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Für die Medienwelt wirds brutal

von Reto Hartinger

Jetzt üben wir schon mehr als 10 Jahre und es ist noch keine vernünftige Antwort auf den schleichenen Tod des Papiers in der Medienwelt herausgekommen. Haben das die Verlage überhaupt nötig? Sie melden Rekordgewinne. Ist die Chefetage bei dieser Ausgangslage überhaupt noch nervös genug, um radikale Veränderungen anzugehen? Der Kleinanzeigenmarkt war ein Schlachtfeld das viel Geld gekostet und praktisch nichts eingebracht hat. Es ist zu erwarten, dass dasselbe bei den durch Tablet und iTV ausgelösten Veränderungen der Medien wieder passieren wird. Welches Konzept auch immer – es wird um Geschwindigkeit und Interaktivität gehen. Aus Abonennten werden Communities. Verlage müssen lernen dass es keine Kundenbindung Medien zu Konsument mehr geben wird sondern eine Konsument zu Konsument auf der Plattform des bzw der Medien. Diese Community muss sich über alle Devices auf der Plattform austauschen können. Der Redakteur wird zum Dompteur – Joiz macht es vor. Das Medium an sich gibt es auch nicht mehr, das Medium generiert zur Marke das sich über verschiedene Kanäle an seine Community richtet. Radio, TV, Print, Internet verschmelzen zu einer einzigen Marke über Transportkanäle. Eine Zeitung wird auch am TV gelesen und enthält Videos und es ist fast nicht mehr zu unterscheiden ist das jetzt ein TV-Kanal oder Internet oder weiss Gott was. Zugegriffen wird via Handy, Tablet, PC und TV – ja und es gibt ein Abo für alles. Die Medium-Marke, nennen wir sie mal Blick,  wird 24 Stunden News haben – auf allen Kanälen. Sie werden irgendwann einfach als Print (gratis am Abend für alle, für Abonennten eine Version am Morgen, am Donnerstag als Magazin mit mehr Hintergründen und Community Beiträgen und eine Version am Sonntag) zusammengefasst und ebenso als Nachrichten-Sendung auf de TV. Jedes Ressort wird ständig auf allen Kanälen präsent sein. Man kann Beiträge immer ansehen – auch wenn sie vor zwei Monaten gemacht wurden. Das ergibt neue Berufsbilder:

Der Themen-Manager

Weil der Blick nicht mehr einfach ein Durchlauferhitzer ist, gibt es für jedes Ressort Themen-Manager. Diese stellen Dossiers zusammen die Bestand haben und jederzeit aus jedem Medium abgerufen werden können. Schalte ich den Fernseher ein und gehe ich auf den Blick Kanal – sehe ich sowas wie die Frontpage. Das heisst das was gerade live läuft und ich habe Menüpunkte zu anderen Ressorts. Es kann sein, dass diese auch gerade live etwas im Programm haben, sonst kommt eine Konserve oder zum Beispiel nur grade aktueller Text. Fernsehen heisst inskünftig nicht nur bewegte Bilder sehen. Der Themenmanager bereitet Dossier aus Video, Audio und Print so auf, dass immer etwas spannendes zu sehen ist. Zu allem was läuft kann man auch zu Dossiers springen, während oder nach der Sendung. Der Themenmanager gibt Journalisten den Auftrag kurz eine Stellungnahme von einem Spezialisten via Skype zu machen und speist dieses in die Kanäle ein.

Der Community Redaktor

Er lässt Versionen von guten Kommentaren aus dem Live-Chat oder Kommentarfeld (wie bei Blogs) in die verschiedenen Kanäle einfliessen. Er bereitet diese Kanalgerecht auf. So erscheinen Live-Statements von Zuschauern im TV oder im Donnerstag-Magazin kommen grössere Kommentare oder deren Zusammenfassungen kommen in die Print und Internet/Tablet Versionen. Er ist dafür zuständig, dass nichtssagende Kommentare keine Bedeutung erhalten. Überwacht die Likes und gibt Ranglisten aus und macht Umfragen, deren Resultat er den TV Moderatoren oder Themenmanagern weiter gibt. Der Community Manager ist auch besorgt, dass die Sozialen Medien mit Inhalten befeuert werden und so Traffic auf die einzelnen Themen locken.

Die Leser

Der Leser baut eine Bindung zur Marke auf. Blick begleitet ihn über den ganzen Tag. Er kann sich sein Medienkonsum und die Inhalte individualisieren. Das Medium Blick könnte stärker werden als ein TV-Sender oder eine Tageszeitung. Das Packet wird er abonnieren wollen oder Einzelteile daraus.

Der Webemarkt

Für den Werbemarkt heisst das, ganz ganz genau dort sein, wo das Publikum affin ist. Blöd, jetzt wird auch TV Werbung aufwändig zu buchen und es gibt plötzlich präzise Einschalt und Aktivitätsquoten. Es müssen auch für Auftraggeber Abos her. Key-Account-Manager können im besten Sinne des Werbeauftraggebers auf den verschiedenen Medien Werbung platzieren. Schliesslich entsteht laufend neuer Content, der Werbefläche beinhaltet. Er ist befugt verschiedene Werbemittel ohne Rücksprache mit dem Werbeauftraggeber austesten.

Das Geschäftsmodell

Einnahmequellen sind Abos über alle Kanäle und einzeln, Einzelverkäufe von Beiträgen (eventuell über alle Kanäle aber mit x Artikel, Video gratis – danach bezahlt), Werbung, Werbeadministration, Contentpartnerschaften. Richtig gemacht, könnten TVs in arge Schwierigkeiten geraten, gegen eine solche Marke Blick konkurrenzieren zu können. Wie dramatisch sich das Business-Modell in den USA verändert hat, zeigt diese Grafik.

