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ONE Konferenz ist online und buchbar

von Reto Hartinger

Die ONE Konferenz mehr Speaker als manche Konferenz Teilnehmer – 97 an der Zahl. Die Themen sind breit gefächert in 22 verschiedenen Tracks untergebracht. Mitglieder des Internet Briefings haben wieder eine Vergünstigung, statt CHF 295 für einen 3-4 stündigen Track, bezahlen sie nur CHR 220.

Ich selber bin natürlich begeistert vom Programm. Jetzt bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Blogge, twittere, verlinke und empfehle die Konferenz weiter und melde Dich an. Als Mitglied darfst Du unbegrenzt viele Deiner Kontakte zu Mitgliederkonditionen einladen, sie müssen bei der Anmeldung einfach Deinen Namen angeben.

Verwende diesen Link: http://www.one-schweiz.ch/konferenz/

Du kannst die Programmübersicht auch auf Deiner Website einbinden. Maile mir einfach an insider@vtx.ch

iTV kommt mit iCloud

von Reto Hartinger

Es war schon erstaunlich wie ruhig es war um Video-Content bei der Vorstellung von iCloud. Da ging es nur um Musik. Hm. Dabei wurde gemunkelt, dass Apple mit ganz Hollywood Verträge unterzeichnet hat. Das besträckt mich zur Annahme, dass der iTV von Apple diesen Herbst endlich kommt.

Das Offering von Apple schien eigentlich nie den TV zu konkurrenzieren. Es gab einfach nichts Neues. Auch mir ist die Revoltion nicht wirklich in den Sinn gekommen. Bis jetzt. Aber schauen wir doch einmal an, was der iTV bis jetzt leistet

1. Apps. Damit wird der TV zur Arbeits- und Spielkonsole

2. TV mit Hard-Diskrecording

3. Hollywood – man kann die Filme mieten

.4 Internet kommt ins Wohnzimmer und kann mit der ganzen Familie geteilt werden

5. iCloud. Alles kann aus der Cloud bezogen und mit allen anderen Devices geteilt werden. Also ich kann ein Film auf dem TV sehen, dann fahre ich zur Arbeit und schaue mir den Film an der Stelle wo ich angehalten habe auf dem iPhone weiter an.

6. und …. das erkläre ich gleich

Das hatten wir doch alles irgendwie schon. Das gibt mir zwar ein nettes Gefühl, ändert aber nicht so wahnsinnig viel für mich.

Jetzt hat Apple aber die Voraussetzungen, dass sich doch etwas entscheidendes ändert. Nachdem nun alle Software auf iOS übertragen sind, könnte der iTV dazu genutzt werden die eigenen Filme zu schneiden und diese auf die iCloud zu laden und mit anderen zu Teilen. Es wäre in Youtube Konkurrenz mit voller Länge und HD Qualität geboren.

Was die Konkurrenz nun wieder nicht machen könnte, wäre die Videoschnittsoftware und die Verteilplattform zur Verfügung stellen.  Das Geschäftsmodell von Apple ist wieder einmal viel einfacher als jenes von Googles Youtube. Youtube ist fast nicht mehr zu gebrauchen, dermassen zugepflastert von Werbung. Apple braucht keine Werbung, die Hardware birgt genügend Marge. Die Konkurrenz schaut wieder einmal in die Wäsche, weil ein entsprechnd umfassendes Angebot fehlt. GoogleTV ist ja glänzend gescheitert und die entsprechende Hardware dazu auch.

Mit dem iPad hat Apple erstmals auch die Massenmarkt-Vermarktung begriffen. Was Premium ist, muss keinen Premium-Preis haben. Alle Komponenten zusammen kosten bei der Konkurrenz heute 2000 Dollar, Apple könnte den iTV zum selben Preis anbieten. Die Konkurrenz wäre auch da machtlos. Apple verdient am Oekosystem. Es wird wieder extrem lukrativer für die iOS Plattform zu entwickeln. Noch mehr Software für iOS verkauft auch mehr andere iOS Devices.

Social War for Talents

von Reto Hartinger

Die Sozialen Netzwerke wie XING.com und LinkedIn.com werden schon längst als Headhunting-Plattformen benutzt – oder auch gelinder ausgedrückt, für Personalbeschaffung. Es ist ja praktisch, dass man alle Lebensläufe (und Referenzen) und Qualifikationen online einsehen kann. Und dies von hundertausenden von Personen. Selber benutze ich XING um Referenten zu finden.

