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Deine Frage an Doris Leuthard zu #e2050

von Reto Hartinger

Der Bundesrat hat den Atomausstieg beschlossen. Eine Mammutaufgabe. Viele Interessenvertreter versuchen das Bestmögliche für sich herauszuholen, denn es geht um viel Geld: Subventionen; AKW-Rückbau; Ausfall von Einnahmen; Infrastrukturbau; neue Technologien, etc.

Jetzt rächt es sich, dass es keine festen Laufzeiten für AKWs mehr gab. Damit ist die Frage der Rückstellung für den Rückbau der AKWs zur Nebensache geworden und schlichtweg unkalkulierbar. Den StromPreisanstieg werden wir vor allem deshalb zu spüren bekommen. Es zeigt sich, das zu wenig Rückstellungen vorhanden sind. Die Branche ist “not amused” und hätte am liebsten einen Ausstieg aus dem Ausstieg. Kommt dazu, dass heute Strom in riesigen Anlagen produziert wird, in Zukunft aber in Mikroeinheiten von einem Teil der Verbraucher direkt. Das geht am Geschäft der heutigen Erzeuger vorbei. Es verkompliziert sogar noch ihr Geschäft, weil es nicht mehr so einfach ist, die Verbrauchsspitzen und Produktionslöcher auszugleichen. Die Schweiz hat mit ihren Wasserkraftwerken Geld verdient, weil sie dann Strom liefern konnte, als es zuwenig hatte – über Mittag. Diese Spitze ist weggebrochen. Die deutsche Wind- und Solarenergie produziert auch um die Mittagszeit am meisten Strom und lässt damit die Preise purzeln.

Es wird viel Druck auf die Regierung kommen. Jeder Entscheid wird kritisiert werden und auch Lügen werden die Debatte anheizen. Bis das erste Kraftwerk abgeschaltet wird, könnte es bereits einen Ausstieg aus dem Ausstieg geben. Entscheidend wird sein, kann das Volk umgestimmt werden? Dessen ist sich der Bundesrat bewusst.

Es sind nicht nur neue Konzepte im Bereich Energie gefragt, es braucht auch neue Konzepte in der Kommunikation. Doris Leuthard will direkter mit dem Volk in Kontakt bleiben. Direkter kommunizieren und lädt 7 Blogger aus allen Landesteilen zum Gespräch. Es sind:

Diese dürfen am 2. September Doris Leuthard direkt Fragen zur Energiepolitik 2050 stellen .Im Sinne der kollektiven Intelligenz gebe ich die Frage an Euch weiter. Was soll ich Doris Leuthard fragen? Poste doch Deinen Vorschlag hier im Kommentar. Und teile mit uns auch Deine Einschätzung zur Energiepolitik. Dabei ist mir wichtig, dass Ausstiegsbefürworter wie auch -Gegner zu Worte kommen.

Auch wenn ich nicht alle Fragen Doris Leuthard direkt stellen kann, so wird unsere Diskussion hier von ihrem Departement gelesen und ihre Kommunikation beeinflussen. Ihr Departement muss laufend wissen, wie die Stimmung im Volk ist, um entsprechend informieren zu können. Das geht über die traditionellen Medien kaum.

Mach mit, sag Deine Meinung zu #e2050. Das ist auch gleich der Hasttag den Du in Deinen Statements verwenden solltest. Das Checkt das UVEK ab. Verwende ihn auch, wenn Du nicht hier kommunizierst – in allen Sozialen Medien.

Digital Storytelling – Viralität um jeden Preis?