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Realisierbar?

Alles viel zu teuer, alles viel zu weit in die Zukunft gedacht. Ich weiss. Aber wie lange werden die Verlage für solche Konzepte brauchen? Ich beschreibe die Medien 3.0. Wer Strategien will, die heute umsetzbar sind, der besucht:

09.05.2012 – 13.00 – 15.45 , Messe Zürich

Medien 2.0 – ONE Kongress

http://internet-briefing.ch/onemedien

13.00-13.40 Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
13.40-14.30 Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
14.30.15.20 Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
15.20-16.00 Round Table

Für Internet Briefing Mitglieder und Gäste Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

Anmeldung

Strategien der Verlage im digitalen Zeitalter
Dr. Marcus Garbe, Geschäftsführer, Transaction Consulting GmbH
Durch die fortschreitende Digitalisierung und der immer höheren Reichweite von Smartphones und Tablet-PCs sei – vergleichbar mit der Entwicklung in USA – ein großes Titelsterben zu erwarten.  
Die Generation der über 40-jährigen bleibt den Kernpublikationen der Verlage (insbesondere den Tageszeitungen) treu – und hinter dieser Lesergruppe verbirgt sich bei den meisten Tageszeitungen mehr als 80 Prozent der Auflage. Im Gegensatz dazu ist die Bindung der jungen Zielgruppen an die Printprodukte nicht gelungen. Die Hoffnung, dass die Jugend „später“ zu den Printprodukten findet, hat sich als Illusion erwiesen. Das Ertrags- problem einer „aussterbenden“ Leserschaft wird bei den Verlagen über Vertriebspreiserhöhungen kompensiert.
Bei den Anzeigenmärkten scheint die Lage leider noch hoffnungsloser: Die Print-Rubrikenmärkte sind weitestgehend verloren. Auch die nationalen Werbebudgets schrumpfen und wandern in Richtung Online-Media. Das größte Risiko für die Verlage liegt bei den Einzelhändlern, die verstärkt Alternativen zur Print-Anzeige testen. Dies liegt zum Einen an neuen digitalen Geschäftsmodellen (z.B. Couponing, Rabattaktionen), aber auch verstärkt an dem Aufbau von eigenen e-Commerce Plattformen, bei denen nun performanceorientierte Online Werbung geschaltet wird, um die Kunden auf die Portale zu locken und zum Kauf auf der Plattform zu bewegen. Marcus bespricht mögliche Lösungsansätze:

  • Kerngeschäft: „More of the same – digitally“
  • (Warum die Einführung von Paid Content so schwierig ist)
  • Hybride Geschäftsmodelle: „Less of the same – digitally “
  • (Medien und Live-Entertainment – eine spannende Kombination für Anzeigenkunden und Leser)
  • Neue Geschäftsmodelle: „Something really new – digitally“
  • (Warum nicht Betten vermieten oder Hundefutter verkaufen?)

Zwischen Retweet und Dislike: Herausforderungen für die neuen alten Medien
Jacqueline Badran, Geschäftsführerin Zeix AG Andrea Rosenbusch, Partner Zeix AG
Unser Informationsverhalten verändert sich rasant mit der explosiven Ausbreitung von Social Media und mobilen Lesegeräten. Wie aber verhalten sich junge Mediennutzer heute tatsächlich? Haben die klassischen Medienhäuser noch eine Chance bei ihnen? Und wie werden der Medienkonsum und die Medieninhalte in Zukunft aussehen? Antworten darauf geben die Referentinnen u.a. anhand einer qualitativen Studie, in der Zeix junge Leute über ihren Medienkonsum befragt hat.
Gestützt auf das Userverhalten wird erläutert, inwiefern klassische Medien in den Dialog eintreten und ihre Themenführerschaft bewahren können. Müssen sich Medienhäuser dazu zu IT- Unternehmen wandeln? Jacqueline und  Andrea bieten eine Auslegeordnung für Handlungsbedarf und – spielraum und zeigen auf, welche Konsequenzen die neuen Kanäle für die Inhalte, Datenhaltung und die Interfacegestaltung der klassischen Medien haben. Anhand konkreter Beispiele gewinnt das Publikum einen Eindruck von Trends und Best Practices. Der Vortrag richtet sich an Medienverantwortliche aller Branchen.

  • Die neuen Medienkonsumenten
  • Welche Strategievarianten stehen Medien offen?
  • Was bedeutet dies für die (Web-)Geschäftsmodelle?
  • Wodurch wird eine gute User Experience erreicht, wenn Medien die Kontrolle über die Kanäle abgeben (müssen)?

Individuelle Tageszeitung: von der Projektidee zum Markttest
Roger Wernli, Head Innovation & Business Development, Previon
Die Medienindustrie befindet sich in einer doppelten Krise. Zum einen in einer wirtschaftlichen, weil das klassische Businessmodell der Werbe- und Anzeigenfinanzierung wegbricht und zum andern in einer strukturellen Krise aufgrund des verändernden Mediennutzungsverhaltens.

Oft kann im klassischen Kerngeschäft keine ausreichende Wertschöpfung mehr generiert werden, was neue Geschäftsmodelle verlangt. Durch die rasante Entwicklung der Digitalisierung und dem Aufschwung von neuen Technologien entstehen neue Marktchancen und die Herausforderung diese neue Technik mit Bestehendem zu verknüpfen.

In diesem Referat werden die Rahmenbedingungen dieses Wandels aufgezeigt und die Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen untersucht. Die grund­legenden Eigenschaften von personalisierbaren Mediensystemen werden aufgezeigt.