Ich glaube es ist die UBS, welche ihren Mitarbeitern XING-Profile verbietet. Trotzdem gibt es tausende von UBS uns ex-UBS Mitarbeiter Profile. Bei den Mitarbeitenden sind XING, Facebook, Youtube und Twitter längst alltägliche Instrumente geworden; zur Kommunikation, zur Unterhaltung und bei der Stellensuche.  Ist das die richtige Taktik, die Mitarbeiter einzuschränken? Firmen versuchen sich in Sozialen Medien aber auch als guter Arbeitgeber zu positionieren.  Wir sind ziemlich ratlos, wie wir als Firma mit den Sozialen Medien umgehen sollen. Gibt es bereits eine Best Practice im HR Bereich?

Ralph Hutter gibt am nächsten Internet Briefing einen Überblick über den Einsatz von Social Media in Personalprozessen und gibt Praxistipps für einen erfolgreichen Start.

1.3.  17.30-20.00 Social War for Talents
·        Wirkungsbereiche des Employerbranding
·        Employer Branding vs. Employee branding
·       Eignung von Social Media Plattformen für Recruiting, Retention und Unternehmenskultur
·        Erfolgsmessung
·        Aktuelle Beispiele von führenden Unternehmen
·        Dos and Donts
·        Vorgehensmodell für die Einführung von Social Media Kommunikation im Unternehmen

Infos und Anmeldung: Social War for Talents

Interaktive Videowerbung

von Daniel Niklaus

Immer wieder kommen interaktive Videos. Es läuft ein Film und der Hauptdarsteller steht vor einer Entscheidung, die der Zuschauer für ihn übernimmt. Meist sind diese Teile etwas langweilig und doch haben wir wieder eine Variante. Diesmal blutig…

Was haltet ihr davon?

Shoot the bear

von Daniel Niklaus

Die Telcos werden die Leanback-Medien killen

von Reto Hartinger

Die Telcos haben es nie fertig gebracht, mit Mehrwertdiensten Geld zu verdienen oder diese wenigstens für die Nutzer interessant zu machen. Apple hat dies geändert und die neuesten Apple Innovationen werden sie wieder killen.

Der ganze Internet-Traffic wanderts ins mobile Netz

Das iPhone hat schon zu viel Datenverkehr auf den mobilen Netzen geführt, jetzt mit dem iPad und seinen Konkurrenten explodiert die gestreamte Datenmenge auf den mobilen Netzen geradezu. Leanback heisst konsumieren von grossen Datenmengen.

Streaming-Daten wandern in die Cloud und werden von verschiedenen Geräten abgerufen

Apple hat erkannt, dass es für einen Nutzer nichts bringt, wenn er ein und denselben Film oder ein Musikstück zuerst auf den Mac, dann auf den iPod, später auf das iPhone und schlussendlich noch auf den iPad laden soll. Das ist nicht Benutzerfreundlich. Der Apple-User soll ein Video auf dem iPad bestellen können, dort ansehen, dann unterwegs mit dem iPhone weiter schauen (an der Stelle wo er grad war) und im Büro oder zuhause angekommen auf dem Mac (oder PC?) weiterfahen. Alles gestreamt aus der Cloud. Mal via Festnetz, mal via mobile Verbindung.

FaceTime lässt die Netze zusammenkrachen

Noch schlimmer wird es mit FaceTime, wenn plötzlich alle Leute nicht mehr telefonieren sondern Videokonferenzieren.

Flattrate gibts nicht mehr

Damit sich die Telcos schützen, haben sie die Flatrate abgeschafft. Sollen doch die Trottelkunden selber schauen, wie sie ihren Datenverkehr in den Griff bekommen oder eben nicht. Damit ist die Idee gestorben. Zurück zu Feld eins, nichts geht mehr. Die Geräte und die Dienste werden nutzlos.

WiFi Lösung und Killer

Es ist klar, dass der Datenverkehr auf den mobilen Netzen damit extrem zunimmt. Die kommen jetzt bereits nicht mehr nach – vor allem in den USA. Deshalb wird auch FaceTime gar nicht via Mobilenetz angeboten. Der Ausbau der Netze wird sehr teuer sein und zu späht kommen. Eine Lösung wäre, den Traffic über das Festnetz bis zum Verbrauchsort zu führen und dort via WiFi zu  verteilen. Auch das geht zu langsam aber immerhin wohl noch schneller als der Ausbau der Netze.

