50 bis 100 Programmen wiese ein Panel für 20-25jährige auf vielen Sendern gar keine Zuschauer aus. Das ändert sich schlagartig wenn nicht mehr hochgerechnet werden muss, sondern die realen Zugriffe gemessen werden. So wird auch die Fernsehwerbung und deren Konzepte mehr unter Druck kommen. Sender welche diese Innovation nicht mitmachen, werden mittelfristig auf der Strecke bleiben.

Auch deshalb versuchen die Verlage zu verhindern, dass sich die öffentlichrechtlichen Sender im Internet ausbreiten. Sie wollen verhindern, dass diese moderne Konzepte aufziehen.

Zukunft der TV-Inhalte: Schweiz zeigt sich innovativ

von Reto Hartinger

Die Schweiz war schon immer innovativ wenn es um neue TV-Formate ging. So war das Karusell bahnbrechend – ja weltweit. Dann gab es die 24stundenreportagen etc. etc. Ziemlich einzigartig ist der TV-Sender für Jugendliche Joiz. Er richtet sich radikal auf seine Zielgruppe aus und zwar nicht nur inhaltlich, das Internet wird auch voll einbezogen. Man kann Joiz eigentlich gar nicht sehen wenn man nicht gleichzeitig im Internet ist. Neu stellen Joiz und die Migros eine Reality-Show auf die Beine: Die «M-Budget WG».

Eine Jury hat fünf Wohngemeinschaften ausgewählt, die eine Wochenaufgabe lösen müssen, die von der Community via Internet bestimmt wird. Täglich werden Clips darüber auf Joiz ausgesstrahlt. Die Zuschauer entscheiden wöchentlich mittels Internet-Voting, welche WG die Aufgabe am besten gelöst hat. Die WG mit den wenigsten Stimmen scheidet aus. Die Gewinner-WG wohnt ein Jahr lang gratis, erhält kostenlos M-Budget-Produkte und feiert auf Rechnung der Migros eine grosse WG-Party.

Neben den täglichen Clips, zeigt Joiz jeden Donnerstag in einer Live-Sendung die besten Clips der Woche und die Entscheidung,

welche WGs eine Woche weitermachen dürfen.

Für die Migros ist die Sendung ein starkes Branding. Wieviel der Detailhandelsgigant das Engagement kostet, wurde nicht bekannt gegeben.

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