Es werden Aspekte betrachtet, welche im heutigen Medien­nutzungs­verhalten berücksichtigt werden müssen:

  • Individualisierung
  • Personalisierung
  • Targeting
  • Im Geschäftsmodell der individualisierten Tageszeitung wird auf diese Aspekte und Veränderungen eingegangen.

Round Table

Die verschiedenen angesprochenen Thesen werden mit den Teilnehmern diskutiert.

Anmeldung


Cloud Computing für Anbieter und Anwender hinterfragt

von Reto Hartinger

Am nächsten Zürcher Internet Briefing, das ausnahmsweise nicht am ersten Dienstag des Monats stattfindet – wegen Feiertags – sondern am 9. Mai an der ONE Konferenz, analysiert Ronnie Brunner was Cloud Computing heute dem Anbieter und dem Anwender bringen. Ich habe die Slides gesehen und bin beieindruckt wie Ronnie Vor- und Nachteile von Cloud Computing den normalen Anwendungen gegenüberstellt und berechnet, wie und wieso sich ein Cloud-Dienst für Anwender wie auch für Anbieter rechnet. Zum Beispiel rechnet er Grenzkosten, Opportunitätskosten und den Zeitwert des Geldes. Minuziös betrachtet er alle Aspekte, Versprechen und Risiken und zeigt deren Konsequenzen auf. Das solltest du dir nicht entgehen lassen, melde dich an

Danach werden wichtige Cloud-Dienste und deren praktischer Nutzen vorgestellt.

Wie Entwickler viel Zeit, Ärger und Geld sparen

von Reto Hartinger

Manch ein Entwickler denkt, dass er aus Büchern oder dem Web alles lernen kann, um seine aktuellen Probleme bei der Entwicklung von Software oder einer Webapplikation lösen kann. Stimmt. Nur, diese Methode braucht oft sehr sehr viel Zeit. Deshalb habe ich mir gedacht, wie wäre es, wenn der Entwickler die häufigsten Knacknüsse der Softwareentwicklung und deren Lösung kompackt an der ONE Konferenz präsentiert bekommt. Dasselbe mit dem Interface Design. Endlose Diskussionen könnten nach dieser Session ein schnelles Ende finden. Abgerundet wird der Track für Entwickler mit einem Einblick in Test Driven Development und der Cloud Datenbank von Amazon. Diese Session erspart dir viel Zeit, Ärger und Geld. Ein Muss für den modernen Entwickler und Projektleiter.

Web-Development – ONE Kongress

10.05.2012 – 08.45 – 11.45 , Messe Zürich

08.45-09.20 Die 8 grössten Knacknüsse bei der Softwareentwicklung und wie sie gelöst werden
Lukas Eppler, Simplificator
09.20-10.00 7 goldene Regeln für den Aufbau eines funktionalen Interfaces: Konzeption, Technik, Sicherheit, Praxisbeispiele
Ivan Schwab-Germann, CEO, Intersim AG
10.00-10.40 Amazon SimpleDB – Chancen einer Cloud-Datenbank
Louis Brauer, CEO, PIXELTEX
10.40-11.30 Test Driven Development in der Praxis
Markus Gallagher, Entwickler, Edorex Informatik AG

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/onedev


Die 8 grössten Knacknüsse bei der Softwareentwicklung und wie sie gelöst werden
Lukas Eppler, Simplificator
Probleme kennen wir alle, Lösungen müssen her. Lukas bespricht wie wir die 8 grössten Erfolgshindernisse bei der Softwareentwicklung in den Griff bekommen:
– Erwartungshaltung: Implizite Anforderungen
– Brainstorming vs Ausführung
– Sichtbarkeit von Problemen für Coder / Kunden
– Aufwandsschätzungen: 80/20 – Paretoverteilung
– Automatisierte Qualitätssicherung
– Outsourcing als Kostenfalle
– Kanäle der Kommunikation: Brief, Mail, Telefon, Skype, face to face
– Unterbrechungen / The State of Flow

7 goldene Regeln für den Aufbau eines funktionalen Interfaces: Konzeption, Technik, Sicherheit, Praxisbeispiele
Ivan Schwab-Germann, CEO, Intersim AG
Wir nehmen eine bekannte und weit verbreitete Problemstellung: Zwei Software-Komponenten brauchen eine Schnittstelle. Leider ist dieses Szenario in vielen Fällen problembehaftet. Die Gründe sind vielfältig, liegen aber oft nicht an der technischen Umsetzung, sondern an der Konzeption, der Performance, der Verfügbarkeit und anderem. Um das zu vermeiden, müssen konkrete Antworten auf folgende Fragen her:

  • Konzeption der Schnittstelle
  • Performance-Aspekte
  • Sicherheits-Aspekte
  • Transport-Layer, Architektur (SOAP, REST)
  • Datenformat (JSON, XML)
  • Change Management

Amazon SimpleDB – Chancen einer Cloud-Datenbank
Louis Brauer, CEO, PIXELTEX
Die Anforderungen an die Einfachkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit von Web-Datenbanken steigen ständig, während aber gleichzeitig die Budgets für Know-How, Administration und Redundanz enger werden. Die Amazon SimpleDB, Teil der Amazon Web Services, kann hier eine interessante Lösung darstellen. Ohne Fixkosten, Setups und Administration bietet SimpleDB eine einfache, aber sehr schnellen Key/Value-Datenbank an, welche dank umfangreichen SDKs sehr einfach in bestehende oder neue Web-Applikationen eingebunden werden kann. Neben zahlreichen “For-Free”-Features gibt jedoch auch Einschränkungen, welche berücksichtigt werden müssen. Ein Key/Value-Storage erfordert ausserdem ein “Umdenken” in der Anwendungsentwicklung. Das Referat möchte einerseits aufzeigen, wie heute Dank SimpleDB Web-Applikationen in kürzester Zeit entwickelt werden können, ohne dass auf spezialiertes Datenbank- oder IT-Know-How aufgebaut werden muss. Egal ob Tausend oder 1 Millarde Datensätze, SimpleDB wächste automatisch mit. Anderseits kann SimpleDB einfach in bestehende Applikationen integriert werden um bestehende Infrastrukturen zu entlasten und Entwickler wie DB-Admins das Leben erleichtern.