Skype und FaceTime nagt an den Telcoeinnahmen

Die Telcos geben klein bei. Mit dieser Strategie akzeptieren sie, dass man über WiFi mit Skype und FaceTime gratis wird telefonieren können. Bald wird es über WiFi die viel besseren Telefonielösungen geben als über das mobile Netz. Aber was kümmert das die Telcos mit dem verbleibenden Datenverkehr können sie immer noch genug verdienen, denn wir werden von ihren Netzen abhängig sein.

Google me – ein Facebook-Killer?

von Reto Hartinger

Die Gerüchteküche spricht über einen Facebook-Konkurrenten aus dem Hause Google. Es war schon ein bischen beschämend, dass Google im Bereich Social Media nichts zustande gebracht hat. Von Facebook geht eine reale Gefahr für Google aus. Erinnern wir uns, was das Wichtigste für Google ist, nein nicht wieviel Sucheläufe jemand auf Google macht, sondern wieviel Zeit mit Google und seinen Diensten verbracht wird. Darum geht das Internet Game. Facebook ist so stark geworden, dass es “das Internet” sein könnte. Wieso Applikationen ausserhalb von Facebook entwickeln, wenn die Surfer in Facebook sind und Facebook für eine virale Verbreitung sorgt? Dienste wie Youtube braucht es nur noch als Behälter/Speicher für Videos, abgespielt und verbreitet werden sie in Facebook und jettzt wo sich Facebook sogar noch über seine eigenen  Grenzen ausdehnt, wird es immer schlimmer für Google.

Wie ernsthaft kann Google die Stellung von Facebook überhaupt attakieren?

Google hat es mit Buzz nicht geschafft, einen Konkurrenten zu Twitter zu etablieren und Wave ist ein Lüftchen, reisst aber keine  Welle. Collaboration- und Social Media Ansätze sind auch in iGoogle eingebaut, doch niemand braucht sie. Googles Strategie ist glücklos, unbeholfen, könnte man sagen. Sie hecheln dem Markt hinterher. Ein weiteres Problem: die Produkte sind isoliert und nicht von einer Gesamtstrategie getragen. Das hängt mit der Unternehmenskultur von Google zusammen. Nicht das Management welches eine Gesamtsicht auf das Unternehmen und die Produkte hat, gibt vor was gemacht wird, sondern einzelne Ingenieure bringen Ideen hoch. Diese werden aufgenommen oder zurückgewiesen. Meist werkelt ein Team vor sich hin und zeigt, was es in x Monaten gemacht hat. Dann wird entschieden ob das Projekt mehr Ressourcen bekommt. Siehe Wave.

Was müsste bei Google me anders sein?

Mit Google me könnte es klappen, wenn es gelingt, dass wirklich alle Projekt-Teams zusammenarbeiten. Google hat ja jeden Content und kennt seine User. Aber wieso soll das Picasa- (Foto), Youtube- (Video), Buzz- (Twitterkopie), Blogger-, Orkut-,  Apps Engine, Docs-, Google Talk-Team und weiter zusammen arbeiten? Wieso sollen sie ein Produkt machen, das stärker ist als seine Einzelteile?

Google ist auch getrieben von einer Nein-Politik. Wenn jemand no sagt, geht das Ding nicht online. Das kann Security, User Experience oder weiss der Geier was sein. So zögern sich die Projekte endlos hin. Je mehr weiter Teams dazu kommen desto schwieriger wirds, denn jetzt kann jedes Einzelteil das Ganze blockieren.

Ich hoffe, dass Goolge das auf die Reihe kriegt oder es wird ein Schnellschuss auf den die User nicht gewartet haben.

Wie performen neue Werbeformen, was kann iPad & iPhone Werbung?

von Reto Hartinger

Werbeformen und Vermarkungsmöglichkeiten für unser Produkte und Dienstleistungen haben sich verändert. Durch soziale Medien, Mobile, iPad und iPhone etc sind neue Möglichkeiten dazu gestossen. Wir müssen zuerst wieder damit umgehen lernen, die neuen Dos und Donts kennen lernen.

Michael Rottmann bespricht am nächsten Internet Briefing in Bern anhand konkreter Beispiele welche Möglichkeiten es gibt und wie sie performen.

Erfolgsfaktoren neuer Werbeformen und Vermarkungsmöglichkeiten

E-Commerce beginnt bereits bevor sich der Kunde Ihr Produkt ansieht: beim Banner, auf der Preisvergleichsplattform oder mittlerweile immer öfter auf Community- und Bewertungsplattformen. Der erste E-Commerce-Erfolgsfaktor ist daher die Vermarktung ihres Angebots, die auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten ist. Wir stellen Ihnen vor, welche Kanäle Sie dabei wie einsetzen können, welche Rolle Twitter & Co. spielen können, wie Sie Ihren Kunden immer wieder zurück holen und welche neuen Formen der e-Commerce-Vermarktung sich in den letzten Monaten ergeben.