03.09.2013 17.20-20.00
Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, ZürichMehr Infos

Daten Maskierung: Testen und Designen mit originalnahen Inhalten

03.09.2013 11.30-14.00
Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, ZürichMehr Infos

Inhalte Konferenz

03.09.201311.30-20.00
Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, ZürichMehr Infos

Von der Marketingidee zum Produkt

04.09.2013 17.30-20.00
Berner Fachhochschule Wirtschaft Morgartenstrasse 2c 3000 BernMehr Infos

Konkurrenz-Monitoring in AdWords

01.10.2013 17.30-20.00
falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, ZürichMehr Infos

Ecommerce Konferenz 2014

Montag 03.03.2014 08.30-17.30
Kongresshaus Zürich, Gotthardstrasse 5Mehr Infos

Social Media Marketing Konferenz 2014

Donnerstag 27.03.2014
Kongresshaus Zürich, Gotthardstrasse 5Mehr Infos

 

Referate an der ONE Konferenz

von Reto Hartinger

Es soll mich einer, nein lieber eine ganze Horde, zurückhalten. Die ONE Konferenz, vom 9. und 10. Mai 2012, ist auf gutem Wege und ich bin so dermassen von den Referatseingaben besoffen, dass ich zusätzlich am 1. Tag Abendtracks von 16.15-19.15 eingeführt habe. Zum Beispiel zum Thema Intranet, das wir gar nicht im Programm hatten. Aber was soll ich machen, wenn die besten Referenten gute Themenvorschläge machen? Für einige Themen reichen die 3 Stunden nicht aus, um all die guten Referate unterzubringen. So werde ich wahrscheinlich diese in den Sessions der Abendtrack unterbringen. Das Programm wird sich also demnächst nochmals erweitern. Hier siehst Du wie sich das Porgramm entwickelt

Zu den Firmen die gleich mehrere Referatsvorschläge eingereicht haben, gehören (Auszug, nicht vollständig) zum Beispiel:

Blogwerk, Crealogix, Edorex, Infocentric Research, INM, Microsoft, Namics, Netcetera, PriceWaterhouseCoopers, SAS Institute, Unic, Zeix

Möchtest auch Du in diesem Umfeld vortragen? Traust Du Dir zu, einen Vortrag vor einem fachkundigen Publikum zu halten? Kannst Du Deine Erkenntnisse anhand von konkreten Fallbeispielen mit Zahlen oder Fakten aus Studienresultaten belegen? Bergen Deine Erkenntinisse  Überraschendes und kannst DuHandlungsanweisungen geben, welche die Zuhörer am nächsten Tag in ihren Projekten umsetzen können? Dann wäre ich interessiert, wenn auch Du einen Referatsvorschlag einreichen würdest. Aber beeilde Dich, die verfügbaren Slots pro Thema schliessen sich.

Schau Dir das Konferenz-Programm an und sag mir was Du davon hälst

Die ONE Konferenz

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Bitte schreibe Deine Beurteilung als Kommentar und auch welche Themen Dir noch fehlen.

Die Crux mit Open Source Software

von Reto Hartinger

Open Source Software ist eine gute Sache, wir profitieren alle davon. Das ist ein WordPress Blog – Open Source – gratis – einfach zu bedienen und eine riesige Entwicklergemeinde pflegt das Teil. Alles in Butter also. So oberflächlich betrachtet schon. Meist krankt aber Open Source Software nach einer gewissen Zeit. Die Tendenz bei Open Source ist, dass sie an einen Punkt gelangt wo sie nicht mehr “in” ist. Plötzlich gibt’s ein besseres Tool und alle springen darauf. Die meisten Open Source Programme bringen es auch nicht auf einen fertigen Stand – es bleibt ein Gebastel, das zwar willig von vielen noch angepasst wird, plötzlich zerfällt sie aber in viele Einzelversionen und kann genau deshalb nicht mehr weiter entwickelt werden. Gratis muss nicht Open Source sein. Gmail und Hotmail sind auch gratis, sie sind aber nicht Open Source. Chrome und Internet Explorer sind gratis und ebenfalls nicht Open Source. Erstaunlich ist, dass sich gegen dieses Duo mit Firefox ein Open Source Projekt halten kann. Firefox/Mozilla hat aber via Google, das pro Suche via Firefox einen Obolus bezahlt, einen stetigen Geldfluss hat. Der wird aber weniger in dem Masse als Chrome an Marktanteil gewinnt.

