SociallyPay sucht Developer

Auf der Zugfahrt zurück von Wien nach Einsiedeln streikt der Tomcat auf meinem Rechner. Ich kann stundenlang nichts programmieren. Mist. Das geht für mich eigentlich gar nicht. Also setze ich mich an ein anderes Thema was mir seit Wochen durch den Kopf geht und schaffe es, die gesamte Patent-Anmeldung für SociallyPay im Zug zu schreiben. Das ist knapp 3 Wochen her.

Inzwischen gibt es Website (www.sociallypay.com), Facebook-Page mit schon 100 Likes (www.facebook.com/SociallyPay) und Twitter (www.twitter.com/sociallypay) mit 550 Followern. Das spornt an. Irgendwie hat es diese Erfindung “eiliger” als meine anderen…

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Worum geht es eigentlich:

Ausgangspunkt war ein hochinteressantes Gespräch mit Frau Schneider, einer Verlagsleiterin in Bern (wieder im Zug…). Aus meiner Sicht müssen Verlage in Zukunft aufhören ausschließlich ganze Werke zu verkaufen. Verlage haben in Ihrer “Produktion” bereits Zugriff auf die thematischen Einzelteile. Also sollten sie diese Einzelteile für die kommenden jüngeren Zielgruppen ebenso zugänglich machen und die Zusammenstellung eigener Werke aus diesen “Snippets” für die Kunden möglich machen… Damit verbunden muss es aber eine einfache Möglichkeit geben, paid Content auch ohne Hürden bezahlen zu können. Und die jüngere Zielgruppe ist natürlich im Social Media Space zuhause. Womit die Idee schon gut umrissen ist…

SociallyPay ist ein Web-Button auf dem ein Preis steht, mit dem man sich an einem “Dienst” wie Facebook, Twitter, Google oder Yahoo anmeldet und genau mit dieser Anmeldung eine Zahlung autorisiert. Wenn man SociallyPay das erste mal benutzt, gibt man die Verbindung und einige Einstellungen zu einem Payment Provider wie PayPal oder Google Checkout an. Später können SociallyPay Benutzer einfach mit ihrem SocialNetwork Login bezahlen und müssen keine sensiblen Daten mehr eingeben. Da viele ohnehin den ganzen Tag eingeloggt bleiben, reduziert sich das bezahlen im Web im besten Fall auf einen einzigen Klick. Aus der Perspektive der eCommerce Betreiber oder Content Anbieter – die nur den Button integrieren müssen – eine geniale Kombination. Man vereinfacht die Zahlung für die Kunden und kann deren Social Media Profil erhalten, wenn die Kunden es “freigeben”. Damit erhält man eine direkte Bindung von Produkten und Social-Media Profilen!

Kurze Rede, langer Sinn: Ich suche Entwickler, die sich mit Payment Provider APIs – natürlich am Anfang vor allem mit PayPal und Google Checkout auskennen. Bei Interesse bitte einfach eine Mail an [email protected] senden.

Und wie immer: Vielen Dank an Reto!

Falk Wolsky
Über Falk Wolsky 2 Artikel
12 Jahre Unternehmer, 10 Jahre Internet, 8 Jahre Programmierer, 7 Jahre XML-Spezialist, 6 Jahre Database Publishing Spezialist, 5 Jahre ETL, DW, 4 Jahre Data-Visualization, 3 Jahre Mobile/Social Anwendungen, 8/2 Jahre Kinder, ...

2 Kommentare

  1. Lieber Falk Рich finde es falsch, dass Du die Kommentare gel̦scht hast. Die Auseinandersetzung war spannend. Wer sich exponiert, sollte Reaktionen auch zulassen Рauch wenn sie nicht genehm sind. Schliesslich kann sich der Leser selber ein Bild machen.

  2. Hallo Reto,

    natürlich habe ich auch “herumüberlegt”. Ich hatte zwischendurch mit Joel gesprochen, der sich für das Bashing entschuldigte.

    Wenn es eine thematisch sinnhafte Abfolge von Kommentaren gewesen wäre, hätte ich diese nat. drin stehen gelassen. Joel hat aber ohne zunächst Hintergrundwissen zur Sache einzuholen, Behauptungen aufgestellt, die nicht korrekt waren. Er kennt z.B. im Speziellen gar nicht die API die wir z.B. von PayPal nutzen. Ohne das Wissen darum kann man jedoch nicht sachlich argumentieren.

    Gruß, Falk

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