Test Driven Development in der Praxis
Markus Gallagher, Entwickler, Edorex Informatik AG
Die testgetriebene Entwicklung erlaubt das Erstellen von Software welche die Anforderungen durch minimalen Code erfüllt. Analog zu SCRUM zeichnet sich TDD durch das iterative Vorgehen aus und resultiert in Software von hoher Qualität. Markus bespricht die Grundlagen, dessen Vorteile und zeigt die dazu benötigen Werkzeuge auf. Er erläutert welche Stolpersteine bei der Umsetzung von TDD zu bewältigen sind.

  • Grundlagen und Motivation
  • Was ist Test Driven Development?
  • Wieso sollte man es anwenden?
  • Werkzeuge welche den Prozess erleichtern
  • Komplexe Situation: Isolation der Testfälle mit Stubs und Mocks
  • Gängige Fehler beim Test Driven Development?

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/onedev

Internet Briefings am 1. Mai?

von Reto Hartinger

Ich habe mal fröhlich mit Referenten Briefings für den 1. Mai in Zürich abgemacht. Ja, bis ich gemerkt habe, dass der Tag der Arbeit heilig ist. Was machen? Da komme ich doch auf Entzug. So habe ich TechTalk und Briefings einfach an die ONE Konferenz in die Messe Zürich verlegt. Als Mitglied bist Du wie immer gratis dabei. Die ONE Besucher können für CHF 80 teilnehmen. Also wie gehabt, einfach an einem anderen Ort und einem etwas anderen Format. Melde Dich jetzt an, damit Du sicher einen Platz hast, weil diese Sessions mit dem ONE Konferenzprogramm beworben werden.

Internet Breifing

09.05.2012 – 16.30-19.00 , Messe Zürich

Cloud Computing

http://internet-briefing.ch/onecloud

16.30-17.10 Wirtschaftlichkeit von Cloud Computing
Ronnie Brunner, Mitglied der Geschäftsleitung, Head of Solutions, Netcetera
Salesforce Chatter – Eine neue Art der Zusammenarbeit in Unternehmen
Michael Gisiger, Online Communication & Marketing Manager, PARX
17.10-19.00 Cloud-Dienste die den Business-Alltag erleichern
SecureSafe – die hochsichere zentrale Ablage für alle wichtigen Dokumenten
Dr. Tobias Christen, CTO, DSwiss AG
Google Apps for Business – Collaboration in der Cloud mit Google
Beat Käch, Managing Partner, PARX
connex.io: Schluss mit Adressdatenchaos
Marcus Kuhn, CEO und Gründer von connex.io GmbH h
Run my Accounts: Die Cloud-Buchhaltungs-Maschine
Thomas Brändle, CEO, Run my Accounts AG

Für Internet Briefing Mitglieder gratis, Nichtmitglieder Fr. 80.-

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/onecloud

Wirtschaftlichkeit von Cloud Computing
Ronnie Brunner, Mitglied der Geschäftsleitung, Head of Solutions, Netcetera
Einer der Haupttreiber, der das wirtschaftliche Potential von Cloud Computing bestimmt, ist der Skaleneffekt. Die Kombination von sehr grossen, dicht gepackten und automatisierten Daten-Zentren, die virtualisiert und standardisiert in Selbst-Bedienung verwendet werden können, mit statisch geglätteter Nachfrage von potentiell Millionen von Benutzern, reduziert die jährlichen Kosten pro Benutzer soweit, dass sie allenfalls sogar durch Werbeeinnahmen gedeckt werden können und somit im Extremfall für den Kunden gratis angeboten werden können.

In diesem Vortrag werden die wichtigen Konzepte aus den verschiedenen Perspektiven vorgestellt. Auf der Anbieterseite: “pay-as-you-go” (keine langen Verträge, Kosten gemäss tatsächlicher Nutzung), Mandantenfähigkeit, Automatisierung; auf der Kundenseite: Verlagerung von Investitionskosten in direkte Ausgaben, verbesserte Aufnahme von ”Best Practices”, einfachere Zusammenarbeit mit Partnern; und auf der Markt-Seite: vom “Freemium” Business-Modell zu behördlichen Auflagen und Datenschutz-Gesetzen im Markt.

Nach einem zusammenfassenden Blick auf das fundamentale Wirtschaftsmodell, das Cloud Computing so attraktiv macht, werden die ökonomischen Konsequenzen aufgezeigt, die eine Verlagerung von IT Dienstleistungen in die Cloud bedeuten, aus der Perspektive sowohl der Benutzer, als auch der Anbieter.

Anmeldung: http://internet-briefing.ch/onecloud

Techtalk:

09.05.2012 16.45-18.00 , Messe Zürich

How to fail at Agile

http://internet-briefing.ch/onefail

This english session is free for internet briefing members, others CHF 80


Scrum is not going to solve your problems, it’s just going to make all of them in-your-face obvious, every day. The challenge of Agile software development lies not in perfection, but in addressing failure. Fail early. Fail often. Don’t to fail the same way twice. Discover concrete ways to inspect and adapt your system. Fail at something new.
Be transparent. Identify failure, and react to it (a wise Texan once said, “The first rule of holes: when you’re in one, stop digging.”)
No-one wants to work on a failing project. Nearly everyone wants to be on a creative project. Make failure OK for your project teams in ways that promote innovation. Show improvements.
It’s not your job as Agile Coach to prevent the team from making mistakes.
It’s your job as Management to be prepared to meet failure head-on.