Deine Meinung interessiert uns. Du kannst zwei Antworten geben:

Will ich als Firma eine Software einsetzen auf was verwette ich lieber meine Zukunft

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iPad als Beratungstool – Top oder Flopp

von Reto Hartinger

Du kannst dich sicher noch an die lustigen Videos erinnern die zum Start de iPhones kursierten, was man mit einem iPhone alles machen kann. Genauso ein Alleskönner soll jetzt das iPad sein, dabei hat es ja gar keine richtige Tastatur, es ist zwar leicht aber man muss Hanteltraining machen will man es zum Bücher lesen brauchen etc. etc.

Was kann das iPad wirklich? Bringt das iPad etwas im Beratungsalltag von Verkäufern? Aussendienstler hassen den Schlepptop, lieben sie plötzlich das iPad? Die Postfinance hat gewagt, ihre Kundenberater mit iPads auszurüsten und macht zu diesem Thema auch am 5. Oktober eine Präsentation am Internet Briefing.

Vorab möchten die Postfinace aber bereits diese Thesen diskutieren um in den Vortrag einfliessen zu lassen:

–       Das iPad hat den Fokus auf Privatkunden und bringt keinen nachhaltigen Mehrwert für eine Unternehmung
–       Eine Finanzberatung braucht Papier und Bleistift, um eine gemeinsame und akzeptierte Lösung für den Kunden zu finden
–       iApps sind für eine closed user group im Business Kontext nicht geeignet

Gib doch im Kommentar Deine Meinung ab. Wir wären Dir dankbar.

Enterprise 2.0: Nutzung & Handlungsbedarf

von Reto Hartinger

Die Uni St. Gallen macht eine Studie zum Thema „Enterprise 2.0: Nutzung & Handlungsbedarf im innerbetrieblichen, B2B und B2C Kontext“ und sucht Teilnehmer für die Online-Befragung. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert 20 Minuten (hoffentlich) und dreht sich um

  • …den Reifegrad Ihrer Nutzung,
  • …Zielszenarien für Enterprise-2.0-Anwendungen,
  • …und Wege zur Migration zu erkennen.

Als Belohnung winkt ein

½-Tages Seminar der HSG am 30.Mai 2011 in Wallisellen. Die ersten registrierten Teilnehmer erhalten zudem die Gelegenheit zum Besuch des Microsoft Innovation Centers, wo diese die Zukunft der Arbeit “live” in einer Simulation erleben können. Das ist spannend, habe ich schon einmal erlebt.

Die anonymisierten Ergebnisse der Studie werden dir nach der Auswertung auf Wunsch zugestellt und in einer Abschlussveranstaltung am 23. August 2011 im Weiterbildungszentrum der HSG in St. Gallen vorgestellt. Unter den Teilnehmern der Studie verlost die Uni als weiteres Dankeschön ein iPad an der Abschlussveranstaltung.

Weshalb der Mac App Store ein Erfolg wird

von Reto Hartinger

Seit 15 Jahren frage ich jedes Mal wenn ich in einen Apple Laden gehe, ob es eine Software gibt, die man haben muss. Ende 80er, Anfang 90er war ich Redaktor bei MacWorld Schweiz und habe auch für Macintouch und andere IT-Printmedien geschrieben. Immer über den Mac – ok, später auch über Multimedia und CD-ROM. Damals gab es immer irgend eine Killerapplikation, ein Teil das man einfach haben musste. Seit 1995 bekomme ich immer dieselbe Antwort: Ja was für eine Software suchen Sie denn? Das treibt mich schon auf die Palme. Je gopf, gibt es denn nichts was den Verkäufer einfach begeistert, egal wozu? In welchem Bereich suchen Sie denn etwas? Ist mir egal, einwach etwas Neues, etwas ganz neues. Nein, gibt es nicht – ja vieleicht die neue Version von Photoshop oder FinalCut. Für den Mac wird keine Software mehr entwickelt. Ganz sicher, kommt die die noch entwickelt wird nicht mehr in die Läden bis zu uns. Früher hat man auch noch reihenweise kleine Softwaretools die man unter das Apple-Menü laden konnte. Sind wir ehrlich:

Seit 15 Jahren gibt es keine Software mehr die meinen Mac wertvoller macht!