  • Welche neuen Wege der e-Commerce-Vermarktung gibt es (neben den Klassikern)
  • Welche Trends erscheinen am Horizont?
  • Was bedeuten Soziale Medien, iPad und iPhone für e-Commerce Betreiber?
  • Wie verändert sich die Online-Werbe-Landschaft?

Danach diskutieren wir unsere Erfahrungen. Melde dich an

Videos die Lebenssimulatoren

von Daniel Niklaus

Die am längsten laufende US-Zeichentrickserie heisst: Die Simpson. Zur Serie gibt’s den Film, Comics, Videospiele, Sammelkarten, Figuren, Bettanzüge – alles. Seit 1989 schauen Woche für Woche die Zuschauer begeistert die Serie. Mein „Junior“, 19. Jahre, ist nicht nur mit den Simpsons aufgewachsen, wir sehen uns noch heute gemeinsam die Serie an. Heute hat er aber einen ganz anderen Blickwinkel. Heute sieht er, was diese Serie so erfolgreich macht. Denn die Simpsons sind nicht einfach eine Zeichentrickserie, die Simpsons sind Lebenssimulatoren.

Beitrag für den Blog Carnival zum Thema Video und E-Learning

Lebenssimulatoren?

Die Simpsons verstehen es, Lebenssituationen auf den Punkt zu bringen und die verschiedenen Konsequenzen aufzuzeigen. In einer Episode entdeckt Bart, wie er seine Eltern gegeneinander ausspielen kann. Der Zuschauer sieht, wie sich dies auswirkt und erhält durch die verschiedenen Figuren und Szenen „Handlungsalternativen“. In anderen Episoden steht das Thema Versöhnung im Mittelpunkt, oder wie man sich verhält, wenn der Psychologe meint, mit diesem Kind stimmt etwas nicht. Wie ist das erste Verliebtsein oder was kann man machen, wenn ein neuer Junge in die Klasse kommt und einem die Show stiehlt. Die Simpsons sind Lebenssimulatoren. Und so lächelt „Junior“ heute oft nach einer Serie und erinnert sich an Diskussionen, die wir früher hatten, wenn es um Hausaufgaben, Kollegen oder Erziehungsfragen ging.

Es geht nicht um die Wirklichkeit, sondern um die Essenz der Wahrheit

Video in E-Learning sollten ebenfalls Lebenssimulatoren sein. Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Marketing-Diskussion in der Firma und Sie möchten in kurzer Zeit den Leuten zeigen, auf was sie achten müssen. Welche Bedenken vorgebracht werden und welch verschiedene Meinungen in der Sitzung vorkommen werden. Gibt es eine bessere Einführung als diese?

Oder nehmen Sie eine Klasse an der Uni St.Gallen, wo es um das Thema Leadership geht. Eine Diskussion ist mit diesem Video nicht nur gestartet, sondern sie bringen mit einem anschaulichen Beispiel komplexe Fragen auf den Punkt:

Videos sind machtvolle Lebenssimulatoren. Nutzen Sie dies.

HD Internet überholt Analog TV

von Daniel Niklaus

TV Macher feixten einst über das Briefmarkenformat im Internet – und das war es auch. Ein Briefmarkenformat. Heute hat sich die Lage geändert. Im Gegensatz zu den USA hinken wir hier in Europa dem HD Fernsehen immer noch hinten nach. Trotz Blueray und weniger Sender, die auch HD senden, schauen die meisten immer Old-Fashion TV – ausser im Internet. Hier setzt man vermehrt auf pixelscharfe Bilder.

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Fantastisch sind die Bilder von i-movix. Ein Anbieter von Slow-Motion Kameras. Beim Video unten die720p anwählen.

Speed (IMAX) Trailer. Beim Video unten die 1080p anwählen

Transformers Trailer in 1080p

Den neusten Trailer zu Toy Story 3 kann man leider nicht einbetten. Darum auch keinen Link dazu. Dafür gibt es Big Buck Bunny in 1080p

Wie sieht man so TV? Playstation 3 und HD TV kaufen und ab sofort nur noch Blueray mieten/posten – das TV Erlebnis ist atemraubend.

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