Registration/Anmeldung

Werden Deine Social Media Aktivitäten von der Presse wahrgenommen?

von Reto Hartinger

Beim Berner Internet Briefing zum Thema Facebook im Business hat während der anschliessenden Diskussion hat Monika Dellenbach vom Kursaal Bern eine spannende Story erzählt. Sie hatten nicht viel Geld um das Asiatische Restaurant im Kursaal zu pushen, dafür eine gute Idee. Sie haben während einigen Wochen via Facebook Fanpage. Testesser eingeladen. Diese haben fleissig getestet und gepostet. Das hat dem Kursaal nicht nur viele Sympathien eingebracht, die Presse ist auf die Aktion aufmerksam geworden und alle lokalen Zeitungen und Telebärn haben darüber berichtet. Im Verlaufe der diskussion sind immer mehr erfolgreiche Beispiele erwähnt worden, bei welchem die Presse via Sozialen Medien auf ein Unternehmen oder eine Aktivität des Unternehmens aufmerksam geworden ist. An der Social Media Marketing Konferenz spricht der Blogger und BlickamAbend Blattmacher Thomas Benkö, wie Journalisten auf Stories aufmerksam werden , notabene via Twitter.

Wie Journalisten Twitter nutzen
Thomas Benkö, Blogger und Blattmacher bei BlickamAbend

Twitter hat sich zur Breaking-News-Promi-Quote-Fettnäpfchen-Tritt-Schleuder entwickelt. Egal, dass Facebook eine grössere Nutzerzahl hat als Twitter. Hier sind die Opinion-Leaders. Die Sendungsbewussten. Die Selbstdarsteller. Die oberen 10‘000 des Social Webs. Während man früher Reporter auf die Pirsch nach Quotes von Prominenten oder heissen Storys schickte, flattern sie nun dank Twitter frei Haus in die Redaktion. Es gilt nur, sie zu finden. Dies geschieht auf zwei Arten: Entweder zufällig bei der Sichtung des Twitter-Streams. Oder durch aktive Suche. Aber natürlich gibt es für die einschlägige Klientel Tricks, damit Journalisten eher auf die richtigen Tweets aufmerksam werden.

  • Fallbeispielen, wie Journalisten auf eine Story aufmerksam wurden
  • Wie Viktor Giacobbos Strandung in Capetown medial ausgeschlachtet wurde
  • Wie Politiker dank Twitter ihre Statements losbringen
  • Wie Firmen ohne PR-Agentur Messages rüberbringen
  • Wie man bei Breaking-News zur Quelle kommt
  • Welchen Leuten man folgen soll und welchen nicht
  • Wie man in der Twitter-Spähre selbst wahrgenommen wird
  • Und: Ab wie vielen Followern bin ich cool?
  • Da solltest Du dabei sein – melde Dich zur Social Media Marketing Konferenz an! Es gibt eine ganze Reihe von Journalisten die ein Twitter Account haben. Hier eine Liste von Twitter-Journis.


    Wohin geht das Social Web? Dr. Helmut Becker, Vorstand von XING, spricht in Zürich

    von Reto Hartinger

    Früher haben wir es Web 2.0 genannt und nach zwei Jahren fragten wir uns schon, ob das bereits alles gewesen ist. Trend war Web 2.0 bereits, aber so richtig abgefahren ist es, als wir es Social Media zu nennen begannen. Irgendwie stehen wir auch heute nach einigen Jahren Social Web noch ganz am Anfang. Jetzt hat Social Media auch Google erfasst. Fast panikartig haben sie eine Strategie entwickelt und mit Google+ umgesetzt. Gähnende leere herrscht. Wer zu spät kommt wird bestraft. Das wird aber nicht das Letzte sein, das wir von Google in dieser Sache gehört haben. Zu den Frühen im Web 2.0 gehört XING oder damals OpenBC (offener Business Club). Die haben einen guten Börsengang hingelegt, viel Geld in die Kasse bekommen, stehen aber trotzdem unter Innovations-Druck. Facebook und LinkedIN sind hart Konkurrenten. XING musste sich gut überlegen, wohin die Sozialen Medien steuern, um eine Vorwärtsstrategie umzusetzen, die 2012 ausgerollt wird. Dr. Helmut Becker, Vorstand von XING, spricht in Zürich an der Internet Briefing Social Media Marketing Konferenz:

    Dr. Helmuth BeckWohin geht das Social Web?
    Dr. Helmut Becker, Vorstand, Chief Commercial Officer, XING AG
    Über 1 Milliarde Menschen nutzen Soziale Netzwerke. Doch ihr Einflussbereich geht längst über die einzelnen Webseiten wie Facebook, XING, Twitter & Co hinaus. Mittels APIs, Apps und sozialen Plugins hat sich das Social Web zu einer Infrastruktur entwickelt, die nicht nur das Internet, sondern auch unseren Lebens- und Berufsalltag durchdringt. Anhand der aktuellsten Produktentwicklungen von XING – etwa der public API- zeigt Dr. Helmut Becker, wie man heute arbeitet: vernetzt.