Wäre da nicht das Internet, ich hätte meinen Mac schon längst entsorgen müssen. Denn die Maschine ist wie ein Traktor, der selber macht nämlich gar nichts ausser das Ziehen von Arbeitsmaschinen (ein Spruch von Jean-Daniel Pellet, Chefredaktor von MacInfos selig). Wenn es keine Maschinen mehr zu ziehen gibt, wird der Traktor hinfällig.

Der Appstore haucht dem Mac neues Leben ein

Die Softwareschmieden wollten für das Betriebssystem 10 keine Software mehr entwickeln. Sie haben maximal noch Windows und Mac-Software gemacht. Kleine Buden konnten gar nie eine Distribution für ihre Software finden. Der Mac als Softwareplattform war tot! Jetzt stehen aber plötzlich jedem kleinen Entwickler Millionen von potenziellen Käufern gegenüber. Dieses Feeling haben wir mit Hypercard schon einmal erlebt. Da haben Zahnärzte, Anwälte oder Tischler ihre Branchenlösungen entwickelt. Tonnenweise. Wir werden dies wieder erleben und ich werde regelmässig eine Software kaufen (bei iPad und iPod tue ich das nicht). Ich möchte endlich wieder eine Bildbearbeitung die nicht mehr kann als Photoshop 2.5 z.B. Ja dafür bin ich bereit Geld hinzulegen. Nein, ich möchte nicht tagelang im Internet nach entsprechender Freeware suchen. Gibts das auch gratis im App-Store, nehme ich es auch gratis.

Mac-App vs HTML5 Webapp

Ja man könnte die Software doch in HTML5 schreiben, dann wäre sie gleich auf allen Maschinen lauffähig. Ah ja? Vielleicht., aber nicht auf allen Browsern! Ich liebe HTML5 aber es ist Bockmist gegenüber einer Mac-App. Eine Mac-App ist sicher auch schneller zu entwickeln und der potenzielle Markt ist durch den Store besser zu erreichen. Mac Apps können ja auch mit der Cloud verbunden werden. Vielleicht gibt es auch bald ein Frame-Work, welches eine Mac-App auch auf iOS portiert.

Aber was meinst Du?

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Begründe Deine Meinung im Kommentar

Wieso Apple Konkurs gehen könnte

von Reto Hartinger

Hä? Eine gewagte These, wo doch Apple gerade alle Rekorde bricht – bei einer Marktbewertung von 210 Milliarden ist der Primus Microsoft mit 260 Milliarden nicht mehr weit weg. Es scheint eine Frage der Zeit, bis Apple Microsoft überhohlt hat. Anlaysten sehen Apples Aktienkurs bei über 300 oder gar 500 Dollar. Also kein Problem.

Steve Jobs begründet wieso er keine Dividende ausschüttet mit den Risiken die er eingehen will. Das ist angesicht des explodierenden Aktienkurses schwer verständlich. Schauen wir das doch einmal genauer an.

Nein, wäre der iPad oder das nächste iPhone ein Flopp, würde das Apple noch nicht gefährden. Ein Produkt kann das nicht. Schauen wir genauer hin, wieso Apple schon einmal am Rande des Ruins stand. Steve hat darin Erfahrung – einige Male war Apple gefährdet. Es war nicht die Produktvielfalt, die Fehlinvestition in den Newton. Zurzeit ist Apple noch breiter aufgestellt und hat deshalb sogar das Computer aus seinem Namen gestrichen.

Apple hat es nicht mehr fertig gebracht, ein modernes Betriebssystem herauszubringen. Das war das erste Problem. Gravierender aber war, dass der PowerPC Chip nicht mehr auf die Apple Bedürfnisse weiterentwickelt wurde. Zu klein waren die Stückzahlen – obwohl Apple damals einen viel höheren Marktanteil als heute hatte.