    • Das Social Web als Infrastruktur: APIs, Apps und Social Plugins
    • Konsequenzen für die Produktentwicklung von XING
    • Neues von XING

    Ich bin gespannt auf einen Mann, der am Drücker eines Dienstes steht, den ich täglich benutze. Wie wird sich XING in meinem Arbeitsalltag behaupten? Wird XING eine Marketingmaschine für Business, wie Facebook es bereits ist? Entwickelt sich XING eher zu einem Business-Tool? Das solltest Du Dir auch anhören. Sei dabei, bei der Social Media Marketing Konferenz!

    Facebook, Google, Apple verändern wie wir suchen

    von Reto Hartinger

    1 Es ist rasant, wie Google sich in den letzten beiden Jahren verändert hat. Google hat zwar in Europa noch einen Marktanteil von 90 % und kann sich in den USA auf einem hohen Niveau halten, doch nie war Google dermassen unter Druck. Dementsprechend schnell walzt Google neue Initiativen aus. Um Facebook/Bing etwas entgegenzustellen, hat Google mit Google+ einen Dienst entwickelt welcher das was meine Freunde gut finden für mich sichtbarer zu machen. Leider läuft nichts in Google+ und damit kommt das “noch” nicht in Fahrt. Es kommt noch schlimmer, Facebook wird im Zug des Börsengangs eine eigene Suchmaschine ankündigen. Dass Facebook ernst zu nehme ist, ist klar, denn im Februar wurde in Facebook 336 Millionen Mal gesucht. Ok, Google bringts im gleichen Zeitraum auf 11,7 Mia. Sollte die Facebook-Suche mehr als nur Facebook Inhalte beinhalten, ändert sich das drastisch.

    Apples Siri sorgt dafür, dass es weniger Suchabfragen gibt, denn es wird nicht mehr nach einer Liste, sondern nach einer Antwort gesucht. Wieso sollte eine Suchmaschine auf die Frage , “wie warm ist es in Madrid?”, eine Liste mit Websites liefern? Siri sagt, 24 Grad, Punkt. Kein Eintippen, kein Klicken und vor allem, keine Werbung. Google wird nun auch semantische Suchresultate bringen. Mardid 24 Grad, Karte – Trefferliste. So kann das zukünftige Resultat in Googe aussehen.

    Bing bringt auf Branchen wie z.B. Tourismus spezialisierte Resultate und damit die viel relevanteren Resultate. Auch Google kennt Shopping-Resultate und wird noch mehr solche spezialisierte Resultate anbieten.

    Das alles hat Implikationen auf das Suchmaschinenmarketing und auf die Suchmaschinenoptimierung. An der ONE Konferenz betrachten wir die Zukunft der Suchmaschinen und wie SEOs damit umgehen sollten. Internationale Speaker und ausgewiesene schweizer Profis geben die Best Practicies bekannt.

    10.05.2012 – 13.00 – 15.50 , Messe Zürich

    Suchmaschinen-Optimierung – ONE Kongress

    13.00-14.00 Future of Search
    Niels Doerje und Marcus Tandler, Partner, Tandler.Doerje.Partner, München
    14.00-14.40 Wie hat sich SEO mit dem Panda- und anderen Updates verändert?
    Philipp Sauber, CEO & Inhaber, INM Inter Network Marketing AG
    14.45-15.15 Optimierungspotenzial mit Searchmetrics erkennen
    Matthias Schmid, Project Manager, Unic
    15.15-15.50 SEO Controlling zur Sicherung und Ausweitung der Erfolge
    Beat Z’graggen, CEO, Worldsites GmbH
    15.50-16.25 Google und die semantische Suche
    Patrick Price, CEO, Idealizer AG
    16.25-17.00 SEO: Internes Linking
    Daniel Houghton, Partner, etaktiker

    Für Internet Briefing Mitglieder und Gäste Fr. 220.-, Nichtmitglieder Fr. 295.-

    Anmeldung hier klicken

    Future of Search
    Niels Doerje und Marcus Tandler, Partner, Tandler.Doerje.Partner, München
    Marcus Tandler und Niels Dörje betreiben heute selber  Websites/digitale Projekte. Niels hat viele Jahre international für Google gearbeitet, Marcus ist SEO-Interessierten als Mediadonis
    bekannt. Niels und Marcus einen fundierten Überblick über die derzeitige Entwicklung bei Google, und die Implikationen auf die Arbeit moderner SEOs. Sie besprechen u.a. :

    • Die Evolution von Google´s Universal Search
    • Social Signals als Rankingfaktor
    • User Intent
    • Aktuelle Search-Patente

    Wie hat sich SEO mit dem Panda- und anderen Updates verändert?
    Philipp Sauber, CEO & Inhaber, INM Inter Network Marketing AG
    Google räumt seinen Such-Algorithmus auf. Mit Panda und anderen Updates zählt Content immer mehr. Was bedeutet das? Der Zusammenhang ist klar: Die besten Conversion Rates erzielt man mit einer guten Platzierung bei Google. Deshalb wird SEO als Marketing-Instrument im Online-Mix immer wichtiger. Die Top-Position beim entsprechenden Keyword erobert man sicher mit gutem Inhalt. Daraus ergeben sich bei der Suchmaschinenoptimierung folgende Fragen

    • Was genau hat der Panda-Update bewirkt, wieso korrigiert Google weiterhin
    • Welche Sites haben davon profitiert und welche an Boden verloren
    • Welche Auswirkungen hat das auf die Onpage-Optimierung
    • Welche Optimierungsfaktoren werden neu stärker gewichtet, welche weniger
    • Welche Bedeutung haben Backlinks, konnte Google den Linkfarmen den Garaus machen

    Optimierungspotenzial mit Searchmetrics erkennen
    Matthias Schmid, Project Manager, Unic
    Es geht um weit mehr, als für ein bestimmtes Keyword auf dem ersten Platz zu sein. Inhalte müssen optimiert werden, Suchresultate ansprechend gestaltet werden und nicht zuletzt muss der HTML-Code maschinenlesbar sein. Searchmetrics liefert die notwendigen Analysedaten – nicht nur für die eigene Website, sondern auch für Konkurrenz-Websites. Damit Entscheidungen datenbasiert getroffen werden können. In diesem Referat wird aufgezeigt, wie mit der mächtigen SEO-Software Searchmetrics Optimierungsmöglichkeiten eruiert werden können und wie die Software für eine systematische Konkurrenzanalyse genutzt werden kann.

    SEO Controlling zur Sicherung und Ausweitung der Erfolge
    Beat Z’graggen, CEO, Worldsites GmbH
    Google-Positionen mit irgendwelchen Tricks zu erreichen wird immer schwieriger. Was ist nötig, um die Positionen auch langfristig zu halten? Welche Controlling-Möglichkeiten gibt es um herauszufinden, wie über die organische Google-Suche mehr Umsatz erzielt wird? Es gibt viele, die immer wieder aufgrund der neusten Vorlieben von Google Anpassungen vornehmen. Später muss das wieder geändert werden, weil Google nicht mehr positiv darauf reagiert oder die Massnahme sogar bestraft. Wie können aber Positionen bei Google langfristig gehalten werden? Was hat sich bewährt? Welche Möglichkeiten bestehen, um den Erfolg zu messen und frühzeitig zu merken, dass Google Probleme mit dem eigenen Auftritt hat?

    • Worauf Google wirklich achtet
    • Wie Positionen langfristig gesichert werden
    • Wie erkenne ich in welche Richtung Google sich bewegt und was das für mich bedeutet
    • Wie der Google Roboter richtig behandelt wird
    • Möglichkeiten für ein auf den langfristigen Erfolg ausgerichtetes Controlling der SEO-Massnahmen

    Google und die semantische Suche
    Patrick Price, CEO, Idealizer AG
    Im März hat Google bekannt gegeben, dass dieses Jahr die grösste Umstellung des Such-Algorythmus in der Geschichte von Google stattfinden wird. Dabei soll Google von der Such-Maschine zur Antwort-Maschine weiter entwickelt werden. Welche Auswirkungen sind davon zu erwarten und wie können Sie ihre eigene Website semantisch strukturieren, damit dieser historische Wechsel von Google für Sie zur Chance, statt zum Risiko wird. Patrick bespricht die semantische Interpretation von Google, damit Du danach Deine eigene Website gezielt auf eine semantische Indexierung hin optimieren kannst

    Google und Bing unterstützen seit kurzem offiziell schema.org (semantische microformate), womit Inhalte als Entitäten markiert und somit in einen semantischen Zusammenhang gebracht werden können. Du wirst Microformats und deren Bedeutung verstehen, um deren Implementation in die eigene Website gezielt angehen zu können. So bringen Dir die neuen Entwicklungen in Googles Suchalgorythmus mehr Traffic

    SEO: Internes Linking
    Daniel Houghton, Partner, etaktiker
    Wir wissen, dass viele externe Links gut fürs Ranking in Google sind. Dasselbe gilt aber auch für interne Links. Daniel bespricht anhand des Fallbeispiels Ricardo.ch die Best Practicies der Verlinkung.

    • Was sind interne Links für Google?
    • Was ist „Link Juice“
    • Onpage SEO einen Schritt weiter denken als , meta description und Content.
    • Anzahl interne Links pro Seite. 100-150 wirklich best practice?
    • Bedeutung von Homepage Links.
    • Platzierung der Links
    • Beispiel Tag-Clouds
    • Footer Links / Über Uns Seiten
    • Internes Nofollow => sinnvoll
    • Korrekte Verwendung von Anchor Text
    • Internes Linking bei der Pagination

    Die neue Internet Briefing Website ist online

    von Reto Hartinger

    Ja ja ich weiss. Es war schon fast ein running Gag, das mit der neuen Website. Sie hat ein Jahr und etwas Verspätung, aber sie kann auch was. Es ist vor allem der Motor, der ein imenses Lifting erhalten hat. Alles wird besser!

    Gehst Du in den Member-Bereich, so siehst Du auf einen Blick bei welchen Events Du bereits angemeldet bist, welche Call for Speakers Du eingereicht hast (wird noch aufgeschaltet), welche Rechnungen noch offen sind und welche Daten wir über Dich gespeichert haben etc. Du kannst natürlich alles bearbeiten, die Rechnungen online bezahlen oder die Rechnungsempfangsadresse ändern (z,B zu Zentraler Adresseingang oder Privatadresse oder neuer Firma), Deine Daten updaten, Du kannst bestimmen zu welchen Events Du Einladungen erhalten willst und Vieles mehr. Du erhälst die Hoheit über Deine bei uns gespeicherten Daten!

    Die Referenten werden mehr in der Vordergund gerückt. Wie Du siehst, hat jedes Event ein Foto des Speakers und der Kurzlebenslauf des Referenten kann eingesehen werden. Er kann im internen Bereich Dokumente hochladen (z.B. seine Präsi, Videos oder solches verlinken), welche all jene einsehen können, die das Event besucht haben, also auch Nichtmember. Er kann die Teilnehmberliste einsehen.