Apples Risiko und Chance liegt im eigenen Chip. Wenn es Apple gelingt, einen Chip zu entwickeln welcher der Konkurrenz weit überlegen ist, dann kann Apple seine Märkte – mobiles Computing – dominieren. Das ist die Absicht. Chips zu bauen braucht zwei entscheidende Komponenten, die hellsten Köpfe der Branche und riesige Stückzahlen. Es ist wie beim Uhrwerk – man kann gegen die Swatch Group nicht mit einem eigenen Uhrwerk antreten, höchstens mit einer eigenen Uhr.

Apple wird bald alle seine Geräte mit den eigenen Chips ausstatten und geht damit das Risiko ein, dass es mit dem Innovationsrythmus von Intel nicht nachkommt. Intel ist das natürlich nicht verborgen geblieben und baut nun selbst mit Branchengrössen wie Google an einem Chip wie ihn Apple bauen will. Man notiere Google, nicht Microsoft. Apple riskiert viel, sehr viel. In 3 Jahren könnte Apple auf veralteter Technologie sitzen bleiben. Eine Abwärtspirale beginnt. Weniger Produkte werden verkauft, was die Chipproduktion noch teurer macht. Der Chip ist die teuerste Komponente in einem Computer. Noch weniger Geräte werden abgesetzt etc. etc. Apple wäre isoliert und könnte nicht einfach so einen neuen Chip einkaufen – das Betriebssystem würde darauf nicht laufen.

Dich Chance dass es Apple packt sind da. Aber gopf, Apple soll nun endlich den von mir immer geforderten TV bringen, sonst bringt ihn Google. Auch darin braucht es spezielle Chips, die Apple die nötige Stückzahl liefern könnte.

Eine weitere Gefahr droht, wenn jemand Palm kauft. Palm hat zwar kein interessantes Produkt. Weder in Sachen Hard- noch Software aber sitzt auf einigen Patenten mit denen ein Käufer die Konkurrenz im Atem halten könnte. Apple sollte Palm einen Rettungsdeal anbieten, wie es damals Microsoft mit Apple gemacht hat. Patente gegen hm, äh, was? Betriebsystem? Ob das Sinn macht?

Freuen wir uns auf die nächsten drei Jahre und hoffen, dass Apple der Technologietreiber bleibt.

Mitreden im Internet

von Reto Hartinger

Gesucht werden ab sofort die brennendsten Fragen und die besten Ideen zum «Internet der Zukunft». Das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS lädt Bürgerinnen und Bürger ein, sich an einer elektronischen Umfrage zu beteiligen. Die meistgenannten Themen werden am 17. April 2010 an einer öffentlichen Tagung diskutiert.

 

Wer über den Link http://ta-swiss-de.ideascale.com  seine Anliegen zum «Internet der Zukunft» deponiert, kann sich Gehör verschaffen. Mit der elektronischen Umfrage beschreitet TA-SWISS erstmals neue Wege: Über Internet sollen  Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen einbringen können. Die Vorschläge aus der  elektronischen Konsultation ergänzen jene, die aus drei eintägigen Diskussionsrunden in Lausanne, Lugano und Zürich resultieren. Die Fragen aus der elektronischen Umfrage und den Diskussionen werden zusammengetragen. Experten beantworten diese am 17. April 2010 anlässlich einer öffentlichen Tagung zum Thema Internet.

 

Obwohl Internet den Alltag erobert hat, fühlt sich kaum jemand in der Lage den Umfang und die Auswirkungen des Internets zu begreifen. Nutzerinnen oder Nutzer haben Fragen, Erwartungen, Hoffnungen, Befürchtungen, die im weltweiten Netz versiegen. Zu undurchsichtig scheint alles und zu unklar ist, wo solche Anliegen deponiert werden können.