    Wenn wir Videos von Veranstaltungen machen, können diese im öffentlichen Videobereich gesehen werden(wird noch aufgeschaltet). Diese sind also von allen einsehbar. Ganz cool finde ich auch die Integration des Blogs gelöst. Inhalte und Kommentare des Blog erscheinen auch an verschiedenen Orten auf der Website. Autoren erhalten also eine viel grössere Sichtbarkeit. Blog und Website sind jetzt richtig verzahnt! Im Blogteil der Website binden wir auch noch andere interessante Blogs zu unseren Themen aus der Schweiz ein.

    Es ist jetzt auch einfacher für jede Veranstaltung oder für Website-Bereiche Partnerschaften und Kooperationen einzugehen. Das freut mich natürlich. Das Internet Briefing soll ja nicht ein Monolith sein, sondern mit allen anderen die am gleichen Strick ziehen verbunden sein. Gemeinsam sind wir stärker. Je besser die Dos und Donts von den Akteuren verinnerlicht werden desto mehr verdienen sie desto bessere Websites werden sie bauen. Das war scbon immer das Ziel des Internet Briefings – die Qualität des Schweizer Webs zu verbessern, nichts anderes.

    Was solltest Du jetzt tun? Logge Dich auf www.internet-briefing.ch ein und bearbeite Deine Daten, damit wir Dich noch besser bedienen können. Dein ursprüngliches Passwort wird nicht mehr funktionieren.  Der Einfachheit halber machst Du einfach “Passwort vergessen” und erhälst ein neues.

    Als Identifikator (Benutzer) dient Dein E-Mail. Willst du über Facebook einloggen, müssen wir über dasselbe oder zusätzlich über das E-Mail verfügen wie Facebook, das musst Du halt noch eingeben sofern wir es nicht bereits haben. Bearbeite Deine Daten, lade Dein Bild hoch, wähle welche Themen Dich interessieren.

    Der Eventteilnehmer der nicht Mitglied ist, wird ebenfalls aufgewertet. Er kann sich auch einloggen und alles über die von ihm besuchten erfahren – hochgeladene Dokumente, Teilnehmerliste und er kann seine Daten bearbeiten.

    Es wird endlich auch möglich sein, Firmenmitgliedschaften abzuschliessen. Eine Mitgliedschaft ist zwar immer noch an eine Person gebunden, eine Firma kann aber vergünstigt eine Anzahl solcher Mitgliedschaften vergeben. So können alle in der Firma über die Themen informiert werden, die sie wirklich interessieren und die Firma bekommt eine einzige Rechnung. Da es keinen Sinn macht, eine allgemeingültigen Tarif zu machen, verhandle ich das mit jeder Firma einzeln um das bestmögliche Angebot zu machen.

    ONE Konferenz ist online und buchbar

    von Reto Hartinger

    Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

    Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

    Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

    Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

    Für bessereren Verkehr dank offenen Daten.

    von Hannes Gassert

    Die Schweiz pul­siert im Rhyth­mus der Ver­kehrs­adern: Strasse und Bahn, Velo­fah­rer, Auto­mo­bi­lis­ten und ÖV-Benutzer erzeu­gen nicht nur grosse Men­gen von Daten, ihr Ver­hal­ten wird auch mass­geb­lich durch diese gesteu­ert – Ver­kehrs­leit­sys­te­men und Echt­zeit­fahr­plä­nen sei Dank. Am anstehenden Mobi­lity Hack­day will make.opendata.ch Ende März das Inno­va­ti­ons­po­tential aus­lo­ten.

    Mobi­li­täts­da­ten sind eine gefragte Grund­lage für tech­no­lo­gi­sche Inno­va­tio­nen wie poli­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zesse. Anders als in andern Län­dern sind sie in der Schweiz aber allzu oft nicht öffent­lich ver­füg­bar oder frei ver­wend­bar – für ein Land mit einer ver­kehrs­tech­ni­schen Inge­nieur­stra­di­tion wie der Schweiz ein Kurio­sum. Seit eini­ger Zeit beginnt sich die Situa­tion jedoch zu ändern: Soft­ware­ent­wick­ler und Desi­gner, Mobi­li­täts­pla­ner und andere Exper­ten arbei­ten mehr und mehr an offe­nen Sys­te­men für bes­se­ren Verkehr.

    make.opendata.ch hackdays 2012 - let's go!

    Am 30. und 31. März tref­fen sich zeit­gleich in Zürich (Fal­cone – der Internet Briefing Community bestens bekannt) und Genf (Haute école d’art et de design HEAD) im Rah­men der zwei­ten make.opendata.ch–Hack­days Gestal­ter, Den­ker und Macher, um zusam­men der Frage nach­zu­ge­hen, wie sich mit offe­nen Daten ein­fa­chere, freund­li­chere oder prak­ti­schere Nut­zungs­mög­lich­kei­ten unse­rer Ver­kehrs­in­fra­struk­tur erschlies­sen las­sen. In kur­zen Refe­ra­ten und offe­nen Work­shops wer­den Mobile Apps, Visua­li­sie­run­gen, Webap­pli­ka­tio­nen und Mas­h­ups kon­zi­piert und ent­wi­ckelt, gemein­sam von Nut­zern, Anbie­tern und Exper­ten.

    Die Hackdays dau­ern von Frei­tag 9 Uhr bis Sams­tag 17 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos – doch um früh­zei­tige Anmel­dung wird gebe­ten. Die SBB wird vor Ort vertreten sein, Politik und Verwaltung ebenso, dazu kommen zahlreiche Innovatoren und Kreative aller Couleur. Auch du solltest dabei sein, denn hier wird Zukunft gebaut.

    Das Ziel ist klar: wir nutzen loten aus was “ÖV 2.0″ heisst, wir bauen Anwendungen um datengetriebenen Individualverkehr, wir gönnen uns und unserer Mobilität einen Innovationsschub. Let’s go!

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