 

Die Diskussionen sind Teil des Projekts «Internet der Zukunft», das sich mit den gesellschaftlichen und ökonomischen Folgen des Internets befasst. Drei Module beleuchten das Internet aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Im ersten Modul wurde das Thema «Herausforderung Internet» aufgerollt und Denkanstösse formuliert. Im zweiten Modul wurden Ansichten von Experten zur Entwicklung des Internets eingeholt. Im dritten Modul wird das Thema mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert, sowohl auf elektronischem Weg als auch in traditionellen Diskussionen.

 

Infos zum Projekt:  http://www.ta-swiss.ch/d/them_info_web2.0.html

Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung TA-SWISS 

Seit 1992 schätzt TA-SWISS Auswirkungen neuer Technologien ab und berät Parlament und Bundesrat vorausschauend in Wissenschafts- und Technologiefragen. Mit wissenschaftlichen Studien werden Trends in der Biomedizin sowie in der Informations- und Nanotechnologie erfasst und mit Dialog- und Mitwirkungsverfahren Einwohnerinnen und Einwohner in die Debatten einbezogen. TA-SWISS ist ein Kompetenzzentrum der Akademien der Wissenschaften Schweiz.

Schweizer ICT Magazine und ihre Relevanz

von Reto Hartinger

Man könnte einfach die WEMF Zahlen anschauen und dann wüsste man, welche Printtitel relevant sind. Am Interne Briefing in Bern hat der Referent Marcel Meier eine Aussage gemacht die ich nachvollziehen konnte. Die Werbeforschung sagt zwar aus, dass Jugendlich soundsolang und soundsooft fernsehen, fragt man sie aber selber schauen sie aber nicht fern. Fernsehen ist kein Primärmedium mehr – es läuft höchstens noch, ohne wahrgenommen zu werden.

Mein Medienkonsum hat sich auch total verändert in der letzten Zeit. Irgendwie wird er immer extremer. Ich möchte nicht von mir auf andere schliessen und möchte trotzdem wissen, welche Medien meine Zielgruppe liest. Welche noch relevant sind. Deshalb mache ich hier eine total nicht representative Umfrage.

Es ist wichtig, dass Du Deine Meinung auch im Kommentar festhälst, damit wir ein so genaues Bild wie möglich erhalten. Mache aus diesem Grund auch Dein Umfeld auf diese Umfrage aufmerksam.

Es sind immer mehrer Antworten möglich

Welche ICT Titel sind für dich relevant

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Auf welche ICT Titel habe/hätte ich Zugriff

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Mein Leseverhalten (mehrere Antworten möglich)

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Deine Meinung zu Blogs

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Begründe Deine Meinung im Kommentar

Nie ein besserer Zeitpunkt für neue Ideen?

von Markus Hegi

[English Version]

Statistisch zumindest haben neue Ideen die besten Chancen nach einer grossen Ökonomischen Krise, und zwar genau dann, wenn:
– Sich die meisten Menschen langsam vom ‘Krisenmanagement’ wegwenden, und wieder ‘an der Zukunft bauen’, und
– Noch nicht zu viele damit beschäftigt sind, ihre eigenen neuen Ideen umzusetzen.

Die gegenwärtige Rezession / Depression ist je nach Messung die tiefste seit 80 Jahren, und vielleicht die tiefste in unserem ganzen Leben. Dann sollte also auch irgendwo dieser Punkt sein, wo viele neue Ideen für die Zukunft geboren werden?

Ist jetzt vielleicht der beste Zeitpunkt um eine neue Firma zu gründen? Oder sich mit seiner Firma zu neuen Ideen hinzubewegen? Ist man zu früh, sind die meisten Leute in unserer Umgebung noch mit der Krise beschäftigt und keiner interessiert neue Ideen. Ist man zu spät, so hat schon jemand anders eine ähnliche Idee implementiert. Oder jeder ist ganz einfach zu stark mit seinen eigenen Ideen beschäftigt, um an unseren Idee interessiert zu sein.

Was denkt Ihr?

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